- Wolfgang Ischinger kritisiert Grönland-Debatte in Davos.
- Er meint, die Energie sollte auf die Ukraine gerichtet sein.
- Die Einigung mit Trump ist noch keine Lösung.
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"Da kann man nur sagen: Thema verfehlt", unterstrich Ischinger. "Wir hätten aus Davos ein Signal senden müssen an die russische Seite, dass jetzt endlich Schluss sein muss mit diesem Krieg." Stattdessen habe es einen internen westlichen Streit um Grönland gegeben, der "vollkommen unnötig" und "schädlich" sei. Transatlantisches Porzellan zwischen den Europäern und den Amerikanern sei ganz massiv beschädigt worden.
Einigung mit Trump ist noch keine Lösung
Die Einigung mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump sei aufgrund von drei Faktoren zustande gekommen. Ischinger nannte hier die Androhung europäischer Gegenzölle, das behutsame Vorgehensweise der Europäer, unter anderem des Bundeskanzlers und auch Gegenwind aus den USA selbst. Ischinger betonte aber auch, dass diese Einigung noch keine Lösung sei.
Doppelstrategie ist richtig
Dennoch lobte der MSC-Vorsitzende den Weg, den die EU nun eingeschlagen habe. Diesen bezeichnete er als Doppelstrategie: Man müsse eine militärische Unabhängigkeit von den USA herstellen, den US-Präsidenten jedoch gleichzeitig auch an Bord halten. Schließlich könne man den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ohne ihn derzeit nicht beenden./ram/DP/jha
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