die grünen wollen das ehegattensplitting


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Rexini:

die grünen wollen das ehegattensplitting

 
04.10.02 20:28
schon ab 45000€ abschaffen.
d.h. alle müßen zahlen und nicht nur die reichen.
ganz toll, jetzt trifft es wieder den kleinen mann der durch das splitting vieleicht 150€ spart.
jetzt muß der bürger auch noch für die finanzierung des bildungssystemes herhalten ,ganz toll .
naja wenigstens habe ich diese regierung nicht gewählt.
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Karlchen_I:

jetzt kommen die Juristen und wie so üblich -

 
05.10.02 20:09
vor lauter Bäumen (Rechtsauslegungen, Paragraphen) wird das Problem nicht gesehen.


Man sollte die Bagage endlich mal in ihre grenzen weisen. Fangen wir doch mal damit an, dass wir den Marktzugang öffnen - und die Ariergesetzgebung der Nazis abschaffen.
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court_jester:

Von Kontrolle würde ich an Deiner Stelle nicht

 
05.10.02 20:10
schreiben. Du musst ziemlich vom Leben gestraft sein. Das Du alleine jeden Tag vor dem Rechner sitzt und Dich ausheulst und offensichtlich mit Deinem Leben unzufrieden bist, dafür kann ich nichts. Und ich verspreche Dir, ich werde hier bleiben und an den Treffen teilnehmen, zumindest, wenn ich die Hoffnung habe, Dich dort zu treffen.  
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ashoka:

@Gauss

 
05.10.02 20:10
Machst Du wieder, was Du am besten kannst? Daemliche Beleidigungen ausstossen. Aber so ein Board is ja schoen anonym. Stimmts?
Antworten
flecki:

Ihr Treumer

 
05.10.02 20:44
Die Sozies+Grünen holen sich Ihre Wähler Jahr für Jahr ins Land (Aussiedler unw.
sehr kinderreich !!) und läst sich deren Unterhalt von Euch bezahlen.
Aber mal ehrlich wieviele Kinder habt Ihr ( alle zusammen an diesem Board)gezeugt.......?
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TK-ONE:

ich bin unverheiratet

 
05.10.02 20:45
aber ich kenn einige kinderlose die haben nur wegen des splittings geheiratet.

Ich hab deshalb nie geheiratet weil das splitting bei meinem Verdienst eh nicht mehr greift *g*

TK
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ruhrpottzocker:

Du bist ein Cleverle, TK-One !

 
05.10.02 20:49
die grünen wollen das ehegattensplitting 807234
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Schepper:

Merkwürdig, meine Erinnerung

 
05.10.02 20:50
sagt mir, dass der gute Onkel Helmut
unter Einsatz seines Gewichts die Wolga- und
Rumäniendeutschen heimgeholt hat, weswegen sie ihn
auch 16 Jahre bedingungslos gewählt
haben.
Der gute Onkel Helmut dachte sogar nebenbei
an die Forderungen der Wirtschaft:
Bring uns Arbeiter für Niedriglöhne.
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Sinus:

die Grünen gehen mir mächtig auf

 
05.10.02 20:55
den Zeiger, hab sie vor vier Jahren gewählt, diesmal nicht. Bei der nächsten Wahl sind sie und die roten fällig, hoffentlich.
Antworten
Kannibale:

Ohne die Grünen gäbe es nur

 
05.10.02 21:44
Rot-Gelb oder Schwarz-Gelb......und das wäre auf Dauer einfach zu wenig für dieses Land.  
Antworten
ruhrpottzocker:

Das wäre nicht zuwenig ! Das wäre

 
05.10.02 22:44

fürchterlich. Jedenfalls höre ich nicht auf, vor der gelben Gefahr zu warnen.

die grünen wollen das ehegattensplitting 807265
Antworten
Karlchen_I:

Jau - Ehegattensplitting als Auslöser....

 
05.10.02 22:50
eine allgemeinen Revolution.

Nochmehr: Als Auslöser einer Kulturrevolution.


Ist jetzt gut - oder? Oder mit was für einem Thema sollen wir uns demnächst lächerlich machen?
Antworten
maxperforma.:

ja karlchen

 
06.10.02 11:50
schade dass die Diskussion vom Thema abgekommen ist
ich wollte wirklich nur über das für und wieder des
Ehegattensplittings diskutieren.

@Quigley
von dir habe ich darüber noch keine sachlichen Argumente gelesen.

Jeder ist auf seinen Vorteil aus soweit gebe ich Dir recht
das ist aber wirklich der kleinste gemeinsame Nenner zwischen uns.

Aus Deinem Antwortposting kann ich ableiten, dass Dir Deutschland egal
ist, dass dich die kleinbürgerlichen deutschen Michels
(=arbeitende Bevölkerung) amüsieren und dass Du wenn es hier bergab
geht Dein Glück woanders suchst.
Viel Glück dabei nur die 'Insel der Seligen' wirst Du so leicht nicht
finden. Das heißt ganz ohne Arbeit wird es auch für Dich nicht
abgehen, denn die Wohlfahrtsstaaten sind am aussterben, da nicht
finanzierbar.

Diese Problematik ist nicht auf Deutschland beschränkt, denn die
Mechanismen greifen überall. Wir sind durch unsere alternde Gesellschaft eben
schon weiter (unten). Daher ist es egal ob man die (mir unterstellte)
Deutschlandbrille auf hat oder ein Weltbürger ist wie Du.

Wär nett wenn Du mal zum Thema Stellung nimmst und
nicht über das Kleinbürgertum philosophiert.

Sich virtuell über andere zu stellen ist einfach
das System am laufen zu halten leider nicht


 
Antworten
Nassie:

Man merkt, dass hier viele Theoretiker zu Werke ge

 
06.10.02 13:32
hen.

Habt ihr mal darüber nachgedacht, was mit den vielem Älteren ist, deren Kinder
aus dem Haus sind ?
Die Frau hat auf die eigene Karriere verzichtet um die Kinder zu erziehen
und den Haushalt zu führen. Später wieder Arbeit zu finden ist schwierig
oder unmöglich.
Jetzt soll als Strafe noch das Splitting entfallen ?

Karlchen, was Du dazu postest klingt nach Salonmarxist.
Antworten
Quigley:

Die Insel der Seligen

 
06.10.02 14:09
...

du scheinst meine Einstellung langsam begriffen zu haben.

Es ist richtig, das mir deutschland nicht wichtig ist. Es gibt für mich kein dasistdeutschland und das daneben dasistfrankreich.

Das sind alles nur kartographierte Grenzen, die sich Menschen selbst stecken.

Eine Eingrenzung von scheinbarem Besitz, mehr nicht...

Das Thema, die Problematik oder wie du es nennen magst, fängt viel weiter entfernt vom tellerrand horizont an.

Es ist vergleichsweise unwichtig, ob es in Deutschland ein Ehegattensplitting gibt oder nicht, oder was es letztendlich bewirkt oder auch nicht.

Dieser Thread war nur ein kleiner Anlass für meine Postings.

Versuch dir das mal einzugestehen, die Grenzen, von denen du und einige andere hier immer wieder sprechen, existieren nur in eurem Kopf.
Die verbundenheit zu dem was ihr geschaffen habt (Job, Haus, Auto, "Wohlstand")ebenfalls.

Genau diese selbsteinschränkung und gleichzeitige unzufriedenheit darüber, ist das was ich am "Kleinbürgertum" so faszinierend finde.

Ein richtiger kleiner Teufelskreis:
Der Tellerrand zu groß um zufrieden zu sein, und zu klein um die Möglichkeiten zu erkennen.

Von daher wirst du von mir keine sachlichen Argumente zum Thema Ehegattensplitting hören... Das einzige sachliche Argument das ich habe ist, dass der Grund für die Diskussion sowas von klein und nichtig ist, dass es nicht lohnt drüber zu sprechen.

du magst es für philosophieren halten..
Versuch mal dir Gedanken über dein Leben zu machen, zieh einfach mal Bilanz.

Was waren deine Wünsche, deine Hoffnungen und deine Probleme. Was würdest Du anders machen, auf was hättest du besser verzichtet und was stattdessen genossen?

wer waren deine Freunde, waren es Freunde? oder nur Bekannte?, wie willst du sterben? zufrieden alles erlebt zu haben, was du dir vorgestellt hast, oder staatsmännisch mit dem wissen "etwas bewirkt zu haben" in einem fragwürdigen System?

Wenn du das ernsthaft machst, und dieses Systemerhalten und Politisch-Engagiert-Sein etwas von der Ferne betrachtest, merkst du plötzlich, wie beschissen klein das Problem z.b. vom Ehegattensplitting ist...

Noch viel beeindruckender finde ich, dass du von einem System sprichst, das nicht nur in Deutschland vorherrscht... schreib mir das bitte mal detaillierter, was du darunter verstehst.

Btw: Nur weil ich eine etwas andere Auffassung habe, heisst das im übrigen nciht, dass ich keine Arbeit hätte, im gegenteil, aber das gehört nicht hierher.

Das heisst die Insel der seligen werde ich nicht finden. Aber das muss ja auch keine Insel oder ein Ort sein, es genügt das Gefühl gelebt zu haben...
Eine positive Bilanz, Zufriedenheit und Freiheit

Ich versuche mich auch nicht über andere zu stellen. Vielmehr scheint es widerum eine Art von Besitzängsten hervorzurufen, wenn jemand mit einer etwas offeneren, aber evtl. zufriedeneren Auffassung daherkommt.

Und letztendlich definieren wir doch Wohlstand und Lebensqualität durch Zufriedenheit.

Besten Gruß,

Quigley

Btw. ich finde einen entsprechenden Abschluss unter dem Beitrag hat etwas mit höflichkeit zu tun. das ist ebenfalls ein Problem, das wesentlich mehr zur zufriedenheit beiträgt, als eine Steuerliche Finesse, die unterm Strich sowiso nur die belohnt, bei denen eine große differrenz zwischen den einkommen herrscht.
Wenn wir ehrlich sind, die Familien, für die sich das Splitting wirklich lohnt, müssen sich nciht über zu wenig geld beklagen :o)

Antworten
C.F.Gauss:

Quigley, das ist sehr schön, was Du sagst und

 
06.10.02 15:56
ich glaube auch, jeder versteht, was Du meinst. Aber trotzdem: Du kannst diese Diskussion hier von Deinen Gedanken nicht so ohne weiteres trennen.

Geh doch mal einen Schritt weiter, als Du es getan hast. Betrachte die Welt (d.h. die Erde) von außen und stell sie Dir aus dem Weltall vor. Ein kleines unbedeutendes Fleckchen mitten im Nichts. Vollkommen unbedeutende Lebewesen, vollkommen unbedeutende Vorgänge dort und vollkommen unbedeutende Diskussionen in Aktienforen. Das ist sicherlich richtig, wenn man sich auf einen neutralen Standpunkt außerhalb unserer Welt stellt. Und bestimmt vertreten auch viele ernsthaft diesen Standpunkt, weil sie sich mit ihm identifizieren und weil es das eigene Leben "leichter" machen kann.

Du vertrittst einen ähnlichen Standpunkt, nur auf einer etwas "tieferen" Ebene.

Nehmen wir einmal einen der beiden Standpunkte als gegeben: Man sieht die Welt anders als von der eigenen Problemzone begrenzt. Welche Möglichkeiten sich auftun, welche Zukunft möglich ist, welche Entwicklungen es geben kann, welche Veränderungen die nächsten Jahre bringen werden, sind solche Gedanken, die einem dann durch den Kopf gehen können. Logischerweise ist dann der Gedanke, daß es bald kein Ehegattensplitting mehr geben könnte, vollkommen absurd und irreleveant.

Das ist teilweise richtig, aber nur, wenn man den Gedanken von einer Ebene unter der, auf der wir uns befinden, diskutiert. Man kann aber auch auf einer höheren Ebene darüber diskutieren. Man bette die Träume, Wünsche, Vorstellungen, die man hat, in eine reale Umgebung ein, die geeignet ist, das alles zu verwirklichen. Wie diese reale Umgebung aussieht, das mag sich jeder anders ausmalen. Wie meine ideale reale Umgebung aussieht, kannst Du Dir ungefähr vorstellen. Und bestimmt wird sich jeder eine Umgebung zurechtgebastelt haben, in der er es am Schönsten findet und die er geeignet dafür hält, daß sich seine Vorstellungen verwirklichen können.

Nur: Viele Diskussionen hier und auch die jetzige zeigen, daß diese Umgebung, wie sie sich gerade entwickelt, eben nicht mehr dazu geeignet ist. Du behauptest immer, das liege daran, daß man plötzlich weniger Geld in der Tasche hat und deswegen Unzufriedenheit herrscht. Wenn Du das aber von der Ebene darüber betrachtest, dann ist die jetzige Diskussion nur ein weiterer Anhaltspunkt dafür, daß viele mit der Gesamtentwicklung, die alle ihre Vorstellungen und Ziele betreffen, unzufrieden sind. Natürlich wird sich jeder die gleichen Fragen stellen wie Du angeführt hast, aber viele Antworten werden weniger positiv ausfallen als vor ein paar Jahren (bei manchen möglicherweise besser).

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine! Es geht nicht um Geld! Die Unzufriedenheit steigt, eben genau diese Punkte betreffend, die Du als Ausgangspunkt darstellst. Deswegen kannst Du diese Diskussion nicht als nichtig abtun, bloß weil sie auf einer höheren Ebene als irrelvant erscheint. Für viele ist z.B. eine Umgebung, in der Ehe ein Wert darstellt, etwas Wichtiges, etwas, ohne das sie unzufrieden sind. Vielleicht verstehen das einige nicht, aber ich schon, und bei der "Ehegattensplittingdiskussion" wird genau dieser Wert mit Füßen getreten.

Aber dieser Thread ist nur ein einziger unter vielen, die in letzter Zeit durchgekaut wurden. Natürlich kann man auch ohne Ehegattensplitting leben, aber, das habe ich schon oben gesagt, man muß berücksichtigen, daß mit vielem, was gerade diskutiert wird, die alte Umgebung, von der sich so mancher einiges versprochen hat, zerstört wird, und daß man diese Ängste und Befürchtungen einfach unter den Tisch kehrt. Andere mögen andere Ängste haben oder gehabt haben, aber ich habe in jedem Fall den Eindruck, daß diejenigen, die gerade in ihrer Idealwelt leben, andere, die unzufrieden sind, beschimpfen und als Nörgler darstellen, Neidhammel und Umweltzerstörer, Nazis und Sozialfeindliche.

So, für mich end of topic, ich hoffe, ich habe das einigermaßen verständlich machen können.

MfG, Gauss
Antworten
maxperforma.:

freut mich sehr,

 
06.10.02 16:53
dass dieser Thread heute doch wieder an
Niveau gewonnen hat.

Ich kann Deine Sicht der Dinge
langsam besser begreifen, teilen kann ich sie
jedoch nicht voll und ganz.

Wie C.F.Gauss schon eindrucksvoll analysiert hat
war in diesem Thread eine Dataildiskussion am Laufen,
die zugegebenermaßen global gesehen als unbedeutend
gewertet werden kann. Verliert Sie deshalb Ihre
Daseinsberechtigung?

Du meinst es ist das Maß aller Dinge - die Grenzen
im Kopf zu löschen. Bei kartografischen Grenzen
klingt das noch sehr einleuchtend. Bei Besitzgrenzen
wird es schon schwieriger einen Konsens zu finden
(Haus, Frau). Oder auch bei allen Grenzen, die uns unser
Rechtssystem steckt.  
Das Löschen der Grenzen im Kopf ist ein schmaler Grat
zwischen der zugegebenermaßen positiven Möglichkeit, die
Dinge abstrakter betrachten zu können und einer
gleichgültigen 'Leck-mich am Arsch'-Einstellung,in der
einen Mißstände kalt lassen.


Das System das ich meine ist, dass die arbeitende Bevölkerung
die Mittel mit aufbringt, damit die junge Generation
in Ruhe aufwachsen und sich ausbilden und die alte Generation
sorgenfrei alt werden kann. Dieses System gerät bei der aktuellen
demografischen Entwicklung immer stärker unter Druck. Daher ist
es meiner Meinung nach an der Zeit, den Wirkungsgrad des
Systems (z.B. durch die Bekämpfung von Missbrauch) zu erhöhen

Dass ein erfolgreiches Gesellschaftssystem exitiert, in dem nicht die Gewinnmaximierung des Einzelnen und damit des Staates im Vordergrund
steht ist mir nicht bekannt. Der Sozialismus und Kommunismus
hat die Menschen nicht zufriedener gemacht, sonst hätten
sie nicht im letzten Jahrtausend dagegen revoltiert.

Ich gönne Dir Deine zufriedenere Auffassung (verglichen mit
allen, die sich noch über Steuertarife einen Kopf machen)
und das, obwohl Du dich zur arbeitenden Bevölkerung gehörend geoutet
hast. Gönn allen, die noch nicht so weit sind ihre mikroökonomische
Sicht der Dinge, denn dies ist keine Charakterfrage sondern Einstellungssache

Einen schönen Sonntag noch
maxp.


P.S.
Ein entsprechender Abschluß zeugt natürlich von
Höflichkeit. Allerdings ist der Tonfall des Inhalts genauso
massgeblich. Und Deine ersten beiden Postings wirkten
doch sehr von oben herab....  
Antworten
SchwarzerLor.:

Lob für Nassies Kommentar.

 
06.10.02 17:01
Er bringt wirklich kurz und knapp vor, was daraus resultiert: Was der Staat nämlich scheinbar bei der Abschaffung oder Reduzierung des Ehegattensplittings zunächst gewinnt, das gibt es wie in obigem Bsp. hinterher mehrfach wieder aus.
Ansonsten ist wieder die übliche Attacke der Linken hier zu sehen: Angriff auf alle Traditionen, auf den Verbund der Ehe als wirklich wichtige Institution trotz des Mißbrauchs einiger.
Antworten
mod:

konkret, ein Beispiel:

 
06.10.02 17:08
Bei einem
zu versteuernden Einkommen von 46.000 Euro
ergäbe der Wegfall des Splittings eine
steuerliche Mehrbelastung von  4.404 Euro.
Je höher das Einkommen,
desto höher die Mehrbelastung aufgrund
des steigenden Grenzsteuersatzes.
Antworten
Karlchen_I:

@Nassie, SL.....

 
06.10.02 17:19
Ich habe es doch gepostet - wenn Kinder erzogen werden oder wenn Kinder erzogen worden sind, dann sollte das Splitting beibehalten werden.


Allerdings sollte man das nicht für alle Zeiten fortführen. Kann nur für eine Übergangszeit gelten. Generell sollte die Allgemeinheit für öffentliche Betreuungseinrichtungen sorgen. Dann könnte auch das Splitting auslaufen. Sagen wir mal in 5 Jahren gibt es das nicht mehr.

Wenn dann einzelne Länder wie Bayern oder BaWü nicht für ein entsprechendes Angebot gesorgt haben: Pech. Dann sollen die Wähler eben ihre entsprechenden Landtagsabgeordneten abstrafen.

SL: Zu den Linken. Ist ja klar dass wir die alten Zöpfe abschneiden wollen. Wir wollen eben nicht, dass Frauen wie Putzfrauen und Kinderbetreuer gehalten werden. Muss anders werden - auch wegen der demografischen Entwicklung.

Aber die Schwarzen verhalten sich wie die Moslems: Frauen als Haustiere halten.
Antworten
Rexini:

und um so höher das einkommen

 
06.10.02 17:23
um so geringer der steuervorteil.
also geht diese streichung voll zu lasten der normalverdiener.
der otto normalverbraucher ächts sowieso schon unter der teuerungsrate und der hohen steuerlast.
Antworten
Quigley:

hmmm....

 
06.10.02 17:24
... da packt mich doch glatt die Raffgier.

Als Single ohne Kinder finde ich das eine schöne Sauerei, dass den Familien so das Geld in den Rachen geworfen wird.
Subvention des Selbstverständlichen ...
Vorallem was sind das für Traditionen und Wertvorstellungen, wenn der Staat dafür Geld locker machen muss, damit diese Traditionen erhalten werden.

So wichtig können diese Traditionen dann den Menschen nicht sein, wenn ihnen das Geld widerum wichtiger ist.

CFGauss, bitte locker bleiben *g*. Aber wenn nun schon Zahlen mit ins Spiel kommen, kann ich nicht mehr dagegen an, dass es am ende eben doch nur um Geld geht, und nichts anderes.

*smile*

Quigley
Antworten
Karlchen_I:

@Quicley: Gesellschaftliche Reproduktion.....

 
06.10.02 17:35
Ist doch ganz einfach. Du kannst zwar Geld angelegt haben, aber wenn keiner da ist, der überhaupt arbeiten könnte, ist Deine Anlage sinnlos. Kriegst nichts mehr dafür, wenn alle nur noch Rentner sind - und keiner einer Erwerbstätigkeit nachgeht.
Antworten
prolet:

@Karlchen_I

 
06.10.02 17:46
wir Marxisten halten uns unsere Nebenfrau für
den Spaß, das Eheweib fürs Kindermachen
freie Liebe, Brot gratis, immer Urlaub
Brüder höret die Signale,
auf zum letzten Gef...
Antworten
Karlchen_I:

@Prolet: ????????? Keine Ahnung was Du meinst!.... o.T.

 
06.10.02 19:19
Antworten
Rexini:

um so länger die koalitionsverhandlungen laufen

 
12.10.02 08:03
umsomehr wird ´mir die nicht von mir gewählte regierung unsympatisch.
ich denke vielen rot grünen wählern auch.
soziale arbeiter partei ... lol das ich nicht lache .
und wieder muß nur der kleine mann bluten!
Antworten
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