Der Artikel unten fängt bezeichnenderweise an mit "Null ist die Zahl, die geschlagen werden muss..." Und dann kommt der Satz: "Die Gewinnschätzungen wurden im Vorfeld sorgfältig auf 'übertreffbare' Werte kalibriert."
Das ganze Rezessions-Gedröhne diente also nur dazu, dass US-Firmen ihre Gewinnschätzungen auf nahe Null zu trimmen konnten, um sie nun umso deutlicher "überraschend" zu schlagen.
Bären werden zur aussterbenden Spezies. Die beste Strategie für Bären scheint mir dieser Tage zu sein, weder short noch long zu gehen und einfach in Cash (oder Anleihen) zu bleiben. Dann entgehen einem womöglich weitere Kursgewinne an den Aktienmärkten, aber es entstehen (abzüglich EZB-Zinsraub) wenigstens keine zusätzlichen Verluste. Wenn dann irgendwann mal wieder ein 20 % Rücksetzer kommt wie letzten Herbst, winkt etwas Taschengeld mit einem Long-Swing-Trade. Das sind in der Pump-Ära leider die neuen Realitäten.
www.marketwatch.com/articles/...dnt-be-much-lower-51562377610
This earnings season, zero is the number to beat. S&P 500 companies are expected to report flat earnings during the second quarter compared with a year ago, according to Refinitiv. The reality isn’t so simple. Earnings estimates are carefully trimmed to beatable levels before reporting. If past patterns hold, upside surprises will push earnings growth to 2.6%, says Credit Suisse.
