Die Geschichte der T-Aktie

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Passende Knock-Outs auf Dow Jones Industrial Average

Strategie Hebel
Steigender Dow Jones Industrial Average-Kurs 5,00 9,99 14,97
Fallender Dow Jones Industrial Average-Kurs 5,01 10,02 15,03
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK09E08 , DE000VK67613 , DE000VY0YAZ1 , DE000VJ25PK6 , DE000VH7LHZ9 , DE000VH3M162 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Dt. Telekom AG 29,20 € -0,92% Perf. seit Threadbeginn:   +179,43%
 
Timchen:

Nun dann sind wir uns ja alle einig

 
09.06.02 19:50
Die kurzfristigen Trader richten sich nach der stochastik.
Der langfristige Anleger überlegt sich ob es die
Telekom schafft ihre Schulden mindestens genauso schnell
zu tilgen wie die Abschreibungen fortlaufen.
Wenn ja hat der Wert enormes Potential langfristig steigen.
Wenn nein dann wird die Schlinge immer enger für die Telekom werden,
da die Kreditverlängerungen immer teurer wird. Neues Kapital wird es
dann kaum geben. Und Kreditbedarf ist ja genügend
vorhanden bei der Telekom. Siehe Kabelnetz, UMTS oder Voicestream.

Ich gehe davon aus, daß sich Sommer keine zwei Jahre mehr halten
kann, da UMTS zu langsam kommt und das US-Engagement ein zweites
Chrysler wird. Die Nr. 6 in der USA erreicht keine 50% Flächenabdeckung
mit ihrem Netz. Der Service soll noch mieser sein als von der Telekom.
Die Begründung des hohen Kaufpreises mit der einzige GSM-Anbieter in
der USA ist hinfällig. Die zwei grössten bieten es jetzt auch schon an.
Zudem hat es Ron Sommer versäumt für die UMTS-Aktivitäten eine
eigene Firma zu gründen, um die Risiken auszulagern. Das macht die
Refinanzierung der Telekom nun teuer (siehe die Anleihen).

Immerhin wird es dafür mal eine fette Abfindung geben.

Timchen
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ecki:

Stochastic kann ein gutes Indiz sein.

 
09.06.02 22:07
Oben, mein 2. chart zeigt die Stochastic in 3 verschiedenen EInstellungen, allesamt überverkauft. Das könnte kräftig abgehen.

Aber im oberen chart auf Monatsbasis sieht man auch, das Bestandsaufbau bei stoch unter 20 auch kräftig in die Hosen gehen kann.
Von August 2000 bis September 2001 war Stochastic durchgehend unter 20, der Kurs fiel dabei von über 40 auf 13.

Ich bleibe dabei: Ich erwarte eine kurzfristige Reaktion. Aber langfristig erst ein Steigen, wenn es eine Perspektive zur Schuldenreduktion gibt. Das kann natürlich ein Heben stiller Reserven sein, aber nur, wenn es nicht nach Bilanztrickserei riecht, denn wenn sich dieser Eindruck vermittelt, dann sehen wir die 10 weit von unten. Die gesamte Markteinschätzung lässt sich dann schön an einer gelungenen Bodenbildung ablesen.....

Grüße
ecki  
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estrich:

Eine kleine Momentaufnahme auf dem Weg zur 1€:

 
16.06.02 10:15
Dt. Telekom: Von einer Trendwende noch immer keine Spur

von Holger Struck,  M.M.Warburg & CO

Im Januar nach Unterschreiten des Stopkurses bei 16,4 € verkauft, zeigt sich beinahe täglich, wie richtig es ist, die Aktie der Dt. Telekom nicht zu besitzen. Allein seit unserem letzten Update vom 13. Mai bei dem kritischen Unterschreiten der Sell-Out-Tiefstände des vergangenen Septembers (13,12 €) hat die Aktie weitere 23 % verloren und notiert mit dem heutigen Tage erstmals mit einstelligen Euro-Kursen.
So reizvoll die stetig immer niedrigeren Kurse für eine neue Positionierung bei der Dt. Telekom dem Anleger auch erscheinen mögen (ein Wiedererreichen des Stopkurses bei heutigem Kauf würde ein Kursplus von 65 % bedeuten), so wenig läßt sich mit dem Methodenwerk der technischen Analyse auch auf diesem tiefen Kursniveau ein Kauf rechtfertigen. Es fehlen weiterhin (um nur einige Kriterien zu nennen) ein Sell-Out (der nicht zwingend kommen muß), eine charttechnische Umkehrformation, ein Trendbruch (selbst der steilen, kurzfristigen Abwärtstrends), ein positiv verwertbares Candlestick-Muster oder auch die typischen Oversold-Kaufsignale auf der Ebene der abgeleiteten Indikatoren.

Die letzte Überverkauftsituation dort, die bei allen hier gezeigten Indikatoren per Anfang Mai eingekreist kenntlich gemacht ist, muß im Nachhinein ganz klar im Sinne einer weiteren „ungenutzten Chance“ interpretiert werden. Verwechseln wir also bis auf weiteres nicht die jederzeit mögliche und sogar übliche, technische Gegenreaktion mit einer Trendwende, für die momentan beinahe jedes Indiz fehlt. Da das Risiko weiterer, neuer Tiefstände im intakten Abwärtstrend weiterhin dominiert, muß der letzte Satz unseres vorherigen Markttechnik-Kommentars zur Dt. Telekom abermals wiederholt werden: Weiterhin keine Position, Update folgt.

Dt. Telekom: 9,93, STOXX-50: 2999

Quelle: www.Technical-Investor.de/
Antworten
Peet:

Selbstbedienung mit Optionen

 
19.06.02 11:27
Dienstag, 18. Juni 2002
Selbstbedienung mit Optionen
Dem Aktionär in die Tasche gegriffen  

Eigentlich sind Aktienoptionen keine schlechte Sache. Führungskräfte und Aktionäre schwimmen sozusagen auf einer Wellenlänge. Den Managern sollte so die Performance des Aktienkurses besonders ans Herz gelegt werden.

Optionen sind Wandelschuldverschreibungen, die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne gegen Aktien des eigenen Unternehmens eingetauscht werden können. Der Kurs steht in der Regel schon vorher fest, meist tauschen die Manager aber zum aktuellen Börsenkurs.

Fette Bonuszahlungen in mageren Zeiten

Leider lassen Manipulationen von einigen Managern in den USA die zum Teil üppig bemessenen Optionsprogramme seit kurzem in einem schlechten Licht erscheinen. Zudem genehmigten sich die Männer in den Führungsetagen in mageren Zeiten fette Zusatzvergütungen. Das wird auch dem Vorstand der Deutschen Telekom angekreidet. „Miserables Timing“ wird Ron Sommer und seiner Mannschaft bescheinigt. Angesichts des riesigen Schuldenbergs, des hohen Verlustes und des katastrophalen Aktienkurses hätte sich der Telekom-Vorstand das Programm verkneifen sollen, so die gängige Meinung.

Ursprünglich sollte den Managern das Konzept des Shareholder Value näher gebracht werden. Doch offenbar verbinden sich die Interessen der Unternehmenslenker mehr mit denen kurzfristig orientierter Spekulanten. Vorstände könnten versucht sein, den Kurs mit zu hoch angesetzten Gewinnen in die Höhe zu treiben, um so den Wert der Optionen zu steigern.

Die Zeche zahlt der Aktionär

Diese Gefahr ergibt sich alleine dadurch, dass Optionen nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) auftauchen. Würden die Manager eine reguläre Gehaltserhöhung bekommen, dann würden die Personalkosten steigen und der Gewinn dadurch geschmälert. Durch Aktienoptionen aber steigt über eine Kapitalerhöhung nur das Eigenkapital. So bezahlen im Prinzip die anderen Aktionäre das Bonusprogramm für den Vorstand - durch eine Verwässerung des Aktienkurses.

Genauso funktioniert es auch umgekehrt mit dem so genannten Verzicht. Werden reguläre Gehälter gekürzt, wirkt sich das direkt in der GuV aus, die Kosten sinken, der Gewinn und der Kurs der Aktie steigt. Dadurch werden aber auch die Optionen wieder mehr wert. Würden Ron Sommer und seine Kollegen wirklich „verzichten“, müssten sie schon am Gehalt kürzen und nicht die Optionen, die sie noch gar nicht haben, wieder aufgeben.

Seit dem Börsenboom auch in Deutschland in Mode

Aktienoptionsprogramme sind in Deutschlands Aktiengesellschaften inzwischen üblich. Heinz Evers, Geschäftsführer bei der Unternehmensberatung Kienbaum in Düsseldorf, geht davon aus, dass in rund 300 börsennotierten Firmen Aktienoptionsprogramme zum Standard gehören. Etwa zehn bis 20 Prozent der Bezüge würden als Optionen ausgegeben, dabei würde es auch bleiben.

Richtig in Mode kam das neue Vergütungsinstrument 1998 - zu Beginn des Börsenbooms. Nach dem Einbruch der Kurse dürften die meisten Optionen aus den Jahren 1999 und 2000 allerdings zur Zeit wertlos sein. Laut Kienbaum-Experte Evers laufen die meisten Programme zwei oder drei Jahre. Längere Laufzeiten wie bei der Telekom seien eigentlich die Ausnahme.

In Großbritannien und USA, wo es seit den 80er Optionsprogramme gibt, wird inzwischen intensiv über eine stärke Kontrolle der Manager im Rahmen der „Corporate Governance“ diskutiert. Die Aktionäre sollen die Vergütungsprogramme genehmigen und die Börsenaufsicht will auch genau informiert werden.


Die Geschichte der T-Aktie 696681

bye peet
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