Der IT-Riese IBM hat im abgelaufenen zweiten Quartal einen Nettogewinn von 1,14 Dollar je Aktie erwirtschaftet. Ohne Abschreibungen und positive Sondereffekte wurden 1,85 Milliarden Dollar oder 1,12 Dollar pro Aktie verdient. Im Vorjahr hatte der Gewinn bei 1,74 Milliarden Dollar gelegen. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar zurück. Bereinigt um den Verkauf der PC-Sparte hätte sich hier aber ein Zuwachs um 6 Prozent ergeben.
Wie das Unternehmen mitteilte, wurde im Zusammenhang mit Restrukturierungen und Personalabbau ein Abschreibungsschritt über 72 Cents je Aktie vorgenommen. Dagegen hatte der Verkauf des PC-Bereichs an Lenovo einen Sondergewinn von 45 Cents je Aktie erbracht. Weitere Sondereffekte spülten noch einmal 29 Cents je Aktie in die Kassen.
Am Markt hatte man laut Thomson First Call im Durchschnitt mit 1,03 Dollar je Aktie Gewinn bei 21,9 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Im nachbörslichen Handel klettern IBM aktuell um 3,2 Prozent nach oben auf 84,50 Dollar.