Das Ei des Kolumbus für Griechenland


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Libuda:

Wie gut bist Du in Zinsrechnung?

 
18.06.11 23:03
Rechne einmal nach, wie groß der Unterschied ist, ob man 3% oder 20% Zinsen bezahlen muss und die Zinshöhe von jemanden bestimmt wird, der nicht ratet, sondern rät.

Und dann können wir über Schuld weiter diskutieren.
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worst-case:

erneut die Frage:

 
18.06.11 23:12
was haben die von Dir gescholtenen Rating-Agenturen damit zu tun?
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Libuda:

An dieser Stelle macht es aus meiner Sicht

 
18.06.11 23:16
keinen Sinn mehr, die Diskussion mit Dir fortzusetzen, da wir offensichtlich auf zu unterschiedlichen Kenntnisebenen agieren.
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Libuda:

Diese Aussage soll doch wohl ein Witz sein

 
19.06.11 00:16
"Möglicherweise braucht Athen neben dem aktuellen Hilfspaket weitere 120 Milliarden Euro. Deutschland stünde für ein Fünftel gerade. Sollten die Ratingagenturen eine Bankenbeteiligung als Kreditausfall werten, dürfte die EZB griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheiten akzeptieren. Dann könnten griechische Banken zusammenbrechen."

http://www.ariva.de/news/...uncker-Krise-koennte-uebergreifen-3769592

Was Ratingagenturen sollte so egal sein, als ob in China ein Sack Reis umfällt. Die EZB sollte in der Lage sein, die Kreditwürdigkeit selbst zu überprüfen und sich nicht auf die unfähigen Rating-Hansels, die von Goldman Sachs ferngesteuert werden, nachdem sie erst den Griechen geholfen haben, ihre Schandtaten zu verbergen und nun dagegen wetten, zu verlassen.
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Libuda:

Zukünftige Regulierung wichtiger

 
19.06.11 10:15
Die Analyse über die Beteiligung der Investoren an den Verlusten bei griechischen Anleihen greift meines Erachtens zu kurz und  ich muss ausnahmsweise hier einmal eine Lanze für die Investoren brechen. Denn die weltweite Staatengemeinschaft hat viele Jahre tatenlos zugesehen, wie sich die US-Ratingfritzen als eine Art supranationales Organ aufspielen durften und darin von Regierungen und Notenbanken bestärkt wurden. Und das Fatale ist, dass die EZB immer noch so tut, als hätten diese Ratingstümper nie einen Fehler gemacht. Daher ist eine übermaßige Bestrafung der Investoren quatsch und kontraproduktiv. Sehr viel wichtiger ist es jetzt, die Finanzterroristen so zu regulieren, dass sie in Zukunft keine Scheisse mehr machen können, wie z.B. Goldman Sachs bei der Mogelhilfe im Falle Griechenlands, wovon die von Goldman Sachs beherrschten und unterwanderten US-Ratingfritzen garantiert auch wussten.
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Libuda:

Haben sich das die Griechen allein eingebrockt?

 
19.06.11 12:03
Erachtens nicht zu, denn bis vor zwei Jahren haben die Ratingagenturen, obwohl die Verschuldung von Griechenland sich von der momentanen kaum unterschied, in der Annahme bestärkt, dass sie sich Geld für 3% oder 4% oder 5% leihen könnten. Würde das stimmen, wäre die momentane Krise nicht eingetreten.

Hinzu kommt natürlich die ökonomische Krise der letzten drei Jahre, die die griechischen Steuereinnahmen rasiert hat. Verursacht haben diese Krise auch nicht die Griechen, sondern Finanzterroristen rund um die Welt und mitten unter ihnen die doofen, faulen und korrupten Ratingfritze.

Nichtsdestotrotz müssen die Griechen auch ihr Scherflein dazu beitragen und tun das wohl auch. Aber entscheidend für ihre momentane Situation waren insbesondere die jahrenlangen Fehlsignale der Märkte und Ratingagenturen, dass sich die Griechen ihre Politik leisten könnten, neben der Wirtschaftskrise natürlich. Und was wir nicht vergessen dürfen: So wie die Griechen, die sich bei ihren Lohnsteigerungen nicht an die in einer Währungsunion implizit enthaltene langfristige Leitlinie "Zielinflationsrate plus Produktivitätssteigerung" gehalten haben, haben das die Tarifparteien in Deutschland in die andere Richtung auch nicht getan, wo wir in den letzten sieben Jahren im Durchschnitt nur Lohnsteigerungen um 1% hatten, sodass die IG Metall ebenfalls eine Mitschuld trifft, denn man kann von dem anderen Tarifpartner wohl kaum verlangen, dass er freiwillig mehr zahlt. Bezeichnenderweise musste hier sogar ein FDP-Wirtschaftsminister die IG Metall an ihre Aufgabe erinnern.
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Libuda:

Und dann auch das noch

 
19.06.11 16:41
www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2011/...riechenland.html
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Libuda:

Auch das gelöschte Posting #9

 
19.06.11 17:14
basiert auf der in #5 angegebenen Quelle:

www.ftd.de/politik/konjunktur/...-wirklich-hilft/60060379.html

Aus dieser Quelle wurde in #9 zitiert:

"Ratingagenturen herabstufen

Das Votum von Agenturen ist nur durch einen Informationsvorsprung zu legitimieren. Was im Infozeitalter und bei Beurteilung von Staaten absurd ist. Da wurden Risiken erst komplett unterschätzt, dann überschätzt. Es würde helfen, alle Klauseln zu verbieten, in denen sich Finanzinstitutionen und Notenbanken in ihrem Verhalten daran binden, was eine hilflose Agentur sagt.

Nach Modellrechnung des Forschungsinstituts IMK könnte schon das Ende des Straf- und Panikzinsprinzips halbe Wunder wirken. Bei aktuellem Zins und Magerwachstum steigen Griechenlands Staatsschulden bis 2015 auf 150 Prozent des BIPs. Bei Niedrigzinsen von drei Prozent würde die Quote auf 110 Prozent fallen, so IMK-Direktor Gustav Horn.

Ob Griechenland insolvent ist oder nicht, hängt nicht von irgendeinem objektiven Maßstab ab. Es hängt daran, wann es wieder Anleger gibt, die bereit sind, griechische Anleihen zu kaufen - sprich: darauf vertrauen, das Geld, sagen wir, zehn Jahre später wieder zurückzubekommen."
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Libuda:

Stoppt die Ratingclowns

 
22.06.11 10:36
Wie die Griechen wirtschaften, wäre ihre Sache, wenn sie das nicht auf Kredit gemacht hätten. Das Versagen der Märkte und der Ratingagenturen besteht darin, dass sie das den Griechen über viele Jahre erlaubt haben.

Und wenn nun diese beiden Institutionen, die jahrelang versagt haben, mit ihren Übertreibungen nach unten als Maßstab herangezogen werden, können nur unendlich Blöde oder gezielt Interessengeleitete die Ratingsclowns und die von ihnen herbeiclownten Kurse ernstnehmen.
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Libuda:

Diese Diskussion ist in Griechenland sicher

2
01.07.11 00:11
wichtig, lenkt aber vom Thema ab:

nachrichten.t-online.de/...ht-sein-schweigen/id_47603670/index

Wenn die Griechen gerne korrupt sind, soll man das ihnen zugestehen, und wenn deutsche Finanzminister wie der Steinbrück auf Kosten der Steuerzahler die deutschen Finanzterroristen finanzieren auch. Denn alle vier Jahre können die Wähler entscheiden, ob das so weiterlaufen soll.

Zu einem Problem wird es, wenn das auf Kredit finanziert wird. Und ein besonderes Problem entsteht, wenn unsäglich unfähige Ratiingagenturen, dumme Märkte, korrupte Helfer wie Goldman Sachs und andere Faktoren die Schuldenmacher über viele Jahre bestätigen, dass das so geht.
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Happydepot:

überlege mal Libuda

 
01.07.11 00:41
wieso werden die Bilanzen denn nicht geprüft vom EU Finanzministerium bevor überhaupt der EU begetreten werden kann ?.Hier zeigt sich doch schon das die EU garnicht Funktioniert.Kann ja jeder kommen und gefälschte Zahlen vorlegen schon isser in der EU oder was,ja so ist es hat man ja gesehen jetzt an Griechenland.
Ist ja egal wir Zahlen die Zesche dann wie immer.Hauptsache die Lobbyisten haben einen Platz zum Geld scheffeln in der EU was anderes ist das nämlich nicht.
SOLIDARITÄT für alle auf dieser Welt,Deutschland zahlt schon !!!
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Libuda:

Persilerbschleicher und Hessenvermögenvernichter

 
04.07.11 23:31
vereinigt Euch.

Dass der Persil-Erbschleicher an der Spitze einer obskuren Runde steht, die ein Schreiben verfasst haben, das ich eher einer anderen Periode der deutschen Geschichte zuorde, macht es nicht glaubwürdiger. Selbstverständlich gehört auch ein gewisser Wilhelm Hankel zu dieser Runde, der schon vor Jahrzehnten bei der Helaba so viel "geleistet" hat, dass sich heutige Finanzterroristen-Bankrotteure in Grund und Boden schämen müssen - verzinst könnte nämlich jeder hessischer Bürger davon ein Mittelklassewagen fahren, was der pro Mann und Frau mit Maus und Kind aus Hessen damals versenkt hat.
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