www.zerohedge.com/news/2013-04-11/...35-one-month-?23-billion-120-gdp
Die EU will nur 10 Mrd. bezahlen. 7 Mrd. sollten nach dem bisherigen Plan von den Sparern kommen, macht zusammen 17 Mrd Euro.
Nach neuester Rechnung benötigt Zypern jedoch 23 Mrd. Wo kommen die weiteren 5 Mrd. her, wenn die EU ihren Rettungsanteil nicht aufstocken will? Drohen den Sparern nun noch höhere Haircuts? Bereits jetzt gelten bei der Laiki-Bank Einlagen oberhalb von 100.000 Euro bereits als verloren. Wenn weitere 5 Mrd. fehlen, müssten in Zypern auch Sparer anderer Banken ran und womöglich sogar der "sakrosankte" Freibetrag von 100.000 Euro gesenkt werden.
Zyperns Fehlbetrag könnte künftig sogar noch erheblich weiter steigen.
Warum? Man werfe dazu einen Blick auf die dt. Landesbanken und die IKB, die sich mit US-Anlageschrott verzockt hatten. Hier sah man ein scheibchenweises "Zugeben" der Fehlbeträge, die mit der Zeit meist in quadratischer Reihe anstiegen. [Der IKB fehlte erst 1 Mrd, dann 2, 4, 8, 16, 32, 64 Mrd...]
Die Strategie dahinter ist: Erst mal einen relativ kleinen Fehlbetrag nennen, die Empörungswelle abwarten und aussitzen. Wenn sich die Leute draußen im Lande an die "News an sich" gewöhnt haben, sukzessive den Fehlbetrag steigern. Würde man gleich am Anfang den (vermutlich bereits bekannten) hohen Gesamtfehlbetrag nennen, bestünde die Gefahr, dass der Bailout abgelehnt und/oder an scharfe/ungünstige Konditionen gekoppelt wird. Nennt man hingegen anfangs bewusst eine zu kleine Summe, GIBT es den Bailout, da der Fall als begrenzt und beherrschbar gilt. Bei späterem Anheben des Fehlbetrags wird die grundsätzliche Pro-Bailout-Entscheidung dann meist nicht mehr revidiert, vor allem wenn bereits "Geld geflossen ist", dem Politiker nur zu gern schlechtes hinterherwerfen. In Griechenland wuchs der Fehlbetrag ebenfalls ständig, und aus der vermeintlichen "Einmalhilfe" wurde mit der Zeit ein "Schnorr-Abo".
Cyprus Bailout Size Increases By 35% In One Month To ?23 Billion
Submitted by Tyler Durden on 04/11/2013, 08:19
As was reported in the previously presented Cypriot Debt Sustainability Analysis, which among other things had this stunner inside of it, things in Cyprus have gone from bad to worse in the brief span of a month. 35% worse to be exact, because this is how much the total bailout of Cyprus has grown by in a few shorts weeks, from ?17 to ?23 billion, which happened because just as we predicted the stealth outflow from banks was much worse (read bigger) than previously reported, leaving banks with a far bigger hole to plug. This is problematic because at least previously the bailout as a percentage of GDP was in the double digits. No longer so, as the latest (and soon to be re-revised higher) bailout figure now stands at over 120% of the country's ?18.8 billion GDP (which itself is about to tumble following the collapse of the economy).