die grünen wollen das ehegattensplitting

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Rexini:

die grünen wollen das ehegattensplitting

 
04.10.02 20:28
schon ab 45000€ abschaffen.
d.h. alle müßen zahlen und nicht nur die reichen.
ganz toll, jetzt trifft es wieder den kleinen mann der durch das splitting vieleicht 150€ spart.
jetzt muß der bürger auch noch für die finanzierung des bildungssystemes herhalten ,ganz toll .
naja wenigstens habe ich diese regierung nicht gewählt.
Antworten
Karlchen_I:

Ist doch völlig okay. Warum sollten Ehepaare ohne

 
04.10.02 20:30
Kinder günstiger besteuert werden als Singles? Auf die Kinder kommt es an.
Antworten
Rexini:

nicht ganz richtig weil auch ehepaare mit

 
04.10.02 20:32
kindern beide arbeiten gehen müßen weil sie sich sonst das leben z.b. in münchen nicht leisten können.
weil nämlich die miete schon ein gehalt frisst.
Antworten
webeagle:

ja,rexini,

 
04.10.02 20:34
auf die Kinder kommt es an !!!
Antworten
Happy End:

Na ja, die ganz kleinen trifft es dann nicht

 
04.10.02 20:34
denn damit ist sicherlich das zu versteuernde Einkommen gemeint ;-)

Dann wäre das Netto-Einkommen nochmals wesentlich höher...
Antworten
Rexini:

wesendlich?

 
04.10.02 20:37
ich glaube es kaum es die gehen an unsere geldbeutel und ihr sagt naja.
mit uns deutschen kann man wohl alles machen
Antworten
BeMi:

Ungleichbehandlung bei gleichem

 
04.10.02 20:41
Einkommensteuertatbestand?
Das Bundesverfassungsgericht wartet.
Daran denken die sicher nicht.
Antworten
Karlchen_I:

Wieso Ungleichbehandlung? o.T.

 
04.10.02 20:42
Antworten
Rexini:

ja das schon aber...

 
04.10.02 20:43
..bis die urteile des bundesverfassungsgerichtes umgesetzt werden werden jahre vergehen.
stehen da nicht noch einige richtlinen zur umsetzung aus?
Antworten
BeMi:

Ungleichbehandlung bei gleichem

 
04.10.02 20:51
Einkommensteuertatbestand: verheiratet.

Bis   45.000 €:  Splittingtarif
Über 45.000 €:  Grundtarif
Antworten
Karlchen_I:

Nicht in den bestehenden Systemen denken. o.T.

 
04.10.02 20:52
Antworten
Rexini:

sondern o.T.

 
04.10.02 20:59
Antworten
Karlchen_I:

Es gibt keinen Grund, ein kinderloses Ehepaar....

 
04.10.02 21:03
steuerlich besser zu stellen als zwei Singles - oder?
Antworten
BeMi:

aber kinderloses Ehepaar unter

 
04.10.02 21:05
45.000 € wird besser gestellt als ein
kinderloses Ehep. über  
Antworten
Karlchen_I:

@bemi: Hast recht. Auch das ist blöd. o.T.

 
04.10.02 21:07
Antworten
Rexini:

außerdem ist da immer noch die sache mit der

 
04.10.02 21:17
unfruchtbarkeit.
kann man jemand für eine krankheit verantwortlich machen?  
Antworten
chrisonline:

:-)

 
04.10.02 21:21
ein kinderloses Ehepaar hat gegenüber 2 Singles nur dann einen steuerlichen Vorteil, wenn einer deutlich weniger oder nix verdient. Auf der anderen Seite gibts aber auch Pflichten - nämlich den Unterhalt des anderen, was Singles nich haben.

Chrisonline

Staatsanwältin
Antworten
Karlchen_I:

@rexini, chris....

 
04.10.02 21:30
Rexini: Unfruchtbarkeit - so what? Soll der Staat dafür Steuergeschenke rüberreichen?

@Chris:
1. Wenn in etwa gleiche Einkommen - dann ist das hier nicht das Thema.
2. Unterhalt: Okay. Dann reicht es aber doch, wenn hier außerordentliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden.

In beiden Fällen: Splitting ist unnötig.
Antworten
Rexini:

@karlchen

 
04.10.02 21:37
es geht hier um die gleichstellung aller bürger wie im grundgesetzt verankert.
reicht es nicht das der bürger schon gezwungen wird für seine rente extra vorzusorgen nein jetzt muß er auch noch für das bildungssystem zahlen.
warum machen wir es nicht einfach so das alle staatsausgaben am ende des jahres auf die bürger umgelegt werden?
das währe doch eine tolle löung und hans eichel hätte keine probleme mehr.
Antworten
Karlchen_I:

@Rexini: Hast vollkommen recht....

 
04.10.02 21:51
Die SPD zündet Nebelkerzen.

Die angebliche "soziale Gerechtigkeit" ist keine. Der Generationenvertrag geht eindeutig zu Lasten der Jüngeren - und die Rentner sind fein raus. An deren Einkünfte geht keiner ran: Ob Rot, Schwarz, Gelb oder Grün.

Für das Bildungssystem müssen alle zahlen - und nicht bestimmte Einkommensbezieher. Im übrigen: Wenn die Steuern erhöht werden, gibt es mehr Einnahmen bei den Ländern. Aber es ist natürlich Quatsch zu sagen, dass genau diese Mehreinnahmen zu entsprechenden Mehrausgaben bei der Bildung führen. Ist reine Augenwischerei - Populismus pur.
Antworten
C.F.Gauss:

Karlchen, für Dich: Ganz so einfach ist das

 
04.10.02 22:51
mit dem Ehegattensplitting nicht. Das Ehegattensplitting hat nichts mit Kindern zu tun, sondern ist eine Kompensation für die finanziellen Verpflichtungen, die sich aus dem Ehevertrag ergeben. Wenn ein Ehepartner daheim bleibt (mit oder ohen Kinder), dann muß der Ehemann für den Partner aufkommen. Sind die Partner nicht verheiratet, dann kann der andere Sozialhilfe beantragen, Mietzuschüssen etc. etc. Das Splitting soll diesen VORTEIL FÜR NICHTVERHEIRATETE ausgleichen, klar? Insofern ist das Splitting kein Vorteil, sondern eine "Nachteilsausräumung". Sind Kinder im Spiel, wird das Ganze eben noch auffälliger: Der arbeitende Ehemann/bzw. die Frau muß für alles aufkommen, währedn im umgekehrten Fall z.B. die Mutter für sich und die gemeinsamen Kinder Sozialhilfe beantragen kann, während der Lebenspartner ganz gemütlich weiterverdient ohne Pflichten.

Wenn beide Partner arbeiten gehen und ca. gleichviel verdienen, dann spielt das Splitting KEINE ROLLE, klar?

Das Kindergeld ist dazu da, um die Mehrkosten, die durch Kinder anfallen, aufzufangen. Das Splitting hat damit nichts, aber auch gar nichts zu tun.

So, nochmal: Ehegattensplitting bietet keine Vorteil, sondern soll Nachteile abbauen. Oder was würdest Du denn dagegen tun, daß Unverheiratete in Zukunft Sozialhilfe beziehen können, während Verheiratete füreinander aufkommen müssen. DAS wäre ungerecht!

Ich hoffe, das kam so einigermaßen klar rüber.
Antworten
Karlchen_I:

Schon verstanden.... Aber muss nicht so sein....

 
04.10.02 23:06
Verpflichtungen kann man auch anders kompensieren - etwa dadurch, dass bei Krankheit oder Pflege außerordentliche Belastungen geltend gemacht werden können. Aber nur in solchen Fällen! Ansonsten gibt es keinen Sinn, dass der Staat (die Gemeinschaft der Steuerzahler) ein Ehepaar dafür belohnt, dass einer/eine von ihnen nichts tut - oder etwa für den Haushalt sorgt.

Das mit der Sozialhilfe stimmt nicht. Wenn ein - unverheiratetes -Paar zusammenlebt, dann werden die Bezüge des einen auf die Bezüge des anderen aufgerechnet.

Also: Nix mit Nachteilsausräumung. Ist eher was von gestern, wo sich der allein erwerbstätige Mann eine billige Haushaltshilfe dank steuerliche Geschenke leisten kann. Bei den gut Verdienenden, die sich auf dem Markt Haushaltshilfen zukaufen, hat die Ehefrau dann eher die Funktion eines steuerlich begünstigten, pralinefressenden Pelztieres.

Nach dem letzten Satz: Her mit den Schwarzen.
Antworten
C.F.Gauss:

Also, Karlchen, das haut mich jetzt vom

 
04.10.02 23:14
Hocker!

"Das mit der Sozialhilfe stimmt nicht. Wenn ein - unverheiratetes -Paar zusammenlebt, dann werden die Bezüge des einen auf die Bezüge des anderen aufgerechnet."

Wo steht denn das geschrieben??? Wenn ich nicht verheiratet wäre und eine Freundin hätte, erstmal gibt es keine Pflichten für mich und zweitens wären wir ziemlich dämlich, wenn wir die Sozialhilfe nicht ausnutzen würden.  
Antworten
Karlchen_I:

@Gauss: Ist tatsächlich so.

 
04.10.02 23:20
Hier in Berlin gibt es Mitarbeiter des Sozialamts, die klingeln Nachts und gehen forsch in die Wohnungen. Und wenn die etwa im Badezimmer bei einer/einem Alleinwohnenden zwei Zahnbürsten im Badezimmer finden, dann wird es schon schwierig mit dem weiteren Bezug von Sozialhilfe. Die schauen sogar in die Kleiderschränke. Und wenn die eine zweite person in der Wohnung antreffen....


Wußtest Du das nicht? Hier ist es jedenfalls so.
Antworten
MadChart:

Am Jahresende wird (steuerlich) abgerechnet!!!

 
04.10.02 23:29
Das Ehegattensplitting ist bei Otto Normalversager lediglich dazu gedacht, bei Familien, in denen z.b. nur einer verdient, die Steuerlast gerecht zu verteilen.

Das ist alles.


Gruesse

MadChart
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