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Bericht zu den Q1-Zahlen, drittletzte Seite
Ertragslage => Abschreibungen:
Ich hatte mich gewundert, dass die Abschreibungen im Q1/18 mit ca. 7,7 Mio. im Vergleich zum Q1/2017 so sehr hoch waren...hier ist der Grund, daher vermutlich auch der sehr niedrige Gewinn in Q1:
Abschreibungen wurden Aufgrund weiterhin unter den Erwartungen liegender Produktionszahlen einiger Bohrungen von Cub Creek erhöht!!
Alles schön und gut. Aber ehrlicherweise muß ich sagen mich juckt nicht sonderlich was die Würfeltruppe Morningstar an Kurszielen ausgibt, da nur das hier und heute sowie die Zukunft den Kurs wirklich bewegt und die Zukunft nunmal keiner genauer absehen kann, nur weil man brav Zahlen der Vergangenheit heranzieht. Da ist eben eine große Spannbreite von Entwicklungsszenarien vorstellbar. Hier scheint doch in erster Linie der Ölpreis weiter klar den Takt vorzugegeben wie der Aktienkurs läuft (siehe Chart unten). Seit Tagen geht es eher wieder rückwärts mit den Ölpreisen. Entsprechend geht der "Dackel" Deutsche Rohstoff in die ähnliche Richtung. Niemand kann wirklich genauer vorhersagen wo der Ölpreis in 6, 12 oder 18 Monaten steht. Somit stehen auch Aussagen zu Kurszielen für diese Zeiträume immer auf tönernen Füßen und es sollte nicht zu ernst genommen werden, wenn "Experten" die in sehr unterschiedlichen Formen rausflöten (nicht immer ganz selbstlos). Hier gilt es nach wie vor flexibel zu bleiben bei den Investments in Rohstoffen. Wer auf Rohstoffpreise spekuliert, seit es direkt über Derivate auf die Rohstoffe oder indirekt via Aktien der Rohstoffproduzenten, der hat eben immer nur einen recht überschaubaren Zeithorizont vor sich der halbwegs berechenbar erscheint. Fakt ist jedenfalls, daß mal wieder in den USA der altbekannte "Schweinezyklus" auf vollen Touren läuft beim Fracking. Wenn der Ölpreis steigt, dann werden auch wieder wie blöde neue Frackinganlagen aufgebaut bzw. stillgelegt Anlager wieder massig hochgefahren, weil der Breakeven wieder überschritten wurde. Entsprechend steuert man hier wieder in den USA einem klaren Überangebot entgegen, was die Ölpreise nach oben erstmal einbremsen sollte und eher wieder eine leichte Gegenbewegung nach unten bringen könnte, falls keine größeren geopolitischen Störungen hinzukommen. Gerade der Zeitraum Juni/Juli ist ja eher eine schwächere Phase in den letzten Jahren gewesen. Von daher wäre es nicht überraschend, wenn es die nächsten Wochen auch noch eher tendenziell rückwärts/seitwärts gehen würde mit dem Ölpreis.
Rekord-Förderung in USA belastet Ölpreis ,Saudi-Arabien und die USA setzen den Ölpreis unter Druck. 04.06.2018 - www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...elpreis/22638878.html "..jüngste Daten zu den Ölexporten Saudi-Arabiens ...Rohölausfuhren des wichtigen Förderlandes im Mai auf den höchsten Stand seit sechs Monaten gestiegen waren. Saudi-Arabien und Russland hatten sich zuletzt für eine Produktionsausweitung ausgesprochen. Außerdem setzten neue Daten zur Anzahl der aktiven Bohrlöcher in den USA die Ölpreise unter Druck. Am Freitag wurde gemeldet, dass die Zahl der Förderanlagen in der vergangenen Woche auf 861 gestiegen war und damit auf den höchsten Stand seit März 2015. Dem US-Energieministerium zufolge erreichte zudem die US-Ölförderung im März mit 10,47 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordhoch.
Du hast einen entscheidenen Punkt leider übersehen. Beim Fracking gibt es eine Decline-Rate. d.h. die Menge des geförderten Öls /Gas nimmt relativ schnell ab. Geh mal davon aus, dass nach einem Jahr nur noch 40-50% des ersten Monats gefördert werden.
Die Planungen vom Vorstand sind allerdings (meiner Meinung nach) ziemlich konservativ, was auch gut ist. Es kann so vieles schief gehen (Ölpreise, USD,...), dann lieber konservativ und Vorgaben schlagen.
Jetzt brauchen wir Geduld bis zu den Q2 Ergebnissen
Die ganze Diskussion mit dem Ölpreis ist doch jammern auf sehr hohen Niveau. ein (aktueller) Ölpreis ist bei Vollkosten der Förderung bei 30-40 USD doch ein Geschenk. Je höher der Preis steigt umso teuerer werden neue Flächen und die ganze Infrastruktur.
Wenn mir jemand unterschreibt, dass der Ölpreis die nächsten Jahre um die 65 USD bleibt, dann nehme ich dies gerne an.
Wir müssen nur die Zahlen für Q2 abwarten, dann wird dies schon deutlich werden...
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