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Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!


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Tony Ford:

Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!

200
23.06.11 21:37
Alle Diskussionen zum Bitcoin bitte in folgenden Thread:
http://www.ariva.de/forum/Bitcoins-442539

Dieser Thread soll lediglich die Kursperformance im Auge behalten und von Zeit zu Zeit werde ich auch immer wieder mal Charts rein stellen.

Aktueller Kurs: 13€ / BTC
Kursziel (3 Jahre): 500€ / BTC ;-)

Meiner Meinung nach könnten/dürften wir eine Kursrally bei den Bitcoins sehen, wie wir sie zuletzt wohl nur bei den Internetaktien bis 2000 sahen.

Die weltweite Geldmengenausweitung und Verschuldung schreit förmlich nach alternativen Geldanlagen und Währungen.

Der gigantische Run auf Bitcoins seit Ende letzten Jahres zeigt, dass wir am Anfang einer gigantischen Kursrally stehen könnten.

Stelle man sich mal vor, Bitcoins würden sich als ein alternatives Zahlungsmittel neben Paypal bei ebay & Co. durchsetzen, was würde dies wohl für den Kurs bedeuten?

Dazu ein Rechenbeispiel:

Es existieren bis 2033 lediglich 21mio. Bitcoins.  

Würde sich der Bitcoin ähnlich durchsetzen wir Facebook oder Google, so wäre es sicherlich nicht zu vermessen, wenn man auf Sicht von 5 Jahren ca. 200mio. Bitcoin-Nutzer rechnen würde.

Wenn nun jeder Bitcoin-Nutzer im Schnitt 100€ auf seinem Bitcoin-Konto lagern würde, so würde dies ein Marktvolumen von 20mrd.€ !! bedeuten.

Auf den Kurs gerechnet wären dies ca. 1000€.

Hierbei sei zu beachten, dass diese Rechnung mit den 21mio. BTC gemacht ist, zu diesem Zeitpunkt aber nur 10mio. BTC existieren werden.


Da der BTC bis zu 10E-8 teilbar ist, wäre ein solch hoher Wert kein Problem und würde die Funktionalität des BTCs nicht stören.

Fazit:

Ich rechne damit, dass sich der BTC gegen den Widerstand der Banken durchsetzen wird, wenngleich das Bankengeld bzw. Buchgeld sicherlich noch eine ganze Weile das primäre Geldsystem bleiben wird.

Verhindern wird man diese Bewegung nicht können, denn  wie will den Handel mit BTCs verbieten?

http://www.ariva.de/forum/...uchgeld-442539?pnr=10861996#jump10861996

Möge die Party beginnen ;-)
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Feodor:

Es ist immer wieder faszinierend...

 
02.06.26 16:44

... wie aus Strategy mittlerweile der angebliche Träger des gesamten Bitcoin-Marktes gemacht wird.

Wenn Bitcoin tatsächlich nur wegen Strategy funktionieren würde, dann wäre das Ganze schon vor Jahren gescheitert. Bitcoin existiert seit 2009, Strategy kauft erst seit 2020 aggressiv BTC.
Genesis Block: en.bitcoin.it/wiki/Genesis_block
Aktuelle Bestände von Strategy: www.strategy.com/purchases

Außerdem verstehe ich die Logik nicht ganz. Einerseits heißt es, Strategy habe den Markt künstlich nach oben getrieben. Andererseits soll es angeblich keine echten Käufer geben. Wer hat denn dann die Milliarden in die Spot-ETFs gesteckt?
ETF-Zuflüsse: farside.co.uk/bitcoin-etf-flow-all-data/

Und selbst wenn Strategy irgendwann größere Mengen verkaufen würde: Die Bitcoin werden nicht verbrannt, sie wechseln den Besitzer. Genau das passiert an jedem Markt, jeden Tag.
Für mich klingt das ein bisschen wie die Untergangsprognosen der letzten 15 Jahre. Mal waren es die Miner, mal China, mal Mt. Gox, mal FTX und jetzt eben Strategy.

Bitcoin läuft trotzdem weiter. Block für Block. Jahr für Jahr.
Bitcoin Whitepaper: bitcoin.org/bitcoin.pdf

Ich glaube eher, manche unterschätzen, wie groß Bitcoin inzwischen geworden ist. Wenn ein einzelnes Unternehmen angeblich den gesamten Markt tragen soll, dann spricht das für mich nicht gegen Bitcoin, sondern eher dafür, dass die Kritiker Bitcoin immer noch durch die Brille von 2015 betrachten.
Antworten
philipo:

angesprochen

 
02.06.26 16:49
Philipp, mal ehrlich ...

... wenn es so einfach wäre, hätten wir hier nur Multimillionäre sitzen. :)

Natürlich war ein Verkauf am Hoch rückblickend richtig. Die entscheidende Frage ist aber: Wer hat damals wirklich verkauft und wer hat anschließend den Wiedereinstieg getroffen?

Ich habe in den letzten Jahren unzählige Beiträge gelesen, die Bitcoin bei 3.000 $, 15.000 $, 30.000 $ und 60.000 $ für erledigt erklärt haben. Trotzdem steht Bitcoin heute deutlich höher als in den meisten dieser Phasen.
Historische Kursentwicklung: https://www.coingecko.com/en/coins/bitcoin

Die angebliche „Ernüchterung“ sehe ich auch nicht. Für mich sieht Ernüchterung anders aus. Heute halten börsennotierte Unternehmen Hunderttausende Bitcoin, Vermögensverwalter bieten Spot-ETFs an und Staaten beschäftigen sich mit Bitcoin.
ETF-Daten: https://farside.co.uk/bitcoin-etf-flow-all-data/

Was die sinkende Volatilität angeht: Das wäre für mich eher bullish als bearish. Wenn ein Vermögenswert größer wird, nimmt die Volatilität zwangsläufig ab. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Reife.
Ich habe lieber einen Bitcoin, der sich Schritt für Schritt als globaler Wertspeicher etabliert, als einen, der jeden Monat 50 % rauf und runter springt.

Für mich ist das eigentliche Problem vieler Kritiker, dass sie Bitcoin immer noch wie ein Casino betrachten, während er sich zunehmend wie ein ernstzunehmender Vermögenswert verhält.
Und genau das ist langfristig optimistisch.
Feodor, 02.06.26 16:32
auch du fühlst dich wohl immer angesprochen???
das was du schreibst ist alles richtig.

ich meine,wer zeit hat, sollte den btc. treu bleiben,wer geld verdienen will und nicht halbes jahrzehnt warten möchte ,bis sich der btc.evtl. verdoppelt,der ist hier einfach vollkommen falsch.

man muss einfach akzeptieren,das man für den  btc. einen sehr langem atem braucht und das ist okay ,wer damit leben kann.

hätte ich vor 2jahren auf den btc. gesetzt dann wäre ich heute wo???

lg.
Antworten
Feodor:

Naja, philipo...

 
02.06.26 17:00
angesprochen
auch du fühlst dich wohl immer angesprochen???
das was du schreibst ist alles richtig.

ich meine,wer zeit hat, sollte den btc. treu bleiben,wer geld verdienen will und nicht halbes jahrzehnt warten möchte ,bis sich der btc.evtl. verdoppelt,der ist hier einfach vollkommen falsch.

man muss einfach akzeptieren,das man für den  btc. einen sehr langem atem braucht und das ist okay ,wer damit leben kann.

hätte ich vor 2jahren auf den btc. gesetzt dann wäre ich heute wo???

lg.
philipo, 02.06.26 16:49

... wenn du direkt auf meinen Beitrag antwortest, dann werde ich wohl kaum völlig falsch liegen mit der Annahme, dass du zumindest auch mich meinst. :)

Inhaltlich bin ich aber gar nicht so weit von dir entfernt. Natürlich braucht man bei Bitcoin Geduld. Das war schon immer so.

Was ich nur nicht verstehe: Du tust gerade so, als wäre Geduld bei Bitcoin etwas Negatives. Für mich ist eher das Gegenteil der Fall. Wer vor zwei Jahren gekauft hat, als Bitcoin im Bereich von rund 25.000 bis 30.000 US-Dollar notierte, sitzt heute auf einem deutlichen Plus.
Historische Kursdaten: www.coingecko.com/en/coins/bitcoin

Und genau da liegt für mich der Denkfehler vieler Kritiker. Wenn sich ein Vermögenswert in zwei Jahren mehr als verdoppelt, wird gefragt, warum er sich nicht noch schneller verdoppelt hat.
Bitcoin wird oft gleichzeitig vorgeworfen, zu volatil zu sein und nicht schnell genug zu steigen. Beides zusammen passt für mich nicht wirklich.

Außerdem: Niemand wird gezwungen, fünf oder zehn Jahre zu warten. Aber die erfolgreichsten Bitcoin-Investoren waren historisch meistens nicht die, die jede Bewegung traden wollten, sondern die, die langfristig gehalten haben.
Bitcoin ist seit 2009 von praktisch null auf einen Vermögenswert mit einer Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar gewachsen:
Genesis Block: en.bitcoin.it/wiki/Genesis_block
Bitcoin Whitepaper: bitcoin.org/bitcoin.pdf

Für mich klingt das nicht nach einem „zähen Geschäft“, sondern nach einer der erfolgreichsten Anlagegeschichten der letzten 15 Jahre.
Die eigentliche Frage ist für mich eher: Wie viele Menschen haben Bitcoin bei 1.000 $, 10.000 $, 30.000 $ und 60.000 $ für zu teuer gehalten – und sagen heute immer noch, dass sich das Warten angeblich nicht gelohnt hat? :)  
Antworten
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#232997

Carizonachris:

Den Wertspeicher verstehen

 
02.06.26 17:36
Halt nur ganz wenige. Bester Inflationsschutz ever

1BTC gleich 1BTC 4ever
Wenn man das weiß hat man schon gewonnen
Antworten
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#232999

ZypernExpat:

Das ist ja eine großartige Erkenntnis,

3
02.06.26 19:05
1 BTC ist 1 BTC!    Das hilft aber leider nur dem, der alle seine Rechnungen, Steuern und Abgaben in BTC bezahlen kann. Wer das nicht kann, sollte den Kurs des BTC vielleicht lieber im Auge behalten.
Übrigens, mit meinen Vorhersagen liege ich immer zu 100% richtig, und bei Mini ist das tatsächlich auch der Fall. Das kann jeder schaffen, man muss die Vorhersagen lediglich mit einem "oder" verknüpfen.
Antworten
philipo:

btc.

 
02.06.26 19:55
ist doch das langweiligste assets was es gibt.
wenn interessiert das heute/aktuell,wie der kurs entstanden ist bzw. woher er kommt.
die,die damals in den anfängen dabei waren und etwas geduld hatten,sind wahrscheinlich jetzt steinreich geworden,gut so.

es zählt doch nur heute und jetzt und nicht was mal war.
der btc. kurs ist in meinen augen seit 2-3 jahren ein vollkatastrophe, als invest.

was langfristig sein wird/könnte,wen interessiert das schon??
selbst etfs,reserve,unternehmenskäufe etc. haben den kurs nicht wesentlich abstürzen lassen,aber eben auch nicht entscheidend steigen lassen.
ich investiere nur dort,wo relativ kurz/mittefristig was zu holen ist.
was sein könnte,würde,kann ich mir nicht leisten und auch die zeit ist ein feind der meine geduld frist.

lg.

Antworten
Feodor:

Jetzt bin ich verwirrt...

4
02.06.26 20:39
btc.
ist doch das langweiligste assets was es gibt.
wenn interessiert das heute/aktuell,wie der kurs entstanden ist bzw. woher er kommt.
die,die damals in den anfängen dabei waren und etwas geduld hatten,sind wahrscheinlich jetzt steinreich geworden,gut so.

es zählt doch nur heute und jetzt und nicht was mal war.
der btc. kurs ist in meinen augen seit 2-3 jahren ein vollkatastrophe, als invest.

was langfristig sein wird/könnte,wen interessiert das schon??
selbst etfs,reserve,unternehmenskäufe etc. haben den kurs nicht wesentlich abstürzen lassen,aber eben auch nicht entscheidend steigen lassen.
ich investiere nur dort,wo relativ kurz/mittefristig was zu holen ist.
was sein könnte,würde,kann ich mir nicht leisten und auch die zeit ist ein feind der meine geduld frist.

lg.

philipo, 02.06.26 19:55


... Bitcoin war angeblich erst viel zu volatil, dann zu riskant, dann eine Blase, dann tot, und jetzt ist er plötzlich zu langweilig.
Vor ein paar Jahren stand Bitcoin noch im Bereich von 25.000 Dollar. Heute deutlich höher.
Historische Kursdaten:
www.coingecko.com/en/coins/bitcoin

Aber klar, was sind schon solche Details. Hauptsache, das Investment hat sich nicht innerhalb von 14 Tagen verdreifacht. Dann ist es natürlich eine „Vollkatastrophe“. 
Und der Satz „was langfristig sein wird, interessiert doch niemanden“ gefällt mir besonders gut. Genau deshalb werden Vermögen ja bekanntlich durch Geduld, langfristiges Denken und Zinseszins aufgebaut ... ach nein, Moment. 
Bitcoin läuft übrigens seit 2009 ohne Pause weiter.
Genesis Block:
en.bitcoin.it/wiki/Genesis_block

Für mich klingt das ein bisschen so, als würdest du einem Marathonläufer vorwerfen, dass er auf den ersten 100 Metern nicht schnell genug war.
Aber immerhin sind wir uns bei einem Punkt einig: Wer heute noch schnelle 10x-Gewinne sucht, hat vermutlich andere Erwartungen als jemand, der versteht, warum ein auf 21 Millionen Einheiten begrenzter Vermögenswert überhaupt existiert.
Bitcoin Whitepaper:
bitcoin.org/bitcoin.pdf

Ich glaube, dein eigentliches Problem ist nicht Bitcoin. Dein Problem ist, dass Bitcoin sich weigert, sich an deinen persönlichen Zeithorizont anzupassen.
Ich habe jedenfalls selten erlebt, dass ein Asset gleichzeitig als zu gefährlich, zu volatil, zu teuer, zu billig und jetzt auch noch als zu langweilig bezeichnet wird. Das schafft eigentlich nur Bitcoin. 
Antworten
nouveau_riche:

sachliche Diskussion

 
03.06.26 07:53
Guten Morgen,

bei vielen Autoren schätze ich den sachlichen Stil und die logische Kette der Argumentation. Danke dafür!

Wo ich mir aber heute Morgen ein Feedback wünsche: Ich sehe gerade die 66,9 blinken und überlege, ob wir irgendeine Erkenntnis für den Gesamtmarkt daraus entnehmen können.

Viele Grüße
NR
Antworten
Feodor:

Guten Morgen NR...

 
03.06.26 10:33
sachliche Diskussion
Guten Morgen,

bei vielen Autoren schätze ich den sachlichen Stil und die logische Kette der Argumentation. Danke dafür!

Wo ich mir aber heute Morgen ein Feedback wünsche: Ich sehe gerade die 66,9 blinken und überlege, ob wir irgendeine Erkenntnis für den Gesamtmarkt daraus entnehmen können.

Viele Grüße
NR
nouveau_riche, 03.06.26 07:53


... aus den 66.900 Dollar allein würde ich keine große Markterkenntnis ableiten.
Was ich bemerkenswert finde: Vor wenigen Jahren haben viele erklärt, Bitcoin würde nach jedem Crash verschwinden. Heute diskutieren wir darüber, ob 66.900 Dollar hoch oder niedrig sind.
Historische Kursdaten: www.coingecko.com/en/coins/bitcoin

Für mich zeigt das vor allem, wie stark Bitcoin mittlerweile geworden ist. Trotz Zinserhöhungen, FTX, Bankenkrisen und unzähliger negativer Schlagzeilen notiert Bitcoin immer noch nahe früherer Allzeithochs.
Bitcoin existiert seit 2009 und läuft unverändert weiter: en.bitcoin.it/wiki/Genesis_block

Meine Erkenntnis wäre daher: Nicht die 66.900 Dollar sind interessant, sondern dass Bitcoin auf diesem Niveau inzwischen fast schon als normal wahrgenommen wird. Das hätte vor ein paar Jahren kaum jemand geglaubt.
Antworten
Highländer49:

Bitcoin

 
03.06.26 10:44
Der jüngste Kursrückgang von Bitcoin hat die Diskussion über die weitere Entwicklung der weltweit größten Kryptowährung neu entfacht. Während viele Investoren Kursrücksetzer traditionell als Gelegenheit zum Nachkauf betrachten, mehren sich zugleich die Stimmen, die vor einer zu optimistischen Interpretation der aktuellen Marktlage warnen.
www.finanznachrichten.de/...st-jetzt-eigentlich-sache-486.htm
Antworten
Highländer49:

Bitcoin

 
03.06.26 11:05

Der Bitcoin hat sich am Mittwoch nach dem jüngsten Kursrutsch stabilisiert. Der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung kostete im frühen Handel auf der Handelsplattform Bitstamp rund 67.000 Dollar. In der Nacht auf Mittwoch war der Bitcoin zwischenzeitlich bis auf rund 65.000 Dollar (Dollarkurs) und damit den tiefsten Stand seit Ende März gefallen. Zu Wochenbeginn war die Kryptodevise zeitweise noch rund 74.000 Dollar wert.
Experten begründeten den starken Kursrückgang seit Montag um bis zu fast 9.000 Dollar oder zwölf Prozent unter anderem mit Verkäufen des Krypto-Investors Strategy. Dieser ist der größte institutionelle Anleger von Bitcoin und gilt als wichtiger Trendsetter in dem Markt.

Die Transaktion im Wert von 2,5 Millionen Dollar war der erste Verkauf seit 2022. Das ist im Vergleich zur Marktkapitalisierung des Bitcoin von mehr als 1,3 Billionen Dollar sehr wenig, erwischte aber die Investoren auf dem falschen Fuß. Für Anleger sei dies eine Hiobsbotschaft in einer ohnehin fragilen Marktphase, bestehend aus Inflations-, Zins- und geopolitischen Sorgen gewesen, hatte Analyst Timo Emden von Emden Research am Dienstag in einem Marktkommentar dazu geschrieben.

Entscheidend sei die Signalwirkung und nicht die Größe des Verkaufs. "Gerade in einem nervösen Marktumfeld können derartige Nachrichten die Risikoaversion der Anleger verstärken."


Seit Ende vergangenen Jahres ist der Wert des Bitcoin um fast ein Viertel gesunken. Bereits 2025 hatte der Bitcoin um rund sechs Prozent nachgegeben. Es war den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erst das vierte Verlustjahr in der Geschichte der Digitalwährung, die es erst seit 2009 gibt. Seit dem Rekordhoch im Oktober vergangenen Jahres von mehr als 126.000 Dollar ist der Kurs um fast die Hälfte gefallen.
Längerfristig gesehen ist der Bitcoin allerdings weiter eine der erfolgreichsten Anlageklassen. Seit dem Start der Digitalwährung hat der Kurs kräftig zugelegt. So hatte er in den Anfangsjahren im Cent-Bereich gelegen. Auch in den Jahren danach lag die Notierung lange im dreistelligen Dollar-Bereich. Richtig rasant ging es ab Ende 2012 nach oben. In diesem Zeitraum stieg der Kurs um das 5.000-Fache.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/news/...nach-kursrutsch-bei-rund-67-000-12025175

Antworten
philipo:

strategy

2
03.06.26 13:34
Guten Morgen NR...


... aus den 66.900 Dollar allein würde ich keine große Markterkenntnis ableiten.
Was ich bemerkenswert finde: Vor wenigen Jahren haben viele erklärt, Bitcoin würde nach jedem Crash verschwinden. Heute diskutieren wir darüber, ob 66.900 Dollar hoch oder niedrig sind.
Historische Kursdaten: https://www.coingecko.com/en/coins/bitcoin

Für mich zeigt das vor allem, wie stark Bitcoin mittlerweile geworden ist. Trotz Zinserhöhungen, FTX, Bankenkrisen und unzähliger negativer Schlagzeilen notiert Bitcoin immer noch nahe früherer Allzeithochs.
Bitcoin existiert seit 2009 und läuft unverändert weiter: https://en.bitcoin.it/wiki/Genesis_block

Meine Erkenntnis wäre daher: Nicht die 66.900 Dollar sind interessant, sondern dass Bitcoin auf diesem Niveau inzwischen fast schon als normal wahrgenommen wird. Das hätte vor ein paar Jahren kaum jemand geglaubt.
Feodor, 03.06.26 10:33
für 2,5mio. btc. verkauft und der wert ging ohne gegenwähr nach unten und das obwohl die summe lächerlich klein im vergleich zu der MK des btc. ist.
das sollte dann doch zu denken geben.

lg.
Antworten
Carizonachris:

#007 das ist auch mein Gedanke

3
03.06.26 14:15
denke - Gox hat auch schon ordentlich abgeladen. Bleibt aber dabei bei der MK ist sollte das "eigentlich" zu verschmerzen sein. Wohl doch nicht.  
Antworten
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#233009

philipo:

lies 006

 
03.06.26 17:03
lg.
Antworten
philipo:

32btc

 
03.06.26 17:05
waren der auslöser für weitere verkäufe.
so ist das zu verstehen.

lg.
Antworten
Feodor:

philipo...

 
03.06.26 17:25
32btc
waren der auslöser für weitere verkäufe.
so ist das zu verstehen.

lg.
philipo, 03.06.26 17:05

... wenn die "Signalwirkung" von 32 BTC wichtiger sein soll als die Tatsache, dass Strategy weiterhin 843.706 BTC hält, dann wird es langsam kreativ.
Aktuelle Bestände: www.strategy.com/purchases

Für mich wäre die Signalwirkung gewesen, wenn Strategy 50.000 oder 100.000 BTC auf den Markt geworfen hätte und Saylor erklärt hätte, dass die Bitcoin-Strategie gescheitert ist.
Stattdessen haben wir einen Verkauf von 32 BTC und einen Restbestand von über 843.000 BTC.
Das ist ungefähr so, als würde jemand ein Einfamilienhaus besitzen, eine Gartenliege verkaufen und daraus wird die Schlagzeile: "Immobilienbesitzer trennt sich von Vermögenswerten."

Was ich interessant finde: Als Strategy über Jahre hinweg hunderttausende Bitcoin gekauft hat, wurde regelmäßig erklärt, das sei gefährlich, verrückt oder würde scheitern. Jetzt werden 32 BTC verkauft und plötzlich soll genau das die große Botschaft an den Markt sein.
Investor Relations: www.strategy.com/investor-relations

Für mich ist die eigentliche Signalwirkung eine andere:
Nach Jahren des Bitcoin-Kaufs hält das Unternehmen immer noch über 843.000 BTC.
Und genau diese Zahl ist für mich deutlich aussagekräftiger als die 32 BTC, die verkauft wurden.
Bitcoin läuft derweil weiter wie seit 2009:
en.bitcoin.it/wiki/Genesis_block

Manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Marktteilnehmer bei Bitcoin lieber nach schlechten Signalen suchen, als die offensichtlichen guten zu sehen.
Antworten
Stocki69:

Instis verkaufen massiv

 
03.06.26 17:38
Noch ein fallendes Messer. Ich warte mit einem Neueinstieg.  
Antworten
ZypernExpat:

Gute Signale?

 
03.06.26 20:07
Wo genau sind denn die guten Signale zu sehen? Dass eine gute historische Performance seit einem beliebig gewählten Zeitpunkt in der Vergangenheit nicht unbedingt als gutes Signal für die Zukunft gesehen werden kann, sollte jedem nicht völlig unerfahrenem Investor bekannt sein. Im Übrigen steht der BTC-Kurs heute wieder ungefähr dort, wo er auch schon vor ca. 5 Jahren stand.
Ich finde, dass die aktuelle Signallage nicht wirklich zu einer Investition in den BTC einlädt.
Auch wenn man sich einen Kurseinbruch von fast 50% seit dem ATH als Mini-Bärenmarkt schön redet, bleibt doch die Frage, warum denn der BTC angesichts all der großartigen Nachrichten und Signale (wie z.B. große Interesse von institutionellen Anlegern, Staaten, Banken, anderen Firmen und eigentlich der ganzen Welt) überhaupt um fast 50% abstürzen konnte.
Mit der simplen Antwort, dass es "normale Volatilität" sei, wird m.M.n. lediglich die Diskussion über mögliche Gründe verhindert, weil auf gar keinen Fall sein kann oder könnte, was nicht sein darf.
Antworten
Feodor:

Deine Argumentation...

 
03.06.26 20:20
Gute Signale?
Wo genau sind denn die guten Signale zu sehen? Dass eine gute historische Performance seit einem beliebig gewählten Zeitpunkt in der Vergangenheit nicht unbedingt als gutes Signal für die Zukunft gesehen werden kann, sollte jedem nicht völlig unerfahrenem Investor bekannt sein. Im Übrigen steht der BTC-Kurs heute wieder ungefähr dort, wo er auch schon vor ca. 5 Jahren stand.
Ich finde, dass die aktuelle Signallage nicht wirklich zu einer Investition in den BTC einlädt.
Auch wenn man sich einen Kurseinbruch von fast 50% seit dem ATH als Mini-Bärenmarkt schön redet, bleibt doch die Frage, warum denn der BTC angesichts all der großartigen Nachrichten und Signale (wie z.B. große Interesse von institutionellen Anlegern, Staaten, Banken, anderen Firmen und eigentlich der ganzen Welt) überhaupt um fast 50% abstürzen konnte.
Mit der simplen Antwort, dass es "normale Volatilität" sei, wird m.M.n. lediglich die Diskussion über mögliche Gründe verhindert, weil auf gar keinen Fall sein kann oder könnte, was nicht sein darf.
ZypernExpat, 03.06.26 20:07

... finde ich ehrlich gesagt etwas schräg.

Wenn Bitcoin steigt, heißt es: „Ist nur Spekulation.“
Wenn Bitcoin fällt, heißt es: „Siehst du, die positiven Signale wirken nicht.“

Wenn ETFs Milliarden anziehen, Unternehmen Hunderttausende Bitcoin halten und die Akzeptanz steigt, dann zählt das plötzlich alles nicht mehr.
ETF-Daten:
farside.co.uk/bitcoin-etf-flow-all-data/
Strategy-Bestände:
www.strategy.com/purchases

Und die Aussage, Bitcoin stehe ungefähr dort wie vor fünf Jahren, hält einem Blick auf den Chart ungefähr so gut stand wie ein Regenschirm im Orkan. Ein Blick auf den Chart reicht. 
www.coingecko.com/en/coins/bitcoin

Die spannendere Frage für mich ist nicht, warum Bitcoin zwischenzeitlich 50 % fällt. Das hat Bitcoin in seiner Geschichte mehrfach getan.
Die spannende Frage ist, warum Bitcoin nach jedem dieser angeblich endgültigen Zusammenbrüche immer noch da ist und langfristig höher steht als zuvor.

Vielleicht sind die positiven Signale ja doch nicht ganz so unsichtbar, wie manche behaupten. :)
Antworten
ZypernExpat:

Auch einen Chart zu lesen will gelernt sein

 
03.06.26 20:45
BTC-Hoch April 2021 ca. € 54.200,- €
BTC-Hoch November 2021 ca. € 59.700,-
BTC heute ca. € 57.000,-
Die Betrachtung in US$ führt auch zu keinem anderen Ergebnis als das der BTC heute ungefähr dort steht, wo er auch vor 5 Jahren schon stand.
Ist es vielleicht die freie Interpretation des BTC-Charts das den Optimismus auslöst?
Antworten
ZypernExpat:

Das derzeitige Problem ist doch,

 
03.06.26 20:48
dass die positiven Signale allesamt in der Vergangenheit liegen. Man kann ja vielleicht von aktuellen positiven Signalen reden, aber auf den derzeitigen Kurs haben sie sichtbar keinen Einfluss.
Antworten
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