Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 3997  3998  4000  4001  ...

Der USA Bären-Thread


Thema
abonnieren
Beiträge: 156.480
Zugriffe: 27.042.390 / Heute: 4.982
S&P 500 7.428,67 +0,51% Perf. seit Threadbeginn:   +409,17%
 
Gegenpol:

A.L

8
23.09.12 14:01
Du unterschätzt meiner Meinung nach immer noch den Perversitätsgrad der amerikanischen Notenbank. Vor einigen Tagen stelltest du die These auf, dass die FED sich bald nur noch auf ein Mandat konzentieren werde, dass der Inflationsbekämpfung bzw. Regulierung.
Die FED verfolgt primär die Interessen der großen Geschäftsbanken und die der amerikanischen Regierung (Es gibt keine unabhängige Notenbank). Schließlich sind diese beiden genannten Insitutionen die größten Profiteure der großen Geldschwemme, wohingegen der normale Bürger und der gestiegenen Inflation ächzt. Erst wenn die Großbanken genügend Schrottpapiere auf Kosten der Bevölkerung bei der Notenbank abgeladen haben, wird sich die Politik der Notenbank normalisieren.
Das Argument mit den Aufkaufprogrammen die Konjunktur zu stabilisieren wird dabei nur als Alibi missbraucht!
Antworten
A.L.:

Gegenpol

2
23.09.12 14:12
Ich habe lediglich die Argumente derjenigen Leute referiert, die sich in letzter Zeit in der Richtung geäußert hatten, die Fed solle sich nur noch der Inflationsbekämpfung widmen (statt Doppelmandat).

Persönlich halte ich dies für eine intrigante Schaudiskussion, mit der die Fed nach außen den Eindruck erwecken will, sich "Sorgen" um die Inflationierung zu machen.

Offenbar soll damit "verbal" die Ungeheuerlichkeit des neuesten "QE-endlos"-Beschlusses weichgespült werden.

Das Ganze ist ähnlich verlogen wie die ständigen Bekenntnisse der Amis zu einer "Politik des starken Dollar".
Antworten
permanent:

Portugal: Regierung knickt nach Anti-Spar-Proteste

5
23.09.12 14:16

Portugal: Regierung knickt nach Anti-Spar-Protesten ein

Portugal will nach den jüngsten Protesten im Land umstrittene Sparmaßnahmen zurücknehmen. Nun solle nach Alternativen gesucht werden. Es soll baldige Gespräche zwischen Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgebern geben.

LissabonNach den jüngsten landesweiten Protesten will die portugiesische Regierung besonders umstrittene neue Sparmaßnahmen nicht umsetzen. Sie sei bereit, nach Alternativen für die geplante Erhöhung der Sozialbeiträge zu suchen, teilte das Präsidialamt am Samstag nach über achtstündigen Beratungen des Staatsrats mit.

Das Beratergremium aus ehemaligen Staatschefs und renommierten Persönlichkeiten rief die Regierung auf, den „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ zu erhalten. Es kündigte baldige Gespräche zwischen Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgebern an.

Seit Tagen protestierten tausende Menschen im ganzen Land gegen Pläne von Regierungschef Pedro Passos Coelho, vom nächsten Jahr an die Sozialbeiträge für alle Beschäftigten von elf auf 18 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig die Abgaben der Arbeitgeber von 23,75 Prozent auf 18 Prozent zu senken.

 

Während der Beratungen des Staatsrats versammelten sich erneut tausende Demonstranten vor dem Präsidentenpalast, um gegen die jüngsten Pläne zu protestieren. Der Mitte-rechts-Regierungschef trägt seitdem den Spitznamen „Robin Hood der Reichen“.

Das krisengeschüttelte Portugal hatte 2011 eine internationale Finanzhilfe in Höhe von 78 Milliarden Euro erhalten, im Gegenzug verpflichtete es sich zu drastischen Einsparungen und Reformen. Seitdem bricht die Wirtschaft ein, die Arbeitslosenrate stieg auf 15 Prozent. Portugals Gläubiger Internationaler Währungsfonds, EU und Europäische Zentralbank gaben dem hochverschuldeten Euro-Land inzwischen ein Jahr mehr Zeit zur Sanierung des Haushalts.

Antworten
permanent:

Warum die Aktienkurse trotzdem steigen

3
23.09.12 14:29

Warum die Aktienkurse trotzdem steigen

Die Investoren sind zuversichtlich. Mit den Hilfen der Zentralbanken haben die Börsen einen Schub erhalten, auf den sie lange gewartet haben. Die Probleme sind zwar nicht gelöst, doch das macht nichts.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...trotzdem-steigen/7163002.html

Antworten
Stöffen:

Ein Eiffel-Turm-Pattern

7
23.09.12 14:31
kannte ich bis dato auch noch nicht ;-))

The Shanghai Tower and Aftermath: New Update

advisorperspectives.com/dshort/commentaries/Shanghai-Update.php
(Verkleinert auf 61%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539222
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

# 953 - Die Portugiesen haben begriffen

7
23.09.12 14:32
dass man sich wie in Griechenland auch mit leeren Versprechungen durchmogeln kann. Hauptsache die nächste Hilfstranche wird erst mal überwiesen...

Wozu auch Sparen, wenn Draghi laufend Gratis-Sterntaler druckt. Draghi torpediert mit seiner Inflationierungspolitik die Sparansätze und Reformvorhaben in den PIIGS (inkl. seinem Heimatland Italien).

Diese Sorge hat auch Bundesbank-Präsident Weidmann wiederholt ausgesprochen. Er lag damit goldrichtig.

Es ist der blanke Hohn, dass Weidmann dafür auch noch verspottet und isoliert wurde.
Antworten
A.L.:

Stöffen - # 955 - "Eifelturm-Charts"

 
23.09.12 14:39
Ich hatte solche Charts in früheren Postings mal als "Kirchturm-Charts" bezeichnet.

Eine ganze Serie ausgewählter Kirchturm-Charts hatte ich hier gepostet:

www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=3997#jumppos99949

(weitere Beispiele im selben Thread darauf folgend).
Antworten
A.L.:

Sorry, falscher Link

 
23.09.12 14:40
Hier der korrekte Links zu den Kirchturm-Charts:

www.ariva.de/forum/...achung-in-nur-2-Monaten-334991?page=0#jumppos17
Antworten
A.L.:

weitere Eifelturm-Chart - GMCR

3
23.09.12 14:51
Wir hatten den Kaffeeröster aus Vermont - Green Mountain Coffee Roasters (GMCR) - bei Kursen um 90 Dollar als interessanten Short-Kandidaten im Visier. Heute steht die Aktie bei 30 Dollar.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539227
Antworten
Stöffen:

Hier haste noch 'ne Worthülse, AL

 
23.09.12 14:57
vom "Money Master of the Universe" himself, ausgespuckt im Februar diesen Jahres. LOL.

Bernanke responded, "We are not seeking higher inflation. We do not want higher inflation and we're not tolerating higher inflation."

money.cnn.com/2012/02/02/news/economy/...e/index.htm?hpt=hp_t3

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Dreiklang:

A.L. #99949 Sehr gut!. Der Bär kann short gehen

5
23.09.12 15:11
... wenn er Gold als Hedge im Depot hat. Sozusagen der WaWiDu Bär.

Die Bärenthread-These vom "finalen deflationären Kollaps" ist damit zwar noch nicht vom Tisch. Es besteht aber zunehmend die Gefahr, dass wir vorher noch einen hyperinflationären "Crack-up Boom" sehen (der inflationsbereinigt freilich bestenfalls ein Nullsummenspiel bleibt).

Die Fallhöhe der Indizes ist sehr viel höher als die Fallhöhe von Gold. Gegen Gold können die Indizes NICHT gewinnen. Dazu ein geradezu dramatischer Beitrag von Zerohedge, ein "Bilderrätsel" vom 16.9. in dem Tyler Durden 3 Charts vorstellt und danach fragt, was es ist.

www.zerohedge.com/news/...-wealth-effect-name-these-two-charts

ich hatte mich daraufhin an einer Interpretation versucht:

"The first diagram shows german equities (stocks) vs. hardbased currrency (Goldmark, $, GLD), 1913 = 100% . The second: US-equity (stocks, e.g. SP500 or DJ) vs GLD. The third shows german equities (1913  = 100%) recalculated/adjusted with GDP-deflator."

(Das erwies sich im Nachhinein als richtig).

Die wesentliche Erkenntnis: In Goldmark gerechnet war der dt. Aktienindex 1925 noch 20% wert vom Ausgangswert 1913. Das beste Investment 1923 wäre Gold gewesen.

Sollten die Zentralbanken jemals wieder an "Inflationsbekämpfung" denken - die Indizes würden auf Bruchteile ihrer jetzigen Werte ( = 1/4 oder 1/5) korrigieren, Gold würde vllt. 20 bis 30% abgeben. Sollten die Blasen weiter hochgepumpt werden, würde Gold überproportional mitziehen.
Antworten
Dreiklang:

Erratum : 1913 (und ESMVer4fachung)

 
23.09.12 15:17
"Das beste Investment 1923 wäre Gold gewesen."  Es sollte heißen:

Das beste Investment 1913 wäre Gold gewesen.

Der Wahnsinn geht ungehindert weiter:

www.welt.de/wirtschaft/article109413402/...-Rettungsfonds.html

Vervierfachung  = 4 * 770 Ma = 3080 Ma. Und die Anleihen kaufe ich dann mit Schäubles Haftung von 190 Ma? D.h. mit "Ausfallgarantie" von 6,5% auf den Nennwert?
Antworten
CarpeDies:

Nebelbomben

5
23.09.12 19:56
Ich bin immer wieder erstaunt, wie hier die Aussagen der Zentralbanken fuer bare Münze genommen werden. Es geht doch längst nicht mehr um die wirtschaftliche Genesung der 1.Welt Länder.
Es geht darum, das Vermögen der Reichen und Mächtigen auf Basis des existierenden Systems zu erhalten. Alle anderen Aussagen sind doch Augenwischerei.
Dazu wird in immer neuen QEs, die Kaufkraft der nicht-Reichen brutal aber effektiv beschnitten, die Inflation angeheizt und die Staatsentschuldung vorangetrieben und damit die HandlungsFähigkeit des Staates erhalten.

Es ist den Reichen und Mächtigen klar, dass sich der Staat entschulden muss , um handlungsfähig zu bleiben, sprich die Hackordnung zu erhalten.
Eine Insolvenz eines Staates wuerde Chaos bringen und damit die Existenz der oberen 10000 gefährden.
Damit das Volk die bittre Pille frißt, wird das ganze als Wirtschaft ankurbeln bezeichnet
Antworten
A.L.:

Liest man Zerohedge

7
23.09.12 20:41
im Link in # 961, so scheint die "Hyperinflation" bereits beschlossene Sache bei den Zentralbankern zu sein.

Ich möchte dagegen halten, dass es JETZT noch nicht zu spät ist, um Draghi (und Bernanke) zu bremsen.

Was bei der EZB abläuft, basiert auf einer politischen Willensentscheidung. Dagegen steht z. B. Weidmanns gänzlich anderer politischer Wille.

Die "anständige Notenbankpolitik" ist noch nicht zu Grabe getragen.

Wer glaubt, Inflationierung oder Hyperinflationierung sei der angenehmere Weg, um die Schuldenmisere zu meistern, der wird noch sein blaues Wunder erleben.

Zerohedge hat in den deutschen Charts von 1913 bis 1923 nachgewiesen, dass es in der Zeit zwar eine nominale Inflationsrallye an der Börse gegeben hat. Inflationsbereinigt ist die Börse in diesem Zeitraum aber TROTZDEM um 90 % gefallen.

Erkenntnisse:

1. Wer auf Inflationierung als Heilmittel setzt, lügt sich nur in die Tasche.

2. Aktien sind kein wirksamer Hedge gegen hohe Inflation (das zeigte sich bereits in der Zeit der galoppierenden Inflation in den 1970er Jahren).

3. Das ganze Gedöns in Gazetten, man solle jetzt Aktien kaufen, weil diese "als Sachwerte" ein wirksamer Inflationsschutz seien, ist dummes Zeug - und empirisch wiederlegbar.
Antworten
A.L.:

New York: Getürkte Goldbarren mit Wolframfüllung

2
23.09.12 21:28
In New York finden sich immer häufiger getürkte Goldbarren mit wertloser Wolframfüllung.

Wolfram hat ein spezifisches Gewicht von 19,30 Gramm/cm3 - fast identisch mit dem von Gold (19,32 Gramm/cm3)

en.wikipedia.org/wiki/Tungsten



Zerohedge:

<B<Gold Counterfeiting Goes Viral: 10 Tungsten-Filled Gold Bars Are Discovered In Manhattan
Submitted by Tyler Durden on 09/23/2012 12:24 -0400

A few days ago, our report on the discovery of a single 10 oz Tungsten-filled gold bar in Manhattan's jewelry district promptly went viral, as it meant that a tungsten-based, gold-counterfeiting operation, previously isolated solely to the UK and Europe, had crossed the Atlantic. The good news was that the counterfeiting case was isolated to just one 10 oz bar. This morning, the NYPost reports that as had been expected, in the aftermath of the realization that the sanctity of the gold inventory on 47th Street just off Fifth Avenue has been polluted, and dealers promptly check the purity of their gold, at least ten more fake 10-ounce "gold bars" filled with Tungsten has been discovered.

   The Post has learned as many as 10 fake gold bars — made up mostly of relatively worthless tungsten — were sold recently to unsuspecting dealers in Manhattan’s Midtown Diamond District.    

   The 10-oz. gold bars are hugely popular with Main Street investors, and it is not known how many of the fake gold bars were sold to dealers — or if any fake bars were purchased by the public.

As is to be expected, the Post story is weak on details: after all, any dealer who admits to having allowed Tungsten to enter his or her inventory can kiss their retail business goodbye, as customers will avoid said Tungsten outlet like the plague, for the simple reason that suddenly counterparty risk has migrated from Wall Street to the Diamond District. The one named dealer is the same one who already made an appearance in the previous story on Tungsten in gold's clothing.

   One gold dealer discovered that four of the 3-inch-by-1-inch gold bars he bought — worth about $72,000 retail — were counterfeit.

www.zerohedge.com/news/2012-09-23/...ld-bars-are-discovered-manhattan

P.S. Mein vor einigen Tagen geposteter Goldbarren-Test, der das spezifische Gewicht ermittelt, funktionert bei Wolfram-gefüllten Goldbarren nicht, eben weil das spezifische Gewicht von Wolfram fast identisch ist mit dem von Gold.
Antworten
A.L.:

"Es ist ein Sägen"

4
23.09.12 21:37
Wenn Ihr heute Nacht merkwürdige Geräusche von Euren Nachbarn hört, nachdem diese zuvor heimlichtuerisch unter ihren Gartenzwergen gegraben hatten, dann seid beruhigt:

Es ist ein Sägen.

Nur wer die Barren aufsägt, sieht, was drin ist ;-)

Bild-URL: Zerohedge, siehe letztes Posting unten
Der USA Bären-Thread 539293
Antworten
CarpeDies:

ich gebe dir Recht

 
23.09.12 21:40
dass Aktien kein wirksamer Hedge gegentschulden Inflation sind, da der Wert der Aktien ja wiederum fiat-money beziffert wird und das entwertet mit der Inflation.
Antworten
A.L.:

Inflationsbereinigt haben deutsche Aktien

4
23.09.12 22:00
zwischen 1913 und 1923 stark verloren (Chart unten).

Von 100 Mark, die vor Beginn des 1. Weltkriegs (1913) in Aktien investiert wurden, blieb bis 1923 eine Kaufkraft von 10 Mark. Das ist ein realer Wertverlust um den Faktor 10. Die Mark selbst hat allerdings sehr viel stärker verloren. Ein Brot kostete 1923 eine volle Billion Mark.

Wie Dreiklang oben schon richtig anmerkte, hätten 100 Mark, zu Kriegsbeginn in Gold geparkt, keinen Wertverlust erlitten. Aktien schnitten somit 10 x schlechter ab als Gold.

FAZIT: Aktien sind nur ein sehr mäßiger Inflations-Hedge.

www.zerohedge.com/sites/default/files/images/...9/20120915_chart1.png
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539295
Antworten
Fillorkill:

hyperinflation on the run...

6
24.09.12 00:28
Der USA Bären-Thread 539333
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
A.L.:

Hebeln bis zum Umfallen

4
24.09.12 07:07
Weil Banken sich wegen zu hoher Hebel verzockt haben und die Staaten, die die Banken vor dem Untergang retteten, nun ebenfalls wegen zu hoher Schulden (= Hebel bzw. Leverage) vor der Pleite stehen, soll in letzter Instanz auch der Rettungsschirm gehebelt werden - nachdem die gehebelten Anleihenaufkäufe der EZB (Hebel 50) nicht mehr ausreichen, um "Vertrauen" zu stiften.

Ob das wohl gut geht?

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...ionen-euro-hebeln-a-857446.html
Antworten
learner:

Fill, den Chart kann man sich getrost

3
24.09.12 07:10
in Papierform auf's Klo legen und sich damit den Allerwertesten abwischen. Sorry, aber wenn man aus eigener Erfahrung sagen kann, dass der eigene Fixkostenanteil bei durchschnittlichem Lebensstandard heuto eine Höhe erreicht, die man selbst zu DM-Zeiten nicht Brutto verdient hat, kann man über diese bunten Bildchen nur lachen.
Wo isi checkerlarsen?
Antworten
A.L.:

2007 sagte Prince,

2
24.09.12 07:20
der CEO der Citibank, man "muss tanzen, solange die Musik spielt".

Heute heißt die Devise:

"Man muss biegen, bis der letzte Hebel bricht."
Antworten
permanent:

Foxconn China Plant Closed After Worker Disturbanc

5
24.09.12 07:43
Foxconn China Plant Closed After Worker Disturbance
TECHNOLOGY, APPLE, AAPL, ENVIRONMENT, BUSINESS NEWS, ASIA, CHINA, MANUFACTURING, LABOR, WORKERS RIGHTS
Reuters
| 23 Sep 2012 | 11:58 PM ET

Taiwan's Foxconn Technology Group closed its Taiyuan plant in northern China on Monday after it revealed a brawl involving approximately 2,000 workers began in dormitory facilities early in the morning.

 

In a statement to CNBC, Foxconn confirmed that a personal dispute between several employees escalated into an incident escalated on Sunday evening at a privately-managed dormitory near its manufacturing facility in Taiyuan in Shanxi province.

"The dispute was brought under control by local police at approximately 3 a.m. this morning. According to police, some 40 individuals were taken to the hospital for medical attention and a number of individuals were arrested," it added.

Foxconn said the dispute is under investigation by local authorities, but it appears not to have been work-related.

The Taiyuan plant, which employs about 79,000 workers, makes parts for automotive electronics and assembles various electronic devices, according to Foxconn spokesman Louis Woo.

"The fight is over now ... we're still investigating the cause of the fight and the number of workers involved," said  Woo, adding that "involving a couple thousand workers is possible".

Woo said the fight happened in the workers' dormitory facilities and said the company would issue a statement later on Monday.

Foxconn, the trading name of Hon Hai Precision Industry and the world's largest contract maker of electronic goods, has seen a few violent disputes at its sprawling plants in China, where it employs a total of about 1 million workers.

By late morning, Hon Hai shares were down 1.14 percent, lagging the broader market's decline of 0.28 percent.

In June, about 100 workers went on a rampage at a Chengdu plant in southwestern China. The company has faced allegations of poor conditions and mistreatment of workers at its China operations, and has been spending heavily in recent months to improve the work environment and to raise wages.

A staff member at the Taiyuan plant said he was told the plant could be closed up to two to three days for police investigations.

"There are a lot of police at the site now," the staff member, who asked not to be named because he is not authorized to speak to media, told Reuters by telephone.

He said the plant also makes parts and assemble Apple's iPhone 5.

Calls to the Taiyuan police were not immediately answered, while an official at the plant declined to comment when reached by telephone.

Antworten
permanent:

Credit Agricole leidet

5
24.09.12 07:46
Debakel in Griechenland

Crédit Agricole leidet

Die französische Großbank Crédit Agricole betreibt ihren Rückzug aus dem Griechenland-Geschäft. Der wird allerdings teuer: Um die Problem-Tochter Emporiki loszuwerden, müssen die Franzosen wohl noch mehr Geld als bislang in die Bank pumpen.

Der lang ersehnte Ausstieg aus Griechenland droht für die französische Bank Crédit Agricole zu einem Millionendebakel zu werden. Wie aus verschiedenen, gut unterrichteten Kreisen verlautete, wird Crédit Agricole wohl weitere 600 bis 700 Mio. Euro zahlen müssen, um ihre angeschlagene griechische Bankensparte loszuwerden.

Die Franzosen hatten große Pläne, als sie im Jahr 2006 die griechische Emporiki Bank kauften. Doch dann kam die Schuldenkrise und bescherte Crédit Agricole einen Milliardenverlust, weil die faulen Kredite in den Büchern der Emporiki Bank immer weiter wuchsen und die Finanzlage in Griechenland immer unsicherer wurde. Die große Umschuldung in Höhe von 200 Mrd. Euro Anfang des Jahres kostete die Franzosen weitere Milliardenabschreibungen.

Ausstieg verzweifelt gesucht

Seitdem sucht Crédit Agricole nach einem Ausstieg aus dem Griechen-Geschäft. Drei Angebote von griechischen Banken liegen ihr inzwischen vor: Eurobank Ergasias, National Bank of Greece und Alpha Bank würden die Emporiki Bank zum symbolischen Preis von einem Euro kaufen, berichten mit der Sache vertraute Personen. Alle drei Banken würden von der Übernahme profitieren, weil sie damit wachsen und ihre Glaubwürdigkeit bei Investoren und Sparern steigern könnten. Eine Entscheidung in der Sache soll möglicherweise schon nach dem Aufsichtsratstreffen der Crédit Agricole am Mittwoch fallen. Alle drei Banken stehen wegen der Krise in Griechenland allerdings selbst mit dem Rücken zur Wand und können daher nur eine von Risiken befreite und mit frischem Kapital ausgestattete Bank übernehmen.

Für Crédit Agricole aber dürfte der Verkauf teuer werden. Im Juli hatte die französische Bank die griechische Sparte schon mit 2,3 Mrd. Euro an frischem Kapital ausgestattet. Das reicht nicht, habe jetzt die griechische Zentralbank beschlossen, heißt es aus gut unterrichteten Kreisen.

Emporiki Bank macht die Schuldenkrise in Griechenland immer stärker zu schaffen. Seit fünf Jahren wütet die Rezession in dem Land, und immer mehr Bürger können ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen. Insgesamt machen die faulen Kredite in Griechenland schon ein Fünftel aller Vermögenswerte im Bankensystem aus. 600 bis 700 Mio. Euro soll Crédit Agricole nun zusätzlich an die Emporiki Bank zahlen, um sie gegen mögliche Verluste aus notleidenden Krediten abzusichern. Nur dann wolle die Zentralbank dem Verkauf zustimmen, sagen die Insider.

Eine Frage der Sicherheiten

"Die Kosten des Ausstiegs von Crédit Agricole werden für die Franzosen ziemlich hoch sein", sagt eine mit den Verhandlungen vertraute Person. "Der Verkauf wird nicht einfach damit getan sein, die Schlüssel zu übergeben." Außerdem müsste sich Crédit Agricole bereit erklären, ihre aktuelle Kreditlinie an die Emporiki Bank noch einmal für drei Jahre aufrechtzuerhalten, damit der Bank genügend liquide Mittel zur Verfügung stünden und sie nicht zur Finanzlast für den griechischen Käufer werde. Momentan sieht diese Kreditlinie ungenutzte Mittel in Höhe von 1,9 Mrd. Euro vor. Sie dürfte aber noch reduziert werden. Im Gegenzug für die verlängerte Kreditlinie wollen alle drei potenziellen Käufer ausländische Vermögenswerte als Sicherheiten bereitstellen.

Die griechische Zentralbank habe gesagt, dass Crédit Agricole insgesamt bis zu 3 Mrd. Euro Kapital an Emporiki zahlen müsse, sagt ein Insider. Weil die Kaufangebote der drei griechischen Banken im Grunde gleich seien, müsste sich Crédit Agricole vor allem die Qualität der Sicherheiten ansehen. Auch die Schnelligkeit, mit der der Kauf abgewickelt werden könne, würde dann wohl entscheiden, wer den Zuschlag bekomme.

Wenn die Verhandlungen in dieser Woche tatsächlich zu einem Ergebnis kämen, würde das einen Schlussstrich unter eine der schwierigsten Phasen in der Geschichte der französischen Bank ziehen. Zwischen 2008 und 2011 machte die griechische Bank insgesamt mehr als 4,4 Mrd. Euro Verlust. Und allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres kamen noch einmal knapp 1,3 Mrd. Euro Verlust hinzu.

Im Branchenvergleich steht die Emporiki Bank mit einigen Kennziffern recht gut da. So liegt ihre so genannte Kernkapitalquote bezogen auf das Gesamtrisiko mit 15 Prozent um einiges höher als bei Konkurrenten und von den Behörden gefordert. "Aber der Käufer und die Aufsichtsbehörden würden nicht ignorieren, dass Emporiki wohl noch eine Weile weiter Verluste machen wird", sagt Benoît Pétrarque, Analyst beim Börsenmakler Kepler Capital Markets.

Angesichts der Geschwindigkeit, mit der Emporiki Verluste schreibt, könnte die Kernkapitalquote (Tier 1) der Bank bis 2014 auf bis zu 4,2 Prozent sinken. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass Crédit Agricole noch vor dem Abschluss des Geschäfts eine weitere Kapitalspritze leisten muss", sagt er.

Auch die französische Bank Société Générale schaut sich genau an, wie die Verhandlungen ihres Konkurrenten ausgehen. Sie will selbst ihre griechische Bankensparte Geniki verkaufen und verhandelt darüber gerade mit der griechischen Piraeus Bank. Auch in diesem Fall könnte sich noch diese Woche eine Einigung ergeben. Geniki ist aber wesentlich kleiner als Emporiki, Griechenlands größte Bank in ausländischer Hand. Geniki hatte Ende Dezember Darlehen im Wert von mehr als 2,6 Mrd. Euro ausgegeben, während Emporiki Ende Juni brutto Kredite von mehr als 22 Mrd. Euro ausstehen hatte.

Quelle: jga/DJ

Antworten
A.L.:

Griechenland: Erpressung auf allen Ebenen

2
24.09.12 07:58
Aus # 974: "600 bis 700 Mio. Euro soll Crédit Agricole nun zusätzlich an die Emporiki Bank zahlen, um sie gegen mögliche Verluste aus notleidenden Krediten abzusichern. Nur dann wolle die Zentralbank dem Verkauf zustimmen, sagen die Insider."

Die griechische Zentralbank macht das in Griechenland auf allen Ebenen so beliebte Erpresserspiel ungeniert mit. Motto: Die Crédit Agricole hat selber schuld, wenn sie so dumm war, bei uns (für teures Geld) eine Bank zu übernehmen. Wir lassen sie da nicht mal mehr für 1 symbolischen Euro wieder raus - was einem Totalverlust des Investments entspricht. Nein, sie muss noch 700 Mio. Euro nachschießen, sonst wird das nichts mit dem Exit.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 3997  3998  4000  4001  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.861 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 10.06.26 14:08
469 156.479 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 12.05.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--