Chalif, Du bringst immer wieder Aktien ins Spiel bei denen ich fassungslos werde.
Du packst nur Mist an, schlimm, schlimm.
Dex Media kostet keinen Dollar mehr, schon bei 2 Dollar hatte ich Dich gewarnt. Deinen Empfehlungsthread zu DXM haste besser gelöscht, gell?
ACI und ANR jeweils 0,65 Cent.
Und jetzt JoYou, Posting 27 von Dir.
Völlig überschuldet
Joyou ist pleite
Stand: 22.05.2015, 09:00 Uhr
Schon wieder entsteht mit einer in Frankfurt notierten China-Aktie ein Totalverlust. Die chinesische Grohe-Tochter Joyou hat einen Insolvenzantrag gestellt.
Als Grund wurde eine Abschreibung auf die Beteiligung an einem Hongkonger Unternehmen genannt. Der Aufsichtsrat habe zudem Jianshe Cai und Jilin Cai mit sofortiger Wirkung als Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft abberufen.
Außerdem wurden "umfassende rechtliche Schritte" gegen die beiden Ex-Vorstände eingeleitet, wie es hieß. Bereits am Mittwoch hatte Joyou mitgeteilt, der Vorstand prüfe einen Insolvenzantrag. Das Unternehmen habe durch eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an einem Hongkonger Unternehmen mehr als die Hälfte des Grundkapitals verloren.
Aktie wird zum Pennystock
Joyou
Joyou: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
0.37
Differenz absolut
-0.18
Differenz relativ
-32.84%
Die Anleger reagieren bestürzt. Die Joyou-Aktie war am Donnerstag um 85 Prozent eingebrochen auf nur noch 54 Cent. Am Morgen geht der Kurssturz weiter auf nur noch 24 Cent. Damit ist das Papier binnen kurzer Zeit zum Pennystock geworden. Vor gut einem Monat notierte der Titel noch bei 16 Euro.
Leidtragender des Kursverfalls ist vor allem Grohe. Der von der japanischen Lixil-Gruppe übernommene Bad-Armaturenhersteller hält 72 Prozent Anteile an Joyou.
Bilanzen offenbar geschönt
Ende April hatte Grohe mitgeteilt, wegen Ungereimtheiten in den Bilanzen die Bücher von Joyou zu durchleuchten. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wohl zu positiv dargestellt worden sei.
Der Joyou-Vorstand wird eine außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen und verschiebt zudem die für Freitag geplante Vorlage der Quartalsbilanz. Auch die Grohe-Mutter Lixil verschob wegen der Probleme bei Joyou die Veröffentlichung ihrer Quartalszahlen.
Pleiten, Pech und Pannen
Joyou reiht sich ein in eine lange Listen von Pleiten, Pannen und Skandalen bei chinesischen Firmen, die an der Frankfurter Börse erstnotiert sind. So flüchtete der Chef von Ultrasonic mitsamt der Firmenkasse. Auch der Youbisheng-Chef verschwand spurlos, die Firma ging pleite. Die meisten ausschließlich in Deutschland notierten China-Aktien erwiesen sich als Geldvernichter, die Geschäftsmodelle als Luftnummern.
nb/lg