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Cegedim (WKN:895036)


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Cegedim SA 10,00 € +0,20% Perf. seit Threadbeginn:   -54,17%
 
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Cegedim (WKN:895036)

23
30.11.16 19:05
Cegedim (WKN:895036) 955674
L’éditeur de logiciels destinés aux professionnels de la santé avait cédé plus de 7% hier.
Bin mit erster Position rein ... sollte sich lohnen ;-)
Cegedim (WKN:895036) 955674
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Scansoft:

In Richtung

 
27.03.26 11:31
60 Mill. Ebit kann man es in diesem Jahr schaffen, wenn man die 9 Mill. EUR Verlust im Pharmabereich auf break even bringt. Verschuldung kann man dann wil auf 120 Mill. zurückführen, wobei ich immer noch für einen Teilverkauf der HR Softwaresparte wäre um die Verschuldung auf Null zu bringen.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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chicks4free:

Denke dass ein Teil des kurzfristigen

 
27.03.26 15:20
Anstiegs darauf zurückzuführen ist das Schulden ordentlich abgebaut wurden und gestern im Q&A davon gesprochen, dass es wohl Überlegungen gibt, Aktien einzuziehen: "For the next shareholder meeting, we will ask for authorization from the shareholders to be able to make some reduction of capital by using shares the company has acquired" . Dividende ist kein Thema für Gewinnverwendung.  
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truemmer:

Nachtigall ick hör dir trapsen

5
27.03.26 17:08
Die Aussage, man wolle die Ermächtigung zur Kapitalherabsetzung einholen, ist ein klassisches Manöver für ein Delisting-Szenario. Wenn Cegedim eigene Aktien einzieht, sinkt die Gesamtzahl der Aktien. Der prozentuale Anteil der Familie Labrune (FCB) an den Stimmrechten steigt automatisch an. Übrigens ohne dass FCB einen Cent für neue Aktien ausgeben muss.

Aktuell liegt FCB bei ca. 74 % der Stimmrechte. 90% werden für einen Squeez-Out benötigt.

Hauptversammlung am 12. Juni 2026: Dort wird diese Ermächtigung zum Aktieneinzug beschlossen. Es wird spannend sein, wie sich Amiral Gestion hier verhält.

Das Kerngesetz: Die "Loi PACTE" (2019)
Dies ist die wichtigste Rechtsgrundlage. Vor 2019 lag die Schwelle für einen Squeeze-out in Frankreich bei 95 %. Die Loi PACTE (Gesetz Nr. 2019-486) hat diese Hürde massiv gesenkt.

Der Schwellenwert: Ein Mehrheitsaktionär kann die Minderheitsaktionäre nun zwangsweise abfinden, sobald er 90 % des Kapitals UND der Stimmrechte hält.

Anwendbarkeit: Dies gilt sowohl für den regulierten Markt (Euronext Paris) als auch für den organisierten Markt (Euronext Growth), auf dem Cegedim seit Ende 2025 gelistet ist.
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chicks4free:

Die Kapitalherabsetzung

 
27.03.26 19:20
dürfte keinen Einfluss auf die Stimmrechte haben. Die Aktien die Cegedim hält haben kein Stimmrecht, sofern ich das richtig sehe:

www.cegedim.fr/finance/action/Pages/actionnariat.aspx
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halbgottt:

Delisting?

 
01.04.26 13:11
wenn es hier ernsthaft um ein Delisting geben sollte (Achtung: das ist völlig spekulativ, ob es passiert oder nicht, keine Ahnung!!), dann sollte man seine Cegedim Aktien unbedingt behalten.

Die Aktie müsste weiter aufgekauft werden und wenn es soweit sein sollte, müsste den Aktionären ein Abfindungsgebot gemacht werden. Das würde aber ziemlich sicher höher sein als der heutige Aktienkurs.  
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Katjuscha:

sehe ich genauso. Super analysiert von halbgott

 
01.04.26 13:43
the harder we fight the higher the wall
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halbgottt:

Kursentwicklung

 
01.04.26 19:54
über +40% in 8 Handelstagen. läuft super...
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halbgottt:

Ergebnis je Aktie

 
01.04.26 20:46
Immerhin 70 Cents je Aktie,.....
EPS von 0.70 Euro ist für Cegedim-Verhältnisse ja mal nicht so schlecht.
Astroman, 26.03.26 17:43
Das Ergebnis je Aktie, das ist das, was der Markt sehr offensichtlich gut findet. Ergebnis je Aktie ist immer wichtig, ist so. Anders kann ich den Kursverlauf nicht interpretieren, der ist eindeutig. Und die Kurse hier werden in Paris gemacht.
(Delistingsszenarien mal ganz außen vor, diese wären aber auf aktuellem Kursniveau kaum kurzfristig negativ zu werten.)

Weiß jmd, was aus dieser Strafe nach DSGVO Art. 83 geworden ist, posting #8893 von Fehltrader?
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halbgottt:

Kursentwicklung

 
02.04.26 17:51
jetzt sogar +45%!!
schade, mir fehlt(e) der Mut

aber generell ist es wieder mal ein Klassiker. Wenn die Stimmung endlich auf einem völligem Nullpunkt angekommen ist, niemand mehr diskutiert, niemand sich freut, wenn sich der Kurs erholt, dann ist es wirklich sehr oft eine Kaufgelegenheit.

Stimmungsindikatoren sind einfach wichtig, definitiv. Bei Hypoport wird es schätzungsweise noch weitere 1000 Jahre dauern, bis der letzte Optimist ausgestorben ist, zwinkersmiley

Als sich Westwing damals von 54 auf 5 zehnteilte, war das Forum total ausgestorben. Leerverkaufsgebühren lagen bei 25%, total absurd. Der Kurs verdoppelte sich dann ziemlich schnell, dies alles sehr sehr lange vor der jetzigen Hausse (die ich einfach verpasst hatte), aber damals, als die Stimmung auf dem totalem Nullpunkt, völlig klar war, hier gibt es keine Verkäufer mehr, alle Protagonisten die traden sind draußen, da gab es diese einfache Gelegenheit.

Hier bei Cegedim hat es aber auch Gründe, weshalb ich an der Seitenlinie stehen bleibe. Ist ne französische Aktie, wo es mir viel schwerer fällt die Dinge zu recherchieren. Was aus dieser Strafe nach DSGVO Art. 83 geworden ist, keine Ahnung? Bei dt Aktien sind derlei Dinge viel einfacher zu checken.

.
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truemmer:

These:

6
05.04.26 01:29
Kurz gesagt: Das ist kein klassischer Value-Play mehr, sondern ein strukturierter Exit-Case mit klar definiertem Spielfeld.

Operativ liefert Cegedim ein gemischtes Bild. Der Umsatz stagniert bei rund 649 Mio. €, organisch leicht positiv. Das EBITDA ist auf 134,6 Mio. € gestiegen, die Marge verbessert sich sichtbar. Gleichzeitig muss man ehrlich sagen: Ein Teil dieser Verbesserung kommt aus Sondereffekten wie dem INPS-Exit, Steuer-Effekten und niedrigeren Investitionen. Die Cash-Generierung hat sich aber real verbessert, was den Schuldenabbau ermöglicht.

Der größte operative Schwachpunkt bleibt die Gesundheitssparte, insbesondere die Apothekensoftware in Frankreich. Deutlicher Umsatzrückgang, operative Verluste und laufende Restrukturierung. Dazu kommt regulatorischer Druck nach der bestätigten CNIL-Strafe. Das liefert die perfekte Argumentationsbasis für jeden späteren Gutachter, um Bewertungsabschläge zu rechtfertigen.

Der eigentliche Case liegt aber nicht im operativen Geschäft, sondern in der Struktur. Die Familie Labrune kontrolliert über ihre Holding mehr als 60 Prozent des Kapitals und rund 74 Prozent der Stimmrechte. Damit ist jede Hauptversammlung faktisch entschieden. Der Streubesitz ist wirtschaftlich vorhanden, aber machtpolitisch irrelevant.

Der entscheidende Spieler ist Amiral Gestion mit rund 7,8 Prozent am Kapital und etwa einem Fünftel des Free Floats. Ohne Amiral läuft nichts. Sie sind der Preisanker nach oben. Gleichzeitig sind sie ein rationaler Investor und kein Aktivist aus Prinzip. Bedeutet: Sie werden verhandeln, aber nicht ewig blockieren.

Der Wechsel in den Euronext Growth Markt war das stärkste Signal im ganzen Case. Weniger Regulierung, geringere Transparenzanforderungen und mehr Flexibilität für strukturelle Maßnahmen. In Kombination mit Bilanzbereinigung und Schuldenabbau ergibt sich ein klares Bild: Vorbereitung auf ein späteres Delisting oder Übernahmeangebot.

Die Bewertung wirkt auf den ersten Blick absurd günstig. Rund 3x EV EBITDA für ein etabliertes Health-IT-Unternehmen. Vergleichswerte liegen eher bei 7 bis 10x. Aber genau hier liegt der Denkfehler vieler: Dieser Abschlag ist kein Marktfehler, sondern ein Kontrollabschlag plus Illiquiditätsprämie plus Event-Risiko.

Der entscheidende Mechanismus ist der VWAP. In Frankreich orientiert sich ein Übernahmeangebot stark am Durchschnittskurs der letzten Monate plus moderater Prämie. Wenn die Aktie also längere Zeit zwischen 11 und 14 Euro handelt, wird ein Angebot bei 15 bis 16 Euro völlig regelkonform sein, selbst wenn der fundamentale Wert doppelt so hoch liegt.

Daraus ergibt sich ein realistisches Szenario:

Unter 14,50 Euro wird es schwer, Amiral ins Boot zu holen. Über 17 Euro wird es für die Familie unnötig teuer. Die wahrscheinlichste Zone liegt deshalb im Bereich 15 bis 16,50 Euro. Alles darüber braucht externe Bieter, was bei der Stimmrechtsstruktur eher unwahrscheinlich ist.

Zeitlich ist Geduld gefragt. 2026 dürfte weiter Aufbauphase sein mit stabilisiertem Kurs und niedriger Volatilität. Ein konkretes Angebot ist realistisch eher 2027, ein Squeeze-out danach.

Was heißt das für die Strategie:

Einstiege unter 12 Euro sind attraktiv, weil Downside durch die Struktur begrenzt ist. Zwischen 14 und 15 Euro sollte man anfangen, Risiko rauszunehmen. Oberhalb von 15 Euro wird das Chance Risiko Verhältnis zunehmend schlechter, weil man sich direkt in Richtung des möglichen Angebotspreises bewegt.

Wichtigster Punkt zum Schluss: Wer hier auf 20 Euro plus spekuliert, spielt das falsche Spiel. Der Markt wird den fundamentalen Wert nicht freilegen. Der Exit wird von der Mehrheitsaktionärsstruktur definiert, nicht vom Multiple.

Fazit: Kein klassisches Investment mehr, sondern ein kontrollierter Arbitrage Case mit klarer Bandbreite, klaren Akteuren und klaren Regeln.
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halbgottt:

über 13 Euro

 
09.04.26 08:56
Kursentwicklung ist wirklich sehr gut!
es hat vieles zusammengepasst, der Kurs war absurd abverkauft, 10 Jahrestief und daß er sich auch mal erholen könnte, war von daher nicht unwahrscheinlich. dann kamen aber die Zahlen, die ohne wenn und aber deutlich besser als erwartet waren, der Kurs reagierte unmittelbar genau darauf und tut es weiterhin
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truemmer:

1Q

2
23.04.26 19:06
Konzernumsatz: 159,6 Mio. € (–1,0 % berichtet, –0,8 % auf vergleichbarer Basis).

Ausblick: Unverändert. Das Management hält an der Prognose eines organischen Wachstums von über 2 % für das Gesamtjahr 2026 fest.

Lichtblick Business Services (+3,2 % organisch): Getrieben durch HR-Software und e-Business in Frankreich. Dies ist der Kern der "neuen" Cegedim, der die Bewertung stützen soll.

Sorgenkind Healthcare Professionals (–2,2 % organisch): Hier schlägt die laufende Restrukturierung der französischen Apothekersparte weiterhin negativ zu Buche.

Sondereffekt (CEGEDIM hat anscheinend eine ganze Pipeline davon)  Cloud & Support (–25,4 %): Dieser massive Einbruch war laut Unternehmen erwartet und resultiert aus der Beendigung eines großen Outsourcing-Vertrags.

Der heutige Bericht ist kein "Game Changer" für die operative Story, aber er festigt das Arbitrage-Szenario. Die Bilanzbereinigung geht weiter, während der Kurs durch die schwache Apothekersparte  und regelmäßige Sondereffekte am Boden gehalten wird. Ideal für einen Großaktionär, der den Rest des Unternehmens günstig einsammeln will.
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truemmer:

Erweiterung der These:

6
23.04.26 19:28
Jean-Claude Labrune ist über 75 Jahre alt. Sein Ziel ist es offensichtlich, das Lebenswerk Cegedim ohne die regulatorischen Fesseln einer börsennotierten Aktiengesellschaft an die nächste Generation zu übergeben.

Bevor das Unternehmen privatisiert wird, werden die Leichen aus dem Keller geräumt, damit die Nachfolger eine saubere Struktur übernehmen:

- INPS-Verkauf: Die verlustbringende britische Tochter wurde abgestoßen.
- Apotheken-Restrukturierung: Der massive Stellenabbau (PSE) in der Sparte Professionnels de Santé drückt zwar kurzfristig auf die Stimmung, bereinigt aber die Kostenstruktur für die Zukunft.
- IP-Box-Effekte: Die steuerliche Optimierung sorgt für einen Cash-Boost, der den Schuldenabbau beschleunigt.

Lästig sind für einen Familienpatriarchen vor allem drei Dinge: Publizitätspflichten, kritische Fragen auf Hauptversammlungen und die Notwendigkeit, Gewinne zu teilen.

Euronext Growth: Der Wechsel in dieses Segment war der erste Schritt, um die Sichtbarkeit zu reduzieren und die regulatorische Last zu senken.

Aktieneinzug: Die für den 12. Juni geplante Maßnahme ist das chirurgische Instrument, um den Streubesitz ohne großen Kapitaleinsatz der Familie zu verkleinern.

Squeeze-out als Ziel: Sobald die 90 %-Schwelle erreicht ist, werden die restlichen Aktionäre per Zwangsabfindung vor die Tür gesetzt. Das Unternehmen gehört dann wieder zu 100 % der Familie.

Der „Alte“ will aber nicht mehr zahlen als unbedingt nötig. Deshalb kommen ihm die schwachen operativen Nachrichten (wie der organische Umsatzrückgang von 0,8 % in Q1 2026) sehr gelegen. Sie halten den Kurs am Boden und drücken den Durchschnittswert (VWAP), an dem sich die Abfindung orientieren muss.

Die Familie nutzt das Geld der Firma (Cashflow), um die Firma für sich selbst zurückzukaufen. Am Ende steht ein saniertes, hochprofitables Softwarehaus, das die Söhne oder Töchter abseits der öffentlichen Beobachtung führen können.

Du bist für die Labrunes ein Kostenfaktor in der Bilanz, den es wegzurationalisieren gilt.

Der Hebel ist Amiral Gestion. Wenn die sich nicht mit einem „Appel und einem Ei“ abspeisen lassen, muss die Familie am Ende doch einen fairen Preis im Bereich von 15 bis 16,50 € auf den Tisch legen, um die absolute Kontrolle zu erlangen. Es ist ein Geduldsspiel gegen einen Patriarchen, der seine Nachfolge regelt.
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truemmer:

wichtig für die HV

3
09.05.26 13:41
Im Rahmen der Hauptversammlung am 12. Juni ist das Abstimmungsverhalten von Amiral Gestion zum Aktieneinzug das entscheidende Signal.

Obwohl die Familie Labrune (FCB) über die absolute Stimmenmehrheit verfügt , wäre eine explizite Zustimmung von Amiral als politische Friedenserklärung für einen reibungslosen Prozess ohne juristische Anfechtungen zu werten. Dies wäre ein Indiz dafür, dass im Hintergrund bereits eine Einigung über den künftigen Exit-Preis erzielt wurde oder man auf einem guten Weg dorthin ist.

Es bleibt spannend.
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snug_hoodie:

Exit Preis

 
11.06.26 17:52
Meine Glaskugel erwartet morgen keine nennenswerte Aufwärts-Bewegung, weil sie Cegedim und dem Umfeld eigentlich nicht zutraut, dass man bei den entscheidenden Informationen so dicht halten kann, dass dann nicht ein paar Tage vorher schon von kleineren Interessensgruppen hochgekauft wird.

Niedriger Umsatz und ausbleibender Wind unter den Flügeln ist da kein gutes Zeichen.

Ich freue mich aber, wenn es morgen anders kommen sollte.
Antworten
truemmer:

ok, Zermürbung...

6
17.06.26 22:15
Amiral Gestion hält rund 1,1 Millionen Aktien. Bei der HV am Freitag waren knapp 10,28 Millionen Aktien anwesend oder vertreten. Da Großaktionäre ihre Stimmen fast immer vollzählig einbringen, machen die 2.182.259 Gegenstimmen klar, dass Amiral Gestion gemeinsam mit anderen unzufriedenen Minderheitsaktionären geschlossen gegen den Aktieneinzug gestimmt hat.

Die Familie Labrune (FCB) hat die Resolution mit ihren eigenen ~74 % der Stimmrechte zwar formal durchgedrückt (da für eine AGE in Frankreich eine 2/3-Mehrheit, also 66,6 %, reicht). Aber... der Hinterzimmer-Deal steht definitiv (noch?) nicht. Es wird schon einen Grund haben warum einen Tag vor der HV TP ICA ein 20,- € Kursziel  ausgerufen haben.

Das wird dann doch eine auf Zermürbung auslaufende Geschichte werden bei der beide Seiten nun genug Zeit zum schwitzen haben.  Der Kurs wird sich auf diesem Niveau mit niedriger Volatilität festfahren, da der Free Float ausgetrocknet ist.

Willkommen in der französischen Familien Smal-Cap Welt.

Nach der HV gehe ich davon aus, dass bis Mitte 2027 hier nichts mehr passieren wird.  Und schicke meine Aktien in den vorzeitigen Winterschlaf.  Es bleibt ein Geduldsspiel, dass ich persönlich mitspielen werde.  
Antworten
snug_hoodie:

Cegedim ist ein Tagesgeldkonto

 
24.06.26 10:12
Wenn man jetzt Kapital relativ Crash- und Inflationssicher parken möchte, kann man es hier guten Gewissens für ein Jahr in Cegedim binden. Selbst bei einem konservativ geschätzten Exit von nur 12 EUR wären das 5,26% p.a., da kann man nicht meckern.

Die Opportunitätskosten des einen ist das Risk Management des Anderen.  
Antworten
simplify:

Delisting

 
02.07.26 00:03
Denke eher das Delisting steht an und dann gibt es von den windigen Labrunes ein 3 Monatsdurchschnittsangebot. Und dann hört man von denen nichts mehr wenn man nicht annimmt.
Antworten
xy0889:

Cegedim

 
02.07.26 08:33
wie sind eig. die erwartungen an das EPS hier? ... bei Marketscrenner steht ja eine erwartung von 1,40 was .. aber das wurde ja dann mit 70 ct. im letzten Geschäftsjahr auch bei weiten schon nicht geschafft ..  
Antworten
simplify:

Situation

3
02.07.26 13:33
Die Bewertung ist günstig, das operative Geschäft fängt sich langsam – und trotzdem schmiert der Kurs völlig ab. Für mich ist klar: Die Labrunes speisen die Kleinaktionäre eiskalt ab. Erst der aus meiner Sicht vorgeschobene Wechsel in ein tieferes Börsensegment, dann der Einzug eigener Aktien, um den eigenen Anteil am Kuchen zu erhöhen. Das sind die klassischen Vorbereitungen für ein Delisting. Frankreich zeigt sich hier mal wieder als absolute Wüste für Aktionäre.
Wer will eine französische Aktie nach einem Delisting noch im Depot haben? Das Delisting ist dabei noch nicht einmal das Endspiel, sondern nur der Beginn einer langen Durststrecke. Was macht man, wenn das Angebot kommt? Als leidgeprüfter Cegedim-Aktionär hofft man mit fettem Minus im Depot schon fast demütig auf ein kleines Trostpflaster über dem Börsenkurs.
Ich vermute, die Labrunes werden sich am Drei-Monats-Durchschnitt orientieren – und der sinkt gerade gewaltig. Da werden viele wackelige Beine bekommen und lieber die Krümel nehmen, statt den harten Weg durch die Wüste anzutreten. Der Rest wird zermürbt, bis die Squeeze-out-Schwelle erreicht ist. Warum mehr bezahlen, wenn es billiger geht? Das Management hat den Aktionären nie etwas gegeben, Cegedim ist die Definition einer Loser-Aktie. Am Ende diktiert das Gesetz, dass der faire Wert dem (derzeit kollabierenden) Börsenkurs entspricht – und die Großaktionäre nutzen diese Ineffizienz schamlos aus.
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xy0889:

im endeffekt ist das trotzdem ein

 
03.07.26 10:35
Trauerspiel hier .. einfach den Msci World nehmen und das Ding in Tonne .. ich glaub ich bin soweit .. bin mit kleineren unterbrechungen jetzt 10 jahre an bord .. katastrophe hier .. kann ja dann steigen wenn ich als zäher investor das handtuch werfe ;D
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Mitsch:

Trauerspiel

 
03.07.26 12:30
Jetzt verkaufen macht aber irgendwie auch keinen Sinn mehr. Hängt natürlich auch stark von der Positionsgröße ab. Aber generell sollte man ja in solche Aktie eh höchstens einen kleinen Depotanteil stecken. Für mich jedenfalls ein Grund mehr, nicht mehr in Frankreich zu investieren.  
Antworten
simplify:

Was heißt in solche Aktien?

 
03.07.26 19:09
Du meinst in Aktien, wo man im Rückblick sieht, dass die Karotte immer nur schön geleuchtet hat und der Kurs ins Bodenlose fiel.
Antworten
simplify:

Labrunes

 
03.07.26 19:13
Die werden uns bis zur Unterhose ausziehen. Den verbliebenen Großaktionär gleich mit.
Antworten
Mitsch:

@simplify

 
03.07.26 20:35
Solche Aktien sind z.B. französische Nebenwerte. Oder auch die Kategorie Aktien, bei denen man nicht weiß, wie seriös denn das Management überhaupt ist. Such's dir aus.  
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