@Sufdl
Sag mal wer hat dich engagiert. Scheinst ja ein richtiges Talent zu sein!
Schätze mal aus der Talentschmiede mit dem Namen Stammtisch!
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de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE94C01N20130513
Frankfurt (Reuters) - Die Commerzbank muss den Aktionären bei ihrer milliardenschweren Kapitalerhöhung Finanzkreisen zufolge bis zu 50 Prozent Rabatt einräumen.
Damit dürften die Papiere maximal 5,50 Euro kosten, wie zwei mit den Plänen vertraute Banker der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Die Zeichnungsfrist werde "Mitte dieser Woche" beginnen, hieß es in Finanzkreisen. Damit nutzt die zweitgrößte deutsche Bank das erste Zeitfenster für die 2,5 Milliarden Euro schwere Emission, mit der sie die restlichen Stillen Einlagen des Bankenrettungsfonds SoFFin und der Allianz tilgen will. Die Aktionäre haben dann rund zwei Wochen Zeit, die Papiere zu zeichnen. Die Commerzbank wollte sich zu den Plänen am Montag nicht äußern. Sie hatte die Kapitalerhöhung für Mitte Mai anvisiert.
Die Bank wird die Aktien Finanzkreisen zufolge mindestens 35 Prozent unter dem um den Wert des Bezugsrechts bereinigten Kurs (TERP) anbieten. "Bei vergleichbaren Transaktionen lag der Preis zuletzt 30 bis 40 Prozent unter dem TERP", sagte einer der Banker. "Die Commerzbank dürfte da eher konservativ herangehen", sagte ein zweiter. Die Emission wird von der Deutschen Bank, Citi und HSBC begleitet und garantiert. Die Kapitalerhöhung startet mit einer 625 Millionen Euro großen Platzierung von Commerzbank-Aktien ohne Bezugsrecht, die der SoFFin auf den Markt wirft, um seine Beteiligung an der Bank erstmals nach dem Einstieg in der Finanzkrise zu reduzieren. Der Preis dafür soll Bankern zufolge in der Nähe des TERP liegen - das wären etwas mehr als acht Euro. Der Staatsanteil schrumpft nach Abschluss der Kapitalerhöhung auf rund 18 von 25 Prozent.
GEFUNDENES FRESSEN FÜR HEDGEFONDS
Commerzbank-Chef Martin Blessing hofft mit dem "Einstieg in den Ausstieg" des Staates auf eine "Normalisierung" der Aktionärsstruktur. Endlich "eine normale Bank mit einem größeren Aktionär" werden, hatte er seine Motivation im März bei der überraschenden Ankündigung der Emission erklärt. Doch auch ohne den SoFFin kann von "normalen" Anteilseigner kaum die Rede sein. Denn die Commerzbank-Aktie ist Finanzkreisen zufolge Spielball von Hedgefonds
, von denen viele mit Leerverkäufen auf fallende Kurse wetten. Nach Markit-Daten sind mehr als zehn Prozent der Commerzbank-Aktien verliehen. Am Montag fiel das Papier um 4,7 Prozent auf 9,94 Euro.
Die Kapitalerhöhung spielt den Hedgefonds in die Hände: Mit dem Bezugsrecht können sie sich billig eindecken und die Papiere dem Verleiher zurückgeben. Eine beliebte Strategie: Nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Montagausgabe) ist die Leihgebühr für Commerzbank-Aktien auf vier Prozent des Kurses gestiegen; normal seien 0,5 Prozent.
Die Commerzbank-Aktionäre erhalten bei der Kapitalerhöhung ein Bezugsrecht für die neuen, billigeren Anteilsscheine. Dieses kann auch separat an der Börse gehandelt werden - als eine Art Rabattgutschein. Mit dem Start der Zeichnungsfrist werden die Aktien dann ohne Bezugsrecht gehandelt und dürften sich damit zunächst bei etwas mehr als acht Euro einpendeln.
Der SoFFin tauscht Stille Einlagen im Wert von 625 Millionen Euro in neue Commerzbank-Aktien. Frisches Geld nimmt er also nicht mehr in die Hand. Die restliche Stille Einlage - also rund eine Milliarde Euro - zahlt die Commerzbank mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung zurück. Mit dem Verkauf von Aktien nimmt die Bank 1,875 Milliarden ein. 750 Millionen Euro davon gehen an die Allianz.
auch, dass es nach der KE , zumindest schonmal kurzfristig, bergauf gehen wird. Die Frage ist, wie nachhaltig diese eventuelle Erholung wird sein können. Ich stelle mir daher die Frage, wann ich meine Short-Position auflösen werde. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich bei weitem nicht mit so Summen investiert bin, wie ich sie hier teilweise lese. Hier wird ja von hundertausenden von Euros gesprochen. In Short oder Longpositionen setze ich meist nur um die 1000 € ein, so auch jetzt bei der coba.
Allerdings habe ich auch die coba als Aktie im Depot liegen und werde auch das BR ausüben. Unterm Strich hoff ich einfach, dass über kurz oder lang unser Wunderkind Blessing verschwindet und Leute ans Ruder kommen, die nicht nur wegen Ihres Namens ausgewählt werden.
Mein Plan derzeit: Den morgigen Tag abwarten, eventuell auch noch den Mittwoch. Dann die Shortposi auflösen falls günstig und das freie Kapital teils in die Ausübung der Bezugsrechte stecken (eventuell noch günstig am Markt kaufen, dann aber ohne BR) und danach auf den kurzfristigen Aufwärtstrend setzen, den ich erwarte. Dafür werde ich eine kleine zusätzliche Long-Position aufbauen.
Mal schauen.. nachdem ich mir letzte Woche bei Dialog gut die Finger verbannt habe, erhoffe ich mir hier mehr. Aber was wären Gewinne ohne Verluste. Man wüsste sie ja garnicht zu schätzen.
Da sagen immer alle Blessing, sei dumm. Das ist er nicht, er ist nur bösartig. Er vertritt nicht die Interessen seiner Aktionäre, sondern die seiner Freunde von den Hedgefonds, die billig eine deutsche Großbank kaufen möchten. Warum führt er eine Kapitalerhöhung zur Rückzahlung der Staatseinlage durch, wenn der Staat die Rückzahlung gar nicht verlangt hatte. Vor allem aber: Warum hat er das ganze Kapitalerhöhungsverfahren so lange gestreckt (seit 28.03.)? Und statt jetzt einfach den Ausgabepreis zu nennen, kündigt er Tage vorher an, dies tun zu wollen. Warum? Damit der Aktienkurs (und damit der Referenzwert für den 35%-igen Abschlag) Zeit hat, noch mal runter zu gehen, die neuen Aktien noch billiger und damit noch zahlreicher werden, und sich seine Freunde ein noch größeres Stück vom CoBa-Kuchen auf Kosten der Altaktionäre rausbeißen können. Meiner Erachtens ein Fall von Untreue iSd § 266 StGB.
hat Rico nun schon gekauft? Wollt doch unter 1€ einsteigen? Man sollte sich an Insider orientieren.
Das Blatt wird sich bald wenden...viel zu shorten gibt´s da nicht mehr.
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