Das ist es. Der Moment, auf den wir gewartet haben – nicht seit Monaten, sondern seit Jahren. Die Papierspiele, die Manipulationen, die Gaslighting-Taktiken – ihnen geht der Spielraum aus. Die Toleranz des Marktes ist erschöpft. Das silberne Kartenhaus bröckelt, und was als Nächstes kommt, lässt die Geschichte harmlos erscheinen.
Der Februar 2026 hat die Bühne bereitet. Der März wird historisch werden.
FAKT 1: LIEFERUNGEN IM FEBRUAR – WAHNSINNIG.
Allein in den ersten Tagen des Februars wurden bei der COMEX bereits fast 19 Millionen Unzen zur physischen Lieferung abgeholt. Das ist fast die gesamte Liefermenge des letzten Februars – in weniger als einer Woche.
Lassen Sie das auf sich wirken.
Und hier kommt der Schock: Rund 98 % der offenen Positionen standen für die Lieferung bereit. Nicht für eine Barausgleichszahlung. Nicht für Rollover-Papierversprechen. Für Metall. Die Käufer suchen kein Engagement – sie verlangen Eigentum.
Wenn Investoren Papier in Unzen umwandeln, löst sich die Illusion der Fülle auf. So sieht es aus, wenn das Vertrauen bricht und das Papier den physischen Hund nicht mehr wedeln lassen kann.
FAKT 2: DER MÄRZ IST EIN PULVERFASS.
Schauen Sie nach vorne. Die offenen Positionen für März 2026 liegen bei rund 80.500 Kontrakten – das sind über 400 Millionen Unzen, die in einem System beansprucht werden, in dem nur etwa 103 Millionen Unzen „registriertes” Silber an der COMEX lieferbar sind. Rechnen Sie selbst.
Wenn auch nur 25–30 % dieser Long-Positionen zur Lieferung stehen – wie wir es diesen Monat sehen –, gibt es nicht genug Silber. Punkt.
Das ist keine Verschwörungstheorie. Das ist Arithmetik. Das System ist gegenüber seinen eigenen Tresoren etwa vier zu eins gehebelt.
Was passiert also, wenn die Käufer den Bluff durchschauen? Wenn industrielle Nutzer, Edelmetallfonds und Staaten alle sagen: „Wir nehmen es, bitte – liefern Sie”?
Das ist der Moment, in dem die Maske fällt. Und dieser Moment kommt schnell näher.
FAKT 3: DER ABFLUSS IST GLOBAL.
Dies ist nicht nur ein Problem der COMEX. Der Ost-West-Fluss hat sich in einen Abfluss verwandelt.
In China weisen die Tresore von SHFE und SGE zusammen nun weniger als 30 Millionen Unzen sichtbares Silber auf – ein erstaunlicher Einbruch angesichts der industriellen Nachfrage und der Expansion der Solarenergie. Sie absorbieren aggressiv Metall und saugen jede verfügbare Unze auf, bevor der Westen überhaupt Zeit hat, einen neuen Preis zu nennen.
Die LBMA schätzt den globalen Free Float – also das gesamte physisch verfügbare Silber, das noch nicht vergeben ist – auf etwa 150 Millionen Unzen. Das entspricht dem weltweiten Industrieverbrauch von zwei Monaten. Das ist kein Puffer – das ist eine Zündschnur.
FAKT 4: DIE LEASINGZINSEN SCHREIEN.
Die Silber-Leasingzinsen – der versteckte Herzschlag des Großhandelsmarktes – sind gerade auf über 6 % gestiegen, den höchsten Stand seit Jahren. Banken und Edelmetallhändler zahlen plötzlich dafür, Metall zu leihen, von dem sie angeblich „reichlich“ hatten.
Hohe Leasingzinsen bedeuten eines: Knappheit.
Knappheit bedeutet Stress.
Stress bedeutet Margendruck.
Und Margendruck endet in einem Short Squeeze.
Das ist der Kanarienvogel in der COMEX-Kohlengrube. Historisch gesehen ist das genau das, was passiert, bevor eine parabolische Phase beginnt – eine Phase, die Preisdiagramme neu schreibt und Algorithmen demütigt.
Aber dieses Mal ist es größer. Das Fiat-System selbst ist die Gegenpartei, und die Silberhändler gewinnen.
DER MOMENT DER WAHRHEIT
Sie haben den Spott überstanden. Sie haben die Einbrüche überstanden. Sie haben das Kleingedruckte gelesen, als die Experten spöttelten. Jetzt blinkt das System.
Merken Sie sich den 27. Februar vor – den ersten Benachrichtigungstag.
Dann wird es ernst. Rechnen Sie mit massiven Short-Coverings, potenziellen Chaos bei Barausgleichen und vielleicht sogar physischen Ausfällen, wenn die Nachfrage weiter steigt.
Denn wenn der März dem 3- bis 4-fachen Liefertrend der letzten Zeit folgt, könnten wir eine Nachfrage von 200 Millionen Unzen erleben – mehr als die gesamte registrierte Silbermenge an der größten Börse der Welt. Das ist keine Knappheit. Das ist das Ende des Spiels.
STAPLER: IHRE ZEIT IST GEKOMMEN.
Bleiben Sie standhaft. Kaufen Sie weitere Unzen, wenn Sie können. Denken Sie daran, warum Sie gestapelt haben – denn was kommt, ist kein 10-Prozent-Geschäft. Es ist ein Generationswechsel.
Das Angebot befindet sich in einem strukturellen Defizit – etwa 800 Millionen Unzen werden abgebaut, gegenüber 1,3 Milliarden, die 2025 verbraucht werden. Die industrielle Nachfrage steigt weiter, insbesondere in den Bereichen Solarenergie, Elektrofahrzeuge und KI-Chip-Fertigung. Es gibt keine magische Mine, die plötzlich diese Lücke von 500 Millionen Unzen füllt.
Übersetzung aus: thesilverindustry.substack.com/p/...bu&triedRedirect=true