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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie


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BioNTech SE AD. 87,88 $ -1,66% Perf. seit Threadbeginn:   -9,64%
 
51Mio:

Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

79
25.11.20 12:01
Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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koeln2999:

Kurs

 
18.03.26 15:14
Was ist passiert? Ein Gemetzel bei dem Kurs. Gibts ne gescheiterte Zulassung oder ähnliches?
Da scheint jemand mehr zu wissen.
Antworten
kiesly:

Oh man koeln

 
18.03.26 15:37
wie ich diese abgedroschenen Sprüche nicht mehr hören kann!
Zum Thema Patente und Zusammenarbeit mit der "neuen Forschungsgesellschaft".
Ich bin mir sehr sicher, dass mit einem Vertrag angestrebt wird, jegliche unüberbrückbare Hürden für eine gute Zusammenarbeit nicht entstehen zu lassen. Das dürfte hauptsächlich Inhalt von diesem sein. Und ich bin sicher, dass die Konditionen gegenseitig sehr fair sein werden. Also selbstverständlich Nutzung bestehender und eventuell künftiger Patente, Beteiligungen und Meilensteinzahlungen etc.
Antworten
koeln2999:

@kiesly?

 
18.03.26 15:42
Was soll Deine Antwort aussagen? Kennst Du den Grund oder nicht?
Antworten
Dictus:

Mrna heute auch -4%

 
18.03.26 15:56
Ist bei BioNtech doch leider nichts Neues und schon häufiger grundlos passiert. Hier ist einfach weiterhin kaum Volumen im Kurs
Antworten
kiesly:

Vola

5
18.03.26 16:08
Wir sind seit dem Tiefststand letzte Woche um ca. 15% gestiegen und da ist es einfach möglich (normal) dass kurzfristig Gewinne mitgenommen werden. Bei geringem Volumen wirkt sich das entsprechend aus.
Ich mag einfach nicht mehr diese Wortmeldungen a la: "Da scheint jemand mehr zu wissen" nicht mehr lesen. Ist doch völlig unnützes Blabla  
Antworten
Dirty Jack:

@Zweiauge

3
18.03.26 17:44
Biontech bringt die mRNA Patente als Sacheinlage in die neue Gesellschaft ein. Hierzu muss nach einem Bewertungsschlüssel erstmalig eine Wertbestimmung erfolgen, dafür gibt es Methoden.
Die Kapitalgeber erhalten dann gewissen Erfolgszahlungen aus der Einlage, kann man Dividenden nennen, ist Verhandlungssache.
Noch ist die Pipeline ohne große Wertansätze in der Biontechbilanz, solch eine Ausgründung würde dann erstmals eine Wertbestimmung eines Teils ermöglichen.
Antworten
Armin61:

@ klaus1234

 
18.03.26 19:59
Gibt's für die AACR und die ECLL schon Abstracts? Hab noch keine gefunden, sollte aber welche geben...
Antworten
klaus1234:

@armin

 
18.03.26 20:49
Von den elcc Präsentationen kann man in der App lediglich bei bnt326 einen abstract bzw. die Präsentationen einsehen.
Bei der aacr habe ich bisher nur bnt 116 gefunden,  aber noch kein abstract dazu einsehbar
Antworten
klaus1234:

Pumitamiq phase 2 sclc von der elcc 26

5
19.03.26 06:57
Results
Confirmed ORR was 82.0%, with a median duration of response of 5.5 mo
Disease control rate was 94.0%.
Median PFS was 6.9 mo
median OS was 16.9 mo
12-mo OS rate was 72.0%


Schlägt alternativ Behandlung deutlich
Antworten
klaus1234:

Gotistobart stage 1

4
19.03.26 07:01
Parameters Gotistobart N=45 Docetaxel N=42
Confirmed ORR by investigator, n (%) [95% CI] 9 (20.0) [9.6, 34.6] 2 (4.8) [0.6, 16.2]
Median DoR by investigator, m (95% CI) 11.0 (3.5, NE) 3.8 (3.5, NE)
Median PFS by investigator, m (95% CI) 2.4 (2.1, 4.5) 2.6 (2.1, 3.9)
PFS rate at 6 m, % (95% CI) 32.7 (19.1, 47.1) 12.9 (4.2, 26.7)
PFS rate at 12 m, % (95% CI) 25.2 (13.2, 39.2) 0
PFS HR (95% CI) 0.69 (0.42, 1.13)
Median OS, m (95% CI) NE (9.3, NE) 10.0 (6.2, 11.9)
OS rate at 12 m, % (95% CI) 63.1 (46.9, 75.5) 30.3 (16.2, 45.6)
OS HR (95% CI) 0.46 (0.25, 0.84)
Antworten
Artikel 14:

Biontech Gotistobart BNT316 Asbest- / Raucherkrebs

7
19.03.26 09:25
Biontech Gotistobart BNT316 ist ein neues Krebsmittel, das das Immunsystem gegen den Tumor schaerft – ohne dabei den Koerper wie bisherige Mittel stark anzugreifen.

In dieser Studie wurden 87 Patienten mit einem bestimmten Lungenkrebs (idR. Racherkrebs Rezidiv) untersucht, bei denen fruehere Behandlungen nicht mehr gewirkt hatten. Die Haelfte bekam Gotistobart, die andere Haelfte das uebliche Chemotherapie-Mittel Docetaxel.

Was hat die Studie gezeigt?

Ueberleben: Nach einem Jahr lebten noch 63 von 100 Patienten mit Gotistobart – gegenueber nur 30 von 100 mit Chemotherapie. Das Sterberisiko war mit Gotistobart um 54% niedriger.

Ansprechen: Bei 20 von 100 Patienten schrumpfte der Tumor mit Gotistobart – bei Chemotherapie nur bei 5 von 100.

Wie lange wirkte es? Die Wirkung hielt bei Gotistobart im Schnitt 11 Monate an, bei Chemotherapie nur 4 Monate.

Krankheitsstillstand nach 12 Monaten: 25 von 100 Patienten mit Gotistobart hatten nach einem Jahr keine weitere Verschlechterung – bei Chemotherapie war es 0 von 100.

Vertraeglichkeit: Gotistobart war nicht schlechter vertraeglich als die Chemotherapie – obwohl es das Immunsystem aktiviert, griff es den uebrigen Koerper kaum an.

Warum ist das besonders?

Fruehere Mittel, die aehnlich ins Immunsystem eingreifen, haben haeufig schwere Entzuendungen im Koerper ausgeloest – etwa im Darm oder in der Leber. Gotistobart wirkt gezielt nur im Bereich des Tumors und schont dadurch den Rest des Koerpers.

Quelle: cslide.ctimeetingtech.com/coasis_21526/...endar?q=Gotistobart

Dort klicken
(1) auf session 2
(2) 15:35 Uhr auf Abstract klicken, lesen und freuen

Stage 1 von PRESERVE-003 liefert ein aussergewoehnlich konsistentes Signal ueber mehrere Endpunkte hinweg: halbiertes Sterberisiko, verdoppelte 12-Monats-Ueberlebensrate, vierfach hoehere ORR und dreifach laengere Ansprechdauer – bei einem Toxizitaetsprofil auf Docetaxel-Niveau. Der Mechanismus (pH-selektive Treg-Depletion im Tumormikromilieu) erklaert sowohl Wirksamkeit als auch das guenstige Sicherheitsprofil konzeptionell schluessig.

Fuer BioNTech (strategischer Partner von OncoC4) ist dies ein potenzieller Durchbruch im Onkologie-Portfolio jenseits der mRNA-Technologie.

Squamoeses NSCLC (sqNSCLC) macht ca. 25–30% aller NSCLC-Faelle aus und gilt als besonders aggressiv. Nach Versagen von PD-(L)1-Inhibitoren plus Platin-basierter Chemotherapie ist die Behandlungssituation dramatisch: Die Ansprechrate auf Docetaxel liegt unter 10%, die mediane Gesamtueberlebenszeit in der Zweitlinie bei nur 7–9 Monaten. Docetaxel als Standardtherapie ist damit eine schwache Benchmark – aber sie ist die einzige zugelassene Option in diesem Setting, was den Unmet Need unterstreicht.

Sicherheitsprofil:
Grad-≥3-therapiebezogene Nebenwirkungen lagen bei 42,2% (Gotistobart) vs. 48,8% (Docetaxel) – das heisst: Der Immuntherapie-Arm war nicht toxischer als Standardchemotherapie. Dies steht in scharfem Kontrast zu Ipilimumab, das systemische irAEs in bis zu 64% der Patienten ausloest. Die pH-selektive Treg-Depletion scheint die periphere Immuntoleranz tatsaechlich zu schuetzen.

ORR und DoR – Qualitaet der Antwort entscheidend:
Die ORR von 20% vs. 4,8% ist angesichts des schwierigen Post-IO-Settings bemerkenswert. Noch wichtiger: Die mediane Ansprechdauer von 11 Monaten bei Gotistobart vs. 3,8 Monaten bei Docetaxel demonstriert, dass die Antworten dauerhaft sind – ein weiteres Kennzeichen echter Immunantworten vs. chemotherapeutischer Zytoreduktion.

Die 12-Monats-PFS-Rate von 25,2% vs. 0% ist das eigentlich beeindruckende Signal – ein Fuenftel der Gotistobart-Patienten ist nach einem Jahr noch progressionsfrei, bei Docetaxel niemand.

OS-Signal – aussergewoehnlich stark:
Ein OS-HR von 0,46 bedeutet eine 54%ige Reduktion des Sterberisikos gegenueber Docetaxel. Das Nicht-Erreichen des medianen OS bei ~15 Monaten Follow-up, bei einer Vergleichsgruppe mit mOS von 10 Monaten, ist klinisch hochrelevant. Die 12-Monats-OS-Rate von 63,1% vs. 30,3% verdoppelt grob den Anteil der Patienten, die das erste Jahr ueberleben.

Gotistobart (BNT316/ONC-392) ist ein pH-sensitiver, selektiv Treg-depletierender Anti-CTLA-4-Antikoerper mit einem fundamental anderen Wirkmechanismus gegenueber Ipilimumab:

Ipilimumab bindet CTLA-4 dauerhaft -> der Komplex wird lysosomisch degradiert -> CTLA-4 verschwindet von der Zelloberflaeche auch in peripheren Geweben -> massive irAEs (Colitis, Hepatitis, Hypophysitis) bei bis zu 64% der Patienten, schwerwiegend in 18%.

Gotistobart bindet CTLA-4 an der Zelloberflaeche, wird internalisiert, dissoziiert im sauren Endosom -> CTLA-4 kehrt an die Oberflaeche zurueck -> Checkpoint-Funktion in der Peripherie bleibt erhalten, Treg-Depletion erfolgt selektiv im Tumormikromilieu.

Dieser Mechanismus entkoppelt Wirksamkeit von Toxizitaet – ein konzeptioneller Durchbruch gegenueber der ersten CTLA-4-Generation.

Der Abstract enthaelt zusaetzliche wichtige Auswertungen, aber noch nicht die neuesten Daten. Letzteres duerfte sich jedoch sehr zeitnah aendern, denn die neuen Daten liegen bereit. Noch rechtzeitig vor dem Kongress?
Antworten
Dirty Jack:

Hoffnungsvolle Werte für Gotistobart

 
19.03.26 09:42
Gotistobart zeigt klare Vorteile gegenüber Docetaxel:
Mehr Patienten sprechen an.
Wirkung hält länger.
Deutlich besseres Gesamtüberleben.
Langfristig bessere Krankheitskontrolle.
Einziger Punkt bisher:
PFS im Median ähnlich, der positivere Effekt dürfte sich eher langfristig zeigen.
Gotistobart wirkt:
- stärker (höhere Ansprechbare)
- länger (DoR)
- lebensverlängernd (OS klar besser)
Es besteht bisher ein deutlich reduzierteres Sterberisiko (HR 0,46)

Jetzt müssen sich diese Ergebnisse noch in einer zukünftigen Zulassung wiederfinden, dann wird der Markt sich diese Vorteile zu Nutze machen.
Antworten
Artikel 14:

BioNTech - quo vadis?

2
19.03.26 11:24
Übrigens: Die Gründer räumen die Vorstandsrolle natürlich erst, wenn sie sich ausreichend sicher sind,
dass die bisherigen Entwicklungen entsprechend erfolgreich und tragfähig sein werden.
Über 7000 Mitarbeiter, ihr Ruf und 15% Beteiligung im Milliardenwert stehen auf dem Spiel.
Der Kapitalmarkt hat diese gute Nachricht bisher weder verstanden noch erkannt.
Antworten
Vermeer:

Und nicht nur Tumoren bilden sich zurück

5
19.03.26 14:17
sondern sogar auch der Aktienkurs!
Antworten
meryll77:

Aktienkurs

 
19.03.26 14:25
wenn´s an der Börse Haue gibt schreien die Biontech Aktionäre mit am lautesten "hier"

Antworten
Armin61:

der ganze Markt ist rot

 
19.03.26 14:35
danke USA
Antworten
klaus1234:

Bnt326 erste klinische Daten Phase 2 china

2
19.03.26 15:05
Results
As of October 27, 2025, 152 NSCLC pts had received ≥1 dose of YL202/BNT326. Median age: 59 years; all pts were Chinese, and 85.5% had ECOG 1. Efficacy was analyzed separately in patients with EGFRm NSCLC (n=96), AGA-negative non-squamous NSCLC (n=27), squamous NSCLC (n=22). With a median follow-up of 7.8 m, ORR was 41.7% in EGFRm, 48.1% in AGA- non-squamous, and 22.7% in squamous NSCLC (Table). Treatment-related adverse events (TRAEs) occurred in 148 pts (97.4%), 61 (total: 40.1%, 2 mg/kg: 26.4%, 3 mg/kg: 55.8%) had Grade ≥3, 8 pts (5.3%) discontinued treatment due to TRAEs, and one 1 pt died from pneumonia (2.0 mg/kg). Common TRAEs: anemia (67.8%), nausea (44.7%), and decreased appetite (43.4%). Grade ≥3 TRAEs: decreased lymphocyte count (13.2%), anemia (10.5%), decreased neutrophil count (8.6%) and white blood cell count (7.9%). 1 pt had interstitial lung disease (ILD). Table: 11MO
Antworten
b3:

@Artikel 14

 
19.03.26 18:38
BioNTech - quo vadis?
Übrigens: Die Gründer räumen die Vorstandsrolle natürlich erst, wenn sie sich ausreichend sicher sind,
dass die bisherigen Entwicklungen entsprechend erfolgreich und tragfähig sein werden.
Über 7000 Mitarbeiter, ihr Ruf und 15% Beteiligung im Milliardenwert stehen auf dem Spiel.
Der Kapitalmarkt hat diese gute Nachricht bisher weder verstanden noch erkannt.
Artikel 14, 19.03.26 11:24
wo steht das? Das habe ich so nirgendswo gelesen. Kommunizert wurde der 31.12.2026 als fixer Termin.
Antworten
Artikel 14:

BioNTech - quo vadis?

 
19.03.26 19:43
@Artikel 14
wo steht das? Das habe ich so nirgendswo gelesen. Kommunizert wurde der 31.12.2026 als fixer Termin.
b3, 19.03.26 18:38
Das ist meine eigene logische Schlussfolgerung.
Antworten
windhope:

Apropo Neugründung...

 
19.03.26 21:28
..viele meinten die Kommunikation und der Zeitpunkt waren schlecht....
Ich meine der Zeitpunkt ist immer schlecht oder unpassend und die Nachricht vom Weggang kann nicht erfreulich klingen.
Jedoch zeigt sich, dass es hier um einen Mehrwert für Biontech geht.
Biontech wird sicherlich die neuen Medikamente letztendlich produzieren und vertreiben.
Ugur und Özlem werden ihr Ding durchziehen und bahnbrechende individualisierte Medikamente entwickeln.
Ich bin irgendwie überzeugt dass es eine enge und befruchtende Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen geben wird und dass Biontech zu einem Riesen im Pharmabereich dadurch wird.
Antworten
koeln2999:

Bloody Day

 
19.03.26 21:33
Ein bitterer Tag für mein Depot.
In Bezug auf Biontech perspektivisch allerdings ein Feiertag - habe noch mal ganz tief ins Regal gegriffen.
Bn gespannt wann die Party startet.
Antworten
b3:

Biontech-Management schläft weiter...

2
08:59
Ich habe es hier schon mehrfach geschrieben und werde auch nicht müde, es immer wieder zu sagen:
Es ist geradezu fahrlässig, das derzeit extrem niedrige Kursniveau nicht für Aktienrückkäufe zu nutzen.
Wenn die Zukunft von Biontech wirklich so rosig aussieht wie vorhergesagt, sind Aktienrückkäufe auf dem derzeitigen Kursniveau der Turbo für zukünftige Kursgewinne, weil sich halt die zukünftig erwarteten Gewinne auf weniger ausstehenden Aktien verteilen. Das dadurch einige Millarden weniger in der Kasse verbleiben oder der Freefloat noch weiter abnimmt, ist völlig wurscht.

Noch ein Gedankenspiel:
Biontech sollte zumindest die im Rahmen der Kapitalerhöhung ausgegebenen 10,4 Millionen Aktien für die CureVac-Übernahme zurückkaufen. Zu einem Aktienkurs von 78 Euro würde das 811 Mio. € kosten. Dadurch würde die CureVac-Übernahme im nachhinein um 300 Mio. € günstiger ausfallen. Wenn man dann noch bedenkt, dass CureVac zum 30.09.2025 auch noch rd. 400 Mio. Cash in der Kasse hatte, ist die Übernahme wirklich ein Schnäppchen gewesen.
Antworten
kiesly:

@b3

 
09:57
Klingt sehr vernünftig. Aber vielleicht will man erst die "Umstrukturierung" abwarten und vorher keine strategisch weitreichende Entscheidung treffen. Frei nach dem Motto, mit dem Cahsbestand grösstmögliche Freiheiten für den neuen Vorstand zu haben?
Antworten
Dirty Jack:

Curevac-Übernahme und Bilanz

2
10:16
Man hat mit der Übernahme nicht nur 416 Mio € Cash übernommen, man übernahm gleichzeitig den laufenden Cash-Burn von Curevac.
Am Tag der Veröffentlichung des Übernahmeangebots stand der Marktwert von Curevac 1/3 niedriger als das Angebot hergab.
Dieser niedrige Kurs bestand über einen längeren Zeitraum vorher.
Man hat also ein Aufgeld zum Marktwert gezahlt.
Auch ohne Aktienrückkauf steckt hier in der Pipeline, deren Einzelposten leider in der Bilanz noch nicht aktiviert werden können, enorme Kurssprengkraft.
Aufgrund der breiten Streuung der erforschten Moleküle, ist die Wahrscheinlichkeit, dass  MINDESTENS EINS der Moleküle am Markt erfolgreich sein wird ca. 95 %, also so gut wie sicher.
Für diese Rechnung wurden die statististischen Werte für Phase 1-3 Zulassungserfolge aus der Biotech-Branche zugrunde gelegt.
Warum spiegelt sich diese Aussicht, sowie die auch hier oft zitierten mehr als aussichtsreichen Studienergebnisse noch nicht im Kurs wider?
Dem Markt wäre eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 100 %, also nicht nur so gut wie sicher, sondern SICHER, lieber.
So bleibt es bei einer harten Marktbewertung der bestehenden Bilanzwerte:
Cash und Wertpapier: 17,2 Mrd €
Immaterielle Vermögenswerte: 1,6 Mrd €
Goodwill: 0,37 Mrd €
Sachanlagen: 1,1 Mrd €
Also in der Summe pro Aktie ca. 80 €.
1. „Forschungs- und Entwicklungskosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie anfallen.“
2. „Interne Entwicklungskosten werden nicht als immaterieller Vermögenswert aktiviert, solange keine behördliche Marktzulassung vorliegt.“
Zitat aus der Bilanz 2025.
Heißt nichts anderes , als dass Geld in die F&E abfließt, zwar sehr gute und sehr hoffnungsvolle Ergebnisse in der Pipeline erbringt, aber für den Markt und auch in der Bilanz keine aktivierten Vermögenswerte hinterlässt.
Noch nicht!
Sobald es hier nur zu einem Startschuß hin zur Prozedur einer Marktzulassung kommen sollte, fliegen dann auch die Korken aus den Sektflaschen (Kurs).
Kurz gesagt, diese Pipeline ist noch ruhender Sprengstoff.
Antworten
Artikel 14:

Wirtschaftswoche Biontech

4
10:18
Aktuelle Wirtschaftswoche No. 13 ist lesenswert. Auszug: Die neuen Forschungserfolge werden Biontech helfen. Rechte und Technologien werden nicht abgegeben, sondern lizensiert. Der "riesige Datenschatz" der zusätzlichen Patente von CureVac sind und werden für beide Seiten nützlich. Enge Kooperation, gemeinsame Studien sind angedacht. Noch mehr Details gerne via PN.
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