Der Stahlstreit geht in die nächste Runde. Eine Woche nach Einführung der US-Schutzzölle für Stahlprodukte hat die EU ihrerseits Importbeschränkungen zur Sicherung der eigenen Branche erlassen.
Brüssel - Die Europäische Kommission soll am Mittwoch umfassende Schutzzölle beschlossen haben. Das berichten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Kommissionskreise.
Mit Kontingenten und Zöllen von bis zu 26 Prozent soll die EU vor der Einfuhr von etwa 15 Millionen Jahres-Tonnen Stahl geschützt werden, die sonst aus Drittländern in die USA gegangen wären. Werden die EU-Kontingente überschritten, werden in 15 Produktkategorien Zölle erhoben. Das bisherige Import-Niveau von rund 26 Millionen Tonnen Stahl jährlich will die EU nicht antasten. Nach früheren Angaben sollen die Maßnahmen am 3. April in Kraft treten.
Die Kommission erließ die Beschränkungen vorläufig mit einer Dauer von bis zu 200 Tagen. Die USA erheben seit vergangenem Mittwoch für drei Jahre Schutzzölle von bis zu 30 Prozent auf bestimmte Stahlprodukte. Die Europäische Union sieht sich als "Hauptopfer" dieser Entscheidung und befürchtet einen Schaden von 2,4 Milliarden Dollar.
Brüssel - Die Europäische Kommission soll am Mittwoch umfassende Schutzzölle beschlossen haben. Das berichten Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Kommissionskreise.
Mit Kontingenten und Zöllen von bis zu 26 Prozent soll die EU vor der Einfuhr von etwa 15 Millionen Jahres-Tonnen Stahl geschützt werden, die sonst aus Drittländern in die USA gegangen wären. Werden die EU-Kontingente überschritten, werden in 15 Produktkategorien Zölle erhoben. Das bisherige Import-Niveau von rund 26 Millionen Tonnen Stahl jährlich will die EU nicht antasten. Nach früheren Angaben sollen die Maßnahmen am 3. April in Kraft treten.
Die Kommission erließ die Beschränkungen vorläufig mit einer Dauer von bis zu 200 Tagen. Die USA erheben seit vergangenem Mittwoch für drei Jahre Schutzzölle von bis zu 30 Prozent auf bestimmte Stahlprodukte. Die Europäische Union sieht sich als "Hauptopfer" dieser Entscheidung und befürchtet einen Schaden von 2,4 Milliarden Dollar.