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Meldung des Tages: Diese Goldaktie startet NI-43-101 Ressourcenschätzung – jetzt kann aus der Story Substanz werden

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000


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Put auf Dow Jon.
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Dow Jones Indust. 48.942,42 -0,12%
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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000

2
01.09.08 11:53
WKN:CB11FL

Frankfurt 56,57 +3,44 +6,47%  11:09 01.09

Wall Street schließt nach kräftigen Gewinnmitnahmen schwach
NEW YORK (Dow Jones)--Deutliche Verluste haben am Freitag die Aktienkurse an der
Wall Street verzeichnet. Händler begründeten diese mit Gewinnmitnahmen nach dem
Anstieg des Vortages und vor dem langen Feiertagswochenende. Zudem hätten im
Technologiesektor die schwachen Geschäftszahlen von Dell belastet. Viele Anleger
blickten auch mit Sorge auf den am Abend zum Hurrikan hochgestuften Sturm
Gustav, der Kurs Richtung US-Golfküste nimmt.

Der Dow-Jones-Index verlor 1,5% bzw 171 Punkte auf 11.544. Für den
marktbreiteren S&P-500-Index ging es um 1,4% oder 18 Zähler auf 1.283 nach unten
und der technologielastige Nasdaq-Composite-Index sank um 1,8% bzw 44 Punkte auf
2.367. Umgesetzt wurden 0,96 (Donnerstag: 0,96) Mrd Aktien. Den 1.132 Gewinnern
standen 1.930 Verlierer gegenüber, unverändert schlossen 106 Titel.

Die Daten von Konjunkturseite fielen gemischt aus. Negativ wirkte sich der hohe
PCE-Deflator und der starke Rückgang der Persönlichen US-Einkommen aus. Der von
der US-Notenbank stark beachtete Deflator der persönlichen Ausgaben ohne
Nahrungsmittel und Energie erhöhte sich abermals um 0,3% gegenüber dem Vormonat.
Die Vorjahresrate stieg dabei von 2,3% auf 2,4%, das höchste Niveau seit Februar
2007.



Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 183503
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Kräftige Abschläge n. Konjunkturdaten, Dell im Foc

 
01.09.08 11:56
Wall Street-Schluss: Kräftige Abschläge nach Konjunkturdaten, Dell im Fokus
New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Freitag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel gehen. Im Fokus standen vor dem langen Wochenende - am Montag bleibt die Börse aufgrund des Labor Day geschlossen - vor allem enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten.

Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen wiesen im Juli 2008 einen Rückgang aus. So schrumpften die persönlichen Einkommen im Vormonatsvergleich um 0,7 Prozent, nachdem im Vormonat noch eine Zunahme um 0,1 Prozent verbucht worden war. Dagegen wuchsen die persönlichen Konsumausgaben um 0,2 Prozent, während sie im Vormonat um 0,6 Prozent zugelegt hatten.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich der Universität Michigan zufolge im Juli 2008 stärker als erwartet verbessert. So erhöhte sich der Gesamtindex auf revidiert 63,0 Punkte, während vorläufig ein Anstieg auf 61,7 Punkte gemeldet worden war. Volkswirte waren nur von einem Zuwachs auf 62,0 Punkten ausgegangen, nach 61,2 Punkten im Vormonat.

Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für August 2008 einen überraschenden Anstieg ihres saisonbereinigten Konjunktur-Index. So kletterte der Einkaufsmanager-Index auf 57,9 Punkte, nach 50,8 Punkten im Vormonat. Dagegen hatten Volkswirte einen leichten Rückgang auf 50,0 Punkte prognostiziert.

Der Dow Jones verlor am Ende 1,46 Prozent auf 11.543,96 Punkte, der S&P 500 gab 1,37 Prozent auf 1.282,82 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnete wiederum ein Minus von 1,83 Prozent auf 2.367,52 Punkte.

Anteilsscheine von Dell stachen mit einem satten Abschlag von fast 14 Prozent ins Auge. Der zweitgrößte PC-Hersteller der Welt hat am Vorabend Zahlen zum zweiten Fiskalquartal vorgelegt und die Prognosen des Marktes verfehlt. Mehrere Analysten haben heute das Kursziel für den Titel zurückgenommen.

Papiere des Software-Herstellers Novell, der seinen Verlust im dritten Quartal ausgeweitet, auf bereinigter Ebene die Erwartungen aber übertroffen hat, gewannen am Ende knapp 7 Prozent.


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Dow Jones technische Analyse

 
01.09.08 12:18
Der Dow Jones hat mit Erreichen eines neuen Jahrestiefs Mitte Juli bei 10.827 Punkten seinen langfristigen Abwärtstrend, der Ende 2003 ausgebildet wurde, aufgelöst, berichten die Analysten der SEB in ihrem aktuellen "MarketFlash".

Nach diesem Tief, bei dem auch die starke Unterstützung bei 10.995 Punkten erfolgreich getestet worden sei, habe sich der Index binnen wenigen Wochen um über 8% erholt. Dem Dow Jones sei nach dem Anstieg sogar der signifikante Ausbruch über den starken Widerstand bei 11.418 Punkten gelungen, der nun in der Umkehrformation als Unterstützung fungiere. Der Weg nach oben scheine damit vorerst geebnet, wenn nicht der vorläufige Abwärtstrend, der Anfang dieses Jahres ausgebildet worden sei, belasten würde.

Die Markttechnik zeige sich sehr uneinheitlich bis schwach. Die langfristigen Trendindikatoren würden derzeit einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik ausweisen, der weder ab- noch ausgebaut werde. Zudem würden die mittelfristigen Overbought/Oversold Indikatoren keine eindeutigen Impulse liefern. Während die Stochastiks aufwärts gerichtet seien, tendiere der RSI seitwärts parallel zu der Triggerlinie. Es dürfte aufgrund fehlender dynamischer Impulse schwer fallen den Abwärtstrend, bei dem die obere Begrenzungslinie derzeit bei 12.062 Punkten (wöchentlich fallend) notiere, signifikant aufzulösen.

Zudem liege bei 12.073 Punkten ein leichter Widerstand, den es im Anschluss zu überwinden gelte. Wahrscheinlicher sei derzeit eine Seitwärtstendenz mit ersten Tests der oberen Begrenzungslinie des Abwärtstrends. Damit ein erfolgreicher Ausbruch gelinge, müssten die Impulse eindeutiger ausfallen, was derzeit nicht zu erkennen sei.

Am vergangenen Donnerstag sei dem Dow Jones im Tageschart ein Ausbruch über den Abwärtstrend gelungen, der Anfang Juni ausgebildet worden sei. Es dürfte dem Index wahrscheinlich auch gelingen, diesen signifikant aufzulösen, denn die Markttechnik liefere derzeit positive Impulse.

Die mittelfristigen Trendindikatoren würden derzeit einen Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik aufweisen, der ausgebaut werde. Auch die kurzfristigen Overbought/Oversold Indikatoren würden positive Impulse liefern. Der RSI und die Stochastiks seien aufwärts gerichtet und würden eine intakte Aufwärts-Bewegungsdynamik signalisieren.

Somit sei weiterhin ein positiver Trend zu erwarten Der Widerstand bei 12.073 Punkten dürfte daher die nächste Zielmarke für den Dow Jones darstellen. Ob allerdings die positiven Impulse ausreichen würden, um darüber auszubrechen, bleibe abzuwarten, denn der intakte Abwärtstrend im langfristigen Chart dürfte belastend wirken. Der leichte Widerstand bei 11.732 Punkten spiele bei allem eher eine untergeordnete Rolle, sodass ein Ausbruch sehr wahrscheinlich sei. (Ausgabe vom 29.08.2008) (01.09.2008/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 01.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

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Dow Jones knapp 1,5% im Minus

 
01.09.08 12:38
Dow Jones knapp 1,5% im Minus

Der ausgesprochen starke Donnerstag stellte sich beim Dow Jones als Bullenfalle heraus, so die Experten von JRC.

Zur Erinnerung: am Donnerstag habe der Eröffnungskurs dem Tiefstkurs, der Höchstkurs dem Schlusskurs entsprochen. Dieses Bild habe sich am Freitag komplett umgedreht. Am Freitag habe der Dow Jones an seinem Tageshöchstkurs eröffnet und den Tag an seinem Tiefstkurs beendet. Dabei sei ein Tagesverlust von 172 Punkten bzw. 1,47% entstanden.

Mittlerweile notiere der Dow Jones wieder innerhalb seines langfristigen Abwärtstrends. Der Abwärtstrend bei 11.570 Punkten fungiere nun als Widerstand. Ein Bruch dieses Widerstands mindestens auf Stundenbasis könnte Anschlusskäufe bis 11.630 und anschließend bis 11.700 Punkte nach sich ziehen. Unterstützung würden die Kurse bei 11.530 und darunter bei 11.420/35 Punkten erfahren. (Ausgabe vom 31.08.2008) (01.09.2008/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 01.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

© SmartHouse Media GmbH


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kleinerschatz:

Das düstere Orakel

 
01.09.08 12:47
Ex-Fed-Chef Greenspan
Das düstere Orakel
Alan Greenspan, bis zu seiner Pensionierung als Fed-Chef äußerst schweigsam, meldet sich in jüngster Zeit auffallend häufig zur Finanzkrise zu Wort. Treibt ihn das schlechte Gewissen?
Von Melanie Ahlemeier


Für die einen ist Alan Greenspan schlichtweg ein Genie. Knapp zwei Jahrzehnte lang führte er die US-Notenbank und damit die wichtigste Notenbank der Welt. Für die anderen gleicht der Senior mit der viel zu großen Brille dem personifizierten Übel. Die Begründung der Kritiker: Greenspan habe mit seiner Politik des billigen Geldes die US-Immobilienkrise mit ausgelöst - und damit die in Folge einsetzende US-Finanzmarktkrise provoziert.


Akuter Nachholbedarf

Inzischen tobt die Finanzkrise seit mehr als einem Jahr und lässt sich längst nicht nur auf die USA begrenzen - weltweit gaben die Aktienkurse deutlich nach. Allein der Dax büßte im ersten Halbjahr 2008 rund ein Viertel seines Wertes ein. Wann die Krise vorbei sein wird? Alles ist offen, ein baldiges Ende ist derzeit nicht absehbar.

Auffällig ist vor allem eines: Je länger die Finanzkrise dauert, desto häufiger meldet sich ein Mann zu Wort - Alan Greenspan. Als oberster US-Notenbanker wegen seiner Verschlossenheit "Sphinx" genannt, scheint es derzeit so, als ob der 82-Jährige nun all die Interviews nachholen wolle, die er während seiner Dienstzeit bei der Fed nicht gab.




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Das war auch wieder so ein Tölpelschritt

 
01.09.08 13:13
Allianz verkauft ungeliebte Tochter an Commerzbank
  Von Ulrike Dauer und William Launder
  DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Allianz SE trennt sich nach sieben Jahren endgültig
von ihrer unprofitablen Tochter Dresdner Bank und verkauft sie für 9,8 Mrd EUR
an die Commerzbank. Zugleich hat der Versicherer erreicht, dass eine
Vertriebspartnerschaft für die eigenen Versicherungs- und
Vermögensverwaltungsprodukte gesichert ist. So geht die Fondstochter der
Commerzbank, Cominvest, für etwa 700 Mio EUR an die Allianz.

Und die Kombination aus Commerzbank und Dresdner Bank wird künftig
Versicherungen der Allianz anbieten. Die bisherige Zusammenarbeit der
Commerzbank im Versicherungsbereich mit dem italienischen Assicurazioni Generali
SpA wird nach dem Auslaufen des Vertrags nicht fortgesetzt. Darüber hinaus wird
Allianz Global Investors der bevorzugte Partner des neuen Instituts im Asset
Management.

Mit dem Verkauf der Dresdner Bank wird die Allianz jetzt ihr Engagement im
Bankensektor deutlich reduzieren. Die Allianz hatte die Dresdner Bank 2001 für
24 Mrd EUR übernommen und trotz zahlreicher Restrukturierungsbemühungen seitdem
unter der Tochter gelitten. Die Dresdner Bank, die 95% des Bankgeschäfts der
Allianz ausmachte, hat zwar seit 2001 mehr als 17.000 Stellen abgebaut,
allerdings gilt die Kostenstruktur als immer noch zu hoch im Vergleich zu den
Einnahmen und den Wettbewerbern.

Vor allem die Investmentbanking-Sparte Dresdner Kleinwort erwirtschaftete immer
wieder hohe Verluste. Zuletzt wurden die Probleme im Zuge der Finanzkrise noch
größer. Im zweiten Quartal wies die Dresdner Bank einen operativen Verlust von

566 Mio EUR aus. Insgesamt belaufen sich die Belastungen durch die Finanzkrise
auf rund 3 Mrd EUR. Anfang des Jahres hatte die Allianz eine Aufspaltung der
Dresdner Bank in das Privat- und Firmenkundengeschäft sowie in die
Investmentbank Dresdner Kleinwort beschlossen.

Mit dem Kauf der Dresdner Bank durch Commerzbank wird es nun zu einem
umfassenden Stellenabbau kommen. Die Commerzbank hat dieselben
Geschäftsschwerpunkte - Verkauf von Anlageprodukten an Privatkunden und das
Ausreichen von Krediten an mittelständische Unternehmen - wie die Dresdner Bank.
Entsprechend groß sind die Überschneidungen der beiden Banken. Zudem gibt es
viele Überlappungen in den zentralen Verwaltungen der beiden Unternehmen.

Nach Angaben der Commerzbank sollen nun von den insgesamt 67.000 Arbeitsplätzen
9.000 Stellen abgebaut werden, davon 2.500 im Ausland. Dies soll
sozialverträglich und bis 2011 ohne betriebsbedingte Kündigungen geschehen.
Dresdner und Commerzbank kommen im Inland zusammen auf rund 1.500 Filialen.
Geplant sei eine Reduzierung auf 1.200, hieß es. Die Marke Dresdner Bank soll
voraussichtlich verschwinden.

Mit dem Verkauf der Dresdner Bank habe die Allianz eine Chance, sich nun stärker
auf die Herausforderungen im Versicherungsgeschäft und in der
Vermögensverwaltung zu konzentrieren, sagte Michael Huttner, Analyst bei JP
Morgan. So seien auf der Versicherungsseite die Einsparungen nicht erreicht
worden und auch einige der jüngsten Zukäufe hätten sich als wenig erfolgreich
gezeigt. "Vielleicht sollte sich die Allianz aufs Kerngeschäft konzentrieren und
die Expansion lassen", so Huttner weiter.

Dass die Allianz verstärkt ihre Produkte über die Bankschalter der fusionierten
Commerzbank/Dresdner Bank verkauft, ist erst mit dem Auslaufen der bestehenden
Vertriebsvereinbarung von Commerzbank und Generali möglich. Vor der Transaktion
hielt Generali zudem eine Beteiligung von 8,8% an der Commerzbank.

Der Kauf der Dresdner Bank durch die Commerzbank ist die größte Bankenfusion
seit dem Kauf der HypoVereinsbank durch Unicredit. Der letzte vergleichbare
innerdeutsche Bankenzusammenschluss war jener der Bayerischen Hypotheken- und
Wechselbank AG mit der Bayerischen Vereinsbank AG. Die neue fusionierte Bank aus
Commerzbank und Dresdner Bank wird klar die Nummer zwei in Deutschland sein. Sie
kommt auf eine Bilanzsumme von über 1,1 Bill EUR und 12 Millionen Privatkunden.

Nach Aussage von Analysten ist die Konsolidierung der deutschen Bankenbranche
mit dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank einen großen Schritt weiter
gekommen und wird wahrscheinlich anhalten. Noch steht aller Voraussicht nach die
Deutsche Postbank AG zum Verkauf. Und die Deutsche Bank habe einige Runden bei
den Merger & Acquisitions ausgelassen, so ein Analyst.

  Webseiten: www.commerzbank.de
  www.allianz.com


Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 183535
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Banken-Fusion fällt an der Börse durch

 
01.09.08 13:18
Banken-Fusion fällt an der Börse durch

Aktualisiert um 11:24 Uhr

Nach der angekündigten Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank taucht die Aktie der Käuferin am Frankfurter Markt kräftig.



Investmentbanker sollen bluten

Die Commerzbank setzt beim Kauf der Dresdner Bank vor allem auf Kostensenkungen. Vor allem das Investmentbanking soll danach drastisch eingedampft werden. Insgesamt will sich die Bank von zahlreichen nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten trennen und dadurch die Bilanzsumme deutlich reduzieren. Das geht aus einer am Montagmorgen veröffentlichten Präsentation zum Kauf der Allianz- Tochter Dresdner Bank hervor.

Letztendlich wäre die neu formierte Bank in diesem Punkt nur um rund ein Drittel grösser als die bisherige Commerzbank. Zudem solle bei der Refinanzierung die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt verringert werden. Hier setzt der Commerzbank-Chef Martin Blessing vor allem auf steigende Kundeneinlagen, geht aus der Präsentation hervor.

1,9 Milliarden Euro jährlich sparen

Die jährlichen Kosten sollen nach der Übernahme um rund 1,9 Milliarden Euro gedrückt werden. Auf Proforma-Basis kam die fusionierte Bank auf das Jahr hochgerechnet auf Verwaltungsaufwendungen von knapp 10 Milliarden Euro. Die Aufwendungen für die angepeilte Kostensenkung bezifferte die Commerzbank auf insgesamt 2 Mrd. Euro, wovon 750 Millionen Euro im Investmentbanking anfallen sollen.

Hier will die Bank bis 2011 bereits 90 Prozent der angepeilten Einsparungen erreichen. Im Privat- und Firmenkundengeschäft sollen bis 2011 rund 70 Prozent der angepeilten Kostensynergien realisiert werden. 2012 sollen es dann 95 Prozent sein.

Keine Kündigungen

Die Commerzbank hatte am Sonntag angekündigt, insgesamt 9000 Stellen zu streichen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es bis 2011 aber nicht geben. Im Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden soll die Zahl der Stellen um rund 2250 sinken. Das seien rund zehn Prozent der Gesamtbeschäftigten in diesem Bereich.

Am stärksten erwischt es das Investmentbanking. Hier sollen 1300 oder 40 Prozent der derzeitigen Arbeitsplätze gestrichen werden. In diesem Segment sollen die Kosten um 1,05 Milliarde Euro gedrückt werden.
(cpm/sda)

Erstellt: 01.09.2008, 11:24 Uhr
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Maxgreeen:

Der Schein #1 ist auf direktem Weg zur 45

 
01.09.08 13:30
#1 ist auf direktem Weg zur 45">
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kleinerschatz:

Dow Jones erstmals ohne KGV

 
01.09.08 13:35
Dow Jones erstmals ohne KGV

Erstmals in seiner Geschichte hat der Dow Jones Industrial Average kein KGV mehr, berichtet der Börseninformationsdienst Casey Research. Die 30 Konzerne schrieben im zweiten Quartal insgesamt Verluste statt Gewinne.

Die Wall Street hat ihren beliebten Bewertungsmaßstab für seine Blue Chip Unternehmen verloren: das KGV

Was der Dax für uns, ist der Dow Jones für die USA: Das wichtigste Börsenbarometer des Landes. Der Dow, der mit vollem Namen eigentlich Dow Jones Industrial Average Index (DJIA) heißt, spiegelt die Kursentwicklung der 30 größten US-Konzerne wider. Diese Top 30 haben jetzt erstmals insgesamt einen Quartalsverlust bekannt gegeben statt eines Gewinns. Das heißt: Addiert man die Quartalsergebnisse der Dow-Konzerne im zweiten Quartal, erhalt man einen Minus-Betrag, wie Casey Research errechnet hat. Das untenstehnde Chartbild zeigt recht eindrucksvoll den steilen Absturz der letzten Monate.


Laut dem Börseninformationsdienst Casey ist die Kreditkrise schuld an dem Desaster, die in quasi jeder Dow-Jones-Bilanz ihre Spuren hinterlassen hat. Zwei Unternehmen stechen laut Casey hervor: AT&T und Verizon. Die beiden haben zwar für das zweite Quartal Nettogewinne von etwa 4 und 2 Milliarden Dollar ausgewiesen. Doch die würden durch "Investing Activities" überrollt, also durch Beteiligungen und Anlagen. Werden diese berücksichtigt, habe AT&T im zweiten Quartal einen Verlust von 11,3 Milliarden und Verizon einen Verlust von 17,5 Milliarden verbucht.


Erstmals wurden die kumulierten Quartalsergebnisse der Dow-Konzerne negativ.
Die Folgen der Krise

Wenn es keinen Gewinn gibt, gibt es auch kein KGV, kein Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das ist eine viel beachtete Kennziffer der Börsenprofis. (Mehr dazu in unserem Exkurs: Was das KGV aussagt.) Nun hat also der Dow Jones erstmals in seiner 110jährigen Geschichte kein KGV mehr. Die Wall Street hat ihren beliebten Bewertungsmaßstab für seine Blue Chip Unternehmen verloren.

Die Aussagekraft ist insofern geschmälert, als in der Regel bei KGVs die zukünftige Gewinnerwartung herangezogen wird, und zwar die für das Gesamtjahr. Im vorliegenden Fall wurden aber die Quartalsgewinne herangezogen, noch dazu in der rückwärtigen Betrachtung, denn es geht um die Ergebnisse des zweiten Quartals. Und doch ist es nicht gerade ein erbauliches Signal. Es zeigt, welch tiefe Narben die Finanzkrise bereits hinterlassen hat. Der Chart spricht Bände.
Antworten
kleinerschatz:

Du dramatisierst das wieder wie immer Maxgreeen

 
01.09.08 13:40
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 183536
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kleinerschatz:

Finanzkrise beschert NordLB Minus

 
01.09.08 13:56
Finanzkrise beschert NordLB Minus beim Handelsergebnis

Montag, 1. September 2008, 13:22 Uhr  

(Reuters) - Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) ist im ersten Halbjahr mit einem blauen Auge durch die Finanzmarktkrise gekommen.

Der Überschuss sackte wegen eines Einbruchs beim Handelsergebnis um die Hälfte auf 160 Millionen Euro ab. Damit stand das hannoversche Institut aber besser da als mehrere seiner Konkurrenten, die wegen der von faulen Hypotheken in den USA ausgelösten weltweiten Krise Verluste schreiben. Die NordLB führte dies am Montag darauf zurück, dass sie keine Subprime-Papiere in ihrem Depot habe, auf die bei anderen Banken hohe Abschreibungen fällig werden.

Die Finanzkrise sorge zwar für eine schwieriges Marktumfeld und bremse das Wachstum, "aber wir erzielen weiterhin respektable operative Ergebnisse", erklärte Vorstandschef Hannes Rehm. So erhöhte sich der Zinsüberschuss binnen Jahresfrist um sechs Prozent auf 706 Millionen Euro. In der Risikovorsorge verbuchte die NordLB 75 Millionen Euro, die zum größten Teil auf ein misslungenes Aktiengeschäft zurückgehen. Die Bank hatte im Auftrag eines Kunden größere Aktienpakete mehrerer Unternehmen erworben. Der nahm die Papiere jedoch nicht ab, weshalb hohe Rückstellung nötig sind. Bei dem Kunden soll es sich um die Berliner Beteiligungsgesellschaft Vatas handeln, für die der in den 90er Jahren als Unternehmer-Wunderkind bekanntgewordene Lars Windhorst arbeitet.

Die NordLB steigerte ihr Provisionsergebnis in den ersten sechs Monaten um sieben Prozent auf 88 Millionen Euro. Beim Handelsergebnis bekam die Landesbank das schwächere Marktumfeld als Folge der Finanzmarktkrise dagegen voll zu spüren - es sackte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 183 Millionen auf minus 155 Millionen Euro ab.

Für das Gesamtjahr zeigte sich der Vorstand vorsichtig optimistisch. Das Handelsgeschäft werde zwar weiterhin von den Folgen der Finanzkrise und der allgemeinen Schwäche des Aktienmarkts belastet. Nach wie vor seien im Wertpapier-Portfolio aber keine Ausfälle zu verzeichnen. "Sofern sich das Marktumfeld nicht signifikant verschlechtert, sind wir zuversichtlich, das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau abschließen zu können", sagte Rehm.

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kleinerschatz:

Finanzkrise belastet DZ und WGZ

 
01.09.08 14:01


Finanzkrise belastet DZ und WGZ
von Sonia Shinde
"Gut gerüstet" für die anstehende Fusion sehen sich Wolfgang Kirsch und Werner Böhnke, die Chefs der genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ Bank und WGZ. Dies sagten sie bei der Bekanntgabe ihrer Halbjahreszahlen. Bei beiden Geldhäusern fielen die Ergebnisse aufgrund der Finanzkrise deutlich schlechter aus als im Vorjahreszeitraum.


DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch: „Beide Banken sind gut aufgestellt und gehen mit soliden Ergebnissen in die weiteren Gespräche.“

FRANKFURT. Zwischen Januar und Juni verdiente die DZ Bank 496 Mill. Euro vor Steuern (Vorjahreszeitraum: 1,25 Mrd. Euro). Gründe waren unter anderem Abschreibungen in Höhe von 139 Mill. Euro für die Beteiligung an der kriselnden französischen Investmentbank Natixis und Wertkorrekturen in Folge der Finanzkrise. Auch das Vorsteuerergebnis der WGZ hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 72,9 Mill. Euro fast halbiert. Dennoch kommentierte DZ-Chef Kirsch: "Beide Banken sind gut aufgestellt und gehen mit soliden Ergebnissen in die weiteren Gespräche."

Doch an der Basis der Kreditgenossen rumort es: So mancher Banker sorgt sich derzeit um seinen Einfluss und die Bewertung seiner Anteile an den Zentralinstituten. "Die Befürchtung ist, dass Böhnke und Kirsch hinter verschlossenen Türen einen Bewertungskompromiss aushandeln, der nichts mehr mit den wahren Wertverhältnissen zu tun hat", kritisiert ein Vorstand aus dem Rheinland. Die Sorge ist nicht unbegründet, denn der Spielraum ist groß.

Mangels Börsennotierung lässt sich der Wert der Anteile an den Spitzeninstituten nur näherungsweise bestimmen und wird am Ende, so die Befürchtungen, mehr mit Politik als mit wahren Werten zu tun haben. Legt man zum Beispiel das Grundkapital beider Institute für das Anteilsverhältnis einer fusionierten Bank zugrunde, ist die DZ fünfmal größer als die WGZ. Allerdings sind die Frankfurter stärker von der Finanzkrise betroffen als die kleineren Düsseldorfer. Während die DZ Bank im vergangenen Jahr rund 500 Mill. Euro Verlust verbucht hat, erzielte die WGZ ein Rekordergebnis von mehr als 100 Mill. Euro.

Unmut kommt unter anderem bei den Genossenschaftsbanken im Süden der Republik auf. Schließlich hätte man bei der Zentralbankenfusion zwischen GZ und DG zur DZ Bank im Jahr 2001 schon einmal Abwertungen der eigenen Anteile hinnehmen müssen, sagen Banker im Badischen. Die DG war damals in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Dass die laufenden Fusionsverhandlungen scheitern, glaubt allerdings auch bei den Kritikern niemand: "Die Fusion muss jetzt kommen", so die einhellige Meinung.

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kleinerschatz:

Lehman will weitere Finanzspritze

 
01.09.08 14:07
Lehman will Immobilien-Darlehen abladen

Plan sieht Restrukturierung und weitere Finanzspritze vor

 
Bilanz-Reinigung bei Lehman Brothers

New York (pte/01.09.2008/11:28) - Das angeschlagene US-Bankinstitut Lehman Brothers www.lehman.com arbeitet an einer Strategie, seine Bücher um mehrere Mrd. Dollar aus Immobilien-Darlehen zu bereinigen. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist eine Neustrukturierung des Bereichs geplant, um die faulen Kredite abwälzen zu können. Darüber hinaus ist das Haus offenbar auf der Suche nach einer neuerlichen Mrd.-schweren Kapitalspritze. Lehman Brothers hat Gespräche mit der staatlichen Korea Development Bank aufgenommen und will sich im Verlauf dieser Woche eine Finanzzuwendung in Höhe von sechs Mrd. Dollar sichern, schreibt der Sunday Telegraph. So könnte die Bank die notwendigen Mittel erhalten, um die vorgesehene neue Struktur zu finanzieren.

Lehman Brothers erwägt den zumindest teilweisen Verkauf seines Vermögensverwaltungsgeschäfts (pressetext berichtete: pte.at/pte.mc?pte=080819025), um bestehende Schäden aus der Subprime-Krise zu beheben. "Um eine Bilanz zu reparieren, existieren verschiedene Möglichkeiten wie eine Kapitalerhöhung, Anleihen zu platzieren oder eben Assets zu verkaufen. Welche Option zu wählen ist, hängt schlussendlich von der individuellen Situation ab", erklärt Jörn Lange, Analyst bei Raiffeisen Capital Management www.rcm.at, im Gespräch mit pressetext. Im Fall Lehman Brothers soll eine zweigliedrige Struktur eingeführt werden.

In einer neuen Einheit wolle die Bank die angeschlagenen Vermögenswerte bündeln. Diese Einheit soll schlussendlich auf steuerfreier Basis ausgegliedert und an bereits bestehende und neue Investoren abgeladen werden. Außerdem könne eine Investorengruppe einen "großen Minderheitsanteil an das neue Unternehmen sponsern" , wie in dem noch nicht finalen Plan vorgesehen sei.

Eine längst erwartete Strategie aus der Subprime-Misere würde eine enorme Erleichterung für die Lehman-Investoren darstellen. An Details zu dem Plan werde jedoch vorerst noch gearbeitet. Im Verlauf des Jahres hat Lehman aufgrund der Turbulenzen im Geschäftsbereich Immobilienkredite hohe Verluste hinnehmen müssen und sich mehrmals auf die Suche nach frischem Kapital begeben. Der Aktienkurs des Finanzkonzerns ist um satte 75 Prozent eingeknickt, wodurch der Marktwert auf rund elf Mrd. Dollar schrumpfte. Das Lehman-Papier schloss am Freitag mit einem Plus von 22 Cent bei 16,09 Dollar. (Ende)

Antworten
kleinerschatz:

Maxgreeen

 
03.09.08 15:04
Der Schein #1 ist auf direktem Weg zur 45


Na ganz so schlimm ist es nicht gekommen.
Antworten
kleinerschatz:

Hedgefonds verpuffen: BIZ löst Pleite-Alarm aus

 
03.09.08 15:07
Hedgefonds verpuffen: BIZ löst Pleite-Alarm aus
     
Von Michael Mross
   
Mittwoch, 3. September 2008
 
BIZ-Studie löst Pleite-Alarm bei Hedgefonds und deren Übernahme - Opfern aus. Folgt nach Subprime-Krise die Heuschrecken-Krise?



Hedgefonds dürften bald große Probleme bekommen. Den von ihnen übernommenen Unternehmen droht gar das Aus. Laut einer BIZ Studie sind demnächst 500 Mrd. Dollar Kredite fällig.

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ, "Zentralbank der Notenbanken") warnt  vor einer Pleitewelle bei von "Private Equity" (PE) übernommenen Firmen. Da diese auf Pump in großem Stil gekauft wurden, droht gleich von zwei Seiten Gefahr:

Einerseits werden sich die die Private Equity Fonds (PE) bzw. Hedgefonds nicht mehr zu den günstigen Konditionen der Vergangenheit refinanzieren können. Es ist sogar wahrscheinlich, dass sie gar kein Geld mehr bekommen, weil Banken die Schulden nicht mehr weiter verkaufen können. Geht aber ein PE – Unternehmen Pleite, besteht die Gefahr, dass die von diesen Fonds übernommen Unternehmen mit in den Abgrund gezogen werden.

Andererseits ließen PEs bzw. Hedgefonds ihre Übernahme-Opfer oft bis an die Grenzen ausbluten. Sprich, die Unternehmen mussten hohe Schulden aufnehmen und das Geld als Sonderdividende oder Direktzahlungen an die Übernehmer ausschütten. Damit sind die Unternehmen anfälliger für Krisenzeiten und Rezessionen.

Selbst Finanzinvestoren geben zu, dass viele Übernahmen der vergangenen Jahre auf Basis sehr optimistischer Erwartungen finanziert wurden. In einer Studie der Rating-Agentur Standard & Poor’s hinkten schon Anfang 2008 fast 53 Prozent der untersuchten Unternehmen in der Hand von Finanzinvestoren ihren Ergebnisprognosen hinterher.

Private-Equity-Fonds bzw. Hedgefonds  kauften in der Vergangenheit mit einem Fremdkapitalanteil von bis zu 90 Prozent.  Zinsen und Tilgung stammten meist aus den erwirtschafteten Cashflows der übernommenen Unternehmen und durch den Verkauf von Unternehmensteilen.

Doch in Krisenzeiten sprudeln die Gewinnquellen nicht mehr so üppig. Und eine Zerschlagung eines Unternehmens bringt längst nicht mehr so viel Geld wie noch vor einem Jahr.

Das bedeutet, dass die zugrunde liegenden Kredite schon jetzt eine Neubewertung erfordern. Eine solche Überprüfung dürfte in den meisten Fällen zu einem Negativergebnis kommen. Folge: Der Hedgefonds muss Geld nachschießen. Kann er das nicht, droht der Bankrott.

Nach BIZ Erkenntnissen  sind allein bis zum Jahre 2010  rund 500 Mrd. Dollar Kredite fällig. Und es ist mehr als fraglich, ob die Private Equity Fonds bzw. Hedgefonds noch einmal so viel Kredit erhalten. Nach Einschätzung der BIZ dürften Anschlussfinanzierungen im aktuellen Kreditmarktumfeld kaum realisierbar sein.

Am Höhepunkt des Booms sei  laut BIZ "viel zu viel Geld zu wenigen Deals nachgejagt", was die Unternehmenspreise enorm in die Höhe getrieben und die Erfolgschancen der Deals entsprechend verringert habe. Weltweit niedrige Zinsen, hoher Risikoneigung der Finanzinvestoren und niedrige Konkursraten hätten eine beispiellose Übernahmewelle ausgelöst.

Erleichtert habe die Übernahme-Jagd der Gebrauch von so genannten "Leveraged Loans" (LL). Diese hochexplosiven Finanzierungsvehikel waren bis 2007 üblich.

Als Leveraged Loans werden Unternehmenskredite mit hohem Risiko bezeichnet, die von einem Bankenkonsortium vergeben und bis zur Fälligkeit gehalten wurden. Folge: Die Zinssätze liegen in der Regel um mehr als 1,25 Prozent über den Zinsen für "sichere" Unternehmenskredite.

Sprich: Die Banken verzichteten bis zur Fälligkeit auf Zinsen und Tilgung! Dafür erhalten sie (zumindest in der Theorie) einen höheren Zinssatz. Doch jetzt stellt sich die Frage, ob die Kredite überhaupt zurückgezahlt werden können, geschweige denn die Zinsen. Das LL-Geschäft ist praktisch zum Erliegen gekommen.

Kritiker merken an, dass das LL-Geschäft einen ähnlich hohes Risikopotential berge wie die berüchtigten Subprime Kredite. Diese Leveraged Loans wurden schließlich ebenfalls gebündelt und als „sichere“Anleihen an Investoren verkauft.

Durch die oft sehr komplizierten Strukturierungen wurde aus eigentlich hochriskanten Krediten plötzlich Anleihen mit Investmentgrade-Ratings Die Käufer dieser Produkte waren dann wiederum Hedgefonds, Banken und Versicherungen.

Für die Banken ergeben sich aber auch noch andere Risiken: So war es üblich, dass die Bank, die als "Lead-Manager" eines syndizierten Kredits fungiert, eine Abnahmegarantie übernahm. Als dann Mitte 2007 die Kreditkrise ausbrach, blieben die Kredithäuser auf den Schulden sitzen.  Die BIZ hat allein  für Juli 2007 ein Volumen von rund 400 Mrd. USD veranschlagt, das vorerst nicht weiterverkauft werden konnte.

Das alles lässt nichts Gutes ahnen, wenn es mit der Wirtschaft tatsächlich bergab geht. So schreibt die BIZ, dass während der letzten Übernahme-Boomphasen von 1987 bis 1991 und 1997 bis 2001 die Konkursraten bei den übernommenen Unternehmen mit bis zu 25 Prozent mehr als doppelt so hoch lagen als bei eigenständig gebliebenen Firmen.
 

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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
03.09.08 15:11
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184053
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Maxgreeen:

#8 - waren Folge der traumhaften "US BIP" Zahlen

 
03.09.08 15:14
Ich hatte im ersten Überflug deines Postings übersehen das der Schein bis 16.9.2009 läuft. Ich ging von 2008 aus.

Der Schein ist auf dem Weg zur 145  :))
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Commerzbank sell

 
03.09.08 15:14
Commerzbank sell

Alexander Hendricks, Analyst der Deutschen Bank, stuft die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) von "hold" auf "sell" zurück und senkt das Kursziel von 22 auf 16,50 EUR.

Die Commerzbank habe mit dem Kauf der Dresdner Bank einen hohen Preis für die Verbesserung der strategischen Position bezahlt. Bei der Konsolidierung des heimischen Marktes setze die Übernahme aber einen Meilenstein.

Erst ab 2012 dürfte sich die Transaktion positiv auf die Gewinnentwicklung auswirken. Zudem würden erhebliche Risiken beim Integrationsprozess herrschen. Ein Investment sei daher nicht anzuraten.

Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der Deutschen Bank für die Aktie der Commerzbank nunmehr eine Verkaufsempfehlung aus. (Analyse vom 02.09.08) (02.09.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 02.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

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GM pessimistisch für USA-Geschäft

 
03.09.08 15:20
GM pessimistisch für USA-Geschäft: Hoffen auf Wachstumsmärkte

Dienstag, 2. September 2008, 15:26 Uhr

Talegaon (Reuters) - Der angeschlagene US-Autobauer General Motors rechnet 2008 nicht mit einer Erholung auf seinem kriselnden Heimatmarkt.

"Für den Rest des Jahres sind wir nicht besonders optimistisch, da die Konsumenten weiter unter Druck stehen", sagte der für das operative Geschäft zuständige Vorstand (COO) Fritz Henderson am Dienstag. Im August sei das Geschäft ähnlich schwierig gelaufen wie im Vormonat, als die Verkäufe um rund ein Viertel eingebrochen waren. "Unser wichtigstes Ziel bleibt es, eine Trendwende am nordamerikanischen Markt zu erreichen", sagte Henderson.

Parallel wolle GM jedoch seinen Marktanteil in den Wachstumsmärkten weiter ausbauen, erklärte Henderson bei der Eröffnung des zweiten indischen GM-Werks. In Indien werden die Amerikaner ab 2009 einen Kleinwagen bauen und wollen ihren Marktanteil verdoppeln. Auch in China, Korea und Australien rechnet der einst weltgrößte Autobauer mit starkem Wachstum. Trotz eines schwachen zweiten Quartals sei der Konzern auf gutem Weg, seine Jahresziele für den Asien-Pazifik-Raum zu erreichen, sagte der zuständige GM-Bereichsleiter Nick Reilly.

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Dramatische Wirtschaftslage

 
03.09.08 15:23
Dramatische Wirtschaftslage

Ich finde es immer wieder interessant, wie sehr doch die Öffentlichkeit über die tatsächliche Lage der Wirtschaft im Unklaren gelassen wird. Im Laufe dieses Jahres meldeten sich bereits viele Experten zu Wort, darunter auch der ehemalige Chef der Weltbank Alan Greenspan, und wiesen darauf hin das wir kurz vor einem totalen Kollaps der Weltwirtschaft stehen; im Ausmaß nur mit der Krise von 1929 zu vergleichen.
Schaue ich mir dagegen die Verlautbarungen unserer geschätzten Minister an, so möchte ich vor Wut bald platzen. Herr Scholz behauptete noch letzte Woche, dass eine Vollbeschäftigung in Deutschland jetzt möglich sei! Was für eine Ungeheuerlichkeit! Ebenso unserer Wirtschaftsminister Glos, der doch glatt behauptet das dieses Jahr der Wachstum zwar geringer ausfallen wird, aber es wäre ja immerhin Wachstum. Nur frage ich mich wie eine Wirtschaft wachsen soll wenn sich die Auftragslage im zweiten Halbjahr halbiert hat? All das sind Fakten die der Öffentlichkeit vorenthalten werden um eine Panik zu verhindern. Hilft man sich also nicht selber, wird man kalt erwischt von dem was nun folgt. Schließen möchte ich wieder mit einem Zitat: Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher! - Berthold Brecht

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Liquiditätsbedarf auf 252,2 (250,8) Mrd EUR

 
03.09.08 15:27
02.09.2008, 11:26:05
Nachricht

EZB: Marginaler Zuteilungssatz Haupt-Refi-Tender 4,39%

FRANKFURT (Dow Jones)--Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem Mindestbietungssatz von 4,25% haben sich ein marginaler Zuteilungssatz von 4,39% und ein gewogener Durchschnittssatz von 4,41% ergeben. Die Bietungsspanne lag zwischen 4,25% und 4,50%, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Die 411 Institute boten insgesamt 226,25 Mrd EUR, davon wurden 160,0 Mrd EUR bedient. Die Repartierungsquote stellte sich auf 52,4%.

Den weiteren Angaben zufolge belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 252,2 (250,8) Mrd EUR. Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 157 Mrd EUR. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 10. September wird am 3. September valutiert, an dem ein alter Tender über 167 Mrd EUR ausläuft.

DJG/apo/sgs
(END) Dow Jones Newswires
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Dow-Jones-Index dreht ins Minus

 
03.09.08 15:34
Dow-Jones-Index dreht ins Minus - Rohstoffwerte mit Abgaben

NEW YORK (Dow Jones)--Die Indizes an Wall Street geben am Dienstag im Verlauf ihre Gewinne aus dem frühen Handel vollständig ab und drehen ins Minus. Vor allem die Rohstoff- und Energiewerte belasten vor dem Hintergrund des seit vergangenen Freitag deutlich gefallenen Ölpreises mit ihren Abgaben das Sentiment. Allerdings hat sich der Ölpreis wieder leicht erholt und notiert über der Marke von 110 USD je Barrel, nachdem er zwischenzeitlich schon bis auf ein Tagestief bei 105,46 USD je Fass gefallen war. Der Dow-Jones-Index verliert bis 20.23 Uhr MESZ 0,1% bzw fünf Punkte auf 11.539, nachdem er kurz nach der Eröffnung schon bis auf 11.790 Punkte gestiegen war.

DJG/ros
(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2008
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Eigentlich sieht alles bombig aus.

 
03.09.08 15:38
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184059
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Sorge vor einer länger andauernden Schwächephase

 
03.09.08 15:43
Die wachsende Sorge vor einer länger andauernden Schwächephase der amerikanischen Wirtschaft ließ die US-Anleiherenditen im August weiter sinken, so die Experten von Union Investment.

Davon betroffen gewesen sei nahezu das gesamte Laufzeitenspektrum. Zehnjährige Schatzanweisungen würden inzwischen wieder deutlich unter vier Prozent rentieren und damit rund einen halben Prozentpunkt niedriger als noch Mitte Juni. Die Inflationssorgen scheinen gegenüber den Konjunkturproblemen zunächst in den Hintergrund getreten zu sein, so die Experten von Union Investment. Das Gros der Marktteilnehmer gehe inzwischen wohl davon aus, dass der Teuerungsdruck im Zuge der Wirtschaftsflaute spürbar nachlassen werde. Die gehandelten Inflationserwartungen seien in den letzten Wochen jedenfalls deutlich gesunken.

Einen wichtigen Beitrag hierzu habe nicht zuletzt der fortgesetzte Ölpreisrückgang geleistet. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Sorte WTI habe zuletzt nur noch bei rund 120 US-Dollar gelegen, verglichen mit knapp 150 US-Dollar sechs Wochen zuvor. Zudem dämpfe die Erholung der amerikanischen Währung die importierte Inflation.

Eine unterdurchschnittliche Wirtschaftsaktivität gepaart mit rückläufiger Inflation würden weiterhin ein insgesamt freundliches Umfeld für den US-Anleihemarkt bilden, zumal von Seiten der Notenbank (FED) nicht mit Gegenwind zu rechnen sei. Die amerikanischen Währungshüter hätten in jüngster Zeit mehrfach angedeutet, dass sie die Höhe der Leitzinsen - die Zielrate für die FED Funds liege schon seit längerem bei 2,0 Prozent - nach wie vor für angemessen halten würden. Auf Zinserhöhungen müsse daher wohl noch eine ganze Weile gewartet werden. (Ausgabe vom 02.09.2008) (03.09.2008/ac/a/m)
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Gold auf tageshoch

 
03.09.08 15:46
Gold bei 807,60 $ +0,27%
 
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184063
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US-Bauausgaben fallen stärker als erwartet

 
03.09.08 15:51
US-Bauausgaben fallen stärker als erwartet
16:26 02.09.08

Washington (aktiencheck.de AG) - Die Bauausgaben in den USA verzeichneten im Juli 2008 einen Rückgang, der stärker ausfiel als erwartet. Dies teilte das US-Handelsministerium in Washington am Dienstag mit.

Demnach schrumpften die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Volkswirte hatten ein Minus von 0,4 Prozent prognostiziert, nach einem Anstieg um revidiert 0,3 (vorläufig: -0,4) Prozent im Vormonat.
(02.09.2008/ac/n/m)

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Die Anleger kommen immer zu spät

 
03.09.08 15:55
Die Anleger kommen immer zu spät
Von Patrick Bernau


03. September 2008

Anleger sind verunsichert: Seit fast einem Jahr müssen sie jetzt mit der hohen Inflationsrate leben. Und die frisst auch die dicksten Renditen auf: Wer vergangenen August Bundesschatzbriefe gekauft hat, verdient damit nach Inflation nicht einmal ein Prozent. Da bietet die Finanzindustrie den Anlegern doch gerne ihre Hilfe an: Merrill Lynch, die Deutsche Bank, ING - alle haben jetzt Inflationspapiere im Angebot. Die Hypo-Vereinsbank zum Beispiel verkauft dieser Tage eine „Opti-Inflations-Anleihe auf die Deutsche Bank“. Für die gibt es zwei Jahre lang die 1,4fache europäische Inflationsrate als Zins. Nur in dem Fall, dass die Aktie der Deutschen Bank um 95 Prozent einbricht, wäre auch die Opti-Inflations-Anleihe fast wertlos.

Optimal ist dieses Angebot trotzdem nicht. Zumindest jetzt nicht mehr. Denn gerade geht die Inflation wieder zurück. Damit rechnet der amerikanische Notenbankchef Bernanke derzeit vernehmlich. Volkswirte erwarten für das kommende Jahr nur noch 2,5 Prozent Inflation. Das bedeutet für Produkte wie die Inflationsanleihe 3,5 Prozent Zins - ein gutes Festgeldkonto bringt es aber schon auf rund fünf Prozent. Bei deutlich kleinerem Risiko. Die HVB verkauft ihre Anleihe trotzdem gern: „Inflation ist im Moment ein Thema bei unseren Kunden“, sagt eine Sprecherin, „einige gehen davon aus, dass die Inflation weiter so hoch bleibt, weil sie das in den vergangenen Monaten erlebt haben.“

Trend-Produkte folgen dem Anleger

Wer sich aber von der Erfahrung der vergangenen Monate leiten lässt, investiert sein Geld vermutlich falsch. Er wäre nicht der Erste, dem es so ergeht. Fast immer, wenn ein neuer Anlagetrend ausgerufen wird und wenn die passenden Fonds und Zertifikate dazu auf den Markt kommen, ist der Trend schon beinahe wieder vorbei. Beispiel New Economy: Als deren gute Zeit war, zwischen 1997 und Oktober 1999, gab es in Deutschland nur eine Handvoll IT- und Multimediafonds. Viele Neuemissionen, die auf den New-Economy-Trend setzten, kamen im Jahr 2000 auf den Markt. Die Kurse allerdings hatten ihren Höhepunkt im März 2000 - danach ging es abwärts.


Inflation treibt Renditen amerikanischer Anleihen hoch

Warum kommen Trend-Anlageprodukte so spät? Ist die Finanzindustrie so langsam? Nein, versichert der Chef des Produktmanagements bei der Deka-Bank, Dirk Degenhardt: „Standardprodukte können wir in vier Wochen auf den Markt bringen. Bei den komplexeren Produkten, die wir in Luxemburg auflegen, dauert es ungefähr 4 Monate, bis wir die Fonds öffentlich vertreiben dürfen.“ Zertifikate sind teils noch schneller. Das reicht für die meisten Trends.

Das Problem ist ein anderes, findet Degenhardt: Die Anleger sind schuld. Denen könne man die Fonds erst so spät verkaufen. Die Deka-Bank wolle schließlich Geld verdienen. „In der Regel ergibt es wenig Sinn, Produkte auf den Markt zu bringen, für die noch keine Kundennachfrage besteht - selbst wenn unsere Fondsmanager eine neue Anlagechance sehen.“

Auch die Megatrends sind nicht besser

Dass viele Anleger spät reagieren, hat Conrad Mattern schon oft erlebt. Er verwaltet mit Conquest Investment Geld für einige Firmen und kennt typische Anlegerfehler. Dazu gehört auch eine beliebte Verwechslung, erzählt er: Anleger suchen die Produkte, die künftig gut laufen - und finden dabei ganz andere: die, die in der vergangenen Zeit gut gelaufen sind.

Einige Fondsgesellschaften für Privatanleger versuchen deshalb, beides zu kombinieren. Sie suchen Trends, die besonders lang anhalten, und nennen sie „Megatrends“. Rohstoffe sollen ein Megatrend sein. Denen erging es aber bisher nicht besser: Im Mai und Juni kam eine Reihe von Rohstoff-Fonds auf den Markt - pünktlich zum großen Einbruch der Rohstoffpreise. Der Rohstoff-Index „Dow Jones AIG“ zum Beispiel ist seit Ende Juni um rund ein Fünftel gefallen. Das stört zumindest JP Morgan nicht. Die Investmentbank bietet derzeit ein neues Zertifikat an: Damit können Anleger auf Inflation und Ölpreis gleichzeitig wetten.

Vermutlich sind die vermeintlichen Megatrends also auch nicht besser für Privatanleger. Der Kapitalmarktforscher Lutz Johanning von der Universität WHU in Vallendar hält das für wahrscheinlich. Zwar gebe es gelegentlich Branchen oder Produkte, die besonders hohe Gewinne für die Zukunft versprechen. Doch je mehr Menschen davon wissen, umso höher seien die Kurse schon gestiegen. Idealerweise so weit, dass die künftigen Profite schon im Preis berücksichtigt sind. So etwas kann sogar mit Anleihen bei steigender Inflation passieren.

Nicht auf die Werbebroschüre warten

Das ist die klassische Spekulation: Wenn Privatanleger auf einen Trend aufmerksam werden, dann kaufen sie die neuen Anlageprodukte und treiben die Kurse so noch weiter. Dazu kommt: Sie können die Gewinnchancen oft schlecht einschätzen und übertreiben gern. Diese Gelegenheit nutzen dann bessere Spekulanten, um aus diesen Produkten auszusteigen.

Wie sollte man sein Geld also anlegen? Wer es sich einfach machen möchte, sollte Trends schlicht ignorieren. Es reicht dann, das Vermögen einmal gut auf die verschiedenen Regionen und Anlageklassen zu verteilen. Dann müssen Anleger nur noch darauf achten, dass Kursbewegungen das Portfolio nicht zu weit von der Grundeinstellung wegtreiben. So haben sie beste Gewinnchancen.

Wenn ein Anleger aber Spaß daran hat, neue Trends zu suchen, und auf künftige Trends setzen will, dann sollte er auch nicht warten, bis die Finanzindustrie diese Trends per Werbebroschüre in die Welt hinausposaunt. Sondern schon vorher kaufen und sich darüber freuen, wenn die Werbeprospekte die Kurse noch einmal nach oben treiben. In dem Moment sollte er dann aber auch darüber nachdenken, ob er seine Kursgewinne nicht lieber zu Geld macht.



Text: F.A.S.

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Dresdner Bank AG TurboP O.End DAX 6 ...:

 
03.09.08 15:57
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184067
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US-Aktienmärkte volatil

 
03.09.08 16:08
US-Aktienmärkte volatil

Wie bereits im Vormonat tendierten die US-Aktienmärkte auch im August in deutlich volatiler Verfassung, so die Experten von Union Investment.

Dabei sei es zu hohen Tagesschwankungen sowohl in die eine als auch andere Richtung gekommen. Letztendlich jedoch habe der Dow Jones Industrial Average im Monatsvergleich ein Plus von 1,5 Prozent erzielen können.

Wiederum seien es Meldungen aus dem Finanzsektor gewesen, die das Geschehen maßgeblich bestimmt hätten. Negativ auf sich aufmerksam habe Lehman Brothers gemacht. Hier würden im dritten Quartal weitere erhebliche Verluste anfallen. Zudem scheinen Bemühungen, einen Investor zu finden, fehlzuschlagen, nachdem ein möglicher Einstieg der staatlichen Korea Development Bank wieder fraglich wurde, so die Experten von Union Investment. Auf die Stimmung der Marktteilnehmer habe auch gedrückt, dass mehr und mehr Finanzhäuser von ihren Kunden Auktionsanleihen zurückkaufen müssten und darüber hinaus Strafzahlungen zu leisten hätten. Beispiele hierfür seien Merrill Lynch, Citigroup, Goldman Sachs, J.P. Morgan Chase und Wachovia.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit hätten zudem Fannie Mae und Freddie Mac gestanden. Beide Hypothekenfinanzierer hätten erhebliche, noch über den Erwartungen liegende Quartalsverluste hinnehmen müssen, wobei Wertberichtigungen in Milliardenhöhe angefallen seien. Zwischenzeitlich sei sogar befürchtet worden, dass der Staat den beiden angeschlagenen Instituten nun doch zu Hilfe eilen müsse. Im weiteren Verlauf jedoch hätten Investoren mehr und mehr Zuversicht zu fassen geschienen, dass im Falle einer Verstaatlichung dem Privatanleger nicht der vollständige Verlust seiner Aktienanteile drohe. Zudem habe Freddie Mac mit einem problemlosen Verkauf kurz laufender Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe Sorgen hinsichtlich einer Übernahme durch den Staat vorerst dämpfen können.


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UK-Konjunktur am Rande der Rezession

 
03.09.08 16:11
UK-Konjunktur am Rande der Rezession

Die Schwäche der britischen Wirtschaft tritt immer deutlicher hervor, so die Analysten der Helaba.

Das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sei von 0,2% in der ersten Schätzung auf 0,0% zur Vorperiode nach unten revidiert worden. Insbesondere die um 5,3% geschrumpften Investitionen hätten das Wachstum belastet. Die Schwäche gehe vor allem vom Wohnungsbau und den staatlichen Investitionen aus. Aber auch der private Konsum sei im zweiten Quartal trotz robuster Einzelhandelsumsätze um 0,1% rückläufig gewesen. Positive Wachstumsbeiträge seien von der Lagerhaltung und vom Außenhandel gekommen. Auf der Angebotsseite hätten in erster Linie der Bausektor und das Verarbeitende Gewerbe für die Abwärtsrevision gesorgt.

Für das zweite Halbjahr zeichne sich eine weitere Abschwächung der britischen Wirtschaft ab. Die Abwärtsdynamik im Markt für Wohnimmobilien sei ungebrochen. Die Hauspreise gemäß Nationwide seien im Vorjahresvergleich mittlerweile um mehr als 10% gefallen. Anzeichen einer Stabilisierung seien nicht zu erkennen.

Die Schwäche im Wohnungsbau sollte das Wirtschaftswachstum bis weit in 2009 beeinträchtigen. Zudem würden die negativen Vermögenseffekte eine Belastung für den privaten Konsum darstellen. Auf kürzere Sicht dominiere hier allerdings die gestiegene Inflation, die das Realeinkommen der privaten Haushalte reduziere. Von daher sollten die Verbraucherausgaben auch im dritten Quartal schrumpfen, auch wenn sich im Juli die realen Einzelhandelsumsätze um 0,8% hätten erholen können.

Zudem lasse die Unterstützung vom Arbeitsmarkt nach. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl von zuletzt gut 20.000 zum Vormonat sei der höchste seit Ende 1992 gewesen. Im Gegensatz zur Rezession 1991/92, in der die Arbeitslosenzahl im Monatsdurchschnitt um 50.000 zugenommen habe, sei der aktuelle Abschwung am Arbeitsmarkt noch vergleichsweise milde.

Von den Investitionen außerhalb des Wohnungsbaus dürften ebenfalls kaum positive Impulse kommen. Die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung sowie die restriktivere Kreditvergabe der Banken würden die Unternehmen vorsichtig stimmen. Mit einem Einbruch der Investitionen sei hingegen nicht zu rechnen, da die Unternehmen aus einer recht soliden Finanzlage in Abschwung gegangen seien. Der positive Wachstumsbeitrag aus dem Außenhandel sollte tendenziell anhalten. Aufgrund der rückläufigen Binnennachfrage würden die Importe sinken. Zudem profitiere die britische Wirtschaft auf der Exportseite allmählich von der Abwertung des Pfund Sterling. Die Wachstumsschwäche in Kontinentaleuropa begrenze aber die positiven Impulse aus dem Export.

Mit der Stagnation des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal und einer voraussichtlichen Schrumpfung im dritten Quartal werde Großbritannien wahrscheinlich nur knapp an einer technischen Rezession vorbeischrammen. Der Abschwung komme aber einer Rezession ziemlich nahe. Aufgrund eines insgesamt solider aufgestellten Unternehmenssektors sei eine tiefe Rezession wie 1991/92 aber nicht zu erwarten. In 2009 sollte die britische Wirtschaft ein Gleichgewicht finden und auch mit außenwirtschaftlicher Unterstützung wieder auf den langfristigen Wachstumspfad einschwenken. (03.09.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 03.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG


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Eurozone BIP-Rückgang in Q2 bestätigt

 
03.09.08 16:14
Eurozone BIP-Rückgang in Q2 bestätigt

Eurostat bestätigte heute den zuvor gemeldeten Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Eurozone im 2. Quartal von 0,2%, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit habe die Währungsunion das erste Quartalsminus seit ihrem Bestehen verbucht. Die Jahresrate habe damit von 2,1% auf 1,4% nachgegeben. Den kräftigsten Wachstumsdämpfer hätten im 2. Quartal die Bruttoanlageinvestitionen geliefert (-0,3% Punkte). Hier sei es zu einer spürbaren Gegenbewegung zu den vergangenen zwei Quartalen gekommen, als noch kräftige Zuwachsraten von 1,5% bzw. 1,1% gg. Vq. verzeichnet worden seien. Zudem habe der Quartalsrückgang beim privaten Konsum das Gesamtwachstum gedrückt. Dabei dürfte die merkliche Verteuerung der gesamten Lebenshaltung, ausgelöst durch die rekordhohen Ölpreise und die anhaltenden Preissteigerungen bei Lebensmitteln, die Konsumenten zur Kaufzurückhaltung gezwungen haben. So seien die Verbraucherpreise im 2. Quartal um 3,6% gg. Vj. angestiegen, im gleichen Vorjahresquartal habe die Jahresteuerung dagegen "nur" 1,9% betragen.

Im Ländervergleich der bisher vorliegenden Daten falle auf, dass Deutschland mit dem Rückgang von 0,5% das kräftigste Minus habe hinnehmen müssen. Unter den vier "Schwergewichten" der Währungsunion habe einzig Spanien ein marginales BIP-Plus von 0,1% verbucht. Spanien sei lange Zeit das Zugpferd der Eurozone gewesen, doch werde auch dort der Dynamikverlust erkennbar. Unterstelle man für das 2. Halbjahr einen Wachstumsstillstand in Spanien, würde sich der durchschnittliche BIP-Zuwachs mit 1,5% gg. Vj. im Vergleich zu 2007 mehr als halbieren (2007: 3,7%). Auch in der gesamten Eurozone würde bei einer Stagnation in der zweiten Jahreshälfte das Wachstum in diesem Jahr mit 1,2% gg. Vj. weniger als halb so stark sein als noch 2007 (2,7%). Mit Blick auf die schwachen Frühindikatoren (Stichwort: Einkaufsmanagerindices) sollte das BIP der Eurozone im 2. Halbjahr nur eine sehr schwache Dynamik aufweisen. (03.09.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 03.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG


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Verschwinden die Bienen

 
03.09.08 16:19
Verschwinden die Bienen, dauert es nicht lange verschwinden auch die Menschen

hat Einstein gesagt.
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184077
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kleinerschatz:

Bienen brauchen jetzt Behandlung

 
03.09.08 16:25
Bienen brauchen jetzt Behandlung
ERSTELLT 07.08.08, 13:20h

Eine kleine Milbe vernichtet ganze Bienenvölker. Gegen die gefährliche Varroa-Milbe sollten Imker ihre Tiere im August und September behandeln. Vereine und die Stadt Leverkusen bieten ihre Hilfe bei Problemfällen an.


Imker Elko Philipp zeigt eine im Bau befindliche Wabe. (Bild: dpa)Leverkusen - Der Vereinigte Imkerverein Leverkusen Bayer und Schlebusch e.V. bittet alle Imker, ihre Bienenvölker Anfang August gegen die Varroa-Milbe zu behandeln. Eine zweite Behandlung soll im September erfolgen.
Die Varroa-Milbe ist heute weltweit als größter Feind der Biene bekannt. Die 1,3 bis 1,6 Millimeter kleine Milbe lebt auf der Biene und ernährt sich von ihr. Den eigentlichen Schaden richtet die Milbe in der Bienenbrut an. Sie vermehrt sich dort und schädigt die Bienenmade, so dass nur noch missgebildete Bienen schlüpfen. Mit verkürztem Hinterleib oder verkrümmten Flügeln sterben die Tiere schnell ab.

Die Bienenseuchenverordnung schreibt deshalb vor, dass auf Bienenständen, die mit Varroa-Milben befallen sind, alle Bienenvölker jährlich gegen die Varroatose behandelt werden müssen. Ohne eine gezielte Bekämpfung überleben die meisten Bienenvölker einen Befall mit Varroa-Milben nicht.

Bei Problemen mit der Bekämpfung der Varroa helfen die Bienensachverständigen der Vereine und der Stadt Leverkusen weiter. Informationen zur Bekämpfung der Varroa sind auch in der Broschüre „Varroa unter Kontrolle“ der Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute zusammengefasst. Sie kann bezogen werden über die Landwirtschaftskammer NRW, Stichwort Bienenkunde, Nevinghoff 40 in 48147 Münster, oder übers Internet: www.apis-ev.de .

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Schon die zehnte Bank geschlossen

 
03.09.08 16:31
Schon die zehnte Bank wegen US-Immobilienkrise geschlossen


New York (AFP) — Die Immobilienkrise in den USA hat die zehnte Bank in diesem Jahr in die Pleite gerissen: Die Integrity Bank im Bundesstaat Georgia wurde nach Angaben des staatlichen Einlagensicherungsfonds der US-Banken (FDIC) geschlossen. Das Geldhaus verfügte den Angaben zufolge über Aktiva in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar (rund 750 Millionen Euro) und Depot-Einlagen über 974 Millionen Dollar. Laut FDIC soll die Regions Bank aus Alabama die Einlagen der Integrity Bank und damit auch deren Kunden übernehmen.

Alle Sparer, die ihr Geld auf Konten der Integrity Bank eingezahlt hatten, wechseln nun automatisch zur Regions Bank. Die fünf Filialen der Integrity Bank sollen zu Beginn der kommenden Woche unter dem Namen der Regions Bank wieder eröffnen. Wegen der Immobilienkrise um nicht zurückgezahlte Darlehen und Pleiten von Bauträgern steht nach Befürchtungen der FDIC das Überleben weiterer regionaler Institute in Frage. Die Zahl der geplatzten Immobilienkredite in den USA war im zweiten Quartal dieses Jahres um fast 14 Prozent gestiegen.

Die Zahl der Bankenpleiten in den USA erreichte in den vergangenen 18 Monaten einen historischen Höchststand. Die größte Pleite war die der kalifornischen Indymac-Bank im Juli. Vor einer Woche schlossen die Behörden die regionale Columbian Bank and Trust Company im Bundesstaat Kansas.

Zur Unterstützung der von der Immobilienkrise betroffenen Hauskäufer und Banken verabschiedete die US-Regierung im vergangenen Monat ein milliardenschweres Hilfspaket. Es sieht unter anderem staatliche Garantien in Höhe von bis zu 300 Milliarden Dollar (rund 190 Milliarden Euro) für die betroffenen Hauskäufer und Banken vor.

Auch der deutsche Bankensektor wurde von der US-Immobilienkrise belastet. Die Mittelstandsbank IKB hatte sich bei riskanten Geschäften auf dem US-Hypothekenmarkt verspekuliert und war im Sommer vergangenen Jahres in eine finanzielle Schieflage geraten. Nur Finanzspritzen im Gesamtvolumen von mehr als acht Milliarden Euro seitens des Bundes, der bundeseigenen KfW Bankengruppe und des Bundesverbandes deutscher Banken hatten die IKB vor dem Aus bewahrt. Die KfW verkaufte die angeschlage IKB in der vergangenen Woche an den US-Finanzinvestor Lone Star.
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kleinerschatz:

Neue Bankenpleite in den USA

 
03.09.08 16:37
Bankenkrise

Neue Bankenpleite in den USA

In Folge der Immobilienkrise ist in den Vereinigten Staaten die zehnte Bank in diesem Jahr zusammengebrochen. Die Integrity Bank im Bundesstaat Georgia wurde nach Angaben des staatlichen Einlagensicherungsfonds der amerikanischen Banken am Freitag geschlossen.


Kerngeschäft des Instituts waren Baufinanzierungen, vor allem im Großraum Atlanta. Als Gründe für die Krise nannte der Sprecher des staatlichen Einlagensicherungsfonds der amerikanischen Banken (FDIC) Andrew Gray sinkende Immobilienpreise in Kombination mit einem mangelhaften Risikomanagement und schlechten Praktiken bei der Kreditvergabe. Durch erhebliche Kreditausfälle sei das Kapital der Bank aufgezehrt worden.


Die Integrity Bank verfügte laut FDIC über Aktiva im Gesamtwert von 1,1 Milliarden Dollar (rund 750 Millionen Euro) und Depot-Einlagen über 974 Millionen Dollar. Die Einlagen der Bank sowie deren Kunden sollen nun von der Regions Bank aus Alabama übernommen werden.

Am kommenden Dienstag, einen Tag nach dem Labor Day, werden die fünf Integrity-Filialen unter dem Namen des neuen Betreibers öffnen. Laut Schätzungen der FDIC belastet die Pleite die Einlagensicherung mit 250 bis 350 Millionen Dollar. Die FDIC ist nun dabei, Konten über insgesamt 45,2 Milliarden Dollar abzusichern.

Der Einlagensicherungsfonds fürchtet nun, dass wegen der Immobilienkrise um nicht zurückgezahlte Darlehen und Pleiten von Bauträgern noch weitere Institute betroffen sein könnten. Insgesamt ist die Zahl der insolvenzgefährdeten Banken in den USA auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. 117 Banken standen nach dem zweiten Quartal auf einer FDIC-Beobachtungsliste. Dies sind 30 Prozent mehr als noch drei Monate zuvor.

In den vergangenen 18 Monaten sind in den Vereinigten Staaten mehr Banken zusammengebrochen als je zuvor. Das größte betroffene Institut war die kalifornische Indymac-Bank im Juli.

capital.de, 01.09.2008

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kleinerschatz:

4 Stueck aufgereiht wie an einer Perlenkette

 
03.09.08 16:41
(Verkleinert auf 99%) vergrößern
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184083
Antworten
kleinerschatz:

Und das Öl kommt nicht aus dem Sumpf

 
03.09.08 16:44
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184084
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kleinerschatz:

Harte Zeiten für Dresdner Bank

 
03.09.08 16:52
Harte Zeiten für Mitarbeiter der Dresdner Bank

03.09.2008  


Das Zusammengehen von Commerzbank und Dresdner Bank gilt als Bankenfusion des Jahres. Doch die Stimmung unter Mitarbeitern der Dresdner Bank ist mies: Sie soll der Stellenabbau angeblich besonders stark treffen. Bonuszahlungen sollen Massenkündigungen von führenden Mitarbeitern im Investmentbanking verhindern. Der Betriebsrat kündigt bereits Proteste an.

Bild vergrößern Dresdner Bank in Frankfurt AP Die Beschäftigten der Dresdner Bank verlangen rasche Klarheit über den angekündigten Abbau tausender Stellen nach der Übernahme ihres Instituts durch die Commerzbank. In der Belegschaft herrsche Wut und Trauer, weil sich nach 136 Jahren das Ende des Traditionshauses abzeichne, sagte die Vorsitzende des Dresdner-Gesamtbetriebsrates, Claudia Eggert-Lehmann, gestern.

Im Zuge der Übernahme sollen 9000 von insgesamt 67.000 Vollzeitstellen gestrichen werden, davon 6500 in Deutschland. „Wir erwarten, dass sich die Vorstände schnellstmöglich mit den Gesamtbetriebsräten beider Banken an einen Tisch setzen, um ernsthaft über das Thema soziale Sicherungen zu sprechen“, sagte Eggert- Lehmann. „Unser Ziel ist ein Integrations- und Sozialtarifvertrag.“

Die Lasten müssten gleich verteilt werden: „Wir fordern eine transparente Besetzung der verbleibenden Stellen nach einheitlichen Kriterien.“ Ansonsten sei zu befürchten, dass „der größte Teil des Personalabbaus die Dresdner Bank treffen“ werde, sagte Eggert- Lehmann. Commerzbank-Chef Blessing, der auch das neue Institut führen wird, sagte der „Bild“-Zeitung: „Es werden in beiden Häusern Stellen gestrichen.“ Betroffen seien vor allem das Investmentbanking - seit Jahren das Sorgenkind der Dresdner -, die Verwaltung und das Management.



Nach einem Bericht des Handelsblatts sollen Schlüsselkräfte bei Dresdner Kleinwort mit Bonuszahlungen vom Weggang abgehalten werden. Seit einigen Wochen gebe es bei Dresdner Kleinwort einen garantierten Bonus-Pool, um wichtige Mitarbeiter zu halten, berichtet die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Insider. Der Betriebsrat bezeichnete eine solche Regelung als "Schlag ins Gesicht". Sollten im Vorfeld "Sonderlocken gestrickt" worden seien, wird das auf "entschiedenen Widerstand der Gremien treffen", sagte der Betriebsratschef der Frankfurter Dresdner-Zentrale, Hans-Georg Binder, gegenüber dem Handelsblatt.

Binder will den geplanten Arbeitsplatz-Abbau nicht kampflos hinnehmen. Für Freitag habe die Gewerkschaft Verdi zu einer Demonstration aufgerufen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in einen ganztägigen Streik münden werde, sagte Binder, nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Der Betriebsrat erwartet nach den Worten Binders, dass durch die Bankenfusion allein in Frankfurt am Main 4.700 Arbeitsplätze bedroht sind. Er begründete diese Befürchtung damit, dass die Konzernstäbe, die besonders betroffen seien, „zu 99 Prozent“ in den Zentralen der beiden Geldhäuser säßen.

Dresdner-Kleinwort-Chef will Anfang 2009 gehen

Der angebliche Bonus-Pool für hochrangige Mitarbeiter hatte zumindest in London bislang noch nicht die gewünschte Wirkung: Nach Informationen der britischen Tageszeitung „The Times“ verkündete der Chef der Investmentbank Dresdner Kleinwort, Stefan Jentzsch, bereits seinen Abschied: Jentzsch habe zu Mitarbeitern gesagt, er werde den Posten Anfang 2009 aufgeben, berichtete die Zeitung gestern auf ihrer Internet-Seite. Ein Dresdner-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die Sparte war infolge der Finanzmarktkrise tief in die Verlustzone gerutscht und soll im Zuge des Verkaufs deutlich abgespeckt werden. Eggert-Lehmann bekräftigte die gemeinsam mit dem Allianz- Betriebsrat vorgetragenen Forderungen nach einem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen über das Jahr 2011 hinaus sowie Standortgarantien.

Laut Blessing soll der Stellenabbau etwa durch Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt werden. Eggert-Lehmann konterte: „Fast alle Mitarbeiter der Dresdner Bank haben schon mehrmals einen Aufhebungsvertrag angeboten bekommen: Wer sich das bisher nicht leisten konnte, kann es auch jetzt nicht.“ Zur Altersteilzeit erläuterte sie, derzeit seien weniger als 1000 Dresdner-Mitarbeiter so alt, dass sie bis 2011 überhaupt in Altersteilzeit gehen könnten.

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Wall Street startet etwas schwächer

 
03.09.08 16:57
Wall Street startet etwas schwächer


Nach durchwachsen ausgefallenen Konjunkturdaten haben sich die US-Börsen am Mittwoch leichter entwickelt.

Der US-Ölpreis sank auf knapp unter 108 Dollar und notierte damit um mehr als 1,60 Dollar schwächer als zum gestrigen Handelsschluss.
HB NEW YORK. In den USA ist der Auftragseingang der Industrie im Juli stärker als erwartet gestiegen. Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Orders für Transportgüter stieg der Auftragseingang indes schwächer als erwartet. Am Abend dürfte dann noch der Konjunkturbericht der US-Notenbank, Beige Book, für Bewegung sorgen.

Der Dow Jones Industrial stand mit 0,14 Prozent auf 11 500,40 Zähler im Minus. Der marktbreite S & P-500-Index fiel um 0,15 Prozent auf 1 275,69 Punkte. An der Nasdaq verlor der Composite-Index 0,19 Prozent auf 2 344,69 Punkte. Der Nasdaq 100 fiel um 0,37 Prozent auf 1 843,21 Punkte.

Finanzwerte standen erneut im Mittelpunkt. Zum einen soll die Fondsgesellschaft Ospraie Management ihren "Flaggschiff-Fonds" schließen, nachdem dieser im August um 27 Prozent gefallen ist. An diesem ist Lehman Brothers Holdings teilweise beteiligt, hieß es am Markt. Im Gegenzug soll unterdessen Japans größte Bank, Tokyo Mitsubishi UFJ , an einem Gebot für einen größeren Anteil an Lehman interessiert sein. Das berichtet die "Times". Das verhinderte Börsianern zufolge Verluste für die Titel, die 0,74 Prozent auf 16,25 Dollar gewannen.

Aktien der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac machten ebenfalls Schlagzeilen. Börsianer verwiesen auf einen Pressebericht, wonach sich die vier größten börsennotierten Banken Chinas von einem Teil ihrer Schuldverschreibungen an den beiden Hypothekenfinanzierern trennen. Dies berichtet das "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe). Die chinesischen Institute, unter ihnen die Bank of China, halten zusammen demnach Schuldverschreibungen im Wert von 23,28 Mrd. Dollar. Dennoch bestätigte die Ratingagentur S & P ihre Einschätzungen für die Unternehmen.
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US-Hedge-Fonds gibt auf

 
03.09.08 17:04

US-Hedge-Fonds gibt auf

Die Verluste waren zu groß: Ospraie Management muss einen milliardenschweren Rohstofffonds schließen. Das bedeutet auch neues Ungemach für die US-Bank Lehman Brothers - sie ist mit 20 Prozent an Ospraie beteiligt.


Fonds-Gründer Dwight Anderson teilte den Schritt am Dienstag in einem Schreiben an die Investoren mit. Ospraies wichtigster Fonds, Ospraie Fund, hatte im August durch Verluste im Energie-, Bergbau- und Rohstoffsektor 27 Prozent an Wert verloren.

Anderson sagte, er sei tief enttäuscht. "Nach neun Jahren Bemühungen, ein guter Manager Ihres Kapitals zu sein, tut mir dieses Ergebnis sehr leid." Er teile die Verluste mit den Anlegern, da er selbst einer der größten Investoren sei.

Anfang August hatte der Fonds noch Einlagen von 2,8 Mrd. $, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Ospraie verwalte in anderen Fonds noch weitere 4 Mrd. $. Es ist bereits das zweite Mal, dass Ospraie in Schwierigkeiten gerät. 2006 musste Anderson bereits seinen 250 Mio.-$-Fonds Ospraie Point schließen.


Die Schließung bedeutet auch weitere schlechte Nachrichten für die angeschlagene US-Investmentbank Lehman Brothers, die sich 2005 mit 20 Prozent an dem Hedge-Fonds-Verwalter beteiligt hat. Lehman hatte im ersten Quartal einen Verlust von 2,8 Milliarden Dollar verbucht und benötigt dringend eine Kapitalspritze. Angesichts der rückläufigen Wertentwicklung bei Hedge-Fonds in diesem Jahr rechnen Experten mit weiteren Auflösungen.



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WTI unter 109 Dollar, Edelmetalle kaum verändert

 
03.09.08 17:12
WTI unter 109 Dollar, Edelmetalle kaum verändert

An den Ölmärkten herrscht am Mittwochmittag New Yorker Zeit weiter Verkaufslaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) derzeit bei 108,37 Dollar (-1,34 Dollar). Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York 2 Cents leichter bei 3,05 Dollar gehandelt. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird 3 Cents billiger bei 2,70 Dollar gehandelt.

Im Londoner Handel verbilligt sich der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) derzeit um 1,52 Dollar und notiert bei 106,82 Dollar je Barrel. Das leichte US-Öl WTI (Oktober-Kontrakt) notiert hier bei 108,30 Dollar je Barrel 1,41 Dollar leichter. Auch zur Wochenmitte setzt sich die Entspannung am Ölmarkt nach der Anlandung von Hurrikan Gustav und dem Verschonen der Ölindustrie im Golf von Mexiko fort. Mit Spannung warten die Anleger daneben auf die wegen des US-Feiertags am Montag erst am Donnerstag veröffentlichten Öllagerdaten für die vergangene Woche. In der Vorwoche waren die Lagerbestände für Rohöl überraschend um 0,1 Millionen Barrel auf 305,8 Millionen Barrel gefallen, während Volkswirte im Vorfeld von einem kräftigen Anstieg ausgegangen waren. Daneben haben die Bestände an Mitteldestillaten bei unverändert 132,1 Millionen Barrel verharrt. Bei Benzin war der Lagerbestand um 1,2 Millionen Barrel auf 195,4 Millionen Barrel zurückgegangen. Die Raffineriekapazität war von 85,7 Prozent auf 87,3 Prozent gestiegen.

Die Futures für Edelmetalle zeigen sich ebenfalls weitgehend schwächer. Derzeit verbilligt sich der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) um 2,40 Dollar auf 808,10 Dollar. Die Feinunze Silber (Oktober-Kontrakt) notiert momentan 17 Cents leichter bei 12,91 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei derzeit 1.407,50 Dollar (+4,00 Dollar) gehandelt.

Bei den Agrarrohstoffen sind zur Wochenmitte mehrheitlich schwächere Notierungen zu verzeichnen. Der Zucker-Future (Oktober-Kontrakt) tendiert aktuell bei 12,68 Cents je Pfund 0,03 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (Oktober-Kontrakt) notiert bei 141,10 Cents je Pfund 0,55 Cents leichter. Robusta-Kaffee (Oktober-Kontrakt) wiederum tendiert bei 101,00 Cents je Pfund. Kakao (Oktober-Kontrakt) wird bei 2.648 Dollar je Tonne 19 Dollar billiger gehandelt. Der Mais-Future (Dezember-Kontrakt) notiert derzeit 8,2 Cents leichter bei 561,0 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen steigt der Preis für einen Oktober-Kontrakt um 5,2 Cents auf 772,0 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der November-Kontrakt bei 1.276,0 Cents je Scheffel 22,4 Cents leichter. (03.09.2008/ac/n/m)

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG


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Das unsterbliche Subprime-Monster

 
03.09.08 17:16
Das unsterbliche Subprime-Monster

Von Philipp Löpfe. Aktualisiert am 02.09.2008

Die Subprimekrise wird, wie der «Economist» treffend vergleicht, zu einem «Hollywood-Monster, das gegen Gewehrkugeln immun zu sein scheint und sich weigert zu sterben». Dies verwirrt und verärgert gleichzeitig viele Investoren.


Bedrohung für die reale Wirtschaft: Das Subprime-Monster.
Zuerst war es bloss eine amerikanische Immobilienkrise. Dann war es eine Krise der globalen Finanzmärkte. Immer stärker wird jetzt auch die reale Wirtschaft davon betroffen.

Bei den letzten Crashs herrschte an den Börsen nach den heftigen Gewittern bald wieder eitel Sonnenschein. Wer nach 1987 oder nach 2002 wieder in Aktien investierte, wurde für seinen Mut fürstlich belohnt, die Börsenindizes legten nach den massiven Einbrüchen rund um dem Globus zweistellig zu. Diesmal hingegen tapsen die Investoren regelmässig in Bärenfallen. Vermeintliche Schnäppchenkäufe erweisen sich als teure Flops. Die Erfolgsformel, bei Kursrückschlägen sofort zuzugreifen, ist offensichtlich nicht mehr gültig. Weshalb?

Die aktuelle Finanzkrise wird nicht von ungefähr die schlimmste seit der Depression der Dreissigerjahre genannt. Es gibt dafür handfeste Gründe, respektive Trends, die sich auf gefährliche Art ergänzen. Am bedrohlichsten ist das Zusammenspiel von steigenden Rohstoffpreisen und der Geldpolitik der Nationalbanken. Traditionell reagieren die Notenbanken auf Konjunktureinbrüche mit Zinssenkungen. Mit billigerem Geld soll die Wirtschaft angekurbelt werden. Derzeit jedoch sind Zinssenkungen kaum mehr möglich, weil die steigenden Rohstoffpreise die Inflation antreiben.

Weil den Banken kein billiges Geld zufliesst, werden sie ebenfalls geizig. Es entsteht eine so genannte «Kreditklemme», d.h., das Geld wird knapp. Auch Unternehmen und Konsumenten blitzen ab, wenn sie um Kredite nachsuchen. Statt investiert und konsumiert, wird gespart. Eine verhängnisvolle Negativspirale beginnt zu drehen, die immer tiefer ins Elend führt.

Bisher ist es nicht gelungen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Auch jetzt droht der Hurrikan Gustav erneut, den Ölpreis wieder in die Höhe zu treiben. In den USA verlieren die Häuser weiter an Wert, und die Kollapse von regionalen Geldinstituten häufen sich. Kaufwillige Investoren müssen sich weiterhin gedulden. Es ist noch nicht sicher geworden an den Finanzmärkten. Pessimistische Experten waren bereits, dass Ende der Krise nicht vor 2010 zu erwarten sei.
(Baz.ch
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Keine Erholung in Sicht

 
03.09.08 17:20
US-IMMOBILIENMARKT
Keine Erholung in Sicht
[15:07, 19.08.08]

Von Jochen Hägele


Die Baubeginne sanken im Juli um elf Prozent auf eine Jahresrate von 965.000, den tiefsten Wert seit 1991. Das 17-Jahrestief signalisiert, dass der Immobilienmarkt weiterhin die US-Konjunktur bremsen wird.



Doch nicht nur die Neubaubeginne, auch die Baugenehmigungen sanken erneut. Das verschlechtert auch die Aussichten auf eine baldige Erholung.

Strengere Kreditvergaberichtlinien bei den Banken und Finanzierern, steigende Arbeitslosigkeit und Einkommensverluste sowie schlichtweg die Furcht vor weiter sinkenden Hauspreisen trugen zu dem Rückgang bei.

Gestern erst hatte die Vereinigung der US-Hausbauindustrie (NAHB) berichtet, der Stimmungsindex der Branche sei im August gegenüber Juli unverändert auf Rekordtiefstand verharrt.

Unsere Einschätzung: Der Auslöser der Kreditkrise und Konjunkturflaute – der US-Immobilienmarkt – ist von einer Stabilisierung weit entfernt. Das zeigt, dass der Aufschwung an der Börse zumindest volkswirtschaftlich auf wackligem Fundament steht. Die Sorgen um die Konjunktur bleiben weiterhin begründet.
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Haiti bittet um internationale Hilfe

 
03.09.08 17:26
Haiti bittet nach Hurrikan "Hanna" um internationale Hilfe


Wenige Tage nach dem Durchzug des Hurrikans "Gustav" sind in Haiti durch den Hurrikan "Hanna" mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Präsident René Préval bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe für sein Land. Das Nationale Hurrikan-Zentrum NHC der USA warnte, "Hanna" werde an Stärke zunehmen und über die Bahamas zur US-Küste ziehen. Im US-Bundesstaat Louisiana riefen die Behörden die Bewohner von New Orleans auf, nach dem Durchzug von "Gustav" noch nicht in die Stadt zurückzukehren.

Préval zeigte sich erschüttert über das Ausmaß der Katastrophe, die acht von zehn Bezirken des Landes getroffen habe. Weite Teile von Haiti standen unter Wasser, nachdem "Hanna" mit heftigen Regenfällen und starken Winden über die Karibikinsel hinweggezogen war. Der Chef der UN-Mission in Haiti, Heidi Anabi, rief das Ausland zu Hilfe für Haiti auf.

Das Rote Kreuz rief in Genf dazu auf, rund eine Millionen Euro Nothilfe für die von den Hurrikanen betroffenen Karibikstaaten bereitzustellen. Vor "Hanna" hatte der Hurrikan "Gustav" Schäden in Haiti angerichtet und dort 77 Menschen in den Tod gerissen. "Hanna" zog weiter Richtung Bahamas. Nach dem Tropensturm "Ike" baute sich über dem Atlantik mit "Josephine" ein weiterer Sturm auf. Beide zogen in Richtung Nordwesten und könnten sich laut NHC zu Wirbelstürmen entwickeln.

"Gustav" richtete im US-Bundesstaat Louisiana nur vergleichsweise geringe Schäden an. Der Bürgermeister der im Vorfeld des Hurrikans fast vollkommen evakuierten Stadt New Orleans, Ray Nagin, rief die Bevölkerung auf, noch nicht in ihre Häuser zurückzukehren. Nagin kündigte an, der Evakuierungsbefehl werde frühestens am Donnerstag aufgehoben. Einen Tag nach dem Durchzug von "Gustav" fegte mindestens ein Tornado über einen Vorort von New Orleans hinweg.

US-Präsident George W. Bush will sich heute in Louisiana ein Bild von den Schäden durch "Gustav" machen. Bush war 2005 kritisiert worden, weil er auf die "Katrina"-Katastrophe zu zögerlich reagierte. Vor drei Jahren waren durch den Hurrikan "Katrina" 1800 Menschen in der Region ums Leben gekommen.
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? ratlos ?

 
03.09.08 17:30
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184093
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Wall Street schließt uneinheitlich

 
04.09.08 14:07
Wall Street schließt uneinheitlich

Nach einem recht volatilen Verlauf haben die Kurse an Wall
Street am Mittwoch mit einer uneinheitlichen Tendenz geschlossen. Lediglich der
Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) konnte sich aufgrund der Gewinne
bei General Motors (GM) und den Finanzwerten in positives Terrain retten.
Dagegen sorgten die erneuten Abgaben bei den Rohstoffwerten vor dem Hintergrund
des weiter fallenden Ölpreises und der sinkenden Rohstoffpreise für Druck auf
den Markt. Der Ölpreis war zwischenzeitlich schon bis auf rund 107 USD je Barrel
gefallen, konnte dieses Niveau allerdings nicht verteidigen und schloss an der
Nymex bei 109,35 USD.

Der DJIA beendete die Sitzung mit einem leichten Plus von 0,1% bzw 16 Punkten
bei 11.533, nachdem er sich im Handelsverlauf in einer Spanne zwischen 11.416
und 11.554 Punkten bewegt hatte. Für den marktbreiteren S&P-500-Index ging es
dagegen um 0,2% oder drei Zähler auf 1.275 nach unten. Der technologielastige
Nasdaq-Composite-Index reduzierte sich um 0,7% bzw 16 Punkte auf 2.334.
Umgesetzt wurden 1,21 (Dienstag: 1,15) Mrd Aktien. Den 1.610 Gewinnern standen
1.483 Verlierer gegenüber, unverändert schlossen 100 Titel.

Grund für die kurzzeitigen Ausflüge des Marktes in positives Terrain waren die
um 16 Uhr MESZ veröffentlichten Zahlen zum Auftragseingang der US-Industrie im
Juli. Mit einem Plus von 1,3% gegenüber dem Vormonat hatte die Entwicklung den
Konsens eines Anstiegs um 0,5% deutlich übertroffen. Gleichzeitig war das Plus
für den Vormonat auf 2,1% von zuvor 1,7% revidiert worden.


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"Beige Book"

 
04.09.08 14:15
Der Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank zeichnete nach Aussage von
Händlern dagegen das Bild einer schwachen konjunkturellen Entwicklung und sorgte
dementsprechend für einen Rückfall der Kurse. "Die Berichte der zwölf Federal
Reserve Distrikte weisen in den meisten Regionen auf ein langsames Tempo der
Wirtschaftsaktivität hin", erklärte die US-Notenbank. Die Wirtschaftslage sei
zumeist als schwach, flau oder gedämpft beschrieben worden. Der Arbeitsmarkt
habe sich zudem seit dem vergangenen Bericht kaum verändert oder sei etwas
schwächer geworden. Im Zuge einer allgemein rückläufiger Einstellungen sei auch
der Lohndruck zumeist moderat geblieben.
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Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
04.09.08 14:21
dreht langsam ins Plus

Smart Trading 58,54 G -0,38 -0,64%  11:58  
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184282
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Europäischen Börsen uneinheitlich

 
04.09.08 14:26
Die europäischen Börsen tendieren zur Tagesmitte hin uneinheitlich. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert aktuell 0,13 Prozent auf 3.364,43 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt dagegen 0,28 Prozent zu auf 2.891,90 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gibt 0,11 Prozent ab auf 776,33 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen tendieren überwiegend schwächer.

Der Geldpolitische Rat der Europäischen Zentralbank beschloss auf seiner heutigen Sitzung, das Zinsniveau unverändert zu belassen. Marktbeobachter hatten diesen Beschluss bereits im Vorfeld erwartet. Gespannt warten die Marktteilnehmer auf die Pressekonferenz um 14.30 Uhr, von der sie sich Signale über den weiteren Kurs der EZB erhoffen. Zuvor hat bereits der Geldpolitische Rat der Bank of England beschlossen, die Geldpolitik unverändert fortzuführen. In Kürze stehen in den USA außerdem wichtige Arbeitsmarktdaten auf dem Terminplan.

An der Londoner Börse gewinnen Unilever mehr als 6 Prozent. Der Konsumgüterkonzern meldete zuvor, dass sein CEO Patrick Cescau zum Jahresende zurücktreten wird. Zum Nachfolger soll Paul Polman bestellt werden. Der schweizerische Nahrungsmittelkonzern Nestlé (-0,6 Prozent) gab heute bekannt, dass sich Polman, Generaldirektor von Nestlé mit Verantwortung für die Zone Nord- und Südamerika, dazu entschlossen hat, das Unternehmen mit sofortiger Wirkung zu verlassen.

Anteilsscheine von BP rücken um mehr als 3 Prozent vor. Einem Pressebericht zufolge steht der Ölkonzern kurz vor einem Abkommen, in dessen Rahmen er seine 50 Prozent-Beteiligung an dem Joint Venture TNK-BP, dem drittgrößten Ölkonzern in Russland, behält und einen Streit mit den russischen Partnern beilegt. Royal Dutch Shell geben indes leicht ab. Papiere der irischen Billigfluglinie Ryanair verlieren nach der Vorlage von Passagierzahlen mehr als 3 Prozent.

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US-Finanzsystem vor Kollaps?

 
04.09.08 14:32
US-Finanzsystem vor Kollaps?        
Von Michael Mross    
Donnerstag, 26. Juni 2008  
Eine mögliche Pleite von Chrysler könnte ein finaler Stressfaktor für das US-Finanzsystem werden.  
 

In den USA herrscht Alarmstufe rot. Nicht wegen Terror, sondern wegen der Autobauer. Hat die Kreditkrise den Bankensektor schon auf das Äusserste strapaziert und einige Kredithäuser bereits an den Abgrund gebracht, so könnte eine Pleite in der Autoindustrie das berühmte Faß zum Überlaufen bringen.

Der Hedgefonds Cerberus, benannt nach dem dreiköpfigen Höllenhund, hat die Übernahme von Chrysler mit Krediten finanziert. Geht Chrysler, dann geht auch Cerberus unter - und mit dem Hedgefonds die beteiligten Banken.

Schon jetzt steht für Insider fest, dass alle Autobauer in den USA praktisch Bankrott sind. Sie sitzen auf Milliarden Schulden, die mit Sicherheit kaum mehr zurückbezahlt werden können. Doch solange es noch keine Pleite gibt, hält sich das System mit Müh und Not am Leben.

Sollte es jedoch zum Worst Case kommen, dann droht der endgültige Kollaps des Finanzsystems und eine schnelle Beerdigung des Dollars.

Cerberus hat die Übernahme von Chrysler selbstverständlich mit Krediten finanziert. Sollte Chrysler nun Bankrott gehen, oder Chapter 11 anmelden, dann geht nicht nur Cerberus über die Wupper, sondern damit auch die Bank, bzw. das Bankenkonsortium, welches Cerberus die Kredite ausgegeben haben.

Eine Pleite von Chrysler hätte sofort einen Flächenbrand bei allen US-Autobauern zur Folge. Ob General Motors oder Ford, alle Autobauer arbeiten am Limit. Alle leiden unter sinkenden Verkäufen. Vielerorts sind die Spritschlucker einfach nicht mehr an den Mann zu bringen. Folge: Auch GM und Ford, die einzig durch Kredite über Wasser gehalten werden, droht der Untergang.

Schon jetzt wird es immer schwieriger für die Unternehmen, überhaupt noch an neues Geld heranzukommen. Überleben ist praktisch nur noch mit neuen Schulden möglich. Doch diese gibt es nur noch zu Horrorzinsen, ein weiterer Sargnagel für die amerikanische Autoindustrie.  

Chrysler zum Beispiel muss für seinen Milliardenkredit von Daimler als Zinssatz ein Aufschlag von sieben Prozent über dem üblichen Bankenzinssatz Libor zahlen. Zu ähnlich hohen Zinssätzen dürften auch die Finanzierungen bei den anderen Autobauern ablaufen. Der hohe Zinssatz ist ein Indikator, dass der Gläubiger mit einer hohen Ausfallwahrscheinlichkeit rechnet. Schon jetzt gelten viele Anleihen der Autobranche in den USA nur noch als "Ramschanleihen", von denen die Marktteilnehmer ausgehen, dass sie praktisch nicht mehr zurückgezahlt werden können.

Ein Aus bei Chrysler hätte sofort verheerende Folgen. Der Kreditfluss bei den anderen US-Autounternehmen würde plötzlich abreißen. Ohne frischen Kredit aber droht akute Lebensgefahr. Zusätzlich würden auch die Schulden der anderen Autounternehmen in die Nähe der Wertlosigkeit gerückt - auch wenn Gläubiger natürlich als Erste Zugriff auf die Insolvenzmasse haben. Nur: Die Schuldenhöhe ist einfach so gigantisch, dass für alle Gläubiger zusammen nur noch ein paar Brosamen übrig bleiben.

Werden aber die Schulden der Autobauer wertlos, dann haben wiederum die Banken ein Problem, denn sie sind die Hauptgläubiger. Im Prinzip ist dies eine ausweglose Situation, die zum völligen Bankrott des US - Finanzsystems führen könnte.

Die Auswirkungen auf den Dollar dürften katastrophal sein. Geht aber der Dollar in den Sturzflug über, dann werden die Dollar - Halter wie China und viele Öl exportierende Länder sofort die Währung abstossen. Ein Dominoeffekt für die gesamte Weltwirtschaft wäre unausweichlich. Das wäre dann das Ende der großen Kreditbubble in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends - und sie wird als solche dann auch in die Geschichte eingehen.

Bis jetzt ist unklar, wie dies verhindert werden kann.

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US-Automobilmarkt bricht im August weiter ein

 
04.09.08 14:36
04.09.2008 08:50
US-Automobilmarkt bricht im August weiter ein

Der Rückgang des Automobilabsatzes in den USA hat sich ungeachtet zum Teil massiver Rabatte auch im August unvermindert fortgesetzt. Nach den Erhebungen des Marktforschungsunternehmen Autodata Corp wurden mit 1,25 Mio Pkw und Geländewagen insgesamt 15,5% weniger Neufahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat.

Bis auf wenige Ausnahmen mussten alle Hersteller Einbußen hinnehmen. Auch die deutschen Konzerne konnten sich dem Abwärtstrend überwiegend nicht entziehen. Bei BMW und Mercedes-Benz fingen die Kleinwagen Mini und smart die Verluste der Traditionsmarken wieder auf. Lediglich Volkswagen verbuchte mit knapp 22.300 Fahrzeugen ein leichtes Plus in der Kernmarke, das aber ausschließlich auf der Nachfrage nach Jetta und Tiguan basierte.

Porsche verlor mit allen Modellen und kam auf 45% Absatzrückgang. Allerdings rechnet der Sportwagenhersteller mit anziehender Nachfrage beim neuen 911 Carrera, der in knapp zwei Wochen in Nordamerika auf den Markt kommt. Audi verbuchte nur bei den Modellreihen A5 und A6 Zuwächse; insgesamt gingen die Verkäufe aber um 16% zurück. Vom benzindurstigen Q7 konnte Audi mit 900 Einheiten nur halb soviel absetzen wie noch im Jahr zuvor.

Mercedes-Benz verlor fast 12% Absatz und mit Ausnahme der C-Klasse in allen Modellreihen. Der smart-Absatz von 2.420 Einheiten bügelte das Minus von Mercedes-Benz nahezu wieder aus. BMW profitierte lediglich vom neuen Geländewagen X5 und etwas besseren Verkäufen der 5er-Reihe. Insgesamt ging der Absatz der Marke BMW um 4% zurück. Dafür verzeichnete der Mini ein Absatzplus von 34% auf 5.470 Stück.

Die Hauptlast der von den hohen Benzinpreisen und Rezessionsängsten gedämpften Nachfrage trugen abermals die US-Hersteller. Alle drei verbuchten einen deutlich stärkeren Absatzrückgang als der Markt insgesamt. General Motors verkaufte im August mit gut 307.000 Einheiten - 20% weniger Fahrzeuge als ein Jahr zuvor.

Ford kam auf einen Absatz von gut 155.000 Fahrzeuge, ein Rückgang von 26,5%. Die ehemalige Daimler-Tochter Chrysler verkaufte mit etwa 110.000 Automobilen zwar ein Fünftel mehr als im Juli, verglichen mit dem Vorjahresmonat bleibt dennoch ein Minus von 34,5%.

Anders als die US-Wettbewerber verliert Chrysler nicht nur erheblich Kundschaft bei den einstmals so beliebten, spritfressenden Geländewagen und Pickups. Auch im Pkw-Geschäft läuft es nicht rund. Nur noch 26.000 Kunden entschieden sich für ein Fahrzeug der Marken Chrysler und Dodge, das sind 38,5% weniger als ein Jahr zuvor.

Nur knapp blieb Chrysler nach Gesamtabsatz vor Nissan. Die Japaner profitierten unerwartet von der Markteinführung des Crossover-Modells Rogue und legten im Monatsvergleich gegen den Trend um 13,6% auf 108.500 Einheiten zu. Damit hätten sie Chrysler, die ehemalige Nummer drei am US-Markt, fast auf Platz sechs verdrängt.

Toyota und Honda, die Nummer zwei und vier am US-Markt, konnten sich im August ebenfalls nicht gegen den Trend stemmen. Mit ihren Geländewagen verloren beide prozentual zweistellig. Insgesamt sank der Absatz bei Toyota um 9,4% auf gut 211.500 Einheiten und bei Honda um 7,3% auf knapp 147.000. Dennoch war ein Toyota das beliebteste August-Modell. Der Camry verkaufte sich besser als der jahrelange Topseller F-150, ein Pickup von Ford.

Als zunehmend untauglich erwies sich im August die erneute aufgelegte Rabattstrategie der US-Hersteller. So verkauft Chrysler den Pickup Dodge Ram je nach Teilmarkt mit bis zu 40% oder 9.000 USD Abschlag. Dennoch ging dessen Verkauf im August um 23% zurück. Die US-Hersteller wollen trotzdem auch im September weiter mit teils massiven Preisnachlässen verkaufen.

Dass diese Anreize wirkungslos bleiben, hat seine Ursache zunehmend in dem Umstand, dass mehr und mehr Amerikaner keine Finanzierung mehr für den Kauf eines Autos bekommen. "Das größte Problem ist Kredit", sagte jüngst Chrysler-President Jim Press, nicht der verteuerte Benzinpreis.

Dennoch sehen die Analysten der US-Hersteller Hinweise auf eine mögliche Marktberuhigung: "Es gibt erste Anzeichen für etwas verbesserte Umstände", sagte etwa Ford-Volkswirtin Elles Hughes-Cromwick und verwies auf die jüngste Entspannung der Benzinpreise und Verbesserungen beim Verbrauchervertrauen.

Auch für Michael DiGiovanni, Absatzanalyst bei GM, ist ersichtlich, dass der amerikanische Verbraucher sich wieder "besser fühlt". Deshalb sei der US-Automobilmarkt "am Boden angelangt oder zumindest nahe daran". Beide warnen jedoch vor einer schnellen Markterholung. Nach Einschätzung von Hughes-Cromwick wird es Monate oder sogar ein paar Quartale brauchen, bis von einer Erholung des Marktes gesprochen werden kann.

Der saisonal bereinigte aktuelle Jahresabsatz - eine der wichtigen Kennziffern zur Beurteilung des Gesamtmarktes - lag per Ende August bei 13,7 Mio und damit deutlich über den 12,55 Mio des Vormonats. Im August 2007 hatte Autodata allerdings noch einen annualisierten Gesamtabsatz von 16,3 Mio Einheiten ermittelt.

Die Marktforscher von J.D. Powers erwarten, dass der Jahresabsatz 2008 bei 14,2 Mio Fahrzeugen in den USA liegt. Das sind eine Dreiviertel Million weniger als zunächst veranschlagt.

Webseiten: www.bmw.de www.chrysler.com www.daimler.com www.ford.com www.gm.com www.honda.com www.porsche.com www.toyota.com www.volkswagen.de

-Von Olaf Ridder, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com (Mike Barris und Neal E. Boudette haben zu diesem Bericht beigetragen) DJG/DJN/rio
(END) Dow Jones Newswires


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Folgen für Daimler

 
04.09.08 14:43
Folgen für Daimler

Eine Pleite von Chrysler dürfte nicht ohne dramatisch Folgen für Daimler bleiben. Das Unternehmen hat Pensionsgarantien für Chrysler übernommen für den Fall, dass Chrysler innerhalb von fünf Jahren bankrott gehe.

Ein Sprecher des Stuttgarter Autokonzerns bestätigte dem SPIEGEL letztes Jahr, man habe beim Verkauf von Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus Garantien für Pensionspläne der US-Sparte abgegeben.

Auch der Chef der US-Pensionsgarantieagentur PBGC, Vince Snowbarger, hatte zuvor gesagt: "Daimler hat zugesagt, eine Garantie von einer Milliarde Dollar zu übernehmen, die in die Chrysler-Pensionspläne gezahlt werden muss, sollten die Pläne innerhalb von fünf Jahren aufgelöst werden." Das wäre bei einer Insolvenz der Fall.


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kleinerschatz:

Chrysler pleite?

 
04.09.08 14:48
Chrysler pleite?
     
Donnerstag, 26. Juni 2008
 
Am Markt halten sich hartnäckig Gerüchte, dass der renommierte US-Autokonzern Chrysler insolvent sei. Auch die anderen großen Marken gefährdet? Dramatische Folgen für Daimler?

Nachdem Chrysler von der 1,5 Mrd. Dollar Kreditlinie bei Daimler Gebrauch gemacht hat und auch bei Cereberus um weitere 500 Mio. Dollar nachgefragt hat, mehren sich die Hinweise, dass es bei Chrysler ein echtes Problem gibt. Aus gut unterichteten Kreisen heißt es, dem Chrysler drohe die Insolvenz.  




An der Wallstreet munkelt man, dass Chrysler kurz davor steht, Chapter 11 anzumelden. Nach Informationen aus Detroit steht aber Chrysler nicht alleine da. Auch den anderen US – Autokonzernen steht angeblich das Wasser bis zum Hals. Insbesondere in 2009 könnte es bei General Motors zu enormen Liquiditätsproblemen kommen, schätzen Insider. An der Wallstreet verlieren General Motors vorbörslich rund 10%

Bei Chrysler sollen die Verkaufszahlen in diesem Jahr drastisch zurück gegangen  sein. Der Autohersteller hat hauptsächlich Spritschlucker im Angebot. Aufgrund der hohen Ölpreise sei der Verkauf dieser Benzinschleudern derzeit angeblich völlig zum Stillstand gekommen sei, was nun zu Liquiditätskrise führte.

Chrysler dementierte gegen 15 Uhr, dass der Konzern insolvent sei. Das Unternehmen wies darauf hin, dass genügend Barmittel zur Verfügung stünden. Dennoch verweisen Marktteilnehmer auf die Tatsache, dass der Autokonzern mit dem Rücken an der Wand stehe und auch das Dementi nichts nutze. Man sehe Analogien zu Bear Stearns. Hier hat der Vorstand ein Tag vor der Pleite der Bank sich ebenfalls sehr positiv zur Liquiditätslage des Unternehmens geäussert. Einen Tag später ging bei Bear Stearns das Licht aus. Die Investmentbank wurde später von JP Morgan geschluckt.

Ob ein analoges Szenario auch für die Autobranche denkbar sei, halten Experten für zweifelhaft. Denn in den USA wären alle Autobauer überschuldet.

Cerberus hält 80,1% an Chrysler, Daimler ist immer noch mit 19,1% beteiligt. Von Chrysler selbst gab es keinen Kommentar, warum das Unternehmen von der Kreditlinie Gebrauch gemacht hat. Bis 2014 sollen die Schulden angeblich zurückgezahlt werden.


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Dresdner Bank AG TurboP O.End DAX 6 ...:

 
04.09.08 14:51
Smart Trading 3,42 +0,71 +26,20%  13:53 04.09.Stück  3 6.823,39  
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184290
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Basiswert: DAX

 
04.09.08 14:54
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184293
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US-Börsenaufsicht verklagt zwei Ex-CS-Händler

 
04.09.08 14:59
US-Börsenaufsicht verklagt zwei Ex-CS-Händler


Die SEC wirft den beiden ehemaligen Wall-Street-Händlern vor, Kunden mit falschen Angaben zu Risikopapieren betrogen zu haben.


Ermittler und Kunden bedrängen UBS und CS

Julian Tzolow und Eric Butler hätten den Kunden erzählt, diese Papiere seien staatlich abgesichert und eine gute Alternative zu Bankeinlagen, wie die Börsenaufsicht am Mittwoch mitteilte. Dabei habe es sich um hochriskante Anleihen gehandelt, mit denen die Händler auch höhere Gewinne gemacht hätten als mit konservativeren Instrumenten.

Die beiden Händler seien im September 2007 sofort entlassen worden, nachdem die Unregelmässigkeiten festgestellt worden seien, teilte die Credit Suisse in einer Mitteilung mit. Die Bank habe die Behörden umgehend informiert.

Dieser Fall zeige, wie sehr die Kreditkrise Anleger betreffe, die gar nicht in riskante US-Immobilienpapier investieren wollten, wird der Chef des New Yorker Büro der SEC, Andrew M. Calamari, in der SEC-Mitteilung zitiert.

«Von der CS hintergangen»

Ofer Adler, Chef der Firma Incredimails, die von Tzolow beraten und betrogen wurde, äusserte sich zum Fall: «Wir fühlen uns von der Credit Suisse hintergangen. Wir dachten, dass wir es mit einer höchst liquiden und sicheren Anleihe zu tun hätten. Leider mussten wir alsbald feststellen, dass sie höchst riskant war. Hätten wir das im Vornherein gewusst, hätten wir den Handel nie abgeschlossen, da er unserer Firmenstrategie zuwiderläuft.»

« Busse und Rückzahlungen»

Julian Tzolow (35), der in den Neunzigerjahrenahren von Bulgarien in die USA ausgewandert ist, soll gemäss dem «Wall Street Journal» die USA verlassen und in sein Heimatland geflüchtet sein, um einer Strafe zu entkommen. Im Verfahren soll geklärt werden, ob er falsche Aussagen bezüglich der Anleihe gemacht hat.

Die Börsenaufsicht SEC fordert in der Klage Rückzahlungen und eine Busse in unbestimmter Höhe.
(mbr/se/sda)

Erstellt: 03.09.2008, 17:40 Uhr
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Dax 6 379.50 -1.36%

 
04.09.08 15:03
Deutschland düstere Aussichten für die Industrie

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die negativen Überraschungen bei den Auftragseingängen in der deutschen Industrie nehmen kein Ende, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Im Juli hätten die Unternehmen den achten Monatsrückgang in Folge mit einem Minus von 1,7% gg. Vm. verbucht. Zwar sei der Juniwert von -2,9% auf -2,6% leicht nach oben revidiert worden, besorgniserregend bleibe aber insgesamt die Höhe der jeweiligen Monatseinbußen. Die Aussichten für die Industrieproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2008 seien damit alles andere als rosig.

Im Juli seien es einzig die inländischen Nachfrager gewesen, die erneut weniger Bestellungen abgegeben hätten (-3,6% gg. Vm.). Die Exportaufträge hätten hingegen moderat um 0,3% gg. Vm. zugelegt, was wiederum ausschließlich durch die kräftige Nachfrage aus den Ländern der Eurozone getragen worden sei. Dies sei umso bemerkenswerter, da gerade aus diesen Ländern in den vergangenen Monaten die Auftragseingänge sehr schwach ausgefallen seien.

Die schwache Nachfrage breite sich über alle großen Güterbereiche aus. Die Hersteller von Konsumgütern hätten im Juli mit -3,1% gg. Vm. den stärksten Einbruch verbucht, gefolgt von den Investitionsgüterproduzenten (-2,4% gg. Vm.). Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern sei mit 0,2% gg. Vm. dagegen vergleichsweise moderat zurückgegangen. Der kräftige Rücksetzer bei der Investitionsgüternachfrage aus dem Inland (-3,9% gg. Vm.) lasse auch für das laufende Quartal keine rege Investitionstätigkeit seitens der Unternehmen erwarten.

Zusammen mit dem spürbaren Auftragsrückgang bei Konsumgütern seitens der Inländer bekämen die Wachstumsaussichten für die gesamte Wirtschaftsleistung mit den heutigen Zahlen einen erneuten Dämpfer. Wenngleich dies die ersten "harten" Daten aus der deutschen Industrie für das dritte Quartal darstellen würden, würden sich damit jedoch die Befürchtungen verfestigen, dass sich Deutschland bereits in einer Rezession befinde. Dies werde durch die pessimistische Stimmungslage in der deutschen Industrie untermauert. (04.09.2008/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 04.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG


Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184297
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Ford setzt US-Absatzdesaster im August weiter fort

 
04.09.08 15:14
Ford setzt US-Absatzdesaster im August weiter fort

Deutsche Hersteller profitieren von Boom bei Kleinwagenmodellen

 
Ford kämpft derzeit mit US-Absatz  

(pte/04.09.2008/13:25) - Der US-Automobilriese Ford www.ford.com setzt sein Absatzdilemma auch im August dieses Jahres fort und verkauft in den USA deutlich weniger Fahrzeuge als noch im Vorjahr. Besonders das prestigeträchtige und gleichzeitig stark benzinschluckende Pickup- und SUV-Segment bereitet Ford Kopfzerbrechen. Wie der Konzern in der Nacht auf heute, Donnerstag, bekannt gab, reduzierte sich der Absatz im Berichtsmonat um 26,6 Prozent auf nur mehr aktuell 155.690 Fahrzeuge. Der Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdeutlicht die massiven Einbrüche. Im August 2007 konnte das US-Unternehmen noch 212.120 Fahrzeuge verkaufen. Aber auch deutsche Automobilhersteller mussten Einbußen hinnehmen, konnten diese jedoch mit kleineren Modellen kompensieren. Wegen der Finanzkrise, hoher Ölpreise und konjunktureller Probleme standen Volkswagen, BMW und Daimler hoch im Kurs.

"Der US-Markt ist nach wie vor äußerst schwierig. Obwohl sich der Ölpreis in den letzten Wochen etwas abgeschwächt hat, wirkt sich dies als Entlastung jedoch kaum aus", erläutert Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen www2.fh-gelsenkirchen.de, im pressetext-Interview. Laut dem Insider zeichnet sich derzeit ein langfristiger Abschwung ab. "Wir können froh sein, wenn in den nächsten Jahren das niedrige Absatzniveau beibehalten werden kann", so die pessimistische Einschätzung des Automobilprofessors. Die immens gestiegenen Treibstoffpreise ließen die Verkaufszahl des bislang meistverkauften Ford-Modells, dem Pickup-Truck der F-Serie, um 41,6 Prozent auf 40.429 Fahrzeuge einbrechen. Ein leichtes Umsatzplus verzeichnete Ford bei den Kleinmodellen Focus, Crown Victoria und Escape.

Bei der Unternehmenstochter Volvo hingegen sackte der US-Absatz sogar um 48,8 Prozent auf nur noch 4.669 Fahrzeuge ab. Zur negativen Entwicklung führte aber auch die Absatzkrise um die Ford-Marken Lincoln und Mercury als zweit- und drittgrößter Absatzposten. Diese meldeten einen Rückgang von 8,5 bzw. 31,7 Prozent. Ebenfalls schlecht sieht die Bilanz bei den einstigen Verkaufsschlagern, den SUV-Modellen, aus. Die kraftstoffschluckenden Fahrzeuge brachen um 53 Prozent ein, während der Absatz von Trucks und Vans ebenfalls um 38,5 Prozent zurückging. Da die Spritkosten innerhalb eines Jahres um rund 37 Prozent gestiegen sind, setzt zunehmend ein Umdenken zu kleineren und sparsameren Autos bei den US-Autokäufern ein. Vor diesem Hintergrund gilt Ford zusammen mit dem US-Marktführer GM www.gm.com als das mit am schwersten von der Absatzkrise gebeutelte Unternehmen.

Für Volkswagen zeichnet sich jedoch eine Verbesserung ab. So konnten die Wolfsburger mit 22.292 Autos ihren Absatz in den USA gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent steigern. Vor allem der Jetta verkaufte sich 11.217 mal (Vorjahr: 8.714). Der Absatz des Outdoor-Boliden Touareg brach um ein Viertel auf nur 527 Fahrzeuge ein. Da der Absatz mit Kleinfahrzeugen boomt, hat Volkswagen reagiert. So soll die Produktion des neuen Golfs mit zwölf Sonderschichten ausgedehnt werden. "Auch BMW profitiert mit dem Kleinwagen Mini", sagt Dudenhöffer gegenüber pressetext. Die Zahlen zeigen, dass dessen Absatz um 34 Prozent auf 5.469 Fahrzeuge nach oben ging. So konnte man die Einbußen von 4,1 Prozent auf 25.462 Fahrzeuge auffangen. Dies dürfte ein wichtiger Grund dafür sein, dass das Unternehmen im schwierigen Monat August ein Plus von einem Prozent auf 30.931 Pkw vorweisen kann.

"Man sollte nicht vergessen, dass Daimler mit dem Smart eine Sonderkonjunktur erlebt und dadurch vieles von der Marke Mercedes-Benz abfangen kann", so Dudenhöffer weiter. Das Fahrzeug fand im August 2.420 Käufer, während der Rückgang bei Mercedes-Benz um 11,8 Prozent auf 18.507 Autos das Unternehmen nach wie vor belastet. So lag der Absatz der Division Mercedes-Benz Cars im vergangenen Monat in den USA mit zusammen 20.927 Pkw nahezu auf dem Niveau des Vorjahres mit insgesamt 20.980 Autos. (Ende)


Aussender: pressetext.austria
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Amerikaner verschmähen US-Autos

 
04.09.08 15:26
Amerikaner verschmähen US-Autos

Der August entpuppt sich als schwarzer Monat für die US-Autohersteller: Die Verkaufszahlen brachen massiv ein. Auch deutsche Autobauer erlitten Einbußen, konnten sie aber teilweise mit kleineren Modellen kompensieren.

Der US-Autobauer Ford hat im August erneut deutlich weniger Autos in den USA verkauft als im Vorjahr. Der Absatz brach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,6 Prozent auf 151.021 Fahrzeuge ein, teilte das Unternehmen mit Sitz in Dearborn am Mittwoch mit. Im Vorjahresmonat hatte Ford noch 203.001 abgesetzt. Inklusive der Ford-Tochter Volvo sank die Zahl der verkauften Fahrzeuge sogar um 26,6 Prozent auf 155.690 gegenüber 212.120 im Jahr 2007.

Die Marke Ford selbst gab im Juli um 26,2 Prozent auf 133.088 Neuwagen nach. Die Verkaufszahl des meistverkauften Modells, dem Pickup-Truck der F-Serie, sank um 41,6 Prozent auf 40.429 Fahrzeuge. Ein Absatzplus verzeichnete Ford bei den Modellen Focus, Crown Victoria und Escape. Bei Volvo brach der US-Absatz um 48,8 Prozent auf 4669 Fahrzeuge ein.

Noch sind fast die Hälfte aller verkauften Ford-Modelle Pickups oder Geländewagen

Der Absatzeinbruch verschonte auch den US-Autobauer General Motors (GM) nicht, dessen Verkaufszahlen ebenfalls zweistellig zurückgingen. Nach 144.516 verkauften Autos vor einem Jahr konnte der größte amerikanische Hersteller in diesem August nur 124.441 Wagen absetzen, ein Einbruch um rund 14 Prozent. Insgesamt verringerte sich der Absatz aller Konzernmarken um 20,4 Prozent auf 308.817 Fahrzeuge, darunter auch Lastwagen, Pick-Ups und Geländewagen. GM hat bereits auf die stark schrumpfende Nachfrage reagiert und schraubte im August die Produktion stark herunter - um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 341.000 Fahrzeuge. Für das gesamte dritte Quartal stellte GM eine Produktion von 920.000 Fahrzeugen in Aussicht.

Der US-Automarkt ist seit längerem im Umbruch: Die schwächelnde Konjunktur und steigende Benzinpreise haben zu einem Umdenken der Verbraucher geführt. Binnen eines Jahres sind die Spritkosten in den USA um etwa 37 Prozent gestiegen. Deshalb kauften die Kunden zuletzt vermehrt kleinere, sparsamere Autos als in den Jahren davor. Zusammen mit dem US-Marktführer GM gilt Ford als der Autokonzern, der am schwersten von den aktuellen Absatzproblemen der US-Autobauer betroffen ist. Noch sind fast die Hälfte aller verkauften Ford-Modelle Pickups oder Geländewagen.

Dagegen fragten die durch die Finanzkrise, hohe Ölpreise und einer schwächelnden Konjunktur verunsicherten US-Verbraucher im August vor allem spritsparende Autos nach. Dabei standen Fahrzeuge der deutschen Hersteller Volkswagen, BMW und Daimler hoch im Kurs.
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184300
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kleinerschatz:

Einstimmig und ohne Diskussion.

 
04.09.08 15:34
Wahlprogramm rückt Republikaner nach rechts
Aus St. Paul berichtet Marc Pitzke

Die Abstimmung lief einstimmig, eine Diskussion war nicht vorgesehen: Fast unbemerkt haben die Republikaner ihr Wahlprogramm verabschiedet. So konservativ war die Partei noch nie - bei Fragen wie Einwanderung, Homo-Ehe und Umweltschutz steht sie viel weiter rechts als Kandidat McCain.

St. Paul - Es geschah blitzschnell und fast unbemerkt: Ein nebensächlicher Tagesordnungspunkt, eingezwängt zwischen der Sitzungseröffnung und dem Hilfsappell der First Lady für die Sturmopfer im Süden. Binnen einer Minute und vor halbleerem Saal verabschiedeten die US-Republikaner auf ihrem Parteitag in St. Paul ihr Wahlprogramm - einstimmig und ohne Diskussion.

Das war genau so geplant. Das 60 Seiten schmale Grundsatzpapier ist weniger für die Öffentlichkeit gedacht. Es zielt auf die Parteibasis. Hier wurde die politische Ausrichtung der Partei für den Präsidentschaftswahlkampf offiziell verankert.

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kleinerschatz:

Das Papier rauscht davon

 
04.09.08 15:37
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184302
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kleinerschatz:

Umwelt und Klimawandel

 
04.09.08 15:42
Umwelt und Klimawandel:

McCain hat sich für den Emissionshandel nach einem Cap-and-Trade-System und für stärkere staatliche Regulierung beim Umweltschutz ausgesprochen. Das Programm seiner Partei dagegen erwähnt den Emissionshandel mit keinem Wort und verteufelt staatliche Einmischung in die Klimakrise. Sie führe "nur zu ungewollten Konsequenzen und undenkbaren wirtschaftlichen Schmerzen".

Beim Klimaschutz ringen sich die Republikaner nur zu Lippenbekenntnissen durch, wie es das linksliberale Center for American Progress ausdrückt. Die Klimakrise dürfe nur "anhand robuster Wissenschaft" erörtert werden, heißt es im Programm - und ohne "wachstumsfeindlichen Radikalismus". Ihre Folgen seien sowieso nicht ausreichend geklärt - ein überholtes Argument der Bush-Regierung.

Energie und Öl: Wie ihr Kandidat hat auch die Partei ein neues Wundermittel gegen die Energie- und Benzinkrise entdeckt - das Bohren nach Öl in naturgeschützten Regionen. "Wir müssen einfach mehr amerikanisches Öl aus amerikanischem Boden holen", heißt es im Programm. Die Partei sperrt sich gegen den "permanenten" Schutz des Arctic National Wildlife Refuge (ANWR), des nördlichsten US-Naturschutzgebietes in Alaska. McCain schreckt vor der Freigabe des ANWR zurück, Palin ist dafür.

Die Atomkraft wird im Parteiprogramm als "saubere Zukunft der Erde" gepriesen. Atomenergie sei "unsere zuverlässigste Energiequelle, die kein Kohlendioxid ausstößt".

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kleinerschatz:

4 Stueck aufgereiht wie an einer Perlenkette

 
04.09.08 15:48
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Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184303
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Hurrikan "Hanna" in Haiti

 
04.09.08 15:54
Hurrikan "Hanna" reißt in Haiti 61 Menschen in den Tod


Port-au-Prince/New Orleans (AFP) — Nach dem Hurrikan "Hanna" steigt in Haiti die Zahl der Todesopfer: Bislang wurden 61 Tote gezählt, hunderte Häuser sind zerstört, große Teile des Landes stehen weiter unter Wasser. Über dem Atlantik entwickelte sich "Ike", der fünfte Hurrikan dieser Saison, zu einem Monstersturm. Das US-Hurrikan-Zentrum NHC stufte ihn auf die "extrem gefährliche" Kategorie vier der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala hoch. In New Orleans kehren die vor Hurrikan "Gustav" geflohenen Menschen allmählich in ihre Häuser zurück.

Ob auch "Ike" über Haiti hinwegfegen wird, ist noch unklar. Laut NHC bewegt sich der Hurrikan mit einer Geschwindigkeit von 28 Stundenkilometern und Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 km/h in westlicher Richtung über den Atlantik. Es sei noch zu früh, vorherzusagen, ob und wo er auf Land treffen würde, erklärte das NHC. Der hinterherziehende Tropensturm "Josephine" soll heute an Kraft verlieren.

"Hanna" bewegt sich auf die Bahamas zu. Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums könnte sich der Tropensturm wieder zu einem Hurrikan aufbauen. Auf den Bahamas wurden Notunterkünfte aufgebaut, die Krankenhäuser trafen Vorkehrungen, um während des Sturms uneingeschränkt arbeiten zu können.

In New Orleans hob Bürgermeister Ray Nagin die Evakuierungsanordnung auf. Doch noch immer waren mehr als eine Million Wohnungen und Büros ohne Strom, wie die Stromversorger mitteilten. Die meisten Tankstellen hatten kein Benzin. Nagin sagte, Präsident George W. Bush habe ihm Milliardenhilfen für den Wiederaufbau von New Orleans und für die Verbesserung des Hochwasserschutzes zugesichert. "Gustav" hinterließ bei seinem Durchzug über die US-Küste am Montag weitaus geringere Schäden als befürchtet.
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184304
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kleinerschatz:

Palin ist dafür.

 
04.09.08 15:57
Energie und Öl:

Wie ihr Kandidat hat auch die Partei ein neues Wundermittel gegen die Energie- und Benzinkrise entdeckt - das Bohren nach Öl in naturgeschützten Regionen. "Wir müssen einfach mehr amerikanisches Öl aus amerikanischem Boden holen", heißt es im Programm. Die Partei sperrt sich gegen den "permanenten" Schutz des Arctic National Wildlife Refuge (ANWR), des nördlichsten US-Naturschutzgebietes in Alaska. McCain schreckt vor der Freigabe des ANWR zurück, Palin ist dafür.

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kleinerschatz:

Hier sieht man sofort ich war lange nicht da

 
08.09.08 20:22
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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
08.09.08 20:26
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184990
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kleinerschatz:

Lehman Brothers -12.16%

 
08.09.08 20:31
Lehman Brothers NYSE 08.09. 20:13 14,23   -1.97 -12.16%  
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 184994
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Rückschlag bei Investorensuche

 
08.09.08 20:35
Rückschlag bei Investorensuche

Koreas Finanzaufsicht warnt Staatsbank vor Einstieg bei Lehman Brothers
Klares Misstrauensvotum: Mehr als 5 Mrd. $ will Koreas Förderbank KDB laut Medienberichten in die angeschlagene US-Investmentbank stecken. Doch die Aufsichtsbehörde warnt das Staatsinstitut davor, Geld in Lehman zu investieren.
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kleinerschatz:

Lehman Brothers weiter auf der Suche nach Investor

 
08.09.08 20:40
Lehman Brothers weiter auf der Suche nach Investoren
08.09.2008 - 11:33

Die angeschlagene US-Investmentbank Lehman Brothers sucht weiter nach Kapital - und gerade in Asien scheint das Interesse an einem Einstieg groß zu sein. Vollzugsmeldungen gibt es allerdings noch nicht. Die einen potenziellen Investoren wollen erst im Anschluss an die nächsten Geschäftszahlen der US-Bank über ein Engagement entscheiden, die anderen werden in ihren Bemühungen von der heimischen Finanzaufsichtsbehörde gebremst.


Kenichi Watanabe, President der Nomura Holdings Inc, Japans größtem Brokerhaus, sagte der Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" am Samstag, dass Nomura 200 Mrd JPY für Investitionen zur Verfügung stünden. Eine Beteiligung an Lehman sei dabei eine der denkbaren Alternativen. Allerdings werde Nomura mit der Investitionsentscheidung warten, bis Lehman das Quartalsergebnis für den Zeitraum zwischen Juni und August vorgelegt habe, so Watanabe.

Presseberichten aus der vergangenen Woche zufolge ist auch die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) an einem Einstieg bei Lehman Brothers interessiert. Die "Times of London" hatte unter Berufung auf informierte Personen berichtet, die Bankensparte der MUFG wolle sich einen Kontrollanteil an der US-Bank sichern. MUFG dementierte den Zeitungsbericht jedoch.

Bereits seit Mitte August verhandelt Lehman Brothers außerdem mit der staatlichen Korea Development Bank (KDB) über einen Einstieg. Nach Informationen der koreanischen Zeitung "The Chosun Ilbo" aus Branchenkreisen soll die KDB der US-Investmentbank die Übernahme eines 25-prozentigen Anteils vorgeschlagen haben. Darüber hinaus wollten die Koreaner die Option, die Beteiligung später auf 40% bis 50% aufstocken zu können, so die Zeitung. Nach Informationen der britischen Zeitung "Daily Telegraph" erhofft sich Lehman Brothers von einem Einstieg der koreanischen Bank einen Erlös von 6 Mrd USD.

Allerdings zerstreuten sich zuletzt die Hoffnungen der angeschlagenen US-Bank, schnell eine Einigung zu erzielen: Die KDB teilte am vergangenen Mittwoch mit, dass zwar der Kauf eines Anteils geprüft werde, aber noch nicht endgültig darüber entschieden sei. Die Gespräche seien ergebnisoffen, hieß es von KDB.

KDB-CEO Min Euoo-sung räumte laut "Wall Street Journal" ein, dass es nicht nur Schwierigkeiten bei der Partnersuche für das Beteiligungskonsortium gebe, sondern auch die Unterstützung durch die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde gering sei.

Jun Kwang-woo, Chairman der südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörde, der sich bereits in der vergangenen Woche skeptisch zur Idee einer KDB-Beteiligung an Lehman Brothers geäußert hatte, sagte am Montag, dass es für einen Einstieg bei Lehman kein guter Zeitpunkt sei. Zwar könne die Finanzaufsichtsbehörde aufgrund der Unabhängigkeit von KDB die Gespräche nicht verhindern, aber zumindest zur Vorsicht raten.

Auch US-Investoren zeigen offenbar Interesse am Kauf von Lehman-Aktiva: Die beiden US-Beteiligungsgesellschaften Blackstone Group und Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) sind einem Bericht der Nachrichtenagentur "Reuters" vom Freitag zufolge an an Teilen der Immobilien- sowie der Vermögensverwaltungssparte des US-Finanzhauses interessiert.

Unterdessen bereitet die US-Investmentbank offenbar weiterhin die Aufspaltung in zwei eigenständige Teile vor. Lehman-CEO Richard Fuld plane nach Veröffentlichung der Quartalszahlen, eine "Good Bank" und eine "Bad Bank" zu gründen, berichtet die "Sunday Times" am Sonntag unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Wall-Street-Banker. In die "Bad Bank" sollen nach Informationen der Zeitung die belasteten Vermögenswerte ("Toxic Assets") auslagert werden.

Als "Bad Bank" bezeichnet man ein Kreditinstitut, das mit großer Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl der vergebenen Kredite von den Schuldnern nicht zurückbezahlt bekommt.

Die New Yorker Bank steht wegen Abschreibungen im Zuge der Kreditkrise bereits seit Monaten unter Druck. Im Juni hatte Lehman mit einem Minus von 2,8 Mrd USD erstmals in seiner Geschichte als börsennotiertes Unternehmen einen Quartalsverlust gemeldet.
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kleinerschatz:

Dow Jones technische Verfassung weiter schlecht

 
09.09.08 16:00
Dow Jones technische Verfassung weiter schlecht

Köln (aktiencheck.de AG) - Im Dow Jones hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel an der negativen Einschätzung geändert, so die Experten der MERIDIO Vermögensverwaltung AG.

Seit dem Bruch unter den langfristigen Aufwärtstrend sei der Index eindeutig bearish zu beurteilen. Mit Blick auf den Abwärtstrendkanal und dem gleich mehrfachen Scheitern an dem Abwärtstrend, werde eine neuerliche Rückkehr in den langfristigen Aufwärtstrend immer unwahrscheinlicher. Sollte er dennoch gelingen, sehe man ein Kurspotenzial an die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals (derzeit bei 12.609 Punkten, nicht favorisiert). Man favorisiere weiter abgebende Notierungen in Richtung 10.700 Punkte.

Sollte auch diese Unterstützung gebrochen werden, sehe man weitere Kursverluste bis zunächst 10.350 Punkte. (Ausgabe September 2008) (09.09.2008/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 09.09.2008

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
09.09.08 16:03
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 185130
Antworten
kleinerschatz:

Verschätzt

 
09.09.08 16:05
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 185133
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kleinerschatz:

Wall Street schließt sehr schwach

 
10.09.08 12:39
Wall Street schließt sehr schwach - Finanzwerte belasten Markt

NEW YORK (Dow Jones)--Kursverluste im Finanzsektor haben die Aktienkurse an Wall
Street am Dienstag sehr schwach schließen lassen. Spekulationen um die
finanzielle Stabilität der Investmentbank Lehman Brothers ließen den Kurs der
Aktie zeitweise um über 40% einbrechen und zogen auch den übrigen Sektor in die
Tiefe. Die Euphorie, mit der die Märkte am Montag auf die Verstaatlichung der
angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac reagiert hatten,
wich der schmerzhaften Erkenntnis, dass die Hypothekenkrise noch lange nicht
ausgestanden ist. Ein Händler bezeichnete den Kurssprung vom Montag als
"Bullenfalle", in die viele hineingetappt seien.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fiel um 2,4% bzw 280 Punkte auf
11.231. Die Gewinne vom Montag wurden somit fast vollständig vernichtet. Der
S&P-500 verlor 3,4% bzw 43 Punkte auf 1.225 und ist nun nur noch zehn Punkte von
einem Bärenmarkt-Szenario entfernt, wie Marktteilnehmer sagten. Der
Nasdaq-Composite sank um 2,6% bzw 60 Punkte auf 2.210. Umgesetzt wurden 1,69
(Montag: 1,70) Mrd Aktien. Dabei wurden 362 Kursgewinner und 2.748 -verlierer
gezählt. Unverändert schlossen 58 Titel.

Der Aktienkurse von Lehman Brothers brach ein, nachdem sich die Hoffnung auf
einen Einstieg der südkoreanischen Korea Development Bank (KDB) zerschlagen
hatte. Am Markt kursierten Spekulationen, dass Lehman gezwungen sein könnte, ihr
Kapital zu erhöhen und Unternehmensteile zu verkaufen. Die Titel schlossen um
45% niedriger bei 7,79 USD und damit auf dem tiefsten Stand seit dem 14.Oktober
1998. Die Ratingagentur Standard & Poor´s (S&P) prüft wegen des Kursverlusts die
Herabstufung Lehmans, hält die kurzfristige Liquiditätslage der Bank aber für
stabil. Lehman selbst wollte laut dem Fernsehsender CNBC wegen der jüngsten
Entwicklung die Veröffentlichung ihrer Drittquartalszahlen vorziehen und einige
Eckdaten schon am Dienstag nach Börsenschluss vorlegen.
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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
10.09.08 12:43


Veränderung zum Vortag +14%
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 185347
Antworten
kleinerschatz:

Gute Stimmung wieder verflogen,

 
10.09.08 12:45
Gute Stimmung wieder verflogen, Lehman-Aktie bricht ein

New York (aktiencheck.de AG) - An der Wall Street ist die gute Stimmung, die zum Wochenauftakt geherrscht hatte, bereits wieder verflogen. Nach enttäuschenden Konjunkturdaten haben die Indizes ihre anfänglich nur leichten Verluste im Handelsverlauf ausgebaut. Aktuell gibt der Dow Jones um 0,52 Prozent auf 11.451 Punkte nach. Der S&P 500 verliert 1,19 Prozent auf 1.253 Zähler. Der NASDAQ Composite verzeichnet derzeit ein Minus von 0,61 Prozent auf 2.256 Punkte.

Auf die Stimmung drückten die veröffentlichten Konjunkturdaten, die schlechter ausfielen als erwartet. So stiegen die Lagerbestände im Großhandel im Juli überraschend deutlich an. Die Bestände lagen um 1,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats, während Volkswirte nur einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet hatten. Daneben ging die Zahl der anstehenden Hausverkäufe im Juli um 3,2 Prozent zurück. Hier waren Volkswirte nur von einem Minus von 1,4 Prozent ausgegangen.

Im Blickpunkt stehen einmal mehr Finanzwerte. Aktien des angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae können sich erholen und machen derzeit einen Sprung um rund 30 Prozent. Dagegen sind die Papiere von Freddie Mac inzwischen ins Minus gerutscht. Nachdem am Wochenende die Verstaatlichung der beiden Unternehmen beschlossen worden war, hatten die Papiere am Vortag massive Verluste verbucht.

Anteilscheine von Lehman Brothers brechen im laufenden Handel um rund ein Drittel ein. Die Gespräche mit der Korean Development Bank, die Interesse an einem Einstieg bei der angeschlagenen Investmentbank gezeigt hatte, wurden Presseberichten zufolge inzwischen beendet.
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Keine koreanische Rettung für Lehman Brothers

 
10.09.08 12:49
Keine koreanische Rettung für Lehman Brothers
10. Sep 11:50

Die viertgrößte US-Investmentbank hatte zuletzt milliardenschwere Verluste ausgewiesen und suchte dringend nach einem Investor. Die Korea Development Bank will es nicht sein. Die Absage setzte auch deutsche Bankaktien unter Druck.

Die staatseigene Korea Development Bank (KDB) hat Gespräche über eine Beteiligung an der angeschlagenen US-Investmentbank Lehman Brothers abgebrochen. Es gebe Meinungsverschiedenheiten über die Transaktionsbedingungen, teilte ein Sprecher der Bank in Seoul am Mittwoch mit. Zudem sei die Entscheidung unter Berücksichtigung der Situation der Finanzmärkte im In- und Ausland getroffen worden.

Der Vorsitzende der Finanzdienstleistungskommission (FSC), Jun Kwang Woo, hatte die KDB zuvor in Anbetracht der Privatisierungspläne für die Bank zur Zurückhaltung aufgerufen, was das Interesse an einer Investition in Lehman Brothers betreffe.

Neue Bilanzdaten am heutigen Mittwoch

Lehman Brothers hatte im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres wegen der US-Hypothekenkrise einen Verlust von 2,87 Milliarden Dollar hinnehmen müssen und damit erstmals seit seiner Ausgliederung aus American Express rote Zahlen geschrieben. Analysten halten die viertgrößte Investmentbank der USA, die bereits 1840 gegründet wurde, für das derzeit in der Kreditkrise verwundbarste Institut. Aus diesen Gründen will die Bank schon am heutigen Mittwoch aktuelle Bilanzeckdaten vorlegen und neue «strategische Initiativen» vorstellen.

Bereits am Dienstag war die Aktie von Lehman Brothers enorm unter Druck geraten und hatte 45 Prozent verloren. Die Aktie gab an der New Yorker Börse auf 7,79 Dollar nach, das ist der niedrigste Wert seit zehn Jahren. Auslöser für die Talfahrt waren Medienberichte, wonach die Gespräche mit der KDB über einen Einstieg gescheitert sind. Die KDB wollte angeblich einen 25- Prozent-Anteil an Lehman erwerben.

Auch deutsche Bankaktien unter Druck

Auch die deutschen Bankaktien gerieten durch die Lehman-Krise am Mittwoch unter Druck. Die Aktien der Deutsche Bank standen im Dax gegen 10.50 Uhr mit 0,77 Prozent im Minus bei 61,490 Euro. Commerzbank fielen um 0,09 Prozent auf 17,40 Euro. Hypo Real Estate (HRE) sanken um 0,77 Prozent auf 16,70 Euro. Der Dax sackte gleichzeitig um 0,15 Prozent auf 6.223,96 Punkte ab.

Analyst Sebastian Reuter von Hauck & Aufhäuser sagte: «Die Aktien der deutschen Banken halten sich noch recht gut. Offenbar besteht noch die Hoffnung, dass es auf jeden Fall eine Rettungsaktion für Lehman geben wird. Die Frage ist nur, zu welchem Kurs.» Es sei nicht zu befürchten, dass andere Banken in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer als potenzieller Käufer die Reißleine ziehen könnte, sei aber noch offen. «Für die Bankaktien ist die Entwicklung unterm Strich zwar negativ, aber nicht allzu dramatisch», sagte Reuter.

Ackermann glaubt nicht an Lehman-Kollaps

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann rechnet nicht mit einem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank. «Ein Kollaps einer Bank dieser Größenordnung würde eine weitere Welle von Verwerfungen nach sich ziehen. Aber davon gehe ich nicht aus», sagte er bei der «Handelsblatt»-Tagung «Banken im Umbruch» am Mittwoch in Frankfurt. «Ich gehe davon aus, dass man Lösungen finden wird, auch wenn es zum Schlimmsten kommen sollte.» Die Deutsche Bank sei weder an Teilen von Lehman noch an der gesamten Bank interessiert. (nz/dpa/AP)  
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Habe meinen Thread aus der Mülltonne geholt.

 
16.09.08 20:35
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Notenbanken pumpen Milliardensummen in Geldmarkt

 
16.09.08 20:38
Notenbanken pumpen Milliardensummen in den Geldmarkt
Dienstag, 16. September 2008,

Die Finanzkrise zwingt Notenbanken weltweit zu immer größeren Geldspritzen.

Allein die Europäische Zentralbank (EZB) pumpte am Dienstag 70 Milliarden Euro in den Markt - mehr als doppelt so viel wie am Montag, als der Zusammenbruch von Lehman Brothers die Finanzwelt erschütterte. Die Fed stellte 50 Milliarden Dollar zusätzlich zur Verfügung. Auch in anderen europäischen Ländern und in Asien griffen Notenbanken ein. Der Dollar-Geldmarkt ist inzwischen so gut wie ausgetrocknet. Währungshüter, Spitzenpolitiker und Experten befürchten nun, dass die Finanzkrise das Wachstum weltweit belastet.

Die Nachfrage nach dem EZB-Geld war hoch, insgesamt mehr als 100 Milliarden Euro fragten die Banken bei den Frankfurter Währungshütern nach. Das ist ein Zeichen dafür, dass anderswo kaum noch frisches Geld zu bekommen ist. Kreisen zufolge leihen sich Banken untereinander Dollar nur noch für einen zweistelligen Zinssatz - das ist mehr als fünfmal dessen, was die US-Notenbank Fed berechnet. "Es ist viel schlimmer als im August vergangenes Jahr", hieß es aus Marktkreisen. Damals schwappte die Finanzkrise erstmals aus den USA nach Europa über und zwang die Zentralbanken zum Einschreiten.

Auch die Bank von England und die Notenbanken in Japan, Indien und Australien pumpten Milliarden in den Markt, die Geldspritze in Japan war die höchste seit fast einem halben Jahr. Die Schweizerische Notenbank (SNB) stellte eine nicht bezifferte Summe bereit. Der Geldmarkt werde weiter "großzügig und flexibel" mit Liquidität versorgt, sagte ein Sprecher.

Bereits am Montag hatte die Fed den Banken 70 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, die ihre Geschäfte mit Lehman Brothers auflösen müssen und dafür dringend frisches Geld benötigen. An den Märkten wurde zudem auf eine Zinssenkung der Fed am Dienstagabend spekuliert. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Leitzins von derzeit zwei auf 1,75 Prozent reduziert wird, wurde dabei auf 88 Prozent beziffert.

Die Bank von Japan, die am Mittwoch über ihre Geldpolitik entscheidet, dürfte den Leitzins unverändert bei 0,5 Prozent lassen. Für die Euro-Zone erwartet eine führende Wirtschaftsvereinigung eine Senkung des Zinssatzes Anfang 2009. Ihre Mitglieder sind der Vereinigung "BusinessEurope" zufolge zudem nicht besonders pessimistisch, was die Auswirkungen der Finanzkrise auf ihre Geschäfte angeht.

STEINBÜCK - WELTWEIT SCHWERSTE KRISE SEIT JAHRZEHNTEN

Finanzminister Peer Steinbrück bezeichnete die Finanzkrise als größtes konjunkturelles Risiko für die deutsche Volkswirtschaft. "Diese Finanzmarktkrise ist weltweit die schwerste seit Jahrzehnten - und sie ist nicht vorbei." Nach Einschätzung von Bundesbank-Präsident Axel Weber haben die deutschen Banken aber ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks verbessert. "Eine Sorge um die Stabilität des deutschen Finanzsystems oder der deutschen Bankenwelt ist überhaupt nicht gerechtfertigt", sagte er am späten Montagabend.



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Alles hängt an AIG

 
16.09.08 20:40
Wall Street tendiert im Verlauf uneinheitlich-Alles hängt an AIG

Nach teils deutlichen Verlusten zum Handelsstart hat die
Wall Street am Dienstag die Verluste fast komplett wettgemacht, der
Dow-Jones-Index dreht im Verlauf kurzfristig sogar ins Plus. Der Dow-Jones-Index
für 30 Industriewerte (DJIA) steigt gegen 17.19 Uhr MESZ um 0,1% bzw 6 Punkte
auf 10.921. Der S&P-500 verliert dagegen 0,2% bzw 2 Zähler auf 1.191 und der
Nasdaq-Composite tendiert unverändert bei 2.180 Punkten. Weiterhin sind es die
Nachrichten rund um die Finanzwerte, die die Richtung vorgeben.

Der wichtigste Termin des Tages ist die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Im
Handel wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% darauf gesetzt, dass die
Notenbank die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken wird. Allerdings gibt es auch
Stimmen am Markt, die darauf verweisen, dass ein solcher Schritt in einem
solchen Umfeld kaum die gewünschte Wirkung erzielen dürfte. Die eine Stunde vor
der Startglocke veröffentlichten Verbraucherpreise waren zum ersten mal seit
zwei Jahren wieder gesunken.

Nachdem die Aktie des Versicherers AIG im Tagestief bei 1,25 gehandelt hat,
legte sie bereits eine beträchtliche Rally hin. Allerdings notiert der ehemals
größte Versicherungskonzern der Welt nach Marktkapitalisierung noch immer mit
einem Abschlag von 21,2% bei 3,76 USD. Laut einem Bericht des Nachrichtensenders
CNBC verhandelt die New York Fed momentan über eine Rettungsaktion des
Versicherers. Offenbar sei auch die Regierung zu finanziellen Zugeständnissen
bereit, heißt es aus dem Handel.

Trotz überzeugender Zahlen notiert die Aktie von Goldman Sachs mit einem
Abschlag von 1,9% bei 132,95 USD. Die Investmentbank hatte im dritten Quartal

einen Gewinn von 1,81 USD erwirtschaftet, was leicht oberhalb der Markterwartung
gelegen habe.

Hewlett-Packard legen um 3,7% auf 47,02 USD zu, nachdem das Unternehmen am
Montagabend mitgeteilt hatte, im Zuge der Integration von Electronic Data
Systems 24.600 Stellen streichen zu wollen. Dell verlieren 9,3% auf 16,29 USD,
hier belastet nach Aussage aus dem Handel die Aussage des Unternehmens zu einer
rückläufigen Nachfrageentwicklung, die als Umsatzwarnung gewertet wird.

Licht und Schatten gibt es am Dienstag bei General Motors, die Aktie verliert
3,8% auf 11,00 USD. Negativ wird gewertet, dass der für die Asien-Pazifik-Region
zuständige President Nick Reilly die Wachstumsprognose für den chinesischen
Automobilmarkt auf 11% bis 12% heruntergenommen hat. Im März war Reilly noch von
einem Marktwachstum von 12% und 15% ausgegangen. Positiv wird gesehen, dass die
Analysten bei Merrill Lynch die Aktie des Automobilkonzerns auf Neutral nach
zuvor Underperform hochgestuft haben.

  DJG/DJN/thl/flf


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American International Group Inc -42.04%

 
16.09.08 20:44
NYSE 16.09. 20:26 2,7591$   -2.00 -42.04%  
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 186755
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Kräftige Abschläge, Finanzwerte weiter im Fokus

 
17.09.08 20:15
Kräftige Abschläge, Finanzwerte weiter im Fokus

Die amerikanischen Börsen präsentieren sich am Mittwochmittag New Yorker Zeit mit kräftigen Abschlägen. Im Fokus steht weiter die Finanzmarktkrise.

Das US-Leistungsbilanzdefizit wies im zweiten Quartal 2008 einen Anstieg aus. Demnach erhöhte sich das Defizit auf 183,1 Mrd. Dollar, während Volkswirte lediglich eine Zunahme auf 180,0 Mrd. Dollar prognostiziert hatten.

Die US-Wohnbaubeginne verzeichneten im August 2008 einen saisonbereinigten Rückgang. So verringerte sich die Zahl auf 0,895 Millionen Baubeginne und erreichte den niedrigsten Stand seit 17 Jahren. Damit wurden das revidierte Vormonatsniveau von 0,954 (vorläufig: 0,965) Millionen um 6,2 Prozent und der entsprechende Vorjahreswert von 1,337 Millionen um 33,1 Prozent verfehlt.

Die Baugenehmigungen in den USA verbuchten im August 2008 einen saisonbereinigten Rückgang. So wurden auf annualisierter Basis insgesamt 0,854 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Hierbei handelt es sich um ein 26-Jahres-Tief. Damit wurden das Vormonatsniveau von 0,937 Millionen um 8,9 Prozent und der entsprechende Vorjahresstand von 1,343 Millionen um 36,4 Prozent verfehlt.

Der Dow Jones verliert derzeit 2,57 Prozent auf 10.774,46 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 3,11 Prozent auf 1.175,89 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 3,18 Prozent auf 2.137,58 Punkte.

Der schwer angeschlagene Versicherungskonzern American International Group (AIG), dessen Aktien seit zwei Tagen enorm unter Druck stehen, erhält Unterstützung von der US-Notenbank Fed. Dabei wird die Federal Reserve Bank of New York dem Konzern bis zu 85 Mrd. Dollar leihen. Im Rahmen der Kreditfazilität mit einer Laufzeit von zwei Jahren erhält die US-Regierung im Gegenzug eine Beteiligung in Höhe von 79,9 Prozent an AIG und hat zudem das Recht, gegen die Zahlung von Dividenden ein Veto einzulegen sowie Management-Veränderungen durchzusetzen. Aktuell verliert die Aktie 38 Prozent.

Die Investmentbank Morgan Stanley hat gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen zum dritten Fiskalquartal 2007/08 veröffentlicht. Dabei konnte der Finanzkonzern positiv überraschen und die Erwartungen übertreffen. Aufgrund von Gerüchten um Probleme aufgrund der Finanzmarktkrise bricht die Aktie derzeit ebenfalls um rund 32 Prozent ein.

Die US-Behörden haben laut der "New York Post" eine Reihe von Banken kontaktiert und diese gefragt, ob sie an einer Übernahme von Washington Mutual interessiert wären, sollte die angeschlagene Sparkasse ins Wanken geraten. Unter den Banken befinde sich u.a. auch JPMorgan Chase. Diese hat laut einem Bericht der britischen Zeitung "Daily Mail" bereits Interesse angemeldet. Während es bei Washington Mutual 10 Prozent verliert, geht es bei JPMorgan Chase knapp 6 Prozent nach unten.


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Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
17.09.08 20:17
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 187041
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Marginaler Zuteilungssatz Haupt-Refi-Tender 4,53%

 
17.09.08 20:20
EZB: Marginaler Zuteilungssatz Haupt-Refi-Tender 4,53%

Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem Mindestbietungssatz von 4,25% haben sich ein marginaler Zuteilungssatz von 4,53% und ein gewogener Durchschnittssatz von 4,58% ergeben. Die Bietungsspanne lag zwischen 4,25% und 4,80%, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Die 533 Institute boten insgesamt 328,661 Mrd EUR, davon wurden 150,0 Mrd EUR bedient. Die Repartierungsquote stellte sich auf 28,4137%.

Den weiteren Angaben zufolge belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 228,9 (226,5) Mrd EUR. Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 111 Mrd EUR, wobei nach Angaben der EZB die Feinsteuerungsoperation vom heutigen Tag berücksichtigt ist. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 24. September wird am 17. September valutiert, an dem ein alter Tender über 176,5 Mrd EUR ausläuft.

DJG/sgs/hab  
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Dow Jones -292 Punkte

 
17.09.08 20:29
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 187047
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Wall Street am Mittag in sehr schwacher Tendenz

 
17.09.08 20:35
17.09.2008 19:20
Wall Street am Mittag in sehr schwacher Tendenz seitwärts

Die Wall Street tendiert am Mittwochmittag mit einer sehr schwachen Tendenz seitwärts. Von den ihren Tagestiefs haben sich die großen drei Indizes allerdings jeweils gelöst. Aus dem Handel heißt es, die Rettungsaktion der US-Notenbank für den taumelnden Versicherungskonzern American International Group (AIG) habe die Sorge über die Stabilität des US-Finanzsystems genährt. Dies sorge ebenso für Abgabedruck wie die jüngsten Zahlen zum US-Immobilienmarkt.

Vor diesem Hintergrund sinkt der Dow-Jones-Index bis 19.12 Uhr MESZ um 2,5% oder 280 Punkte auf 10.780. Für den marktbreiteren S&P-500-Index geht es um 3,1% bzw 38 Zähler auf 1.177 nach unten. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index fällt um 3,2% oder 72 Stellen auf 2.136.

Die Zahl der Neubaubeginne ist im August um 6,2% und damit auf den niedrigsten Stand seit Januar 1991 eingebrochen. Volkswirte hatten im Mittel ihrer Prognosen lediglich mit einem Rückgang um 1,6% gerechnet. Mit einer anhaltenden Krise am Häusermarkt dürften weitere Finanzinstitute ins Wanken geraten, heißt es aus dem Handel. Zudem sind im Interbankenhandel die Zinsen für Tagesgeld deutlich gestiegen, was die Refinanzierungssituation für die Banken weiter erschwert.

Vor diesem Hintergrund fallen die Abschläge im Finanzsektor besonders deutlich aus. An der Spitze der Verlierer bröckeln AIG um 38% ab auf 2,33 USD. Im Schlepptau geht es mit Citigroup um 14% nach unten. Für Morgan Stanley geht es unterdessen um 35% auf 18,73 USD nach unten. Die Investmentbank hat am Dienstagabend überraschend starke Drittquartalszahlen vorgelegt. Allerdings belasten Spekulationen, das Haus könne sich analog zu Merrill Lynch ebenfalls selbst zum Verkauf stellen.

Im Plus notieren hingegen Aktien aus als eher defensiv geltenden Branchen. So verteuern sich die Titel des Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson um 1% auf 70,56 EUR, für den Pharmariesen Pfizer geht es um 0,9% auf 17,97 USD nach oben. Mit überraschend starken Drittquartalszahlen und einem unerwartet positiven Ausblick geht es auch für Adobe kräftig nach oben. Die Aktien legen vor diesem Hintergrund um 2,5% auf 39,10 USD zu. Noch deutlicher fallen die Aufschläge mit plus 40% beim Flash-Speicherhersteller SanDisk aus. Das Unternehmen hat ein Übernahmeangebot des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung von 26 USD je Aktie als zu niedrig zurückgewiesen.

DJG/DJN/eyh
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Angst um Morgan Stanley an der Wall Street

 
17.09.08 20:39
Kreditklemme in Russland, Angst um Morgan Stanley an der Wall Street
© ZEIT ONLINE  17.9.2008 - 18:59 Uhr


Der Versicherer AIG ist gerettet, doch die Finanzmärkte misstrauen dem Frieden. Überall stürzen die Kurse ab. Auch die britische Bank HBOS scheint nun gefährdet


Die Rettung des amerikanischen Versicherers AIG hat den Weltbörsen am Mittwoch nur eine kurze Atempause von den Turbulenzen der Finanzkrise verschafft. Schon am Nachmittag brachen die Kurse wieder ein.

Russland erlebte die größte Panik an der Moskauer Börse seit dem finanziellen Kollaps des Landes 1998. Die Regierung stellte den Banken Kredite von insgesamt 60 Milliarden Dollar bereit. Dennoch musste die Börse den Handel aussetzen. Die russischen Banken misstrauen einander so sehr, dass sie sich gegenseitig kein Geld mehr leihen; das Land steckt mitten in einer Kreditkrise.


US-Regierung rettet AIG : Finanzbeben verhindert: Die amerikanische Notenbank gibt dem schwer angeschlagenen Versicherungsriesen einen Kredit von 85 Milliarden Dollar. Die Börsen erholen sich  »
Schuld an dem Vertrauensverlust in Moskau ist ein Giftcocktail aus der globalen Finanzkrise, fallenden Ölpreisen und dem Vertrauensverlust in Folge des Kriegs in Georgien. Am Dienstagabend schon hatte ein mittelgroßer russischer Broker eingeräumt, seine finanziellen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen zu können.

Auch der Dax rutschte weiter ins Minus. Der deutsche Leitindex schloss mit 5861 Zählern 1,8 Prozent schwächer als am Dienstag. Die Börsen in Paris und London fielen noch stärker. An der Wall Street notierte der Dow Jones ebenfalls negativ.

Sorgen bereitet Finanzfachleuten vor allem die britische Hypothekenbank HBOS sowie die amerikanischen Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs.

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Gier frießt Verstand

 
22.09.08 21:54
Mein Gefühl sagt mir mit dem Wert stimmt was nicht.Ich vermute das die Aktien von Microsoft schwer

beliehen sind.

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 188013
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Microsoft kauft eigene Aktien über 40 Mrd. Dollar

 
22.09.08 21:57
Microsoft kauft eigene Aktien über 40 Mrd. Dollar zurück, erhöht Dividende
15:22 22.09.08

Redmond (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Software-Konzern Microsoft Corp. (Profil) gab am Montag bekannt, dass sein Board beschlossen hat, eigene Aktien im Wert von 40 Mrd. Dollar zurückzukaufen.

Den Angaben zufolge läuft das neue Aktienrückkauf-Programm des weltgrößten Software-Herstellers bis zum 30. September 2013. Es folgt einem Aktenrückkaufplan über 40 Mrd. Dollar, der bereits abgeschlossen wurde.

Darüber hinaus wurde vom Board die Anhebung der Quartalsdividende um 18 Prozent beschlossen. Die Dividende wurde demnach gegenüber dem Vorquartal um 2 Cents pro Aktie erhöht und beträgt 13 Cents pro Aktie. Sie ist zahlbar am 11. Dezember 2008 an Aktionäre zum Stichtag am 20. November 2008.

Die Aktie von Microsoft schloss am Freitag an der NASDAQ bei 25,16 Dollar und gewinnt vorbörslich derzeit 5,17 Prozent auf 26,46 Dollar. (22.09.2008/ac/n/a)

Quelle: Aktiencheck
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Microsoft sucht schon seit Monaten einen Erfolg

 
22.09.08 22:02
Microsoft verliert erneut Marktanteile an Google
22.Sep.2008, 21:12 Uhr


Die kürzlich von comScore veröffentlichten Zahlen an Suchanfragen in den USA für den August wird den Live.com Betreiber Microsoft alles andere als gut gefallen. Von den insgesamt über 11 Milliarden gestellten Suchanfragen in den USA im August 2008 wurde gerade einmal 977 Millionen über Live.com getätigt. Google hingegen konnte deutlich zulegen.

Microsoft hatte noch im Juli 8,6 % Marktanteil, im August waren es 8 %. Auch Yahoo! muss Verluste hinnehmen: Zwei Milliarden Suchen ergeben einen Marktanteil von 19 % - ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Die Amerikaner tätigten gut sieben Millarden Suchen über Google. Die Mountain Viewer kommen nun auf 63 Prozent in den USA.

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Einfach Kurs halten um neue Papiere zu platzieren

 
22.09.08 22:11
Icahn behält Yahoo im Visier

von Chris Nuttall, San Francisco

Für Dienstag ist das Treffen des Yahoo-Boards terminiert - erstmals in neuer Zusammensetzung. Auch der streitlustige Investor Carl Icahn ist dazu geladen. Er stimmt das Management bereits mit markigen Worten auf eine turbulente Sitzung ein.

Das neu gewählte Board des Internetkonzerns Yahoo wird am Dienstag voraussichtlich zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Yahoo-Aktionär Carl Icahn, der kürzlich erst ins Kontrollgremium einrückte, wird dabei wohl erneut auf eine Fusion des Internetunternehmens mit Microsoft drängen. "Yahoo ist wirklich ein großartiges Unternehmen. Aber ich denke, es muss etwas tun, oder es wird von Google vernichtet", sagte Icahn dem US-Fernsehsender CNBC am Freitag.

Am 1. August waren Icahn und zwei seiner Verbündeten nach einem Kampf um Stimmrechte bei Yahoo ins Board, dem einen Verwaltungsrats entsprechenden Gremium, des Unternehmens gewählt worden.

Am Donnerstag beginnt die umstrittene Werbekooperation Yahoos mit dem Suchmaschinenbetreiber Google. Im Juni hatten die beiden Unternehmen ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Daraufhin verlor der Softwarekonzern Microsoft das Interesse an einer Übernahme Yahoos.


Carl Icahn hat ein Sitz im Yahoo-Board ergattert und übt weiter Druck auf das Management aus
Im Rahmen der Kooperation platziert Google Werbung auf Yahoos Seiten mit Suchergebnissen. Die Europäische Kommission und das US-Justizministerium wollen das Werbeabkommen der beiden Unternehmen überprüfen. Außerdem hatten amerikanische Werbetreibende und der Weltzeitungsverband Bedenken gegen die Kooperation geäußert.

Trotz des Widerstands gegen das Abkommen wollen Yahoo und Google offenbar daran festhalten. Google-Chef Eric Schmidt sagte vergangene Woche, er setze alles daran, dass die Kooperation verwirklicht werde. Allerdings nannte er Oktober als Starttermin.


Am Mittwoch wird Yahoo-Chef Jerry Yang in New York vor Vertretern der Werbebranche sprechen. Dabei wird er die Werbetrommel rühren für Yahoos Plattform Amp. Diese soll das Platzieren von Werbung auf Yahoo und in Netzwerken von Partnerunternehmen effizienter gestalten.

Angeblich führt Yahoo immer noch Gespräche mit dem Medienkonzern Time Warner über ein Zusammengehen mit dessen Onlinedienst AOL. Ohne explizit Yahoo zu nennen, sagte Time-Warner-Chef Jeffrey Bewkes vergangene Woche, alle interessierten Parteien hätten geprüft, inwieweit ein Zusammenschluss AOLs mit anderen Internetakteuren die betriebliche und strategische Positionierung verbessern würde. "Das wird sich wahrscheinlich sehr bald entscheiden", sagte er.

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Kein Tag für die Wall Street

 
22.09.08 22:15
Dow Jones 11,015.69   372.75 (-3.27%)
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 188019
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Dax Future -193 Punkte -3.08%

 
22.09.08 22:21
Kräftige Abschläge, US-Rettungsplan Im Fokus

Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Nach der fulminanten Entwicklung am Freitag machen die Anleger zum Wochenauftakt Kasse. Mit Spannung warten die Anleger zudem auf Details zum US-Rettungsplan.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 2,21 Prozent auf 3.181,77 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 2,28 Prozent auf 2.745,32 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 2,16 Prozent auf 734,02 Punkte.

Bankenwerte standen nach den Plänen der US-Regierung zur Eindämmung der Finanzkrise weiter im Blick. In London preschten Barclays um rund 21 Prozent nach oben. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge ist die Großbank wie auch das japanische Brokerage-Unternehmen Nomura am Europa-Geschäft der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers interessiert.

Bradford & Bingley rückten um 1,8 Prozent vor. Die britische Finanzaufsichtsbehörde FSA befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Käufer für den angeschlagenen Hypothekenfinanzierer, so zumindest die britische Tageszeitung "The Times". Zuletzt habe die britische Finanzaufsicht unter anderem Gespräche mit der National Australia Bank, dem belgisch-niederländischen Allfinanzkonzern ING Groep sowie der spanischen Großbank Banco Santander geführt, ohne dabei jedoch bislang zählbare Erfolge vorweisen zu können.


Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 188021
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Rettungsplan sorgt für Ölpreissprung

 
22.09.08 22:47
Wall Street-Schluss: Rettungsplan sorgt für Ölpreissprung, Dow Jones verliert über 370 Punkte

Die amerikanischen Börsen mussten am Montag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel gehen. Die US-Regierung und der Kongress verhandeln derzeit über ein Rettungspaket für die Finanzbranche mit einem Volumen von bis zu 700 Mrd. Dollar. Mit Spannung warten die Anleger hier auf weitere Details. Im Handelsverlauf sprang der Ölpreis um rund 25 Dollar nach oben und belastete die Stimmung.

Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für August 2008 einen kräftigen Rückgang beim National Activity Index. Demnach hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -1,59 Zähler verschlechtert, nach revidiert -0,93 (vorläufig: -0,67) Zählern im Vormonat.

Der Dow Jones verlor am Ende 3,27 Prozent auf 11.015,69 Punkte, der S&P 500 gab 3,82 Prozent auf 1.207,12 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnete wiederum ein Minus von 4,17 Prozent auf 2.178,98 Punkte.

Finanzwerte standen nach wie vor verstärkt im Blick. Wie am Wochenende bekannt wurde, geben die zwei großen verbliebenen US-Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley ihren rechtlichen Sonderstatus auf und wandeln sich in gewöhnliche Bank-Holdinggesellschaften um. Die Aktie von Goldman Sachs gab fast 7 Prozent nach. Anteilsscheine von Morgan Stanley schlossen mit leichten Abschlägen, nachdem die japanische Großbank Mitsubishi UFJ Financial angekündigt hat, sich mit bis zu 20 Prozent an den Amerikanern zu beteiligen.

Das größte japanische Brokerage-Unternehmen Nomura übernimmt nach Angaben der "Financial Times" mit Ausnahme der südkoreanischen Sparte die Asien-Aktivitäten der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers. Die Aktie verlor dennoch 14 Prozent.


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Skydust:

700 Milliarden auf Pump

 
24.09.08 21:32
Finanzkrise bringt USA ans Schulden-Limit
Die Karten liegen auf dem Tisch. Der Rettungsplan der USA für die Finanzmärkte soll 700 Milliarden Dollar kosten.
Dafür muss sogar die Schuldenobergrenze des Staates von 10,6 Billionen auf 11,3 Billionen Dollar angehoben werden.
Dies sei notwendig, damit der Staat zur
Stützung der Finanzmärkte angemessen intervenieren könne.
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kleinerschatz:

Skydust

 
29.09.08 22:36
Danke das mal Du was geschrieben hast, Finanzkrise noch nicht abgehakt.
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kleinerschatz:

Märkte brechen ein

 
29.09.08 22:38
Märkte brechen ein
Washington (aktiencheck.de AG) - Das US-Repräsentantenhaus hat am Montag überraschend gegen den am Wochenende beschlossenen Kompromiss beim Rettungsplan gestimmt. Dabei erhielt das 700 Mrd. Dollar-schwere Rettungspaket nicht die erforderliche Mehrheit von 218 Stimmen. Dabei verteilten sich die 228 Gegenstimmen auf beide politische Lager. Lediglich 205 Stimmen entfielen für den Plan.

Im Rahmen des am Wochenende geschlossenen Kompromisses sollten durch die Finanzkrise unter Druck geratene Derivate oder faule Kredite vom Staat quasi aufgekauft und eingefroren werden. Zuletzt hatten sich vor allem konservative Abgeordnete der Republikaner gegen den ursprünglichen Gesetzesentwurf ausgesprochen. Einer der Hauptkritikpunkte war die geplante Refinanzierung durch Steuergelder. In diesem Punkt konnte man sich mit dem Kompromiss eigentlich einigen: Kreditinstitute, welche an dem Rettungsplan teilnehmen wollen, müssen Anteile an den Staat übertragen, womit nicht die gesamten 700 Mrd. Dollar durch Steuergelder aufgebracht werden müssen.


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kleinerschatz:

Man hat ja auch keinen Plan mehr.

 
29.09.08 22:41
Man hat ja auch keinen Plan mehr,die Probleme werden immer größer

und mein Kursziel kommt immer näher.

Dow Jones 10.000 Punkte
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Röckefäller:

RT AfterHours -30,60% bei 10,00€

 
29.09.08 22:41
Blutbad voraus!
Cu
Röckefäller
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kleinerschatz:

Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11 ...:

 
29.09.08 22:43
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 189434
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kleinerschatz:

Röckefäller

 
29.09.08 22:45
Diesmal fahr ich nicht in den Urlaub.
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kleinerschatz:

Notenbanken pumpen weltweit Liquidität in Geldmärk

 
29.09.08 22:47
Notenbanken pumpen weltweit Liquidität in Geldmärkte
 

Angesichts einer erneuten Zuspitzung der Finanzkrise und
der steigenden Besorgnis über mögliche Liquiditätsengpässe haben Notenbanken
weltweit am Montag zusätzliche Liquidität in ihre Geldmärkte geschleust. So
schrieb die Europäische Zentralbank (EZB) zusätzlich zu ihrem mittlerweile
regulären Devisenswap-Tender über 30 Mrd USD eine spezielle
Refinanzierungsoperation aus, bei der es kein festgelegtes Volumen gibt.
Unterdessen pumpten die Notenbanken von Japan und Australien Milliardenbeträge
in ihre Geldmärkte, um einem Austrocknen vorzubeugen.

Am Wochenende waren eine Reihe von Finanzinstituten in Schieflage geraten und
mussten - um einem möglichen Zusammenbruch zu entgehen - finanziell gestützt und
teilweise verstaatlicht werden. Unter diesen Finanzinstituten befindet sich der
deutsche DAX-Konzern Hypo Real Estate (HRE), dem ein Konsortium eine Kreditlinie
in Milliardenhöhe zur Verfügung stellen musste.

Zudem wurde die Finanzgruppe Fortis - die größte Bank in Belgien und die
zweitgrößte in den Niederlanden - in einer Notaktion von den Regierungen
Belgiens, Luxemburgs und Niederlandens gestützt, während in Großbritannien
bereits zum zweiten Mal binnen eines Jahres die britische Regierung eine Bank
verstaatlichte, diesmal die angeschlagene Hypothekenbank Bradford & Bingley
(B&B).

Der Kollaps der verschiedenen Finanzinstitute in Europa verstärkte den
anhaltenden Vertrauensverlust zwischen den Banken. Für den Euroraum zeigt sich
dies an der hohen Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität der EZB.
Dort können sich Banken zu einem vergleichsweise hohen Zins von 5,25%

kurzfristig mit Liquidität versorgen. Per Sonntag nahmen Banken diese
Möglichkeit mit insgesamt 6,79 Mrd EUR in Anspruch. Zugleich wurden jedoch 28,06
Mrd EUR in der Einlagenfazilität geparkt, was eigentlich ein Anzeichen für
ausreichende Liquidität sei, sagten Beobachter.

Die EZB strebt nach eigenen Angaben an, die Liquidität im Gleichgewicht zu
halten, sodass die kurzfristigen Geldmarktsätze nahe dem Leitzinsniveau von
4,25% bleiben. Vor diesem Hintergrund kündigte die Notenbank eine spezielle
Refinanzierungsoperation an. Die Geldmarktoperation wird am Montag in Form eines
Standardtenders durchgeführt, bei dem es kein festgelegtes Volumen gibt. Die
Valutierung erfolgt am Dienstag, den 30. September 2008, die Fälligkeit ist am
7. November 2008. Zugleich schrieb die EZB eine eintägige
Feinsteuerungsoperation in Dollar über 30 Mrd USD aus.

Die Bank of Japan (BoJ) stellte ebenfalls dem Geldmarkt des Landes zusätzliche
Finanzmittel zur Verfügung. Gegen die Bereitstellung von Sicherheiten pumpte die
Notenbank insgesamt 1 Bill JPY in den Markt, um die Sorgen vor
Liquiditätsengpässen zu dämpfen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die BoJ
das Bankensystem mit zusätzlichen Geldern versorgt, darunter erstmals auch mit
Dollar-Liquidität.

Australiens Notenbank injizierte ebenfalls zusätzliche Mittel, um
Liquiditätssorgen zum Ende des Quartals und des Finanzjahres zu dämpfen. Die
Reserve Bank of Australia (RBA) stellte den Banken angesichts der Finanzkrise
weitere 2,72 Mrd AUD zur Verfügung. Bereits in der vergangenen Woche hatte die
RBA die Banken mit zusätzlichen Finanzmittel versorgt, darunter auch US-Dollar.

  Webseiten: www.ecb.int


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kleinerschatz:

Arbeit wie beim Chirurg

 
03.10.08 22:46
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11000

98,25 G +11,20 +12,87%   03.10.  
Commerzbank AG Put 16.09.09 DJIA 11.000 190282
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kleinerschatz:

Indizes schließen dennoch mit klaren Verlusten

 
03.10.08 22:48
Rettungspaket genehmigt, Indizes schließen dennoch mit klaren Verlusten

New York (aktiencheck.de AG) - Bis zu der mit Spannung erwarteten Abstimmung über das US-Rettungsprogramm für die Finanzmärkte im Repräsentantenhaus verzeichneten die US-Indizes am Freitag kräftige Kursgewinne, mussten diese aber trotz des positiven Votums vollständig wieder abgeben und rutschen sogar deutlich in die Verlustzone. Der Dow Jones gab von seinem Tageshoch wieder um rund 480 Punkte nach und schloss letztendlich mit einem deutlichen Minus von 0,04 Prozent bei 10.488 Indexpunkten. Der S&P 500 verbuchte einen Abschlag von 0,26 Prozent auf 1.117 Zähler. Der NASDAQ Composite ging mit einem Minus von 0,40 Prozent bei 1.985 Punkten aus dem Handel.

Obwohl die Abstimmung das erhoffte Ergebnis brachte, rutschten die Indizes im späten Handel wieder deutlich ab. Zuvor hatten schwache Arbeitsmarktdaten bereits die Hoffnung genährt, dass das Rettungspaket für die US-Finanzbranche im zweiten Anlauf genehmigt wird. Letztendlich stimmten 263 Abgeordnete im Repräsentantenhaus für den Rettungsplan, 171 waren dagegen. Nachdem der Senat bereits am Mittwochabend grünes Licht für das Rettungspaket gegeben hatte, kann Präsident George W. Bush das Gesetz nun unterzeichnen.

Daneben standen vor allem die US-Arbeitsmarktdaten für September Im Blickpunkt. Im Berichtsmonat verringerte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 159.000 Personen. Hierbei handelt es sich um den stärksten Rückgang seit März 2003. Volkswirte hatten nur einen Stellenabbau um 105.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Minus von 73.000 im August.


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kleinerschatz:

Fed will Kreditkrise entschärfen

 
03.10.08 22:52
Fed wird alle Möglichkeiten nutzen, um die Kreditkrise zu entschärfen

Washington (aktiencheck.de AG) - Die amerikanische Notenbank Federal Reserve will weiterhin sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um die Kreditkrise zu entschärfen.

Dies sagte Ben Bernanke, Chairman der Fed, am Freitag in einer Rede, nachdem das US-Repräsentantenhaus den Rettungsplan für die US-Finanzbranche im zweiten Anlauf genehmigt hatte. Das Rettungspaket war laut Bernanke ein entscheidender Schritt, um zum einen die Finanzmärkte zu stabilisieren und gleichzeitig die Kreditvergabe an Privatpersonen und Unternehmen sicherzustellen. Darüber hinaus kündigte Bernanke eine enge Zusammenarbeit der Fed mit dem Finanzministerium an.

Die US-Börsen hatten vor der Abstimmung über das Rettungspaket deutliche Gewinne verzeichnet, diese nach Bekanntwerden des Ergebnisses jedoch vollständig wieder abgegeben. Aktuell notiert der Dow Jones mit einem minimalen Plus von 0,14 Prozent bei 10.498 Punkten, der S&P 500 gewinnt 0,29 Prozent auf 1.117 Zähler. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet einen Aufschlag von 0,47 Prozent auf 1.986 Punkte. (03.10.2008/ac/n/m)


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