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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.453
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S&P 500 6.891,28 -0,39% Perf. seit Threadbeginn:   +372,33%
 
wawidu:

Consumer Confidence - kritisch betrachtet

8
26.05.09 21:32
Unter   globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/...s-how-much-is.html

habe ich einen sehr aufschlussreichen Chart gefunden, in dem ich einige Phasen eingerahmt habe.
Der USA Bären-Thread 235072
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wawidu:

GM 1min

4
26.05.09 21:41
Alles klar?
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Der USA Bären-Thread 235076
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Katjuscha:

#43601, bist du zum Bullen geworden?

4
26.05.09 21:49
Könnt man glatt denken, wenn man sich die eingerahmten Phasen anschaut.
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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Katjuscha:

wawidu, ich mein das durchaus ernst

5
26.05.09 22:25
Wenn man sich die Zeitpunkte anschaut, wo der Erwartungsindex nach oben ging, aber der Gegenwartsindex meist noch 1 Jahr abwärts ging, dann war das Tief der Krise meist dort wo der Erwartungsindex anzog, siehe 1990 als Bush aufgrund der Innenpolitik nicht wiedergewählt wurde, und auch Anfang 2002. Anfang 2003 klammere ich mal aus, da der Zacken nach unten mit dem Beginn des Irakkriegs zu tun hatte, was sich aber schnell wieder erledigt hatte.
1980-1983 war ich noch zu jung, aber soweit ich weiß, war das Top der Krise ja auch 1980/81.

Möglicherweise kann man daraus schließen, dass die Erwartungskomponente eben der Frühindikator ist. Zumindest deutet dein Chart das an, auch wenn ich mir sehr sicher bin, dass du etwas anderes ausdrücken wolltest. Aber das ist bei deinen unkommentierten Charts ja oft so, dass ich dort bullishes heraus lese, obwohl du es bearish meinst. War beim Russell2000 und anderen Indizes mehrfach so. Will ja nicht unken, aber meist lag ich mit den Turnaroundchancen richtig, selbst wenn es nur Bearmarketralleys sein mögen.
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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wawidu:

@kat - von "bull wawi"

6
26.05.09 22:34
O je, diese gerahmten Chartphasen stimmen mich keineswegs bullisch. Ende 1979/Anfang 1980 schoss der Expectations Index von etwa 50 auf etwa 100 Punkte hoch - und dann dauerte es noch fast zwei Jahre, bis der Present Situation Index einen endgültigen Boden gefunden hatte. Die Hoffnungen der Verbraucher und die Realität können schon sehr stark divergieren.
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wawidu:

QQQQ - was man im Tageschart nicht sieht

3
26.05.09 22:43
Im Tageschart steht heute eine lange weiße Kerze, deren "Innenleben" mich allerdings keineswegs überzeugt:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 235110
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Katjuscha:

wawidu, das mag ja alles korrekt sein

6
26.05.09 23:03
Ich hab ja selbst beschrieben, dass der present situation index dann noch 1-2 Jahre abwärts ging.

Aber worum gehts denn hier? Ich dachte immer, es geht hier um Aktien. Schaun wir mal auf die letzten 25 Jahre, so sehen wir, dass der Dow Jones 1990 und 2002 seine Tiefs fand, also unmittelbar (es kann sich nur um 1-2 Quartale handeln), nachdem der Erwartungsindex sich vom Tief erstmals stark erholte.

Ich bin ja weiß Gott kein Bulle aktuell, und ich weiß ganz sicher, dass diese Krise lange noch nicht überstanden ist, aber das alles heißt noch lange nicht, dass wir jetzt 2-3 weitere Jahre Bärenmarkt an den Aktienmärkten bekommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir noch einige große Pleiten sehen, aber das die Aktienmärkte spätestens dann ihre Tiefs gesehen haben. Beim Dax glaub ich sogar, dass die 3600 bereits das Tief für 2009 und 2010 war, obwohl ich von weiteren Hiobsbotschaften (Terrorattentatte mal außen vor) ausgehe.
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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Hagen v. Tronje:

Nach meiner bescheidenen

8
26.05.09 23:46
Sicht der Dinge dürfte es für (schlaue) Bären nichts besseres geben, als eine kurzfristig brutale Übertreibung der Indizes nach oben.

Die aktuellen Realdaten stimmen mit den aktuellen Kursen mitnichten überein.

Gehandelt wird aktuell die pure Hoffnung.

Als Bär ist man aktuell wieder in der Minderheit und wird als notorischer Nörgler abgeschrieben.

Lasst die Kurse ruhig hochlaufen. Geduld ist auch eine Tugend.

Am Ende setzen sich die Fakten durch und diese sehen zurzeit verheerend aus.

Kurzfristige Besserung sehe ich nicht und auf Verbraucher-Stimmungsbarometer oder Konjunktur-Prognosen irgendwelcher ominöser Wirtschaftsinstitute gebe ich nichts.

Deshalb: Ruhe  bewahren, Kurse (nach oben) laufen lassen und abwarten.

Wichtig ist nur: An markanten Wendepunkten sich (mit weitem K.O.)  gegen die Masse zu stellen. Nur damit kann man (an der Börse) richtig Geld verdienen.

Diesbezüglich mal ein dickes Kompliment an Anti Lemming, welcher Anfang März offenkundig diverse Long Positionen eröffnet hat. Nicht jeder hatte den Mut, dies zum damaligen Zeitpunkt offen kundzutun.

Aber der Erfolg hat ihm recht gegeben.
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wawidu:

kat - # 43604

9
26.05.09 23:58
Damit du einen richtigen Eindruck von der Entwicklung in den 1970ern und ihrer Kulmination zwischen 1980 und 1982 gewinnen kannst, hänge ich einen sehr langfristigen Chart der Arbeitslosenraten mit offiziellen Rezessionen an. Die Doppelrezession von 1980 und 1981/82 endete tatsächlich erst Ende 1982. Der Anstieg der Arbeitslosenraten seit Beginn der 1970er fand in einem sich zunehmend verstärkenden inflationären Umfeld statt (fallender USD Index, fallende Treasuries-Preise, steigende Zinsen auf allen Ebenen, steigende Erzeuger- und Konsumentenpreise). Damals gab es allerdings weder eine Kreditblase noch eine staatliche Verschuldungsblase - und keinesfalls erhebliche Unterdeckungen bei den staatlichen Sozialkassen. Der aktuelle exponentielle Anstieg der Arbeitslosenrate ist meines Wissens der einzige seit der Großen Depression, der ebenfalls in einem "disinflationären" Umfeld stattfindet. Der Höchststand der Arbeitslosigkeit in der Großen Depression lag übrigens bei etwa 25 %.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 235132
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wawidu:

Menetekel?

3
27.05.09 00:03
www.nytimes.com/2009/05/27/business/27sublet.html?_r=1
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Kicky:

USA 50 Milliarden für GM-Konkurs

5
27.05.09 00:51
Das US-Finanzministerium will für General Motors (GM) offenbar eine Konkursfinanzierung von rund 50 Mrd. Dollar bereitstellen und im Gegenzug eine deutlich höhere Beteiligung an dem Autokonzern übernehmen als bisher bekannt.

ebe/HB NEW YORK/BERLIN. Wie die "New York Times" am Dienstag berichtete, sollen 70 Prozent der GM-Anteile in Staatshand übergehen. Eine Stiftung der Auto-Gewerkschaft UAW soll an einem restrukturierten GM-Konzern 17,5 Prozent halten, private Kreditgeber etwa zehn Prozent. Ein Konkursantrag des führenden US-Autokonzerns wird für den 1. Juni erwartet.....

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...m-pumpen;2298541
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CarpeDies:

Ölpreis surreal

7
27.05.09 00:54
Artikel aus der ftd...
Zweifel an der Rally
Händler wetten auf 50-$-Ölpreis
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Öl kostet wieder mehr als 60 $. Spekulanten misstrauen dem Preis und rechnen fest mit einer Korrektur: Die Zahl der Verkaufsoptionen in New York schießt regelrecht durch die Decke. Selbst Optionen mit 40 $ sind gefragt.

Händler setzen verstärkt auf einen Rohölpreisverfall unter 50 $. Die Juli-Verkaufsoption mit einem Ausübungspreis von 50 $ ist derzeit an der New Yorker Energiebörse Nymex der gefragteste Kontrakt: Laut der Börsenstatistik verdreifachten sich die Positionen zwischen dem 7. und dem 21. Mai auf 24.948. Zweitpopulärster Kontrakt ist die 40-$-Option mit einem Volumen von 23.254.

Die jüngste Rally des Ölpreises wird zunehmend in Frage gestellt. Nachdem US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate zwischenzeitlich bei 30 $ je Barrel (159 Liter) notierte, kostet das Fass inzwischen wieder knapp 61 $. Zahlreiche Marktteilnehmer halten die Erholung für nicht gerechtfertigt: Die Nachfrage ist nach wie vor schwach, die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet für 2009 mit einem Verbrauchsrückgang um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig sind die Vorräte auf historischen Hochs.

Die Kürzungen des Ölkartells Opec seit September hätten zwar gewirkt, das Überangebot aber nicht beseitigt, argumentieren Marktteilnehmer. "Die Ölpreise entfernen sich von der Realität. Es wäre vernünftiger, wenn die Ölpreise auf 50 $ oder etwas darunter fallen würden", sagte Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst der Commerzbank. Die Opec trifft sich am Donnerstag, um die Lage zu besprechen.


Als Indiz für eine bevorstehende Korrektur führen Experten die Verringerung der offenen Future-Handelspositionen an der Nymex an. Statt neue Kaufpositionen zu eröffnen wurden in den vergangenen Wochen alte Verkaufspositionen geschlossen. Große Finanzinvestoren halten derzeit so wenig Short-Futures wie seit August 2007 nicht mehr. "Das ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits haben die Spekulanten Munition, um wieder groß in den Markt einzusteigen. Andererseits könnte die Dynamik abebben, wenn sie die Munition nicht nutzen, und das Potenzial des Short-Coverings erschöpft ist", sagte Olivier Jakob, Analyst beim Researchhaus Petromatrix.

Ähnlich sehen das andere Experten. "Die Rally spielt sich vor dem Hintergrund geringerer Positionen ab. Der Preisanstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Verkäufer ihre Positionen schlossen", sagte Harry Tchilinguirian, Ölexperte bei BNP Paribas. Gleichzeitig würden Put-Optionen mit einem Ausübungspreis zwischen 45 und 50 $ an Attraktivität gewinnen: "Wenn der Preis nachgibt, kann sich kurzfristig eine Abwärtsdynamik bilden, da die Put-Optionen wieder abgesichert werden", sagte Tchilinguirian. Mit Put-Optionen sichern sich Investoren das Recht, einen Kontrakt zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.



Einher gehen würde der Abwärtstrend mit größeren Preisausschlägen. Zuletzt ging die Schwankung (Volatilität) an den Rohstoffmärkten zurück. Angesichts des gestiegenen Volumens an Put-Optionen drohe eine turbulente Korrektur, sagte Adam Sieminski, Rohstoffanalyst der Deutschen Bank: "Der Anstieg der Put-Optionen geht zwar aus unserer Sicht vor allem auf Produzenten zurück, die die steigenden Preise nutzen. Allerdings scheint sich der gesamte Markt darauf einzustellen, dass sich die Schwankungen wieder extrem vergrößern werden."

Abwärtsbewegungen vollziehen sich auf dem Ölmarkt traditionell schneller als Preisanstiege. Darauf verweist Stephen Schork, Herausgeber des Schork Report. "Momentan ist der Markt stimmungsgetrieben und fußt nicht auf den Fundamentaldaten. Sobald der Impuls verpufft, wird der Boden weggezogen. Und dann gilt das alte Wall-Street-Bonmot, dass Märkte schneller fallen als steigen", schrieb Schork.

Er veranschaulicht das an den Entwicklungen 2008 und 2009: "Die Nymex brauchte 200 Handelstage, damit der Ölpreis von 67 $ auf 147 $ stieg. Nur 112 Tage waren nötig, damit die Notierungen um 105 $ auf 30 $ einbrachen."
Antworten
CarpeDies:

Wie ist die Auktion der 2-jährigen gelaufen?

 
27.05.09 00:55
Gibt's irgendwelche Zahlen?
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Kicky:

Experten warnen vor Opel-Bietern

9
27.05.09 00:57
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...el-bietern;2298287

......Besonders kritisch sehen die Berater das Konzept des austro-kanadischen Autozulieferers Magna, für das es innerhalb der Bundesregierung große Sympathien gibt. Würde das Magna-Konzept umgesetzt, „wäre das neue Unternehmen vom ersten Tag an insolvent“, hieß es in den Kreisen. Magna fordert Bürgschaften der öffentlichen Hand für Kredite im Umfang von 4,5 Mrd. Euro und will weitere 700 Mio. Euro selbst aufbringen.

Es sei irrtümlich der Eindruck entstanden, dass es sich bei den 700 Mio. Euro um eigenes Geld handele, hieß es in den Beraterkreisen. Tatsächlich verlange Magna aber für 200 der 700 Mio. Euro staatliche Bürgschaften, die restlichen 500 Mio. Euro seien Mandatory Convertibles, also Schuldtitel, die zu einem definierten Zeitpunkt in Stamm- oder Vorzugsaktien umzuwandeln sind.

Hinter dem Magna-Konzept stecke somit eine völlig unzureichende Eigenkapitalausstattung. Das Angebot sei in dieser Hinsicht „verheerend“ und somit „unakzeptabel“. Große Schwächen sehen die Fachleute auch hinsichtlich der Pensionslasten. Zur Abdeckung der Risiken hatte Magna kürzlich zusätzliche Sicherheiten im Umfang von drei Mrd. Euro nachgefordert. Damit sind nach Angaben der Regierungsberater aber nur etwa 70 Prozent der tatsächlichen Pensionsverpflichtungen abgedeckt.

Nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen hat Kanzlerin Merkel bei einem Telefonat mit dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin deutlich gemacht, dass man ein stärkeres finanzielles Engagement des russischen Magna-Partners, der staatlich kontrollierten Sberbank, erwarte. Anderenfalls sei ein Einstieg nicht möglich. Putin habe sich zurückhaltend geäußert, hieß es.....


www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...r-Bank/518939.html?p=2
Kurz vor dem Berliner Showdown hat auch der chinesische Autohersteller Beijing Automotive Industry Corp (BAIC) sein Interesse an Opel offiziell hinterlegt. Nach FTD-Informationen würden die Chinesen eine Bestandsgarantie von zwei Jahren für alle deutschen Werke abgeben und weniger Staatshilfe als die konkurrierenden Bieter verlangen. BAIC ist in engem Kontakt mit der Deutschen Bank, um sich beraten zu lassen.
Antworten
wawidu:

kicky - # 43614

13
27.05.09 01:50
Alle bisherigen Bieter für Opel haben ihre "Schattenseiten": Ripplewood Holdings LLC sind eine eindeutige "Heuschrecke", bei der auch der europäische Chefmanager von GM involviert ist, wie ich schon gepostet habe. FIAT ist selbst hochgradig verschuldet. Die österreichisch-kanadisch-russische MAGNA hält man in Finanzkreisen für sehr dubios, weil die darin involvierte russische SBER-Bank als Geldwäscheinstitut der Russenmafia gilt. Wie man es auch dreht und wendet: Eine annähernde Ideallösung für Opel wird es kaum geben, und die wahrscheinliche Rettung von Opel wird uns alle wohl mE noch teuer zu stehen kommen. Der neue chinesische Bieter BAIC kann ja auch mal zunächst viel versprechen, doch was letztendlich dabei heraus kommen würde, steht in den Sternen.
Antworten
permanent:

Banken im Staatseigentum, GM im Staatseigentum

14
27.05.09 06:39

Jeder will, wenn es schlecht läuft unter den Rettungsschirm des Staates. Der spannt den Schirm -in vielen Nationen- immer breiter, damit immer mehr Unternehmen sich für eine Rettun qualifizieren.
So kommen wir nur sehr schleppend zu einer Marktbereinigung. Überkapazitäten werden künstlich erhalten. Im Kern gesunde Marktteilnehmer sind die Leidtragenden.
Einen echten Auschwung können wir nicht erleben, wenn der Staat ein reinigendes Gewitter nicht zulässt. Es kann sicher nicht im Staatsinteresse sein die Wirtschaft ins Chaos fallen zu lassen. Es kann aber auch nicht im Staatsinteresse sein jeden ineffizienten Marktteilnehmer künstlich am Leben zu erhalten.

Wir beschreiten einen Weg, der so noch nie gegangen wurde. Staatunternehmer sind allerdings noch nie Potente Spieler am Markt gewesen.
Ich sehe die Lage sehr kritisch.

Permanent

US Government to Take Up 70% Stake in GM
GENERAL MOTORS, CHRYSLER, AUTOMOTIVE, TRANSPORTATION, GOVERNMENT, BANKRUPTCY, STOCK MARKET
CNBC staff and wire reports
| 26 May 2009 | 09:10 PM ET

The U.S. government will take up a 70 percent stake in General Motors. This means a hefty investment in the automaker with some estimates as high as $50 billion in terms of financing, so that GM can reorganize, sources tell CNBC. GM has already said it would need at least $30 billion.

 

The United Auto Workers union will get 17.5 percent of GM with the amended contract and will have to make even further concessions. GM will take back five plants from Delphi.

GM's secured bondholders (they hold $6 billion) have priority in any foreseeable bankruptcy, after which, is the U.S. government. In the five months since being bailed out by the government, GM has already taken $19.4 billion and will need $7.6 billion after June 1. Next in line will be the unsecured bondholders who have $27 billion in debt.   

The Treasury Department feels it has made a "fair and complete offer" to those bondholders where they get 10 percent of the company. GM bondholders have balked at the offer, setting the stage for the largest-ever U.S. industrial bankruptcy within days.

The event marks a critical disappointment for GM, the largest U.S. automaker and once considered the bellwether of U.S. manufacturing.

"I would say this is a sound rejection of an unsuitable offer," said Pete Hastings, a credit analyst at Morgan Keegan who has followed GM. "I have been saying for some time that this thing was dead on arrival and we were just waiting for the doctor to pronounce it dead. Now that's happened."

The Treasury expects a GM bankruptcy to take longer and be more complex that the current Chrysler bankruptcy. 

The largest U.S. automaker had so far failed to gain anywhere near the 90 percent of bondholder support desired to stave off bankruptcy, two sources familiar with the discussions told Reuters. Bondholders have until midnight to make their final decision on the proposal that sees them forgiving $27 billion in debt in exchange for a 10 percent stake in a restructured company.

Negotiations have been far from smooth. A member of the bondholder group resigned from the ad hoc committee of bondholders negotiating with the U.S. government Tuesday evening.

 

Jim Graves, a former GM employee, said in a statement issued by the Main Street Bondholders -- a coalition of small  investors -- that he could no longer serve on the panel. GM had no comment on the bond exchange. The automaker said it would detail results of the exchange on Wednesday morning.

The Main Street group, affiliated with a larger organization of retail investors, also said it plans to seek legal representation to form a creditor committee, assuming the debt proposal fails and GM files for bankruptcy.

Reuters sources said GM could file for bankruptcy sometime after midnight Tuesday, but before June 1.

GM's shares have been volatile in recent months as auto sales crumbled and the Detroit automaker was forced to terminate contracts with dealerships, close down plants and lay off tens of thousands of workers. The stock hit $1 on May 13, its lowest point since 1933.

On Tuesday, GM shares dropped as low as $1.12 but later reached as high as $1.84, up 41 cents or 29 percent from Friday's close.

Meanwhile, sources told Reuters that the U.S. government wants to be as inactive a shareholder in General Motors as possible if it ends up taking an ownership stake during a reorganization of the automaker.

"We are reluctant, somewhat involuntary shareholders in this situation," one of the sources said. "We want to be shareholders for as short a period of time and almost in as inactive a way as we can responsibly be."

The government would not engage in day-to day management of the automaker, in which it would take a majority stake, the source said. "We're not going to put U.S. government people, employees on the board," the source said.

Separately, a source told CNBC that Chrysler, which entered bankruptcy on April 30, could emerge from it in restructured form as early as next week.  "I think we're pretty close to the end," the source said.

 

The government would like to get out of an ownership stake once it was certain that taxpayers' interests were protected in a going concern.

"We're going to exit this investment as soon as we responsibly can in a way that's both fair to the other stakeholders in the company as well as fair to the American taxpayers," the sources said.

While the failure to reach a bondholder deal is a severe blow, GM did reach an agreement Tuesday with the leadership of the United Auto Workers (UAW) union.

The key for GM's negotiations with the UAW has been how the two sides restructured payment terms on $20 billion that the automaker still owes to a trust fund for retiree health care (the Voluntary Employee Beneficiary Association, or VEBA).

The UAW agreed to take 17.5 percent of common stock in a restructured GM, a person familiar with the terms told Reuters. The union would also be paid $6.5 billion in preferred stock and would be granted a $2.5 billion note.

A deal on those terms would mean that the union was successful in taking on less risk than it would have under an earlier proposal from GM that would have given it 39 percent of the automaker's common stock.

As part of the plan, GM will offer buyouts to all UAW employees. Workers with 20 years or more will be offered $115,000 and a $25,000 voucher toward purchase of a new GM vehicle. The UAW rank-and-file will vote on the contract Wednesday and Thursday.

 

Union officials who met in Detroit Tuesday unanimously endorsed the pact after a briefing with UAW President Ron Gettelfinger, a person at the meeting said.

GM, which has lost $82 billion in the past four years and has received $19.4 billion in government funding since the beginning of this year, has been struggling to cut costs and reduce debt to continue to receive more government aid.

GM has said it is unlikely to make a $1 billion debt payment due June 1, a day after its government-imposed deadline to cut enough costs or face bankruptcy.

Current shareholders would be left with just 1 percent of a restructured company.

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permanent:

Der schöne Schein trügt

6
27.05.09 07:27
Bulle & Bär
Der schöne Schein trügt
von Andrea Cünnen
Relativ gesehen sind deutsche Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren so attraktiv wie seit elf Jahren nicht mehr. Das ist erstaunlich, denn die zehnjährige Bundesanleihe rentiert derzeit mit gerade mal 3,6 Prozent. Vor elf Jahren lag die Rendite bei 5,7 Prozent.
www.handelsblatt.com/finanzen/devisen/...schein-truegt;2298321
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Malko07:

Indikatoren, die man durchweg in der

20
27.05.09 09:11
Pfeife rauchen kann.

Man sollte sich nicht auf ominöse Indikatoren stürzen wenn man nicht geklärt hat wie die Gesamtlage ist. Unstrittig ist inzwischen, dass wir uns in einem sehr starken weltwirtschaftlichen Abschwung befinden. Man spricht von der schwersten Krise seit 1945 (Mehrheit) oder von der größten Krise seit der Weltwirtschaftskrise aus dem vorherigen Jahrhundert (steigender Anteil) oder von noch einer schärferen Krise (Minderheit).  Egal für welches Modell man sich entscheidet stellt man fest: Es ist kein popeliger Konjunktureinbruch. Daraus kann man Schlussfolgerungen bezüglich Dauer und Tiefe ziehen. Sogar im optimistischen Modell ist die Krise längstens nicht vorbei, ja der Boden noch nicht erreicht. Einfache Schlüsse aus derartigen popeligen Indikatoren zu ziehen, ist absolut leichtsinnig. Die meisten erleben erst jetzt eine so starke Krise. Am Ende werden wir wissen was sie wert waren. Für mich bleibt deshalb als wichtigster Indikator die Entwicklung der Auftragseingänge. Diese werden allerdings auch nicht linear nach Süden laufen sondern noch etliche Buckeln bilden bevor der Boden erreicht ist. Erst wenn wir unten angekommen sind wird eventuell abschätzbar wie lange wir dort verharren werden.

Aktienkurse müssen sich nicht synchron zu diesem Geschehen verhalten. Momentan wehren sie sich standhaft die reale Lage nachzuvollziehen. Das kann so bleiben, sie können sogar noch ein Stück steigen und müssen nicht zwanghaft einbrechen. Sie können dann seitwärts über ein Jahrzehnt der Realität entgegeneilen und dabei total einschlafen. Sie können allerdings auch fürchterlich einbrechen und dabei fürchterlich nach unten übertreiben. Ein derartiges Szenario wird mMn momentan vorbereitet. Die massenhaft ungerechtfertigten Hoffnungen die momentan geweckt werden, könnten in einer fürchterlichen Enttäuschung enden. Die Folgen für den Aktienmarkt wären fürchterlich. Aus diesem Grunde werde ich massiv in Aktien erst einsteigen wenn ich überzeugt bin, dass der wirtschaftliche Boden erreicht ist. Ich will nämlich meine Renditen noch erleben. Wäre ich wesentlich jünger, wäre ich schon zu einem Teil im Bereich des letzten Tiefs (beim Unterschreiten der 4000 im DAX) eingestiegen.

Bei einer Spekulation spielt eben auch die persönliche Situation eine wesentliche Rolle. Dann gibt es Anlageklassen in denen man relativ genau im voraus die persönliche Liquidität steuern kann und andere bei denen das beliebig schwierig ist. Ansonsten bleibe ich bei meinen Aussagen von Ende 2007: Man kann sich glücklich schätzen, wenn man diese Krise ohne Vermögensschäden (nach Inflation) überlebt haben wird. Für diejenigen denen das kurzfristigere (Tage/Wochen) und das mittelfristigere (Monate) Spekulieren liegt, gelten diese Aussagen alle nicht. Die sind jetzt natürlich long und ich wünsche ihnen viel Glück dabei.

Es ist auch eine Illusion zu glauben die Bären würden in Massen siegen. Dieser Thread und vergleichbare Threads müssen erst verstummen bevor der richtige Ausverkauf beginnen kann.
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Anti Lemming:

Das mathematische Problem fallender Sinkraten

12
27.05.09 09:40

Tragendes Element der aktuell kursierenden "Spin-Storys" ist, dass die Fallraten sinken und dass dies bevorstehendes Wachstum signalisiere.

Zuletzt konnte man diese Sprüche heute bei Marketwatch in bezug auf die "Erholung Hongkongs" lesen (der Hongkong-Index zog über Nacht um über 4 % an, weil die Regierung ein 2 Mrd.$-Konjunkturpaket bewilligte. Grund für dieses Paket waren starke Wachstumsrückgänge:

The report followed data Tuesday showing Hong Kong's tumble in export shipments may be bottoming. The trade numbers showed April exports contracted 18.2% in value compared to a year earlier, a milder decline than the 21.1% reported in March. Imports for the month fell 17% on year compared to a 22.7% contraction in March.

www.marketwatch.com/story/...ocks-soar-on-stimulus-upbeat-data

 


 

Zu deutsch: Hier werden Monatszahlen von Jahr zu Jahr verglichen

Von März 2008 bis März 2009 betrug der Rückgang im Handel 21,1 %

Von April 2008 bis April 2009 betrug der Rückgang im Handel 18,2 %

Die Differenz bei diesem Vergleich soll eine "Wende nach oben" bedeuten. Klingt scheinbar logisch, hat aber einen Haken.

Zum einen macht es wenig Sinn, aus nur zwei Datenpaaren eine Kurve zu konstruieren und daraus einen Trendwechsel zu postulieren. Aber sehen wir über diese "Feinheit" mal hinweg.

Weit wichtiger ist, dass es permanent fallende Kurven gibt, die dennoch die in den o. g. Handelsrückgängen genannten Zahlenbedingungen erfüllen - nämlich jede logarithmische Kurve (unten dargestellt am Beispiel der radioaktiven Zerfalls).

Logarithmische Kurven fallen anfangs steil; mit der Zeit wird das "Fall-Tempo" immer schwächer. Dennoch nähern sie sich längerfristig "asymptotisch" der Null-Linie. Es gibt nirgendwo eine Wende nach oben.

Vergleicht man im Beispiel unten die blaugrün eingekreiste Punkte der Zeitachse, stellt man fest, dass der Rückgang in diesem Zeit-Intervall (blaugrüne vertikale Linie) größer ist als der zwischen den beiden lila eingekreisten Punkten (lila vertikale Linie). Die "Sinkraten" fallen daher in dieser Kurve. Gleichwohl nähert sie sich immer stärker der Null-Linie.

D.h. die fallenden Sinkraten signalisieren in dieser Kurve keinerlei Trendumkehr.

Gleiches würde man sehen (wenn auch schwächer), wenn sich die untersuchten Zeitintervalle, wie bei den März (Jahr über Jahr) und April (Jahr über Jahr) Zahlen des Hongkong-Handels, überlappen.

Mithin eine klare "mathematische Widerlegung" der Kehrtwende-Spin-Storys. ;-)

 


 

Das Gleiche gilt übrigens für die angeblich sinkenden Zahlen bei den Erstanträgen auf Arbeitslosigkeit in USA. Selbst wenn diese Zahl tatsächlich sinken würden (in den letzten 14 Wochen lagen sie stets über 600.000), würde die Gesamtzahl der Arbeitslosen von Monat zu Monat um die jeweilige Zahl weiter steigen. Dies zeigt ja auch die "unbarmherzig" steigende Arbeitslosenquote, die nun schon bei 8,9 % liegt und bis Jahresende zweistellig werden soll. Sie hat sich gegenüber 2007 verdoppelt (# 43609)

 

Der USA Bären-Thread 235167
Antworten
obgicou:

"A4s," "dupers," or "super-duper seniors"

7
27.05.09 09:56
S&P kündigt CMBS downgrades an:

Classes up through the most senior tranches of outstanding deals (so-called "A4s," "dupers," or "super-duper seniors") are likely to be affected. Our preliminary findings indicate that approximately 25%, 60%, and 90% of the most senior tranches (by count) within the 2005, 2006, and 2007 vintages, respectively, may be downgraded.

super duper senior, was kommt als nächstes?

www.calculatedriskblog.com/2009/05/...l-s-cmbs-downgrades.html
Antworten
Kicky:

Steinbrück : Staatshilfe für Arcandor

9
27.05.09 10:56
man muss nur Nachrichten hören früh morgens und man traut seinen Ohren nicht
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,7590914,00.html
50000 Arbeitslose vor der Wahl....Traditionsbetrieb...   die kriegen mich noch so weit,dass ich CDU wähle.Geht das Dilemma mit Karstadt nicht schon jahrelang und wird sich das ändern, wenn der Steuerzahler mal wieder retten soll? Wohl kaum,aber man will ja die Wähler nicht verprellen.
Da kommt sogar Lafontaine und will retten schreibt die Welt heute
Berlin/Essen - In seiner Not kann sich der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor seine Helfer nicht aussuchen: Während sich immer mehr Politiker von Union, SPD und FDP gegen staatliche Hilfe aussprechen, ergreift jetzt Oskar Lafontaine die Fackel der Rettung und verlangt von der Bundesregierung eine Bürgschaft.

und Handelsblatt:   Nicht den toten Fisch schlucken!                      
    www.handelsblatt.com/finanzen/...toten-fisch-schlucken;2294244
Antworten
pfeifenlümmel:

Korea Krise

5
27.05.09 11:16
wirkt sich noch nicht auf die Kurse aus. Nordkkorea hat sich weit aus dem Fenster gelehnt; werden tatsächlich nordkoreanische Schiffe auf Waffenlieferungen untersucht, können sie ihr Gesicht nicht verlieren und müssen ihre Drohung ( Kriegserklärung ) wahrmachen.
Antworten
Katjuscha:

Hagen #43608

7
27.05.09 11:41
Als Bär ist man aktuell wieder in der Minderheit und wird als notorischer Nörgler abgeschrieben.

Das ist nicht dein ernst?

Umgekehrt wird doch wohl ein Schuh drauß. Guck dich mal bei ariva.de und W:O um! Überall Bärenthreads. Kaum jemand traut den aktuell steigenden Kursen. Die meisten User (auch ich übrigens) erwarten bis Herbst wieder mehr oder weniger stark fallende Kurse. Permabullen wie Libuda werden doch nur müde belächelt oder gar ausgelacht.

Bei dem Rest deines Postings kann ich dir durchaus zustimmen, außer vielleicht dass sich Bären zwangsläufig freuen können. Solche Rallyes können zäh sein, und niemand weiß, ob aus der puren Hoffnung der Bullen, die du zurecht so bezeichnest, nicht im Laufe des Jahres Sicherheit wird. Die Volkswirtschaftsdaten sagen das nicht aus, aber es gibt ab und zu eben auch Ausreißer in bullisher Hinsicht, sowohl bei den VW-Daten als auch von den Unternehmen. Ich persönlich glaub nicht, dass der Dow Jones über 9100 Punkte und der Dax über 5400 gehen kann. Deshalb werd ich spätestens dort auch shorten. Bis dahin agiere ich aber prozyklisch und gehe erst bei klarem Trendbruch und anderen Signalen short. Long gehe ich niemals, denn dafür hab ich ja meine Aktien.
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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Anti Lemming:

Arcandor zeigt das Kernproblem

15
27.05.09 12:10
der verkommenen "Bailout-for-everybody"-Kultur. Bosse strauchelnder Firmen (inkl. Schaeffler, Merkle, Wiedeking u. a.) haben aus USA gelernt, dass man sich nur als "systemrelevant", traditionsreich (wenn auch geldarm) oder sonstwie unverzichtbar darstellen muss - und schon fließen, egal wie marode das Geschäftsmodell sein mag (siehe GM) oder wie stark man sich verzockt hat, die Sterntaler aus den mit Steuergeldern gefüllten Bailout-Schatullen.

Kein Wunder, dass in USA vor allem Republikaner gegen dieses gänzlich "unkapitalistische" Vorgehen wettern. Ein Wesenelement des Kapitalismus ist das "Überleben des Stärkeren" auf Kosten des Schwächeren, der dabei auch "vor die Hunde gehen" darf. Dies ist der Motor der Innovation, sonst hätten wir in Deutschland auch heute noch den unwirtschaftlichen und umweltschädlichen Braunkohle-Abbau wie damals in der DDR. Wenn kranke Branchen wegsterben, gesundet langfristig die Wirtschaft (und idealerweise die Umwelt).

Bei Arcandor hat die Firmenleitung (wie bei GM) die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt und - bis auf Flickschustereien unter Middelhoff - so weitergewurschtelt wie bisher. Ohne Anpassungen an die sich ständig verändernden Bedingungen gehen Firmen halt zugrunde; Firmenführung (vor allem mittelständische) ist alles anders als trivial. Manche Firmen haben auch beim besten Willen keine Chance, weil ihre Produkte technologisch veralten und nicht mehr gefragt sind. Das gilt nicht nur - im Extrem - für Hersteller mechanischer Schreibmaschinen, sondern auch für ehemalige Riesen wie Eastman Kodak. Kodak hat zwar früh erkannt, dass der Markt für herkömmliche Fotofilme irgendwann brachliegen wird, es aber dennoch nicht geschafft, in den digitalen Fotografie an die alte marktbeherrschende Stellung anzuknüpfen. Sollte man Kodak fördern, weil die Filme früher so wichtig waren?

Brauchen wie Karstadt, weil Universal-Kaufhäuser früher - in der Ära vor dem Internet und den heutigen Shopping-Malls - so wichtig waren?

Hätte man in den 1960/70-ern, als Karstadt groß wurde, nicht auch die von Warenhäuserrn verdrängten Tante-Emma-Läden retten müssen, weil sie ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur sind? (Wär mir persönlich lieber gewesen, als heute Karstadt zu retten...)

Auch Überkapazitäten sind überflüssig. Brauchen wir Opel wirklich, oder reichen nicht Volkswagen (inkl. Töchter), Ford, BMW und Mercedes?

Mit zuviel staatlicher Rettung erhalten wir letztlich die Überkapazitäts-Blasen. Warum sollen so viele Deutsche Autos bauen? Gibt es nicht andere, wichtigere Betätigungsfelder, z. B. in der alternativen Energietechnik  - zumal wenn die fossilen Ressourcen langsam zur Neige gehen?
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Katjuscha:

Optimismus unter Wachstumsunternehmen

4
27.05.09 12:29
Unter wachstumsstarken High-Tech-Unternehmen herrscht vorsichtiger Optimismus

www.innovations-report.de/html/berichte/.../bericht-28785.html

Neue Studie von Deloitte zeichnet Stimmungsbild: Absatzsteigerungen auch bei geringen Neueinstellungen möglich

In zahlreichen Führungsetagen der international wachstumsstärksten High-Tech-Unternehmen herrscht derzeit vorsichtiger Optimismus. Laut einer neuen Studie von Deloitte beurteilen Unternehmenschefs die Chancen für Umsatzsteigerungen und die Aussichten für einen globalen Konjunkturaufschwung in den kommenden zwölf Monaten positiv.

Die Vorstände und Geschäftsführer verfolgen weiterhin den bisherigen Wachstumskurs, setzen dabei aber auf eine vorsichtigere Strategie. Umsatzziele und Marktanteilssteigerung haben zwar klare Priorität vor Kostensenkung und Cash-Flow-Management, bei moderaten Einstellungsplänen streben die CEOs aber vor allen Dingen profitables und nachhaltiges Wachstum an.

...
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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