Deutsche Telekom will Preise massiv erhöhen
Dienstag, den 15.01.02 12:40
www.onlinekosten.de
Telefon-Anschlüsse und schnelle Internet-Zugänge sollen in Deutschland spätestens ab Mai teurer werden: Wie die Deutsche Telekom am Dienstag in Bonn bekannt gab, will sie die Grundgebühren für analoge Anschlüsse (T-Net) um 0,65 Euro auf 13,33 Euro im Monat anheben. Für digitale ISDN-Anschlüsse werden den Plänen zufolge ebenfalls 0,65 Euro mehr fällig; die Monatsgebühr liegt dann bei mindestens 23,60 Euro (46,16 Mark). Den Gebühren-Plänen muss noch die Bonner Regulierungsbehörde zustimmen. Auf den Druck der Behörde führt das Unternehmen auch höhere Tarife für den Breitband-Zugang zum Internet (T-DSL) ein.
Im Gegenzug für die Erhöhung bei den Anschluss-Gebühren will die Telekom ihre Ortstarife von 6,2 auf sechs Cent je Gebühreneinheit senken. Damit solle das Verhältnis zwischen Grundpreis und Ortstarif umgestaltet werden, betonte der Konzern. Auch hier folge die Telekom "der Empfehlung der Regulierungsbehörde, das Defizit im Anschlussbereich zu verringern".
Den Plänen zufolge beträgt der normale Monatspreis bei T-DSL im Zusammenhang mit einem ISDN-Anschluss ab Mai 12,99 Euro (25,40 Mark). Derzeit sind es noch 10,18 Euro. Kunden mit analogem T-Net-Anschluss sollen dann 19,99 Euro statt zuletzt 20,40 Euro zahlen; für sie bringt die Umstellung damit etwas günstigere Grundgebühren. Für Neukunden sollen die neuen Preise bereits ab dem 25. Februar gelten. T-DSL-Neueinsteiger müssen ab 1. Juli auch höhere Anfangspreise zahlen: Das Bereitstellungsentgelt, das derzeit mit 51,57 Euro zu Buche schlägt, kostet dann 74,95 Euro. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres sollen es sogar 99,95 Euro sein, also fast doppelt so viel wie bisher.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hatte gedroht, von sich aus neue und damit höhere Preise für T-DSL festzulegen. Ein Sprecher sagte in Bonn, die Tarifvorschläge würden nun im Rahmen des laufenden DSL-Verfahrens geprüft. Ein genauer Antrag des Konzerns lag demnach zunächst noch nicht vor.
(pgi/afp)
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Telefon-Anschlüsse und schnelle Internet-Zugänge sollen in Deutschland spätestens ab Mai teurer werden: Wie die Deutsche Telekom am Dienstag in Bonn bekannt gab, will sie die Grundgebühren für analoge Anschlüsse (T-Net) um 0,65 Euro auf 13,33 Euro im Monat anheben. Für digitale ISDN-Anschlüsse werden den Plänen zufolge ebenfalls 0,65 Euro mehr fällig; die Monatsgebühr liegt dann bei mindestens 23,60 Euro (46,16 Mark). Den Gebühren-Plänen muss noch die Bonner Regulierungsbehörde zustimmen. Auf den Druck der Behörde führt das Unternehmen auch höhere Tarife für den Breitband-Zugang zum Internet (T-DSL) ein.
Im Gegenzug für die Erhöhung bei den Anschluss-Gebühren will die Telekom ihre Ortstarife von 6,2 auf sechs Cent je Gebühreneinheit senken. Damit solle das Verhältnis zwischen Grundpreis und Ortstarif umgestaltet werden, betonte der Konzern. Auch hier folge die Telekom "der Empfehlung der Regulierungsbehörde, das Defizit im Anschlussbereich zu verringern".
Den Plänen zufolge beträgt der normale Monatspreis bei T-DSL im Zusammenhang mit einem ISDN-Anschluss ab Mai 12,99 Euro (25,40 Mark). Derzeit sind es noch 10,18 Euro. Kunden mit analogem T-Net-Anschluss sollen dann 19,99 Euro statt zuletzt 20,40 Euro zahlen; für sie bringt die Umstellung damit etwas günstigere Grundgebühren. Für Neukunden sollen die neuen Preise bereits ab dem 25. Februar gelten. T-DSL-Neueinsteiger müssen ab 1. Juli auch höhere Anfangspreise zahlen: Das Bereitstellungsentgelt, das derzeit mit 51,57 Euro zu Buche schlägt, kostet dann 74,95 Euro. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres sollen es sogar 99,95 Euro sein, also fast doppelt so viel wie bisher.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hatte gedroht, von sich aus neue und damit höhere Preise für T-DSL festzulegen. Ein Sprecher sagte in Bonn, die Tarifvorschläge würden nun im Rahmen des laufenden DSL-Verfahrens geprüft. Ein genauer Antrag des Konzerns lag demnach zunächst noch nicht vor.
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