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Der USA Bären-Thread


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NavigatorC:

kalifornien ist pleite bekommt keine kredite mehr

16
07.12.08 15:46
California Eyes IOUs for Second Time Since Depression (Update1)
By Michael B. Marois and William Selway

Dec. 5 (Bloomberg) -- California, the world’s eighth-largest economy, may pay vendors with IOUs for only the second time since the Great Depression, State Finance Director Mike Genest said.

In a letter to legislative leaders Dec. 1, Genest said the state “will begin delaying payments or paying in registered warrants in March” unless an $11.2 billion deficit is closed or reduced. California, which approved its budget less than three months ago, may run out of cash by March, state officials say.

Governor Arnold Schwarzenegger warned that the state may issue the warrants, which are a promise to pay with interest, to suppliers and contractors as the seizure in credit markets may make it too costly to borrow.

www.bloomberg.com/apps/...pid=washingtonstory&sid=a2TUhalNFDds
erster bei der einführung von zwangkrediten. sauber :-)

navigatorc
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C_Profit:

Interpretation oder Desinformation?

7
07.12.08 15:55

Seit Freitag gibt es dieses Machwerk von Börse Go und es ist mir ein Rätsel, wie man einen solchen Unsinn schreiben kann.

Auf erhöhte Sparsamkeit würde ich in diesem Zusammenhang als letztes schließen.

Dagegengestellt im 2.Artikel die Fakten.

US-Konjunktur: Verbraucher bauten im Oktober Schulden ab      

Subkategorie: Energie | ýDatum: Dec 5, 2008

Washington (BoerseGo.de) - Eigentlich ist es vernünftig, jetzt aber unpassend. Die US-Verbraucher machen weniger Schulden. Da viele Amerikaner in der Vergangenheit auf einem zu großen Fuß lebten, was die heutige Krise mit-verursachte (platzende Immobilienblase), wäre eigentlich Sparen angesagt. In der Rezession ist das aber Gift.

Sei es wie es will, die Federal Reserve meldet, dass die US-Verbraucherkredite im Oktober zurückgingen. Laut MarketWatch fiel die Verschuldung der amerikanischen Konsumenten im Berichtsmonat saisonbereinigt um 3,54 Milliarden Dollar, das sei eine Jahresrate von 1,6 Prozent. Das war der 2. Rückgang in drei Monaten (zuletzt August, damals minus 3,0 Prozent). Im September war die Konsumentenverschuldung dagegen noch um 3,1 Prozent gewachsen.

Die Kreditkarten-Verschuldung ging - trotz angeblicher Finanzkrise - lediglich um 0,2 Prozent zurück. Stärker war der Rückgang bei den sich nicht erneuernden Krediten (für Autos, persönliche Darlehen, Studentenkredite), dort gab es ein Minus von 2,6 Prozent.

 

Consumer Credit Declines as Borrowing for Autos Slows                          

More evidence that consumers are having a difficult time obtaining credit was released by the Federal Reserve on Friday. For the second time in three months, consumer credit declined compared to the previous year, and interest rates for car loans rose for the third straight month.

U.S. consumer credit fell by $3.5 billion in October to a total of $2.578 trillion, according to central bank data. As a percentage, consumer credit fell at an annual rate of 1.6%, compared to the 3.1% advance seen in September and the 3.0% decline in August.

 

The change was far below the consensus expectation for an increase of $2.0 billion. Revisions show that consumer credit in September rose less than expected at $6.7 billion, compared to an initial estimate of $6.9 billion.

Credit card and other revolving debt fell by 0.2% annually, or $0.2 billion. Non-revolving borrowing - such as auto, personal, or student loans - fell by 2.5%, or $3.4 billion.

Confirming that loan standards have gone up in October, as reported in the anecdotal Beige Book report released by the Federal Reserve on Wednesday, the average interest rate for a car loan moved up to 6.41%, up from 6.24%.

By Patrick McGee and edited by Stephen Huebl
©CEP News Ltd. 2

www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/1051779

http://www.mortgagenewsdaily.com/12052008_consumer_credit.asp

You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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NavigatorC:

passend dazu vom tulpenzwiebel könig

3
07.12.08 15:55
zum zwangskredit die zwangs nix zinsen mehr

‘Bernanke-san’ Signals Policy Shift, Evoking
Japan Comparison
By Scott Lanman

Dec. 2 (Bloomberg) -- Federal Reserve Chairman Ben S. Bernanke signaled he’s ready to dig deeper into the central bank’s toolkit after cutting interest rates almost as much as he can, opening the door to a shift by policy makers this month.

Bernanke yesterday said he may use less conventional policies, such as buying Treasury securities, to revive the economy, because his room to lower the main U.S. rate from the current 1 percent level is “obviously limited.” Even so, reducing the rate is “certainly feasible,” he said.

Policy makers may decide

www.bloomberg.com/apps/...068&refer=economies&sid=aziecc.MkO28

navigatorc
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NavigatorC:

bankpleite nummer 23

13
07.12.08 16:16
Weitere Bankenpleite in den USA

WASHINGTON: Im Zuge der schweren Finanzkrise ist in den USA erneut eine Bank in die Pleite gerutscht. Die US-Einlagensicherungs-Behörde schloss das regionale Geldhaus Georgia Community Bank, die Einlagen wurden an die United Bank übertragen. Es ist bereits die 23. Bankenpleite in den USA seit Jahresbeginn. Für die Kunden bleibe die Schließung ohne Auswirkungen, erklärte die Behörde.

www.dw-world.de/dw/function/...newsisfree_newsheadlines-23-rdf

navigatorc
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Keno77:

Finanzkrise kinderleicht

5
07.12.08 17:08

Finanzkrise kinderleicht

 

Noch heute stellen sich die Erwachsenen die Frage, warum es mit der Weltwirtschaft so schnell bergab ging. „Die Welt“ versucht das nochmals Jugendlichen in 10 Schritten zu erklären:

 

Schritt 1: Der Traum vom eigenen Haus

Ein eigenes Zimmer, ein großer Garten, vielleicht sogar ein Pool. Welches Kind träumt nicht davon? In Amerika erfüllt sich für viele dieser Traum. Die Eltern kaufen einfach ein schickes Haus. Millionäre müssen sie dafür nicht sein. Das Geld leiht ihnen der freundliche Mann bei der Bank. Er gibt den Eltern das Geld für den Hauskauf, einen KREDIT. Dafür müssen die Eltern eine Gebühr zahlen, den Zins. Jeden Monat wird ein Teil des Kaufpreises zurückgezahlt. Alles scheint gut. Die Familien freuen sich am eigenen Haus, die Bank über die Zinsen. Auch die Politiker sind froh: Den Menschen in ihrem Land geht es gut – mit eigenem Zimmer, großem Garten und Pool.

 

 

Schritt 2:   Trauriger Abschied vom Zuhause

Plötzlich stellen die Eltern fest, dass sie nicht mehr genug Geld haben, um der Bank den Kredit zurückzuzahlen. So geht es seit Anfang 2007 vielen Familien in den USA. Die Gründe sind unterschiedlich: Die einen haben ihre Arbeit verloren oder wurden krank. Bei anderen kam die Bank und verlangte höhere Zinsen. Das Haus wieder zu verkaufen, hilft den Menschen mit Geldsorgen nicht weiter. Denn sie finden niemanden, der ihnen genug

bezahlt, um der Bank alles Geld zurückzugeben. Hunderttausende müssen ausziehen.

 

 

Schritt3:  Der Bankchef kann es nicht fassen

Jetzt gehören Haus, Garten und Pool der Bank. Sie verkauft alles an den, der den höchsten Preis bietet. Zwangsversteigerung nennen das die Fachleute. Viel kommt dabei aber nicht rum. Die Bank macht Verlust. Die Aufregung ist groß. Doch die Bankchefs in Amerika sind selbst schuld. Jetzt rächt sich, dass sie in den Jahren zuvor zu gierig waren. Ein einziger nicht zurückgezahlter Kredit ist kein Problem. Doch die Mitarbeiter der Geldhäuser haben ganz viele Kredite vergeben, ohne vorher genau zu prüfen, ob die Kunden diese jemals zurückzahlen können. Sie haben sogar so viel Geld verliehen, dass sie die Kredite an andere Banken weiterverkauft haben – in England, in Frankreich und auch Deutschland

 

 

Schritt 4:  Auch deutsche Banker wundern sich

Bei einem Geldhaus aus Düsseldorf mit dem Namen IKB werden von einem Tag auf den anderen riesige Verluste entdeckt. Vorstände und Eigentümer sind außer sich. Es klang doch so einfach: Die Bank gibt Geld für Hauskredite an Banken in Amerika und erhält dafür von denen eine Extraprämie. Dass die Leute der IKB von amerikanischen Häusern keine Ahnung hatten, spielte lange Zeit keine Rolle. Bis, ja bis der Hausbesitzer im fernen Florida seine Raten nicht mehr zahlte und die Kredite wie Luftballons platzten. Auch andere deutsche Banken, beispielsweise die Sachsen, haben falsch SPEKULIERT. Die Chefs müssen gehen.

 

 

Schritt 5:  Alle hüten ihr Geld

Mit der Rettung der IKB im Sommer des vergangenen Jahres ist das Problem nicht erledigt. Jetzt geht die Krise erst richtig los: Alle Banken beginnen sich zu misstrauen, weil sie fürchten, dass jeder den amerikanischen Häuslebauern Geld geliehen hat und es jetzt nichts mehr zurückbekommt. Das ist wie in der Schule: Wer gibt schon gern einem Klassenkameraden mehr als einen Euro, wenn er nicht weiß, ob er ihn wiedersieht. Da hält jeder sein Taschengeld lieber beisammen. So denken auch die Leute in den Banken. Sie leihen sich untereinander nichts mehr. Nur eine besondere Bank hat ihre Schalter noch geöffnet: die ZENTRALBANK. Aber das reicht nicht. Wem die Scheine und Münzen ausgehen, kommt in Schwierigkeiten. Immer häufiger stehen Institute vor dem endgültigen Aus – vor allem in den USA, wo alles begann.

 

 

Schritt 6: Der Tresor ist leer, die Bank ist pleite

Der Staat muss ran. Die amerikanische Regierung soll verhindern, dass viele Tausend Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren und Kunden um ihr Erspartes bangen. Sie nimmt ihre Aufgabe ernst und greift allen unter die Arme. Doch bald fühlt sich die Politik von den Leuten in den Banken ausgenutzt. Sie sollen sich nicht blind darauf verlassen, dass der Staat auch ihren Tresor wieder auffüllt. Ein Institut aus New York bekommt Mitte September die Erziehungsmaßnahme zu spüren. Die Bank LEHMAN BROTHERS bettelt vergeblich um Dollar-Milliarden. Das einst so angesehene Bankhaus mit deutschen Wurzeln geht pleite.

 

 

 

Schritt 7:   Löscheinsatz mit viel Geld

Nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers droht ein Flächenbrand. Die Damen und Herren in den Banken haben das Signal der US-Regierung zwar verstanden: Wer in guten Zeiten zu gierig ist, soll nicht in schlechten angerannt kommen und den Staat um Hilfe bitten. Doch diese Erkenntnis führt zu einer ungewollten Reaktion. Die Banken bekommen noch mehr Angst. Sie trauen anderen Banken noch weniger als vorher. Denn alle wissen, das Schicksal von Lehman Brothers kann jeden ereilen. In Deutschland zum Beispiel droht es die Bank HYPO REAL ESTATE zu treffen. Der Regierung ist klar, noch eine Pleite einer großen Bank darf es nicht geben. Sonst greift das Feuer auf die anderen über. Gemeinsam mit den Chefs der wichtigsten deutschen Banken eilen die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung mit viel Geld herbei.

 

 

Schritt 8: Keine Angst, das Ersparte ist sicher

In den Fernsehnachrichten reden die Leute immer häufiger von „Krise“ und „Pleite“. Wenn es den Banken so schlecht geht, wäre es dann nicht besser, das gesparte Geld nach Hause zu holen? fragt sich mancher Zuschauer. Unter der Matratze oder im Küchenschrank ist man wenigsten sicher, dass es noch da ist. Wenn nun aber jederzur Bank geht und sein Erspartes abhebt, haben die Banken noch weniger Geld. Die Krise verschärft sich weiter.

Das muss verhindert werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung greifen ein. Sie spannen einen SCHUTZSCHIRM und versprechen: Das Geld ist sicher. Wenn eine Bank zusammenbricht, bekommt jeder sein Geld vom Staat zurück.

 

 

Schritt 9:  Nehmt doch bitte das Geld!

Die Sparer sind nach dem Garantieversprechen der Kanzlerin beruhigt. Aber nicht die Banken. Die haben Angst. Nur kein Geld verleihen. Jeder Euro wird gehütet wie ein Goldschatz, und das ist ein Problem. Ohne Geld der Banken funktioniert die Wirtschaft nicht. Unternehmen, ganz gleich ob sie Autos oder Solaranlagen herstellen, benötigen Kredite, um weiter arbeiten zu können. Der Staat sieht nur noch eine Lösung: Er muss die Banken mit so viel Geld überschütten, dass keine Bank mehr Angst hat, es könnte irgendwann alle sein. Rund 500 Milliarden Euro werden garantiert. Verdammt viel. Auf jeden einzelnen Bundesbürger gerechnet sind mehr als 6000 Euro.

 

 

Schritt 10:  Werden jetzt viele Menschen arbeitslos?

 

Angst breitet sich aus. In Autofabriken stehen Produktionsbänder still. Betriebe wollen Mitarbeiter entlassen. Viele Menschen haben Angst vor einer Wirtschaftskrise, vor allem, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Weil das weltweit so ist, treffen sich wichtige Regierungschefs in Washington. Sie überlegen, wie sie Menschen wieder Mut machen können, damit sie Autos kaufen, Häuser bauen und Geld ausgeben. Denn nur so gibt es genug Arbeit für alle. Und die Politiker wollen Regeln schaffen, damit Banken nie wieder so leichtsinnig mit Geld umgehen.

 

 

Link:   www.welt.de/multimedia/archive/00705/...se_161108-_705192a.pdf

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Anti Lemming:

Bedenken zu Posting # 34515 - Colin Twiggs

18
07.12.08 18:00

Bedenken zu Posting # 34515 - Colin Twiggs

Ich stimme, wie ich im Folgenden begründe, Wawidu in seiner Aufassung nicht zu, Twiggs habe in seinem Artikel die Probleme "exakt auf den Punkt gebracht".

Twiggs Argumente sind in gewisser Weise radikal-prokapitalistisch. Würde die "Lösung" der Probleme gemäß seinen Vorstellungen umgesetzt, risse dies die Weltwirtschaft mMn hoffnungslos in den Abgrund.

Seine Hauptthesen:

1. Die viel zu tiefen Zinsen der Fed fördern die Deflation (korrekt) und verhindern eine schonungslose Marktbereinigung, bei der die faulen Assets nicht länger versteckt werden könnten. Würde hier "reiner Tisch" gemacht, bekämen wir laut Twiggs eine V-förmige Erholung statt der jetzt zu erwartenden L-Depression.

Dabei argumentiert er u. a. , die Tiefzinsen hielten u. a. die Hauspreise in USA "künstlich hoch", was die Qualen im Endeffekt nur verlängere:

Artificially supporting prices removes the stimulatory effect that lower prices, especially of houses and investment assets, have on new investment. Instead of a V-shaped bottom followed by a quick recovery, you end up with L-shaped depression.


Meine Bedenken:  Ohne die stützenden Effekte der Tiefzinsen müssten die Banken (und andere Finanzinstitute wie Versicherungen und Hedgefonds) mehr Assets schneller abschreiben, was bei vielen Banken die Kernkapitalquote unter kritische Level bringen würde. Wir bekämen ein Massen-Bankensterben, auch der Großbanken. Die Folge wäre weltweites Elend, Massenarbeitslosigkeit und eine globale wirtschaftliche "Kernschmelze". Schon die Pleite der relativ kleinen Lehman Brothers hat gezeigt, was potenziell droht. Würden andere Großbanken ebenfalls pleite gehen, käme die völlige Apokalypse.

Wir würden daher, anders als Twiggs glaubt, keinen V-Boden bekommen, sondern den globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Twiggs Idee der "radikalen Bereinigung" - Alles Faule muss auf den Tisch, der Staat/die Fed darf nicht mit Tiefzinsen und Bailouts gegensteuern - trifft es daher nicht. Die steile Abwärtsflanke des vermuteten V würden wir dann sicherlich sehen - wobei der Tiefpunkt der Bewegung nahe den Nullmarken sämtlicher Indizes läge - , aber eben nicht die folgende steile Aufwärtsflanke.

Twiggs übersieht weiterhin, dass die Tiefzinsen den Banken eine Schonfrist gewähren. Bei den kommenden Nahe-Null-Zinsen in USA können sie sich am kurzen Ende billig refinanzieren, während sie am langen Ende relativ teuer ausleihen. Die Tiefzinsen kommen den Banken daher unmittelbar zugute, die Gewinne steigen. Gleichzeitig fallen die Asset-Preise (z. B. Hauspreise) weniger schnell. Die Banken erhalten dadurch die Möglichkeit, die Verluste schonend abzuschreiben, ohne dass ihr Kernkapital auf Pleite-Level fällt. Diese Gewinne werden freilich nicht ausgewiesen, sondern mit den Abschreibungen verrechnet. Unterm Strich bleiben niedrigere Verluste, als sie bei einer Radikalkur a la Twiggs auftreten würden.

Daher stimme ich auch seinem folgenden Argument nicht zu:

Cutting interest rates to artificially low levels, is both short-sighted and dangerous. We are undergoing a balance sheet recession, with banks and corporations deleveraging.


Das "Deleveraging" ist nach der vorangegangenen Blasen in allen Assetklassen ohnehin ein Muss. Es würde auch bei Hochzinsen nötig werden - und sogar in noch stärkerem Maße, was Banken und Hedgefonds reihenweise in den Abgrund triebe und die Wirtschaft vollends in die Depression.

 



2. Dass die Löhne wegen der Gewerkschaften und langlaufender Arbeitsverträge nicht fallen können, sieht Twiggs als negativ an. Die Firmen müssten deshalb seiner Ansicht nach nun vermehrt Leute entlassen, um bei sinkenden Verkaufspreisen (Deflation) ihre Profitabilität zu sichern.

Falsch ist schon mal seine These, dass diese Bestands-Arbeitsverträge der Mehrheit schaden:

Rather than share the pain equally across the entire workforce, some will benefit while the majority suffer.

Solange die Arbeitslosenquote nicht über 50 % liegt, wird die Mehrheit der Arbeitnehmer von den konstant bleibenden Löhnen einen Vorteil haben. Dass "einige Vorteile haben, während die Mehrheit leidet", trifft daher schon mal nicht zu.

Weiterhin übersieht Twiggs, dass - wenn fallende Löhne vertraglich zulässig wären - der Masse der Konsumenten weitere Kaufkraft entzogen würde. Dies würde die Wirtschaftskrise nur verschlimmern. Allein schon die Tatsache, das Regierungen in aller Welt - von USA über BRD bis China - große Stimulations-Pakete planen oder erwägen, die die Massenkaufkraft erhöhen sollen, zeigt, dass der Weg über Lohnkürzungen sicherlich der falsche wäre.

Lohnkürzungen wären auch eine Art "moral hazard". Zu den akzeptieren Grundbedingungen des Kapitalismus zählt, dass Arbeitgeber für ihr höheres Risiko höhere Gewinne/Einkommen erzielen "dürfen" als ihre lohnabhängig Beschäftigten. Denen wird in guten Zeiten der "Mehrwert" ihrer Arbeit - die Differenz aus dem, was sie der Firma einbringen, abzüglich dem, was sie die Firma kosten - vorenthalten. Die moralische Rechtfertigung lautet, dass sie dafür eben auch keine Risiken (außer etwaiger Arbeitslosigkeit, die aber "versichert" ist) zu tragen haben.

Würde man nun zulassen, dass auch die Löhne zur Dispositionsmasse werden, die in Krisenzeiten nach Gutdünken der Arbeitgeber nach unten gefahren werden kann (ein gravierendes Problem angesichts der Tatsache, dass der Reallohn in den Industriestaaten in den letzten Jahren SANK), dann würde die obige Legitimation des "Mehrwert-Vorenthalts" brüchig. Die Arbeitnehmer würden dann in Krisenzeiten ebenso zur Kasse gebeten wie die Firmen selbst. Im Idealfall sollten Firmen von dem überschüssigen Kapital, dass sie in guten Zeiten" überproportional erwirtschaften, Rücklagen bilden, die dann die Löcher in "schlechten Zeiten" stopfen.

Das verträgt sich freilich nicht mit dem amerikanischen Turbo-Kapitalimus, in dem in den letzten zwei Jahrzehnten die Gewinne in weitere - nicht tragfähige - Expansion sowie im Finanzwesen in immer höheres Leverage "investiert" wurden - immer mit der Gewissheit im Hintergrund, dass im Krisenfall der Staat bzw. die Fed mit einem Bailout alle Turbokapitalisten raushaut.

 

 


 

Fazit:

Ich bin froh, dass Leute wie Twiggs nicht an den Schalthebeln der Macht sitzen, weil die von ihm vorgeschlagenen "Radikalbereinigungen" zu einem womöglich irreparablen Kollaps der Weltwirtschaft führen würden. Die Ideen, die Twiggs vorschlägt, sind nicht grundfalsch. Man hätte aber bereits vor 15 bis 20 Jahren auf diese Bremse treten sollen - z. B. 1996, als selbst Blasenmeister Greenspan der US-Wirtschaft bereits "irrationalen Überschwang" attestierte. Greenspans Nonchalance und seine Tiefzinspolitik ab 2002, gefolgt von der jetzigen Bernankes, haben das System inzwischen derart destabilisiert, dass Radikalkuren a la Twiggs nicht mehr zu einer Reinigung führen würden, sondern nur noch ins Desaster.

Daher: Nette Idee, aber zu spätes Timing

 

Antworten
metropolis:

Al -Nachfrage

 
07.12.08 18:19
Zustimmung zu deinem Posting 34531, aber eine Nachfrage zur Deflation: Warum sollen die radikal gesenkten Zisnen in die Deflation führen? Führen sie nicht vielmehr in die Inflation, sobald die Banken ihre Bilanzen halbwegs bereinigt haben, und die FED dann zu spät und halbherzig die Zinsen heben sollte? Soweit mir bekannt ist beruht die Deflationsthese vor allem auf fallenden Assetpreisen, nicht auf fallenden Güterpreisen.
Antworten
Anti Lemming:

Keno

5
07.12.08 18:29

Die Crux dieser Aufzählung offenbart sich in Punkt 10. Dort steht:

Weil das weltweit so ist, treffen sich wichtige Regierungschefs in Washington. Sie überlegen, wie sie Menschen wieder Mut machen können, damit sie Autos kaufen, Häuser bauen und Geld ausgeben.

Das heißt doch: Weiter wie in Punkt 1. Punkt 1 aber war ja der Ausgangspunkt der Krise.

Ungewollt liefert die "Welt" somit den Beweis, dass man mit Benzin (noch mehr Kredite) kein Feuer (zu hohe Bestandsschulden) löschen kann.

Antworten
Anti Lemming:

Metro - Deflation

10
07.12.08 18:54
Die Tiefzinsen sollen eigentlich dazu dienen, die Deflation zu verhindern. Das Beispiel Japan ab 1990 zeigt jedoch, dass dies nicht zwingend funktioniert.

Autor Twiggs kehrt hier in der Tat die Kausalitäten um. Nicht die Tiefzinsen erzeugen Deflation, sondern die Deflation führt zu Tiefzinsen, mit denen die Fed die Deflation zu verhindern versucht. Daher ist Dein Einwand korrekt.

Die Frage, ob die Tiefzinspolitik der Fed langfristig inflationär wirkt, wurde hier im Thread ja bereits mehrfach diskutiert. Ich bin auch der Ansicht, dass die langfristig der Fall sein wird. Die Fed stellt sich das vermutlich so vor, dass sie zunächst extreme Stimulanz bietet und dann - wenn die Wirkung sich gezeigt hat - die Zinsen zügig wieder erhöht. Ähnliches sahen wir ja ab 2004, als die von 2002 bis 2004 dauernde 1-%-Leitzins-Periode endete und die Fed die Zinsen bis 5,25 % hochfuhr.

So will die Fed vermutlich auch im nächsten Aufschung vorgehen. Die Gretchenfrage ist, ob die "Inflationierungspolitik zur Deflationsvermeidung" wirklich zu dem erhofften Aufschwung führt. Der Aufschwung nach 2004 war ja eine "Scheinblüte", die durch die (Haus-)Verschuldung angeschoben wurde (Haus als Geldautomat). Jetzt aber sind keine Werte mehr zum Beleihen da, so dass der US-Konsument "nackt" dasteht.

Falls das Experiment der Fed nicht gelingt, drohen auch in USA japanische Verhältnisse - gekennzeichnet von jahrzehntelangen Tiefzinsen OHNE wirtschaftliche Erholung. Dann hätten die Tiefzinsen das Ziel der Deflationsvermeidung nicht erreicht - und man könnte mit reichlich Begriffsunschärfe Twiggs zustimmen, dass sie die Deflation "erzeugt" hätten. (Genau genommen ist diese Aussage nicht korrekt.)
Antworten
permanent:

Welche Anlageform schlägt die Teuerung?

12
07.12.08 19:12
Welche Anlageform schlägt die Teuerung?

Wir zeigen Ihnen drei Langfristverläufe (von 1800 bis heute). In welchen der drei Werte würden Sie investieren?

Der USA Bären-Thread 5168546

 

Der USA Bären-Thread 5168546

 

Der USA Bären-Thread 5168546



Sie sehen die inflationsbereinigten Charts von Kupfer, Silber sowie des zurück gerechneten Dow Jones Index (in dieser Reihenfolge). Einen konstanten realen Aufwärtstrend zeigt nur der Aktienmarkt.

Rohstoffe galten unter Fonds-Managern bis vor kurzem nicht als eigene Anlageklasse. Es scheint so, dass dieses Prädikat ("eigene Anlageklasse") jetzt wieder entfernt wird. Viele Rohstoff-Fonds wurden bereits aufgelöst. Einzig Gold kann derzeit überzeugen. Im Verhältnis zum CRB-Rohstoff-Index befindet sich die Outperformance auf einem Niveau, wie sie lediglich zu Beginn der 80er Jahre (auf dem Höhepunkt der damaligen Goldhausse) zu beobachten war.

Der USA Bären-Thread 5168546



Doch auch Gold ist ein Rohstoff. Und deshalb kann auch Gold die Inflation nicht schlagen.

Inflationsbereinigt befindet sich der Goldpreis derzeit auf dem Niveau des Jahres 1974. Auch die Immobilienpreise können dies nicht. Über den Kunstmarkt liegen uns leider keine Langfristzeitreihen vor. Wir nehmen aber an, dass auch der Kunstmarkt seine Schwierigkeiten haben dürfte, langfristig stärker als die Inflationsrate zu wachsen. Jedoch gilt: US-Staatsanleihen rentieren langfristig real ebenfalls positiv.

Fazit: Der einzige Markt, der - neben den Renditen für Staatsanleihen - die Teuerung in konstanter Manier schlägt, ist der Aktienmarkt. Verfolgen Sie die Marktentwicklungen in unserer handelstäglichen Ausgabe.


© Robert Rethfeld
www.wellenreiter-invest.de

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permanent:

Europäische Industrie in schwerer Krise

7
07.12.08 19:20

Europäische Industrie in schwerer Krise

Die europäischen Unternehmen haben immer mehr mit der sich abschwächenden Nachfrage aus dem In- und Ausland zu kämpfen. Nachdem es in Deutschland im September bereits zu einem deutlichen Einbruch der Produktion von 3,6 % im Monatsvergleich gekommen war, zeichnet sich im Oktober ein weiteres Minus von 0,5 % ab. Mit Blick auf die bereits bekanntgegebenen Produktionstopps in verschiedenen Wirtschaftszweigen ist der Ausblick für den Rest des 4. Quartals alles andere als rosig. Insofern scheint ein deutlicher Produktionseinbruch in der Periode unabwendbar. In den Nachbarländern sieht es nicht besser aus. Im Verlauf der Woche dürfte anhand der französischen Zahlen zur Produktion deutlich werden, dass nicht nur die deutsche Wirtschaft leidet. In Frankreich rechnen wir im Oktober mit einem kräftigen Rückgang der Industrieproduktion um 1,3 % gg. Vm. Insofern sollte die Rückbildung der europäischen Industrieproduktion um 1,5 % m Monatsvergleich niemanden schocken (Freitag). Der am Dienstag in Deutschland anstehende ZEW-Finanzmarkttest sollte sich nahtlos in die zuletzt veröffentlichten Vorlaufindikatoren einreihen und wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft machen. So dürfte die Erwartungskomponente signifikant von -53,5 auf -65,0 Punkte nachgeben und damit sogar das bisherige Tief vom Juli dieses Jahres unterschreiten. Auch bei der Einschätzung der aktuellen Lage rechnen wir mit einem Einbruch von -35,9 auf -50,4 Punkte. Die Zahlen zur Handelsbilanz sollten ein Indiz geben, woher die Schwäche der Wirtschaft derzeit kommt. So dürfte sich der Überschuss im Oktober von 13,7 Mrd. EUR auf 12,5 Mrd. EUR zurückgebildet haben. Insbesondere die Exporte leiden unter der Abkühlung der Weltkonjunktur. Gerade die USA fallen zunehmend als Nachfrager aus. Dies äußert sich im Oktober wohl in einer Verringerung des USHandelsbilanzdefizits von 56,5 Mrd. USD auf 52,0 Mrd. USD. Dass die Kauflaune der US-Konsumenten immer weiter abnimmt, sollte sich auch in den Einzelhandelsumsätzen widerspiegeln. Hier rechnen wir im November mit einem Minus von 2,0 % gg. Vm. Ein nicht unwesentlicher Teil des Rückgangs dürfte auf die fallenden Umsätze an den Tankstellen zurückzuführen sein - hier machen sich die gesunkenen Benzinpreise bemerkbar. Das Konsumentenvertrauen der Universität Michigan für den Monat Dezember sollte zeigen, dass nicht mit einer Belebung des Konsums zu rechnen ist. So dürfte sich die Umfrage in Höhe des Vormonatswertes von 55,3 Punkten einpendeln.

Bund-Future: Nach Rekordhoch mit langsamerer Gangart

Mit dem Kontraktwechsel am Montag sollte der Bund-Future in ruhigeres Fahrwasser kommen. Eine Verschnaufpause würde gut tun. Der Euro bewegt sich zum US-Dollar weiter in einer seitlichen Schiebezone zwischen 1,23 USD und 1,31 USD. Erst ein Verlassen dieser Handelsspanne eröffnet neue Kursfantasien.

Quelle: HSBC Trinkaus

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Keno77:

@Antilemming: nicht ganz

2
07.12.08 19:32
Wirtschaft soll zu 50% auch Psychologie sein. In dem Sinne verstehe ich auch die von Dir zitierte Aussage: "der Gipfel soll Mut machen zum Kauf von Autos, Häusern und Geld ausgeben."

Das was Du ansprichst ist die Frage der Finanzierung vorgenannter Güter. Das lässt der Artikel zwar offen. Im Hinblick auf die bisherigen katastrophalen Auswirkungen der Krise, die in dem Artikel auch sehr schön in anschaulicher Form dargestellt werden, gehe ich aber nicht davon aus, dass der Verfasser an eine zyklenhafte Wiederholung der bisherigen Verschuldungsexzesse denkt. Nur dann kämen wir wieder zurück zu Punkt 1.

Unabhängig davon mache aber auch ich mir Gedanken, ob und inwieweit mit dem derzeitigen „Fluten“ der Finanzmärkte mit Liquidität nicht an anderer Stelle schon wieder neue Blasen im Entstehen sind.

Zumindest ist das was wir derzeit haben wieder ein „Extrem“.  Marktgleichgewichte scheinen sich in dem Traditionsland des Kapitalismus USA nur schwer einstellen zu wollen.
Antworten
Malko07:

Die Lasten eines

14
07.12.08 20:17
Kredites bestehen nicht nur aus Zinsen. Es wird auch eine Tilgung erwartet. Ein Konsument, der so hoch verschuldet ist, dass ihm die Tilgungsraten ein ausreichend komfortables Leben vermiesen, wird sich auch bei noch so niedrigen Zinsen nicht mehr zu weiteren Krediten verführen lassen. Täte er es dennoch, würde er scheitern. Erreichen sehr viele diesen Status (über 10%), hat das katastrophale massenpsychologische Auswirkungen. Die USA könnten diesen Zustand erreicht haben. Unter dieser Gruppe fallen nicht die Obdachlosen und Gescheiterten (die können eh nichts wesentliches mehr zum Konsum beitragen) sondern diejenigen die, wenn sie "wie gehabt" weitermachen würden, scheitern würden. Derartige Vorgänge gab es schon in vielen Ländern, auch in den USA. In einer derartigen Situation helfen auch Zinssätze von 0% nicht weiter. Die Deflation kommt zwangsweise und wird noch durch die niedrigen Zinsen unterstützt. In einer Deflation stehen alle Unternehmer unter einem unheimlichen Druck die Preise und damit die Kosten zu senken. Niedrigere Zinsen unterstützen sie dabei und verlängern die Deflation. Das Ende eines derartigen Zustandes wird erreicht, wenn sich eine ausreichend große Konsumentenzahl ausreichen entschuldet hat. Sowas dauert im Regelfall Jahrzehnte. Seit einigen Monaten steigen in den USA die Sparraten und der Konsum geht kontinuierlich zurück. Die private Verschuldung ist einzigartig und wird nicht so schnell abgetragen sein. Im Gegensatz dazu ist die staatliche Verschuldung eher gering. Die Gesamtauslandverschuldung ist absolut gesehen, allerdings erschreckend groß.

Bis heute hat in der gesamten Finanzgeschichte keine Regierung es geschafft, die Volkswirtschaft aus diesem Zustand beschleunigt herauszuführen. Wieso sollte es die US-Administration, wenn sie denn schon obigen Zustand erreicht hätten, es schaffen? Weil sie bis jetzt so kopflos und dann wieder ideologisch agitiert haben und dabei Lehman pleite gehen ließen (diese kleine Bank war immerhin wesentlich größer als die Deutsche Bank)? Es wäre wie ein Sechser im Lotto.
Antworten
C_Profit:

Wirtschaft ist derzeit zu 100% eine Frage

7
07.12.08 20:30

von "Haben oder nicht Haben",

They cannot afford to continue to both service their debt and live at the same time.

Die Ölsandindustrie Albertas leidet unter den niedrigen Ölpreisen, Anstieg der Insolvenzen um über 50%,

Jobverluste, Retaller, Immobilien, Bautätigkeit und natürlich Autos, LKW und Maschinen erleben Nachfragerückgang.

Alberta bankruptcies on the rise as oilsands downturn cools economy

...a report by the federal Superintendent of Bankruptcy last week said total monthly filings in Alberta soared more than 50 per cent between October 2007 and this year. Nationally, bankruptcies were up 21 per cent.

"As goes oil prices, so goes Alberta."

 

Retail sales in Alberta are now the weakest in Canada. And the real estate market in Calgary has been cooling off tremendously, with nine listings for every sale.

 

"In the case of some of these tradespeople, they've lost their jobs. There's no more home construction," said Alger.

 

Alger has also been seeing a gradual increase in people living off fixed income filing for bankruptcy in the past few years, largely due to the "crazy" cost of living increase.

http://ca.news.yahoo.com/s/capress/081207/...ess/alberta_bankruptcies

You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
metropolis:

Al #534

5
07.12.08 20:31
Absolut richtig, das ist mit Sicherheit das Kalkül der FED: Jetzt mit radikaler Zinssenkung stimulieren um dann die Zinsen zügig wieder anzuheben. Die Katastrophe kommt jedoch, wenn der Plan NICHT aufgehen sollte, denn dann gibt es japanische Verhältnisse. Tiefer als 0 kann man die Zinsen schließlich nicht senken. Zudem wirkt der "Trick" in den letzten Jahrzehnten zunehmend nicht mehr, dh. die FED kann die Zinsen in Boomphasen nicht mehr weit genug anheben, um genügend Pulver für Rezessionspahsen anzuhäufen. Ich hab den Chart nicht zur Hand, aber im 30-Jahres-Chart der Fund Rate sieht man einen deutlichen Abwärtstrend.

Nichts desto trotz ist USA nicht Japan. Daher rechne ich persönlich nicht mit einer Deflation a la Japan. Die Amerikaner sind viel komsumfreudiger und die Sparquote sowie das Durchnittsalter sind deutlich geringer als in Japan. Sobald die Schlinge um den Hals der Amis lockerer wird werden sie also wieder auf Teufel komm raus konsumieren...

Zur Erklärung: Die Japaner sind vor allem aufgrund der hohen Immopreise und Lebenshaltungskosten sowie des hohen Durchschnittsalters gezwungen, für ihr Alter selber viel zu sparen. Daher konsumieren sie Zeit ihres Lebens sehr wenig, sondern tragen ihr Geld zu Bank bzw. stecken es in Immobilien. Die Folge ist Deflation.
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Kicky:

Weltweit künftig nur noch sechs Auto-Konzerne

11
07.12.08 20:35
sagt Fiatchef Sergio Marchionne. Nur sechs Auto-Konzerne weltweit werden nach Einschätzung von Fiat-Chef Sergio Marchionne die gegenwärtige Wirtschaftskrise überleben. "Der einzige Weg für Unternehmen sich zu behaupten, ist, mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu bauen", sagte Marchionne der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" (ANE).
Er erwarte daher in den nächsten 24 Monaten eine Konsolidierung, bei der am Ende ein Auto-Massenhersteller aus den USA, einer aus Deutschland, ein französisch-japanischer Konzern, "vielleicht mit einer Erweiterung in den USA" sowie ein japanischer und ein chinesischer Autobauer stehen werden. Dazu käme noch ein "weiterer europäischer Spieler", fügte Marchionne hinzu. Über die Zukunft der Premiumhersteller wie Mercedes oder BMW wollte er sich nicht äußern.

Im Moment würden nur fünf Hersteller - Toyota Motor, General Motors, Volkswagen, Ford Motor und Renault-Nissan - die kritische Marke von jährlich 5,5 Millionen Autos erreichen. "Dieses Geschäft verändert sich völlig. Es kann sich nicht so wie in der Vergangenheit fortsetzen. Unabhängigkeit ist in diesem Business nicht länger aufrecht zu erhalten", fügte Marchionne hinzu.

Nach der künftigen Rolle seines eigenen Unternehmens befragt, sagte der Fiat-Manager der Zeitschrift: "Ich trete die Bremse bei allem. Ich trete die Bremse bei der Modell-Entwicklung, wenn sie nicht schon zu 80 oder 90 Prozent fortgeschritten ist. Der Alfa 147-Nachfolger wird kommen, keine Frage. Aber wenn Sie mich fragen, ob ich in ein neues SUV für Alfa investieren werde, dann lautet die Antwort "Nein!". Er fügte hinzu: "Die Wal-Marts der automobilen Welt, die Massenproduzenten, die wir sind, müssen lernen und akzeptieren, dass da ein neues Businessmodell nötig ist, damit unsere Läden funktionieren."
diepresse.com/home/wirtschaft/...onal/435871/index.do?from=rss
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Kicky:

Nobelpreisträger erwartet Aus für US-Autoindustrie

13
07.12.08 20:43
Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman glaubt nicht an eine Rettung der US-Autoindustrie. Mit dem staatlichen Hilfspaket habe man sich wohl nur "zwei Monate Zeit gekauft", sagt er.
Der diesjährige Wirtschafts- Nobelpreisträger Paul Krugman glaubt nicht an eine Rettung für die angeschlagene US-Autoindustrie. Drei Tage vor Entgegennahme der Auszeichnung sagte der Professor von der US-Universität Princeton und Autor zahlreicher wirtschaftspolitischer Schriften am Sonntag in Stockholm, mit dem in Washington geplanten Rettungspaket würden wahrscheinlich nur "zwei Monate Zeit gekauft".

Was danach geschehen könne, wisse er nicht, meinte Krugman. Da die Probleme der führenden US-Autounternehmen aber nicht nur durch die Finanzprobleme, sondern auch strukturell bedingt seien, würden die betroffenen Konzerne am Ende aber wohl verschwinden.

Krugman sprach sich für Regierungsprogramme zur Ankurbelung der Konjunktur aus, wie sie vom künftigen US-Präsidenten Barack Obama geplant in der letzten Wochen unter anderem auch durch die schwedische Regierung aufgelegt worden sind. Damit könne man den "enormen Druck auf die Wirtschaft" mindern.

.....Der US-Automarkt war im November um 30 bis 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Die Autokonzerne gaben daraufhin Produktionskürzungen bekannt. Selbst der japanische Konzern Toyota, der mit seinen spritsparenden Modellen bisher relativ gut dagestanden war, teilte am Samstag mit, die Werksferien im Dezember und Jänner in allen Werken in Nordamerika um bis zu zehn Tage verlängern zu wollen.

Obama: "Es gibt keine einfachen Lösungen"
Derweil rechnet der designierte US-Präsident Barack Obama mit einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage in den USA. "Es gibt keine schnellen oder einfachen Lösungen für diese Krise, die in vielen Jahren gemacht wurde, und es wird wahrscheinlich schlimmer werden, bevor es besser wird", hatte Obama am Freitag betont.
diepresse.com/home/wirtschaft/international/435953/index.do?
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C_Profit:

Nullzinssatz und Strafabgabe für "Parkguthaben"

5
07.12.08 20:54
Sonntag, 7. Dezember 2008
Rettungsschirm für Banken
Regierung prüft Korrektur
www.n-tv.de/1064994.html
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Kicky:

Draaisma wieder bärisch

7
07.12.08 20:58
ftalphaville.ft.com/blog/2008/12/01/18885/...signal-turns-red/
There was much excitement a month ago when Morgan Stanley strategist Teun Draaisma, announced a “full house” buy signal from the four key indicators he follows (Valuation, Capitulation, Risk and Fundamentals, if you are interested).Apparently, this was the strongest signal to buy equities in six years and the indicators had a near perfect track record.

But after last week’s record breaking rally for global equity markets, Draaisma has turned bearish, downgrading equities to “neutral” from “overweight”....Draaisma says the case for a bear market rally is still there, but with markets swinging around violently and fundamentals still poor, the game has become much more dangerous.
"Throughout the year, we thought that this bear market was like the early 1970s or 1990s, when the market low is reached early on once inflation peaks, valuations are cheap, and policy makers panic. This may still turn out to be the case, but we are not so sure anymore, because disinflation could become a deflation scare, the valuation case is not rock bottom yet, and policy traction is limited in times of deleveraging and lack of confidence....
We expect a 43% earnings recession by the end of 2009, and US house prices to trough in 1H 2010. It could be worse. The next bull market could start one to two quarters ahead of the trough in earnings or US house prices. A third important signal would be when the Fed’s Senior Loan Officer Survey signals that deleveraging is well advanced. In bear markets, patience is the golden virtue, capital preservation rules."
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Kicky:

Economic Outlook laut Business Roundtable finster

2
07.12.08 21:09
Nearly half of the chief executive officers across the U.S. expect their sales to decline over the next six months, according to a fourth-quarter survey conducted last month by the Business Roundtable.

The Washington, D.C.-based company’s economic outlook index — which measures expected sales, capital expenditures and employment figures for the next six months — shrunk to 16.5 this quarter. In the third quarter it was 78.8, and the fourth quarter of last year, it was 79.5. The index is centered on 50, and results can range from negative 50 to positive 150.

An index of 50 or lower points to an overall economic contraction.

For the next six months, 52 percent expect U.S. capital spending at their companies to decrease and 60 percent predict their U.S. staffing levels will contract during that time.

Business Roundtable has been surveying its membership -- CEOs of about 160 of top U.S. companies -- on a quarterly basis since 2002.

“As economic conditions continue to soften, so have our member CEOs’ near-term expectations for sales, capital spending and employment,” said Harold McGraw III, chairman of Business Roundtable and chairman, president and chief executive of The McGraw-Hill Cos. “We are committed to working with the new administration and Congress to restore economic growth through bipartisan solutions to the complex challenges facing our workers and businesses.”

In terms of the overall U.S. economy, member CEOs estimate gross domestic product growth for 2009 to be flat.

In regards to cost pressures, CEOs say material costs have the greatest impact over an array of pressures, like labor costs, health care expenditures, energy costs and litigation costs.

For the first time, CEOs listed pension costs as a major concern.
The Business Roundtable’s member CEOs head top corporations that represent a combined workforce of nearly 10 million employees and $5 trillion in annual revenues.
www.bizjournals.com/baltimore/stories/2008/12/01/daily67.html
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Kicky:

UBS-Rettungspaket: 20 Milliarden vernichtet

9
07.12.08 21:21
da fragt man sich wie das bei anderen Rettungspaketen ist mit den Schrottderivaten

Bei den Papieren handelt es sich nicht um in der Schweiz übliche Hypotheken. Sondern um Derivate. Und da erhalten nur privilegierte Gläubiger fast alles zurück. Es läuft nicht optimal für die Schweizer Nationalbank und uns Steuerzahler mit den von der UBS grosszügig überreichten Ramschpapieren. Denn sie verlieren jeden Tag an Wert. Für Bewertungskorrekturen sorgen die massiv erhöhten Risikoprämien, die für diese Papiere entrichtet werden.

Damit wird die Nationalbank nicht umhin kommen, innert Kürze eine Bewertungskorrektur in Milliardenhöhe bekannt zu geben. Daneben steht auch noch eine nochmalige grosszügige Zinssenkung vor Jahresende im Raum.

Wären die 60 Milliarden Hypothekarverbriefungen noch bei der UBS, dann wäre die grösste Schweizer Bank wohl pleite. Denn sie müsste nach gängigen Buchhaltungsregeln die Papiere zu Marktwerten in die Bilanz setzen.

Die einzige Quelle für Marktdaten ist der Spezialist Markit. Dessen Daten verwendete die UBS jeweils im Geschäftsbericht zur Rechtfertigung ihrer Verluste. Die Grafik nebenan zeigt den Wertverlauf seit Ende September, dem Stichtag. Minus 40 Prozent bei allen Kategorien – im Minimum.
Die Rettungsaktion für die UBS wird nun also zum finanziellen Debakel für die Nationalbank. Denn auch die hat nicht unendlich Geld und nur eine Eigenkapitaldecke von rund 60 Milliarden Franken.

Gemäss den verfügbaren Marktdaten haben die Hypothekarpapiere, die die  Nationalbank der  UBS für 60 (meine Korrektur) Millionen Franken abkauft, seit Ende September bereits zwischen 40 und 50 Prozent an Wert verloren. Die UBS muss die ersten 6 Milliarden der Verluste übernehmen. Damit droht der Notenbank ein Verlust von über 20 Milliarden Franken.

...Am Montag wird das UBS-Rettungspaket im Nationalrat debattiert. Am Dienstag werden 6 Milliarden Franken vom Bund überwiesen, und in den nächsten Monaten übernimmt die Nationalbank für 60 Milliarden den grössten Teil der am meisten gefährdeten Hypothekarpapiere.

Im Moment zeichnet sich ab, dass die National- und Ständeräte viele Stunden debattieren werden und am Schluss das Paket annehmen....Realistisch ist: Während die UBS froh sein kann, dass sie die Papiere nicht mehr auf den Büchern hat, kann sich der Steuerzahler in der Schweiz nur sagen: Wahrscheinlich bleibt der volkswirtschaftliche Schaden mit dem Rettungspaket der Nationalbank viel geringer, als wenn es zu einem Konkurs der UBS kommt. www.sonntagonline.ch
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C_Profit:

Zombie Banks & Gold Trigger

4
07.12.08 23:32

Der USA Bären-Thread 5169355

          Zombie Banks & Gold Trigger  

by Jim Willie, CB. Editor, Hat Trick Letter | December 4, 2008

 


The USGovt and financial system is growing deep commitments to support dead entities. Their business models have failed. They are bankrupt. Although with faulty business model, often l aced with fraud, they have been fully adopted by the USGovt and US Federal Reserve. They are considered too big to fail. Or one should say, they are too connected to the power structure, or they are too intertwined with explosive financial devices, or one from their own tribe is running the Dept of Treasury. Capitalism embraces the Darwinian principles bound by survival of the fittest. The United States bears absolutely no resemblance to such principles anymore, at least at the upper corporate echelons. The system is giving colossal support to zombie banks and soon zombie corporations. The Wall Street banks continue to receive money without any restrictions whatsoever, even grants after meetings held before dawn, but Detroit carmakers must produce a plan for reform. Under what conditions did Citigroup receive untold billion$? Did they make concessions, or just pull a string? Hidden motives abound, even for the Citigroup last minute bailout.

(...)

GOLD IN EURO TERMS

 

The last several months have put too much focus on the US perspective. The gold price has consolidated in euro terms. The real fireworks for gold lie ahead. The COMEX gold & silver markets are certain to endure major assaults. Their phony low price invites heavy demand, if not destruction much like an outstretched rubber band. The swallow of the bitter hyper-inflation pill will assure the rise in gold price. The engines are revving still at 10 thousand RPMs, as gold watchers await the price inflation skidmarks on the economic tires. They are coming. Patience has been sorely tested. With the shift of power away from the US and toward Europe in the Western world, the price of gold should be viewed more often in euro terms. It has not fallen badly, but instead has consolidated. The bullish divergence is clear. A U-shaped reversal pattern requires a move above 650 euros to ignite a rally. Before long, gold will run up in all currencies.

 

Der USA Bären-Thread 5169355

 

 www.financialsense.com/fsu/editorials/willie/2008/1204.html

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Keno77:

Von Finanzkrise nie was gehört ...

9
08.12.08 00:41
..... oder es gibt keinen Grund sich von der Finanzkrise irgendwie beeindrucken zu lassen.

Neuester Trend auch in Deutschland:  Neckermann Reisen, Thomas Cook, TUI, Öger Tours bieten nun auch den Urlaub auf "Pump" an.  Motto: "Großer Urlaub sofort - kleine Raten später".

Der Sprecher des Deutschen Reiseverbands (DRV) in Berlin sieht dabei auch keine Gefahr, mit der Finanzierung die Verbraucher in eine Schuldenfalle zu stürzen: „Es handelt sich lediglich um ein Angebot, trotz eines finanziellen Engpasses eine Reise unternehmen zu können. Es steht jedem Kunden frei, dieses zu nutzen.“

Die Reisefreudigkeit der Deutschen kann allerdings leicht zu einer Schuldenspirale führen, wenn der neue Urlaub schon beginnt und der letzte noch nicht abbezahlt ist.

Und auch die Zinsen seínd recht "happig":  effektiver Jahreszins in der Spanne von 9,99%  - 15,19%.

www.welt.de/reise/article2828532/...gibts-auch-auf-Kredit.html
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C_Profit:

Athen: Des Pudels Kern...

5
08.12.08 01:21

die ganze Zeit habe ich mich gefragt, warum immer von Krawallen NACH den Todesschüssen die Rede ist, und nicht zur Sprache kommt, was dem vorausgegangen ist!  Wer vermutet, dass ich mir diese Frage im Geiste rein rhetorisch gestellt habe, könnte richtig liegen.

Eine politische Idee ist hinter den Zerstörungstrips, zu denen die Vermummten mit ihren Rucksäcken voller Steine und Molotowcocktails von hier aus alle paar Monate aufbrechen, nicht zu erkennen – außer dem blinden Hass auf Kapitalismus, Globalisierung, Banken und Großkonzerne.

 

Wenn irgendjemand Zweifel hatte, wie die Zukunft aussieht...

Ein Blick hinüber zum Stadtteil Exarchia. Auch hier steigt schwarzer Qualm auf. Flug über das Stadtzentrum: ausgebrannte, umgestürzte Autowracks säumen die Straßen. Viele Fassaden sind schwarz vom Ruß. Aber das ganze Ausmaß der Zerstörung zeigt sich erst am Boden, bei einem Gang durch die gespenstisch menschenleeren Straßen im Zentrum: überall verwüstete Geschäfte, ausgebrannte Bankfilialen und Supermärkte. Athen am 2. Advent: eine Stadt im Ausnahmezustand.

So etwas kann in Exarchia vorkommen. Hier ist die Polizei nicht gern gesehen. Das Künstlerviertel war schon während der griechischen Militärdiktatur (1967-74) ein Zentrum des Widerstandes.

und

Es bleibt nicht bei den Ausschreitungen in Athen. Wie ein Flächenbrand greifen die Unruhen im Laufe des Abends auf weitere Städte über: auf Thessaloniki, Ioannina, Komotini und Alexandroupolis im Norden, auf Agrinio in Zentralgriechenland, die westgriechische Hafenstadt Patras, auf die Inseln Korfu, Lesbos und Kreta. Überall zersplittern Schaufensterscheiben, gehen Bankfilialen, Geschäfte und Streifenwagen in Flammen auf.

 

www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,594917,00.html

 

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Neue Tiefs bei Renditen erwartet

5
08.12.08 08:43

Neue Tiefs bei Renditen erwartet

08.12.2008 , 07:41 Uhr

Am europäischen Rentenmarkt rechnen Experten in der neuen Handelswoche mit weiteren Kursgewinnen und neuen Tiefständen bei den Renditen. „Die Rally wird weitergehen“, sagt Fondsmanager Axel Blase von der Fondsgesellschaft Invesco in Frankfurt. „Da sich der Konjunkturausblick verschlechtert, wird die Europäische Zentralbank die Leitzinsen noch deutlicher senken.“ Artikel

Nicht meine Meinung. Ich sehe den Tiefpunkt bei Renditen der Staatsanleihen als erreicht an.

Die jährliche Versicherungsprämie (CDS) gegen den Ausfall des Staatsschuldners USA erhöhte sich in den vergangenen sechs Monaten um 560 Prozent auf rund 0,5% des Nominalwerts. Gemessen an der Entwicklung der CDS Preise wird die Bonität von Staatsschuldnern durchaus hinterfragt. Im krassen Gegensatz dazu entwickeln sich die Renditen.

Wer kauft wie verrückt Staatsanleihen?

Gruß

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