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Meldung des Tages: Chinas Exportstopp befeuert US-Projekt – Ihr Hebel auf die Rohstoffwende!
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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Amazon Inc

Strategie Hebel
Steigender Amazon Inc-Kurs 5,00 10,03 15,45
Fallender Amazon Inc-Kurs 4,99 9,15 18,05
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2ECP3 , DE000NB4LGT7 , DE000NB4YJZ1 , DE000NG8D2S1 , DE000NG8D2N2 , DE000NB4CWA3 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Entwicklung des Rentenniveaus

9
23.01.11 10:55

Der USA Bären-Thread 9570545

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Maxgreeen:

#74301 die Grafik ist bewusst verzerrt

7
23.01.11 12:17
Es wird suggeriert das von 78'  ( 51,9 )  nach 2018 ( 42,4 ) sich das Niveau um ca. 75% verringert ( Länge der Balken ), tatsächlich sind es knapp 10%
Huch, schon wieder Wochende
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permanent:

@Maxgreen

4
23.01.11 12:26
Das ist Statistik. Mit der Erstellung einer Statistik wird immer ein Ziel verfolgt so werden die Darstellungen bewusst zweckdienlich gewählt.
Da ist diese Statistik keine Ausnahme. Raum für Interpretationen ist in vielen Fällen vorhanden.

Gruß

Permanent
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permanent:

Beschäftigungssituation Deutschland

9
23.01.11 12:27

Der Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat Hoffnungen auf eine Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt gedämpft. "Einen Frühjahrsboom, wie wir ihn bisher kannten, werden wir nicht erleben", sagte Weise dem Magazin "Focus". Die Zahl der wetterabhängigen Stellen, vor allem im Baugewerbe, gehe zurück, sagte er zur Begründung.

rtr BERLIN. Weise sagte dem "Focus", er rechne damit, dass die Zahl der Arbeitslosen im laufenden Jahr dennoch im Schnitt nicht über drei Millionen steigen werde.#3366ff"> Wer bei dieser Beschäftigungslage keinen Arbeitsplatz bekomme, habe ein Problem und werde auch später nur äußerst schwer eine Anstellung finden.

Im Dezember hatte der frühe Wintereinbruch die Arbeitslosenzahl in Deutschland wieder über die Marke von drei Millionen getrieben.

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Stöffen:

#74297, ob "Gravestone oder Tombstone Doji"

10
23.01.11 13:29
Man benötigt sicherlich keine prophetische Gabe um zu erkennen, dass z.B. die Volatilität in der näheren Zukunft eher ansteigen als weiterhin fallen dürfte. Die Schere zwischen SPX und VIX hat sich mittlerweile sehr weit geöffnet.
Auch der NYSE Bullish Percent Index ist ebenfalls nicht unwichtig, da er schon eine Aussage bzgl. des "inneren“ Zustands" des Marktes oder eines Sektors verrät. So gelten Marktzustände oberhalb von 70% als stark überkauft und sind mit entsprechender Vorsicht zu genießen, obwohl gerade dann die Mehrheit der Marktschreier recht euphorisch wird, aber das ist ja letztendlich auch deren Job. Der BPNYA hat seit dem September 2010 einen gewaltigen Hub gen Norden vollzogen und notiert aktuell bei 80,16%, sieht aber momentan technisch schon leicht angeschlagen aus. Der BPI des SPX legt da mit 87,4% sogar noch 'ne Schüppe druff und "reveals extensive bullishness".

Recht interessante technische Betrachtung mit weiteren Charts & Fakten von Adam Hamilton anbei

SPX Correction Looms

zealllc.com/2011/spxcorr.htm
Der USA Bären-Thread 375030
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Die Erwartung einer Deflation ist für

9
23.01.11 13:47

Der USA Bären-Thread 9571400x.onvista.de/...LARITY_UNIT=DAY&TYPE=LINE&SUPP_INFO=0" style="max-width:560px" />

Deutschland und die Eurozone erst mal vom Tisch. Die Drohung mit dem Double Dip hat sich in einer ansprechenden wirtschaftlichen Entwicklung aufgelöst. Betrachtet man die Auftragsbücher wird der Aufschwung noch einige Zeit andauern.

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Malko07:

#74301: Trotz aller Schwarzmalerei kann sich

7
23.01.11 13:51
der Durchschnittsverdiener heute mehr als 1978 leisten. Die Prognose ist absolut blödsinnig. Werden die Einkünfte der Rentenversicherung stärker oder schwächer als die Rentneranzahl steigen? Weiß keiner. 2010 sind die Einnahmen überraschend stark gestiegen.
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learner:

BRIC ein Papiertiger oder

8
23.01.11 14:38
der Beginn einer neuen Achse der Weltwirtschaft?

Gemeinsame Forderungen:
–International stärkeren Einfluss der Schwellenländer
bzw. Entwicklungsländer
–Reform der wirtschaftlichen internationalen
Kooperation (Weltbank, IWF)
–Eventuelle neue gemeinsame Währung, um
Abhängigkeit von  US-Dollars und Euro zu verringern
–Kampf gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität,
Rauschgifthandel

Unter Punkt 4 dieser Studie fand ich insbesondere den Aspekt der gemeinsamen Währung interessant. Das wäre das Ende der Dollarherrschaft. Die USA wären nicht mehr so ohne weiteres in der Lage mit einer weiteren Abwertung des Dollars Wohlstand aus dem Rest der Welt abzusaugen.

www.wbz-ingelheim.de/fileadmin/..._Akademie_November_2010.pdf
I think I spider!
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musicus1:

stöffen 74305

8
23.01.11 16:10
es wird umgeschichtet, raus aus etf gold, raus aus den anleihen und  renten und rein in die aktien, und im nas wird umgeschichtet,  raus aus apple, (schwergewicht) etc. und rein in  banken, energie ,  pharma, und ein bisschen rohstoffe.... werden für ..   ein weiteres up im sp 500 sorgen, brechen wir über 1300, dann kann es bis ca  1350 weitergehen... ab dort werde ich  meine shorts aufstocken.......   die long party kann noch ein bisschen weitergehen...... und das heisst für mich, nur  kurzfristshorten, und selbst da muss man schnell handeln, siehe freitag.....die frage ist doch, ab  wann korrigieren wir in den indizies ??? und wieviel??? 3, 5 oder 10 %.......alles megabullish....im momentum....
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permanent:

Länderfinanzausgleich Deutschland

11
23.01.11 16:31

Wer sich vor einer Umverteilung in Europa fürchtet sollte sich einmal die Geldströme zwischen den Bundesländern anschauen.
Der USA Bären-Thread 9572156

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permanent:

Irland: Grüne kündigen Koalition auf

8
23.01.11 17:31
Iren müssen früher neu wählen

Grüne kündigen Koalition auf

Die Regierung des hoch verschuldeten Irlands steht vor dem endgültigen Aus. Die Grünen verlassen die Koalition mit der Partei Fianna Fail von Ministerpräsident Cowen. Damit wird wohl schon vor dem bisher angepeilten Wahltermin am 11. März neu gewählt.

In Irland ist die Regierungskoalition von Premierminister Brian Cowen geplatzt. Die Grünen beschlossen, das Bündnis mit Cowens Fianna-Fail-Partei zu verlassen. Damit hat der Regierungschef im Parlament keine Mehrheit mehr. "Unsere Geduld ist am Ende", sagte Grünenchef John Gormlay auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu, vorgezogene Parlamentswahlen seien "absolut notwendig". Cowen hatte diese bislang für den 11. März angesetzt. Dieser Termin dürfte kaum mehr zu halten sein.

Zugleich kündigten die Grünen an, die noch ausstehenden Beschlüsse zum Sparhaushalt 2011 von der Opposition aus zu unterstützen. Das Gesetz könne vor der vorgezogenen Wahl verabschiedet werden. Finanzminister Brian Lenihan hatte zuvor davor gewarnt, eine Neuwahl vor der endgültigen Abstimmung über den Sparhaushalt 2011 herbeizuführen. Dies sei gefährlich für das Land. Die Verabschiedung von Sparmaßnahmen ist eine Bedingung für das Rettungspaket von Internationalem Währungsfonds und Europäischer Union in Höhe von 85 Milliarden Euro. Allerdings sind die meisten Kürzungen und Steuererhöhungen schon gebilligt.

Cowen nicht länger Parteichef

Der Premier befindet sich vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise in einem anhaltenden Popularitätstief. Am Samstag war er gezwungen, vom Vorsitz seiner konservativen Fianna-Fail-Partei zurückzutreten, will nach eigenen Worten aber bis zur Wahl Regierungschef bleiben. Die Trennung beider Ämter ist in Irland ungewöhnlich. In der Krisenwoche davor hatten sechs seiner Minister ihren Rücktritt erklärt. Für Dienstag war bereits ein Misstrauensvotum der Opposition im Parlament angesetzt.

Irlands Staatsdefizit liegt bei 32 Prozent, der Schuldenberg ist auf weit mehr als 160 Milliarden Euro gewachsen. Wöchentlich fliehen tausend Menschen von der grünen Insel, um Arbeitslosigkeit und Armut zu entgehen, ermittelte das Wirtschaftsforschungsinstitut ESRI erst vor wenigen Tagen.

Quelle: AFP, rts, dpa

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DOOMSTER:

schon Interessant zu sehen wie in Irland

8
23.01.11 18:33
verzweifelt versucht Neuwahlen nach hinten zu schieben damit noch schnell Haushalt usw. durchgedrückt werden kann, um sich so tief in dieses EU Bailoutgeld zu verstricken das man nur schwerlich aus diesen ganzen Knebelverträgen rauskommt.

Problem an der Geschichte, es wird ein Politfranz auftauchen der den frustrierten Irländern (die es nicht einsehen für dieses ganze bankrotte Bankgesochse zu blechen) verspricht diese Bailoutgeschichte einfach Rückabzuwickeln und die Banken einfach ala Island Pleitegehen zu lassen.

Anschliessend gibts dann noch den Austritt aus der EU und das ganze dürfte den Portugiesen, Spaniern und Griechen signalisieren, das man eben wieder schneller auf die Füsse kommt indem man den Banken den dicken Finger zeigt................der Reset kommt so oder so, warum also noch ewig rumtricksen und radikale Unruhen im eigenen Land provozieren?!
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Stöffen:

Musicus, das mag alles sein

10
23.01.11 19:21
und ich habe auch nicht die Empfehlung ausgegeben, nun den SPX oder sonst was ab morgen massiv zu shorten. Es ist halt schon auffällig, dass eben einige Indikatoren wie z.B. der BPINYA bzw. der BPISPX "am Anschlag" stehen. Das ist keine Garantie für eine sehr baldige Korrektur, macht diese aber in näherer Zukunft durchaus wahrscheinlich. Wobei wir gemäß A. Hamilton zwischen einem Pullback, welches nur ein kurzer Rücksetzer im einstelligen Prozentbereich ausmacht, oder aber eine Korrektur, welche dann auch durchaus mehr als minus 10% betragen kann, unterscheiden sollten.

Wenn die Börsen über Monate hochgekauft wurden und sich ein dermaßen bullisches Szenario damit auch aufgebaut hat, Greed and Complacency sich dadurch wieder enorm ausgebreitet haben (Hamilton betont ja, dass "complacency has grown to extreme proportions.  This is never sustainable, the markets abhor any emotional extreme and soon move the other way to rebalance sentiment), alles "megabullish" ist, wie du ja anführst, so wird (fast) jeder Teilnehmer trendmäßig in der Denke verhaftet sein, dass es ja eigentlich nur noch weiter aufwärts gehen kann. Dann ist doch der Großteil der Hau-Ruck-Spekulanten sicherlich bereits dementsprechend long positioniert, oder stehen die etwa wohl noch an der Seitenlinie?

Und was passiert denn stets, wenn der Kahn einseitig zu stark beladen ist?

Die Zockerbuden verdienen halt auch recht gut, wenn der Markt in Bewegung bleibt. Und auch die Volatilität befindet sich, wie bereits angesprochen, ebenfalls indikatorisch betrachtet, "am Anschlag".

Also RMDR!
Der USA Bären-Thread 375079
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Anti Lemming:

Malko - # 306

12
23.01.11 19:33
Der Zins-Chart der 10-jährigen Bunds verrät ebensowenig über die "Gesundheit" der dt. Wirtschaft wie der hochgejubelte DAX (der sich letzten Montag, als die US-Börsen geschlossen waren, praktisch überhaupt nicht bewegte = US-Marionette).

Die Zinsanstiege der 10-jährigen sind auch nicht allein Ausdruck gestiegener Inflationserwartung (wiewohl die Inflation in Euroland durch das Rohstoff-Gepushe gestiegen ist) oder der Erwartung weiterer wirtschaftlicher Erholung. Ein wichtiger Grund der Anstiege ist vielmehr die Befürchtung, dass Deutschland via Eurobonds, Rettungsschirm-Erweiterungen oder sonstige Krückenkonstruktionen  zum Zahlmeister Europa wird. Der PIIGS-Malus färbt bereits auf die Bunds ab.

Besonders trügerisch ist, wenn man die Zinsaufschläge der PIIGS gegenüber Bunds als Maßstab nimmt. Denn die sind zum einen (künstlich) gesunken, weil die EZB durch massive Aufkäufe die PIIGS-Anleihen stark gestützt hat (= Marktmanipulation ähnlich QE in USA). Zum anderen sind sie gesunken, weil die Bunds-Renditen wegen der o.g. Risikoaversion (Transferunion) gestiegen sind. Die Bunds kamen dem PIIGS-Schrott dadurch "von unten entgegen", was ebenfalls die Spreads - trügerisch - sinken ließ.

Trotzdem behaupten Aktien-Fritzen (Fondsanalysten usw.), dass die Zinsanstiege der 10-jährigen Bunds fast ausschließlich auf Umschichten "der Anleger" von Bonds in Aktien zurückzuführen ist. Das passt dann auch bestens zu ihrem Gesund-Gebetbuch einer 0815-Postkrisen-V-Erholung. Behaupten kann man viel, wenn der Tag lang ist und es einem nützt.

Genausogut könnte man behaupten, dass in Amerika die Muni-Anleihen fallen, weil "Anleger" in Aktien umschichten. Hauptsächlich fallen die Muni-Anleihen jedoch deshalb, weil in vielen US-Bundesstaaten die Kacke am Dampfen ist und die Rückzahlbarkeit der Munis nicht mehr gesichert ist. D. h. die Anleger verlassen die sinkenden Muni-Schiffe. Die Muni-Verkäufe basieren auf Risikoaversion, nicht auf strategischen Umschichtungen infolge vermeintlicher wirtschaftlicher Erholungen. Wie könnte man ernsthaft von einer Wirtschaftserholung in USA sprechen, wenn viele US-Bundesstaaten mangels Steueraufkommen (krisenbedingte Rückgänge) ins Straucheln geraten?

Ebenso, wie die US-Indizes die drohenden Staatsbankrotts in USA (noch) ignorieren, ignoriert der DAX (noch) die prekären Schieflagen in der Euro-Peripherie - ungeachtet dessen, dass es in beiden Fällen buchstäblich um die Substanz geht.

Dass die Bunds-Renditen anziehen, sehe ich eher als ein Warnsignal des Bondsmarktes, der bekanntlich "smarter" ist als der Aktienmarkt, denn als Entwarnungssignal, dass in der Wirtschaft "alles in Butter" sein soll. Am Bondsmarkt wird auch nicht Deflation ausgepreist, sondern es werden die fatalen, Staatspleiten heraufbeschwörenden Folgen des Gelddruckens eingepreist. Letzteres führt zu inflationären Entwicklungen, die nicht auf Wirtschaftsstärke basieren, sondern auf fiskalpolitischer Disziplinlosigkeit (im Weimar-Stil).
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Stöffen:

Es geht an's Eingemachte

17
23.01.11 20:02
Aus dem Blog von Markus Gaertner.

Die Fed löst eines der letzten großen Rätsel der Ökonomie

Jetzt wissen wir es. Seit vielen Monaten rätsele ich wie es geht, dass die US-Konsumenten bei stagnierenden Löhnen und schwachem Arbeitsmarkt, ja bei steigenden Ersparnissen, ihren Konsum steigern. Ich hatte in Momenten bitterer Ratlosigkeit  schon bisweilen gedacht, ich müsste alle Lehrbücher wegwerfen.

Hier die Lösung: Laut neuen Zahlen der US-Notenbank, auf die sich heute das WSJ-Blog bezieht, haben die Amerikaner zum ersten Mal seit fast sechs Jahrzehnten mehr aus ihren Investmentkonten entnommen als eingezahlt. Um es ganz genau zu sagen: In den zwei Jahren bis September 2010 haben die US-Konsumenten netto 311 Mrd. Dollar aus ihren Wertpapier-Konten abgezogen, um ihrem Shopping-Kult trotz der hartnäckigen Rezession weiterhin zu huldigen.

Laut der Fed haben sie in den 57 Jahren zuvor in keinem einzigen Quartal jemals unter dem Strich Geld entnommen. Stattdessen haben sie Jahr für Jahr 12% ihres verfügbaren Einkommens in die Investment-Konten einbezahlt.

Wie kommt es zu dieser bemerkenswerten Trendwende? Die ersten Baby Boomer beginnen Wertpapiere zu verkaufen, um ihren Lebensstandard einigermaßen zu halten. Viele trauen einfach dieser Rally nicht, oder nicht mehr. Viele Amerikaner sind schon zu lange arbeitslos, um noch Hilfe zu bekommen. Und im anhaltend schwachen Immobilienmarkt, in dem die Preise weiter unter Druck stehen, können die Häuser nicht mehr als Geldautomat genutzt werden, aus dem man mittels neuer Hypotheken – mit denen eine Wertsteigerung in Bares verwandelt wird – Geld herausholen kann.

Kurzfristig mag das OK sein. Mittel- und langfristig bleiben den Amerikanern für die nächste Krise, oder nur Durststrecke, weniger Polster übrig.

Wie dünn die Polster wirklich inzwischen sind, zeigt die folgende Grafik aus dem Bericht “Standing on Shaky Ground” der Rockefeller Foundation vom Dezember 2010: (einsehbar in Markus Gaertners Blog)

blog.markusgaertner.com/
Der USA Bären-Thread 375088
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Mathe für Bären (Teil 2)

2
23.01.11 21:52

Dead Man Walking IV: Das karge Brot des Mathematikers


Das "Dead Man Walking Modell" ist ja nun ein typisches Wachstumsmodell. Interessant ist es nun natürlich, vergleichend die in der Standardökomie aber tatsächlich verwendeten Modelle zu untersuchen. Die Wikipedia gibt dafür, dankenswerterweise, einen guten und schnellen Überblick, ohne sich gleich durch massenhafte Ökonomie-Schmöker wälzen zu müssen.

Vorab möchte ich die bezeichnende Schlussbemerkung des obigen Artikels zitieren: "Diese Formel wird vom Internationalen Währungsfonds in seiner Studie von 2005 zum Investitionsverhalten benutzt. Er spricht dabei von „Standard-neoklassischem Wachstumsmodell“. Wobei allerdings die meisten Gleichungen tautologisch sind, also für ganz unterschiedliche Wachstumsmodelle, also auch für das Harrod-Domar-Modell gelten."

Nun, wie sieht denn nun dieses tautologisch-standard-neoklassische „allgemeingültige“ Wachstumsmodell aus, dass die Grundlage aller tatsächlichen Entscheidungen für das Weltwirtschaftssystem ist?

Zunächst schauen wir uns das Modell, in der dort üblichen Schreibweise an:

(1) Y_t = (1+g)*Y_(t-1)

(2) I_t = (1+g)*I_(t-1)

(3) K_t = (1+g)*K_(t-1)

Na interessiert ? Oder doch lieber einen Brummschädel Time-Out ?
http://tandemvipera.blogspot.com/2010/09/...v-das-karge-brot-des.html

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Stöffen:

Ach, übrigens...

5
23.01.11 22:17
Folgende Graphik just bei dem Aufräumen einiger meiner Ordner gefunden. Ja, die Zeiten sind schon recht schnelllebig geworden ;-))
Der USA Bären-Thread 375118
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Wie anno 2000 bei den dot.Kursraketen

6
23.01.11 22:42
Alles steigt
 
 
Wirtschaft

Sonntag, 23. Januar 2011

Steigende RohstoffpreiseTrichet fürchtet Inflation

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...rchtet-Inflation-article2431061.html

die ist doch schon längst da

Wirtschaft

Donnerstag, 20. Januar 2011

Stärkster Anstieg seit Oktober 2008 Erzeugerpreise legen kräftig zu

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...egen-kraeftig-zu-article2406566.html

 

Donnerstag, 06. Januar 2011

Bis zu 50 Prozent mehr Ölheizung wird richtig teuer

http://www.n-tv.de/ratgeber/...wird-richtig-teuer-article2299281.html

 

Dienstag, 04. Januar 2011

Wie teuer werden Nahrungsmittel? Bauern zweifeln am Preis

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...weifeln-am-Preis-article2279811.html

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Vorbereitung auf den Staatsbankrott

9
23.01.11 22:48
Griechenland in der Schuldenkrise
Vorbereitung auf den Staatsbankrott
Die Rettung Griechenlands hat nicht funktioniert. Jetzt sollen die Kreditgeber verzichten. Aber möglichst ohne viel Aufsehen. Wie kann es also weitergehen?
Von Christian Siedenbiedel

www.faz.net/s/...188CFF38F3DCC40A63~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

Vom Silicon-Tal zum Jammertal
by markusgaertner on 23/01/2011

Auf Rense.com lesen wir heute 22 Punkte, die den Niedergang Kaliforniens illustrieren. Darunter Zahlen wie diese: Kalifornien hält den nationalen Zwangsversteigerungs-Rekord. Im Bezirk Los Angeles sind bereits 20% der Einwohner Sozialhilfe-Empfänger. Die Zahl der Arbeitslosen entspricht den addierten Einwohnern von Nevada, New Hampshire und Vermont. Der Staat muss unter anderem Steuern erhöhen, um seine horrenden Defizite zu stopfen. Doch schon jetzt zahlen die Einwohner von Kalifornien die höchsten Preise für Elektrizität, die höchsten Einkommensteuern, die höchsten Umsatz- und Benzinsteuern ….

rense.com/general92/22.htm

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Der Optimismus ist verdächtig groß

6
24.01.11 06:23

Der Optimismus ist verdächtig groß

Der Deutsche Aktienindex hat sich bei mehr als 7.000 Punkten breitgemacht, - vorerst zumindest. Die Anleger warten nun auf die Zahlenflut der Quartalsberichtssaison, die Fahrt aufnimmt. Die Mehrheit der Analysten ist optimistisch. Vielleicht zu optimistisch?

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...ist-verdaechtig-gross;2738038

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China Property Prices Defy Beijing's Cooling Measu

5
24.01.11 06:29
China Property Prices Defy Beijing's Cooling Measures
CNBC.com
| 23 Jan 2011 | 11:06 PM ET

Despite moves by the Chinese government to tame its property sector, the market has remained stubbornly resilient, with property prices in the nation's major cities posting their fourth straight month-on-month rise in December and sales picked up pace, the National Bureau of Statistics said over the weekend.

Prospects for residential real estate in particular this year will likely depend on how fast policymakers and central bankers let it move.

 

The central bank has raised interest rates twice since October and last Friday increased the amount of money banks must keep in reserve in a bid to curb lending – following six such moves last year.

It reaffirmed the need for “prudent” monetary policy, with inflation at 4.6 percent as of December, prompting economists to predict more rate raises in 2011.

“A gradual normalization of interest rates is much needed to restrain excessive lending and slowdown deposits flight out of banks’ vaults, both of which help reflate price bubbles,” Wei Yao, China economist at Societe Generale, said in a report on the hikes. She predicts three to four more rate hikes this year.

The interest-rate hikes come on top of a steady trickle of initiatives in 2010 aimed at curbing property price gains. At times the central government simply reiterated existing policies, warning recalcitrant bankers and regional governments to toe the line. But it also took on the property market on two fronts simultaneously, trying both to boost supply as well as curb demand.

“The government has taken a multi-pronged approach, which was different from what they had done in the past,” Michael Klibaner, head of research for China for the brokerage Jones Lang LaSalle, said. “The government will certainly remain on a relatively tight policy footing. On the other hand we are not expecting any new dramatic tightening polices, unless it was in response to the market getting overheated again.”

The brokerage forecasts that residential property prices will gain 5-7 percent this year, one-quarter the pace of 2010. It believes there’s a general lack of supply in the housing market, which suggests good long-term prospects for developers, but expects the government measures to restrain prices this year.

Much of what the central government is trying to do is to make sure its policies are followed at a local level. Premier Wen Jiabao said just after the second rate rise that measures to curb the property market hadn’t been enforced sufficiently. He repeated his desire to see “reasonable” home prices before his term ends in 2012.

“We introduced about 15 measures this year, but it appears that they were not well-implemented,” Wen said in a radio address at the end of December. “I believe that after some time, the home market will return to a reasonable level with our efforts.”

 

The measures saw the central government raise the minimum downpayment for first-time buyers to 30 percent of a home’s value, from 20 percent. Banks were told to suspend mortgages on third homes or more.

The government also curbed the ability of foreigners to buy property in China. In early November, it announced that foreigners would only be allowed to buy one home in the mainland, and would have to demonstrate at least one year of employment in China prior to purchase.

Overseas companies were restricted to buying only non-residential properties, and only in cities where they were registered to do business. But that did not apply to companies whose core business is investment.

The central-government measures have cut into the number of transactions, with Knight Frank reporting declines spreading from first- to second-tier cities. In November, eight of the 10 largest cities reported year-on-year declines in sales volume. Beijing (down 52 percent over last year), Shenzhen (down 50 percent) and Shanghai (down 44 percent) were the hardest hit, and only Chongqing and Chengdu saw gains in sales volume.

However, prices have remained stable. After the very rapid rises in the first half of 2010 that worried policymakers, they inched forward in the second half of the year. Guangzhou Daily reports that overall gains were almost 24 percent for the year, citing unofficial research.

“Prices will be highly resilient,” one economist said, who did not want to be identified because he is not authorized to talk to the media. “Many developers tend to hold their property to avoid cutting prices. They believe the recent tightening measures focus on restricting home purchases by citizens may not be a long-term sustainable policy.”

Local governments will also resist property curbs, since land sales account for much of their revenue, he said.

China Vanke, the biggest property developer in the mainland, started the year on an optimistic note. It reported on January 4 total sales revenue for 2010 of 108.2 billion yuan (US$16.3 billion), up 70.5 percent over the previous year and ahead of its 80 billion yuan target.

That has helped its shares, traded in Shenzhen, begin the year with a bounce, up 5.8 percent in the first few trading days. It launched 21 new projects in December, taking it into new markets such as Wenzhou, Jiaxing, Nantong and Liaoning — the second and third tier cities many China watchers suggest have the most potential. It now operates in 46 cities in China.

 

“I have been in a lot of these places, and the lack of new modern housing is obvious, so there is tremendous opportunity,” Klibaner said. “That’s China. There is more than a decade’s worth of development ahead for these companies, not in Beijing and Shanghai, not in Hangzhou, but they’ll move from Tier 2 and down into Tier 3 or Tier 4 cities.”

China is expected to introduce a property tax over the next two to three years, though it is unclear what form that will take. Tier 1 cities are likely to see it implemented first. The tax would help local governments diversify revenues away from land sales. But it has long been expected, and often delayed.

Shares of developers got a boost early this year amid reports it may be put off again. That spurred gains in China Vanke’s major competitors such as Shanghai-listed Poly Real Estate Group, the second-largest developer, which has seen its shares gain 14.95 percent from the end of last year through Thursday’s close, and Hong Kong-listed China Overseas Land & Investment, up 6.85 percent so far this year.

Chongqing’s mayor surprised many in the middle of this month by announcing his city would introduce a tax on both new and existing homes, with Xinhua News reporting it would be introduced in the first quarter. Shanghai may also roll out its property tax in the first three months of the year.

Nomura Holdings has said it expect a levy of about 0.8 percent to be introduced first in Chongqing and Shanghai, with Beijing, Shenzhen and Hangzhou rolling it out later.

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US Banken drohen weitere Rückschläge

7
24.01.11 07:43

Der Boom von 2008 wird den Instituten noch lange Probleme bereiten. Denn trotz Milliardenabschreibungen wie bei der Bank of America ist die Immobilienkrise längst nicht ausgestanden. Nun ziehen unzählige private Anleger vor die Gerichte.

NEW YORK. Der Immobilienmarkt macht den US-Banken noch immer Probleme. Brian Moynihan, Chef der Bank of America, schätzt, dass noch weitere Abschreibungen auf sein Institut zukommen könnten. „Die Lage ist so verworren und unübersichtlich, dass man dazu keine Prognose abgeben kann“, sagte die selbstständige Bankenanalystin Meredith Withney.

Zuletzt hatte die Bank of America 7,6 Milliarden Dollar wegen der Probleme auf dem Immobilienmarkt abschreiben müssen; insgesamt verbuchte sie einen Jahresverlust von 3,6 Milliarden Dollar. Der Hauptgrund dafür waren Verluste aus Rückkäufen von in Boomzeiten eilig zusammengeschusterten Hypothekenanleihen. Auch andere US-Banken fürchten die Langfristfolgen der Immobilienkrise. „Dieses Thema wird uns noch sehr lange verfolgen“, sagte JP Morgan-Chef Jamie Dimon.

Die meisten Institute werden durch Verluste aus Rückkäufen der Hypothekenanleihen aus dem Boom vor 2008 belastet. Konkret geht es darum, dass Investoren den Banken immer wieder nachweisen, dass die Dokumentation der Anleihen so fehlerhaft ist, dass Anleger sie zurückgeben können.

Verkauft wurden diese Papiere an zwei Investorengruppen: Die quasi-staatlichen US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae und private Anleger – vor allem Banken und Pensionsfonds. Während erstere bereits große Teile der Anleihen zurückgegeben haben, beginnen die privaten Investoren erst gerade mit Klagen. So bereiten nach Handelsblatt-Informationen auch die deutschen Landesbanken Klagen vor.

Bis Mitte Januar 2010 mussten die sieben größten US-Institute insgesamt 22 Milliarden Dollar an Verlusten aus Rückkäufen hinnehmen. Bank of America ist härter als andere betroffen, weil sie im Boom im Immobiliengeschäft größere Marktanteile hatte. Über die Gesamtbelastung gibt es aber sehr unterschiedliche Schätzungen. Matt O'Connor, Analyst der Deutschen Bank, etwa kalkuliert mit Verlusten von 27 bis 81 Milliarden Dollar.

Es gibt aber auch Lichtblicke: JP Morgan, die Nummer zwei des Landes, konnte dank der anziehenden Konjunktur ihre Milliardengewinne ausbauen. Wells Fargo, die viertgrößte US-Bank, erzielte sogar einen Rekordgewinn.

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EU Kommission schürt Angst vor Wirtschaftsabsturz

4
24.01.11 08:01

EU-Kommission schürt Angst vor Wirtschaftsabsturz

 

Die EU-Kommission erhöht im Kampf gegen die Euro-Krise den Druck auf die Bundesregierung. Nach Kommissionspräsident Barroso und Eurogruppenchef Juncker sieht nun auch Währungskommissar Rehn akuten Handlungsbedarf und drängt zu schnellen Entscheidungen. Doch Vizekanzler Westerwelle stellt sich quer.

HB BERLIN. Währungskommissar Olli Rehn warnte die Bundesregierung indirekt davor, mit ihrer störrischen Haltung die wirtschaftliche Erholung in Europa aufs Spiel zu setzen. Der Zeitung „Die Welt“ sagte er: „Wir müssen uns schnellstmöglich auf gemeinsame Maßnahmen einigen - je eher, desto besser. Die Beruhigung der Märkte in den letzten Wochen verschafft uns zwar ein wenig Luft, aber es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen, wir müssen jetzt mit aller Entschlossenheit handeln.“

Die Erholung der Wirtschaft und die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt müssten gegen die Bedrohungen, die von der Schuldenkrise ausgingen, geschützt werden. „Es ist notwendig, dass die Regierungen in Europa dafür sorgen, dass nicht die Finanzmärkte entscheiden und die wirtschaftliche Erholung gefährden“, sagte Rehn.

Konkret forderte Rehn sofortige Änderungen beim EU-Rettungsfonds (EFSF): „Es macht als Teil eines Gesamtpakets Sinn, die tatsächliche Ausleihsumme des Rettungsfonds EFSF zu vergrößern und den Aufgabenbereich des Fonds aufzustocken.“ Dies sei „unbedingt notwendig, um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass wir bereit sind, auf alle denkbaren Entwicklungen zu reagieren und Spekulationen an den Finanzmärkten entschlossen entgegenzutreten“.

Zugleich mahnte Rehn in der Zeitung eine Verschärfung des EU-Stabilitätspaktes an: „Wir dürfen die Chance, den Stabilitätspakt zu stärken, nicht verstreichen lassen“, sagte der Kommissar aus Finnland. Rehn forderte die EU-Mitgliedsländer und das Europäische Parlament auf, einer frühzeitigen Überwachung der Schuldenentwicklung, einer engeren wirtschaftspolitischen Koordinierung in Europa und nahezu automatischen Strafen bei Regelverstößen zuzustimmen.

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Malko07:

A.L. (#74314), weltweit fallen die

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24.01.11 08:57
Kurse von Staatsanleihen und das weil u.a. Deutschland für Euroanleihen garantiert? Tolle Logik! Man sollte sich nicht verzweifelt am Euro fest beißen sondern die reale Welt auf sich zukommen lassen. Und es ist nun mal so, dass weltweit die Inflation, aus welchen Gründen auch immer, zunimmt. Und es ist auch so, dass in weiten Teilen der Welt, aus welchen Gründen auch immer, die Wirtschaft gut läuft. Inwieweit die staatlichen Stimulis beteiligt sind, werden wir demnächst sehen. Immerhin stehen immer mehr Staaten auf der Ausgabenbremse. Irgendwann wird deshalb dieses Argument sehr flach.

Die Umschichtungstheorien sind eh von einfachen Geistern. Man kann nur Anleihen verkaufen, wenn ein anderer sie kaufen will und man kann nur Aktien kaufen wenn ein anderer sie verkaufen will. Ausnahme Neuverschuldung/Kapitalerhöhungen. Es ist eben nicht so, dass Kurse sich proportional zum eingesetzten Geld verändern. Vielmehr kommt es auf den Druck (Zusammenballung) an. Trotz QE verhalten sich die Vermögensklassen unterschiedlich. Und wieso? Nun die Anleihespekulanten sehen eben die Inflation die viele andere noch verdrängen wollen.
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Anti Lemming:

Gründe für Kursrückgänge bei Staatsanleihen

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24.01.11 09:52
Generell: Aussicht auf steigende Zinsen, teils wegen importierter Inflation infolge von Rohstoffblase 2.0



Weitere Gründe im Detail:

1. Eurozone: u. a. wegen PIIGS, auf Bunds färbt der PIIGS-Malus ab (D. wird Zahlmeister).

2. USA: u. a. wegen des Dollar-Carrytrades (infolge QE), mit dem vor allem Rohstoffe und Aktien hochgezockt werden. Bei den Munis erfolgen die Abverkäufe eindeutig infolge wachsender Risikoscheu.

3. China: Restriktive Zinspolitik und andere konjunkturelle Bremsmanöver der PBoC.

4. Restwelt = vom Volumen her gegenüber 1. bis 3. vernachlässigbar.



Der sehr schwache US-Dollar (nahe Allzeittief ggü. Franken und Yen) und der relativ schwache Euro treiben die Kurse der übrigen Währungen (BRIC-Staaten) Kurse hoch. Dahinter stecken u. a. Hedgefonds (inkl. GS), die via Carrytrades auf Hochzinswährungen wie Australdollar oder brasl. Real setzen. Die Währungen der Schwellenländer schießen infolge dessen in die Höhe: Brasilien warnte bereits vor einem "Währungskrieg" und führte dämpfende Maßnahmen (Schutzsteuer) ein. Auch andere BRIC- und Asien-Staaten erwägen bzw. betreiben bereits Devisenbewirtschaftung als Selbstschutz gegen die Zocker. Steigen die Währungskurse, sinken deren Exporterlöse. Die Kapitalströme in die BRICs sorgen dort für Inflation.

Ich bestreite nicht, dass es auch etliche Kleinanleger-Deppen gibt, die ausgerechnet jetzt noch (der SP-500 hat sich seit dem März-2009-Tief fast verdoppelt!) von vormals als ultimativer Hort der Sicherheit geltenden Staatsanleihen in nunmehr als der "heilige Anlage-Gral" deklarierte Aktien umschichten - nicht zuletzt weil US-Medien wie Bubblevision und neuerdings sogar Mainstream-Gazetten wie "USA today" ein gnadenloses mentales Trommelfeuer ablassen ("Leute, kauft Aktien, denn die sind immer noch billig und werden noch viel höher steigen!").

Im Wesentlichen wird der im Vergleich zum Aktienmarkt um ein Vielfaches größere Bondmarkt aber von den Zinsaussichten (Rohstoff-Inflation) sowie neuerdings von Eintrübungen der Rückzahlungs-Sicherheit (Irland, Griechenland, Illinois, Kalifornien) getrieben.

Als kleine Retour-Kutsche sei die Anmerkung gestattet, dass die Lage um ein Vielfaches komplizierter ist, als große Aktienfonds und andere "institutionelle Investoren" sie (eigennützig) darstellen. Deren Jedermann einleuchtende "Deppen-Version" der aktuellen Gemengelage lautet: Aktien steigen, weil sich die Wirtschaft erholt (Aufschwung XL); Bonds fallen, weil Anleger in Aktien umschichten. Das beten FTD und Handelsblatt, die von den Anzeigen dieser Institutionellen leben, dann natürlich 1 zu 1 nach. Wer sein Weltbild aus solchen "tendenziösen" bzw. "befangenen" Quellen bezieht, nimmt an der großangelegten Volksverdummungs-Kampagne teil. Vor diesen Karren wollen wir uns im Bärenthread, der eine etwas differenziertere Betrachtung betreibt und eine Art Gegenpol zum "Mainstream" darstellt, doch nicht spannen lassen - nicht wahr, Malko?

Die sinkenden Staatsanleihen-Kurse gehen teils auch auf Zinsfuture-Käufe (bzw. Bundfuture-Geshorte) der Hedgefonds zurück.  Auch Riesen-Bondfonds wie PIMCO hedgen ihre immensen Bestände durch Kauf von Zinsfutures. Wenn Rohstoffanstiege für (importierte) Inflation sorgen, können die Notenbanken inkl. Fed dies nicht ewig ignorieren. In China fährt die PBoC bereits massive Bremsmanöver (Zinserhöhungen, Erhöhung der Mindestreserven usw.), müssen die Notenbanken der importierten Inflation mittelfristig Rechnung tragen. Das gilt insbesondere für die EZB, da hier zu Lande die Energiekosten weniger hedonistisch "rausgerechnet" werden als in USA. Wobei die gestiegenen Zinsaussichten in Europa (die die PIIGS zurzeit überhaupt nicht gebrauchen können) perverserweise zu einem Anstieg von EUR/USD führen, der die Dollar-Carrytrades und damit die Rohstoff-Inflation weiter vorantreibt.
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