Die besten Zinstipps für Dezember


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Nassie:

Die besten Zinstipps für Dezember

 
23.12.02 13:03
Die besten Zinstipps für Dezember


Nicht erst mit der Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank Anfang Dezember haben die Anleihen ein sehr niedriges Zinsniveau erreicht. Angesichts der weiterhin drohenden Kriegsgefahr, der globalen Konjunkturängste und den aktuellen Sorgen um eine Deflationskrise gibt es jedoch einige gewichtige Gründe, die gegen eine Trendumkehr in der Zinsentwicklung sprechen.


Nach Meinung von Kirsten Werner, vom Bereich Private Equity Strategy der Deutschen Bank, empfehlen sich vor diesem Hintergrund Anlagen mit hohen Bonitäten, die im aktuellen Umfeld gut unterstützt seien. Allerdings wird im Laufe des nächsten Jahres eine leichte Konjunkturerholung in Euroland erwartet. Dies spreche dafür, nach und nach auf Unternehmensanleihen und Papiere mit schwächerer Bonität umzuschichten, wo das Potenzial für Spreadeinengungen und damit Kursgewinne am größten sei.


Besondere Chancen sehen einige der von uns befragten Banken im Telekommunikationssektor. Bei der ING BHF Bank wird dies mit dem vergleichsweise niedrigen Angebot an neuen Anleihen in diesem Segment begründet. Außerdem gebe es Hoffnung, dass die Entschuldungsbemühungen der Telekoms zu ersten Heraufstufungen der Rating-Agenturen führen könnten. Auch die Experten der Deutschen Bank gehen kaum noch von Ratingherabstufungen aus und beurteilen die Entwicklung des Telekommunikationssektors zuversichtlich. Jedoch raten sie aufgrund der bereits angesprochenen Risiken nur zu einer sehr graduellen, vorsichtigen Umschichtung in Anleihen mit schwächerer Bonität.


Eine andere Anlageidee verfolgt Werner Fey aus dem Investment Research der ING BHF Bank. Er setzt auf einen schwedischen EWU-Beitritt, für den das Referendum im Herbst 2003 stattfindet. Sollte dieser erfolgen, werde, so Fey, der Spread weiter konvergieren und die Krone sich aufwerten. Die Ahold-Wandelanleihe empfielt er nur „Buy-und-Hold-Investoren“. Da er bei Ahold bis September kein Ausfallrisiko sieht, sei das Papier ein Renditeschnäppchen. Nur zu kleineren Umschichtungen kam es in den Empfehlungsdepots der Commerzbank und der DZ Bank. Bei letzterer wird im ausgewählten General Motors-Titel nun ein günstigeres Risiko/ Ertragsprofil gesehen als im Fordpapier, das er ersetzt.



Nicht erst mit der Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank Anfang Dezember haben die Anleihen ein sehr niedriges Zinsniveau erreicht. Angesichts der weiterhin drohenden Kriegsgefahr, der globalen Konjunkturängste und den aktuellen Sorgen um eine Deflationskrise gibt es jedoch einige gewichtige Gründe, die gegen eine Trendumkehr in der Zinsentwicklung sprechen.


Nach Meinung von Kirsten Werner, vom Bereich Private Equity Strategy der Deutschen Bank, empfehlen sich vor diesem Hintergrund Anlagen mit hohen Bonitäten, die im aktuellen Umfeld gut unterstützt seien. Allerdings wird im Laufe des nächsten Jahres eine leichte Konjunkturerholung in Euroland erwartet. Dies spreche dafür, nach und nach auf Unternehmensanleihen und Papiere mit schwächerer Bonität umzuschichten, wo das Potenzial für Spreadeinengungen und damit Kursgewinne am größten sei.


Besondere Chancen sehen einige der von uns befragten Banken im Telekommunikationssektor. Bei der ING BHF Bank wird dies mit dem vergleichsweise niedrigen Angebot an neuen Anleihen in diesem Segment begründet. Außerdem gebe es Hoffnung, dass die Entschuldungsbemühungen der Telekoms zu ersten Heraufstufungen der Rating-Agenturen führen könnten. Auch die Experten der Deutschen Bank gehen kaum noch von Ratingherabstufungen aus und beurteilen die Entwicklung des Telekommunikationssektors zuversichtlich. Jedoch raten sie aufgrund der bereits angesprochenen Risiken nur zu einer sehr graduellen, vorsichtigen Umschichtung in Anleihen mit schwächerer Bonität.


Eine andere Anlageidee verfolgt Werner Fey aus dem Investment Research der ING BHF Bank. Er setzt auf einen schwedischen EWU-Beitritt, für den das Referendum im Herbst 2003 stattfindet. Sollte dieser erfolgen, werde, so Fey, der Spread weiter konvergieren und die Krone sich aufwerten. Die Ahold-Wandelanleihe empfielt er nur „Buy-und-Hold-Investoren“. Da er bei Ahold bis September kein Ausfallrisiko sieht, sei das Papier ein Renditeschnäppchen. Nur zu kleineren Umschichtungen kam es in den Empfehlungsdepots der Commerzbank und der DZ Bank. Bei letzterer wird im ausgewählten General Motors-Titel nun ein günstigeres Risiko/ Ertragsprofil gesehen als im Fordpapier, das er ersetzt.


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