Kalte Dusche für US-Präsident Barack Obama und die US-Wirtschaft.
Drei Tage nach der Einigung im Schuldenstreit hat die Ratingagentur Standard & Poor's die US-Bonität von der Bestnote "AAA" auf "AA+" herabgestuft. Zugleich warnte die Agentur, der langfristige Ausblick sei negativ. Falls die USA ihre Schulden nicht in den Griff bekommen sollten, "könnten wir das langfristige Rating innerhalb der nächsten zwei Jahre auf "AA" herabstufen", teilte S&P am späten Freitagabend in New York mit. Die Versuche von Regierung und Kongress, die Schulden in den in Griff zu bekommen, seien nicht überzeugend.
Als Konsequenz schließen Experten weitere Turbulenzen auf den Finanzmärkten nicht aus. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es in den USA sowie in Europa erhebliche Kursverluste gegeben. Möglich seien auch Zinserhöhungen als Folge der Herabstufung. Als wahrscheinlich gilt zudem, dass die USA für Staatsanleihen bald mehr Zinsen bezahlen müssen und damit die Finanzierung ihres riesigen Schuldenbergs teurer wird.
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