Ifo-Index und Deutsche-Börse-HV im Blick
Dax in Lauerstellung erwartet
Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklima-Index dürfte der deutsche Aktienmarkt nach Einschätzung von Börsianern am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten.
HB FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird nach ersten Berechnungen von Banken und Handelshäusern mit 4395 Punkten auf seinem Schlusskursniveau vom Vortag eröffnen. „Nachdem der ZEW-Konjunkturindex am Dienstag so enttäuscht hat, blicken nun alle auf den Ifo-Index. Sollte sich das Geschäftsklima in Deutschland weiter eingetrübt haben, wird das sicherlich auch die zuletzt positive Stimmung am Aktienmarkt belasten“, sagte ein Börsianer.
Der Dax stehe vor einer gestaffelten Widerstandszone, die von 4 400 Punkten bis zum Jahreshoch von 4 435 Punkten reiche, erklärten Börsianer. „Die Vorgaben reichen aus meiner Sicht nicht aus, dass wir das Jahreshoch erneut in Angriff nehmen“, sagte ein Händler.
Auf Unterstützung von den US-Börsen kann der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch nicht zählen. Der Standardwerteindex Dow Jones hatte den Handel am Dienstag 0,19 % tiefer beendet, der technologielastige Nasdaq-Index schloss hingegen 0,24 % im Plus. Zudem habe auch der Nikkei in Japan deutlich tiefer geschlossen und der Ölpreis nähere sich wieder der 50-Dollar-Marke, was etwas belasten könnte, erklärten Analysten.
Im Fokus der Anleger dürfte vor allem die Hauptversammlung der Deutschen Börse stehen. Gut zwei Wochen nach dem Rücktritt von Börsen-Chef Werner Seifert erwarten die Aktionäre Aufschluss über die Zukunft des Frankfurter Börsenbetreibers. Nachdem die Personaldebatte um den Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Breuer praktisch beendet sei, stünden nun die strategischen Pläne im Blickpunkt, sagte ein Marktteilnehmer. Hier seien insbesondere die Absichten der beteiligten Hedgefonds von Interesse. Christopher Hohn, Manager des Hedgefonds TCI und Wortführer der kritischen Aktionäre, hatte der Hauptversammlung aber am Montag mit seinem Einlenken die letzte Brisanz genommen. Hohn will nicht weiter auf eine sofortige Abwahl Breuers drängen.
Quelle: HANDELSBLATT, Mittwoch, 25. Mai 2005, 08:26 Uhr
...be invested
Der Einsame Samariter
Dax in Lauerstellung erwartet
Vor der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklima-Index dürfte der deutsche Aktienmarkt nach Einschätzung von Börsianern am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten.
HB FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird nach ersten Berechnungen von Banken und Handelshäusern mit 4395 Punkten auf seinem Schlusskursniveau vom Vortag eröffnen. „Nachdem der ZEW-Konjunkturindex am Dienstag so enttäuscht hat, blicken nun alle auf den Ifo-Index. Sollte sich das Geschäftsklima in Deutschland weiter eingetrübt haben, wird das sicherlich auch die zuletzt positive Stimmung am Aktienmarkt belasten“, sagte ein Börsianer.
Der Dax stehe vor einer gestaffelten Widerstandszone, die von 4 400 Punkten bis zum Jahreshoch von 4 435 Punkten reiche, erklärten Börsianer. „Die Vorgaben reichen aus meiner Sicht nicht aus, dass wir das Jahreshoch erneut in Angriff nehmen“, sagte ein Händler.
Auf Unterstützung von den US-Börsen kann der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch nicht zählen. Der Standardwerteindex Dow Jones hatte den Handel am Dienstag 0,19 % tiefer beendet, der technologielastige Nasdaq-Index schloss hingegen 0,24 % im Plus. Zudem habe auch der Nikkei in Japan deutlich tiefer geschlossen und der Ölpreis nähere sich wieder der 50-Dollar-Marke, was etwas belasten könnte, erklärten Analysten.
Im Fokus der Anleger dürfte vor allem die Hauptversammlung der Deutschen Börse stehen. Gut zwei Wochen nach dem Rücktritt von Börsen-Chef Werner Seifert erwarten die Aktionäre Aufschluss über die Zukunft des Frankfurter Börsenbetreibers. Nachdem die Personaldebatte um den Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Breuer praktisch beendet sei, stünden nun die strategischen Pläne im Blickpunkt, sagte ein Marktteilnehmer. Hier seien insbesondere die Absichten der beteiligten Hedgefonds von Interesse. Christopher Hohn, Manager des Hedgefonds TCI und Wortführer der kritischen Aktionäre, hatte der Hauptversammlung aber am Montag mit seinem Einlenken die letzte Brisanz genommen. Hohn will nicht weiter auf eine sofortige Abwahl Breuers drängen.
Quelle: HANDELSBLATT, Mittwoch, 25. Mai 2005, 08:26 Uhr
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