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Der USA Bären-Thread


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Maxgreeen:

#50250 - 80 Jahre 1929

3
06.10.09 21:16
und weil ich Alcoa enttäuschen sehe. :))

Ps: Ohne Gewähr
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Dreiklang:

Selbst der kleine Downer

3
06.10.09 21:28
...im DAX nach 17:30 mit Tief um 5618

...wurde wieder hochgekauft.
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fkuebler:

Malko07 #50191: Wenn Ihr die Sache nicht im Griff.

11
06.10.09 21:31

"fkuebler wünsche ich noch einen angenehmen Herbst bei gutem Wein und gutem Essen in der Toskana."

... habt, dann reicht es nicht, mir Gutes zu wünschen und im Übrigen anschliessend alles schleifen zu lassen. Es ist ja kaum zu fassen: da bin ich gerade mal einen halben Tag weg, und schon spielen die Märkte verrückt...

Da musste ich wohl offensichtlich selbst nochmal ran:

Nach meiner Ankunft habe ich deshalb sofort ein massives Liquiditätsprogramm aufgesetzt: TGFH (Toscana Grappa Facilitated Happiness). Es dauert vielleicht noch ein bisschen, weil so intensive Stimuli sich erst ein Stück weit systemisch "durcharbeiten" müssen, aber dann werde ich das DAX-Chart andersherum aufhängen und die Sentiment-Indikatoren dürften auf Optimum gehen...

"Wenn er sich wieder nach Hause kugelt sieht die Welt eventuell schon etwas besser aus - für die Bären."

Das will ich doch sehr hoffen... Zumal die Kosten für so ein Liquiditätsprogramm auch nicht gerade zu unterschätzen sind... ;-)

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Dreiklang:

@kübi schönen Urlaub

 
06.10.09 21:36
Jetzt warten wir mal in aller Ruhe auf deinen DAX ca. 5900

wird ja wohl in einer Art Übertreibung die nächsten 14 Tage kommen. Und schreiben dann ODAX, evtl nicht nur OTM, sondern auch ITM
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pfeifenlümmel:

fkuebler,

5
06.10.09 21:44
italienische Soldaten des Ersten Weltkrieges bekamen beispielsweise täglich ihre Grappa-Ration mit dem Ziel, die Schrecken des Krieges zu mildern. Nun bekommst Du es, um die Schrecken der Hausse zu ertragen.Schönen Urlaub wünscht
Pfeifenlümmel
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fkuebler:

Dreiklang #50254: Kann man so machen...

4
06.10.09 21:49

"Und schreiben dann ODAX, evtl nicht nur OTM, sondern auch ITM"

... fände ich bzgl. der ITM aber suboptimal (falls ich da mal meinen Senf zugeben darf :-). Die ITM verlieren bei weiterem Anstieg (ich habe ja schliesslich keine auszahlbare Garantieleistung für den Fall der 5'900 übernommen :-) fast genau so viel wie entsprechende short FDAX, bringen umgekehrt beim gewünschten Dax-Kollaps aber nur begrenzten Gewinn.

Ich hab' das vergleichsweise umfangreich durchgerechnet und finde unter dem Strich eine Balancierung der OTM short ODAX-Call / short FDAX am besten, also gleiche effektive Anzahl.

Aber das ist wie alles Geschmackssache...

@pfeifenlümmel: sehr angenehmer Nebeneffekt meines Liquiditätsprogramms ;-)

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Stöffen:

Just another day of synchronous lever-pulling

2
06.10.09 22:25
by the Robo-Algo-Igor trading bots sprich butterweiche Dollars werden weiterhin gegen harte Assets getauscht... Be prepared!
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Maxgreeen:

Boeing

11
06.10.09 22:31
Der US-Flugzeugbauer BOEING (Profil) muss wegen Produktions- und Absatzproblemen bei seinem neuen Frachtflugzeug 747- 8 Sonderbelastungen in Milliardenhöhe verkraften. Für das dritte Quartal rechne Boeing mit einem zusätzlichen Aufwand von einer Milliarde Dollar, teilte das Unternehmen am Dienstag in Chicago mit. Zur Begründung nannte der Airbus-Konkurrent höhere Produktionskosten bei Boeing selbst und bei Zulieferfirmen infolge von Fertigungsproblemen sowie die schwierige Marktsituation für den Großraumflieger.

Sonderbelastung von 1 Mrd Dollar und was sagt die Börse dazu 52.29 +0.01 (0.02%)

PS: Gestern las ich das die HRE ein 1,5Mrd Euro Anleihe in knapp 30 min an den Markt gebracht hat. Das Interesse war bei 4,5 Mrd Euro also 3 fach überzeichnet. Die Grossanleger kaufen wie einst die Leute am neuen Markt.
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CarpeDies:

Es ist doch sonnenklar

6
06.10.09 22:35
wo die Reise in diesem Quartal hingeht.
die Banken wissen, dass die Kurse jetzt ziemlich ausgereizt sind und nur noch marginal steigen. Um aber im 4. Quartal wieder fette Gewinne zu machen müssen alle zittrigen Hände ins Spiel kommen und am ende des Quartals müssen die Indizes richtig nach unten krachen.  Nur so gibt's die Boni.
Nächstes Quartal dann wieder anders rum ...
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Anti Lemming:

Goldman

15
06.10.09 22:37
soll sich mit Öl verzockt haben - in den letzten Wochen gab es eine Milliarde Verlust. Trifft aber keinen Armen, weil im letzten Quartal über drei Milliarden im Eigenhandel ergaunert wurden.
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 265002
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Anti Lemming:

Nach dem Crash ist vor dem Crash

13
06.10.09 22:59
06.10.2009, 19:30 Uhr 

Handelsblatt

Finanzmärkte

Nach dem Crash ist vor dem Crash

von Jörg Hackhausen und Christian Panster

Die Finanzkrise ist noch lange nicht überstanden. Die Fehler im System sind nicht behoben. Den Banken drohen weitere Probleme. Die Währungshüter stehen vor großen Herausforderungen. Anleger sollten auf der Hut sein. Eine Umfrage unter Finanzprofessoren.

 

Handelsblatt: Der Zusammenbruch des Finanzsystems ist ausgeblieben. Die Banken verdienen wieder ganz ordentlich. Ist die Krise vorbei?

 

Martin Faust, Frankfurt School of Finance: Die Krise ist noch nicht vorbei. Erst mit einiger zeitlicher Verzögerung führt die Rezession zu steigenden Arbeitslosenzahlen und zunehmenden Firmeninsolvenzen. Hieraus werden sich für die Banken in den nächsten Quartalen hohe Belastungen ergeben. Darüber hinaus drohen Gefahren aus dem gewerblichen Immobilienmarkt in den USA und Krediten für Private-Equity-Investoren.

 

Hans-Peter Burghof, Uni Hohenheim: Nein. Während einige Banken von der Krise wenig betroffen sind, werden andere Institute noch lange an den Krisenlasten zu tragen haben. Und einige der Mittel gegen die Krise haben langfristige Nebenwirkungen.

 

Andreas Oehler, Uni Bamberg: Dies lässt sich leider nur schwer einschätzen, weil die Akteure - Politik und Finanzmarktteilnehmer - kaum berechenbar erscheinen; man wünscht sich die Besserung, bis sie vorübergehend eintritt.

 

Rüdiger von Nitzsch, RWTH Aachen: Die Krise ist strukturell noch nicht überwunden. Man ist sich zwar einig, dass das Schlimmste überstanden ist, aber es liegen immer noch einige Leichen im Keller.

 
Der USA Bären-Thread 6648586
   

Martin Faust, Professor für Bankbetriebslehre an der Frankfurt School of Finance and Management. Quelle: Pressebild

Wo lauern die größten Gefahren für die Finanzmärkte?

 

Faust: Neben den kurzfristigen konjunkturellen Risiken drohen Gefahren aus der hohen Liquidität und dem bereits wieder sinkenden Risikobewusstsein der Investoren. Es bilden sich bereits wieder erste Blasen. Auch haben die Banken ihre Eigenhandelsaktivitäten wieder hochgefahren. Hieraus ergibt sich die Herausforderung an die Notenbanken, rechtzeitig die Liquidität im Markt zu reduzieren, ohne jedoch das zarte Pflänzchen der Konjunkturerholung zu schädigen.

 

Burghof: Ein fundamentales Problem ist die in der Krise massiv angestiegene Verschuldung vieler Staaten. Starke Veränderungen der Bonität der Staaten dürften auch erhebliche Verwerfungen an den Finanzmärkten mit sich bringen.

 

Oehler: Große Teile der Finanzindustrie einschließlich der Marktakteure haben sich nicht wirklich verändert. Meist wurde nur aus Marketing- und Kommunikationsaspekten kurz innegehalten. Es sind noch alle Zutaten für die nächste Krise vorhanden. Es fehlt der Wettbewerb, die Transparenz und eine ernstgemeinte Kontrolle.

 

von Nitzsch: In den letzten Jahren haben sich die Wertpapiere auf den Finanzmärkten immer mehr von den fundamentalen Werten gelöst. Das Volumen der Derivate auf Aktien, Zinsen oder Devisen ist zum Teil mehr als 100fach so hoch wie das der Basiswerte. Dieses Phänomen ist fast ausschließlich durch Spekulation getrieben und höchst gefährlich.

 
Der USA Bären-Thread 6648586
   

Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Uni Hohenheim. Quelle: Pressebild

Was muss passieren, dass sich eine solche Krise nicht wiederholt?

 

Faust: Zum Einen bedarf es einer besseren Abstimmung und Kommunikation zwischen den Regierungen und den nationalen Aufsichtsbehörden. Auch die Systemrisiken müssen betrachtet werden. Die Gründung multinationaler Behörden ist richtig, jedoch sind diese auch mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten. Des Weiteren müssen die Eigenkapitalvorschriften für die Banken reformiert werden. So müssen die Risiken richtig gemessen und angemessen mit hartem Eigenkapital unterlegt werden. Darüber hinaus müssen neben Hedge-Fonds und Private-Equity-Investoren auch Versicherungen und Pensionskassen in die Regulierung einbezogen werden. .

 

Burghof: Die Stellung der Bankenaufsicht muss so gestärkt werden, dass sie bereits im Vorfeld einer Krise rasch und wirksam eingreifen kann. Dabei sind die bankaufsichtlichen Normen ihrem ökonomischen Gehalt nach anzuwenden und bei Bedarf rasch anzupassen. Ein solcher Bedarf kann aus neuen Risiken, aber auch aus den zwangsläufigen Umgehungsaktivitäten der Banken entstehen. Wichtig ist die Konzentration der Bemühungen und auch der Kosten auf die wirklich systemrelevanten Institute.

 

Oehler: Die vorhandene Regulierung muss nicht nur global standardisiert, sie muss vor allem wirklich nachhaltig kontrolliert werden. Eine Erkenntnis der letzten Jahre ist, dass Banken gemessen an ihrer Eigenkapitalbasis viel zu riskante Geschäfte betreiben. Sie haben die ihnen zugedachte Sonderrolle, auf beiden Seiten des Marktes zu agieren, verspielt. Banken sollten mindestens die Prüfkriterien gegen sich selbst gelten lassen, die sie von ihren Firmen- und Privatkunden fordern. Notwendig wäre also ökonomisches Eigenkapital von mindestens 20 Prozent.

 

von Nitzsch: Die Empfehlungen der G20-Runde reichen in keiner Weise aus, die nächste Krise zu verhindern. Strukturelle Veränderungen sind notwendig, die auf eine Differenzierung in den Geschäftsmodellen der Banken abstellen. Eine klassische Bank, deren Schwerpunkt in der Erfüllung der volkswirtschaftlich wichtigen Transformationsfunktion zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer liegt, muss deutlich anders behandelt werden, als eine Bank, deren Schwerpunkt eher im Eigenhandel liegt.

 
Der USA Bären-Thread 6648586
   

Andreas Oehler, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft an der Uni Bamberg.

Seit Monaten geht es an der Börse aufwärts. Gutes Zeichen oder nächste Blase?

 

Faust: Der Markt hat aufgrund von Stimmungsindikatoren eine schnelle konjunkturelle Erholung bereits vorweg genommen. Wesentliche Konjunkturimpulse resultieren aus der staatlichen Steuer- und Ausgabenpolitik sowie den niedrigen Notenbankzinsen. Angesichts der exorbitant steigenden Staatsverschuldung müssen die konjunkturellen Maßnahmen reduziert werden. Auch wird die Notenbank aufgrund des zu erwartenden Inflationsanstieges die Zinsen erhöhen und Liquidität aus dem Markt nehmen. All dies kann zu Entzugserscheinungen in der Wirtschaft führen.

 

Burghof: Wenn man das wüsste. Es ist immer gefährlich, klüger sein zu wollen als der Markt. Deswegen würde ich die Börsenpreise für das nehmen was sie wahrscheinlich sind: Die beste verfügbare Information über die zukünftigen Börsenpreise.

 

Oehler: Spekulation ist das Lebenselixier der Finanzmärkte - das sollte man nicht verschweigen. Wichtig ist vor allem, dass alle, die am großen Spiel teilnehmen, auch selbst dafür gerade stehen müssen, wenn etwas schief läuft. Eine nächste Blase wird nicht ausbleiben.

 

von Nitzsch: Dieser Aufwärtstrend ist eine Konsequenz der hohen Liquidität auf Investorenseite, gepaart mit dem geringen Angebot an interessanten Alternativanlagen bei gleichzeitig hoher fundamentaler Unsicherheit. Deshalb ist der Aufwärtstrend vermutlich nicht nachhaltig.

 
Der USA Bären-Thread 6648586
   

Rüdiger von Nitzsch, Professor für BWL, insbesondere Entscheidungsforschung und Finanzdienstleistungen an der RWTH Aachen. Quelle: Pressebild

Wie sollten sich Anleger verhalten?

 

Faust: Der Markt war in den letzten Monaten sehr optimistisch. Erst Ende des Jahres wird sich zeigen, ob nicht nur die Stimmungsindikatoren, sondern auch die realwirtschaftlichen Fakten nachhaltig positiv sind. Angesichts der weiterhin bestehenden Risiken halte ich einen Rückschlag für möglich. Es bietet sich daher an Gewinne mit zu nehmen oder mit einem geplanten Einstieg noch etwas zu warten.

 

Burghof: Natürlich sollte man gerade mit Blick auf die unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven vorsichtig sein. Ein wenig beachteter Aspekt der Finanzkrise ist aber, dass viel zu viele Anleger nur quasi risikolose Investitionen tätigen wollten. Da es so viele risikolose Anlagen gar nicht gibt, entstand ein gewaltiger Anreize, falsche Tripple-A-Ratings zu erfinden. Da erscheint es doch sehr viel plausibler, auch durchaus riskante Einzelpositionen einzugehen und die gewünschte Risikoreduktion durch eine ausreichende Streuung der Anlagen zu verwirklichen.

 

Oehler: Dies hängt von der Zielsetzung und der jeweiligen Risikotragfähigkeit ab, bei Institutionellen wie Privaten. Jeder Mitspieler sollte sich natürlich vorher klar sein, wie viel Risiko er aushalten kann und sich nicht verleiten lassen, später nachzujustieren, wenn sich an der Tragfähigkeit eigentlich nichts geändert hat. Die aktuelle Krise hat gezeigt, dass besonders auch Institutionelle, die sogenannten Profis, anfällig dafür sind, ihr Risiko systematisch zu unterschätzen oder nicht wahrhaben zu wollen. Es kann nicht sein, dass dies auf Kosten Unbeteiligter geschieht.

 

von Nitzsch: So, wie sie sich immer verhalten sollten: Die strategische Ausrichtung an der persönlichen Risikoneigung festmachen, nicht auf Zyklen aufspringen und das Depot möglichst breit aufstellen.

 


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permanent:

Sluggish Growth, More Job Loss in 2010: El-Erian

8
06.10.09 23:11
Sluggish Growth, More Job Loss in 2010: El-Erian
MOHAMED EL-ERIAN, PIMCO, EL-ERIAN, ECONOMY, RECESSION, STOCK MARKET NEWS
CNBC.com
| 06 Oct 2009 | 04:43 PM ET

The US economy could be facing more problems with job losses and slower growth in 2010, Pimco's Mohamed El-Erian told CNBC Tuesday.

 

"We think that the second half of 2009 will be turbo charged by the stimulus and there will be a hand off to the consumer and that's what you want,"  El-Erian said. "But it's going to be challenging. We worry that 2010 is going to have sluggish growth and high unemployment and lower valuations."

As for the run up in gold prices, El-Erian said it's not a good sign for the US economy.

"I worry when I see gold doing what it's doing and the dollar doing what it's doing," El-Erian said. "It's an indication that the world is starting to worry about the US and we have to take these signals seriously."

As for the run on corporate bonds, El-Erian said caution should be exercised. "It's been a wonderful run but most recently, money is being pushed into the sector," El-Erian said. "I would focus on high grade companies, companies that have their financials and operating leverage under control."

 

El-Erian also said now is not the time for risk in the stock market. "I would reduce risk and wait for a better time," said El-Erian. "I think there are a lot of people chasing risk assets now for a lot of reasons, but the long term investor can be patient because the economy is likely to face strong head winds in 2010."

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thostar:

Wo nur ist der Denkfehler

15
06.10.09 23:14
muss sich wohl jeder US-Bär am heutigen Tag fragen.
Was ist mit den Meldungen der letzten Woche - einfach weggewischt. Betrug, Manipulation, mag sein, dass dies alles eine gewisse Rolle spielt.
Aber so ein Tag wie heute, wenn alle Assets unisono so gewaltig zulegen und man nicht dabei ist, sondern auf eine Gegenbewegung hofft, das ist schon bitter.. oder etwa nicht? Oder wer hat heute morgen die Longs gezückt und behalten?
Dabei ist das 'Spiel' so wahnsinnig einfach: Es wird Inflation gespielt über die Dollarschwäche. Man kann sich alle möglichen Anlageklassen ansehen incl. Gold - in Euro ist das nicht sehr beeindruckend. Und seht euch doch mal die Performance der Asiaten seit Juli an.
Das einzige, was da haussiert, sind eben europäische Aktien, und das ist auch das einzige, wo Amerika etwas nachhelfen muss, aber Geld gibt es ja billigst bei den Notenbanken oder über Carrytrades.
Das Spiel heisst einfach: Wir machen die Schulden und leben gut damit, weil die anderen sie bezahlen. Dem Rest der Welt bleibt ja schliesslich das gute Gefühl, bei einer Rallye dabei zu sein, die Rechnung wird ja erst zum Schluss präsentiert.

Noch ein Beispiel aus dem täglichen Leben in Deutschland, das sinnbildlich für diese neuen wirtschaftlichen Prinzipien stehen soll (dieser Fall passiert wirklich, und zwar genau jetzt diese Tage !!!!):

Ein kleines, aber feines Maschinenbauunternehmen der Kunststoffindustrie in D -von einem amerikanischen Partner mehrheitlich beherrscht-, das nach erheblicher Flaute nun wieder besser ausgelastet ist, meldet jetzt Kurzarbeit an. Ein Teil der neuen Aufträge wird in das viel günstigere Russland und nach China vergeben, während man hierzulande nur 3-4 Tage den Rest abarbeitet, aber gleichzeitig vom dt.Staat erhebliche Unterstützung bei Löhnen und Sozialabgaben geniesst.
Tja, so werden auch wieder Gewinne geschrieben und solche Tricks sind ja wirklich nur Kavaliersdelikte oder läuft dies bereits generell unter Globalisierung? Ich bin ja nicht ganz sicher, glaube aber, dass die Kurzarbeit hierzulande von vielen Unternehmen in der oben beschriebenen Art und Weise genutzt wird.

Eine Blase jagt die nächste, aber hat man dann nicht irgendwann die Beulenpest?
Antworten
Hagen v. Tronje:

Zur Kritik an meiner Person

15
06.10.09 23:30

Gestern habe ich mich - unglücklicherweise - dazu hinreißen lassen, in einem (kleinen) Nebensatz  Angaben zu meiner persönlichen Börsen-Performance kundzutun,  woraufhin mir von Contrade 121 umgehend der Vorwurf gemacht wurde, meine diesbezüglichen Aussagen seien  "großkotzig".

Aus lauter Frust habe ich daraufhin sämtliche Postings meiner Person vom gestrigen Tage löschen lassen, da ich (nach einem anstrengenden Arbeitstag) einfach nur noch den "Kaffee auf" hatte (und "Tittenmädchen" nicht parat waren,-) )

Dennoch lege ich  Wert auf die Feststellung, dass ich mich hierüber mit Contrade 121 per BM in bestem Einvernehmen gütlich geeinigt habe.

Ferner möchte ich mir hier an dieser Stelle einmal erlauben, meine grundsätzliche Sicht der Dinge darzulegen,  indem ich die an Contrade 121 gesandte BM auszugsweise mal zum Nachdenken der Öffentlichkeit präsentiere und hierbei nochmals betonen möchte, dass es sich definitiv  nicht um eine Kritik an diesem (hervorragenden) Thread, sondern konträr dazu um eine Kritik am börsentäglichen Miteinander (der Kleinanleger) im allgemeinen handelt. Ich bin mir dabei durchaus bewusst, dass diese Sicht der Dinge mitnichten von der Mehrheit geteilt wird, aber dies wäre ja auch unmöglich, da ich ihr mit diesem Posting gewaltig auf die Füße trete.

,, [...]

Mal im Ernst:
Es mag ja sein, dass gewisse Aussagen mit vermögensrechtlichem Bezug dem einen oder anderen übel aufstoßen und mit Sicherheit ist der Bären-Thread hierfür auch nicht der ideale Ort.


Andererseits gibt es an der Börse aber auch nur eine einzige Wahrheit und zwar die in Gestalt der eigenen Performance.

Warum man diese nicht kundtun soll, will sich mir nicht so recht erschließen.

Dabei ist es m.E. völlig egal und geht in der Tat auch niemanden etwas an, ob jemand mit viel oder wenig Kapital agiert. Entscheidend ist allein die Performance. Und gerade diese will kaum jemand ernsthaft öffentlich kundtun. Jeder will mitreden, kluge Ratschläge erteilen und tut so, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gefressen. Aber die praktischen Resultate seiner "Weisheit", will fast jeder möglichst für sich behalten. Und aus lauter Angst, eventuell selber mal die Hosen runterlassen zu müssen, hat sich dann der Konsens gebildet, dass die Kundgabe der eigenen Performance als "unschicklich" zu erachten und derjenige, welcher sich vorwagt, ohnehin nur als "Aufschneider" zu betrachten sei.

Personen wie [...], die diesbezüglich gelegentlich mal einen "Vorstoß" gewagt haben, werden eher skeptisch und misstrauisch beäugt.

M.E. ganz klare Zeichen einer "Verliererkultur", die sich etabliert hat (die Masse verliert eben an der Börse und ist deshalb auch nicht bereit, "Farbe" zu bekennen).

Erfolg ruft Neid hervor und Erfolg führt leider auch gelegentlich zu überheblichen Äußerungen , welche dann wiederum den Neidfaktor forcieren.  Aber diese (gelegentliche) Überheblichkeit ist für sich betrachtet noch nicht verwerflich. Sogar ganz im Gegenteil. Denn eine "gesunde" Überheblichkeit geht fast immer Hand in Hand mit einem extrem ausgeprägten Selbstbewusstsein, welches m.E. eine der absolut unabdingbare Mindestvoraussetzungen für dauerhaften Erfolg (nicht nur an der Börse) darstellt.

Bedenke:

- 90% aller Börsenkommentare als ausgemachten Schwachsinn zu klassifizieren und dementsprechend strikt zu ignorieren,
- Investments oder Trades in Werten zu tätigen, welche von der Masse noch gemieden und deshalb auch mit Hohn und Spott  
      quittiert werden etc.pp.,  

all dies, kann in der Realität nur jemand bewerkstelligen, welcher mit einer geradezu unverschämten Überheblichkeit und einem extremen Vertrauen in die eigene Urteilskraft ausgestattet ist.  

Und beides bekommt man nicht geschenkt, sondern muss es sich über die Jahre (mit vielen leidvollen Erfahrungen) hart erarbeiten. Fehlt der Erfolg, bröckelt auch das Selbstbewusstsein  und man wird zum Spielball der Börse, nur noch getrieben von Ängsten und Hoffnungen (wie die Masse eben).

Sollte ich eines Tages mal mein Selbstbewusstsein und meine (gelegentliche) Überheblichkeit verlieren, so wäre dies deshalb auch für mich definitiv der Zeitpunkt, einen Schlußstrich unter die Börse und unter allen mit ihr zusammenhängenden Aktivitäten zu ziehen, da ich nicht wie die Masse enden möchte.

[...]


Gruß und ebenfalls weiterhin gute Geschäfte

Hagen"

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relaxed:

#50264 Ein offenes und mutiges Posting!

13
06.10.09 23:43
Zwei Gründe warum ich wenig von Performance-Postings halte:
1) Der Neid, wie du selbst schreibst.
2) Das Outen baut zusätzlichen Rechtfertigungsdruck auf, dieser ist bei Börsenentscheidungen oft kontraproduktiv.

Zum Selbstbewusstsein: Ich habe Jahre gebraucht, um das für die Börse abzulegen, weil ich ohne dieses - an der Börse - besser fahre. ;-))
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thostar:

Raketen-bulle

18
06.10.09 23:49
so sieht es aus, wenn Helikopter-Ben (an der Wand rechts) zuviel 'ausschütten' liess..
(SZ Bilder des Tages -heute)
Der USA Bären-Thread 265041
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Hagen v. Tronje:

@relaxed

7
06.10.09 23:52
Das glaube ich Dir nicht.

Ich kenne keinen (dauerhaft) erfolgreichen Börsianer, welcher nicht von sich selbst und seinen Fähigkeiten überzeugt ist.

Eine andere Frage ist es, ob er nicht  irgendwann (berauscht von seinen Gewinnen) den Boden unter den Füßen verliert und gesundes Selbstbewusstsein mit Größenwahn verwechselt.

Es ist ein nur ein schmaler Grat, auf dem man wandelt.
Antworten
permanent:

Großbanken wetteifern um Kapital

7
07.10.09 06:42

Kapitalerhöhungen

Großbanken wetteifern um Kapital

 

Zwischen den europäischen Banken hat ein Wettrennen um privates Kapital begonnen. Die Kreditinstitute wappnen sich damit für schärfere Anforderungen der Aufsicht. Alleine Société Générale will 4,8 Milliarden Euro. Deutlich unterkapitalisiert sind derzeit vor allem die deutschen Großbanken.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...teifern-um-kapital;2465607

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Eidgenosse:

Marc Faber: Die Korrektur hat begonnen

8
07.10.09 06:57
Die Aktienmärkte könnten in den nächsten Monaten um bis zu 20 Prozent fallen, sagt der Börsen-Guru Marc Faber im exklusiven Video-Interview mit cash. Er rät zum Einsteigen bei Aktien.

«Ich nehme an, dass ist der Anfang einer Korrektur», sagt der als Crash-Prophet bekannte Investor Marc Faber im Gespräch mit cash. Faber meint damit die zunehmende Volatilität an den Börsen und die zum Teil grossen Rückschläge der vergangenen Tage.

So verlor der Swiss Market Index in den ersten beiden Oktobertagen fast drei Prozent. Am Dienstag konnte der Schweizer Leitindex zwar fast zwei Prozent wettmachen. Angesichts moderater Umsätze wollten Händler aber nicht von einem nachhaltigen Trend sprechen. Eher handle es sich um eine technische Reaktion auf die jüngst starken Einbussen.

Der Rückfall bei den Börsen kann deutlich ausfallen, vermutet Faber. «Mich würde es nicht erstaunen, wenn der S&P 500-Index bis auf 900 oder sogar bis auf 800 Punkte fallen könnte.» Vom heutigen Stand gesehen wäre dies ein Minus von 20 Prozent.

Faber hatte am 9. März – am Tag, an dem die internationalen Börsen während der Finanzkrise einen absoluten Tiefstand erreicht hatten – in einem Interview zum Kauf von Aktien geraten. Seither konnte der S&P 500-Index 56 Prozent zulegen.

www.cash.ch/news/front/...ie_korrektur_hat_begonnen-833017-449
Antworten
relaxed:

#50267 Mit Selbstbewusstsein

4
07.10.09 08:49
wäre ich short, so jedoch ... doch das würde in die Kategorie "Outen" fallen. ;-))))
Antworten
michi976:

Ergänzung 50243

10
07.10.09 10:02
..eine kleine Ergänzung zu der Anzahl der Arbeitskräfte im produzierendem Gewerbe in England (Uk-employees Jobs Manufactoring Industries), es sind gerade mal noch 2,634 Mio Arbeitsplätze über die die englische Volkswirtschaft verfügt. Bezogen auf eine Bevölkerung von 60.200.000 Einwohnern beträgt die Quote gerade mal 4,38%, zum Vergleich in der Finanzindustrie beträgt die Quote 10,63%. Der Rest ist abeitslos oder im Dienstleistungssektor (ich streichel deinen Rücken, du streichelst meinen Rücken) beschäftigt. Das wird mir bei meinen beschränkten volkswirtschaftlichen Fähigkeiten (bin gelernter Landschaftsgärtner :-) nie jemand schlüssig erklären können, wie die englische Volkswirtschaft bei solchen Zahlen aus dem Schlamassel herauskommt. Aus meiner Sicht dem Untergang geweiht.
Antworten
Anti Lemming:

Die Löhne in USA könnten bald fallen

11
07.10.09 10:35

Die US-Lohnzuwächse im Sept. waren mit 0,1 % ((zum Vormonat) nur  noch marginal, bald könnten die Löhne in USA fallen, meint "Das Kapital". Das wäre ein Deflations-Signal.

 (Siehe auch meinen Kommentar zum Chart unten.)


FTD - Das Kapital
Jetzt geht's an die Löhne

Dass die US-Stundenlöhne im September nur noch um 0,1 Prozent zum Vormonat gestiegen sind, hat einige an das deflationäre Gespenst eines Lohnrückgangs erinnert. Zu Recht. Denn selbst wenn sich der US-Stellenmarkt beleben sollte, bliebe das Überangebot an Arbeit vorerst enorm.

Es gibt Hoffnungsschimmer: Die Entlassungsankündigungen sind spürbar gesunken, das Geschäftsklima unter den Kleinbetrieben hat sich etwas erholt, und vorläufig steigt die Produktion - nicht zuletzt deshalb, weil sich das Tempo des Lagerabbaus verringert und daher schon bei gleichbleibendem Absatz mehr hergestellt werden müsste. Trotz der ernüchternden Septemberzahlen hoffen deswegen viele weiter auf eine baldige Erholung am US-Arbeitsmarkt.

Die US-Unternehmen hätten ihre Belegschaften diesmal derart rabiat gekürzt, dass schon die kleinste Nachfragebelebung zu Einstellungen führe, so das Argument. Gleichzeitig hätten die Firmen ihre Investitionen in diesem Zyklus so drastisch gesenkt, dass die Kapitalausgaben bald zunehmen würden, zumal sich die Gewinne, der Treiber der Investitionen, gerade wegen der Kostenbemühungen gut gehalten hätten. Und da sich der Industrie-Aufschwung mit etwas Verzögerung auf den Dienstleistungssektor niederschlagen werde, führe die ungemein expansive Geld- und Fiskalpolitik die Wirtschaft auf den Pfad einer nachhaltigen Erholung.

Dagegen lässt sich einiges einwenden, aber glauben wir es heute mal. Stellt sich immer noch die Frage, wie stark die Erholung auf den Arbeitsmarkt durchschlagen würde. Oder, genauer gesagt, ob sie stark genug ausfallen könnte, um den einsetzenden Abwärtsdruck auf die US-Löhne noch aufzuhalten. Denn die Nachfrage der Firmen nach Arbeit ist so schwach, dass die Zahl der privatwirtschaftlich geleisteten Arbeitsstunden von einfachen Beschäftigten im September auf das Niveau vom Winter 1997 gesunken ist (wobei noch eine heftige Abwärtsrevision bevorsteht).

In der weitesten offiziellen Abgrenzung, die unter anderem auch unfreiwillig Teilzeitarbeitende umfasst, liegt die US-Arbeitslosenquote nun bei glatt 17 Prozent - wobei etliche Stellen im Bau, im Finanzsektor, im Autobau oder im Einzelhandel unwiederbringlich verloren sein dürften. So ist die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit auf gut 26 Wochen gestiegen. Die Jugendarbeitslosigkeit (16 bis 19 Jahre) beträgt 25,9 Prozent. Angesichts des beträchtlichen Überangebots an Arbeit würde es da kaum wundern, wenn die US-Stundenlöhne demnächst fallen würden. Und im Falle eines solchen deflationären Schrecks sollte man lieber in Anleihen als in Aktien investiert sein.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...ehne/50018972.htm

 


Chart:

Wegen des wachsenden Überangebots an Arbeit (AL-Quote schwarz, invertiert) fallen die Lohnzuwächse der Amis (rot) immer magerer aus. Den verzweifelt Arbeit suchenden bleibt keine Verhandlungsmacht mehr. Sie können froh sein, überhaupt noch "genommen" zu werden. Zusätzlich dürfte sich mittel- bis langfristig die "Lohnkonkurrenz" mit Asien auswirken. Die Globalisierung schlägt auf USA zurück. Seit langem schon kaufen die Amis lieber asiatische Produkte (Autos usw.), weil sie wegen der niedrigeren Lohn- und Fertigungskosten billiger sind. Das macht es z. B. für US-Autohersteller immer schwieriger, an den traditionell hohen Stundenlöhnen festzuhalten.

Die Schulden- und Auflagen-"kastrierte" Finanzindustrie, die in der "privaten" Überschuldungs-Ära bis 2007 (die nun durch staatliche Überschuldung ersetzt wird) ersatzweise  exorbitante Gewinne scheffelte, wird die Lücken in Zukunft nicht mehr schließen können -  zumal Gewinn-beschneidende "Regulierungen" (höhere EK-Quoten usw.) drohen.

D.h. USA muss sich wohl oder übel industriell neu erfinden. Bei de Restrukturierung dürfte an niedrigeren Löhnen kein Weg vorbei führen. Das gilt m.E. auch für Deutschland - man denke nur an die beinharte chinesische Konkurrenz bei Solarzellen, die preislich alles hier Geschaffene "platt" macht.

Der Chart der Lohnzuwächse (YoY, rot) hat noch "Luft nach unten", wenn man sich die Tiefstände bei der letzten (eher schwachen) Rezession ansieht.

 

Der USA Bären-Thread 265098
Antworten
Palaimon:

Bärenfutter ?

15
07.10.09 11:15

 

Hedge-Fonds-Manager stellen Finanzmarktsystem in Frage

Hedge-Fonds-Manager zweifeln an den Grundlagen der modernen  Finanzmarkttheorie. Das ergibt eine Umfrage von RBS Capital Markets und der  Economist Intelligence Unit. Mehr als die Hälfte der befragten Manager stellt  die Hypothese effizienter Märkte, die moderne Portfoliotheorie und den Sinn der  Diversifizierung in Frage.

46 Prozent der Manager gaben zudem an, das makroökonomische  Umfeld derzeit nicht einschätzen zu können. Eine Prognose für die Entwicklungen  an Aktien-, Renten- und Devisenmärkten für die kommenden zwölf Monate trauen sie  sich daher nicht zu. 30 Prozent fühlen sich auch nicht in der Lage, die  mittelfristige Entwicklung von Wirtschaft und Kapitalmärkten vorherzusagen.

Trotz großer Unsicherheit überwiegt der Pessimismus:  Frühestens in fünf Jahren werden Unternehmensgewinne und Renditen an den  Kapitalmärkten wieder das Niveau erreichen, das sie vor der Krise hatten,  glauben zwei Drittel der befragten Manager. Mit einer deutlichen  wirtschaftlichen Erholung in den kommenden sechs Monaten rechnen gerade 6  Prozent. „Fondsmanager rechnen damit, dass eine vollständige Erholung ein  langsamer, schwieriger Prozess wird“, sagt Marc Harris, stellvertretender  Reseach-Chef bei RBC Capital Markets.

www.dasinvestment.com/investments/...llen-finanzmarktsystem-in-frage/

 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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swizzy:

Fiat und Chrysler - Traumhochzeit im Pflegeheim

6
07.10.09 11:16

 

Das Märchen von der Chrysler-Rettung

                                   

Das Schicksal von Chrysler liegt in den Händen von Sergio Marchionne. Der Wunderheiler könnte schon bald zum Totengräber werden.

...

Diese Entscheidung zeigt vor allem eines: Die Nerven im Hause Chrysler liegen blank. Seit dem Abschluss der Blitzinsolvenz im Juni und der Übernahme durch die Gewerkschaft, die US-Regierung und Fiat verliert Chrysler Monat für Monat Marktanteile. Nicht einmal von der Abwrackprämie, die dem Rivalen Ford  Rekordabsätze bescherte, konnten Chrysler und Dodge profitieren. Die einzige Konzernmarke, die sich tapfer hält, ist Jeep.

 

...

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/autoindustrie/:fiat-das-maerchen-von-der-chrysler-rettung/50020069.html

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Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
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Anti Lemming:

Marchionne hätte mit eine Eisbude

2
07.10.09 11:20
in Florida sicherlich mehr Erfolg gehabt als mit seiner Stahlbude in Detroit.
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