- Novo Nordisk hat seit Jahresbeginn 13 Prozent verloren.
- Die Aktie erholte sich nach Mehrjahrestiefs im Frühjahr.
- Technische Indikatoren signalisieren einen Aufwärtrend.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Max Gross Novo Nordisk schaut dem Markt noch immer hinterher ...
Nach einem turbulent verlaufenen Jahresauftakt mit neuen Mehrjahrestiefs und einer anschließenden Bodenbildung ist es in den vergangenen Wochen um die Aktie von Novo Nordisk still geworden. Einerseits fehlten dadurch Impulse zur Oberseite, andererseits blieben Anlegerinnen und Anlegern neue Enttäuschungen erspart.
Gegenüber dem Jahresauftakt handeln die Anteile der Dänen mit Verlusten von rund 13 Prozent. Verglichen mit dem Stand vor einem Jahr steht ein Minus von etwa 45 Prozent zu Buche. Das spiegelt das vorläufige Ende der Wachstumsstory und die rückläufigen Erlöse und Erträge angesichts des Preiskampfes um Marktanteile bei Abnehmpräparaten sowie die Erschwernisse durch Handelshemmnisse wider.
... doch die Lage hat sich deutlich entspannt
Für einen Neueinstieg sind die Anteile gegenwärtig nicht empfehlenswert, dafür fehlt es schlicht an absehbaren Katalysatoren, welche die Kursentwicklung befeuern könnten. Wer bereits investiert ist, darf mit dem Blick auf den Chart der Aktie jedoch aufatmen:

Erholungstrend nach Mehrjahrestiefs
Übergeordnet handelt die Novo-Nordisk-Aktie unverändert in einem inzwischen mehrjährigen Abwärtstrend. Die neuen, im Februar und März markierten Mehrjahrestiefs blieben jedoch folgenlos, da es begünstigt durch erste bullishe Divergenzen in den technischen Indikatoren RSI und MACD zu einem Doppelboden gekommen war.
Die hiervon ausgehende Erholung brachte der Aktie mit dem Anstieg über die 50-Tage-Linie ein erstes prozyklisches Kaufsignal ein. Mit dem Vorzeichenwechsel im Trendstärkeindikator MACD konnte außerdem ein weiteres Kaufsignal und ein Indiz für einen kurzfristigen Aufwärtstrend geliefert werden.
Wichtige Unterstützung erfolgreich getestet
Zuletzt konsolidierte Novo Nordisk zwar seitwärts, nachdem ein Ausbruchsversuch über 300 Dänische Kronen (DKK; 40,14 Euro) gescheitert war, doch die für Anlegerinnen und Anleger gute Nachricht ist, dass der darauf erfolgte Rücksetzer zu einem erfolgreichen Test sowohl der 50-Tage- als auch der Aufwärtstrendlinie führte.
Damit liegt ein weiteres Indiz für einen intakten und andauernden Erholungstrend vor. Diese These wird gestützt durch den MACD, der trotz der jüngsten Konsolidierung der Aktie oberhalb der Nulllinie verblieben ist und ebenso wie der RSI seinen Aufwärtstrend behaupten konnte. Der Anstieg der technischen Indikatoren gepaart mit der Erholung der Aktie von ihren Mehrjahrestiefs spricht für die Nachhaltigkeit des aktuellen Erholungstrends.
Damit dürfte Novo Nordisk bereits in Kürze vor einem weiteren Ausbruchsversuch über 300 DKK stehen, infolgedessen auch die 200-Tage-Linie attackiert werden könnte. Der Sprung darüber würde das übergeordnete Chartbild weiter deutlich aufhellen. Um dieses Szenario nicht zu gefährden, sollte die Aktie jedoch nicht nachhaltig unter etwa 273 DKK (36,53 Euro) fallen, wo die Kombination aus Aufwärtstrend- und 50-Tage-Linie verläuft.
| | 14.06.26 - ARIVA.DE Redaktion |
Fazit: Moderate Gewinn zu erwarten, aber kein Einstieg gerechtfertigt
Mit Blick auf die Unternehmensbewertung steht für 2026 ein KGVe von 12,7 und für 2027 von 13,6 zu Buche. Das spiegelt die Erwartung sinkender Gewinne wider und zeigt, warum die Aktie zumindest für einen Neueinstieg derzeit nicht interessant ist.
Auf der einen Seite gibt es aus der Branche entweder Werte wie Pfizer, die ein noch geringeres KGV und gleichzeitig ein höhere Dividendenrendite (6,6 Prozent) bieten. Auf der anderen Seite gibt es Werte mit geringfügig höherem KGV (15,8) mit aber deutlich dynamischerem Wachstum wie Amgen.
Wer bereits investiert ist, kann das mit Blick auf die technischen Verbesserungen und die Dividende von knapp 4 Prozent bleiben. Wer den Kauf erwägt, sollte entweder noch einmal niedrigere Kurse oder einen prozyklischen Anstieg über die 200-Tage-Linie abwarten.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
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10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
|
5
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10
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20
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