Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 3996  3997  3999  4000  ...

Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Nvidia Corp

Strategie Hebel
Steigender Nvidia Corp-Kurs 5,00 10,01 15,16
Fallender Nvidia Corp-Kurs 5,01 6,25
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK7ZTT2 , DE000VY1ESG3 , DE000VY1QRR6 , DE000VY1TGF8 , DE000VH5TAK3 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 156.480
Zugriffe: 27.042.059 / Heute: 4.659
S&P 500 7.428,67 +0,51% Perf. seit Threadbeginn:   +409,17%
 
A.L.:

Aktien im Dow Transportation Index

4
22.09.12 13:28
de.wikipedia.org/wiki/Dow_Jones_Transportation_Average

Der TRAN ist ein sehr alter Index wie der DOW - und er ist wie dieser preisgewichtet, während moderne Indizes (SP-500, DAX) gemäß Marktkapitalisierung gewichtet sind.

Ähnlich alt ist die DOW-Theorie. Da auch der DOW preisgewichtet ist, vergleicht man bei TRAN/INDU zumindest nicht Äpfel mit Birnen.

Hier die aktuelle Zusammensetzung des DOW Transportation Index:
(FedEx, die gewarnt hat - # 908 - macht 10,19 % des TRAN aus)
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539091
Antworten
Kicky:

Porsche und Daimler zeigen Europas Autokrise

 
22.09.12 13:41
www.bloomberg.com/news/2012-09-20/...car-crisis-spreading.html
Antworten
learner:

Investoren die ansonsten in Anleihen

2
22.09.12 13:43
Investieren werden jetzt nicht kopflos in Aktien umschichten. Auch gute Dividendentitel sind nach drei Jahren Hausse schon ansehnlich gestiegen. Da wiegt eine Dividende irgendwann das Kursrisiko nicht mehr auf, es sei denn man hält auch bei starken Kursverlusten und versucht antizyklisch Nachzukaufen.

Wo isi checkerlarsen?
Antworten
A.L.:

# 927 - Zum Glück steigt Märklin noch

6
22.09.12 13:51
Freitag, 15.06.2012
Märklin: Ergebnis wuchs 2011 stärker als der Umsatz

Der Modellbahnhersteller Gebr. Märklin & Cie GmbH (Göppingen) kommt wieder in Fahrt: Das Unternehmen konnte das Ebit 2011 um gut 12 Prozent auf 12,4 Mio EUR steigern, berichteten die Geschäftsführer Stefan Löbich und Wolfrad Bächle während der Bilanzpressekonferenz in Göppingen. Der Umsatz legte dagegen nur leicht auf 108,77 Mio EUR zu, ein Plus von 1,6 Prozent, das unter anderem von den neuen batteriegetriebenen „my world"-Modellen getragen wurde.

Der Modellbahn-Spezialist, der von 2009 bis Februar 2011 unter externer Verwaltung stand, will 2012 weiter expandieren. Investitionen in Höhe von rund 10 Mio EUR sind vorgesehen. Prognosen für Umsatz und Ergebnis gaben Löbich und Bächle nicht. Sie erwarten anhand des Auftragseingangs im ersten Halbjahr aber weiteres Wachstum.

www.kunststoffweb.de/KI_ticker//ki_ticker/...r_als_der_Umsatz_t222580

Ein fundamentales Problem von Märklin bleibt, dass Rentner (außer Warren Buffett) von der früher so beliebten Modelleisenbahn auf PCs umgestiegen sind.

Yuppies sind von Porsches auf iPhones umgestiegen - die aber auch eine Art von PC und zudem ein Statussymbol sind.

Wobei man mit einer mitgebrachten Modelleisenbahn in einer Yuppie-Bar sicherlich mehr Blicke auf sich zieht ;-)
Antworten
Stöffen:

Ergänzend zu DJTA vs. DJIA

6
22.09.12 15:06
anbei noch ein recht interessanter Fakt, auf den Carl Swenlin in seiner aktuellen Chart-Analyse aufmerksam macht.

Im Transport-Index befinden sich nur noch 20% der gelisteten Titel oberhalb des 200er EMA, wogegen der Anteil der Titel im Industrial-Index, welche oberhalb des 200er EMA notieren, fast satte 90% beträgt.

Zu dieser offensichtlichen Diskrepanz folgert Swenlin:

"The internals behind this divergence are even worse than revealed by price. Each chart has a panel showing the percentage of stocks in each price index that are above their 200-EMA. Note that the percentage for the DJIA is near 90%, while it is only 20% for the DJTA.

When a stock's price is below its 200-EMA, by our technical definition it is in a long-term bear market. With 80% of DJTA stocks in bear markets, the outlook for the DJTA is not good. And in accordance with Dow Theory, the prospects for the broader market are much worse than the new highs in the DJIA would imply."

blogs.decisionpoint.com/chart_spotlight/...9/20120921cs-1.html
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539107
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Fillorkill:

AL: Bearishe Indikation

5
22.09.12 20:55

Du listest eine lange Reihe negativer oder negativ interpretierter Makro-Kennziffern auf, darunter auch vorlaufende Indikatoren. Du wertest diese als bearishe Indikation dafür, dass der Bullmarkt nicht 'echt' sei bzw implizit vor der Implosion stehe, denn die Divergenz zu den Fundamentals liesse sich nicht ewig durchhalten, Manipulation hin oder her.. .

Nur mal gesetzt den Fall, die Makroindikatoren hellten sich doch auf und seis auch nur weil aufgenötigte Liquidität es schafft, punktuell eine neue Blase anzuschieben, würdest Du in eine strategische Notlage geraten. Denn entweder müsstest Du die bisherige Argumentationsgrundlage für irrelevant, zu Fake erklären oder aber den Bullmarkt retro zumindest als 'Übertreibung' anerkennen...

Worauf ich hinaus will ist also das grundsätzliche strategische Problem, welches aus der kausalen Anbindung an fundamentale Kennziffern logisch hervorgeht: Man ist immer wieder dazu gezwungen, entweder den Markt oder aber die Kennziffern für 'nicht gültig' erklären zu müssen.  Die praktische Konsequenz wäre flat die Beine still zu halten oder - tödlich - gegen sich durchsetzende Trends anzutraden. ..

 

Fill

 

 

contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
daiphong:

die make-it-or-brake-it

3
22.09.12 22:33
Entscheidungsstellen bieten immer eine Masse "Argumente" und "Zeichen" für verschiedene Szenarien. Es geht aber fast nie um einzelne Argumente oder Zeichen im Markt, weil es meist kein eindeutig durchschlagendes, alles beherrschendes Argument gibt oder rechtzeitig gefunden wird. Ein Streit lohnt also meist nicht.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539153
Antworten
A.L.:

Oft drehen Märkte

5
22.09.12 22:52
wegen einer Lappalie, zuweilen auch wegen einer vorgeschobenen Nichtigkeit. Die großen "triftigen Beweggründe" werden hingegen stur ignoriert.

Beginnt es dann erst mal zu fallen, liefern die News- und Kommentar-Abteilungen sukzessive den nötigen Bärenstoff nach. Das sind alles Infos, die JETZT schon bekannt sind, aber nicht thematisiert werden, weil sie nicht "zum Uptrend passen". Nach 10 % Rückgang ist dann plötzlich Allen sonnenklar, warum es oben "drehen musste".

Leute, die am Top super-bullisch waren, behaupten nach starken Rücksetzern auch gern, oben bereits gewarnt zu haben ;-)  Ganz Verwegene prahlen sogar mit Shortgewinnen, obwohl sie Long-Verluste haben.
Antworten
permanent:

Deutschland zieht davon

7
23.09.12 10:22

Konjunkturwunder: Deutschland zieht davon

Deutschland scheint alles richtig gemacht zu haben: Die Steuereinnahmen steigen, die Arbeitslosigkeit ist im letzten Jahrzehnt um eine Million gesunken und kaum ein Land gibt so viel für Forschung und Entwicklung aus.

Stärke 1: Der Arbeitsmarkt
Sie steigt und steigt und steigt - die Beschäftigung in Deutschland eilt von einem Rekordhoch zum nächsten. Dieses Jahr werden voraussichtlich 41,62 Millionen Menschen in Deutschland Arbeit haben - das ist die höchste Zahl in der Geschichte der Bundesrepublik. Und 2013 wird die Erwerbstätigkeit trotz der verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung um weitere 120 000 Personen steigen, sagt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) voraus. Damit stünden fast zwei Millionen mehr Menschen im Arbeitsprozess als noch im Jahr 2007.

Und - entgegen vielen anderslautenden Stimmen - prägen nicht in erster Linie Minijobs oder (Schein-)Selbstständigkeiten das deutsche Jobwunder. Es sind vielmehr ganz überwiegend sozialversicherungspflichtige Stellen, die in den vergangenen Jahren auf dem deutschen Arbeitsmarkt entstanden sind.

Antworten
permanent:

Konjunktur-Superstar Deutschland

6
23.09.12 10:23

Positiver Ausblick: Konjunktur-Superstar Deutschland

Wie schon in den letzten Jahren lassen sich viele Firmen von den negativen Prognosen der Ökonomen nicht irritieren. Sie vertrauen auf ihre eigene Stärke. Die deutsche Wirtschaft kann einem ungünstigen Umfeld trotzen.

DüsseldorfEs ist gerade einmal zwei Wochen her, dass die Industrieländer-Organisation OECD den Deutschen eine Rezession ankündigte. Um 0,1 Prozent im dritten Quartal und 0,2 Prozent im vierten Quartal werde die Wirtschaft zwischen Flensburg und Sonthofen schrumpfen, sagte die OECD am 6. September voraus. Zwei Quartale im Minus - damit wäre die Definition einer Rezession erfüllt. Dass die Industrie noch im Juli mit steigender Produktion und Auftragseingängen überrascht hatte, ignorierten die Pariser Ökonomen.

Antworten
A.L.:

Berlin erzeugt Überschüsse

 
23.09.12 11:00
Glaubt man den Prognosen führender Wirtschaftsforscher, wird Finanzminister Wolfgang Schäuble Ende des Jahres einen nahezu ausgeglichen Staatshalt nach Brüssel melden können. Die Defizite von Bund und Ländern schrumpfen spürbar, Gemeinden und vor allem die Sozialkassen erzielen sogar Überschüsse in Milliardenhöhe.

Malko!?!

(Quelle: Link in # 934)
Antworten
A.L.:

Konjunktur-Superstar in # 935

 
23.09.12 11:03
Die Analysten blicken hoffnungsvoll in die Vergangenheit ;-)

Firmenchefs sind oft nicht besser.

Die deutsche Sonderkonjunktur basiert in hohem Maße auf China-Exporten, und im Reich der Mitte geht gerade das Licht aus.
Antworten
Stöffen:

Änderungen im Dow - Stocksplit bei Apple?

3
23.09.12 11:36
Über eine künftige Neu-Zusammensetzung des DJIA gibt es z.Z. wohl so einige Gedankenspiele.

Jedoch Mega-Companies wie z.B. GOOG, APPL oder Berkshire Hathaway in den Index aufzunehmen, ist aufgrund ihrer dann dominierenden Preisgewichtung nicht unproblematisch, ein Kommentator bei Marketwatch bringt einen 10-for-1 Stocksplit bei Apple ins Spiel, möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu einem möglichen Listing im Dow.

DJIA considering structural changes: report

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- The owner of the Dow Jones Industrial Average is considering changes to make it more relevant and will discuss possibilities at its next meeting with major index users, according to a media report Saturday. The changes are being considered by Dow owner Standard & Poor's because the index is supposed to be a measure of U.S. industrial titans but doesn't include Apple Inc [s:aapl], Google Inc. [s:goog] or Berkshire Hathaway Inc. [s:brk.a], the Financial Times reported, noting they are three of the largest U.S. companies. There would be problems adding them to the Dow bedause they would dominate the 30-stock index that's weighted by price, the FT said. David Blitzer, chairman of the index committee for S&P DJ Indices, said the issue is being discussed, the FT reported.

www.marketwatch.com/story/...teid=bigcharts&dist=bigcharts


"Apple has one more shoe to drop in 2012 and may further pump things up by merely suggesting a stock split.

If Apple announced a 10-for-1 stock split, it would wipe out every short seller in a microsecond and those covering the short would further boost the stock price."

articles.marketwatch.com/2012-09-21/...e-maps-google-maps-ios6
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

Deutsche Exporte auf wackeligen Füßen

3
23.09.12 12:01

Gestiegene deutsche Exporte nach Frankreich und Holland halfen, die größeren Exportrückgänge in die PIIGS halbwegs zu kompensieren. Insgesamt aber gab es bei den deutschen Exporten in die Eurozone 1 % Rückgang.

Bedrohlicher ist: Gemäß dem HB-Artikel unten entfallen insgesamt weniger als die Hälfte der gesamten deutschen Exporte auf die Eurozone (hier im Thread wurde teils von 70 % geredet). Das Gros der deutschen Exporte geht in Länder außerhalb der Eurozone - und nur da gab es Zuwachs. Der Zuwachs der gesamten deutschen Exporte - in der Summe +5 Prozent - verdankt sich gestiegener Nachfrage aus Ländern wie USA, China und GB. Das sind Länder, die gemäß BT-Konsens [-;)] zu den Wackelkandidaten zählen.

        Das HB schreibt in # 935:

  • Die deutschen Exporteure haben es geschafft, den Ausfall der Nachfrage in den europäischen Krisenländern durch vermehrte Lieferungen an andere Länder aufzufangen. Die Exporte in die besonders betroffenen Länder Griechenland, Spanien und Portugal brachen im ersten Halbjahr um ein Zehntel oder sogar noch mehr ein. Absolut war der Absatzverlust in Italien mit 2,7 Milliarden Euro am größten. Da aber die Nachfrage aus den Nachbarländern Frankreich und den Niederlanden deutlich zunahm, blieb das Minus im Euro-Raum insgesamt mit etwas über einem Prozent durchaus erträglich...
  • Die gesamten Exporte stiegen jedoch im ersten Halbjahr um fast fünf Prozent auf 550 Milliarden Euro.  Weniger als die Hälfte entfiel dabei auf den Euro-Raum. Zu dem Anstieg trug am meisten die Nummer zwei der deutschen Absatzmärkte, die USA, bei, die fast ein Fünftel mehr aus Deutschland importierten als im Vorjahr. Aber auch die Nummern vier und fünf, Großbritannien und China, trugen mit Zunahmen von je rund drei Milliarden Euro im ersten Halbjahr jeder für sich mehr zum deutschen Exportzuwachs bei, als der Rückgang der Exporte in den gesamten Euro-Raum ausmachte.
  • Die Diskrepanz zwischen den Absatzchancen im Euro-Raum und der übrigen Welt dürfte in nächster Zeit noch größer werden. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, deuten auf eine Verschärfung der Rezession im Euro-Raum hin, während derjenige für China zulegte.

Zum letzten HB-Absatz oben: In der Tat dürften die deutschen Exporte in die PIIGS wegen der dortigen radikalen Sparprogramme künftig noch stärker fallen. Dass jedoch ausgerechnet in China eine gegenläufige Entwicklung stattfinden oder gar ein Aufschwung kommen soll, zählt wohl zu den Märchen, die das Handelsblatt "exklusiv" hat (sprich: erfunden). Die HB-Redakteure schwelgen offenbar noch im kolportierten Aberglauben, dass die BRICs die Weltkonjunktur als Ersatzlokomotiven rausreißen. Davon kann jedoch in China nicht die Rede sein. Der chinesische Aktien-Index SSE notiert aktuell auf dem Level des weltweiten Krisentief im März 2009 (Chart unten). Grund ist u. a. die platzende Immoblase in China samt Tonnen fauler Kredite.

Übrig blieben dann GB und USA. Doch dass ausgerechnet die extrem verschuldeten Angelsachsen weiter die deutsche Sonderkonjunktur beflügeln können, wage ich stark zu bezweifeln. GB hat fertig, und in USA stehen die Zeichen auf Sturm - siehe meine detaillierte Analyse von gestern: www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=3996#jump14212584

 

Chart des China-Index SSE: Stütze der deutschen Sonderkonjunktur? (Im März 2009 stand der SSE bei ca. 2000)

 

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 539199
Antworten
Kicky:

Euroländer wollen Rettungsfonds auf 2 Billionen

6
23.09.12 12:38
vergrössern

da fragt man sich doch was Merkel nun machen wird im Hinblick auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes,wird Deutschland sich weigern? oder weiter so rumeiern?
Schäuble ist ja schon dafür berichtet der Spiegel....

23.09.2012 ·  Im Staatshaushalt der Griechen fehlen angeblich weitere 20 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt einem Medienbericht zufolge die Troika. Dies wäre fast doppelt so viel wie bislang vermutet. Die Euroländer erwägen derweil, den Rettungsfonds ESM notfalls auf zwei Billionen Euro zu hebeln.

wollen die Euroländer einem Magazinbericht zufolge die Schlagkraft des Euro-Rettungsfonds ESM vervierfachen. Statt der bisher vorgesehenen 500 Milliarden Euro sollten im Ernstfall über eine Hebelung mehr als zwei Billionen Euro verfügbar sein, um auch große Länder wie Spanien und Italien retten zu können, berichtet „Der Spiegel“ weiter.

Vorbild für die Hebelung der Hilfsgelder seien zwei Instrumente beim ESM-Vorläufer EFSF. Mit diesen könne der Rettungsfonds mit öffentlichen Geldern nur die besonders riskanten Teile beispielsweise einer spanischen Anleiheemission übernehmen. Der Rest des Geldes soll demnach von privaten Kapitalgebern kommen, die dann nur eingeschränkt ins Risiko gehen müssten.

Finnland wehrt sich gegen Hebelung
Bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seien die Pläne auf Wohlwollen gestoßen, berichtet der „Spiegel“. Finnland verhinderte dem Bericht zufolge allerdings eine schnelle Verabschiedung in der Euro-Gruppe. Die Regierung in Helsinki sehe in den Plänen einen massiven Eingriff in den ESM-Vertrag und wolle deswegen ein Zustimmung des Parlaments.

Wegen des Widerstands finde sich die Hebelung nicht in den Richtlinien für den ESM-Vertrag, über den der Haushaltsausschuss des Bundestags in dieser Woche beraten will. Das solle nachgeholt werden, wenn der ESM schon existiert.

Bereits vor knapp einem Jahr war eine Hebelung des vorläufigen Rettungsfonds EFSF in der Diskussion. Damals war ein Volumen von einer Billion Euro als Ziel genannt worden.

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...s-vergroessern-11900584.html
Antworten
Kicky:

Vaclav Klaus warnt:die EU zerstört die Demokratie

 
23.09.12 12:45
www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/...-final-phase.html

The new push for a European Union federation, complete with its own head of state and army, is the "final phase" of the destruction of democracy and the nation state, the president of the Czech Republic has warned.

In an interview with The Sunday Telegraph, Václav Klaus warns that "two-faced" politicians, including the Conservatives, have opened the door to an EU superstate by giving up on democracy, in a flight from accountability and responsibility to their voters.

"We need to think about how to restore our statehood and our sovereignty. That is impossible in a federation. The EU should move in an opposite direction," he said.......
Antworten
A.L.:

Währungseffekte - Einfluss des schwachen Euro

3
23.09.12 12:47
Gemäß meinem letzten Posting (# 940) sind ausschließlich die deutschen Exporte in Länder außerhalb der Eurozone gestiegen - namentlich die nach USA, GB und China.

Diesen drei Ländern ist gemein, dass sie entweder den US-Dollar selbst haben (USA) oder Währungen wie den Yuan und das Pfund, die stark mit dem US-Dollar korrelieren.

Die Nachfrage aus USA könnte u. a. wegen des stärkeren US-Dollars angezogen haben. Immerhin können die Amis bei einem Kurs von 1,20 (Tief im 1. Halbjahr 2012) für 1 Dollar rund ein Drittel mehr Ware aus der Eurozone importieren als 2008, als EUR/USD bei 1,60 stand. Der Yuan ist fast 1 zu 1 an den Dollar gebunden, so dass für China das Gleiche gilt. Auch das britische Pfund ist stark mit dem US-Dollar korreliert.

Ich möchte sogar nicht ausschließen, dass die im HB gemeldeten deutschen "Exportzuwächse" in Richtung USA, China und GB lediglich ein Artefakt aus dem gestiegenen Dollar (bzw. gefallenen Euro) sind, der daher kommen könnte, dass internationale Zahlungsströme meist in Dollar abgerechnet werden.

Sicher ist, dass umgekehrt zumindest die Amis bei einem schwachen Dollar höhere "Exportgewinne" aus der Eurozone asuweisen können - und zwar selbst dann, wenn das Exportvolumen nach Europa in Euro konstant geblieben ist. Nicht zuletzt deshalb betreibt USA ja klammheimlich via QE ein "Politik des schwachen Dollar" (Andere hier nannten es den "Dollar-Trade").

Die Frage bleibt, wie diese Anstiege überhaupt berechnet wurden. Wenn die Exporte z. B. nach USA deutlich gestiegen sind, kann das u. a. eine Folge des schwachen Euros sein. Ein schwacher Euro fördert sicherlich auch die Nachfrage.
Antworten
Kicky:

Sparprogramme sind eine semantische Irreführung

2
23.09.12 12:51
den Ausdruck finde ich richtig gut
stammt  aus dem bereits zitierten Interview mit dem früheren EZB-Chefvolkswirts Stark
diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/...andats?_vl_backlink

....Jetzt kann man darüber diskutieren, ob Kredite an ein anderes Euroland ein Bail-Out sind. De jure wohl nicht, aber de facto kann es dazu kommen.

Wann wäre das der Fall?

Im Falle eines zweiten Schuldenschnitts in Griechenland. Von dem wäre dann auch die öffentliche Hand betroffen – und dann haben wir den Transfer. Das wäre ein Bail-Out, ohne jeden Zweifel. Auffällig ist, dass sowohl Zentralbanker als auch Politiker erklären, dass das, was die EZB jetzt beabsichtigt zu tun, im Rahmen ihres Mandats ist. Sie bleiben aber die Rechtfertigung schuldig, warum das so ist. Es wäre auch sehr schwer zu erklären. Nach meinem Urteil bewegt sich die EZB mit der Entscheidung von Anfang dieses Monats (künftig unbeschränkt Staatsanleihen europäischer Krisenstaaten aufzukaufen, Anm.) außerhalb ihres Mandats. ....

Gemeinsam mit anderen Zentralbanken flutet die EZB heute die Märkte, sodass nicht nur die Frage ist, wie die EZB das Geld wieder zurücknehmen kann. Sondern wie wir die vorhandene Überschussliquidität global wieder absorbieren können. Das geht nicht auf Knopfdruck. Wenn es zu einer Stabilisierung der Weltwirtschaft kommt, ist das Potenzial für Inflation enorm gewachsen......
Antworten
Kicky:

Draghis Coup d Etat:OMT ist illegal

 
23.09.12 12:54
blankfiendsew.blogspot.de/2012/09/what-is-omt-really.html
Antworten
Stöffen:

AL, der elastische US-Konsument schwächelt

6
23.09.12 12:55
und während das QE-Gepumpe schön die Preise nach oben treibt, fehlt dem Verbraucher dann halt an anderer Stelle das Geld, um es dort für den Konsum auszugeben, wir diskutierten die Thematik "Pain at the pump" hier aktuell an. Dieses Verhalten hinterlässt natürlich auch seine Spuren in der Wirtschaft. Beigefügt noch ein Chart, welcher die Package Shipments von Fedex dem GDP gegenüberstellt. Bei dem Betrachten dieses Charts ist man schon durchaus geneigt zu fragen: Is a recession in the cards?

Spending Probably Stagnated as Prices Rose: U.S. Economy Preview

…Consumer caution is rippling through retailers, restaurants and their supply chains, with railroads and cargo companies including Norfolk Southern Corp. (NSC), FedEx Corp. (FDX) and United Parcel Service Inc. reporting slowing global demand….

www.bloomberg.com/news/2012-09-23/...-u-s-economy-preview.html
Der USA Bären-Thread 539207
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

Hemmungslose Inflationierungspolitik der EZB

6
23.09.12 13:07
Da auf Draghis rastloses Betreiben hin die Weichen in der Eurozone eindeutig auf "Inflationierung" umgestellt worden sind - hehre Ziele der Bundesbank wie Währungsstabilität wurden dem Druck aus USA geopfert - , besteht nun die Gefahr, dass - da die Schamschwelle bereits gefallen ist - eine hemmunglose Eskalation dieser Verschuldungspolitik beginnt.

Man sieht es an dem nun plötzlich "über's Wochenende" auf 2 Billionen angeschwollenen europäischen Rettungsfonds (# 941). Draghi kleckert nicht, sondern er klotzt.

Auch die Entscheidung der Fed, ohne akute Notlage und bei Aktienständen kurz unter ATHs die nächste QE-Runde auszurufen, zielt in diese Richtung. Die Fed hat bei der Politik der hemmungslosen Inflationierung ebenfalls "sämtliche Hüllen fallen lassen".

Fazit: Man muss Draghi bremsen, bevor es zu spät ist. Der Mann ist für Europa eine Katastrophe. Die EZB muss endlich aufhören, sich an den Untugenden der Fed-Politik zu orientieren. Die Amis sind nicht allwissend, sondern im Gegenteil die Quelle/Ursache des Schuldendebakels, das ab 2008 zu einer weltweiten Dauerkrise geführt hat, die nach den Banken nun zunehmend die Staaten erfasst.
Antworten
Kicky:

QE Infinity: Unintended Consequences

2
23.09.12 13:09
By John Mauldin
September 22, 2012

www.mauldineconomics.com/frontlinethoughts/...ded-consequences
free subscription

...."What if they gave a QE party and no one came?" Maybe this QE will be different and the party will go as planned. But there is a very large and real risk that the party will turn out to be one of those that you try to escape as soon as possible. You know, the kind where the people at the party are not fun, the food is bad, and the wine is awful. The kind where the air conditioning doesn't work in summer. Time to slip out the back, Jack.

But in one real sense, QE Infinity going to put even more pressure on Congress to do something after the elections. We are going to find out the real limits to monetary policy the hard way, I am afraid, and Congress will have to act, or things could get ugly.

I am concerned that we are going to have to deal with the unintended consequences of a monetary policy that has been and will continue to be too easy for too long. The last time out, that did not end well, and I am concerned that it won't this time, either. It will be sadly ironic if in the pursuit of higher employment the Fed creates the conditions for a recession or triggers a negative market reaction that forces them to scramble to pull back hard on the free money throttle.


But there is simply no way to know what will really happen when the Fed has to act to take back some of the liquidity it has provided. While the velocity of money is still trending down, at some point it is going to turn around. While that does not seem likely for the next few years, when it does happen, if the Fed has printed too much money, it will have to pull back sharply to check inflation.

It is a very dangerous game they are playing. ......
Antworten
A.L.:

Zum meinen größten Fehlern seit BT-Eröffnung

12
23.09.12 13:26
zählt, bei den Notenbankern auf "Anstand" vertraut zu haben. Ich war zu konservativ.

Rückblickend haben die Doom-Propheten aus den Gold-Threads Recht behalten, die ich in den letzten Jahren zu Unrecht häufig verspottet hatte.

Die Bärenthread-These vom "finalen deflationären Kollaps" ist damit zwar noch nicht vom Tisch. Es besteht aber zunehmend die Gefahr, dass wir vorher noch einen hyperinflationären "Crack-up Boom" sehen (der inflationsbereinigt freilich bestenfalls ein Nullsummenspiel bleibt).

Auch hiesige Langzeit-Strategen wie Permanent, die durch Ackerlandkäufe zu Zeiten, als niemand die Doom-Thesen ernst nahm, zwischenzeitlich hohe Gewinne erzielt haben, lagen "gold"-richtig - mit einem Ansatz, der dem der Gold-Bugs letztlich ähnelt.

Last not least lag auch Wawidu teilweise richtig - zumindest als Gold-Bulle - , da er ebenfalls starke Inflationierung erwartete.
Antworten
A.L.:

Wobei

3
23.09.12 13:32
der von mir befürchtete Crack-up-Boom auch JETZT schon sein Top erreicht haben könnte...
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 3996  3997  3999  4000  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Nvidia Corp

Strategie Hebel
Steigender Nvidia Corp-Kurs 5,00 10,01 15,16
Fallender Nvidia Corp-Kurs 5,01 6,25
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK7ZTT2 , DE000VY1ESG3 , DE000VY1QRR6 , DE000VY1TGF8 , DE000VH5TAK3 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.861 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 10.06.26 14:08
469 156.479 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 12.05.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--