- BASF erzielt 2,449 Milliarden Euro Ebitda im Q2.
- Der Konzerngewinn steigt auf 4,144 Milliarden Euro.
- BASF hebt Jahresprognose für Ebitda auf 6,9 bis 7,7 Mrd. Euro.
- Hot or not?
Diese 3 DAX-Aktien kaufen – 3 meiden! (hier klicken)
Julian Schick BASF hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als von Analysten erwartet und legt nun, nach bereits Mitte Juli vorab gemeldeten Eckdaten und einer angehobenen Jahresprognose, die vollständigen Zahlen vor. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im Quartal um 54 Prozent auf 2,449 Milliarden Euro und lag damit 18 Prozent über den Konsensschätzungen der Analysten. Der Umsatz kletterte um 16 Prozent, getrieben von höheren Preisen (plus 11,5 Prozent) und Mengenzuwächsen (plus 7,3 Prozent), während Wechselkurseffekte und der Verkauf des Lackgeschäfts leicht bremsten.
Der Konzerngewinn schoss auf 4,144 Milliarden Euro und lag damit weit über den von Analysten erwarteten rund 2,4 Milliarden Euro. Wesentlich begünstigt wurde das Ergebnis durch einen Veräußerungsgewinn von 3,9 Milliarden Euro vor Steuern aus dem Verkauf der Coatings-Sparte an den Finanzinvestor Carlyle. Der freie Cashflow rutschte dagegen mit minus 189 Millionen Euro ins Minus, nachdem steigende Rohstoffpreise zu höherem Kapitalbedarf im laufenden Geschäft führten. Die Verschuldung im Verhältnis zum Ebitda sank dennoch auf das 2,6-fache, nach dem 3,2-fachen im ersten Quartal.
Der Ludwigshafener Konzern hebt seine Jahresprognose für das Ebitda auf eine Spanne von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro an, nach zuvor 6,2 bis 7 Milliarden Euro. Zusätzlich kündigte BASF (BASF Aktie) einen neuen Aktienrückkauf über eine Milliarde Euro an, der von August 2026 bis April 2027 laufen soll. Er ist Teil eines größeren Rückkaufprogramms über vier Milliarden Euro bis 2028. Zusammen mit der Dividende schüttet BASF damit rechnerisch 7,5 Prozent seines Börsenwerts pro Jahr an die Aktionäre aus.
Auf Divisionsebene lief es besonders gut in der Sparte Chemicals, deren Ebitda um 80 Prozent zulegte, unter anderem dank des neuen Verbundstandorts im chinesischen Zhanjiang. Auch die Sparte Materials verbesserte sich deutlich, um 94 Prozent. Schwächer entwickelte sich dagegen Surface Technologies, wo das Ergebnis um 33 Prozent einbrach, belastet durch geringere Erlöse im Edelmetallgeschäft und ausgelaufene Subventionen bei Batteriematerialien.
Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) bestätigte ihre Kaufempfehlung für die BASF-Aktie mit einem Kursziel von 60 Euro. Nach Einschätzung der Analysten gebe es bislang keine Anzeichen einer Nachfrageschwäche, die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal verlaufe wie erwartet weiter.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.