s. auch Artikel vom 31. März zum EZB-Verwässerungseffekt
"Die EZB kaufte im Zuge ihres am 9. März 2015 gestarteten Ankaufprogramms bisher Staatsanleihen für rund 41 Milliarden Euro. Damit hat sie gerade erst vier Prozent geschafft. Notenbankchef Mario Draghi führte im Zentralbankrat einen Entscheid herbei, wonach bis September 2016 jeden Monat etwa 50 Milliarden Euro für Staatsanleihen zuzüglich 10 Milliarden Euro für Pfandbriefe und ABS-Papiere ausgegeben wird.
Der wirkliche Euro-Verwässerungseffekt steht damit erst noch ins Haus. Die EZB finanziert ihre Käufe über die Notenpresse. Je mehr Geld sie druckt, umso stärker erhöht sich das Angebot von Euros auf dem Devisenmarkt. Das Überangebot verwässert den Außenwert und mindert die Zinsen. Aus einer Hartwährung wird eine Weichwährung."

