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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

USA schwimmen in Öl-Destillaten

9
11.09.09 08:46

Die Fakten (unten) sprechen dafür, dass der Ölpreis demnächst nachgeben könnte. Andere Rohstoffe zeigen bereits heute deutliche Schwäche - vor allem Blei (regelrechter Absturz, -13 %, Chart unten), Zink (-4 %), Nickel (-3,3 %), Alu (-1,7 %) und Kupfer (-1,3 %).

 

Opec-Tagung
USA schwimmen in Öl-Destillaten

Das Ölkartell Opec hält an der bisherigen Förderung fest und fordert von seinen Mitgliedern mehr Disziplin. Doch das gewaltige Überangebot an Heizöl und Diesel sorgt für Unruhe. Die Energieagentur ist ebenfalls unsicher. Der Preis steigt.

von Tobias Bayer

Im Spannungsfeld eines Ölpreises von 72 $ je Fass und eines gewaltigen Überhangs bei Heizöl sowie Diesel hält die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Förderung unverändert. Man fordere die Mitgliedsländer dazu auf, die in der Vergangenheit beschlossene Kürzung um 4,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) gegenüber September auch umzusetzen, sagte Opec-Generalsekretär Abdallah El-Badri am Donnerstag.

Im August pumpten die elf Opec-Mitglieder, den Irak nicht mitgerechnet, 26,25 Millionen Barrel täglich. Damit liegen sie 1,4 Millionen Barrel über der vereinbarten Menge von 24,845 Millionen Barrel. Die vereinbarte Kürzung wurde damit nur noch zu 66 Prozent umgesetzt. Gerade dem Iran und Venezuela mangelt es an Disziplin.

Das Kartell, das 40 Prozent des weltweiten Erdölangebots abdeckt, befindet sich in einer schwierigen Situation. Einerseits legte der Ölpreis, angetrieben von der Hoffnung auf eine Erholung der Weltwirtschaft, seit Jahresbeginn um knapp 57 Prozent zu. Andererseits ist die Nachfrage nach wie vor schwach. Gerade bei Ölprodukten befinden sich die Lagerbestände in den Industrieländern auf historischen Hochs.

Der am Donnerstag vorgestellte Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) für August verdeutlicht das Dilemma. Die IEA hob die Nachfrageprognose für 2009 und 2010 um jeweils 0,5 Millionen auf 84,4 beziehungsweise 85,7 Millionen Barrel täglich an. Das begründete sie mit einem stärkeren Verbrauch in den USA, China und anderen asiatischen Ländern.

Gleichzeitig betonte die IEA den großen Lagerüberhang. In den westlichen Industriestaaten legten die Bestände im Juli um 12,8 auf 2778 Millionen Barrel zu. Das sind 4,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Sie reichen für rund 62 Tage. Hinzugerechnet werden darüberhinaus 50 bis 55 Millionen Barrel, die Ende August in Tankern gebunkert wurden.

"Die Schwäche bei Heizöl und Diesel stellt die Stärke und Nachhaltigkeit der industriellen Erholung in Frage"
, schrieben die IEA-Experten. "Die Vorräte könnten weiter zulegen, sofern sich heraustellen sollte, dass der Nachfrageanstieg in China zuletzt vor allem dem Aufbau von Puffern und eben nicht einem anziehen Verbrauch geschuldet war."

In den Vereinigten Staaten ist der Überhang bei mittleren Destillaten besonders augenfällig. Die Menge lag zuletzt mit 163,6 Millionen Barrel auf dem höchsten Stand seit 26 Jahren. [Dazu passt, dass die Kapazitätsauslastung der Industrie auf 26-Jahrestief steht. Auch der niedrige Gaspreis wird dadurch erklärbar - A.L.]  Die Bestände bei Heizöl, Diesel und Flugzeugtreibstoff befinden sich nach Angaben des US-Energieministeriums 37 Prozent, 19 Prozent und 9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. "Wir schwimmen regelrecht in dem Zeug", sagte Stephen Schork, Herausgeber des Schork Report. Etwas knapper geht es bei Benzin zu, wenn auch die Autofahrsaison 2009 mit dem Labor Day am vergangenen Montag beendet ist.

Ölpreis bleibt anfällig

Ein Abbau des gewaltigen Überhangs gehe voraussichtlich nur langsam vonstatten, sagte Tim Evans, Analyst bei Citi Futures Perspectives. Er erwartet für Dezember, dass der Markt kurzzeitig mit 1,1 Millionen Barrel täglich unterversorgt ist. Im ersten Quartal 2010 werde sich das Bild jedoch wieder umkehren und mehr Öl auf dem Markt sein, als erforderlich ist.
Selbst ein Defizit für das Gesamtjahr 2010 werde die Lagerbestände nicht schnell aufzehren. "Das geschieht, wenn überhaupt, nur in kleinen Schritten. Der Ölpreis bleibt also anfällig, sofern an den Terminmärkten spekulative Kaufpositionen aufgelöst werden", schrieb Evans in einem Researchbericht.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/...illaten/50007707.html
 


Blei fällt wie Blei:

Schlusskurs am 9.9.09 war 2400, aktuell 2086. Es könnte sich um einen "austoppenden Kirchturm-Chart" handeln. Einen vergleichbar scharfen Preisverfall beim Blei gab es zuletzt vor fast genau einem Jahr (Ende Sept. 2008).

 

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Der USA Bären-Thread 258758
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permanent:

Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten bleiben

7
11.09.09 09:07

bescheiden, wir haben Stabilisierungstendenzen aber keine Erholung. Dennoch steigen Aktien und Rohstoffe Hand in Hand und lösen sich immer weiter von den fundamentalen Grunddaten. Ein Szenario welches Frustration bei den Bären auslöst.
Das Bullenherde verweist auf die enorme Liquiditätsausstattung und die nach wie vor herrschende pessimistische Grundstimmung:
http://www.ariva.de/forum/...aer-Index-387115?pnr=6466647#jump6466647

Genau in diese Kerbe schlägt auch der Bärenvater, Marc Faber. In diesem Thread ist sein letztes Statement bereits theamtisiert worden. Marc Faber sieht durchaus die Möglichkeit einer weiteren Öffnung der Schere zwischen Fundamentaldaten und Assetpreisen. Als Hauptargument führt er die extreme Dollarschwäche und die Liquiditätsschwemme an.
Hier ein Auszug:
 

"Börse ist nicht gleich Wirtschaft

 

Mit seinen erneut überraschend optimistischen Aussagen zu Aktien knüpft der notorische Pessimist Faber an ein cash.ch-Interview Anfang August an. Damals sagte Faber, die Börsen könnten zwar kurzfristig bis 10 Prozent korrigieren. Aber wegen der hohen Liquidität herrsche ein Investitionszwang, was für einen weiteren Anstieg der Börsen spreche."
http://www.cash.ch/news/boersenticker/...aechtlich_steigen-828930-450

 

Gruß

 

Permanent

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Stöffen:

Gedanken zu Anlagenotstand und Liquiditätsüberhang

8
11.09.09 09:16
Eine große Anzahl an Experten betont aktuell ja laufend den Fakt eines Liquiditätsüberhangs, sprich Anleger wollen sich nicht länger mit den niedrigen Zinsen abspeisen lassen, die Banken für Tages- und Festgeld, etc., zahlen. Da es somit an attraktiven Alternativen fehle, fließen die entsprechenden Gelder wieder in die Aktienmärkte zurück.

So weit, so gut.

Nur, so sei die Frage aufgeworfen, was bedeutet es, wenn hohe Liquidität die Börsen, losgelöst von fundamentalen Daten in inflationäre Höhen zu treibt, ohne jedoch damit einen Anstieg des jeweiligen Unternehmenswertes widerzuspiegeln? Sind die Niedrigzinsen der Zentralbanken der eigentliche Impulsgeber dieser Rally?

Oder anders ausgedrückt: Die US-Wirtschaft dümpelt vor sich hin, aber der Wert des Aktienmarkts steigt, ohne dass diesem Preisanstieg aber eine wirkliche fundamentale Wertsteigerung zugrunde liegt. Damit hat man eine größere Summe (Preis der Aktien) mit der man den gleichen Wert (Unternehmen) bezahlen muss. Wäre das nicht letztendlich eine Asset-Inflation, das Aufpumpen einer neuerlichen Blase, eben weil sich die Anleger mangels Alternativen auf ein bestimmtes Segment stürzen und die Preise treiben?

Eine Inflation an den Aktienmärkten wäre mMn jedoch eine ausgehöhlte Rally ohne Fundament. Und was passiert schlussendlich mit Märkten, denen das Fundament fehlt? Richtig, man muss stets mit einem Einbruch rechnen. Und dieser Einbruch könnte umso stärker ausfallen, je länger die Märkte diese Fakten ignorieren!
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Stöffen

8
11.09.09 09:31

Eine Inflation an den Aktienmärkten wäre mMn jedoch eine ausgehöhlte Rally ohne Fundament. Und was passiert schlussendlich mit Märkten, denen das Fundament fehlt? Richtig, man muss stets mit einem Einbruch rechnen. Und dieser Einbruch könnte umso stärker ausfallen, je länger die Märkte diese Fakten ignorieren!

Vollkommen richtig, eine solche Rally steht auf tönernen Füßen. Dennoch ist es gefährlich auf eine Korrektur zu setzen. Wie lange die Irrationalität Märkte treiben kann haben wir in nur einer Dekade zweimal gesehen. Zuerst der DotCom boom, danach die Hauspreisblase in den USA (vornehmlich CA, Arizona, Nevada & Florida), in GB, in Ireland...........
Gleiches gilt für den DotCom boom, erinnern wir uns nur einmal an Unternehmen wie Intershop, Excesse können sehr weit getrieben werden.

Ich sehe ebenso wie du die Gefahr einer neuerlichen Blase. Märkte brauchen Bereinigungen um ihr "Immunsystem" zu stärken. Politiker und Notenbänker wollen aus populistischen Gründen diese Bereinigungen nicht zulassen, sie meinen eine Rezept gegen den Abschwung gefunden zu haben und begreifen nicht, dass sie damit eine Epedemie heraufbeschwören.

Ähnlich schreibt es auch Faber, er sieht die richtige Krise in einigen Jahren auf uns zukommen.

Permanent 

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Stöffen:

Gott sei Dank haben wir England!

5
11.09.09 09:42

Das Land im Gewande eines Hedgefonds. Produzieren die eigentlich noch etwas anderes außer tricky Finanz-Produkte?

#34537c">Hedgefonds wollen EU-Vorschriften austricksen
Gerade erst hat Brüssel die Regeln verschärft, um Wildwuchs auf den Finanzmärkten zu vermeiden, doch britische Hedgefonds haben schon neue Schlupflöcher entdeckt: Mit sogenannten OGAW-Produkten wollen sie die EU-Finanzdompteure austricksen - und trotz neuer Vorschriften abkassieren.
 
Mit neuen Produkten wollen britische Hedgefonds einem Pressebericht zufolge die strenge EU-Regulierung umgehen. Wie die "Financial Times Deutschland" am Freitag berichtet, stehen einige wie Cheyne Capital kurz davor, sogenannte OGAW-III-Investmentfonds aufzulegen. Der Hedgefonds-Anbieter Man Group werde voraussichtlich am Montag bekanntgeben, ein ähnliches Produkt aufzulegen.
 
OGAW ist die Abkürzung für "Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren". Die Fonds dürfen nach dem Grundsatz der Risikostreuung sowohl in Aktien als auch in Derivate investieren. Die Hedgefonds hoffen dem Bericht zufolge, durch die Struktur einer strengeren Regulierung zu entgehen. Zudem wollen sie konservative Anleger zurückgewinnen, die wegen der Finanzkrise weniger investieren. OGAW-Fonds waren ursprünglich dazu gedacht, Kleinanlegern herkömmliche Strategien in der Vermögensverwaltung zu verkaufen.
 
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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daiphong:

bei den US-Börsen könnte es ein differenziertes

2
11.09.09 09:44
Bild geben, wenn tatsächlich die Dollar- Abwertung und Nachfrageschwäche in den USA so weitergeht. Die Multinationalen Konzerne und monopolartigen Firmen könnten in Dollar steigen und ihre Rendite halten. Die regionaleren und konsumnäheren hingegen sinken. Z.B. in Euro ist das bloße Stagnation, überproportionale Kurssteigerungen gibts durch die Kursanalogie eher im Dax oder im Hang Seng. Der Yuan sinkt ja erstmal mit, aber der Dax? China könnte inflationiert werden, die Rohstoffpreise würden in Yuan steigen, die Exporterlöse im Nichtdollarraum auch.
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Anti Lemming:

zu Fabers neuer Einschätzung

10
11.09.09 09:48

Faber sieht die Entwicklung an den Börsen jedoch abgekoppelt von makroökonomischen Gegebenheiten. «Man muss zwischen Börsen und Wirtschaftswachstum unterscheiden. Ich glaube nicht, dass eine Erholung eingesetzt hat. Der Konsum wird kaum anziehen». Faber erwartet eine wirkliche Weltwirtschaftskrise erst in fünf oder zehn Jahren.

Treu bleibt sich Faber in der Einschätzung von Gold als Anlageklasse. «Gold ist eine erstrebenswerte Anlageklasse». Und: «Mehr und mehr Investoren werden zur Überzeugung kommen, dass sie Ressourcen besitzen müssen. Rohstoffe, Minengesellschaften oder physische Edelmetalle».

 


 

Möglicherweise ist Fabers seit langem  gehegte Vorliebe für Gold der Hintergrund für seine obige Erwartung. Gold steigt nur, wenn entweder

 

1. die reale Inflation stark anzieht wie Anfang der 1980er, als Leute aus Angst vor einer inflationären Geld/Dollar-Entwertung in Gold flohen

 

2. eine allgemeine Assetblase mittels Tiefstzinsen aufgepumpt wird (Blase 3.0), die quer durch alle Anlageklassen geht, wobei fundamentale Bewertungsmaßstäbe  ignoriert werden (Fabers Spruch "abgekoppelt von makroökonomischen Gegebenheiten" erinnert mich an die Dot.com-Blase und Housing-Blase...)

 

Motor für Punkt 2 wäre der schon letztes Jahr verbreitete Dollar-Carry-Trade, bei dem Trader sich (fast zinslos) in Dollar verschulden und damit gehebelt Rohstoffe/Aktien/Gold hochkaufen. Ähnliches machen Zockerbanken mit dem biligen Zentralbank-Geld. Der Dollar würde durch die Carry-Trades dynamisch weiter geschwächt (ähnlich dem Yen ab 2002). Dies käme  USA nicht ungelegen, da ein schwacher Dollar die Auslandsschulden abwertet und den S&P-Exportfirmen höhere Pro-Forma-Exporterlöse beschert, die wiederum US-Aktien weiter steigen lassen. Letzteres gilt vor allem für Amis, die dadurch "konsumfreudiger" werden, während Europäern der  Dollarverfall die Aktienrendite verdirbt. Teureres Öl ließe - über die großen Ölaktien - ebenfalls begrenzt die Indizes steigen.

Den Dollar zu drücken wäre damit der "Motor" für Blase 3.0. Insofern gebe ich Faber Recht. Wenn Blase 3.0 jedoch schwächelt, was insbesondere bei den Rohstoffen schnell passieren kann (siehe # 48951), kann der Versuch auch scheitern. Auslöser für dieses Schwächeln könnte sein, dass sich die Wachstumserwartungen für 2010 als überhöht erweisen. Der "Konsens" rechnet für 2010 mit 75 Dollar operativen Gewinn für den SPX statt 60 in 2009. Das wäre rund ein Viertel mehr. Ich halte dies für kaum  erreichbar, wenn die US-Wirtschaft nächstes Jahr nur um 1 oder 2 % wächst (falls überhaupt) und dieses "Wachstum" nur durch Staatssubventionen (also nicht organisch) zustande kommt.

Wenn Blase 3.0 Luft ablässt, würde dies wegen der massiven Short-Positionen auch den Dollar stärken, während Rohstoffen und den anderen  Dollar-finanzierten Assets (u. a. Aktien) die Luft ausginge. Es liefe auf ein "Replay" von Herbst 2008 hinaus. Wawidu hatte Blase 3.0 mal als Echoblase zur Housingblase bezeichnet. Solche Echoblasen toppen früher aus als das "Original". Öl könnte bei 75 Dollar austoppen, der SP-500 bei 1050.

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Malko07:

Die Aussage, dass

9
11.09.09 09:56
Gelder von den Anleihemärkten in die Aktienmärkte fließen ist hanebüchener Unsinn. Die Anleihen laufen so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Sogar herrscht große Nachfrage nach Schrottanleihen. Die Neuemissionen (von Staaten und Firmen) sind einmalig hoch. Auch dieser Faktor schwemmt massenweise Gelder zu den Investitionsbanken. Ich habe auch noch keine unverkäuflichen Anleihen rumliegen sehen.

Die Aktienmärkte steigen mit einem relativ geringem Umsatz und werden von kleinen Anlegern höchstens von etwas Tagesgeldern und und weniger mit Festgeldern direkt oder indirekt gespeist. Der wesentliche Grund für die steigende Aktienmärkte liegt im Spiel der Großen, die mannigfaltige Möglichkeiten haben sich billigstes Geld bei den Zentralbanken zu holen. Dann spielt auch das eigentliche Marktgeschehen eine wesentliche Rolle. So können Aktien stark steigen ohne dass wesentlich mehr Geld in die Märkte gepumpt werden muss. Dazu müssen sich die Teilnehmer nur ausreichend Schlau bei ihren Kaufs- und Verkaufsaufträgen verhalten. Das schaffen die Handelsautomaten bei der aktuellen Börsenlage mit links.

Das Geld vom Seitenaus fließt im wesentlichen in die Anleihemärkte, in die Aktienmärkte fließt im Vergleich relativ wenig. Die Aktienmärkte werden auch erst fallen, wenn der entsprechende Verkaufsdruck entsteht. Dazu braucht es wirklich "neue" düstere Nachrichten und/oder steigende Zinsen. Wieso sollte auch ein "Kleiner", der in der miesen fundamentalen Lage erst dieses Jahr eingestiegen ist, jetzt schon wieder verkaufen? Die Großen dagegen sind beim Spiel "Reise nach Jerusalem". Dieses Spiel ist absolut unkalkulierbar. Einer der behauptet, er könnte mit irgendwelchen Techniken dieses Spiel einschätzen, ist mit teuren Illusionen unterwegs.
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Anti Lemming:

Chart-Schwäche bei Rohstoffen

3
11.09.09 10:20
hier gezeigt am Beispiel Nickel. Den Blei-Chart hatte ich bereits in # 48951 gepostet.

Der Nickel-Chart erinnert mich an Wawidus "drei Häuser und ein geplatzter Kondom (domed cone)" Charts.
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Der USA Bären-Thread 258785
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Anti Lemming:

Nickel "toppte" zeitgleich mit Chinas SSE

2
11.09.09 10:24
Der USA Bären-Thread 258790
Antworten
fkuebler:

AL, #48957: Erstklassige Analyse!

4
11.09.09 10:38

"Den Dollar zu drücken wäre damit der "Motor" für Blase 3.0. Insofern gebe ich Faber Recht. Wenn Blase 3.0 jedoch schwächelt, was insbesondere bei den Rohstoffen schnell passieren kann (siehe # 48951), kann der Versuch auch scheitern. Auslöser für dieses Schwächeln könnte sein, dass sich die Wachstumserwartungen für 2010 als überhöht erweisen. Der "Konsens" rechnet für 2010 mit 75 Dollar operativen Gewinn für den SPX statt 60 in 2009. Das wäre rund ein Viertel mehr. Ich halte dies für kaum  erreichbar, wenn die US-Wirtschaft nächstes Jahr nur um 1 oder 2 % wächst (falls überhaupt) und dieses "Wachstum" nur durch Staatssubventionen (also nicht organisch) zustande kommt.

Wenn Blase 3.0 Luft ablässt, würde dies wegen der massiven Short-Positionen auch den Dollar stärken, während Rohstoffen und den anderen  Dollar-finanzierten Assets (u. a. Aktien) die Luft ausginge. Es liefe auf ein "Replay" von Herbst 2008 hinaus. Wawidu hatte Blase 3.0 mal als Echoblase zur Housingblase bezeichnet. Solche Echoblasen toppen früher aus als das "Original". Öl könnte bei 75 Dollar austoppen, der SP-500 bei 1050."

... das muss einfach mal "aktenkundig" gesagt werden... ;-).

"Replay 2008" scheint mir eine gute allegorische Zuspitzung und hätte als Kurzfristszenario auch zweifellos Charme.

Nachdem ich - ausnahmsweise mal - Dusel gehabt habe (meine short Call EUR/USD sind genau vor dem Anstieg ausgelaufen :-), bin ich derzeit dabei, meine Einschätzungen zum USD zu überdenken. Längerfristig halte ich eine starke Abwertung mittlerweile für eher möglich bis wahrscheinlich. Kurzfristig kriege ich aber den Eindruck nicht weg - ähnlich wie du - dass wir bei einem Replay 2008 eine Art USD Short-Squeeze kriegen. Ich denke ich halte mich da jetzt erstmal raus, obwohl ich indirekt über short Öl und Gold natürlich weiter drinstecke.

Völlig unschlüssig bin ich strategisch bei Longbonds: Ein bewusst verfallen gelassener USD mit US-Niedrigzinsen bleibt einerseits für Longbonds bullisch, andererseits könnte die Auslandsnachfrage doch so stark zusammenbrechen, dass dies die Zinsen hochtreibt. Ich habe auch kein Gespür dafür, wie gross die US-Auslandsinvestments sind (sicher riesig, aber wie riesig?), deren Repatriierung einen USD-Verfall und damit Longbond-Yield-Druck begrenzen könnte. Das ist einfach zu viel auf einmal für mein kleines Köpfchen... ;-). Hach wie schön wäre das doch, wenn ich mich an eine HS-Daddelkiste setzen und einfach da lustvoll die Kohle reinschmeissen könnte... ;-)))

Aber taktisch bleibe ich erstmal long Longbonds, auch vor einem Hintergrund von Replay 2008.

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Anti Lemming:

fk - dann wollen wir mal hoffen,

3
11.09.09 11:08
dass die Blei- und Nickel-Charts oben halten, was sie bislang versprechen. Wenn man bedenkt, wie viele Hausfrauen und Gelegenheits-Zocker auf Grund der Dauer-Werbeberieselung bei N-TV und anderswo in Rohstoff-Fonds gelockt wurden (Argument: Asien boomt!, jetzt Rohstoffe kaufen!), steht einer "geordneten Rückabwicklung" (Replay 2008) wenig im Wege. Hilfreich wären noch "katalysierende" News von US-Banken...
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Anti Lemming:

Leerstehende Florida-Häuser - Hurrikanschäden?

3
11.09.09 11:11

www.theonion.com/content/node/97817

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Malko07:

Ca. die Hälfte

9
11.09.09 12:28
der Umsätze an den europäischen Aktienbörsen kommt aus dem US-$-Raum. Ich nehme an, dass es in Asien ähnlich sein wird. Das schwächt den US-$ ungemein. Die US-Großzocker versuchen sich weltweit zu sanieren. Mit ihrer schieren unendlichen Menge an $ können sie die Märkte bis jetzt recht gut steuern (deshalb machen z.B. immer öfters die europäischen Börsen die "Vorgaben für die USA - besonders wenn sonst nichts los ist). Hinzu kommen $-Carry-Trades aus dem Nicht-US-Raum. Das trägt auch nicht zu einer Stärke des US-$ bei. Sollten die Börsen weltweit abtauchen will ein Großteil dieses Geldes nach Hause. Dies wird den US-$ explodieren lassen. Die jetzigen Spielchen dienen mMn nicht der bewussten Schwächung des US-$. Das ist nur ein Seiteneffekt. Primär geht es um die Sanierung der US-Finanzbranche. Es werden quasi weltweit "Steuern" eingetrieben.

Längerfristig war der US-$ auf einem Abstieg. Mittelfristig muss das nicht so sein. Die Lage ist in großen Teilen der Welt eher schlechter als in den USA. Ich sehe nicht die Regionen die mich überzeugen würden mein Geld dort anzulegen. Auch in Europa sind einige Staaten dem Bankrott wesentlich näher. Und unter Blinden ist der Einäugige König. Es könnte sein, dass der schon sehr lange andauernde Verfall des US-$ für einige Zeit ausgebremst wird.
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daiphong:

fkuebler

2
11.09.09 12:49
wozu sollte jetzt repatriiert werden? In was denn?  
Patria der US-Gelder ist übrigens durchaus auch das Ausland bzw. Geld hat keins.
Die Masse ist an sich groß, s.U.

Der letzte große Kapitalabzug geschah doch nicht freiwillig, sondern weil die inneren Kreditstrukturen zusammenbrachen und Anlagen aus aller Welt abgesaugt wurden. Das passierte wiederum, weil die Löhne bzw. Renditen mit der Verschuldung nicht mehr mithielten.
Jetzt sind alle auf Niedrigzins umgeschuldet, das Kreditvolumen sinkt, viele sparen (in Aktien) oder entschulden sich, Kreditausfälle werden trotzdem weiter steigen, aber sie werden vergesellschaftet, Bilanzen sind flexibel gemacht, die Fed passt auf. Natürlich sind die Banken weiter unter Druck, aber einen nochmaligen Kredit- und Aktiencrash wird man verhindern.

Was nicht gegen Volatilitäten und massive Rücksetzer bei Rohstoffen usw. spricht, wenn statt des erwarteten Booms eine abwertende Schrumpf-USA die Exportnationen und deren Banken überrascht.
(Verkleinert auf 49%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 258829
Antworten
Anti Lemming:

China spinnt sich auf Erfolgskurs

6
11.09.09 13:12

finance.yahoo.com/news/...ngly-rb-2684468390.html?x=0&.v=2
 

Davon, dass die Importe um 17 % fielen (siehe Grafik unten) fehlt im Text jeglicher Hinweis.

Immerhin werden die hohen und stärker als erwartet ausgefallenen Exportrückgänge um -23,4 % erwähnt.

China "blüht" nun auf Grund seiner Binnenwirtschaft.  (Industrieproduktion wuchs um angeblich 12 %)

Die zig Milliarden an Bankkrediten sollen - sofern man dem Bericht Glauben schenken kann - eine lawinenartige Binnennachfrage losgetreten haben, die die Exportverluste überkompensieren.

Und das alles bei deutlich sinkendem Stromverbrauch. Oder nutzen die Chinesen schon massenhaft ihre eigenen Billig-Solarzellen??

 


 

reuters
China economy surprisingly strong; policy intact

On Friday September 11, 2009, 4:15 am EDT

By Jason Subler and Zhou Xin


BEIJING (Reuters) - Chinese industrial output and other economic data surprised on the upside in August, suggesting its recovery is on a solid course but not so strong that Beijing will need to hit the policy brakes anytime soon.

Asian shares edged up as the data supported regional recovery hopes, while the Australian dollar cut losses against the dollar and yen and oil prices rose above $72 a barrel. (MKTS/GLOB)

The only weak spot in August's data was trade. Exports fell 23.4 percent from a year earlier, a sharper drop than expected and accelerating from July's 23 percent fall as global demand remained frail.

"Clearly, it shows the domestic economy is doing much better because of the (government) stimulus, and external demand is still quite weak," said Tao Wang, economist with UBS in Beijing.

"I don't think weakness in exports is going to derail the fact that the general economy will continue to recover."

Industrial output grew at a 12-month high of 12.3 percent in August from a year earlier, jumping from 10.8 percent in July and moderately beating expectations, data issued by the National Bureau of Statistics showed on Friday.

[Obige Rechnung ginge nur auf, wenn die Chinesen die früher für den Export produzierten Waren nun selbst kaufen - wofür sie Kredite von der Zentralbank erhalten. Ob aus dieser Verschuldung wohl ein selbsttragender Boom wird??  - A.L.]

Investment growth also picked up a touch, and annual growth in the broad M2 measure of money supply rose to a record-high 28.5 percent.

Despite the signs of strength and the potential for mid-term inflationary pressures from such rapid liquidity growth, analysts expect policymakers to proceed cautiously and avoid pulling on the reins of monetary and fiscal policy too quickly.

Premier Wen Jiabao drove that point home on Thursday, saying the government would unswervingly apply its policy mix of massive government spending and loose money because the economic recovery remains fragile.

To see graphics on Chinese output and trade trends, click on:

graphics.thomsonreuters.com/099/CN_TRD0909.gif

graphics.thomsonreuters.com/099/CN_INDOT0909.gif



BROAD STRENGTH

"There's a pretty good configuration of data: on the activity side there is further strengthening and on the inflation side there is still negative inflation, so I don't think there's a real urgency to tighten policy aggressively," said Rob Subbaraman, chief Asia economist with Nomura in Hong Kong.

China's continuing strength and the hopes it has spawned for a regional recovery contrasted with relatively anemic data from Japan, which showed the economy grew by 0.6 percent in the second quarter, less than earlier estimates.

But not all analysts were convinced China should be looked to as an engine of global growth.

Stephen Roach, Morgan Stanley's Asia chairman, told Reuters that China was unlikely to lead the global economy out of recession because its own recovery lacks balance and is overly reliant on investment.

Continuing weakness in exports underlined the fact that China will have to continue to rely on domestic demand to drive growth in the coming months, even as the impact of the government's $585 billion stimulus package starts to wane.

Detailed figures suggested that private investment could be starting to take on more of a role in driving growth, even though government investment remains dominant.

Real estate investment rose 14.7 percent in the first eight months from a year earlier
, compared with a low of 1 percent hit in the first two months, boding well for private spending.

Overall urban fixed-asset investment growth reached 33.0 percent for the first eight months, edging up from 32.9 percent in January to July.

Li Xiaochao, spokesman for the statistics agency, told reporters the August figures had laid a solid foundation for China to achieve its 8 percent growth target for this year.

"We can see from the figures that the recovery trend in the national economy is getting more apparent this year," Li said.

One of the biggest challenges policymakers may face down the road is the risk of inflation, as food prices have begun to rise from their year-earlier levels.

Food prices, which make up a third of the consumer price index, rose an annual 0.5 percent in August, resulting in a drop in overall consumer prices of just 1.2 percent from a year earlier, versus a decline of 1.8 percent in July.

The consumer price index rose 0.5 percent from July, the first month-on-month rise in six months.

For a graphic on price trends, see:

graphics.thomsonreuters.com/099/CN_CPPI0909.gif

BETTER COMPOSITION OF LENDING

However, lending data showed what should be a reassuring trend for policymakers: that credit is being channeled more into mid- and long-term loans as opposed to short-term bill financing, meaning more cash is likely being put into actual investments.

Bill financing actually fell 276.4 billion yuan in the month, while mid- and long-term loans increased by 548.1 billion yuan.

Altogether, new local-currency loans reached 410.4 billion yuan -- far from the average of about 1.2 trillion in the first six months, but up from July's 355.9 billion yuan. Chinese bank and property shares rose, encouraged by the data.

For a graphic on lending trends, see:

graphics.thomsonreuters.com/099/CN_LNDG0909.gif

A surge in bill financing early in the year fed worries about dangerous stock and property price bubbles, concerns that came to a head when credit slowed sharply in July, prompting a more than 20 percent fall in Shanghai shares in a matter of weeks (^SSEC - News).

No such worries were present after the latest data. The Shanghai index, which had been up 0.4 percent before the reports, extended the day's gains to close up 2.2 percent.

"Today's readings should be positive for markets from stocks to commodities," Ting Lu and TJ Bond with Merrill Lynch in Hong Kong wrote in a report.

"As growth becomes a lesser concern, macro policies will be gradually geared to carry out structural reforms, to dampen asset prices rallies, to safeguard China's financial system, and to contain a new round of consumer goods price inflation." (Additional reporting by Langi Chiang, Simon Rabinovitch and Charlie Zhu in Beijing and Susan Fenton in Hong Kong; Graphics by Catherine Trevethan and Claire Morel

(Editing by Ken Wills & Kim Coghill)


 

 

(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 258830
Antworten
Anti Lemming:

Chinesische Industrieproduktion

2
11.09.09 13:13
Alles nun für den eigenen Bedarf??
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 258833
Antworten
Katjuscha:

blöde Frage AL, was sind PMIs? Danke!

 
11.09.09 13:16
"Das Mitbringen von Dosen, ...Tieren, Nazis, ...pyrotechnischen Erzeugnissen ist untersagt."
Antworten
fkuebler:

AL, #48967/8: Das ist alles derart witzig, ...

2
11.09.09 13:19
... dass man es wohl nur noch mit "witzig" bewerten kann... ;-)
Antworten
fkuebler:

Katjuscha #48968: Product Manufacturing Index

 
11.09.09 13:20
#48968: Product Manufacturing Index">
Antworten
fkuebler:

daiphong #48965: potenzielle USD-Ströme

2
11.09.09 13:36

"wozu sollte jetzt repatriiert werden? In was denn?"

Warum? Wenn ich - wie ich es tue - weiter von dem Hauptmodell "Bilanzrezession" ausgehe, dann müss(t)en die Amis eine Bilanzverkürzung versuchen, also Vermögenswerte verkaufen, um damit die am stärksten drängenden Kredite zurückzuzahlen. Und das wären zunächst mal USD-Kredite, weshalb der Prozess USD-stützend wäre.

Einfaches Modell: ich stelle mir mal vor, dass ich ein Haus für 1 Mio mit 800'000 Kredit gekauft hätte, und der Haus-Marktwert jetzt bei 500'000 läge. Meine Bilanz würde tendenziell überschuldet und meine Bank würde sehr nervös (vor allem wenn ich einen Faktor 10'000 draufschlage :-).

Gleichzeitig hätte ich z.B. eine europäische Firmenbeteiligung für 1 Mio, die ich teilweise mit einem Kredit von anderswo finanziert hätte. 

Dann würde ich die Firmenbeteiligung zu verkaufen versuchen, um den Kredit auf mein Haus zurückzuzahlen. Diese Repatriierung in meinen eigenen Währungsraum würde meine Währung stützen. Im Prinzip würde das Ganze die bilanzielle Überschuldungssituation zwar nicht beenden, könnte mir aber je nach Kreditstrukturen trotzdem Entlastung geben.

Danke für die Zahlen. Die zeigen, dass genug "Luft" da wäre. Wenn die Foreigners ihre US-Investments zurückfahren würden (auch Treasuries z.B.), was USD-drückend wäre, dann könnten/müssten die Amis ihre eigenen Auslandsinvestments spiegelbildlich zurückfahren, was relativ USD-stützend wäre.

P.S.: Weil die Wirklichkeit sich leider frecherweise immer ein bisschen komplizierter verhalten möchte, als selbst in lichten Momenten unsere kleinen Köpfchen verdauen können, gibt es leider noch alle möglichen Kreuz-, Quer-. und Zwischenströme, die sich auch auf's allerlustigste auch noch auf der Zeitachse verändern.

Und das alles nur um zu verhindern, dass wir alle an der Börse Multimilliardäre werden ;-))

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Anti Lemming:

Katjuscha - was ist PMI?

8
11.09.09 13:38

PMI - aus Wikipedia

PMI ist eine Abkürzung für:

* Polymethacrylimid, ein Hartschaumstoff

* Post Merger Integration im Rahmen einer Fusion von Unternehmen

* Postmortales Intervall – in der Forensik der Zeitraum vom Eintritt des Todes bis zur Untersuchung  der Leiche durch den Gerichtsmediziner (auch: Zeitraum, bis eine Chapter-11-Aktie das Kursziel Null erreicht hat - A.L.)

* Preventative Maintenance Interventions – Technischer Begriff für Wartungs- bzw. Instandhaltungsarbeiten an komplexen Geräten zur Vorbeugung von Fehlzeiten

* Privilege Management Infrastructure im Kontext IT-Sicherheit

* Product Manufacturing Information, Metadaten in Computer-Aided-Engineering-Systemen

* Project Management Institute    

* Purchasing Managers Index     *

PMI = der Flughafen Palma de Mallorca im IATA-Flughafencode

* Positive Material Identification, Materialanalysen und Verwechslungsprüfung

 


 

Zu ergänzen wäre noch "post-menstruelle Insuffizienz" (im Normalo-deutsch: "Migräne")

 

Der USA Bären-Thread 258841
Antworten
fkuebler:

AL, #48972: "Purchasing Managers Index"

2
11.09.09 13:48
Tja, nur wo AL draufsteht, ist auch echt AL drin... ;-)

Billige Nachahmungen ("Product Manufacturing Index") kann man doch sofort erkennen... ;-))
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Katjuscha:

Einige Leute scheinen hier wohl mit

3
11.09.09 13:49
grenzenloser Weisheit geboren zu sein.
"Das Mitbringen von Dosen, ...Tieren, Nazis, ...pyrotechnischen Erzeugnissen ist untersagt."
Antworten
pfeifenlümmel:

Shorties müssen

7
11.09.09 13:56
eindecken.
Der USA Bären-Thread 258847
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