- in Euro gerechnet sind es +8 %
- massivstes Delevaraging seit es Hedgefonds gibt.
- grösste Liquiditätskrise sein xxxx...
- massiver Ölpreisverfall (es gibt eine historische und kausale Korrelation zwischen Gold- und Ölpreis dazu)
- massiver Verfall der Rohstoffpreise insgesamt (Korrelation ziwschen Rohstoff und Goldpreis)
- daraus folgend: Deflation in der 2. Jahreshälfte und nun auch fallende Teuerungsraten (inverse Korrelation zum Goldpreis)
- extreme Verluste in vielen Anlageklassen ...
unter diesen Gesichtspunkten hat sich Gold HERVORRAGEND geschlagen und den Wert ERHALTEN (= oberstes Anlageziel bei Goldanlegern)..
VIELE VIELE Anleger würden sich nur wünschen, wenn sie anfangs 2008 wohl komplett aus Aktien ausgestiegen wären und in Gold angelegt hättn...
Guter Artikel im Kontext:
2008 war das Jahr des Goldes
11:33 01.01.09
Gold: In den letzten 10 Tagen vor Jahresende vermochte der Goldpreis sich noch einmal stark zu erholen und konnte dadurch die Jahresbilanz deutlich aufbessern. Der Jahresschlusskurs lag bei 880,60 USD/Unze, +46,10 USD/Unze oder 5,55% höher als vor Jahresfrist. Erneut geht damit ein Jahr im Goldbullenmarkt mit einem grossen Goldpreis-Plus zu Ende. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass praktisch alle anderen Anlagen im Zuge der Finanzkrise an Wert verloren. Der Anstieg fiel auch zusammen mit einer massiven Ölpreis-Korrektur, sowie grossen Verlusten an den Rohstoffmärkten, was für alle Beobachter einmal mehr deutlich werden liess, dass die monetäre Rolle von Gold keineswegs der Vergangenheit angehört, obwohl Gold von zahlreichen Experten immer wieder als barbarisches Relikt verschrien wurde. Auch die Rolle als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten erfüllte Gold in bester Manier.
Auch wenn die Erholung in den letzten Tagen sehr rasch verlief und deswegen immer mal wieder kleinere Rücksetzer zu erwarten sind, dürfte der Goldpreis nun mit der üblichen Verzögerung auf die Finanzkrise reagieren und sich im neuen Jahr weiter stark aufwärts bewegen. Denn die deflationäre Phase der laufenden Krise dürfte aufgrund der weltweit zahlreichen Rettungsmassnahmen für die Wirtschaft, sowie der damit verbundenen massiven Neuverschuldung der öffentlichen Hand bald in eine stark inflationäre Entwicklung übergehen. Bereits jetzt antizipiert der Goldpreis diese Entwicklung, das Smart Money fliesst in diesen nach wie vor aussichtsreichen Sektor. Auch wenn der Goldpreis zu Beginn der Finanzkrise ebenfalls stark unter Druck kam, führt diese und die Antwort der Regierungen und Zentralbanken darauf zu einer Verlängerung und Intensivierung des säkularen Gold-Bullenmarkts, den wir seit 2001 erleben.
Charttechnisch konnte der Goldpreis die Widerstandszone bei 850 USD/Unze überwinden, womit der Weg für eine grössere Aufwärtsbewegung in Richtung 1000 USD/Unze freigemacht wurde.
Der Index ungehedgter Goldminen HUI konnte in den letzten Tagen ebenfalls stark zulegen und einen Teil der Verluste dieses Jahres wieder wettmachen. Er schloss bei 302,41 Punkten.
Silber: Der Silberpreis vermochte in den letzten Tagen ebenfalls wieder etwas Boden gut machen; der Jahres-Schlusskurs bei 11,32 USD/Unze liegt dennoch -3,45 USD/Unze oder -23,36% tiefer als zu Jahresbeginn. Die im Vergleich zu Gold deutlich schlechtere Performance von Silber reflektiert die Doppelrolle von Silber als Industriemetall und gleichzeitig als Anlagemetall. Aufgrund des brutalen konjunkturellen Einbruchs antizipiert der Silbermarkt einen deutlichen Rückgang der industriellen Fabrikationsnachfrage (auch wenn dies am Rande bemerkt aus verschiedenen Gründen alles andere als in Stein gemeisselt ist, unter anderem wegen den zahlreichen neuen Anwendungen von Silber). Dennoch hielt sich der Silberpreis deutlich besser als die meisten Basismetalle, weil die Silbernachfrage seitens der Investoren so gross wie schon lange nicht mehr ist. Die Anteile der Silber-ETFs erfreuen sich allesamt einer Rekordnachfrage, Edelmetallhändler sind teilweise völlig leergekauft und viele Silbermünzen und gewisse Barrengrössen sind kaum mehr erhältlich, bzw. deren Lieferung ist mit außerordentlich langen Wartefristen verbunden.
Wir sind der Ansicht, dass die Rolle von Silber als Anlagemetall in 2009 noch ausgeprägter zum Tragen kommen wird, und dass auch die Fabrikationsnachfrage trotz klaren Einbussen viele positiv überraschen könnte. Insgesamt erachten wir daher Silber als stark unterbewertet und denken, dass Silber daher durchaus zu den Top-Investments von 2009 zählen mag.
Der Silberminen-Index SIX geht bei einem Stand von 39,61 Punkten aus dem Jahr; mit einem grossen Jahresverlust aber dennoch klar erholt gegenüber dem Jahrestief. Der iShares Silver ETF verfügt gemäss den offiziellen Angaben derzeit über ein Inventar von 218,40 Millionen Unzen Feinsilber, womit 2008 ein spektakuläres Erfolgsjahr für diese Anlageform darstellte.
Platin: Der Platinpreis liegt zum Jahresende bei 928 USD/Unze und konnte damit in den letzten Handelstagen des Jahres ebenfalls einen Schlussspurt hinlegen. Insgesamt hat der Platinmarkt ein bewegtes Jahr hinter sich; zu Jahresbeginn bildete sich eine spekulative Blase heraus, welche durch Produktionsprobleme im Zusammenhang mit der Stromkrise in Südafrika ausgelöst wurde. Der Kurs erreichte dabei über 2000 USD/Unze. Diese Blase platzte, und gleichzeitig brach durch die Probleme der Autoindustrie weltweit ein massiver Teil der Nachfrage ein. Dies erklärt die massiven Verluste auf Jahresbasis von -593 USD/Unze, oder fast -40%.
Palladium: Der Palladiumpreis halbierte sich praktisch von 368 USD/Unze am 1.1.2008 auf 185 USD/Unze am 31.12.2008. Dies einerseits wegen der nach wie vor starken Korrelation zum Palladiumpreis, allerdings sind die Verluste aufgrund der notleidenden Autoindustrie sicherlich nicht gänzlich ungerechtfertig. Wir halten die Verluste bei Palladium dennoch für übertrieben und gehen bei Palladium in 2009 von einem grösseren Erholungspotenzial aus. Bedingung dafür ist allerdings, dass Palladium von den Investoren entdeckt wird und dass die industrielle Nachfrage nicht völlig wegbricht.
Verkaufspreise von Barren und Münzen: Ein Kilogramm Gold kostete an Silvester in Zürich CHF 30470.-, für einen Maple Leaf aus Gold wurden CHF 998- verlangt (Quelle UBS Zürich). In Frankfurt mussten 20664.-, bzw. 673.- dafür bezahlt werden (Quelle Dresdner Bank). (www.silberinfo.com 01.01.2009 si/as/tw)

