die grünen wollen das ehegattensplitting

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Rexini:

die grünen wollen das ehegattensplitting

 
04.10.02 20:28
schon ab 45000€ abschaffen.
d.h. alle müßen zahlen und nicht nur die reichen.
ganz toll, jetzt trifft es wieder den kleinen mann der durch das splitting vieleicht 150€ spart.
jetzt muß der bürger auch noch für die finanzierung des bildungssystemes herhalten ,ganz toll .
naja wenigstens habe ich diese regierung nicht gewählt.
Antworten
Karlchen_I:

Ist doch völlig okay. Warum sollten Ehepaare ohne

 
04.10.02 20:30
Kinder günstiger besteuert werden als Singles? Auf die Kinder kommt es an.
Antworten
Rexini:

nicht ganz richtig weil auch ehepaare mit

 
04.10.02 20:32
kindern beide arbeiten gehen müßen weil sie sich sonst das leben z.b. in münchen nicht leisten können.
weil nämlich die miete schon ein gehalt frisst.
Antworten
webeagle:

ja,rexini,

 
04.10.02 20:34
auf die Kinder kommt es an !!!
Antworten
Happy End:

Na ja, die ganz kleinen trifft es dann nicht

 
04.10.02 20:34
denn damit ist sicherlich das zu versteuernde Einkommen gemeint ;-)

Dann wäre das Netto-Einkommen nochmals wesentlich höher...
Antworten
Rexini:

wesendlich?

 
04.10.02 20:37
ich glaube es kaum es die gehen an unsere geldbeutel und ihr sagt naja.
mit uns deutschen kann man wohl alles machen
Antworten
BeMi:

Ungleichbehandlung bei gleichem

 
04.10.02 20:41
Einkommensteuertatbestand?
Das Bundesverfassungsgericht wartet.
Daran denken die sicher nicht.
Antworten
Karlchen_I:

Wieso Ungleichbehandlung? o.T.

 
04.10.02 20:42
Antworten
Rexini:

ja das schon aber...

 
04.10.02 20:43
..bis die urteile des bundesverfassungsgerichtes umgesetzt werden werden jahre vergehen.
stehen da nicht noch einige richtlinen zur umsetzung aus?
Antworten
BeMi:

Ungleichbehandlung bei gleichem

 
04.10.02 20:51
Einkommensteuertatbestand: verheiratet.

Bis   45.000 €:  Splittingtarif
Über 45.000 €:  Grundtarif
Antworten
Karlchen_I:

Nicht in den bestehenden Systemen denken. o.T.

 
04.10.02 20:52
Antworten
Rexini:

sondern o.T.

 
04.10.02 20:59
Antworten
Karlchen_I:

Es gibt keinen Grund, ein kinderloses Ehepaar....

 
04.10.02 21:03
steuerlich besser zu stellen als zwei Singles - oder?
Antworten
BeMi:

aber kinderloses Ehepaar unter

 
04.10.02 21:05
45.000 € wird besser gestellt als ein
kinderloses Ehep. über  
Antworten
Karlchen_I:

@bemi: Hast recht. Auch das ist blöd. o.T.

 
04.10.02 21:07
Antworten
Rexini:

außerdem ist da immer noch die sache mit der

 
04.10.02 21:17
unfruchtbarkeit.
kann man jemand für eine krankheit verantwortlich machen?  
Antworten
chrisonline:

:-)

 
04.10.02 21:21
ein kinderloses Ehepaar hat gegenüber 2 Singles nur dann einen steuerlichen Vorteil, wenn einer deutlich weniger oder nix verdient. Auf der anderen Seite gibts aber auch Pflichten - nämlich den Unterhalt des anderen, was Singles nich haben.

Chrisonline

Staatsanwältin
Antworten
Karlchen_I:

@rexini, chris....

 
04.10.02 21:30
Rexini: Unfruchtbarkeit - so what? Soll der Staat dafür Steuergeschenke rüberreichen?

@Chris:
1. Wenn in etwa gleiche Einkommen - dann ist das hier nicht das Thema.
2. Unterhalt: Okay. Dann reicht es aber doch, wenn hier außerordentliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden.

In beiden Fällen: Splitting ist unnötig.
Antworten
Rexini:

@karlchen

 
04.10.02 21:37
es geht hier um die gleichstellung aller bürger wie im grundgesetzt verankert.
reicht es nicht das der bürger schon gezwungen wird für seine rente extra vorzusorgen nein jetzt muß er auch noch für das bildungssystem zahlen.
warum machen wir es nicht einfach so das alle staatsausgaben am ende des jahres auf die bürger umgelegt werden?
das währe doch eine tolle löung und hans eichel hätte keine probleme mehr.
Antworten
Karlchen_I:

@Rexini: Hast vollkommen recht....

 
04.10.02 21:51
Die SPD zündet Nebelkerzen.

Die angebliche "soziale Gerechtigkeit" ist keine. Der Generationenvertrag geht eindeutig zu Lasten der Jüngeren - und die Rentner sind fein raus. An deren Einkünfte geht keiner ran: Ob Rot, Schwarz, Gelb oder Grün.

Für das Bildungssystem müssen alle zahlen - und nicht bestimmte Einkommensbezieher. Im übrigen: Wenn die Steuern erhöht werden, gibt es mehr Einnahmen bei den Ländern. Aber es ist natürlich Quatsch zu sagen, dass genau diese Mehreinnahmen zu entsprechenden Mehrausgaben bei der Bildung führen. Ist reine Augenwischerei - Populismus pur.
Antworten
C.F.Gauss:

Karlchen, für Dich: Ganz so einfach ist das

 
04.10.02 22:51
mit dem Ehegattensplitting nicht. Das Ehegattensplitting hat nichts mit Kindern zu tun, sondern ist eine Kompensation für die finanziellen Verpflichtungen, die sich aus dem Ehevertrag ergeben. Wenn ein Ehepartner daheim bleibt (mit oder ohen Kinder), dann muß der Ehemann für den Partner aufkommen. Sind die Partner nicht verheiratet, dann kann der andere Sozialhilfe beantragen, Mietzuschüssen etc. etc. Das Splitting soll diesen VORTEIL FÜR NICHTVERHEIRATETE ausgleichen, klar? Insofern ist das Splitting kein Vorteil, sondern eine "Nachteilsausräumung". Sind Kinder im Spiel, wird das Ganze eben noch auffälliger: Der arbeitende Ehemann/bzw. die Frau muß für alles aufkommen, währedn im umgekehrten Fall z.B. die Mutter für sich und die gemeinsamen Kinder Sozialhilfe beantragen kann, während der Lebenspartner ganz gemütlich weiterverdient ohne Pflichten.

Wenn beide Partner arbeiten gehen und ca. gleichviel verdienen, dann spielt das Splitting KEINE ROLLE, klar?

Das Kindergeld ist dazu da, um die Mehrkosten, die durch Kinder anfallen, aufzufangen. Das Splitting hat damit nichts, aber auch gar nichts zu tun.

So, nochmal: Ehegattensplitting bietet keine Vorteil, sondern soll Nachteile abbauen. Oder was würdest Du denn dagegen tun, daß Unverheiratete in Zukunft Sozialhilfe beziehen können, während Verheiratete füreinander aufkommen müssen. DAS wäre ungerecht!

Ich hoffe, das kam so einigermaßen klar rüber.
Antworten
Karlchen_I:

Schon verstanden.... Aber muss nicht so sein....

 
04.10.02 23:06
Verpflichtungen kann man auch anders kompensieren - etwa dadurch, dass bei Krankheit oder Pflege außerordentliche Belastungen geltend gemacht werden können. Aber nur in solchen Fällen! Ansonsten gibt es keinen Sinn, dass der Staat (die Gemeinschaft der Steuerzahler) ein Ehepaar dafür belohnt, dass einer/eine von ihnen nichts tut - oder etwa für den Haushalt sorgt.

Das mit der Sozialhilfe stimmt nicht. Wenn ein - unverheiratetes -Paar zusammenlebt, dann werden die Bezüge des einen auf die Bezüge des anderen aufgerechnet.

Also: Nix mit Nachteilsausräumung. Ist eher was von gestern, wo sich der allein erwerbstätige Mann eine billige Haushaltshilfe dank steuerliche Geschenke leisten kann. Bei den gut Verdienenden, die sich auf dem Markt Haushaltshilfen zukaufen, hat die Ehefrau dann eher die Funktion eines steuerlich begünstigten, pralinefressenden Pelztieres.

Nach dem letzten Satz: Her mit den Schwarzen.
Antworten
C.F.Gauss:

Also, Karlchen, das haut mich jetzt vom

 
04.10.02 23:14
Hocker!

"Das mit der Sozialhilfe stimmt nicht. Wenn ein - unverheiratetes -Paar zusammenlebt, dann werden die Bezüge des einen auf die Bezüge des anderen aufgerechnet."

Wo steht denn das geschrieben??? Wenn ich nicht verheiratet wäre und eine Freundin hätte, erstmal gibt es keine Pflichten für mich und zweitens wären wir ziemlich dämlich, wenn wir die Sozialhilfe nicht ausnutzen würden.  
Antworten
Karlchen_I:

@Gauss: Ist tatsächlich so.

 
04.10.02 23:20
Hier in Berlin gibt es Mitarbeiter des Sozialamts, die klingeln Nachts und gehen forsch in die Wohnungen. Und wenn die etwa im Badezimmer bei einer/einem Alleinwohnenden zwei Zahnbürsten im Badezimmer finden, dann wird es schon schwierig mit dem weiteren Bezug von Sozialhilfe. Die schauen sogar in die Kleiderschränke. Und wenn die eine zweite person in der Wohnung antreffen....


Wußtest Du das nicht? Hier ist es jedenfalls so.
Antworten
MadChart:

Am Jahresende wird (steuerlich) abgerechnet!!!

 
04.10.02 23:29
Das Ehegattensplitting ist bei Otto Normalversager lediglich dazu gedacht, bei Familien, in denen z.b. nur einer verdient, die Steuerlast gerecht zu verteilen.

Das ist alles.


Gruesse

MadChart
Antworten
C.F.Gauss:

Ehrlich, das verstehe ich nicht! Warum sollte

 
04.10.02 23:31
keine zweite Person in der Wohnung sein? Ist halt eine Freundin, die auf Besuch ist. Zum Zweiten kenne ich Leute, die das schon lange so machen und wo es wunderbar funktioniert. Etwas Geschick ist dann eben angebracht, aber ein verheiratetes Paar kann nichtmal dran denken, Sozialhilfe zu beantragen.

Und mal ganz abgesehen davon. Nehmen wir mal an, Rot-Grün würde das mit dem Splitting durchziehen und ab 45000€ kappen, mit dem Geld kannst Du in München nicht mehr leben (mit Kindern). Das würde für viele bedeuten, aus München wegziehen zu müssen und die Kinder in Ganztagesstätten schicken zu müssen. Daß das Kindergeld dann angehoben wird, davon war nicht die Rede und das werden sie auch nicht machen.

Summasummarum: Es wird zum Betrug förmlich aufgerufen und Du kannst Dich drauf verlassen, daß das auch gemacht wird, so wie jetzt schon.  
Antworten
Karlchen_I:

Wat is dabei gerecht? Verteilung auf Kosten....

 
04.10.02 23:32
der Allgemeinheit?
Antworten
C.F.Gauss:

??? Welche Kosten für die Allgemeinheit???

 
04.10.02 23:37
Die Kosten für die Allgemeinheit sind höher, wenn es kein Ehegattensplitting gibt.
Antworten
MadChart:

@Karlchen

 
04.10.02 23:40
Wat gerecht is?

Ganz einfach:

Hier  unserem Lande bezahlst Du auf dein Einkommen 'x' einen Steuersatz 'y', egal, ob Du das Einkommen als Student, Familienvater, oder was auch immer erwirtschaftet hast.

Und zwar immer nach der Einkommensteuertabelle. Die is unterm Strich gleich, egal ob gesplittet oder nich.


Gruesse

MadChart
Antworten
MadChart:

Mist!!! nach "Hier" fehlt ein "in" o.T.

 
04.10.02 23:42
Antworten
Karlchen_I:

@Mad, Gauss: Verstehe ich nicht.

 
04.10.02 23:50
Also das gesamt Familengedöns abschaffen. Was man noch akzeptieren sollte. Wenn bei einem kinderlosen Ehepaar ein Partner für den anderen sorgen muß, dann kann hier über die außerordentlichen Aufwendungen was steuerlich abgesetzt werden.

Ansonsten: Nur wenn Kinder da sind, gibt es steuerliche Vorteile. Wo ist da das Problem?
Antworten
Loepi:

Vielleicht

 
05.10.02 00:06
kommt ja in nächster Zeit doch mal
was vernünftiges von Schröder, versprochen
hat er ja dran zu denken da er aus einfachen
Verhältnissen erwachsen ist und sich
immer daran erinnern wollte.

Man soll die Hoffnung nie aufgeben.

Löpi

Antworten
Rexini:

vieleicht müßte man die obergrenze

 
05.10.02 08:48
regionsbezogen anordnen.
wenn ich nachweislich in münchen lebe ist die grenze höher als wenn ich im tiefsten osten lebe.
aber das würde warscheinlich wieder zu sozialer ungerechtigkeit ,neid und betrug führen.
Antworten
callput:

scheidung ist billiger,

 
05.10.02 09:33
wenn man den zugewinn mit einrechnet.
Antworten
C.F.Gauss:

Aber Karlchen, das macht doch keinen

 
05.10.02 09:55
Sinn! Der Ehevertage ist BINDEND, egal, ob der andere versorgt werden muß, oder nicht. Was ist z.B. mit Ehepaaren, die Kinder großgezogen haben und wo die Mutter dann mit 55 Jahren keine Stelle mehr suchen will bzw. auch keine bekommt? Für die wäre das ein Schlag vor den Kopf. Und das mit den Sozialhilfeproblemen ist dadurch in keiner Weise aus der Welt geschafft. Was ist denn nun, wenn eine Mutter mit ihrem Partner Kinder hat, natürlich verstehen sie sich nicht und leben nach ihren Angaben getrennt. Sie bekommt Sozialhilfe für sich und ihre Kinder und der Partner geht normal arbeiten? Das kann man nicht verhindern, und das wird auch gemacht. Warum wurde denn das Ehegattensplitting bisher nicht angetastet? Gerade deswegen, weil Ehepartner sonst schlechter gestellt würden. Das Bundesverfassungsgericht hat derartige Vorhaben schon öfters abgeschmettert und wird es auch hoffentlich wieder tun.

Und wenn Du von Familiengedöns redest, dann heißt das für mich ganz klar, daß hier Familien in Deutschland nicht mehr erwünscht sind. Alles was über das allgemeine Gleich- und Gerechtigkeitsprinzip hinausgeht, ist schlecht und gehört abgeschafft. So funktioniert das nicht.

rexini: Regionsbezogen...etc...da fängt das doch schon wieder an mit Bürokratismus usw., der soll doch vermindert werden.
Antworten
Trader:

Das antiquierte Steuerrecht

 
05.10.02 10:44


Leitartikel

Von Konrad Adam, DIE WELT

Von den drei Wegen, die sich zur Sanierung der notgeplagten Staatskassen anbieten, hat der Kanzler den ersten, die Neuverschuldung, zunächst einmal ausgeschlossen. Auf den zweiten, den über höhere Steuern, hat er die Länder verwiesen, die kurzsichtig genug waren, mit solchen Gedanken öffentlich herumzuspielen. Damit bleibt für den Kanzler und seine Regierung nur noch der dritte Weg, das Sparen. Oder, wie er das selbst ausdrückt: das Abschmelzen von Privilegien und Subventionen.

Als erstes Opfer ist das Ehegattenspitting ausersehen. Dies Verfahren, bei dem das gemeinsam erzielte Einkommen fiktiv durch zwei geteilt und erst dann versteuert wird, gilt als ungerecht, weil durch das Auseinanderfallen von Ehe und Familie die recht erheblichen Steuervorteile, die sich beim Splitten ergeben, immer seltener der Familie und immer häufiger der kinderlosen Ehe zugute kommen: in der Tat eine Fehlsubvention, da ja nicht einzusehen ist, warum die Existenz der vielzitierten Frau an seiner Seite - des Mannes an seiner Seite übrigens auch! - aus öffentlichen Kassen unterstützt werden sollte.

Um diesem Missstand abzuhelfen, gibt es einen einfachen Weg: das Ehegatten- zum Familiensplitting zu erweitern. Das Einkommen wäre dann, bevor es versteuert wird, nicht mehr durch zwei, sondern durch die Zahl der insgesamt zu versorgenden Personen, der Kinder also auch, zu teilen. Das Steuerrecht würde damit nachholen, was im Sozialhilferecht, das jedes Familienmitglied einzeln berücksichtigt und einzeln begünstigt, schon heute üblich ist. Die deutsche Gesetzgebung krankt an dem ärgerlichen Widerspruch, dass der Staat die Eltern zu Unterhaltsleistungen verpflichtet, die er beim Festsetzen der Steuerschuld entweder gar nicht oder nicht angemessen berücksichtigt. Ein Arbeitszimmer ist absetzbar, ein Kinderzimmer nicht: warum?

Antiquiert ist eben nicht nur das Ehe- und Familienrecht, das Steuerrecht ist es auch. Obwohl die Einwohnerstatistik längst das Gegenteil ausweist, tut der Gesetzgeber so, als wäre das Zusammenleben mit Kindern die Regel. Dass Singles und kinderlose Paare den Lebensstil prägen und beim Konsum, beim Reisen und beim Wohnen die Maßstäbe setzen, mit denen Kinderreiche auch dann nicht mithalten können, wenn sie das wollten, findet im Steuerrecht kein ausreichendes Echo. Der Kanzler selbst spricht immer wieder so, als käme es vor allem darauf an, den Ausgleich zwischen Kindern aus reichen und bedürftigen Elternhäusern herzustellen, nicht den zwischen Paaren mit und ohne Kinder.

Die richtige Antwort darauf wäre ein Steuerrecht, das den Grundsatz der Belastungsgerechtigkeit dadurch zu erfüllen sucht, dass es sich bei der Höhe der Abgaben stärker als bisher an der Zahl der zu versorgenden Menschen orientiert. Also darauf verzichtet, durch das Austeilen von irgendwelchen Almosen den gebeutelten Familien einen Bruchteil von dem zurückzugeben, was das Finanzamt ihnen vorher aus den Taschen gezogen hat. Die Regierung soll sich nicht als Vormund aufspielen, in der Erziehung schon gar nicht, sondern den Eltern soviel lassen, wie sie brauchen, um ihre Kinder nach ihren Vorstellungen heranwachsen zu lassen. Davon nämlich dürften die meisten Eltern immer noch mehr verstehen als die Sozial-, Verteilungs- und Familienpolitiker in den Parteien.

"Für uns stehen die Kinder im Mittelpunkt", heißt es in den familienpolitischen Grundsätzen der SPD. Für die Eltern, sollte man hinzusetzen, erst recht. Wenn es die SPD Ernst meint, hätte sie etwas für Eltern zu tun, die etwas für Kinder, für ihre Kinder tun wollen. Mehr Betreuung ist dafür nur die eine Voraussetzung, die andere wäre ein ungefährer Ausgleich für das, was Eltern ja nicht nur zum eigenen Vergnügen, sondern zum Vorteil aller, vor allem auch der Kinderlosen, für ihre Kinder tun. Erst wenn die Entscheidung für Kinder nicht mehr das Abdriften an den Rand der Gesellschaft bedeutet, wäre das große Ziel, Wahlfreiheit zwischen Familien- und Berufsarbeit herzustellen, annähernd erreicht.

Die Aufzucht von Schweinen sei eine volkswirtschaftlich wünschenswerte Tätigkeit, hat Friedrich List einmal gesagt, die von Kindern nicht. Das war ein Sarkamus. Aber die Familienpolitiker haben ihn ernstgenommen, und manche scheinen das heute noch zu tun.

Dieser Artikel spricht mir aus der Seele!!!

Gruß
Trader
Antworten
post:

@all, schon komisch, dass 10 Tage nach der

 
05.10.02 11:28
Wahl keiner mehr Schröder undd Konsorten gewählt haben will! Ich kann mich nur wundern. Ich hoffe, dass Schröder und seine Kumpane den roten Wählern jetzt noch einmal so richtig zeigen, wohin es geht. Ich, für mich, habe mich schon vor langer Zeit darauf eingestellt und meine Koffer fast fertig gepackt.Bei so einem Lügenpack sehe ich keine Zukunft für meine Kinder.  Gruss
Antworten
maxperforma.:

die Ehe ist das einzige

 
05.10.02 11:38
'Sozialsystem' in Deutschland das funktioniert
auch Dank des Splittingvorteils. Ein Familiensplitting
wäre sicher noch sinnvloller.

Komisch dass Rot-Grün hier ansetzen will und uns in den anderen Sozialsystemen
(Rente, Gesundheit), die bald kollabieren sehenden Auges zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung an die Wand fahren läßt.
Was kommt als Nächstes? Abschaffung der Witwenrente (ab 40.000 € Jahreseinkommen des Verstorbenen), Abschaffung der Mitversicherung
von Familienangehörigen in der GKV? (ab xx.€ Jahreseinkommen)??

Der Hintergrund ist, dass rot-grün die klassische Familie (verheiratet)
unattraktiv machen will, Hausfrauen zur Arbeitsaufnahme drängen will
- in Jobs, die es momentan nicht gibt - und dadurch eine Nachfrage Ihres
Systems der Ganztags-Kinderbetreuung schaffen will.

Das System der privaten Vorsorge ist immer effizienter als jegliche
staatliche Regularien - sieht man auch in der Rentenpolitik.
Ich bin nicht verheiratet und als ökonomisch denkender Mensch
sehe ich in absehbarer Zeit nur finanzielle Pflichten und
Risiken ohne Kompensationsmöglichkeiten und daher eine Schlechter-
stellung ggü. Singles und Alleinerziehendenden

Heiraten wird zum Luxus für die ganz Reichen
Die Familienpolitik von Rot-Grün ermutigt zu Transferempfängerdenken und
nicht zur finanziellen Selbstverantwortung in der Familie

Genau das falsche Signal in dieser Zeit
Antworten
Quigley:

Soso.. :o)

 
05.10.02 12:12
...

da soll also eingeschränkt oder abgeschafft werden...

Und der politisch gebildete Pöbel dreht wieder am Rad, diskutiert über Sinn und Unsinn und am Ende kommt sowiso nichts dabei raus.

Leute, woher soll eine Regierung auf Dauer Geld beziehen, wenn nicht am Ende wieder von den Bürgern, die die Masse darstellen?

Nachdenken! Nicht gleich loswettern.

Und dass es wieder etwas gibt, das gestrichen oder gekürzt werden soll, das nervt natürlich besonders, gelle?

Was wollt ihr denn?

Einen König der auf dem Ross zu jedem von euch geritten kommt, und im seinen Zehnt wieder gibt? Wacht auf!

Und sind wir mal ehrlich. Das was ihr dadurch "verliert" dafür findet ihr doch sicherlich Ersatz!

da gibt es so viele Schlupflöcher....oder wie wäre es mit Rauchen aufgeben? :o)Bringt mindestens 50€ im Monatersparnisse.
Oder weniger mit dem Handy telefonieren? Locker weitere 30€....

Aber das geht an Euer Freiheitsempfinden."Wozu sollte ich...."

Ihr führt Euch auf wie kleine zickige Hofpomeranzen, kaum geht es Euch an den Beutel.

Es grüßt ein amüsierter,

Quigley :o)




Antworten
Trader:

Ehe-Schutz aus Karlsruhe

 
05.10.02 12:34

Von REINHODL MICHELS

DÜSSELDORF. Den Grundstein für das steuerliche Ehegatten-Splitting legte 1957 das Bundesverfassungsgericht: Aus Artikel 6 des Grundgesetzes (Schutz von Ehe und Familie) verbiete sich eine Benachteiligung von Verheirateten; deren Bevorzugung mache Artikel 6 jedoch möglich.

1982 fügte das höchste Gericht in Karlsruhe dem Grundstein von 1957 juristische Stützpfeiler zu Gunsten des Ehegatten-Splittings hinzu: Das Splitting stelle keine beliebig veränderbare Steuer-"Vergünstigung" dar. Es orientiere sich vielmehr sachgerecht - bei aller Gestaltungsbefugnis des Gesetzgebers - am Schutzgebot des Artikels 6 der Verfassung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Ehepaare. Das Ehegatten-Splitting wurde vom Bundesverfassungsgericht auch als eine Möglichkeit gesehen, Familienarbeit zu honorieren. Zwar darf nach der Entscheidung "Karlsruhes" das Steuerrecht nicht den Effekt haben, "die Ehefrau ins Haus zurückzuführen". Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass mit steuerpolitischen Entscheidungen des Gesetzgebers, wie etwa der Streichung oder Kappung des Ehegatten-Splittings, nicht der umgekehrte Effekt verfolgt werden darf: nämlich den bislang zu Hause arbeitenden Ehepartner in eine Erwerbsarbeit zu drängen.

1999 ging das Bundesverfassungsgericht noch einen Schritt weiter beim Rechtsschutz für Ehe und Familie. Die Richter bestimmten, dass Ehegatten-Splitting und Kindergeld nicht mehr als ausreichender Ausgleich für diejenigen Kosten angesehen werden können, welche durch das Aufziehen von Kindern entstehen.

Vor dem Hintergrund dieser Rechtssprechung dürfte es der rot-grünen Berliner Regierungskoalition schwer fallen, eine Kappung des steuerlichen Ehegatten-Splittings verfassungsrechtlich einwandfrei durchzusetzen.
Quelle: Rheinische Post

Ein schönes Wochenende!
Gruß Trader  die grünen wollen das ehegattensplitting 807016hennes.esmartweb.com/animierte%20gif-dateien/smily5.gif" style="max-width:560px" >
Antworten
maxperforma.:

@ trader

 
05.10.02 14:12
sehr interessant

@quigley

denk du lieber mal nach -
und versuch mal die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge
zu verstehen (auch wenn es für Deine Gruppe weh tut).
Es ist nicht immer richtig nur die Einnahmenseite zu betrachten
Irgendwann ist die Schraube überdreht.

Wenn der Staat ständig nur die belastet, die Arbeit geben
und nehmen wird der Wirkungsgrad der Arbeit immer geringer.
Und dadurch gibt es mit jeder Steuererhöhung oder Erhöhung
der Lohnnebenkosten ein Klientel an Arbeitnehmern oder -gebern

für die das Arbeitnehmen oder -geben einen negativen Grenznutzen
bekommt.
Folge es wird weniger gearbeitet oder aufgehört zu arbeiten oder
Arbeitsplätze werden abgebaut.

Daher ist es auch an der Zeit mal die Kostenseite des Staates zu betrachten,
wie es für jedes Unternehmen selbstverständlich wird. Man muss
auch hinterfragen dürfen ob der - oft missbrauchte - Sozialstaat in dieser
Form noch finanzierbar ist. Und so schonend wie möglich aber konsequent
sozialen Wildwuchs abbauen, bevor die letzten Trottel es Leid sind
für die anderen mit zu arbeiten und zu Hause bleiben.

also amüsier dich weiter
und lebe auf Deiner 'Heile-Welt-Insel'
spätestens wenn die Sozialsysteme krachen
bist auch Du betroffen

Kopf in den Sand ist natürlich weniger beunruhigend  
Antworten
Karlchen_I:

Dann mach ich mal den Radikalen......

 
05.10.02 14:54
und ziehe mal den ollen Lenin und die Verfassung der Sowjetunion raus. Da stand so was drin wie Pflicht zur Arbeit.

Das gilt natürlich generell. Da kann doch hier nicht jemand damit kommen, dass er für seine zu Hause herumlungernde, shopping-gehende salon-plaudernde oder tennisspielende Frau irgendwelche Steuervorteile bekommen kann. Was ganz anderes ist es dagegen, wenn Kindererziehung anfällt - das ist sozusagen gesellschaftliche Reproduktion.

Aber da wird immer über die Sozialhilfebezieher hergezogen, aber zugleich wird aufgekreischt, wenn es um den Abbau der Steuerprivilegien der häuslichen pralinenfressenden Pelztiere geht.
Antworten
Quigley:

Maxperformance

 
05.10.02 16:06
...

um es dir meinen Standpunkt ein wenig zu verdeutlichen:

ich lebe nicht auf einer insel, ich lebe in deutschland. aber vor allem lebe ich auf diesem planeten :o)
was also hindert mich, mein leben an einem anderen ort zu verbringen??
Wozu soll ich mich an Staatsgrenzen halten müssen?

Du hingegen scheinst sehr nationalitätsverbunden zu leben, du machst hier einen auf Deutschland-Retter und Vorstandsvorsitzender von Deutschland, strebst edle Ziele an, und am Ende sind wir viel ähnlicher als Du es wahr haben willst.
Wir sind beide auf unsren Vorteil aus, und sonst nichts :o)
Leugne es , wenn du willst... :o)

Du willst Dein Leben hier verbringen und mit deinem Kleinbürgertum schränkst du dein Blickfeld auf ein Land ein.

Das leben findet dort draussen statt, überall und zur gleichen Zeit.
Wenn du das kapiert hast, dann verstehst du, warum ich im gegensatz zu dir eine tatsächlich heile welt habe :o)

Viel erfolg beim sanieren,

Quigley
Antworten
C.F.Gauss:

Ich glaube, Quigley, Du hast einfach gar nichts

 
05.10.02 17:27
verstanden. Erstmal ist es eine Annahme von Dir, daß es hier hauptsächlich um Geld geht. Warum siehst Du nicht ein, daß es nicht darum geht, ein wenig an Lebensqualität einzubüßen? Ein funktionierendes System funktioniert eben nur deswegen, daß jeder sich einen Vorteil von etwas verspricht. Und das ist der Knackpunkt. Es geht darum, daß das System den Bach runtergeht, wenn niemand mehr einen Vorteil sieht, sich bis spät in der Nacht den Kopf über Dinge, die das Arbeitsleben betreffen, zerbricht. Und wenn es mal soweit ist, dann funktioniert hier gar nix mehr. Alle daraus folgenden Konsequenzen kann man sich ja dann ausmalen. Es fängt doch schon ganz klein an: Einem Arbeitnehmer, der gute Leistungen gebracht hat, wird eine Nullrunde zugemutet (klar, es muß gespart werden). Seine natürliche Reaktion darauf...warum sollte ich am Wochenende oder nach Feierabend zu hause noch etwas freiwillig arbeiten? Folgedessen geht es hier nicht darum, daß derjenige etwas weniger an Lebensqualität hat, sondern darum, daß seine Leistung nicht honoriert wird. Genau der gleiche Effekt ist, wenn einem an allen Ecken und Enden das Geld aus der Tasche gezogen wird und gerade dann, wenn man noch für andere sorgen muß. Die Leistung geht gegen Null und der Teufelskreis beginnt. Und das scheint hier niemand zu verstehen, obwohl es so einfach ist. Und ich spüre das in der Firma, in der ich arbeite und in meinem Bekanntenkreis. Und die logische Konsequenz z.B. aus einem Wegfall des Splittings ist, daß sich jeder fragt, wie er diesen Wegfall wettmachen kann, und sei es dadurch, daß er sich entschließt, nicht zu heiraten und keine Kinder zu bekommen. Ich werde das sicher nicht hinnehmen und ich werde alles dafür tun, den Staat so zu bescheißen, daß ich das Geld, das da wegfällt, wieder hereinkommt. Ist das dann besser?

Du redest von einem freien Planeten, toll für Dich. Nicht für alle ist es so einfach, wegzugehen und "an einem anderen Ort" wieder anzufangen. Vielleicht mache ich es auch noch, weil mir mittlerweile hier ziemlich viel zum Hals raushängt. Die letzten Jahre habe ich auch ziemlich viel geschuftet, aber wenn durch Neid und durch "sozial gerechte" Abgaben diese Arbeit nicht honoriert wird und dann zudem noch das Geld, das ich für die Familie brauche, knapper wird, dann tschüß. Ist das alles ein toller Effekt? Wieso wird denn so etwas ignoriert? Das ist einfach pervers! Das eigene Volk zu vergraulen, wegen dummer, naiver Gleichmacherei und Ideologie.

Ich verstehe das nicht und ich werde das nicht hinnehmen.
Antworten
Quigley:

C.F.Gauss

 
05.10.02 18:11
...

lies bitte nochmals was du eben gepostet hast...

im ersten Absatz wirfst du mir vor nichts verstanden zu haben... pflichtest aber am ende wieder bei, dass es um geld geht.
Somit Geld = Lebensqualität ... Richtig...das ist schon so, seit die Menschheit begonnen hat Muscheln als Zahlungsmittel zu nutzen.

Im zweiten absatz kommst du noch viel näher an meine Denkweise heran.
Genau so ist es, es nervt, es ist ungerecht und es ist ein Grund sich anderswo ein Fleckchen Erde zum Leben zu finden. Auch diese Möglichkeit gibt es, wie Du selbst sagst. :o)

Zum thema das kann nicht jeder:

Was hält diesen "Jeder" davon ab?? Tagtäglich regen sich ganz besonders die Deutschen darüber auf, dass bettelarme "Ausländer" in ihr gelobtes Land strömen... die können das auch :o)

Wenn du wirklich etwas bewirken wills, wie du von dir behauptest, dann ist allerdings Ariva mit seinen 300 Leuten ein sehr besccheidener Anfang :o)

Geh in die Politik und ändere was...!! Aber hör um himmelwillen damit auf, hier deine Bestätigungen zu suchen.
Nochmals:
Wenn du etwas ändern möchtest, wie du sagts, dann geh in die Politik.

Ich schaue dem solange amüsiert zu, wie sich die leute mit ihrem Deutschen-Michel-Dasein plagen :o))

Grüße,

Quigley  
Antworten
court_jester:

@Gauss

 
05.10.02 18:32
Kannst Du noch etwas anderes, als Deine eigenen geistigen Mängel auf andere zu projezieren. Bitte wandere aus. Es wird schwer sein ein Land zu finden, dass alle Deine Wünsche erfüllt. Deine Ansprüche, wie Du sie dargestellt hast wären:

  • Es muss dort möglichst asozial zugehen, am besten nach oben kriechen und nach unten treten.
  • Das Land muss auf Atomkraftwerke setzen. Je mehr desto besser
  • Umweltschutz solte dort ein Fremdwort sein


Nur schade, dass Du in Ländern wie in den USA auch ordentlich zahlen musst. Allerdings kann ich Dich beruhigen. Dieses Geld fließt kaum in die Taschen der Obdachlosen und schlechter gestellten Menschen. Mit einem Rüstungsetat von 36,1 Milliarden Dollar für 2003 ist Dein Geld viel sinnvoller angelegt. Wen kümmert es schon, dass man die schlimmste Not weltweit mit 400 Milliarden Dollar beseitigen könnte. Also wander endlich aus.
Antworten
callput:

also @quigley und c.f.gaus

 
05.10.02 18:37
prinzipiell habt ihr beide recht, aber kann man dem ganzen (c.f.gauss)nicht
entgehen? ich habe vor 15 jahren meinen unijob an den nagel gehängt, gezockt,
meinen sohn - damals säugling - geschnappt und bin um die welt getourt, habe mich glücklich scheiden lassen - auch vor 15 jahren )und habe mich unabhängig gemacht und trotzdem schön weiter meine steuern in d abgetreten, hätte ich auch woanders machen können. um es mit nietsche zu sagen, es muß eine umwertung der dinge ( werte) stattfinden.
meine ganz subjektive meinung ist, jeder kann an seiner situation was ändern,
wenn er die bildung dazu hat, die möglichkeiten sind aber durch den dicken minimiert worden und sollten heute noch ausgebaut werden, hätte der ähh die
wahlen gewonnen. in den siebzigern gab es dieses michelgejammer bei weitem nicht so ausgeprägt wie heute, da gab es aber noch einen sozialen konsenz, der
heute fehlt.
dies hindert mich nicht daran, heute rot grün zu wählen oder pds und trotzdem meinem ideal von einer gerechten gesellschaft nachzuhängen und trotzdem sechsstellige beträge an den eichel zu überweisen.
ich weiss wo ich her gekommen bin.
und quigley, woanders ist nur das wetter besser aber die satire läuft in d ab
und deswegen, bitte bleib hier.

*g* callput
Antworten
Rexini:

habe heute gelesen

 
05.10.02 18:58
das der staat 160 milliareden an subventionen bezahlt,sind da nicht irgendwo 10 milliarden um unser system am laufen zu halten ohne schon wieder den bürger zu schröpfen.
Antworten
C.F.Gauss:

Quigley, irgendwie wiederholt sich jetzt

 
05.10.02 19:04
alles: Es geht NICHT um Geld, sondern um die Konsequenzen daraus, die entstehen, wenn jemand an Lebensqualität einbüßt aus einem Grund, den er nicht akzeptiert (es geht hier nicht um mich!). Natürlich nervt das, aber das ist nicht das einzige, sondern es ist vor allem die Befürchtung, daß das alles erst der Anfang ist. Und für viele Menschen, die hier Familie, einen festen Wohnsitz, einen festen Arbeitsplatz etc. haben, ist es eben nicht einfach, alles aufzugeben. Und es geht auch nicht darum, sondern darum, daß vor allem die, die mit der Honorierung ihrer Leistung unzufrieden sind, abwandern. Außerdem habe ich nicht gesagt, daß ich etwas bewirken will. Ich habe einen anstrengenden Beruf, Familie usw. und ich habe nicht die Zeit, in die Politik zu gehen. Dazu wähle ich die Politiker, damit die etwas machen. Wenn ich etwas ändern will, dann kann ich das aber immer noch leichter dadurch, daß ich woanders hingehe.
Antworten
C.F.Gauss:

@court_jester: Also gut, dann fangen wir halt

 
05.10.02 19:07
wieder mit Beleidigungen an:

Schlicht und einfach: Verpiß dich, du Idiot, wenn du nichts anderes zu tun hast, als dir eine neue ID für Beleidigungen zuzulegen. Arschloch.
Antworten
Rexini:

ja höher die steuerlast

 
05.10.02 19:07
um so höher die schwarzarbeit und steuerflucht.
ganz einfach , ich nehme mich da nicht aus aber der sataat will beschissen werden ansonsten würde er uns nicht bescheißen
Antworten
C.F.Gauss:

rexini, darauf läufts hinaus, und toll finde ich

 
05.10.02 19:11
das nicht.
Antworten
callput:

grundsätzlich liegt das übel in der nicht

 
05.10.02 19:18
vorhandenen persönlichen amtshaftung

dann würde jeder beamtete nichtskönner vom staatsanwalt eine für seine schludrigkeit und unfähigkeit angemessene sanktion bekommen und dürfte obendrein noch seinen angerichteten schaden selber bezahlen. wir wären das land mit der größten steuersenkung und ein paar schwarze kollegen hier würden bei beiersdorf für einen umsatzeinbruch sorgen - tempo -
siehe bericht des steuerzahlerbundes.

es liegt nur an der fehlenden sanktionierung des beamteten und angestellten nationalbarbiturats.

das mußte mal gesagt werden ( öffentliche prügelstrafe für die penner )
ich muß auch mal reaktionär sein dürfen *g*
Antworten
court_jester:

@Gauss

 
05.10.02 19:32
beleidigend bist Du.
In meinem Posting stehen keine Beleidigungen sondern lediglich Fakten.
Der Umstand dass ich mich bei Ariva anmelde, weil ich mich über einen Poster hier ärgere ist ja hoffentlich nicht straffähig.
Ich kann Dir aber versichern, dass Du mir mit Deiner Einstellung und vulgären Art und Deiner kaum abschätzbaren Dummheit nicht über den Weg laufen dürftest.
Antworten
C.F.Gauss:

@court_jester: In meinem Posting stehen

 
05.10.02 19:58
ebenfalls nur Fakten: Die sind hoffentlich für dich keine Beleidigungen, denn sie müßten dir eigentlich schmeicheln.

Und drohen willst du mir auch noch? Über den Weg darf ich dir nicht laufen? Hmmm, da hat sich wohl einer wirklich nicht mehr unter Kontrolle. Verpiß dich einfach, du armseliger Wicht, geh zurück zum BUND und hol dein Hirn zurück.
Antworten
Karlchen_I:

jetzt kommen die Juristen und wie so üblich -

 
05.10.02 20:09
vor lauter Bäumen (Rechtsauslegungen, Paragraphen) wird das Problem nicht gesehen.


Man sollte die Bagage endlich mal in ihre grenzen weisen. Fangen wir doch mal damit an, dass wir den Marktzugang öffnen - und die Ariergesetzgebung der Nazis abschaffen.
Antworten
court_jester:

Von Kontrolle würde ich an Deiner Stelle nicht

 
05.10.02 20:10
schreiben. Du musst ziemlich vom Leben gestraft sein. Das Du alleine jeden Tag vor dem Rechner sitzt und Dich ausheulst und offensichtlich mit Deinem Leben unzufrieden bist, dafür kann ich nichts. Und ich verspreche Dir, ich werde hier bleiben und an den Treffen teilnehmen, zumindest, wenn ich die Hoffnung habe, Dich dort zu treffen.  
Antworten
ashoka:

@Gauss

 
05.10.02 20:10
Machst Du wieder, was Du am besten kannst? Daemliche Beleidigungen ausstossen. Aber so ein Board is ja schoen anonym. Stimmts?
Antworten
flecki:

Ihr Treumer

 
05.10.02 20:44
Die Sozies+Grünen holen sich Ihre Wähler Jahr für Jahr ins Land (Aussiedler unw.
sehr kinderreich !!) und läst sich deren Unterhalt von Euch bezahlen.
Aber mal ehrlich wieviele Kinder habt Ihr ( alle zusammen an diesem Board)gezeugt.......?
Antworten
TK-ONE:

ich bin unverheiratet

 
05.10.02 20:45
aber ich kenn einige kinderlose die haben nur wegen des splittings geheiratet.

Ich hab deshalb nie geheiratet weil das splitting bei meinem Verdienst eh nicht mehr greift *g*

TK
Antworten
ruhrpottzocker:

Du bist ein Cleverle, TK-One !

 
05.10.02 20:49
die grünen wollen das ehegattensplitting 807234
Antworten
Schepper:

Merkwürdig, meine Erinnerung

 
05.10.02 20:50
sagt mir, dass der gute Onkel Helmut
unter Einsatz seines Gewichts die Wolga- und
Rumäniendeutschen heimgeholt hat, weswegen sie ihn
auch 16 Jahre bedingungslos gewählt
haben.
Der gute Onkel Helmut dachte sogar nebenbei
an die Forderungen der Wirtschaft:
Bring uns Arbeiter für Niedriglöhne.
Antworten
Sinus:

die Grünen gehen mir mächtig auf

 
05.10.02 20:55
den Zeiger, hab sie vor vier Jahren gewählt, diesmal nicht. Bei der nächsten Wahl sind sie und die roten fällig, hoffentlich.
Antworten
Kannibale:

Ohne die Grünen gäbe es nur

 
05.10.02 21:44
Rot-Gelb oder Schwarz-Gelb......und das wäre auf Dauer einfach zu wenig für dieses Land.  
Antworten
ruhrpottzocker:

Das wäre nicht zuwenig ! Das wäre

 
05.10.02 22:44

fürchterlich. Jedenfalls höre ich nicht auf, vor der gelben Gefahr zu warnen.

die grünen wollen das ehegattensplitting 807265
Antworten
Karlchen_I:

Jau - Ehegattensplitting als Auslöser....

 
05.10.02 22:50
eine allgemeinen Revolution.

Nochmehr: Als Auslöser einer Kulturrevolution.


Ist jetzt gut - oder? Oder mit was für einem Thema sollen wir uns demnächst lächerlich machen?
Antworten
maxperforma.:

ja karlchen

 
06.10.02 11:50
schade dass die Diskussion vom Thema abgekommen ist
ich wollte wirklich nur über das für und wieder des
Ehegattensplittings diskutieren.

@Quigley
von dir habe ich darüber noch keine sachlichen Argumente gelesen.

Jeder ist auf seinen Vorteil aus soweit gebe ich Dir recht
das ist aber wirklich der kleinste gemeinsame Nenner zwischen uns.

Aus Deinem Antwortposting kann ich ableiten, dass Dir Deutschland egal
ist, dass dich die kleinbürgerlichen deutschen Michels
(=arbeitende Bevölkerung) amüsieren und dass Du wenn es hier bergab
geht Dein Glück woanders suchst.
Viel Glück dabei nur die 'Insel der Seligen' wirst Du so leicht nicht
finden. Das heißt ganz ohne Arbeit wird es auch für Dich nicht
abgehen, denn die Wohlfahrtsstaaten sind am aussterben, da nicht
finanzierbar.

Diese Problematik ist nicht auf Deutschland beschränkt, denn die
Mechanismen greifen überall. Wir sind durch unsere alternde Gesellschaft eben
schon weiter (unten). Daher ist es egal ob man die (mir unterstellte)
Deutschlandbrille auf hat oder ein Weltbürger ist wie Du.

Wär nett wenn Du mal zum Thema Stellung nimmst und
nicht über das Kleinbürgertum philosophiert.

Sich virtuell über andere zu stellen ist einfach
das System am laufen zu halten leider nicht


 
Antworten
Nassie:

Man merkt, dass hier viele Theoretiker zu Werke ge

 
06.10.02 13:32
hen.

Habt ihr mal darüber nachgedacht, was mit den vielem Älteren ist, deren Kinder
aus dem Haus sind ?
Die Frau hat auf die eigene Karriere verzichtet um die Kinder zu erziehen
und den Haushalt zu führen. Später wieder Arbeit zu finden ist schwierig
oder unmöglich.
Jetzt soll als Strafe noch das Splitting entfallen ?

Karlchen, was Du dazu postest klingt nach Salonmarxist.
Antworten
Quigley:

Die Insel der Seligen

 
06.10.02 14:09
...

du scheinst meine Einstellung langsam begriffen zu haben.

Es ist richtig, das mir deutschland nicht wichtig ist. Es gibt für mich kein dasistdeutschland und das daneben dasistfrankreich.

Das sind alles nur kartographierte Grenzen, die sich Menschen selbst stecken.

Eine Eingrenzung von scheinbarem Besitz, mehr nicht...

Das Thema, die Problematik oder wie du es nennen magst, fängt viel weiter entfernt vom tellerrand horizont an.

Es ist vergleichsweise unwichtig, ob es in Deutschland ein Ehegattensplitting gibt oder nicht, oder was es letztendlich bewirkt oder auch nicht.

Dieser Thread war nur ein kleiner Anlass für meine Postings.

Versuch dir das mal einzugestehen, die Grenzen, von denen du und einige andere hier immer wieder sprechen, existieren nur in eurem Kopf.
Die verbundenheit zu dem was ihr geschaffen habt (Job, Haus, Auto, "Wohlstand")ebenfalls.

Genau diese selbsteinschränkung und gleichzeitige unzufriedenheit darüber, ist das was ich am "Kleinbürgertum" so faszinierend finde.

Ein richtiger kleiner Teufelskreis:
Der Tellerrand zu groß um zufrieden zu sein, und zu klein um die Möglichkeiten zu erkennen.

Von daher wirst du von mir keine sachlichen Argumente zum Thema Ehegattensplitting hören... Das einzige sachliche Argument das ich habe ist, dass der Grund für die Diskussion sowas von klein und nichtig ist, dass es nicht lohnt drüber zu sprechen.

du magst es für philosophieren halten..
Versuch mal dir Gedanken über dein Leben zu machen, zieh einfach mal Bilanz.

Was waren deine Wünsche, deine Hoffnungen und deine Probleme. Was würdest Du anders machen, auf was hättest du besser verzichtet und was stattdessen genossen?

wer waren deine Freunde, waren es Freunde? oder nur Bekannte?, wie willst du sterben? zufrieden alles erlebt zu haben, was du dir vorgestellt hast, oder staatsmännisch mit dem wissen "etwas bewirkt zu haben" in einem fragwürdigen System?

Wenn du das ernsthaft machst, und dieses Systemerhalten und Politisch-Engagiert-Sein etwas von der Ferne betrachtest, merkst du plötzlich, wie beschissen klein das Problem z.b. vom Ehegattensplitting ist...

Noch viel beeindruckender finde ich, dass du von einem System sprichst, das nicht nur in Deutschland vorherrscht... schreib mir das bitte mal detaillierter, was du darunter verstehst.

Btw: Nur weil ich eine etwas andere Auffassung habe, heisst das im übrigen nciht, dass ich keine Arbeit hätte, im gegenteil, aber das gehört nicht hierher.

Das heisst die Insel der seligen werde ich nicht finden. Aber das muss ja auch keine Insel oder ein Ort sein, es genügt das Gefühl gelebt zu haben...
Eine positive Bilanz, Zufriedenheit und Freiheit

Ich versuche mich auch nicht über andere zu stellen. Vielmehr scheint es widerum eine Art von Besitzängsten hervorzurufen, wenn jemand mit einer etwas offeneren, aber evtl. zufriedeneren Auffassung daherkommt.

Und letztendlich definieren wir doch Wohlstand und Lebensqualität durch Zufriedenheit.

Besten Gruß,

Quigley

Btw. ich finde einen entsprechenden Abschluss unter dem Beitrag hat etwas mit höflichkeit zu tun. das ist ebenfalls ein Problem, das wesentlich mehr zur zufriedenheit beiträgt, als eine Steuerliche Finesse, die unterm Strich sowiso nur die belohnt, bei denen eine große differrenz zwischen den einkommen herrscht.
Wenn wir ehrlich sind, die Familien, für die sich das Splitting wirklich lohnt, müssen sich nciht über zu wenig geld beklagen :o)

Antworten
C.F.Gauss:

Quigley, das ist sehr schön, was Du sagst und

 
06.10.02 15:56
ich glaube auch, jeder versteht, was Du meinst. Aber trotzdem: Du kannst diese Diskussion hier von Deinen Gedanken nicht so ohne weiteres trennen.

Geh doch mal einen Schritt weiter, als Du es getan hast. Betrachte die Welt (d.h. die Erde) von außen und stell sie Dir aus dem Weltall vor. Ein kleines unbedeutendes Fleckchen mitten im Nichts. Vollkommen unbedeutende Lebewesen, vollkommen unbedeutende Vorgänge dort und vollkommen unbedeutende Diskussionen in Aktienforen. Das ist sicherlich richtig, wenn man sich auf einen neutralen Standpunkt außerhalb unserer Welt stellt. Und bestimmt vertreten auch viele ernsthaft diesen Standpunkt, weil sie sich mit ihm identifizieren und weil es das eigene Leben "leichter" machen kann.

Du vertrittst einen ähnlichen Standpunkt, nur auf einer etwas "tieferen" Ebene.

Nehmen wir einmal einen der beiden Standpunkte als gegeben: Man sieht die Welt anders als von der eigenen Problemzone begrenzt. Welche Möglichkeiten sich auftun, welche Zukunft möglich ist, welche Entwicklungen es geben kann, welche Veränderungen die nächsten Jahre bringen werden, sind solche Gedanken, die einem dann durch den Kopf gehen können. Logischerweise ist dann der Gedanke, daß es bald kein Ehegattensplitting mehr geben könnte, vollkommen absurd und irreleveant.

Das ist teilweise richtig, aber nur, wenn man den Gedanken von einer Ebene unter der, auf der wir uns befinden, diskutiert. Man kann aber auch auf einer höheren Ebene darüber diskutieren. Man bette die Träume, Wünsche, Vorstellungen, die man hat, in eine reale Umgebung ein, die geeignet ist, das alles zu verwirklichen. Wie diese reale Umgebung aussieht, das mag sich jeder anders ausmalen. Wie meine ideale reale Umgebung aussieht, kannst Du Dir ungefähr vorstellen. Und bestimmt wird sich jeder eine Umgebung zurechtgebastelt haben, in der er es am Schönsten findet und die er geeignet dafür hält, daß sich seine Vorstellungen verwirklichen können.

Nur: Viele Diskussionen hier und auch die jetzige zeigen, daß diese Umgebung, wie sie sich gerade entwickelt, eben nicht mehr dazu geeignet ist. Du behauptest immer, das liege daran, daß man plötzlich weniger Geld in der Tasche hat und deswegen Unzufriedenheit herrscht. Wenn Du das aber von der Ebene darüber betrachtest, dann ist die jetzige Diskussion nur ein weiterer Anhaltspunkt dafür, daß viele mit der Gesamtentwicklung, die alle ihre Vorstellungen und Ziele betreffen, unzufrieden sind. Natürlich wird sich jeder die gleichen Fragen stellen wie Du angeführt hast, aber viele Antworten werden weniger positiv ausfallen als vor ein paar Jahren (bei manchen möglicherweise besser).

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine! Es geht nicht um Geld! Die Unzufriedenheit steigt, eben genau diese Punkte betreffend, die Du als Ausgangspunkt darstellst. Deswegen kannst Du diese Diskussion nicht als nichtig abtun, bloß weil sie auf einer höheren Ebene als irrelvant erscheint. Für viele ist z.B. eine Umgebung, in der Ehe ein Wert darstellt, etwas Wichtiges, etwas, ohne das sie unzufrieden sind. Vielleicht verstehen das einige nicht, aber ich schon, und bei der "Ehegattensplittingdiskussion" wird genau dieser Wert mit Füßen getreten.

Aber dieser Thread ist nur ein einziger unter vielen, die in letzter Zeit durchgekaut wurden. Natürlich kann man auch ohne Ehegattensplitting leben, aber, das habe ich schon oben gesagt, man muß berücksichtigen, daß mit vielem, was gerade diskutiert wird, die alte Umgebung, von der sich so mancher einiges versprochen hat, zerstört wird, und daß man diese Ängste und Befürchtungen einfach unter den Tisch kehrt. Andere mögen andere Ängste haben oder gehabt haben, aber ich habe in jedem Fall den Eindruck, daß diejenigen, die gerade in ihrer Idealwelt leben, andere, die unzufrieden sind, beschimpfen und als Nörgler darstellen, Neidhammel und Umweltzerstörer, Nazis und Sozialfeindliche.

So, für mich end of topic, ich hoffe, ich habe das einigermaßen verständlich machen können.

MfG, Gauss
Antworten
maxperforma.:

freut mich sehr,

 
06.10.02 16:53
dass dieser Thread heute doch wieder an
Niveau gewonnen hat.

Ich kann Deine Sicht der Dinge
langsam besser begreifen, teilen kann ich sie
jedoch nicht voll und ganz.

Wie C.F.Gauss schon eindrucksvoll analysiert hat
war in diesem Thread eine Dataildiskussion am Laufen,
die zugegebenermaßen global gesehen als unbedeutend
gewertet werden kann. Verliert Sie deshalb Ihre
Daseinsberechtigung?

Du meinst es ist das Maß aller Dinge - die Grenzen
im Kopf zu löschen. Bei kartografischen Grenzen
klingt das noch sehr einleuchtend. Bei Besitzgrenzen
wird es schon schwieriger einen Konsens zu finden
(Haus, Frau). Oder auch bei allen Grenzen, die uns unser
Rechtssystem steckt.  
Das Löschen der Grenzen im Kopf ist ein schmaler Grat
zwischen der zugegebenermaßen positiven Möglichkeit, die
Dinge abstrakter betrachten zu können und einer
gleichgültigen 'Leck-mich am Arsch'-Einstellung,in der
einen Mißstände kalt lassen.


Das System das ich meine ist, dass die arbeitende Bevölkerung
die Mittel mit aufbringt, damit die junge Generation
in Ruhe aufwachsen und sich ausbilden und die alte Generation
sorgenfrei alt werden kann. Dieses System gerät bei der aktuellen
demografischen Entwicklung immer stärker unter Druck. Daher ist
es meiner Meinung nach an der Zeit, den Wirkungsgrad des
Systems (z.B. durch die Bekämpfung von Missbrauch) zu erhöhen

Dass ein erfolgreiches Gesellschaftssystem exitiert, in dem nicht die Gewinnmaximierung des Einzelnen und damit des Staates im Vordergrund
steht ist mir nicht bekannt. Der Sozialismus und Kommunismus
hat die Menschen nicht zufriedener gemacht, sonst hätten
sie nicht im letzten Jahrtausend dagegen revoltiert.

Ich gönne Dir Deine zufriedenere Auffassung (verglichen mit
allen, die sich noch über Steuertarife einen Kopf machen)
und das, obwohl Du dich zur arbeitenden Bevölkerung gehörend geoutet
hast. Gönn allen, die noch nicht so weit sind ihre mikroökonomische
Sicht der Dinge, denn dies ist keine Charakterfrage sondern Einstellungssache

Einen schönen Sonntag noch
maxp.


P.S.
Ein entsprechender Abschluß zeugt natürlich von
Höflichkeit. Allerdings ist der Tonfall des Inhalts genauso
massgeblich. Und Deine ersten beiden Postings wirkten
doch sehr von oben herab....  
Antworten
SchwarzerLor.:

Lob für Nassies Kommentar.

 
06.10.02 17:01
Er bringt wirklich kurz und knapp vor, was daraus resultiert: Was der Staat nämlich scheinbar bei der Abschaffung oder Reduzierung des Ehegattensplittings zunächst gewinnt, das gibt es wie in obigem Bsp. hinterher mehrfach wieder aus.
Ansonsten ist wieder die übliche Attacke der Linken hier zu sehen: Angriff auf alle Traditionen, auf den Verbund der Ehe als wirklich wichtige Institution trotz des Mißbrauchs einiger.
Antworten
mod:

konkret, ein Beispiel:

 
06.10.02 17:08
Bei einem
zu versteuernden Einkommen von 46.000 Euro
ergäbe der Wegfall des Splittings eine
steuerliche Mehrbelastung von  4.404 Euro.
Je höher das Einkommen,
desto höher die Mehrbelastung aufgrund
des steigenden Grenzsteuersatzes.
Antworten
Karlchen_I:

@Nassie, SL.....

 
06.10.02 17:19
Ich habe es doch gepostet - wenn Kinder erzogen werden oder wenn Kinder erzogen worden sind, dann sollte das Splitting beibehalten werden.


Allerdings sollte man das nicht für alle Zeiten fortführen. Kann nur für eine Übergangszeit gelten. Generell sollte die Allgemeinheit für öffentliche Betreuungseinrichtungen sorgen. Dann könnte auch das Splitting auslaufen. Sagen wir mal in 5 Jahren gibt es das nicht mehr.

Wenn dann einzelne Länder wie Bayern oder BaWü nicht für ein entsprechendes Angebot gesorgt haben: Pech. Dann sollen die Wähler eben ihre entsprechenden Landtagsabgeordneten abstrafen.

SL: Zu den Linken. Ist ja klar dass wir die alten Zöpfe abschneiden wollen. Wir wollen eben nicht, dass Frauen wie Putzfrauen und Kinderbetreuer gehalten werden. Muss anders werden - auch wegen der demografischen Entwicklung.

Aber die Schwarzen verhalten sich wie die Moslems: Frauen als Haustiere halten.
Antworten
Rexini:

und um so höher das einkommen

 
06.10.02 17:23
um so geringer der steuervorteil.
also geht diese streichung voll zu lasten der normalverdiener.
der otto normalverbraucher ächts sowieso schon unter der teuerungsrate und der hohen steuerlast.
Antworten
Quigley:

hmmm....

 
06.10.02 17:24
... da packt mich doch glatt die Raffgier.

Als Single ohne Kinder finde ich das eine schöne Sauerei, dass den Familien so das Geld in den Rachen geworfen wird.
Subvention des Selbstverständlichen ...
Vorallem was sind das für Traditionen und Wertvorstellungen, wenn der Staat dafür Geld locker machen muss, damit diese Traditionen erhalten werden.

So wichtig können diese Traditionen dann den Menschen nicht sein, wenn ihnen das Geld widerum wichtiger ist.

CFGauss, bitte locker bleiben *g*. Aber wenn nun schon Zahlen mit ins Spiel kommen, kann ich nicht mehr dagegen an, dass es am ende eben doch nur um Geld geht, und nichts anderes.

*smile*

Quigley
Antworten
Karlchen_I:

@Quicley: Gesellschaftliche Reproduktion.....

 
06.10.02 17:35
Ist doch ganz einfach. Du kannst zwar Geld angelegt haben, aber wenn keiner da ist, der überhaupt arbeiten könnte, ist Deine Anlage sinnlos. Kriegst nichts mehr dafür, wenn alle nur noch Rentner sind - und keiner einer Erwerbstätigkeit nachgeht.
Antworten
prolet:

@Karlchen_I

 
06.10.02 17:46
wir Marxisten halten uns unsere Nebenfrau für
den Spaß, das Eheweib fürs Kindermachen
freie Liebe, Brot gratis, immer Urlaub
Brüder höret die Signale,
auf zum letzten Gef...
Antworten
Karlchen_I:

@Prolet: ????????? Keine Ahnung was Du meinst!.... o.T.

 
06.10.02 19:19
Antworten
Rexini:

um so länger die koalitionsverhandlungen laufen

 
12.10.02 08:03
umsomehr wird ´mir die nicht von mir gewählte regierung unsympatisch.
ich denke vielen rot grünen wählern auch.
soziale arbeiter partei ... lol das ich nicht lache .
und wieder muß nur der kleine mann bluten!
Antworten
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