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Nach den jüngsten steilen Kursgewinnen droht der Deutsche Aktienindex in einen überkauften Zustand zu geraten. Diese Gefahr lässt sich auch ohne eine Korrektur vermindern. Schon die aktuell zu beobachtende, kurzfristige Seitwärtsbewegung oberhalb der ersten schwachen Unterstützungen bei 6850/6900 Zählern wäre ausreichend, um etwas Spielraum für den nächsten Aufwärtsschub zu schaffen (besser erkennbar sind diese Chartmarken im Fünf-Minuten-Zeitfenster auf Seite fünf). Bleiben zwischenzeitliche Atempausen jedoch aus, droht nach einer Rally ein um so größerer Rückfall. Dann reicht der Spielraum über die nächste schwache Unterstützung bei 6600 Punkten hinaus bis an die Aufwärtstrendlinie sowie an die 55- und 200-Tage-Linien bei rund 6400 Zählern. Ohnehin sind die jüngsten Kursbewegungen alles andere als gemütlich verlaufen. Seit Juni/Juli zeigt der DAX überdurchschnittliche Schwankungen in beide Richtungen, auch wenn der Trend per Saldo nach oben zeigt. Das Jahreshoch bei 7194 Punkten und vor allem die bei 7400 bis 7600 Zähler verlaufende Widerstandszone können daher schon bald erreicht werden. Um dort jedoch nicht schwungvoll nach unten abzuprallen, sollte der Markt bereits vorher ab und zu eine Konsolidierungsphase eingelegt haben, im Zuge derer sich frische Unterstützungen ausbilden können.
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Mit anderen Worten: Das klassische Filialgeschäft schreibt inzwischen rote Zahlen. "Die Ergebnisse sind nicht zufriedenstellend", räumte Finanzvorstand Stephan Engels am Donnerstag bei der Präsentation der Ergebnisse ein. "Da wir in der zweiten Jahreshälfte keine Besserung erwarten, werden wir die strategische Weiterentwicklung vorantreiben", kündigte Engels an.
Zugleich drohen neue Verluste beim Abbau des Staatsanleiheportfolios sowie der Schiffs- und gewerblichen Immobilienkredite. Zwar ist der Verlust gegenüber 2011 gesunken, weil Abschreibungen auf Staatsanleihen ausgeblieben sind, die Rückstellungen für Kreditausfälle sind aber unverändert hoch - vor allem wegen neuer Risiken im Schiffsportfolio. Insgesamt umfasst das zum Verkauf bestimmte Portfolio knapp 160 Mrd. Euro, es wurde per 1. Juli in das Segment Non Core Assets (NCA) gepackt. Geleitet wird die Sparte künftig gemeinsam von Personalvorstand Ulrich Sieber und Jochen Klösges.
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