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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Deutsche Telekom AG-Kurs | 4,90 | 9,96 | 15,26 | |
| Fallender Deutsche Telekom AG-Kurs | 4,99 | 9,98 | 14,21 | |
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... stand zuletzt am 3. Januar 2017 so hoch. Und ich könnte mir vorstellen, dass er auch noch die Hochs von Mitte 2016 bei 58,4 USD (s. Chart unten) überwindet und damit, ähnlich wie die Sorte Brent, auf ein Zwei-Jahres-Hoch steigt.
Das Ende des Überangebots
Der Grund für diese höhere Erwartung sind Hinweise und Spekulationen auf ein anhaltend sinkendes Überangebot. Auf Basis der Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) sei der Ölmarkt im zweiten Halbjahr bereits mehr oder weniger ausgeglichen, meinen zum Beispiel die Analysten der Commerzbank.
Das Abkommen über eine Förderkürzung der Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC) und zehn weiteren Förderländern ist inzwischen zehn Monate alt. Insgesamt haben sich die Partner verpflichtet, täglich 1,8 Millionen Barrel Öl weniger zu fördern als im Oktober 2016. Davon übernimmt die OPEC allein 1,2 Millionen Barrel. Zuletzt schätzte die IEA, dass die OPEC das Abkommen bislang zu 85 % umgesetzt hat.
Saudi-Arabien, das mit zehn Millionen Barrel pro Tag mehr als ein Zehntel des weltweit angebotenen Öls fördert, will seine Öllieferungen im November sogar in einem noch nie dagewesen Ausmaß kürzen. Im Detail werde es die Ausfuhren um 560.000 auf 7,15 Millionen Barrel pro Tag beschränken, erklärte das saudische Energieministerium kürzlich.
Bei ihrem erklärten Hauptziel, dem Abbau der hohen globalen Lagerbestände, kommt die Fördergemeinschaft dadurch stetig voran. Die Lagerbestände in den Industriestaaten der OECD fielen im August erneut und standen damit nur noch 171 Millionen Barrel über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Zu Jahresbeginn waren es noch 340 Millionen Barrel über dieser Durchschnittsmarke. Meine oben zitierte Erwartung, dass es tatsächlich zu einem Abbau der Lagerbestände kommt, hat sich also erfüllt. Dementsprechend hat der Ölpreis reagiert.
Weltweit anziehende Nachfrage
Aber neben der Angebotsseite gibt es auch noch die Nachfrageseite. Und hier hat die OPEC, neben dem La-Niña-Ereignis, auch noch die weltweit anziehenden Ölnachfrage als unerwartet starken Unterstützer gewonnen. Denn dank der guten Weltkonjunktur steigt die Nachfrage nach Öl in diesem Jahr um 1,6 Millionen auf 97,7 Millionen Barrel pro Tag. Das ist ein Plus von 1,64 % gegenüber dem Vorjahr. Das Angebot steigt hingegen voraussichtlich nur um 0,4 %. Hält diese Entwicklung an - und danach sieht es derzeit aus - könnte im kommenden Jahr sogar die 100-Millionen-Barrel-Marke durchbrochen werden.
Wichtige Entscheidung am 30. November
Allerdings: Ohne eine Verlängerung der Produktionskürzungen, könnte es im nächsten Jahr abermals ein Überangebot geben. Denn es droht anhaltender Druck aus den USA. Die höheren Ölpreise kommen insbesondere den Schieferölproduzenten in den USA gelegen. Laut Schätzungen steigt die gesamte US-Produktion in diesem Jahr um 600.000 Barrel. 2018 sollen es sogar 860.000 sein. Dabei wird erwartet, dass die US-Ölförderung 2018 den Rekord aus dem Jahr 1970 von 9,6 Mio. Barrels im Jahresdurchschnitt brechen wird. Würden die OPEC und ihre zehn Partner nach Ablauf des aktuellen Abkommens im März 2018 zu alten Produktionsniveaus zurückkehren, läge damit ein erneutes Überangebot am Markt vor.
Am 30. November trifft sich die OPEC zu ihrer nächsten regulären Sitzung in Wien, um über das weitere Vorgehen und vor allem natürlich eine Verlängerung der getroffenen Maßnahmen zu entscheiden. Wer sich am Rohölmarkt engagieren möchte, sollte also dieses Treffen und die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten genau beobachten."
Sven Weisenhaus, www.stockstreet.de vom 07.11.2017
Von dir hatte ich mehr erwartet! Was ist den mit den neuen Bohrungen die schon Förder über 1,5 Monat von Heute. Die Einschätzung ist Positiv da die absicherung des Ölpreis erst bei 58 USD beginnt. Bis dorthin steigt also der Gewinn Erst darüber ist er gedeckelt.
Nur mal zur erinnerung:
Deutsche Rohstoff AG
30. Oktober 2017
Deutsche Rohstoff: Cub Creek veröffentlicht Produktionsergebnisse
Haley fördert 2.404 Barrel Öläquivalent pro Tag aus sieben Bohrungen
Mannheim/Denver. Cub Creek Energy (CCE) hat heute die Produktionsraten für den Haley Bohrplatz veröffentlicht. In den ersten 30 Tagen stabiler Produktion förderten die 7 Bohrungen, die CCE im 3. Quartal 2017 fertiggestellt hatte, 2.404 Barrel Öläquivalent pro Tag (davon 1.920 Barrel Öl pro Tag). Die Produktionsraten entsprechen damit den erwarteten Werten. CCE geht davon aus, dass die Produktion in den kommenden Wochen weiter steigen wird. Der durchschnittliche Anteil von CCE an den Bohrungen liegt bei 78 %.
Dann sollte man auch bedenken das die Absicherung abläuft:
Deutsche Rohstoff: Weitgehende Absicherung gegen Ölpreisrückgang75 Prozent der derzeitigen Produktion bis Ende 2017 gesichert
Wenn man dann anfängt mit Zahlen sich was aus zu rechnen dann kann der Schuss nur nach hinten los gehen!
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| 18 | 899 | Deutsche Rohstoff AG | DukeLondon83 | Phaeton | 25.04.21 00:54 | |
| 3 | 159 | Deutsche Rohstoff | tierparkdony | MrTrillion | 08.06.20 19:50 | |
| 1 | Chart Deutsche Rohstoff AG | Wasserbüffel | Wasserbüffel | 09.03.17 11:56 | ||
| 4 | 44 | Langzeitperspektive vs. Daytrades | Oberschlau | Slater | 22.11.11 16:36 |