Charttechnik / Gefahr für den Neuen Markt


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proxicomi:

Charttechnik / Gefahr für den Neuen Markt

 
22.02.01 20:02
Charttechnik
Gefahr für den Neuen Markt


22. Feb. 2001 Die Lage ist kritisch am Neuen Markt. Vorübergehend hat der Nemax 50 die Marke von 2.000 unterschritten. Auch die charttechnische Lage der amerikanischen Technologiebörse ist derzeit alles andere als rosig. Aus Sicht von Markus Metz von Staud Research hat der Nasdaq am Dienstag „ein massives Verkaufssignal“ geliefert. Erst Anfang letzter Woche hatte der amerikanische Technologie-Index seinen kurzfristigen Abwärtstrend verlassen. Gerade ist er aber wieder in diesen Trend zurückgefallen.

Kritische Marke bei 2.251 Punkten im Nasdaq

Jetzt droht der Nasdaq Composite-Index wieder durch sein Tief von Anfang Januar bei 2.251 Punkten zu brechen. Darin sieht auch Klaus Tafferner, technischer Analyst bei Concord Effekten, die größte Gefahr: „Wenn es darunter geht, wird alles in den Abgrund gerissen“, glaubt er. Schlechte Nachrichten also auch für den deutschen Markt.

Besonders unerfreulich: Der kleinere Nasdaq 100, der erfahrungsgemäß dem Nasdaq Composite oft vorgreift, hat mit derzeit rund 2.040 Punkten sein Januartief bereits deutlich unterschritten. „Das ist geradezu vernichtend“, kommentiert Metz. Sein Kursziel, das Staud Research aus der Theorie der „Elliott Waves“ herleitet, liegt bei 1.800-1.850 für den Nasdaq Composite und bei 1.850 für den Nasdaq 100.

Nemax am Tropf des Nasdaq

„Mehr denn je kommt es für den Nemax darauf an, was der Nasdaq macht“, meint Klaus Tafferner. Denn wie der Bruder jenseits des großen Teichs kratzen sowohl der Nemax 50 als auch der breitere Nemax All Share gerade an ihren Tiefpunkten von Anfang Januar.

„Mit den jüngsten Tiefs im Nemax 50 ist das letzte Fünkchen Hoffnung gestorben, dass sich die Erholung fortsetzt“, glaubt Metz. Die nächste Unterstützung sieht der Charttechniker bei 1.880 Punkten. „Wegen der gegenwärtigen Abwärtsdynamik könnte aber auch diese Marke brechen.“ Darauf würde dann der freie Fall folgen: „Die nächstfolgende Unterstützung liegt bei 1.380 Punkten, also sage und schreibe 500 Punkte darunter“, stellt Metz fest.

„Einstieg nur für Profis“

Nicht ganz so pessimistisch, aber auch nicht glücklich ist Stefan Schilbe von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Im Bereich zwischen der 2.551-Marke beim Nasdaq und dem kurzfristigen Abwärtstrend bei 2.232 Punkten sieht er „eine gewisse Unterstützungszone.“ Etwas oberhalb, bei 2.300 Punkten, verläuft ein langfristiger Aufwärtstrend seit Oktober 1998, der bisher nur einmal gebrochen wurde.“ Wenn wir da halten sollten, könnte sich eine Bodenbildung anbahnen“, hofft Schilbe.

Aber auch er räumt ein, dass sich aus technischer Sicht ein Einstieg zur Zeit verbietet. „Das ist nur was für Profis und auch dann nur, wenn beim Kauf enge Stop-Loss-Marken gesetzt werden“, rät Schilbe.
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gruß
proxi
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Idefix1:

Hm, Tafferner, Staud

 
22.02.01 20:25
Das sind alles Nachbeter und Kaffeesatzleser - halten sich wohl aber für Genies - wenn die Bezahlung nach Erfolg durchgeführt würde, müßten die wohl draufzahlen.

Die schärfsten sind aber Kleinwort Wasserstein - es war eigentlich im Januar klar, daß nochmals die Tiefststände wenigstens angetestet würden - hörte ich da nicht hier und da Kaufempfehlungen ? Wohl weil sie aussteigen wollten oder ... bei denen befürchte ich, daß sie wirklich so dämlich sind. Jetzt aber - wo das kind allenfalls noch mit dem kleinen Zeh am Brunnenrand hängt, fangen sie zu schubsen an und reduzieren ihren Aktienanteil von 50 auf 40 Prozent. Und für diese Obergurus mußte die Dresdner 800 Mio Sonderbonus, Halteprämien etc. hinlegen, was die ganze Bank ins Schleudern bringt. Na herzlichen Dank - wie sah das Wertpapierergebnis aus ? - ah, evtl. wurden sie in Höhe der Verluste mit Sonderboni gefüttert, dann war ja die Dresdner richtig erfolgreich mit einem Plus/Minus-Ergebnis. Aber da sind sämtliche Provisionen der Kunden, des DIT etc. auch mit drin. Also war wohl nix mit Erfolg - vermutlich zu sehr mit Geldzählen beschäftigt.

Bitte wenn ich nochmals geboren werden sollte, will ich Analyst, Asset Manager, Mergers- oder Konsortialgeschäftsspezialist etc. werden - nicht daß ich nichts arbeiten müßte, aber was ich von mir gebe, kann ich morgen widerrufen und eigentlich kann ich jeden Mist von mir geben, Hauptsache mir fällt eine Begründung ein.

Evtl. wird heute sogar die Charttechnik außer Kraft gesetzt - und der nachbörsliche DAX hält die Marke 6290/6300 so einigermaßen - dann wären die Bullen nämlich noch immer nicht besiegt.

Ich würde es mir wünschen - natürlich um nicht ganz arm zu werden - aber auch ganz besonders wegen der Heinis von Dresdner Kleinwort Wasserstein (bitte noch einen Namen dazu - dürfte die Qualität aber auch nicht steigern)

Gruß von Idefix  (der die Hoffnung immer noch nicht restlos aufgegeben hat - auch wenn ich heute morgen Short Calls getätigt habe)
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proxicomi:

@idefix

 
22.02.01 20:34
Was sind denn Shortcalls, meinst du Puts?
Nicht über die Anal. aufregen, sondern sie verstehen lernen, ihre Schwächen machen dich stark.

gruß
proxi
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Idefix1:

Hi Proxi

 
22.02.01 20:41
Ein Eurex-Fan scheinst Du nicht zu sein - short calls sind verkaufte Kaufoptionen (Stillhaltergeschäfte - im Fall von s.c. auf Indices geht so etwas nur als Leergeschäft, bei Einzelaktien kannst Du s.c. auch mit den Stücken absichern (covered short calls).
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proxicomi:

@ idefix

 
22.02.01 20:55
über welchen broker handelst du selbige.
mit welcher summe bist du denn dabei, shortest du auch nm- aktien.
mit indizes ist das schon klar, aber bei den meisten scheitert es an der bereitstellung des kleingeldes, da man eventuell auch einmal etwas nachschießen muß, was wir natürlich alle nicht wollen:)


gruß
proxi
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Idefix1:

Habe zwei Depots

 
22.02.01 21:11
Shorten tu ich über meine Hausbank - hat letztes Jahr wahnsinnig viel Gebühren gekostet, die ich nicht alle per Gewinn abdecken konnte - da hab ich noch Wertpapiere und Geld als Sicherheit (Initial Margin - für Futures-Geschäfte, die ich aber sehr selten mache)

Long gehen tu ich meistens über Fimatex - da ist es ein bißchen billiger - wenn ich viele Kontrakte kaufe, gehe ich wieder über die Hausbank, weil es da einen kontraktzahl-unabhängigen Festpreis gibt.

Nemax-Einzelaktien kannst Du an der Eurex m.W. nicht shorten - nur Index-Optionen. Aber der Nemax gefällt mir nicht - hat mir letztes Jahr zwischen 10 und 15 TDEM Miese beschert, weil ich zu lange an short-Puts festgehalten habe.

Diese Woche hab ich beim EURO STOXX ausgezahlt - das ist halt immer das Gleiche - es gibt Phasen, da gewinnst Du, und Phasen, da verlierst Du - in den letzten beiden Jahren habe ich mit Short-Geschäften per Saldo draufgezahlt. (zumindest wenn ich die Spesen mitrechne)
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proxicomi:

@ idefix

 
22.02.01 21:19
wie heißt denn deine hausbank?
seit märz konnte man an der nasdaq, doch gut shorten, inklusive future.
ich kenne ein paar shorttrader die vierstellige %-gewinne, seit märz/april 2000 einfuhren.
hast du auch 4 bildschirme?


gruß
proxi
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Idefix1:

Die Hoffnung stirbt zuletzt

 
22.02.01 21:23
Also wer nach BO gegangen ist - ist heute ausgestoppt worden - dürften aber nicht zu viele sein, nachdem der Imbacher seit einem Jahr auch fast immer daneben lag.

Meine Hoffnung ist für den DAX noch ein doppel-Bottom. Aber so richtig daran glauben mag ich eigentlich nicht.

Bei Erholungen verkaufen oder monate- bis jahrelang draufsitzen bleiben - dann aber nicht mehr hinschauen.

Ich hab heute ein bißchen cash weiter aufgebaut, calls geshortet und mir ist jetzt fast alles wurscht - hab aber immer noch gut 70 Prozent Investitionsquote (absolut ist es nicht mehr so viel, das war aber schon mal viel, viel mehr)
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Idefix1:

Proxi

 
22.02.01 21:26
Du überschätzt mich - ich arbeite und mache die Geschäfte nur nebenher.

Wenn ich wirklicher Profi wäre, hätte ich meine Hausbank auch schon längst Hausbank sein lassen. Die und Fimatex haben wohl über 40.000 Märker von mir kassiert (die letzten beiden Jahre)
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proxicomi:

@ idefix

 
22.02.01 21:28
die frage nach deiner hausbank, müsstest du noch beantworten. weil man nicht bei allen hausbanken shorten kann, ich suche noch den erfahrungsaustausch zwecks optimierung der gebühren.

gruß
proxi
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Idefix1:

@Proxi

 
22.02.01 21:36
Es gibt Gründe, wenn ich Dir den namen nicht verrate. Nicht böse nehmen.
Antworten
proxicomi:

@ idefix

 
22.02.01 21:44
die finanzbeamten finden dich so oder so, füher oder später.
ich bin headhunter von amateurzockern, wie du einer bist, die immer ihre steuererklärung falsch abgeben.
bitte hilf mir, sie haben mich erpresst. ich soll jeden monat eine bestimmte
zahl dem finanzamt melden. so kann ich meine schulden, die aus nicht ordnungsgemäß versteuerten termingeldgeschäften entstanden sind, abtragen. Hilfe:))


gruß
proxi
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Idefix1:

Proxi, Du Spaßvogel

 
22.02.01 21:49
Also letztes Jahr und wenn es so weiter geht dann auch dieses Jahr hab ich überhaupt keine Probleme mit dem Finanzamt.
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