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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

daiphong, muss nicht mehr

6
14.09.09 11:12
all zu lange dauern:

".... Die US-Financels machen Kasse, wenn sie selbst oder ihre Klientel statt Vermögen reales Geld brauchen oder in Besseres umschichten können. Das könnte dauern. ....

Der Zeitpunkt ist gekommen wenn es richtig schön abwärts gehen wird. Könnte schon innerhalb der nächsten 12 Monaten sein. Sollte dieser Abstieg ausfallen und die reale Wirtschaft erholt sich stark in den USA muss die Notenbank die Kreditbedingungen für die Zockerbanken ändern. Auch das führt dann relativ schnell zu einer größeren Teilauflösung dieser Engagements. Und schon geht es mit dem $ nach Norden (und mit den Aktien nach Süden).

Wieso es gute und schlechte Ungleichgewichte (gute: Japan und wir) gibt ist mir schleierhaft. Auf jeden Fall werden alle großen  Exporteure besonders betroffen sein. Die schon laufende und noch stark zulegende Protektion wird jeden Exporteur treffen.
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daiphong:

#49071 "Die USA haben es einfacher.

2
14.09.09 11:35
Sie brauchen nur höhere Importzölle und Aufbauprämien für Fabriken."

Und einen niedrigen Dollar und niedrige Löhne der einfachen Leute. Sie werden mit partiellem Protektionismus und Subventionen allein keine Industrie aufbauen können.

Natürlich konnte man schon lange man eine massive China-Währungsdumping-Steuer einführen. Dann müsste man seine chinesischen Auslandsinvestments teilweise abschreiben, auch seine Exportchancen, und auch die Billigversorgung der eigenen Bevölkerung mit chinesischer Arbeit und Umweltverschmutzung. Alles gleichzeitig kann man auf Dauer nicht oder jeweils nur limitiert haben.

Wahrscheinlich werten die Chinesen erst auf, wenn der Dollar zu tief sinkt, Rohstoffe und Importe zu teuer werden, Inflation droht. Partieller Protektionismus ist nur Stichelei und lenkt von der Aufgabe der Integrierung und höheren Integrität Chinas ab. Und der Integrierung und höheren Integrität der USA.
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daiphong:

Malko, "Der Zeitpunkt ist gekommen

4
14.09.09 12:11
wenn es richtig schön abwärts gehen wird. Könnte schon innerhalb der nächsten 12 Monaten sein."

Die Vermögens-Hedge-Bären, die Bonds-Waschbären und die Goldbären haben offenbar andere Zeithorizonte als der gemeine Short-Bär.

Schlechte Ungleichgewichte entstehen aus systematischem Währungsbeschiss.
Gute Ungleichgewichte gibt es sowieso immer, sie bauen sich konstruktiv ab.
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permanent:

Inflationtrend USA

11
14.09.09 12:26

Teuerung voraus?

Veröffentlich am 14.09.2009 08:43:00 Uhr von Robert Rethfeld
 



Man spricht landläufig von einer Teuerung, wenn die Preise für Waren, die Teil eines vorab definierten Warenkorbs sind, steigen. Genauso spricht man von einer Verbilligung, wenn die Preise für Waren fallen. Der Preis des Warenkorbs bildet idealerweise die Lebenshaltungskosten ab. Ich habe bewusst nicht die Begriffe Inflation und Deflation gewählt, weil klar ist, dass dafür die unterschiedlichsten Definitionen existieren (z.B. die Ausweitung der Geldmenge ist Inflation etc.).

Die US-CPI (Consumer-Price-Index) soll die Lebenshaltungskosten eines typischen Städtebewohners abbilden. Robert Shiller hat die US-Lebenshaltungskosten bis 1871 zurückgerechnet, und für die Zeit zurück bis 1800 gibt es stimmige Schätzwerte. So lässt sich die US-CPI bis ins Jahr 1800 zurückverfolgen (nächster Chart).

 

Der USA Bären-Thread 6483335



Es ist zu erkennen, dass sich die US-Lebenshaltungskosten im Zeitraum zwischen 1800 und 1900 in einer Handelsspanne bewegten, die eher deflationär geprägt war. Lediglich in Kriegszeiten (US-Sezessionskrieg 1861-1865) stiegen die Lebenshaltungskosten. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts sorgten der erste und der zweite Weltkrieg für Teuerungssprünge in den USA.

Nach dem Verlauf der 150 Jahre zuvor hätte man erwarten müssen, dass sich die Preisentwicklung nach der Beendigung des zweiten Weltkriegs beruhigt. Eigentlich hätte jetzt - ähnlich wie nach dem ersten Weltkrieg oder nach dem Sezessionskrieg - eine zehn bis zwanzigjährige deflationäre Phase eintreten müssen. Doch dazu kam es nicht. Dafür werden Gründe genannt (z.B. der weltweite Wirtschaftsboom zwischen Anfang der 40er und Anfang der 70er Jahre), die zwar zutreffen, aber nicht an den Kern des Geschehens heranreichen. Die Kernaussage ist: Die Große Depression hat das gewohnte Muster zerstört.

Entscheidend ist häufig nicht das Ereignis selbst, sondern die Reaktion auf ein Ereignis. Man sagt, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Angst war der Ratgeber für Leute wie Keynes. Dieser erfand ein von der FED kopiertes Reaktionsmuster. Die Philosophie der US-Zentralbank lautet seither: Inflation lässt sich kontrollieren, Deflation nicht. Deshalb muss alles getan werden, damit eine Volkswirtschaft nicht in eine länger anhaltende Phase fallender Lebenshaltungskosten eintaucht. Die Methode: Die Märkte werden so lange mit Geld geflutet, bis die Wirtschaft aus der Talsohle raus ist.

Das Beispiel Japan wurde in den vergangenen Jahren immer wieder als Mustervorlage für eine Deflation gebracht. Doch taugt die Arbeitslosenquote in Japan von fünf Prozent oder weniger nicht als Vorbild. Diese Art Deflation ist mit der großen Depression (bis zu 25 Prozent Arbeitslosigkeit) nicht zu vergleichen. In Japan leben etwa 25 Dollar-Milliardäre, und das trotz jahrzehntelang stagnierendem BIP. Warum wird die Deflation durch die Zentralbanken in Sippenhaft genommen, wenn sie sich in derart unterschiedlichen Ausprägungen zeigt?

Die Geldflutung bewirkte, dass Amerikaner und Europäer sechzig Jahre lang auf fallende Lebenshaltungskosten warten mussten. Aldi und Lidl senken die Preise um 20 Prozent: Den Verbraucher freut es. Die Arbeitslosenstatistik weist für Deutschland 3,5 Mio. Arbeitslose aus, was einer AL-Quote von 8,3 Prozent entspricht. Noch 2005 lag diese Quote bei 13 Prozent.




Ist Deflation in jedem Fall eine Katastrophe? Man sollte eine solche Frage nicht mit einem pauschalen Reflex beantworten. Eine deflationäre Entwicklung bewirkt das, was kein Kyoto-Protokoll erreichen kann: Einen Rückgang des CO2-Ausstoßes in den USA (nächster Chart).

 

Der USA Bären-Thread 6483335



Leider werden Amerikaner und Europäer bald keine Gelegenheit mehr haben, weitere Erkenntnisgewinne aus der Deflation zu ziehen, denn die Teuerung kommt zurück. Spätestens im Dezember dürfte sich die Inflationsrate in den USA wieder im Plus befinden. Das ist dem sogenannten "Basiseffekt" geschuldet. Der scharfe Einbruch der US-CPI zwischen September und November 2008 und die anschließende langsame Erholung führen dazu, dass sich die aktuellen Zahlen bald wieder über den Zahlen des Vorjahresmonats befinden werden. Die Kurve dürfte dann so aussehen (nächster Chart):

 

Der USA Bären-Thread 6483335



Der Bounce dürfte von Oktober bis Dezember laufen (blauer Kreis). Die Kernrate (rote Linie; ohne Energie und Lebensmittel) hält sich weiterhin im Plusbereich. Dies zeigt, dass vor allen Dingen der drastische Einbruch der Rohstoffpreise im vergangenen Jahr die Ursache für die Deflation ist.

Wie weit kann die US-Inflationsrate steigen? Allein der Basiseffekt pusht die Rate von minus zwei auf plus ein Prozent. Alles was darüber hinaus geht, muss durch einen echten Anstieg der Lebenshaltungskosten ausgewiesen werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Preise für Öl und Kupfer gute Inflationsindikatoren sind. Erdöl bewegte sich im Rahmen seines hundertjährigen Trendkanals im vergangenen Juli am oberen Ende (siehe Pfeil nächster Chart).

 

Der USA Bären-Thread 6483335







Gestern rutschte der Ölpreis (Crude) wieder unter die 70-Dollar-Marke. Eine ausgeprägte saisonale Schwäche des Ölpreises zwischen Oktober und Februar lässt erwarten, dass sich der Preis für Öl in den kommenden Monaten in Richtung 50-Dollar-Marke bewegen wird. Das bedeutet, dass vom Ölpreis in den kommenden Monaten keine Unterstützung des oben genannten Basiseffekts zu erwarten ist.

Der folgende Chart zeigt, dass sich Kupfer im Rahmen seines Trendkanals bewegt. Auch hier war das obere Ende des Trendkanals Mitte 2008 erreicht.

 

Der USA Bären-Thread 6483335



Seit Jahresbeginn 61,8% seiner Abwärtsbewegung gutgemacht. Auf dem Tageschart - hier nicht erkennbar - lauern wichtige Widerstände. Die Frage, die sich diejenigen, die eine Hyperinflation auf USA zukommen sehen, beant-worten müssen, ist die folgende: Kann es dem Ölpreis gelingen, aus seinen Langfrist-Trendkanal nach oben zu überwinden? Kann beispielsweise die 1.000-Dollar-Marke angelaufen werden? Schafft Kupfer das gleiche Kunststück? Eine Hyperinflation ohne deutlich steigende Rohstoffpreise (in US-Dollar) ist schlichtweg nicht vorstellbar.

Betrachtet man die Entwicklung der US-Inflationsrate seit 1900 (prozentuales Wachstum der CPI gegenüber dem Vorjahresmonat) mit Hilfe eines langfristigen gleitenden Durchschnitts, so ist zu erkennen, dass er seit Beginn der 80er Jahre laufende Abwärtstrend weiterhin Bestand hat.

 

Der USA Bären-Thread 6483335



Selbst wenn man für den Zeitraum von 1980 bis heute die Inflationsstatistik von "Shadow Stats" zugrunde legen würde, würde sich ein - wenn auch nicht so ausgeprägter - Abwärtstrend ergeben.

Fazit: Eine Hyperinflation deutet sich in der Regel Jahre vorher durch steigende Inflationsraten an. In Deutschland stieg die Inflationsrate - im Vorfeld der Hyperinflation von 1923 - bereits seit 1914. Auch in Argentinien und Brasilien gab es lange Vorläufe.

Hingegen zeigt der Inflationstrend in den USA seit fast 30 Jahren nach unten. Erdöl und Kupfer zeigten einen kräftigen Bounce, aber das reicht gerade einmal - in Zusammen-arbeit mit dem Basiseffekt -, die Inflationsrate auf knapp über Null steigen zu lassen. Wir halten die Gefahr einer Doppel-Dip-Rezession mit wieder fallenden Inflationsraten (=trendbestätigend) derzeit für größer als die Gefahr einer Hyperinflation. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzmärkte in unserer handelstäglichen Frühausgabe.


© Robert Rethfeld
www.wellenreiter-invest.de
 

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Malko07:

daiphong, meine Annahme ist, dass

10
14.09.09 12:37
die Staaten sukzessive in einen Protektionismus reinrutschen werden den sie selbst eventuell gar nicht wollen. Das ist dann die Macht der Straße und die Macht des Faktischen. Da erzeugt eine Regulierung die Antwort mit einer eigenen Regulierung. Anfang des 20 Jahrhunderts war die Globalisierung weiter als heute  und wurde über diesen Mechanismus brutal zurückgefahren. Ist eine derartige Spirale mal am Laufen fragt keiner mehr ob die eigenen Schritte einen selbst schädigen oder nicht. Betrachtet man z.B. die hirnrissigen Spielereien Deutschlands mit Opel, sieht man wie blöd die Administrationen letztendlich sind. Wir sind offenbar bereit das Funktionieren der EU zu schädigen um uns anschließend einen Kopfschuss zu verpassen.

Auch die Situation Chinas und der USA hat Ähnlichkeiten mit der Abhängigkeit Japans zu den USA in den Dreißigern. Das Ergebnis ist ja bekannt. Auch diesmal könnten die USA China soweit die Luft nehmen, dass die nicht mehr atmen können.

Wären in der Vergangenheit alle Aktionen zwischen den Völker durch Rationalität bestimmt gewesen, wäre die Geschichte anders verlaufen.
Antworten
daiphong:

malko, Geschichte wiederholt sich nicht, es sei

2
14.09.09 13:03
denn als Farce. USA und China haben sich derart ineinander verkeilt, da bekommt keiner mehr Luft, wenn einer drückt. China muss massiv aufwerten, damit wird der Dollar massiv abgewertet. Oder eben andersrum, der Dollar und die Restwelt im Schlepptau nähern sich dem Yuan.
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Pichel:

Geborgte Stabilität

6
14.09.09 13:23
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Kenneth Rogoff lobte kürzlich in einem Fernsehinterview des amerikanischen Wirtschaftssenders CNBC den amtierenden US-Notenbankchef Ben Bernanke für sein hervorragendes Krisenmanagement der vergangenen 12 Monate. Nachdem mit der Insolvenz der Investmentbank LEHMAN BROTHERS am 15. September des letzten Jahres der Kulminationspunkt der Immobilien- und Kreditkrise in den USA erreicht wurde, war das gesamte weltweite Finanzsystem akut von einem Domino-Effekt hin zum Kollaps bedroht.

Von diesem Moment an startete die US-Regierung, unter Führung des damaligen Finanzministers Henry M. Paulson und dem Notenbankchef Ben S. Bernanke, ein historisch einmaliges Krisenmanagement. Insgesamt injizierten die politisch Verantwortlichen im Rahmen von Bankenrettungsprogrammen, Immobilienmarktsubventionen, Offenmarktgeschäften der Notenbank und Konjunkturförderprogrammen bis dato über 23 Billionen US$ in das Wirtschaftssystem – bei einem jährlichen US-Bruttoinlandsprodukt von ca. 14 Billionen US$.

Die Erfolge dieser Strategie sind eine Stabilisierung des Bankensystems, der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte - die zwischenzeitlich über 13 Bio. US$ Wertverlust erlitten.

Ein Großteil der staatlichen Krisenprogramme sind nach wie vor aktiv. So auch die in ihrer Dimension einmaligen Interventionen an den Devisenmärkten, allen voran initiiert durch die Schweizer Nationalbank (SNB), die Bank of England (BoE), die People´s Bank of China (PBC) und die Bank of Japan (BoJ). Primäres Ziel dieser Interventionen ist es, den US$ zu stützen und den Devisenmarkt zu stabilisieren. Ohne diese Markteingriffe, so der Chef der SNB Philipp Hildebrand, würden die Spannungen und ökonomischen Ungleichgewichte im internationalen Währungsgefüge zu erheblichen Volatilitäten und volkswirtschaftlichen Schäden führen.

Betrachtet man das Gesamtergebnis des globalen Krisenmanagements der vergangenen 12 Monate, sei es auf amerikanischer oder internationaler Ebene, ist das Ergebnis weit von den Befürchtungen des letzten Jahres entfernt. Der Totalabsturz konnte verhindert werden. Es herrscht relative Stabilität.

Einer der Protagonisten des globalen Krisenmanagements ist zweifellos der von Ken Rogoff hoch gelobte Ben Bernanke. Ihn prädestinieren sowohl seine umfangreichen theoretischen Kenntnisse des geldpolitischen Instrumentariums der US-Notenbank als auch seine Passion für das Studium der Weltwirtschaftskrise 1929-1933 für die Funktion des führenden Zentralbankers in der Krise.

Anders als sein Vorgänger im Amt, Allan Greenspan, sieht sich Bernanke aktuell keiner Kritik ausgesetzt, er hätte mit zu niedrigen Zinsen und „leichtem Geld“ falsche ökonomische Anreize geschaffen und die Kreditblase, die zur aktuellen Krise führte, mit verursacht. Noch nicht. Denn wodurch unterscheidet sich die Geldpolitik von Ben Bernanke von der seines Vorgängers, abgesehen von der ungleich höheren Dosis der Stimuli und deren „Unkonventionalität“ (Euphemismus für Gelddrucken)? Gar nicht. In der Krise ist alles opportun, was den vermeintlichen Status Quo wieder herstellt.

Es lässt sich feststellen, das die Krisensymptome zwar sukzessive zu verschwinden scheinen, die zur Aufrechterhaltung der scheinbaren Normalität nötigen Maßnahmen jedoch nur noch als extrem und nicht nachhaltig zu bezeichnen sind. So ist die Verschuldung der amerikanischen Verbraucher bislang nur um 2 Bio. US$ gesunken. In diesem Tempo dauert es noch 19 Jahre, bis lediglich das Verschuldungsniveau von vor 1929, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen, erreicht ist. Das Staatsbudget wird gleichzeitig in 2009 zu über 46% aus neuen Schulden finanziert. Gemessen am BIP wird die Neuverschuldung für 2009 bei über 18% erwartet. Und dann?

Nun, Kenn Rogoff und Ben Bernanke kennen die Antwort auf diese Frage: Noch mehr Geld und noch mehr Schulden. Anders lässt sich die in höchstem Maße kreditabhängige Wirtschaftsstruktur der USA nicht wieder auf Wachstumskurs bringen. Und wenn die Bürger ihre Sparquote steigern und den Konsum nachhaltig einschränken, dann muss eben der Staat konsumieren. Auch wenn die US-Steuereinnahmen aktuell so stark schrumpfen wie seit 69 Jahren nicht mehr (Einkommenssteuer         -22%, Gewerbesteuer -56%, Quelle: Internal Revenue Service), bei den gleichzeitig höchsten Staatsausgaben aller Zeiten.

Es handelt sich letztlich nicht um eine Rezession sondern um die Folgen einer seit Jahrzehnten exponentiell steigenden Verschuldung der Wirtschaftssubjekte, vor allem in angelsächsischen Ländern. Diese Form der sogenannten Credit-Driven-Economy ist auch mit noch mehr Schulden nicht dauerhaft aufrecht zu erhalten. Entweder, sie scheitert durch Inflation der Preise für knappe Ressourcen oder den Bankrott von Schuldnern und Gläubigern. Es handelt sich ergo um eine Systemkrise und keinen normalen Konjunkturzyklus.

Das Dilemma:

Die umfangreichen und zum Teil sehr unkonventionellen Krisenmanagementmaßnahmen der Staatengemeinschaft haben zu relativer Stabilität geführt. Deren Dauerhaftigkeit ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Kreditexpansion, die ja ursprünglich zu der Schuldenkrise führte, aufrecht erhalten wird.

Würden die Wirtschaftssubjekte tatsächlich damit beginnen ihre Verschuldung abzubauen, müsste der Staat diese Nachfragelücke seinerseits durch ausufernde Neuverschuldung kompensieren. Andernfalls droht doch noch eine Depression á la 1930.

Nachhaltig wäre eine solche Lösung nicht. Politisch zu rechtfertigen sind diese Maßnahmen dennoch, denn eine Alternative oder gar Exit-Strategie gibt es nicht. Selbst aufstrebende Volkswirtschaften wie China können diesen Teufelskreislauf nicht durchbrechen helfen. Die Volksrepublik verdankt ihr starkes Wachstum im 1. Halbjahr 2009 trotz Krise ebenfalls nahezu ausschließlich einem staatlich sanktionierten Kreditexzess, der sogar den Regierungsmitgliedern der KP mittlerweile Angst macht und zum Umdenken bewogen hat. Die Kreditvergabe via staatlicher Banken soll nun im 2. Halbjahr um bis zu 70% gedrosselt werden.

Auf der gesellschaftlichen Ebene wird der Maßnahmenkatalog der Regierungen zur Krisenbewältigung mehrheitlich begrüßt. Auf der Vermögensebene muss man sich ernsthaft mit den Folgen des „Weiter so – nur noch extremer“ auseinandersetzen. Die empirisch belegten Folgen von exzessiver Staatsverschuldung und geldpolitischem Extremismus sind immer und ausschließlich Hyperinflation und Währungsreform. Das sind die mittelfristigen Kosten der geborgten Stabilität.

Quelle: www.cashkurs.com/...p;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=4587
"Wer gegen den Strom schwimmt, sollte das möglichst in der Nähe des Ufers tun."
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permanent:

'I Expect a Currency Crisis or Semi-Crisis': Jim R

10
14.09.09 13:38
'I Expect a Currency Crisis or Semi-Crisis': Jim Rogers
JIM ROGERS, BANKS, CRISIS, INVESTMENT, COMMODITIES, BANKING, RECESSION, DEPRESSION, OIL, ENERGY, DOLLAR, INTEREST RATE, LEHMAN BROTHERS, COLLAPSE, CURRENCY, YEN, COMMODITIES, SWISS FRANC
Posted By: Antonia Oprita | Associate Web Producer
CNBC.com
| 14 Sep 2009 | 07:18 AM ET

The worst of the economic crisis is not over and a currency crisis can happen this year or the next year, because the problem of too much debt in the system has not been solved, legendary investor Jim Rogers told CNBC Monday.

 

The current recovery is just a consequence of the fact that consumption fell so dramatically in 2008 and people have to buy things they need in 2009, Rogers told "Worldwide Exchange."

"How can the solution for debt and consumption be more debt and more consumption? How can that be the solution to our problems?," he said.

 

"I would expect there to be a currency crisis or a semi-crisis this fall or next year. It's crony capitalism, Bernanke and Greenspan have brought crony capitalism to America … but that's not going to solve the world's problems," Rogers added.

There are still "gigantic amounts of horrible, horrible debt that hasn't been dealt with" in Central Europe, while hopes that China will pull the world out of recession are overblown, according to Rogers.

"China saved up a lot of money for a rainy day, it's raining and it's spending it," he said. "But China cannot pull out America or India or Europe from all this. Their economy is a 10th of the US. Hallelujah, let them do good things but they're not going to save the world."

The Federal Reserve has tripled its balance sheet and the US government's debt skyrocketed, which may cause currency problems next year, while protectionist tendencies have already started, he warned.

 

On Monday, China has requested World Trade Organization talks over US-imposed duties on Chinese-made tires, which China has branded protectionist.

"We're going to have some serious problems in currency markets, we're going to have serious problems in the world markets if we see protectionism rising and rising again," he said.

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Anti Lemming:

EU-Aussichten bleiben getrübt

11
14.09.09 13:53

Die Stützmaßnahmen hätten zwar was genützt, doch bleibe die Nachhaltigkeit fraglich, erklärte die EU in ihrem heute publizierten Quartalsbericht.

Die darin veröffentlichte  BIP-Prognose für die Eurozone in 2009 liegt unverändert bei -4 %. Man kann daher sagen, dass die Stimulationspakete wie die Abwrackprämie insgesamt nur bewirkten,  dass die Lage nicht noch weiter abrutschte. Dies wirft die - bange - Frage auf, was geschehen wird,  wenn die Pakete weggelassen werden ("Exit"), weil sie auf Dauer nicht finanzierbar sind. Wenn dann nicht - auf magische Weise - ein selbsttragender Aufschwung entsteht (was in der Ära des Big Unwind bezweifelt werden kann), geht es künftig noch weiter runter.

Regional gibt es Unterschiede. Die BIP-Prognose für Deutschland hat sich leicht verbessert (-5,1 % statt -5,4 % im Mai), liegt aber aber immer noch deutlich unter dem Eurozonen-Schnitt. Auch die Prognose für Frankreich wurde besser.  Doch in Ländern wie Italien und den Niederlanden hat sich sich die Lage seit dem letzten Bericht wieder eingetrübt, ebenso in Großbritannien (= außerhalb der  Eurozone).

Über Spanien schweigt sich der Artikel untn aus. Dort liegt die AL-Quote aber bei 18 % - und die Regierung hat gerade die Steuern erhöht ("Brüning-Politik").

 


 

Sept. 14, 2009, 6:28 a.m.

Europe emerging from recession, but uncertainty looms: E.U.

By William L. Watts, MarketWatch


LONDON (MarketWatch) -- Europe is on the cusp of emerging from recession thanks to aggressive stimulus measures by central banks and governments, but the sustainability of the rebound remains uncertain, the European Commission said Monday in its latest quarterly economic forecast.
 


The Brussels-based commission, which is the executive arm of the 27-nation European Union, expects gross domestic product across the region to contract 4% in 2009, unchanged from its May forecast. The 16-nation euro zone is expected to fall 4% as well, also unchanged from May.


...

Almunia echoed Group of 20 finance ministers who earlier this month vowed to keep pressing ahead with stimulus measures still in the pipeline, while also acknowledging calls to begin outlining "exit strategies" designed to unwind the measures after the world economy appears to have entered a sustainable recovery.

"We need to define a clear, credible and coordinated exit strategy to put public finances progressively back on a sustainable path and to find the necessary resources to increase Europe's growth and jobs potential," he said.

France and Germany posted unexpectedly early returns to growth in the second quarter, with both posting a 0.3% rise in gross domestic product.

The commission now expects Germany to see an annual GDP fall of 5.1% in 2009, compared to its May projection of a 5.4% decline. France is now expected to contract 2.1% compared to the May forecast for a 3% decline.

Italy, however, is now expected to see a 5% annual contraction compared to an earlier estimate of a 4.4% decline. The Netherlands are now expected to post a full-year GDP contraction of 4.5% compared to a May projection of a 3.5% drop.

Outside the euro zone, the United Kingdom is now expected to see GDP fall by 4.3% compared to a 3.8% decline projected in May....

"On the downside, further adverse feedback loops between a slowly recovering real sector and a still fragile financial sector cannot be ruled out," the commission said. "On the upside, policy interventions may be more effective than expected in sustaining demand, improving sentiment and restoring the soundness of the financial sector."

Inflation risks are also "largely balanced," the report said, with higher commodity prices and improving economic conditions suggesting some upside risks. But those concerns are balanced by "considerable slack" in the economy, which may hold down inflation more than expected, the report said.

www.marketwatch.com/story/...-but-uncertainty-looms-2009-09-14

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permanent:

US Economy Facing 'Death by a Thousand Cuts': Roub

7
14.09.09 15:50
US Economy Facing 'Death by a Thousand Cuts': Roubini
Published: Monday, 14 Sep 2009 | 8:50 AM ET Text Size By: CNBC.com
The US economy faces a difficult time ahead as consumers stop spending and the fallout escalates from the collapse of the commercial real estate market, economist Nouriel Roubini told CNBC.


CNBC.com
Nouriel Roubini
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Repeating his prediction that the economy faces a threat of a "double-dip" recession and at best a slow-growth U-shaped recovery, Roubini said in a live interview that more banks will fail and residential real estate prices have more room to decline.

Additionally, non-government bonds will face pressure, the securitization market is all but dead, the credit markets are still frozen and consumers will continue to save more rather than spend and boost growth.

"It's going to be death by a thousand cuts," said Roubini, chairman of RGE Monitor and economics professor at New York University's Stern School of Business. "The financial system is severely damaged, and it's not just the banks."

Roubini predicted more than 1,000 financial institutions could fail before all is said and done.



At the same time, he said housing prices are likely to fall another 12 percent in the next year—40 percent overall since the market began its steep decline—and about half of all homeowners will owe more on their mortgages than their houses are worth.

"The gap between supply and demand is so huge we could stop producing new homes for a year to get rid of all the inventory," he said. "This price adjustment, in my opinion, is going to continue for another year."

In addition to assessing the current problems, Roubini reflected on the year since Lehman Brothers collapsed and its effects on the financial markets. Roubini was among the most prescient economists in predicting the failure of the financial system, though he has said that aggressive intervention has prevented the worst-case scenario from happening.



Many in his field have blamed regulators for allowing Lehman to collapse, but Roubini said the system would have failed regardless of what happened to the Wall Street titan.

"We already were in the middle of a very severe crisis. Saying that bailout out Lehman, everything would have been OK, is nonsense," he said. "Lehman was a symptom of the crisis, not the cause of the crisis."

He warned, though, that regulators are repeating some of the same mistakes made during the financial crisis, this time with the commercial real estate market. Allowing forbearance in the deeply troubled sector will mask underlying problems that will come back and bite the economy, he said.

Experts Weigh in 1 Year after Lehman Collapse

Still, he said Federal Reserve Chairman Ben Bernanke, whom Roubini had criticized harshly when the financial crisis began, took strong measures to avoid a complete collapse of the system.

"I criticized Bernanke for many of the mistakes he made before the crisis," Roubini said. "But I give him credit for his actions that led to the avoidance of another Great Depression."
Antworten
Contrade 121:

Korrektur

5
14.09.09 16:36
Trotz einiger ernüchternder Bestandsaufnahmen, Der Aktienmarkt wird sich scheinbar auf nur kleine Gewinnmitnahmen beschränken. Trotz Fehlen von "better-than-expected"-Konjunkturdaten, sind keine nennenswerten Kursrücksetzer zu erwarten. Wenn noch der Prediger (Obama) heute abend "seine Einschätzung" kundtut, könnte die Welt noch mehr in Ordnung sein, als dies aktuell vermutet.

Vielmehr wird sich die Zockerbande darauf besinnen, die aktuellen Positionen weiter auszubauen. Die Verfallsthematik wurde scheinbar bereits letzte Woche erledigt, so dass diesen Freitag keine größeren Verwerfungen stattfinden sollten.


Im Augenblick sind immer noch zu viele Parteien "short". Und wenn die langsame, stetige Aufwärtsbewegung noch durch verstärkte Eindeckungskäufe bei Erreichen bestimmter Schwellen, gepusht wird, kann es schnell zu 2-3% Plus-Tagen kommen.
Short ist derzeit, in der Tat, Mord!
Antworten
Eidgenosse:

Bin trotzdem mal spekulativ short.

4
14.09.09 17:42
Obama wird schon irgendein Stuss verzapfen den der Markt dann abverkaufen kann.
Mehr als würfeln ist das allerdings nicht.
Antworten
Stöffen:

Tscha Contrade

5
14.09.09 17:54
so bitter wie das für die Bären z.Z. ist, aber ich habe in letzter Zeit hunderte Artikel wie den unten angeführten gelesen und viele Peoples sind der Meinung, dass nach dem mittlerweile steilen 57%igen Anstieg des SPX ab März d.J. doch nun mal wenigstens 'ne schärfere Korrektur angesagt wäre. Aber die Börsen erweisen ihnen diesen Gefallen immer noch nicht, mittlerweile könnte man fast zu der Auffassung gelangen, dass absolutely everything negative is discounted, 1200 Pünten im SPX bis zum Jahresende posaunen die Bullhorns aktuell. We'll see!

Economy May See Its Slowest Recovery Since 1945

Sept. 14 (Bloomberg) -- The U.S. recovery may be the slowest since World War II to regain all the ground lost during the recession, even if economists’ more optimistic forecasts for expansion turn out to be right.

The slump this time was so deep, said JPMorgan Chase & Co. chief economist Bruce Kasman, that the 3.5 percent average quarterly growth rate he sees in the next year won’t be enough to bring gross domestic product back to its $13.42 trillion pre- crisis peak. That’s in contrast with the last 10 recoveries, when GDP returned to its previous levels within 12 months.

The result: A year after the Lehman Brothers Holdings Inc. bankruptcy helped drive GDP down to an annualized $12.89 trillion in the second quarter, there’s still “plenty of malaise,” Kasman said. Unemployment may remain close to the current 26-year high of 9.7 percent through 2010, upsetting voters ahead of mid-term Congressional elections and forcing officials to keep interest rates near zero and the budget deficit around this year’s record $1.6 trillion.

“This will be the most disappointing recovery,” said Kasman, whose forecast compares with the median estimate of 2.5 percent growth in a Bloomberg News survey of economists.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

#49086: Vollkommen richtig.

7
14.09.09 18:14
Immer größere Teile der Börsenteilnehmer sind der Überzeugung, dass die Aktienpreise sich viel zu weit von den fundamentalen Möglichkeiten auf mittlere Sicht entfernt haben. Und viele von denen gehen "short", quasi ein sicherer Gewinn. Sichere Gewinne gibt es aber nicht. Also müssen die Shorties verlieren. Das ist so sicher wie die gesamtwirtschaftliche Lage mies ist.
Antworten
relaxed:

Hyperaktivität ist ungesund!

7
14.09.09 18:23
Der Privatanleger und Spekulant ist nicht gezwungen, investiert zu sein, wenn er keinen Plan hat. ;-)))
Antworten
Stöffen:

The ghost fleet of the recession

10
14.09.09 18:51
Da bekommt man zumindest mal eine Ahnung, warum der Baltic Dry Index dermaßen eingebrochen ist. Recht interessante Eindrücke!

The ghost fleet of the recession

The biggest and most secretive gathering of ships in maritime history lies at anchor east of Singapore. Never before photographed, it is bigger than the U.S. and British navies combined but has no crew, no cargo and no destination  -  and is why your Christmas stocking may be on the light side this year

Read more: www.dailymail.co.uk/home/moslive/...cession.html#ixzz0R6EZjUUy
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 259443
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Stöffen:

@ Relaxed, schon klar, nur

9
14.09.09 19:25
man hat permanent das Gefühl, etwas Entscheidendes zu verpassen, wenn man nicht investiert ist. Man kommt sich quasi nackt vor, wenn man kurzzeitig mal ohne Position dasteht ... und übersieht dabei, dass man ja zuvor meist gerade deshalb verkauft hat, weil ein Ziel erreicht oder ein Stopp gebrochen wurde und man eben (eigentlich) weiß, dass z.B. das Verkaufen eines Puts nicht zwingend heißt, dass ein Call dann sofort und stehenden Fußes die nächsten Gewinne bringen würde. Ich selbst – aber ich kenne das auch von immens vielen anderen – komme mir in solchen Momenten wie ein Süchtiger vor.

Diese Einsicht stammt von Ronald Gehrt, er hatte die Zocker-Psyche mal vor geraumer Zeit thematisiert ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Board-Stimmungsbilder

8
14.09.09 19:45
….die Stimmung wird hier auch immer schlechter. Auch wenn ich es noch nicht so richtig glauben mag aber ich habe das Gefühl das es bald richtig kracht…..

….die bullen werden die nächsten tage was erleben da bin ich mir sicher ich hoffe auf den ganz großen sturz hab mich auch mit ner menge shorts eingedeckt!...

….Short seit Freitag, und nicht nur mit Spielgeld, die Luft nach oben wird dünn und es ist genug Knete für Rückschläge in der Pipeline....Schluß mit der Verarsche!

….Wer wird der erste sein der den shorttrend wirklich reitet…

…das ich gestern im bärenthread gelesen habe und dort die user mit stolzgeschwellter brust  verkündet haben das sie natürlich nicht short sind...also dumm von der seite gaffen... der markt hat also die ängstlichereren bären die definitiv in der mehrzahl sind verschreckt.... 10 minus 3% tage in folge und die welt ist wieder ne andere....das kann soooooooo schnell gehen,entweder ist man dabei bzw drin und hält nen paar punkte in die falsche richtung aus oder man wird defintiv nicht teilhaben am jahrtausend rusch….

Was sagt eigentlich Major Tom

Völlig losgelöst schweben die Börsen
Steigen höher, immer höher
Völlig losgelöööööööööst, losgelöööst…….

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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daiphong:

"Ground control to Major Tom:

4
14.09.09 19:58
Your circuit's dead, there's something wong.
Can you hear me Major Tom?"

Ich denke, dass ab dieser Woche über den Oktober eine Handelswelle im Dax bis 5000 ansteht. Die dann im November/Dezember nochmal gekontert wird bis bis 5.800. Erst im Dezember sollte es bis gegen April deutlich abwärts gehen erstmal in Richtung 4.000.  

Also einfach alles viel später und langsamer, als der verwöhnte Short-Bär es sich wünscht.
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CarpeDies:

Stöffen, dich kann ich sehr gut

9
14.09.09 20:13
verstehen, wie Du in #49092 schreibst.
Genauso gut kann ich #49093 verstehen. Mir ging/geht es vor/seit ein paar Wochen ähnlich. Dabei habe ich bei mir zwei Handlungsweisen beobachtet:
1. Bevor ich short gegangen bin, habe ich mir etliche joints vom diesen thread hier reingezogen, bis ich absolut sicher war, dass es nur bergab gehen kann. Dabei habe ich auch nicht davor zurückgeschreckt, die bärischten Postings mehrfach zu lesen. Da ich noch so benebelt war, habe ich die Stops viel zu lax gehandhabt. Ende vom Spiel war, dass mir die Bullen das Fell über die Ohren gezogen haben.
2. Ich habe versucht einen idealen Shorteinstieg zu finden (sentiment überkauft, viele rein positive Tage im DAX, S&P, habe auch über den quo vadis-thread versucht intraday das richtige Timing zu erwischen). Dabei habe ich die shorts vielfach nachgezogen und bin oft wieder aus dem Spiel gefallen, aber fast immer mit ganz unterschiedlichen Gewinnen.

Die 2. Strategie ist für mich mit wesentlich mehr Geduld (hat man kaum vgl. #49092) und Arbeit verbunden.
Auch war es oft sehr deprimierend zu sehen, ausgestoppt zu werden und dann macht das ganze eine Wende.
Trotzdem blieb unter dem Strich ein ansehnliches Plus.
Diese Strategie werde ich wohl weiterverfolgen, wobei ich die Stops wieder zunehmend etwas weiter setze um nicht bei der ersten kleinen gegenbewegung wieder rauszufliegen und den grossen Downturn zu verpassen
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CarpeDies:

Verdeckte Distribution

 
14.09.09 20:15
Woran kann ich euerer Meinung nach am besten die verdeckte Distibution der Grossen Boyz nachvollziehen?
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Malko07:

Obama spricht

11
14.09.09 20:21

Der USA Bären-Thread 259497Der USA Bären-Thread 259497

Rede des US-Präsidenten

Obama warnt Manager vor neuer Gier

Ein Jahr nach dem Beinahe-Kollaps des Finanzsystems fürchtet Barack Obama, dass die Finanzindustrie die alten Fehler wieder begeht. Er traut sich aber nicht die notwendigen Regulierungen in die Welt zu setzen und die Großbanken zu zerlegen. Der US-Präsident prangert dagegen die Rücksichtslosigkeit von Managern an - und fordert ein Umdenken: Eine neue Rettungsaktion werde es nicht geben, es sei, es wären systemische Banken betroffen.

Den nicht gefakten Text findet man unter: www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,648959,00.html

Der USA Bären-Thread 259497
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CarpeDies:

Ergänzung #49095

5
14.09.09 20:26
Die Stops für die Shorts werde ich wohl erst an die lange Leine lassen, wenn die Berichtssaison angelaufen ist.
Wenn die Bullen bis dahin die Kurse oben halten, könnte ich mir auch eine finally Bärenmarktrally vorstellen, die uns im Dax über die 6000 trägt, da viele Konzerne wohl recht gute Zahlen vorlegen (aufgrund Abwrackprämie , staatlicher Fürderprogramme etc.).
So gegen Mitte/Ende Oktober könnte dann ein massiver sellof stattfinden, wenn der Ausblick der Firmen recht verhalten wäre
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pfeifenlümmel:

Die Bullen fangen an zu schnaufen,

6
14.09.09 20:28
die grünen Weideflächen, die sie erwartet haben, zeigen dürres Gras. Schaut Euch den MACD an, vergleicht Juni mit September.
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 259501
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musicus1:

immer mit der ruhe, wir bären bekommen

8
14.09.09 20:40
noch unser futter...... short mit kleinem hebel aufstocken, sollten wir im sp500 über 1050 gehen ist auch mehr drin..... aber je schneller wir hochlaufen, geht der  tiefe sturz nach unten...20 proz. sollten da zu holen sein und ich gebe dir recht, stöffen, wer nicht in einer langfristposis drin sitzt, der  bleibt aussen vor........über die währungen gold  bin ich gut auf fallende kurse vorbereitet.......aber den longteil in den indizies nehme ich mit, .......keine entweder oder strategie, immer sowohl als auch...hat sich bewährt, und das konservativ angegangen....
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