www.finanztreff.de/ftreff/1/...=2&split=1&u=0&k=0" style="max-width:560px" alt="" />Dt.Standard (GNSDES1)

Die Gegenbewegung auf die entstandenen Verluste kann, ohne das damit eine Trendwende eingeläutet werden würde, problemlos bis 7.040/7.190 Punkte gehen. Erst danach wird sich entscheiden, in welchen Sphären der kurzfristige Bodenbildungsprozess verlaufen wird.
Aus Newsletter "DAX Daily" - Ausgabe vom 24. Januar 2008
Nach den großen Kursverlusten am gestrigen Mittwoch, klettern die Kurse wieder. Zum Mittag liegt der Deutsche Aktienindex über fünf Prozent im Plus und macht somit die Vortagesverluste wieder wett .
Der Börsentag in Deutschland:
Die Bären wurden gleich zu Handelsbeginn in die Flucht geschlagen - der DAX startet durch.
Indizes:
Durchatmen an der Wall Street: Mit einer beeindruckenden Erholungs-Hausse beendete der Dow Jones den Handel. Ausgehend vom Tagestief bei 11.644 Zählern setzen die Notierungen in den letzten Handelsstunden zu einer Rally von rund 600 Punkten an. Der Leitindex schloss um 2,5 Prozent fester auf 12.270 Zählern. Grüne Vorzeichen dominierten auch im marktbreiten S&P 500, der um 2,14 Prozent zulegte. Der Nasdaq Composite stieg um 1,05 Prozent.
Die positive Stimmung schwappte auch auf die Börsen in Fernost über. Gerüchte über bevorstehende Finanzspritzen für angeschlagene Anleihenversicherer beruhigten die zuletzt arg strapazierten Nerven der Börsianer. Auch von Seiten der Politik kamen unterstützende Signale: In Japan forderten Abgeordnete eine Neuregelung bei der Besteuerung von Kapitalerträgen und erwarten von der Notenbank, den Leitzins auf null zurückzuschrauben. Der Nikkei kletterte um 2,1 Prozent auf 13.092 Punkte. Kräftige Gewinne verzeichneten Exportwerte wie Canon mit plus 4,8 Prozent und Finanzwerte. Japans größter Immobilienentwickler Mitsui Fudosan schoss um gut zehn Prozent in die Höhe. Erleichterung auch an den anderen Handelsplätzen – die Leitindizes legten um bis zu vier Prozent zu.
http://www.boerse-online.de/markt/495101.html?p=3

Tatsächlich, der DAX lebt noch! Der erste ordentliche Kursanstieg seit Jahresbeginn schloss sich allerdings an eine fast beispiellose Verlustserie im Januar an. Mit einem Minus von 20,3 Prozent erfüllte der deutsche Leitindex die Bedingungen, die von Charttechnikern an den Begriff „Korrektur“ gestellt werden. Das die gestrige Erholung das Ende der unruhigen Zeiten bedeutet, darf aber bezweifelt werden. Nach den sogenannten Fibionacci-Retracements hat der DAX eine erste Phase der Entspannung eingeleitet, die sich bis in den Bereich 7.020/7.040 Punkten fortsetzen kann. Dort wird es zum ersten Mal wieder kritisch, weil dann das Mindestmaß der Erholung mit 38,2 Prozent der zuvor entstandenen Verluste erreicht ist.
Dreht der DAX dort wieder nach unten ab, wird die Bodenbildungsphase einen breiteren Zeitraum zwischen 4 und 6 Monaten einnehmen. Gelingen ihm hingegen weitere Kursgewinne bis 7.200 oder gar 7.400 Punkte, besteht die berechtigte Hoffnung, dass der Kurseinbruch eine kürzere Episode bleibt und ab dem zweiten Quartal der Aufwärtstrend fortgesetzt wird. Die Wahrscheinlichkeit spricht aufgrund der Heftigkeit des Einbruchs und der noch unklaren fundamentalen Datenlage der Konjunkturindikatoren eher für die erste Variante.
Wichtige Marken:
Unterstützungen: 6.399; 6.503; 6.770
Widerstände: 6.902; 7.040; 7.190
Aus: Newsletter DAX Daily

|