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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VG93U50 , DE000VG931H9 , DE000VG93SC1 , DE000VH33T06 , DE000VK3SSB6 , DE000VG510N9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.453
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S&P 500 6.892,34 -0,38% Perf. seit Threadbeginn:   +372,41%
 
Katjuschov:

*35732/Rückblick

6
30.12.08 11:27
"fühle ich mich von den ewigen Negativmeldungen (obwohl sie ja der Realität entsprechen...) und der zunehmenden wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit regelrecht zermürbt."

Also es gibt mit Sicherheit einige die sich aufgrund deines Threads nicht zermürbt fühlen, sondern sich freuen daß sie auch in so einem "schlechten" Börsenjahr Gewinne erzielen konnten.
Wie ich schon vor längerem gepostet habe war es mit dein Thread der mich dazu bewog im Frühsommer 2007 meine "Windaktien" komplett in Cash zu wandeln. Das restliche Jahr 2007 verbrachte ich mit diversen Kurzfristzockereien die ganz gut liefen da ich recht viel Glück hatte.
Anfang dieses Jahres war ich komplett in Cash, sprang dann ab und zu rein und mußte trotz anfänglicher Gewinne feststellen daß es dieses Jahr mehr braucht als Glück.
Darauf hin änderte ich meine Strategie zur Panikstrategie um (habe ich auch mal hier gepostet).

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Daß ich das Jahr im Plus abschließen kann dürfte hier unter den eingefleischten Bären keine Besonderheit sein.
Was mir an meinem Gewinn aber so gut gefällt ist daß ich nie short war (mir geht es da ähnlich wie Malko07) und der DAXsubsec. Renewable Energies Performance-Index, in dem ich hauptsächlich agierte, in der Zeit von 1310 auf 430 sank (die Dauerbullen dürften diesen Absturz von 67% eher mit abkacken umschreiben).

Und jetzt komme ich noch mal auf das "Zermürbtsein" zurück.

Sicher gibt es dieses Jahr viele Aktionäre die dieses Jahr Grund haben zermürbt zu sein. Das hat aber dann auch seinen Grund. Und da laß ich mir meine Freude über dieses spannende und erfolgreiche Jahr nicht nehmen. Schließlich stecken hinter den Gewinnen viel Zeit und reichlich Überlegungen. Man könnte es auch Lohn der Anstrengung nennen. Lohn der Arbeit möchte ich es nicht nennen, da ich Börsenspekulationen nicht als Arbeit, und die daraus entstehenden Gewinne auch nicht als Verdienst ansehen kann. (Verdienst kommt von dienen, und mit meinen Spekulationen habe ich heuer niemanden gedient - außer meinem Spiel- und Zockertrieb).

Diese Sichtweise läßt mich meine Gewinne in Freude, aber auch in Dankbarkeit und Demut annehmen (zwei Möglichkeiten Dankbarkeit und Demut zu realisieren sind Spenden an SOS-Kinderdorf, sowie an die Kindernothilfe; haben beide sehr niedrige Verwaltungskosten).

Allen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr.
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Anti Lemming:

Interessant, Keno

2
30.12.08 12:17
Im K+S-Thread hatte ich im Juli ebenfalls vor dem "Kollaps des Kirchturms" gewarnt - kurz nach dem Top bei Kursen um 360 (bzw. 80 post-split) Euro. Ich wurde nur ausgelacht oder angefeindet. Du hast schon Recht: Wer nicht hören will, muss fühlen...

http://www.ariva.de/limac10_t286259?pnr=4496996#jump4496996
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nightfly:

DAX- short

5
30.12.08 12:19
bei 4801.
Und diesmal kein daytrading, sondern mal ein Versuch, mit einem short der AGS zu
entgehen, ist ein 5600er openend-ko.
Mal sehen, wann ich weich werde, über 4000 nicht.
Außerdem hat der DAX im Dezember ca. 5% outperformt, sind locker 200 Punkte.
Zur gesamtwirtschaftlichen Lage wurde hier ja schon genug geschrieben,
also gehe ich 2009 ganz entspannt an.
Guten Rutsch wünscht
nightfly
Der USA Bären-Thread 207783
An einen produktiven Arbeiter hängen sich heute über vier Parasiten!(Kritiker)
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Anti Lemming:

Der Trade, jetzt short im DAX zu gehen

11
30.12.08 12:37
wegen der Abgeltungssteuer ist derart evident, dass er eigentlich nur in die Hose gehen kann (weil ihn zu viele machen). Anfang Januar könnten die Bullen die vielen Shorts genüsslich zu Tode squeezen. Wäre nicht das erste Mal, dass die Indizes "wider alle Vernunft" steigen.

Ich werde daher vorerst als Beobachter an der Seitenlinie bleiben und keine Shorts über die Jahreswende halten. Anfang Januar ist in USA normalerweise eine bullische Zeit, weil frisches Geld in die Märkte fließt. Der Amtsantritt Obamas Ende Januar könnte ebenfalls die Börsen beflügeln. Dagegen stehen potenziell miserable Quartalszahlen und weitere negative Makrodaten.

Langfristig dürfte der DAX noch deutlich weiter fallen. Wenn man nach einer etwaigen Rallye Anfang Januar short ginge, wäre das CRV sicherlich besser. Und wenn's ohne mich steigt oder fällt, so what? Man muss ja nicht jeden Move mitnehmen. Im Zweifel hat Kapitalerhalt die höchste Präferenz. Mit diesem Rezept bin ich in 2008 sehr gut gefahren.
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Anti Lemming:

Katjuschov - Blick über den Tellerrand

7
30.12.08 12:56
Man muss zwingend unterscheiden zwischen dem, wie man selber als Trader oder Investor davongekommen ist, und dem, was die Finanzkrise in der Gesellschaft an Folgeschäden hinterlassen hat. Wenn ich allein daran denke, dass die BayernLB 30 Mrd. verzockt hat - bei einem bayri. Staatshaushalt von jährlich 40 Mrd. - und wie die Bürokraten dort jetzt (natürlich an falschen Stellen wie Kitas usw.) die Verluste wieder einsparen wollen, dann wird mir in der Tat nur schlecht. Die Zeche für das Gezocke unfähiger Landesbank-Bonzen zahlen dann mal wieder die Schwächsten unserer Gesellschaft. Ich hab auch Freunde, die ihre Jobs verloren haben und auf zig Bewerbungen nur Absagen bekommen haben.

An so etwas denke ich, wenn ich "zermürbt" schreibe - zumal sich keinerlei Besserung abzeichnet. Die Krise wird sich 2009 höchstwahrscheinlich weiter zuspitzen.

Etwas völlig anderes ist die persönliche (Börsen-)Performance, die auch bei mir in diesem Jahr recht gut war (kein Wunder, wenn man Bär war bzw. ist). Allerdings schiene es mir allzu kurzsichtig  - um nicht zu sagen: verantwortungslos - , nur auf das eigene Fortkommen zu achten und beim Blick über den Tellerrand (auf "die Welt da draußen") die Scheuklappen aufzusetzen.
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rogers:

Zertifikate

3
30.12.08 12:57
und Abgeltungssteuer, da gilt folgendes:

"Für Zertifikate ohne Kapitalgarantie hat der Gesetzgeber Sonderregelungen geschaffen.
Diese Sonderregelungen sind:
Zertifikate, die vor dem 15. März 2007 erworben wurden, genießen Bestandsschutz. Das heißt: Nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist sind Veräußerungsgewinne auch zukünftig steuerfrei. Zertifikate, die nach dem 15. März 2007 erworben wurden, unterliegen nur dann nicht der Abgeltungsteuer, wenn sie bis zum 30. Juni 2009 verkauft werden und zum Zeitpunkt des Verkaufes die einjährige Spekulationsfrist abgelaufen ist. Für alle anderen Zertifikate ist somit der Bestandsschutz aufgehoben."

aus einer Broschüre der Postbank.
Antworten
nightfly:

hi AL,

 
30.12.08 13:01
genau das dachte ich 2008 auch, und es ging im Januar nur bergab, gleich vom ersten
Tag an.
Gut, die Chance einer "Jahresendnachholrally" besteht, aber aus welchem Grund eigentlich?
Frisches Geld? Da kommt 2009 noch mehr nach...
;-)
nf
An einen produktiven Arbeiter hängen sich heute über vier Parasiten!(Kritiker)
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Platschquatsc.:

Dax vs FTSE vs CAC40 vs Eurostoxx50 kurzfristig

6
30.12.08 13:02
Warum hier die Abgeltungsteuer als wichtiges Argument für Shortposis durchgekaut wird ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar. Wer mit der AGS argumentiert müßte zwangsläufig z.B. für den FTSE ein ähnliches nationales Steuerargument haben da er sich ja fast 1 zu 1 bewegt in den letzten Tagen und CAC40 bzw. ES50 zumindest ähnlich.Allerdings würde hier wahrscheinlich kein Engländer,Franzose oder sonstiger Spekulant auf die Idee kommen einen Shortposi aufzubauen weil in D die Abgeltungsteuer eingeführt wird und deshalb erscheint mir eine Shortposisargumentation zum Jahresanfang aufgrund des Abgeltugsteuereffekts in D ziemlich naiv.
Übrigens könnte ich auch behaupten der Dax wird ausgebremst/gedeckelt weil viele Private in D bei Altposis steuerliche Verlustvorträge realisieren bzw. Langfristposis auflösen und umschichten eben wegen der AGS je nach Blickwinkel und Voreingenommenheit ohne dabei wirklich handfest belegbare Gründe zu liefern.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 207788
Antworten
Anti Lemming:

nightfly

4
30.12.08 13:08
Das letzte Jahr endete unweit der Allzeithochs - bei sich radikal verschlechternden Fundamentals.

Dieses Jahr endet mit dicken Index-Minus von rund 40 % - bei sich abermals radikal verschlechternden Fundamentals.

Die Ausgangslage ist somit etwas anders und mMn nicht sehr einfach abzuschätzen. Letztes Jahr waren die Bullen über den Jahreswechsel noch übermütig und wurden "abgestraft". Sind dieses Jahr die Bären dran?

Näheres wissen wir erst, wenn das Jahr begonnen hat.

Wer dennoch Wetten abschließen mag, dem sei dies unbenommen. Von Shark habe ich gelernt, potenzielle Moves nicht im Voraus erraten zu wollen. Das ist schlicht zu teuer - es sei denn, man hätte ein lupenreines "Setup", was ich aber nicht sehe.
Antworten
Platschquatsc.:

DailyStoch im Vergleich

4
30.12.08 13:12
USA vs. Nikkei vs. Dax
Nur weil der Dax aktuell etwas vorne weg läuft muß das nicht zwangsläufig bedeuten das er in die falsche Richtung rennt.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 207790
Antworten
rogers:

Wer in den letzten Tagen

6
30.12.08 13:15
und Wochen short-Zertis gekauft hat, entgeht der Abgeltungssteuer nicht mehr, nightfly. Hoffentlich ist es klar geworden.
Antworten
PursuitOfHap.:

sind indexstände weit über den 2002/3-er tiefs

4
30.12.08 13:18
bei gleichzeitig massiv schlechterer wirtschaftlicher grosswetterlage nicht ein lupenreines setup?
ja, ja. ich weiss schon...
liebe grüsse und einen guten start ins neue jahr - poh
Antworten
Eidgenosse:

Grüezi

5
30.12.08 13:18
Möchte auch noch meinen Jahresend-Senf dazugeben. Dies war mein erstes aktives Börsenjahr. Meine Jahres-Performance poste ich hier lieber nicht aber die Erfahrungen die man hier macht und was man sonst noch alles mitbekommt das ist schon immens viel Stoff.
Eigentlich lag ich bei vielen Positionen sehr gut habe aber vielmal den Fehler gemacht auf vermeintlich "alte Hasen" zu hören die ja hier reichlich unterwegs sind.  Grad das Posting 35753 hat mich genau an das erinnert. Ein User postet hier seinen Trade und prompt gibts die Antwort und vermutlich die Verunsicherung dazu.
Dann lese ich und bin verwundert das auch der Superbär übers Jahr mehrheitlich Flat war. Das zeigt doch wie schwierig es ist an der Börse Geld zu verdienen.
Der Oberkotzer kommt mir aber wie vielen anderen auch wenn man sieht wie viele Leute ihr über Jahre sauer erspartes und verdientes Geld verloren haben wegen den Bank-Verbrechern die auch weiterhin in Ihren Villen wohnen und es sich gut gehen lassen. Einfach nur unglaublich.
Das nächste Jahr verspricht jedenfalls noch einiges an Spannung.

Wünsche mal allen ein gutes neues Jahr und viel Glück und Gesundheit.
Antworten
nightfly:

nun, AL,

2
30.12.08 13:33
ich sehe das ganz entspannt.
Muß ja keiner nachmachen.
5600 als ko- Schwelle dürfte ich wohl aussitzen können.
Argumente muß man nicht für jeden trade haben,
ansonsten erwähne ich noch windowdressing und DAX knapp 20%
über Jahrestief.
Gut, die AGS war heuer ein joke, ich werde das Teil eh nicht ein Jahr halten,
jenachdem, wann die 4000 kommt...
Hätte ich am 23.12. hier geschrieben, bin bei 4615 (nach 20:00) long gegangen (real),
wären hier auch genug Leute anderer Meinung gewesen, so what.
Guten Rutsch ;-) wünscht
nightfly
An einen produktiven Arbeiter hängen sich heute über vier Parasiten!(Kritiker)
Antworten
Anti Lemming:

nightfly - alles eine Frage des Einsatzes

2
30.12.08 13:43
Wenn man solche K.O.-Trades mit  kleinen Beträgen macht, bei denen man selbst einen Totalverlust mit einem Schulterzucken "hinnehmen" kann, ist das völlig in Ordnung. Ab 10 % des Depotwerts wird es jedoch in meinen Augen bereits kritisch.
Antworten
permanent:

Finanzinvestoren stehen vor dem Ruin

7
30.12.08 13:53

Finanzinvestoren stehen vor dem Ruin

30.12.2008 , 13:43 Uhr von Hans G. Nagl

2009 wird für Finanzinvestoren das Jahr der großen Pleite. Der weltweite Wirtschaftsabschwung wird nach Meinung von Experten im kommenden Jahr Finanzinvestoren gleich schwarenweise in den Ruin treiben. Jede zweite Firma im Besitz von Private-Equity-Fonds ist von der Pleite bedroht. Artikel

Antworten
Keno77:

Verwunderung

3
30.12.08 14:03
Das wird ja hier zum Jahresende nochmal höchst interessant. Da glaubte man sich über Monate in einer Gemeinschaft von leidenschaftlichen Bären (welcher Art auch immer) aufzuhalten und nun "outet" sich ein jeder hier als "geprellter Bulle" oder als "Bulle in Wartestellung".

Was ist denn das für eine Schizophrenie?  Bearish denken - aber bullish handeln (wollen)?  Oder die Berührungsängste eines Bären mit "Short" - Produkten?

Selbsverständlich können Short - Investments auch Langzeitinvestments sein.  Auch Abwärtstrends können über Jahre anhalten.
Antworten
permanent:

Steinbrück warnt vor neuer Wachstumsblase

8
30.12.08 14:08
30.12.2008 , 14:02 Uhr 

Zinspolitik

Steinbrück warnt vor neuer Wachstumsblase

 

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück warnt vor einer neuen kreditfinanzierten Wachstumsblase. Es drohe, dass der gleiche Fehler zweimal begangen werde. Die Politik des billigen Geldes seit die Vorhut einer neuen Krise, intelligente Maßnahmen gegen die Finanzkrise seien gefragt.

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Peer Steinbrück warnt vor Konjunkturprogrammen auf Pump. Foto: dpa

HB BERLIN. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat vor einer Wiederholung der Fehler gewarnt, die entscheidend zur aktuellen Finanzkrise beigetragen haben. „Wir sollten verhindern, dass eine Politik des billigen Geldes wieder eine neue kreditfinanzierte Wachstumsblase entstehen lässt“, sagte Steinbrück mit Blick auf die starken Zinssenkungen in den USA. Das gelte auch für die Zinspolitik in Europa. Er sehe diesen „problematischen Punkt“ mit Sorge, sagte Steinbrück.

„Es ist deshalb wichtig, den Akzent mindestens bei uns in Deutschland vor allem auf nachhaltige Infrastrukturinvestitionen zu legen und weniger auf schuldenfinanzierten Konsum“, sagte der Minister. „Übrigens auch ein Grund, der gegen eilfertige Steuersenkungen auf Pump spricht.“ Die Finanzkrise wurzelt unter anderem in dem Umstand, dass die Verbraucher in den USA sich über Jahre zu sehr niedrigen Zinsen verschulden konnten. Die US-Zentralbank hatte nach den Anschlägen vom 11. September 2001 die Leitzinsen sehr stark gesenkt. Um gegen die derzeitige Krise anzusteuern, senkte die US-Zentralbank nun die Zinsen sogar noch stärker - auf bis zu null Prozent.

„Was wir machen, muss intelligent sein, generationengerecht und eine Zukunftsrendite versprechen“, sagte Steinbrück . „Befristete Mehrwertsteuersenkungen erfüllen zum Beispiel keines dieser Kriterien.“ Großbritannien etwa hatte die Mehrwertsteuer ab Dezember gesenkt. Steinbrück sagte: „Meine Position ist und bleibt, dass wir nicht einfach nur deshalb etwas machen sollen, weil andere es machen.“

Trotz der jüngsten Differenzen mit Frankreich und Großbritannien zeigte sich Steinbrück überzeugt, dass Europa weiterhin geschlossen bei den Verhandlungen über die Reform der Rahmenbedingungen der Finanzmärkte auftreten werde. Daran habe er „überhaupt keinen Zweifel“, sagte der Minister. Im Gegensatz zur Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre sei die deutsche Demokratie gefestigt und in der Lage, international abgestimmt zu reagieren. „Abgestimmt heißt allerdings nicht zwangsläufig gleichartig, weil es von Land zu Land beträchtliche Unterschiede gibt“, sagte Steinbrück.

In den vergangenen Wochen war es zu Differenzen zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern gekommen. So sorgte unter anderem die Kritik von Steinbrück an der Mehrwertsteuersenkung in Großbritannien in London für Verstimmung. Der Bundesregierung wurde dagegen von anderen europäischen Ländern immer wieder vorgeworfen, nicht genügend gegen die Krise zu unternehmen. Die führenden Industrie- und Schwellenländer wollen im Laufe des Jahres neue Regeln für das Weltfinanzsystem voranbringen, um künftig mit mehr Kontrolle und Transparenz ähnliche Krisen wie die derzeitige zu verhindern.

Den anstehenden Amtsantritt Barack Obamas als US-Präsident sieht der Bundesfinanzminister als große Chance für die geplante Neugestaltung des Weltfinanzsystems. „Selten war die Gelegenheit so gut, dass wir die Lehren aus einer so schwerwiegenden Krise in konkretes politisches Handeln umwandeln können.“ Er sei „sicher, dass Barack Obama die Initiativen, die wir auf G-7-Ebene angestoßen haben, aufgreifen und mit seiner neuen Regierung fortsetzen wird“, sagte Steinbrück.

Antworten
Kicky:

interessante Analysten bei Merrill

6
30.12.08 14:18
www.bloomberg.com/apps/...d=20601103&sid=a8KK_pGpxqL4&refer=us
Dec. 30 (Bloomberg) -- David Rosenberg drew on inspiration from market-rules theorist Robert Farrell and asset-bubble historian Charles Kindleberger to predict the economy’s demise this year.

Rosenberg, the chief North American economist at Merrill Lynch & Co. in New York, by January had already called the recession that this month was officially declared to have started in December 2007. He also said the Federal Reserve would lower its main interest rate to 1 percent by year-end, one-third of the median estimate of economists surveyed by Bloomberg News; by October, policy makers brought the rate to that level.

Rosenberg, 48, refused to trust his computer models, sensing that the end of the credit and housing-market booms would cause a deeper rout than most analysts thought. Now, he predicts the carnage will cause a 2.5 percent contraction in gross domestic product in 2009, and sees historians calling the current era “GDII,” a reference to the Great Depression......
......it all came down to the premise that the downturn in housing was going to have a lagged and severe impact on everything from economic growth to interest-rate spreads and stocks. Personal savings, Rosenberg’s “key metric,” would head higher as Americans tried to repair tattered finances resulting from the slumps in property values and stock prices.

That’s where Rosenberg differed from the majority in his profession, who he said were using terms like “contained” to describe the impact of the subprime mortgage crisis, or “resilient” when talking about consumer spending, which had risen for a record 17 years.

“You have to have your models, but you have to question the results,

Rosenberg said. “You have to ask yourself: Where could the model be wrong this time? Bubbles go further than you think, but they do not correct by going sideways,” he said, quoting the fourth of “10 Market Rules to Remember,” by former Merrill analyst Farrell.

Farrell developed his “10 Market Rules” during a 25-year stint as chief strategist at Merrill until 1992. He won Institutional Investor magazine’s award for overall stock market direction in 16 of 17 years, according to a Dec. 19, 1992, New York Times article.

Rules one through four, which include the belief that markets always return to long-run averages and excesses in one direction are invariably followed by excesses in the opposite direction, are applicable to this decade’s housing cycle, Rosenberg said.

Farrell’s rules “were a compass in terms of guiding me through the past three years,” said Rosenberg, who joined Merrill in 2000 and holds master’s and bachelor’s degrees in economics from the University of Toronto. Rosenberg will remain at Merrill after Bank of America’s takeover of the New York-based securities is completed on Jan. 1, according to spokeswoman Elana Mehas........

The severity of today’s housing bust, and the resulting collapse in credit, indicate that the U.S. won’t soon emerge from the already yearlong recession, according to Rosenberg.

“What we know about periods of asset deflation and credit contraction is that the impact on the economy tends to last for years not quarters,” he said, projecting housing is likely to contract through the end of 2009.

Rosenberg was also among the few predicting a rally in U.S. Treasuries, which have posted their best year since 1995. The average forecast in a Bloomberg survey of 61 analysts at the start of the year was for benchmark 10-year yields to rise to 4.32 percent for the end of December. Rosenberg’s call was 3.70 percent; the lowest projection was 3.5 percent......
n the oil market, Merrill’s Francisco Blanch proved most accurate in calling the record price of $147.27 a barrel that was reached in July. Blanch, head of global commodities research at the firm in London, roiled traders this month by saying crude may move back to $25 next year. It was at $38.45 Dec. 23.

For his part, Rosenberg sees gold as “an important hedge against policy missteps” in the global recession of 2009. “The chart looks good against a vast majority of currencies,” he wrote in a Dec. 22 research note.......
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Anti Lemming:

Keno - undogmatischer Ansatz

8
30.12.08 14:20
Ich hab in diesem Jahr etwa ein Drittel meiner Gewinne mit Shorts gemacht, ein Drittel mit Longs und eine weiteres Drittel mit Währungen (long oder short). Wozu z. B. dogmatisch "den Bären" spielen, wenn eine der zahlreichen Erholungsrallyes läuft?

Zeitlich betrachtet war ich in Aktien bzw. Indizes länger short als long, was ja auch schon mal eine Richtungspräferenz ist. Dafür hatte ich bei den Long-Trades größere Posis.

Wie man sich ausrichtet, hängt davon ab, ob man eher Trader oder eher Investor ist. Ich bin in Bullenmärkten eher Investor, in Bärenmärkten eher Trader.

Es gibt hier im Thread aber auch einige lupenreine "Short-Investoren", die im Sommer 2007 ungehebelt in den Short-Dax-Tracker gingen und bis heute dringeblieben sind.

Jedem das Seine. Wie man sich positioniert, hat mit einer "bärischen Grundüberzeugung", die wir wohl alle hier im Thread teilen, wenig zu tun. Dem produktiven Gedankenaustausch - und das ist mMn die Hauptaufgabe des Threads - tut die unterschiedliche Aufstellung keinen Abbruch.
Antworten
obgicou:

So verpufft ein konsumorientiertes

9
30.12.08 14:21
Konjunkturprogramm. Anbei der yearly change in ICSC weekly same store sales.
Hätte man im Mai ein investitionsorientiertes Programm aufgelegt, könnte man jetzt langsam mit der Umsetzung der ersten Projekte starten; aber damals waren sich ja alle sicher, daß es nur eine Delle im ewig aufwärts gerichteten Wachstumstrend ist. Die jetzt beginnenden Planungen für Infrastrukturprojekte werden so in ca. 9-12 Monaten mit der Umsetzung beginnen. Dann wenn die Wirtschaft wahrscheinlich selber schon wieder Fuß gefaßt hat.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 207798
Antworten
Kicky:

miese Aussichten für Banken

5
30.12.08 14:32
From the Wall Street Journal:
Banks and savings institutions in the U.S. appear headed for their first overall quarterly loss since 1990, as troubled loans pile up faster than the federal government's unprecedented efforts to aid the battered industry....

"The earnings power for this industry has absolutely collapsed," says Eric Hovde, chief executive of Hovde Capital Advisors LLC, a money-management firm in Washington that specializes in financial services.

Nearly a quarter of U.S. financial institutions reported a net loss for the quarter ended Sept. 30. The percentage is likely to climb when fourth-quarter results are announced in January, with some analysts predicting that even stalwarts like J.P. Morgan Chase & Co. could tumble into the red....

The glum fourth quarter is an ominous sign for 2009. The U.S. government so far has poured $169 billion into more than 130 financial institutions through its Troubled Asset Relief Program, according to Keefe, Bruyette & Woods Inc. But some banks already are looking for more money or hoarding their existing capital in expectation of another awful year.
In the past few weeks, some analysts have cut 2009 earnings forecasts and stock-price targets for a slew of big and small banks. These analysts expect rising unemployment to trigger deeper losses on credit cards, mortgages and home-equity loans as more consumers fall behind on their bills. Combined with newer problems rippling through commercial real-estate and other types of loans, many banks will need to bolster loan-loss provisions, eroding profits further.

"We believe that deteriorating economic conditions will cause asset quality to get worse in 2009, revealing the inadequacy of loan-loss reserves and impairing profitability," Jonathan Glionna, an analyst at Barclays Capital, said in a report earlier this month. Nonperforming assets among the 27 financial institutions he covers will rise to $125 billion in the fourth quarter from $43 billion a year earlier, he estimates.

By the end of next year, the figure could top $200 billion, he said.....

As conditions worsen, struggling banks are expected to turn to private-equity firms and other outside investors for capital. Even some of those getting a government infusion may need more capital, analysts warn. Interest in shoring up financial institutions is rebounding as regulators warm up to granting bank charters to nonbank investors.
Antworten
rogers:

zur Aufheiterung der Bullen

9
30.12.08 14:37
Es hätte noch viel schlimmer kommen können, so wie in Australien bei manchen Kleinanlegern:

www.boersenman.de/Artikel/Die-australische-Horror-Aktie

"Die australische Horror-Aktie
Dienstag, 30. Dezember 2008 12:32:56, Florian von Hennet

Der Dax hat innerhalb eines Jahres gut 40 Prozent seines Wertes eingebüßt. Abgesehen von Volkswagenaktionären haben alle Anleger, die in die deutschen Top-30 Werte investiert haben, Geld verloren. So ärgerlich das ist, zahlreichen Aktionären in Australien ist es noch viel viel schlechter ergangen.

Nämlich dann, wenn sie Aktien der Firma Brisconnections gekauft haben. Brisconnections baut derzeit in der ostaustralischen Stadt Brisbane eine später mautpflichtige Verbindungsstraße zum Flughafen. Die Finanzierung des Projekts erfolgte teilweise über die Ausgabe von Aktien. Doch schon kurz nach dem Börsengang im vergangenen Sommer fiel der Kurs immer weiter, bis er irgendwann bei einem Zehntes Australischen Cent angelangt war - dem niedrigsten Kurs des ein Wert nach der dortigen Börsenvorschrift überhaupt erreichen kann. Doch statt als Warnsignal, wirkte diese Tatsache für viele Anleger als Lockmittel.

Was kann man schon verlieren, wenn es tiefer nicht mehr gehen kann und obendrein eine nette Dividende von fast sechs Cent winkt. Einige Anleger griffen daher reichlich zu und kauften teilweise hunderttausende oder gar Millionen Aktien auf einen Schlag. Dabei haben sie offensichtlich eine pikante Besonderheit der Birsconnections-Anteile übersehen: sie muss nämlich in drei Raten bezahlt werden. Am 29 April 2009 ist die nächste Rate fällig. Dann müssen die Aktionäre für jede Aktie die sie besitzen einen Australischen Dollar nachzahlen. Der gleiche Betrag wird dann noch einmal am 29 Januar 2010 fällig.

Zahlreiche Aktionäre stehen plötzlich am finanziellen Abgrund. Wer für ein paar hundert Dollar Aktien gekauft hat, wird in Kürze aufgefordert mehr als eine Million Dollar nachzuzahlen. Die Anteile wieder loszuwerden, ist derzeit so gut wie unmöglich. Brisconnections selbst zeigt sich unnachgiebig und will das Geld auf jeden Fall eintreiben."

oder:

"MELBOURNE woman Fang He has a $64.6 million dilemma.

She has become the biggest individual shareholder in BrisConnections - which is building Australia's largest infrastructure project - for the bargain basement price of $20,000.

But next April she has to stump up $32.3 million for the second instalment on the toll road group's shares, and another $32.3 million when the final instalment falls due in 2010.

Mrs He, who works at an aluminium window supplier in Springvale, bought 20 million BrisConnections shares last Wednesday at the lowest possible share price of a tenth of a cent, adding to the 12.3 million she already had in her portfolio.

Mrs He's plans for the shares are still unclear, but it is believed there may be other shareholders in a similar position.

Macquarie Research said that in October around 352 million units - or 90 per cent of BrisConnections' register - traded, and day traders and retail investors now hold a lot of the shares.

Mrs He submitted a substantial shareholder notice to the ASX on Friday, giving her address as BT Windows in Springvale.

A source close to BrisConnections said the company has written to Mrs He several times to remind her she is obliged to pay the second instalment next year.

Mrs He was not at BT Windows' Longford Court premises yesterday and did not return calls, but she told a Sydney newspaper on Sunday she was "only a housewife" and that her husband ran their business.

In late October BrisConnections' rock-bottom share price prompted the company's board to delay and slash dividends until after the second instalment on the shares is due on April 29 next year.

Investors will have to pay $1 on each share to receive the first dividend of 0.05.

The company intended to pay 5.95 next March, but the board said extreme measures were needed to protect capital from the volatile economy.

In July the company's market capital was $390 million - yesterday it was $390,000.

BrisConnections is building Australia's biggest infrastructure project in Queensland.

The $4.8 billion roads project, which includes the 7km Airport Link tollway to the Brisbane Airport, began last week."

www.news.com.au/heraldsun/story/0,21985,24632785-664,00.html
Antworten
jungchen:

wenn hier alle ein fazit ziehen

11
30.12.08 14:38
zum jahresende, dann moechte ich das auch gerne.
eigentlich mein erstes ernstzunehmendes tradingjahr. mehr swingtrading als daytading.
ueberwiegend mit dem dax, manchmal spx, zum ende des jahres bissl eur/usd, und zwischendurch ein bisschen lehman short.

fazit: ich hab, nach zum teil heftiger achterbahnfahrt, ein plus von fast 120% auf meine tradingsumme erreicht.
weiteres fazit: haette ich im januar, baerisch ueberzeugt wie ich war, einfach nur das geld in einen mittelmaessig weiten daxshort gesteckt und bis heute liegen lassen, haette ich um einiges mehr gemacht.

naja, ich bin zufrieden. war kein einfaches jahr. dafuer nicht schlecht.
ausblick mag ich mir kaum zutrauen. eigentlich erwarte ich neue tiefs, aber die amis haben ja schon oft gefeiert ohne grund. die lage ist insgesamt ziemlich schlecht, viel schlechter als 2002/2003... und da standen wir signifikant tiefer.
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
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CarpeDies:

Alles Gute für's neue Jahr

9
30.12.08 14:43
Ich möchte mich an der Stelle bei allen aktiven thread-Teilnehmern an der Stelle für die vielen und qualitativ  (fast immer) hochwertigen Postings herzlich bedanken und wünsche allen vor allem ein gesundes und glückliches neues Jahr :-)

ich für meinen Teil habe in dem jahr mal wieder gelernt, dass das Timing für mich der entscheidende Punkt ist.
Was helfen die besten Ideen und Analysen, die dann zwar nie genau so, aber oft so ähnlich wie bedacht, eintreten, wenn das Timing schlecht gewählt ist. Das zehrt dann vor allem in einem Bärenmarkt kräftig an der Performance.
So ist ein Bärenmarkt für mich viel schwieriger als ein Bullenmarkt, aber das ist ja auch ein Reiz.

Also, nochmal Danke für die tollen Infos und die Diskussionen und kommt gut ins nächste Jahr !

CarpeDies
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