mit dem Ehegattensplitting nicht. Das Ehegattensplitting hat nichts mit Kindern zu tun, sondern ist eine Kompensation für die finanziellen Verpflichtungen, die sich aus dem Ehevertrag ergeben. Wenn ein Ehepartner daheim bleibt (mit oder ohen Kinder), dann muß der Ehemann für den Partner aufkommen. Sind die Partner nicht verheiratet, dann kann der andere Sozialhilfe beantragen, Mietzuschüssen etc. etc. Das Splitting soll diesen VORTEIL FÜR NICHTVERHEIRATETE ausgleichen, klar? Insofern ist das Splitting kein Vorteil, sondern eine "Nachteilsausräumung". Sind Kinder im Spiel, wird das Ganze eben noch auffälliger: Der arbeitende Ehemann/bzw. die Frau muß für alles aufkommen, währedn im umgekehrten Fall z.B. die Mutter für sich und die gemeinsamen Kinder Sozialhilfe beantragen kann, während der Lebenspartner ganz gemütlich weiterverdient ohne Pflichten.
Wenn beide Partner arbeiten gehen und ca. gleichviel verdienen, dann spielt das Splitting KEINE ROLLE, klar?
Das Kindergeld ist dazu da, um die Mehrkosten, die durch Kinder anfallen, aufzufangen. Das Splitting hat damit nichts, aber auch gar nichts zu tun.
So, nochmal: Ehegattensplitting bietet keine Vorteil, sondern soll Nachteile abbauen. Oder was würdest Du denn dagegen tun, daß Unverheiratete in Zukunft Sozialhilfe beziehen können, während Verheiratete füreinander aufkommen müssen. DAS wäre ungerecht!
Ich hoffe, das kam so einigermaßen klar rüber.