dass man im eigentlichen Kernbereich ja durchaus wächst.
Ich mein, rechnet man Pulse und C-Media raus, ist man selbst in diesem Krisenhalbjahr leicht gewachsen. Man kann also nicht behaupten, Cegedim hätte ein operatives Problem.
Wenn man aber nur die Umsatzzahlen von Konzern und einzelnen Sparten veröffentlicht, ohne sie als Vorstand zu kommentieren, geschweige denn etwas zu Gewinnentwicklungen zu sagen, dann wird heute halt verkauft. Da hatte Goethe wohl den richtigen Riecher.
Ich muss zugeben, dass ich die Finanzmärkte manchmal nicht mehr verstehe. Eigentlich müsste man nur auf ETFs setzen, am besten von irgendwelchen großen Tecs. Nur habe ich irgendwie fast körperliche Schmerzen, mich diesem Trend einfach anzuschließen. Das widerspricht irgendwie allem weswegen ich an der Börse bin. Bei Einzelwerten im Nebenwertesektor scheint es fast Glück zu sein, ob eine Aktie entdeckt wird und wie sie bewertet wird. Das Thema haben gestern auch Koch+Erichsen in ihrem Gespräch behandelt. Erichsen meinte ja, die Zeiten haben sich eben geändert und man müsse sich anpassen. Irgendwo richtig, aber bei diesen Kursen eine Cegedim zu verkaufen? Wie gesagt, da krieg ich körperliche Schmerzen bei der Vorstellung, vor allem wen ich sehe, wie viele andere Aktien ganz sicher auch nicht besser dastehen oder kommunizieren, aber höher bewertet werden.
the harder we fight the higher the wall