ftd.de, Mi, 18.7.2001, 7:00
Die Verlierer: Drei Unternehmen mit tiefroten Zahlen
Einstige Börsenlieblinge sind die Schlusslichter im Nemax-50-Test der Wirtschaftsuniversität Koblenz im Auftrag des Magazins "Bizz".
"Bekommen diese Unternehmen kein frisches Geld, könnten sie bald pleite gehen", sagt der Leiter der Studie, Professor Markus Rudolf von der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz. So etwa die Softwarefirma Fantastic. Im ersten Quartal 2001 wies das Unternehmen bei einem Umsatz von 1,6 Mio. Euro einen Verlust von fast 16 Mio. Euro aus. Momentan kosten die Fantastic-Aktien knapp über 50 Cent. "Bizz" prognostiziert einen Kurs von 20 Cent.
Auch Brokat droht demnach die Zahlungsunfähigkeit, falls es kein frisches Kapital gibt. Für 2000 hatte der Banken-Software-Spezialist einen Verlust von annähernd 126 Mio. Euro bekannt gegeben. Aktuell mit rund drei Euro bewertet. Die Prognose: 1,80 Euro.
Dasselbe Schicksal droht Adva Optical. Der Anbieter optischer Übertragungsgeräte erzielte im vergangenen Geschäftsjahr fast 100 Mio. Euro Verlust. Die Untersuchung sieht die Adva-Aktie auf dem letzten Rang der 50 Werte, obwohl sie schon einen erheblichen Kursverfall hinter sich hat. Aktuell mit rund 3,30 Euro bewertet, liegt der prognostizierte Preis bei 60 Cent.
© 2001 Financial Times Deutschland
Die Verlierer: Drei Unternehmen mit tiefroten Zahlen
Einstige Börsenlieblinge sind die Schlusslichter im Nemax-50-Test der Wirtschaftsuniversität Koblenz im Auftrag des Magazins "Bizz".
"Bekommen diese Unternehmen kein frisches Geld, könnten sie bald pleite gehen", sagt der Leiter der Studie, Professor Markus Rudolf von der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz. So etwa die Softwarefirma Fantastic. Im ersten Quartal 2001 wies das Unternehmen bei einem Umsatz von 1,6 Mio. Euro einen Verlust von fast 16 Mio. Euro aus. Momentan kosten die Fantastic-Aktien knapp über 50 Cent. "Bizz" prognostiziert einen Kurs von 20 Cent.
Auch Brokat droht demnach die Zahlungsunfähigkeit, falls es kein frisches Kapital gibt. Für 2000 hatte der Banken-Software-Spezialist einen Verlust von annähernd 126 Mio. Euro bekannt gegeben. Aktuell mit rund drei Euro bewertet. Die Prognose: 1,80 Euro.
Dasselbe Schicksal droht Adva Optical. Der Anbieter optischer Übertragungsgeräte erzielte im vergangenen Geschäftsjahr fast 100 Mio. Euro Verlust. Die Untersuchung sieht die Adva-Aktie auf dem letzten Rang der 50 Werte, obwohl sie schon einen erheblichen Kursverfall hinter sich hat. Aktuell mit rund 3,30 Euro bewertet, liegt der prognostizierte Preis bei 60 Cent.
© 2001 Financial Times Deutschland