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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,01 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM5L4L6 , DE000VK1QQ50 , DE000VK1QLY1 , DE000VK21L11 , DE000VJ67L84 , DE000VJ70QD5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Stöffen:

Astrid

 
16.06.09 20:40
jetzt werd' ich wieder ganz gelb vor Neid ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Warnung an alle

8
16.06.09 21:02
Bären die sich zu früh freuen:

http://www.ariva.de/...eten_Prognosen_t283343?pnr=5915999#jump5915999

Jetzt werden die Bullen geschlachtet und dann geht es nochmals nach oben um die Bären abzumurksen.
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Stöffen:

Malko, glaub' ich nicht

10
16.06.09 21:08
Warum z.Z. die Invisible Hand um 21.30 h nicht erscheint?

Vielleicht ist etwas Panik im Markt ja durchaus erwünscht, denn sie könnte so manch einen Anleger wieder zur Flucht in die Treasuries veranlassen, was auch die Zinsen wieder ein Stück weit herunterbringt, dementsprechend natürlich auch die mortgage rates ;-))
Aber das würde ja einen vollkommen gesteuerten Markt voraussetzen, also manchmal ist meine Denke aber auch sowas von verquer, sorry...;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Stöffen, die Flucht zurück

17
16.06.09 21:23
in die Staatsanleihen ist vorgegeben. Dazu braucht es keine Marktmanipulationen. Es wird nicht mehr ewig dauern und die die Marktmehrheit verliert alle Illusionen bezüglich Stabilität des Finanzsystems und der wirtschaftlichen Entwicklung. Momentan läuft die Propaganda in die andere Richtung: Fundamentale Lage beschönigen. Spätestens mit dieser Erkenntnis brummen die Staatsanleihen wieder. Dass jetzt zwischenzeitlich die Renditen etwas steigen liegt doch nur an der "wunderbaren" Lage und schadet nicht, da nicht von Dauer, passt aber ins Spiel. ;o)

Momentan erleben wir mMn nur die große Version des Spiels "Reise nach Jerusalem", gespielt von unseren Zockerbanken und einigen großen Fonds. Dabei gilt es sich gegen alle Chartregeln und sonstigen technischen "Erkenntnissen" zu verhalten und damit alle Gegner zu verwirren. Dabei gibt es sicherlich, wie beim Malefiz, immer wieder temporäre Koalitionen.  Irgendwann flüchten dann die ersten zum Ausgang. Sind diese Flüchtlinge schwer genug werden die anderen panikartig folgen.
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Stöffen:

Komplett fehlgesteuert

5
16.06.09 21:42
Tax policies fuelled credit boom, says IMF

By Sarah O’Connor in Washington

Published: June 16 2009 18:42 | Last updated: June 16 2009 18:42

Tax policies helped fuel the credit boom by encouraging borrowing by companies and individuals, the International Monetary Fund said on Tuesday as it suggested countries change their tax rules to reduce such incentives.

The IMF said tax regimes in most countries encouraged companies to finance themselves with debt rather than equity and also made it cheaper for people to take out mortgages. Such policies contributed to an unsustainable build-up of credit, the collapse of which propelled the world into recession.

www.ft.com/cms/s/...3D58641%26post%3D193088&nclick_check=1
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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AngelaF.:

Neuer Verbraucherschutz im Kürze?

5
16.06.09 21:59
News - 16.06.09 21:31
US-Regierung plant Kontrollbehörde für Banken


Die US-Regierung plant zur Absicherung der Bankkunden eine neue Behörde mit weitreichenden Befugnissen. Die Verbraucherschutzbehörde soll für eine große Gruppe von Finanzkonzernen sowohl Richtlinien erlassen als auch durchsetzen dürfen.

isht.comdirect.de/html/news/actual/...&sSortBy=NWS_Date+up
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Stöffen:

Malko, Reise nach Jerusalem

6
16.06.09 22:03
wir sollten nur noch mal kurz unter uns absprechen, wer die Stühle wegzieht bzw. wer die Stop-Taste des Players bedienen darf ;-))
P.S.: Tanzt Chuck Prince eigentlich noch?
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hello_again:

Wie läuft das mit dem Geld

5
16.06.09 22:16

Hier ist die Lösung auf alle Fragen. Norbert der Barkeeper von Spinne und Kloß erklärt alles zum Thema Geld ... ;-)

Etwas Witziges für zwischendurch:

www.youtube.com/watch?v=qsogYQWrzKM

 

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Malko07:

US-$, Aktienkurse und Anleihekursen

8
16.06.09 22:18

Devisenmarkt

Amerikanische Anleger bestimmen den Dollarkurs

16. Juni 2009 Langfristig betrachtet ist der amerikanische Dollar eine schwache Währung. Sie verliert schon seit Jahrzehnten im Trend immer mehr ihrer Kaufkraft. Das lässt dadurch erklären, dass die amerikanische Zentralbank die Dollar-Geldmenge deutlich stärker ausgeweitet hat, als die Wirtschaft das Landes gewachsen ist.

Das gilt nun erst recht, nachdem sie wegen der Kredit- und Wirtschaftskrise, die im Kern eine Bonitätskrise nach geplatzter Verschuldungsblase ist, sogar zu unkonventionellen Maßnahmen gegriffen hat und amerikanische Anleihen aufkauft, die der Staat in im größeren Mengen auf den Markt wirft. Zusammen mit den Leistungsbilanzdefizit des Landes dürfte das das Risiko erhöhen, dass der Dollar noch deutlich schwächer werden kann.

...................

www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/...on~Sspezial.html

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louisaner:

Die Überschriften in der FTD

4
17.06.09 06:18
...lesen sich ja heute wie ein Stück aus dem Horrorkabinett.



Die Angst kehrt an die Börse zurück
Schwindende Kapazitäten
Wall Street lässt Hoffnung fahren
Dem Dax geht die Puste aus
EZB sieht US-Top-Rating in Gefahr

usw.

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/index.html
diesistkeineaufforderungzuirgendetwas
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permanent:

Musterland ist abgebrannt

11
17.06.09 07:16
Staatspleite
Lettland: Musterland ist abgebrannt
von Helmut Steuer
Lettland war arm, kam in die EU, war ein leuchtendes Beispiel für rasant wachsende Wirtschaft. Nun will das Land mit drastischem Sparkurs den Staatsbankrott verhindern.
www.handelsblatt.com/politik/international/...gebrannt;2362131
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Anti Lemming:

USA - schwindende Kapazitäten

11
17.06.09 08:20

Das Kapital
Schwindende Kapazitäten

Trotz fallender US-Industriekapazitäten sinkt deren Auslastung sehenden Auges. Und das in einer überschuldeten Volkswirtschaft, der ein Alterungsproblem bevorsteht. Na, das kann ja heikel werden.

(Links im Orig.)

Das ist schon eine heikle Konstellation. In den USA sinken die industriellen Kapazitäten nunmehr seit fünf Monaten; im Prinzip haben sie schon über die vergangenen Jahre kaum mehr zugenommen, denn vergangenen Monat lagen sie gerade mal um 4,7 Prozent über dem Niveau vom Mai 2002. Dennoch ist die Kapazitätsauslastung auf den niedrigsten Stand seit Beginn der entsprechenden Fed-Zeitreihe im Jahre 1967 gesunken. Mit 68,3 Prozent liegt sie um ganze 12,9 Prozentpunkte unter ihrem Durchschnitt. Natürlich geht das zum Teil auf den geschundenen US-Autosektor zurück, der seine Kapazitäten jetzt hoffentlich durchgreifend kürzt. Aber auch in den meisten anderen Branchen ist die Lage düster.

Als wenn das nicht genug wäre, sind die Schulden der nichtfinanziellen US-Firmen einer anderen Datenreihe der Fed zufolge im ersten Quartal im Verhältnis zum BIP auf den höchsten Stand seit Ersterfassung 1952 gestiegen. Selbst wenn die aggregierte Nachfrage plötzlich zunähme und es also Grund gäbe zu investieren, würden da wohl etliche Firmen ihre Ausgaben für Kapitalgüter schon aus finanziellen Gründen so lange aufschieben, wie es irgend geht. So man den wöchentlichen Einzelhandelsumsätzen trauen darf, kann von einer Belebung des ebenfalls überschuldeten US-Konsumenten allerdings keine Rede sein. Derweil ist das Niveau der Baugenehmigungen nach den Rückgängen in den Vormonaten so grausig, dass ihr Zuwachs im Mai eigentlich nicht mal als Hoffnungsschimmer erwähnt werden dürfte.

...

Insofern kann es nicht wundern, dass die privaten Nettoinvestitionen - brutto abzüglich Abschreibungen - in den USA im ersten Quartal auf kümmerliche 0,4 Prozent des BIP gesunken sind. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn des vierteljährlichen BIP-Ausweises 1947; der seitherige Durchschnitt beträgt 7,2 Prozent, jener der vergangenen 20 Jahre 5,6 Prozent. Die Investitionsschwäche ist natürlich zu einem guten Teil dem darbenden Wohnungsbau geschuldet, doch auch die nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften haben zuletzt netto bloß 1,2 Prozent des US-BIP investiert.

Alles in allem steht da eine empfindliche Verlangsamung des Potenzialwachstums zu befürchten, zumal auch die US-Gesellschaft vergreist und der finanziell überforderte Staat die Angebotsseite der Wirtschaft zusätzlich noch mit Abgaben und/oder Inflation drangsalieren dürfte. Ähnliches gilt für weite Teile der entwickelten Welt, wobei das Alterungsproblem auch Länder wie China betrifft.

Vielleicht stehen neue Basisinnovationen unmittelbar bevor - etwa in Umwelt-, Energie- oder Antriebstechnik, die der Weltwirtschaft einen ähnlichen Schub verleihen könnten, wie es in den 90ern neben Globalisierung und Deregulierung vor allem wohl die IT-Revolution vermocht hat. Aber das ist so schwer abzusehen, dass die Analysten und alle anderen Marktteilnehmer vorläufig lieber mal die Wachstumsannahmen in ihren Diskontierungsmodellen zusammenstutzen sollten [Das erledigt sonst auch der Markt... - A.L.] Oder vielleicht doch lieber nicht. Denn die neuen Berechnungen würden heikle Ergebnisse zeitigen.

 


 

Hier mal eine Worst-Case-Berechung:

Bei einem für Börsentiefs typischem KGV von 5 und SP-500-Gewinnen von 27 Dollar (die Ritholtz veranschlagt, aktuell rechnen Analysten mit 55 bis 60 Dollar)) läge der faire Wert des SP-500 übrigens bei 135 [5 x 27]. Das wäre ein Rückgang ab dem Hoch von 2007 (1450) von etwa über 90 % - was prozentual dem Kursverfall in der Großen Depression ab dem Oktober-1929-Hoch entspräche. Wie gesagt, worst case.

Antworten
Anti Lemming:

Blanke Wut im Madoff-Prozess

2
17.06.09 08:22
"Sie sind ein Mörder!"....

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...rder/527866.html
Antworten
permanent:

Ken Fisher bleibt Dauerbulle

6
17.06.09 08:28
Ich kann dies Menschen nicht verstehen, Ken Fischer oder Heiko Thieme als Permabullen, dagegen Roland Leuschel als Permabär. Es gibt an der Börse gute und schlechte Zeiten auch wenn das einige Gurus nicht wahrhaben wollen.
Permanent


Ken Fisher im Interview
„Viele werden eines besseren belehrt“
von Jörg Hackhausen
Vom Guru zum Buhmann. Ken Fisher hat Anlegern schon viele gute Ratschläge gegeben. Im letzten Jahr lag er allerdings voll daneben. Als die Börsen ins Bodenlose fielen, schwärmte er immer noch von steigenden Kursen. Wütende Klienten wollen ihn nun verklagen. Im Interview mit Handelsblatt.com spricht der Investor darüber, was er von seinen Kritikern hält und wo er sein Geld jetzt anlegen will.
www.handelsblatt.com/finanzen/...ines-besseren-belehrt;2361549
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Anti Lemming:

Permanent - Artikel zum Lettland-Kollaps

7
17.06.09 08:31

Lettlands Premierminister Valdis Dombrovskis steht unter Druck. Sein Rezept gegen die drohende Staatspleite: "Viel sparen"

Amerikas Präsident Barack Obama steht unter Druck. Sein Rezept gegen die drohende Staatspleite: "Viel ausgeben!"

 

Wenn das mal gutgeht...

Antworten
Anti Lemming:

Zu Ken Fischer und anderen Permabullen

6
17.06.09 08:40

Andy Xie aus dem Posting von Stöffen

Auszug:


Most investors are still trapped by institutional weakness, which makes them behave irrationally. The Greenspan era has nurtured a vast financial sector. All the people in this business need something to do. Since they invest other people's money, they are biased toward bullish sentiment. Otherwise, if they say it's all bad, their investors will take back the money, and they will lose their jobs. Governments know that, and create noise to give them excuses to be bullish.

This institutional weakness has been a catastrophe for people who trust investment professionals. In the past two decades, equity investors have done worse than those who held U.S. market bonds, and who lost big in Japan and emerging markets in general. It is astonishing that a value-destroying industry has lasted so long. The greater irony is that salaries in this industry have been two to three times above what's paid in other sector. The key to its survival is volatility. As markets collapse and surge, possibilities for getting rich quickly are created. Unfortunately, most people don't get out when markets are high, as they are now. They only take a ride.

Indeed, most people who invest in the stock market get poorer...

Antworten
permanent:

Anti Lemming

8
17.06.09 08:55
Grundsätzlich ist ein Staat gut beraten antizyklisch zu handeln. Die Staatsausgaben hochfahren wenn die Wirtschaft in der Krise ist und die Staatsausgaben dementsprechend zu reduzieren wenn die Wirtschaft boomt. So können konjunkturelle Unebenheiten ausgeglichen und Inflationsgefahren vorgebeugt werden.

Somit macht Obama eigentlich alles richtig. Das Problem liegt in der mangelden Haushaltsdiziplin während der Boomjahre. Hier fällt es Politkern immer wieder schwer Rücklagen zu bilden da steigende Einnahmen immer wieder Begehrlichkeiten wecken.

Ein schönes Beispiel ist unsere Bundesregierung -nicht das andere besser wären aber unser Haushalt liegt mir einfach am meisten am Herzen-: Die Staatseinnahmen sind in den Jahren 2006 bis 2008 förmlich explodiert. Sofort kamen die Marktschreier auf den Plan die für ihre Lobbygruppe ein Stück vom Kuchen verlangten. Die Politik war nachgibig (Beispiel: Verlängerung des ALGeldes für ältere Arbeitnehmer).
So hat es die Regierung versäumt in der Boomphase massiv zu sparen. Wäre dieses gelungen, so könnte man heute aus dem vollen schöpfen, von einer Rücklage zehren ohne die Staatsschulden (als Anteil am BIP) in neue Höhen zu schwingen.

Gruß

Permanent
Antworten
pfeifenlümmel:

Sinnvolle Staatsausgaben

8
17.06.09 09:11
Ein Staat wäre auch gut beraten, seine Staatsausgaben sinnvoll einzusetzen. Statt der Abwrackprämie, die nur kurzfristig Wirkung zeigt, hätte man das Geld besser in Fördermaßnahmen zur Energieeinsparung bei Altbauten einsetzen sollen. Die jetzigen Fördermaßnahmen der kfw sind doch ein Witz.
Antworten
Anti Lemming:

Permanent, wie weit kann USA d. Schuldenrad drehen

8
17.06.09 11:00
Warum steigert denn Lettland jetzt nicht drastisch seine Staatsausgaben, um der Krise zu entkommen? Frische Neukredite würden ja auch dort zu Lande den Verbrauch und die Wirtschaft ankurbeln...

Klingt blödsinnig? Ist es auch. Das gilt aber ebenso für USA.

Die Amis spielen zurzeit noch mit  ihrem guten "Image" (Image ohne Gänsefüßchen gab es nur bis zu Madoffs Enttarnung als 50-Milliarden-Betrüger...), ihrer Größe und ihrer marktbeherrschenden Stellung in der Welt. Dass sie die benötigten zwei Billionen am Anleihemarkt - idealerweise zinsgünstig von Chinesen/Asiaten - "einfach so" ohne Probleme zusammenleihen können (das ist immerhin 15 % des BIP, die EU erlaubt nur 3 % Neuverschuldung), sehe ich nicht.

Bedingt durch den rückläufigen US-Konsum infolge der Krise importieren die Amis weniger aus China; das US-Handelsbilanzdefizit hat sich fast halbiert. Entsprechend fehlen aber auch den Chinesen und anderen Exportländern die Überschüsse, mit denen sie bislang die Riesenberge an US-Staatsanleihen kaufen konnten (außerdem geben die Chinesen viel Geld für ihr eigenes Konjunkturprogramm und für Rohstoff-Käufe aus.) Der resultierende "Kaufkraftverlust" der  Exportländer fällt ausgerechnet in eine Zeit, in der die Amis ihre ohnehin schon üppigen Bonds-Emissionen für die Bailouts verfünffachen müssen. Außerdem laufen die bereits am Markt platzierten US-Staatsanleihen im Schnitt in 4,7 Jahren aus, so dass ein riesiger Roll-Over bevorsteht. Der kommt auf die zwei Billionen, die für die Krise emittiert werden sollen, obendrauf.

Das kann nur darauf hinauslaufen, dass (reiche) Amis in die Bresche springen und die US-Staatsanleihen zu einem erheblichen Teil selbst kaufen - unterstützt von der Fed mit ihrem QE. Die US-Käufer sind jedoch "zinssensibler" und wollen wegen der durch die Überschuldung stark gestiegenen Risiken (AAA-Rating der USA könnte wackeln, in GB gab es schon eine Warnung) nun höhere Zinsrenditen sehen, nicht zuletzt weil QE tendenziell inflationsfördernd ist. Dies ist einer der Gründe, warum die Zinsrenditen der US-Longbonds in den letzten Wochen so stark gestiegen (bzw. ihre Kurse so stark gefallen) sind.

Die daraus resultierenden teureren Kredite erschweren jedoch ein Fußfassen des Hypothekenmarktes (immer noch im freien Fall) und machen auch der US-Wirtschaft das (Über-)Leben schwerer. Es könnte daher, wie Andy Xie befürchtet, passieren, dass etwaige positive Effekte der "frischen zwei Millionen" durch die negativen Effekte teurerer Langfristzinsen, teurerer Importe (u. a. wegen Dollarschwäche), teurerer Kredite usw. kompensiert oder gar überkompensiert werden.
Antworten
Kicky:

2,9 Milliarden für Verlängerung des ALG1-Geldes

10
17.06.09 11:04
für ältere Arbeitnehmer nach Aussage der Bundesagentur 2007   www.tagesschau.de/inland/algverlaengerung2.html
was ist das schon im Vergleich zu dem Geldsegen z.B.für die Hyporeal und andere Landesbanken? und hätte das irgendetwas verhindern können an den Fehlentscheidungen der Banken und der Politiker und deren finanziellen Folgen ?
Wenn man das Elend sieht ,das arbeitslosen älteren Arbeitnehmern passiert,die nun derzeit wohl kaum noch Arbeit finden,sollte man besser auf solche Hinweise für Sparen seitens des Staates verzichten.
Antworten
Kicky:

kein Ende der Schuldenaufnahme

7
17.06.09 11:10
www.welt.de/wirtschaft/article3940870/...Schuldenaufnahme.html
Die Neuverschuldung des Bundes wird nach Berechnungen des Finanzministeriums in den nächsten Jahren nur langsam sinken. Selbst für das Jahr 2013 rechnet Peer Steinbrück mit einer Neuverschuldung von 40 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr gibt es dem Minister zufolge einen traurigen Rekord......

Im Jahre 2008 hatte die Bundesregierung ihr Ziel eines ausgeglichenen Bundeshaushalts nahezu erreicht, doch machten die Finanzkrise und ihre Folgen den Erfolg schnell zunichte. Im laufenden Jahr plant Steinbrück eine Nettokreditaufnahme von 47,6 Milliarden Euro, wobei die gesamte Schuldenaufnahme inklusive Bankenrettungsfonds und Sonder-Krisenfonds auf insgesamt rund 80 Milliarden Euro steigt....

wobei sicherlich etwaige höher Zuschüsse für Banken in Nöten nicht enthalten sind...
Antworten
Kicky:

Massensterben von Firmen befürchtet

4
17.06.09 11:14
Etwa 45.000 Unternehmen des deutschen Mittelstandes befinden sich derzeit unverschuldet in höchster Not. Von dieser Zahl geht der Präsident des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, aus. Wenn es um Staatshilfen gehe, würden kleine und mittlere Unternehmen höchst unfair behandelt.....

Die 45.000 Unternehmen beschäftigen nach Angaben Ohovens mehr als 450.000 Mitarbeiter. Das sei das Zehnfache der Karstadt-Belegschaft......

www.welt.de/wirtschaft/article3940013/...terben-von-Firmen.htm
Antworten
Kicky:

der Dollar-ein unzuverlässiger Schwächling

4
17.06.09 11:19
Kommentar von Simone Boehringer zur neuen Weltwährung bei der Süddeutschen heute
www.sueddeutsche.de/finanzen/797/472323/text/
Antworten
permanent:

Anti Lemming

5
17.06.09 11:23
Die USA haben den Vorteil sich in Dollar verschulden zu können. So lange der Dollar als Leitwährung Aktzeptanz findet werden die USA es immer relativ leicht haben über ihre Verhältnisse zu leben. Diese Dominanz der Währung schwindet, es bietet sich aber eben auch keine echte Alternative an.
Schon vor einigen Jahrhunderten wussten die Menschen um die Bedeutung der Währungsdominanz, einer der Gründe aus denen die USA die Unabhängigkeit vom Mutterland (UK) erklärt haben. In den Jahren vor der Unabhängigkeit gab es bereits immer wieder versuche eine eigene lokale Währung in de Neuenglandstaaten zu etablieren. Dieses wurde vom Empire immer wieder verhindert.

Wer die Leitwährung kontrolliert ist klar im Vorteil.

Permanent
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malsomalso:

Vielleicht ein bisschen OT,

2
17.06.09 12:42
aber bezogen auf die augenblickliche Kursentwicklung ist es hier erstaunlich still.

New Lows ahead?
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