Deutsche Post verzeichnet starken Gewinneinbruch
31 Juli 2002 08:14 CEST
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Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Post hat im ersten Halbjahr 2002 einen starken Gewinneinbruch verzeichnet.
Der Nettogewinn sei auf 155 Millionen Euro von rund einer Milliarde Euro im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bonn mit. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) sei um sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Euro geschrumpft. Der Umsatz sei dagegen hauptsächlich wegen der Übernahme der Mehrheit an dem Logistik-Unternehmen DHL International um rund 15 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro gestiegen.
Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt ein Halbjahresergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) von 1,321 Milliarden Euro (Vorjahreshalbjahr: 1,414) Euro erwartet.
Die Europäische Kommission hatte die Deutsche Post vor kurzem aufgefordert, angeblich erhaltene Staatsbeihilfen in Höhe von mehr als 570 Millionen Euro an den Bund zurückzuzahlen. Das Unternehmen kündigte daraufhin an, vorsorglich eine Rückstellung über 850 Millionen Euro zu bilden.
31 Juli 2002 08:14 CEST
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Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Post hat im ersten Halbjahr 2002 einen starken Gewinneinbruch verzeichnet.
Der Nettogewinn sei auf 155 Millionen Euro von rund einer Milliarde Euro im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bonn mit. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) sei um sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Euro geschrumpft. Der Umsatz sei dagegen hauptsächlich wegen der Übernahme der Mehrheit an dem Logistik-Unternehmen DHL International um rund 15 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro gestiegen.
Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt ein Halbjahresergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) von 1,321 Milliarden Euro (Vorjahreshalbjahr: 1,414) Euro erwartet.
Die Europäische Kommission hatte die Deutsche Post vor kurzem aufgefordert, angeblich erhaltene Staatsbeihilfen in Höhe von mehr als 570 Millionen Euro an den Bund zurückzuzahlen. Das Unternehmen kündigte daraufhin an, vorsorglich eine Rückstellung über 850 Millionen Euro zu bilden.