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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie


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51Mio:

Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

79
25.11.20 12:01
Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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Dictus:

Wie naiv muss man sein

4
10.03.26 17:33
Um davon ausgehen, dass Ugur und Özlem Patente und Technologie in ein anderes Unternehmen mitnehmen können? Alle Patente, die im Angestelltenverhältnis mit BioNTech erstellt wurden, gehören BioNTech. Für Privatpatente hätte BioNTech auch vorher schon Lizenzgebühren zahlen müssen.

Die neue Firma darf die Technologie von BioNtech verwenden und im Gegenzug erhält BioNtech einen Anteil an der Firma. Das heißt nicht, dass BioNTech darauf keinen Zugriff mehr hätte. Eventuell wird die Firma ja auch einige Milliarden wert sein und bedeutet somit einen Zugewinn für BioNTech.
Antworten
WuchtigeBert.:

...

2
10.03.26 17:38
Also wenn ich Forscher und CEO wäre und alles aufgebaut habe, verlassen ich nicht kein Unternehmen mit Patienten und baue etwas neues auf, ohne Hintergedanken. Warum sollten sie ein neues StartUp gründen und forschen?! Das macht keinen Sinn. Die beste Zeit ist einfach vorbei und deshalb ziehen sie ihren Kopf aus der Schlinge.  
Antworten
Dictus:

Analysten

4
10.03.26 17:48
Halte ich zwar nicht viel von aber bezüglich Price Targets:

BofA startet heute mit 128$

Morgan Stanley behält 134$ bei

Deutsche Bank Research sogar 140$

Der Kommentar der Deutschen Bank triffts am besten: „ Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Biontech mit einem Kursziel von 140 US-Dollar auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse des vierten Quartals wie auch der Ausblick seien in Ordnung und wesentliche Entwicklungs-Updates gebe es nicht, schrieb Emmanuel Papadakis am Dienstag. Unternehmensseitig gebe es jedoch eine "überraschende und einigermaßen unorthodoxe Entwicklung" mit dem angekündigten Ausstieg der Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci. Sie wollten einen neuen mRNA-Spezialisten gründen und Biontech-Rechte und Technologien mitnehmen, gegen eine Minderheitsbeteiligung. Papadakis sieht dies mit gemischten Gefühlen. Der Abschied sei nicht gerade ein Vertrauensbeweis und es drohe zudem die Entstehung eines Konkurrenten. Sahin und Türeci könnten allerdings auch von einem gereiften Unternehmen mit seinen Vermarktungszwängen zu ihren Forschungswurzeln zurückkehren wollen, so Papadakis. Und Biontech könnte damit sogar ein interessanteres Ziel für Pharmakonzerne werden, sofern der Tumor-Antikörper Pumitamig erfolgreich sei.“

Mir gibt das Vertrauen und zeigt warum es irgendwo auch gut ist, dass Ugur und  Özlem weg sind. BioNTech braucht Leute mit Erfahrung in der Kapitalmarktkommunikation an der Spitze. Die wissenschaftliche Basis wurde bereits hervorragend gelegt.
Antworten
b3:

ich werde noch nicht schlau raus...

 
10.03.26 17:50
Fakt ist, dass Sahin und Türeci Wiederholungstäter sind was Firmengründungen und Firmenverkäufe angeht. Insofern hätte man auch irgendwann wieder damit rechnen können. Und bei Biontech hätte das Thema Nachfolgeregelung aufgrund des Alters der beiden ohnehin irgendwann auf der Agenda gestanden.

Ansonsten bleiben bei mir viele Fragezeichen:
- wieso soll es nicht möglich sein, dass bei Biontech "fokussierte Teams an disruptiven Innovationen" forschen können? Wieso bedarf es hierfür unbedingt ein neues, kleineres Unternehmen?
- die Aussage, man wolle die zweite mRNA-Generation mit Hilfe von KI entwicklen, liest sich für mich so, als könne man das alleine mit InstaDeep nicht erreichen, da heute vermutlich nicht mehr State of the Art. Ein spätes Eingeständnis, das die damalige Übernahme ein Fehler und vor allem viel zu teuer gewesen ist.
- welches Know-How fließt neben den beiden Gründern noch ab in die neue Unternehmung (Personal, Ideen, etc...)?
-was muss man denn unter Minderheitsbeteiligung verstehen? Das kann von 1% bis 49% ja alles sein....
- was machen die beiden mit ihren Biontech-Anteilen? Man wird das nach dem Ausscheiden aus dem Biontech-Vorstand immer erst verspätet sehen und nicht mehr adhoc.
Antworten
Bruze:

Dass ein neuer CEO dringend ...

2
10.03.26 17:59
notwendig ist, sieht man m.M. nach an der Art und Weise, wie der neue Move verkündet wurde. Das hätte man alles viel besser vorbereiten müssen, beispielsweise, indem man im Hintergrund schon die Personalie vorbereitet. Insofern vermute ich schon, dass es Umstimmigkeiten bei den Mehrheitseignern gegeben hat. Ich denke, die Strüngmänner sehen auch, dass man mit einer geschickten Unternehmensführung und -kommunikation viel mehr an Wert aus dem ganzen in Form höherer Aktienkurse rausholen könnte. Für sie wären das ja gleich viele Milliarden. Das Gründerpaar dagegen will weiterhin wissenschaftlich spielen, dazu bauen sie sich jetzt einen neuen Sandkasten.

Damit machen die Verkäufe der letzten Zeit wirklich Sinn. Schade, dass die beiden die Firma verlassen, aber gut, wenn sie Anteilseigner bleiben. Denn Biontech muss selbstständig bleiben!
Antworten
LuciusVerus:

Ich klinke mich auch mal wieder ein...

9
10.03.26 18:10
Die Message, dass irgendwelche Verfahren in ein neues Unternehmen eingebracht werden, ist völlig nichtssagend. Es könnte um Nutzungsrechte, die kompletten Rechte oder irgendwas dazwischen sein. Ob die Privatpersonen die Patente halten, wage ich zu bezweifeln. Also werfen wir mal alles auf den Tisch: Biontech hält (vermutlich) die Rechte an den Verfahren. Wenn die neue Firma sie nutzen darf, werden sie eingebracht. Ansonsten würde sich nicht erklären, wofür Biontech Lizenzgebühren bekommen soll. Für Verfahren, an denen es keine Rechte hat? Witzig. Also vermutlich nur Nutzung auf die neue Firma. Davon abgesehen: Wenn ein Unternehmen Rechte überträgt, für das es keine entsprechenden Gegenforderungen erhält, haftet der CEO persönlich, würde ich mal annehmen. Wo ist also die News? Ein neues Unternehmen erhält Nutzungsrechte für einen günstigen Kurs und erhält im Gegenzug eine Beteiligung und weitere Entgelte. Ein neuer CEO mag dann die Strategie überdenken.

Stellt sich die Frage nach der Motivation der Gründer. Ein CEO kann kein Entwickler sein. Er ist ein Manager. Bei einem kleinen neuen Unternehmen kann er bedingt auch Entwickler sein. Das Kapital für Werkzeuge etc. ist vorhanden, weshalb die Aktienverkäufe Sinn ergeben.

Evil beast Variante: Sie wollen alles mitnehmen und in die neue Firma oder auf die Privatpersonen laufen lassen. Lasst mich überlegen... Nö. Was in einem Unternehmen entwickelt wird, gehört dem Unternehmen. Ich möchte den Prozess sehen, wenn sie behaupten, das ohne Biontech in der Garage entwickelt zu haben. Ein CEO kann es schlicht nicht verschenken, ohne dass er privat haftbar gemacht wird.

Was bleibt? Neue Unternehmensleitung und das - würde ich sagen - zum Glück. Die beiden sind mir sympathisch, aber keine Manager, soweit ich gesehen habe. Entsprechend sind die Kursziele. Ich frage mich immer, weshalb niemand das Offensichtliche sagte. Ob und wann Produkte von Biontech auf den Markt kommen, weiß niemand. Deshalb kriegt Ihr die Aktien auch gerade zum Buchwert (so etwa).
Antworten
Schuechtener:

Gemini Einschätzung bzgl. Buchwert + Zukunft

3
10.03.26 18:18
Hallo zusammen, habe mal spasseshalber Gemini um Meinung gefragt, nach diversen Recherchen im Laufe des Tages gehe ich davon aus, dass die Marktreaktion deutlich übertrieben ist, daher habe ich meinen Bestand zu den aktuellen Kursen deutlich erhöht:  
                                                                                   
Wo liegt nach den heutigen Quartalszahlen der Buchwert von Biontech und wie siehst du die Zukunftsperspektiven nach dem Rückzug Ende 2026 der Gründer?

Gemini hat gesagt
Das sind in der Tat Paukenschläge, die BioNTech heute (Stand: 10. März 2026) vermeldet hat. Die Kombination aus einem Milliardenverlust und dem angekündigten Rückzug der Gründer hat den Markt sichtlich schockiert.

Hier ist die Einordnung der aktuellen Zahlen und der strategischen Lage:

1. Der Buchwert nach den heutigen Zahlen
Nach dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht für 2025 und dem Ausblick auf 2026 lässt sich der Buchwert wie folgt einordnen:

Nettoverlust 2025: BioNTech hat das Jahr 2025 mit einem Nettoverlust von ca. 1,14 Milliarden Euro abgeschlossen (nach einem Verlust von 665 Millionen Euro in 2024).

Eigenkapital & Buchwert: Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 wurde das Eigenkapital auf etwa 18,1 Milliarden Euro beziffert.

Buchwert pro Aktie: Analystenschätzungen (u.a. von finanzen.net) liegen aktuell bei etwa 74,32 Euro pro Aktie für Ende 2025. Da die Aktie heute im Zuge der Nachrichten zeitweise um über 20 % eingebrochen ist und bei etwa 68,30 Euro (Tagestief) notierte, handelt das Unternehmen nun sogar unter seinem Buchwert.

Cash-Bestand: Trotz des Verlusts sitzt das Unternehmen immer noch auf einem komfortablen Cash-Polster von ca. 17,2 Milliarden Euro.

2. Zukunftsperspektiven nach dem Gründer-Rückzug
Die Nachricht, dass Ugur Sahin und Özlem Türeci das operative Management bis Ende 2026 verlassen werden, markiert eine historische Zäsur.

Das Modell der "Trennung":
Es ist kein klassischer Ruhestand. Die beiden gründen ein neues Unternehmen für "mRNA-Technologien der nächsten Generation". BioNTech wird daran eine Minderheitsbeteiligung halten und im Gegenzug Rechte und Technologien einbringen. Man sichert sich so Lizenzen und Meilensteinzahlungen, während die Gründer wieder in die freie Forschung (ihre eigentliche Leidenschaft) zurückkehren.

Chancen:
Professionalisierung: Der Übergang von einem forschungsgetriebenen Start-up zu einem kommerziellen Pharmakonzern benötigt oft andere Management-Strukturen. Ein neuer CEO könnte den Fokus stärker auf Effizienz und Vermarktung legen.
Pipeline-Reife: Bis Ende 2026 sollen 15 Phase-3-Studien laufen. Die Gründer gehen zu einem Zeitpunkt, an dem die wissenschaftliche Basis für die Onkologie-Produkte (Zulassungen ab 2026/2027 geplant) weitgehend steht.

Risiken:
Brain-Drain: Sahin und Türeci sind das wissenschaftliche Rückgrat. Ihr Weggang in eine externe Firma könnte den Eindruck erwecken, dass die "wirklich spannenden" Innovationen künftig außerhalb von BioNTech stattfinden.
Vertrauensverlust: Der heutige Kurssturz zeigt, dass der Markt BioNTech ohne das visionäre Duo skeptisch gegenübersteht. Die Nachfolgebesetzung wird nun zur alles entscheidenden Personalie.

Fazit
BioNTech ist finanziell durch den hohen Cash-Bestand weiterhin extrem solide ("Value-Play"), aber die Story hat sich heute fundamental gewandelt. Von einer "Gründer-Wette" wird BioNTech nun zu einer reinen "Pipeline-Wette". Der Erfolg hängt jetzt fast ausschließlich davon ab, ob die Onkologie-Studien in den nächsten 24 Monaten die erhofften Zulassungen bringen.
Antworten
Schuechtener:

und dann noch die Frage zum Aktienkurs 2030...

7
10.03.26 18:19
Die drei Szenarien bis 2030
1. Das "Multi-Product" Wunder (Bull Case) – Kurs: > 450 €
BioNTech schafft es, bis 2030 mindestens 3–5 eigene Krebsmedikamente (ADCs und mRNA-Vakzine) erfolgreich am Markt zu etablieren.
Warum? Die heute laufenden 15 Phase-3-Studien liefern positive Daten. Das Unternehmen erzielt Milliardenumsätze jenseits von Corona.
Status: BioNTech wird als das "nächste Roche" bewertet. Der heutige Gründer-Rückzug wird rückblickend als gelungene Professionalisierung gewertet.

2. Der solide Pharma-Player (Base Case) – Kurs: 250 € – 350 €
Einige Medikamente erhalten die Zulassung, andere scheitern. BioNTech etabliert sich als profitables Spezialpharma-Unternehmen.
Warum? Das Cash-Polster von 17 Mrd. Euro wurde klug für Zukäufe genutzt. Die neuen Firmenchefs führen das Erbe von Sahin/Türeci diszipliniert weiter.
Status: Eine faire Bewertung basierend auf Cashflow und einer stabilen Produktpipeline.

3. Die "Value-Falle" (Bear Case) – Kurs: 80 € – 120 €
Die großen Onkologie-Hoffnungen scheitern in den klinischen Endphasen (Phase 3).
Warum? Ohne die visionäre Führung der Gründer verliert das Unternehmen an Innovationskraft. Das Cash wird für teure, aber erfolglose Forschung verbrannt.
Status: Die Aktie dümpelt nahe am Buchwert herum und wird zum Übernahmekandidaten für Big Pharma.

Mein Fazit für dich
Wer heute bei 69 Euro kauft, wettet darauf, dass BioNTech 2030 mehr ist als nur ein "Impfstoff-Wunder". Da der Kurs aktuell unter dem Buchwert liegt, ist das Abwärtspotenzial fundamental begrenzt – die Aktie ist "billig". Aber: Ohne Ugur Sahin und Özlem Türeci an der Spitze fehlt der Aktie vorerst der "Magic-Faktor".

Die nächsten 24 Monate (bis zum tatsächlichen Ausscheiden Ende 2026) werden zeigen, ob die Pipeline die versprochenen Daten liefert.
Antworten
Hustensaftsc.:

Die beiden Marionetten.....

5
10.03.26 18:33
....aus der Bratwurst Diktatur...ziehen weiter ...vllt.gibt es ja eine neue Pandemie,die Taschen hat man sich mit dem Gen Experiment  voll gestopft ....
Antworten
Artikel 14:

BioNTech - Durchbruch beim Raucherkrebs?

5
10.03.26 18:47
Heute zu Gotistobart BNT316 "Raucherkrebs":

CEO Sahin: "Wenn sich die Daten bestätigen und eine Hazard Ratio für das Gesamtüberleben (OS) im Bereich von 0,5 zeigen, wäre das ein echter Durchbruch. Das würde beginnen, die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten zu verändern. Wie Sie wissen, handelt es sich beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs um eine sehr große Patientengruppe. Sobald uns die Datenergebnisse vorliegen, werden wir Marktprognosen erstellen."

Original Frage und Antwort (Englisch) Q&A: "On the pipeline front regarding gotistobart, if you were to replicate the results you saw in part one in part two of the study, how do you think about the market opportunity in second line plus squamous non-small cell lung cancer?"

"If the data are replicated with a OS hazard ratio in the range of 0.5, this would be a disruption. It would begin changing for patients. As you know, this is a very sizable patient population in non-small cell lung cancer. We will come up with market projections once we receive the data results."

CMO Özlem Türeci: "Je nachdem, welche Daten wir später in diesem Jahr aus der Zwischenanalyse der GOTI-Studie sehen werden. Wenn wir die Daten, die wir im ersten Teil der Studie gezeigt haben, reproduzieren können, besteht definitiv ein potenzieller regulatorischer Weg in Richtung einer beschleunigten Zulassung."

Original Frage und Antwort (Englisch) Q&A: "another question on gotistobart. You know, if the interim data were positive, could that open an avenue for an accelerated regulatory filing?"

"Depending obviously on the data we will see later this year from the interim analysis of the GOTI study. If we can replicate the data we have shown in the initial part of the study, there's absolutely a potential regulatory path forward for an accelerated approval."

Analytisch orientierte Aktionäre wissen bereits, dass BNT316 mit 99%-iger Wahrscheinlichkeit dem bisherigen SoC überlegen ist.  
In Phase 3 Stage 1 wurde das Überleben um über 50% mit BNT316 verlängert. Und die Daten von Phase 3 Stage 2 kommen schnell (Anfang bis Mitte 2026), weil mit SoC die Patienten (leider) nicht lange überleben.  
Mathematisch und medizinisch bereits möglich wäre folgender EU-Onkologie-Kongress:  
European Lung Cancer Congress (ELCC) 2026 vom 25.-28. März 2026 in Kopenhagen.
Antworten
b3:

Markus Manns äußert sich kritisch...

3
10.03.26 19:18
Fondsmanager Manns kann sich kaum ein positives Szenario vorstellen, das den Schritt in der aktuellen Phase erklärt. Biontech sei noch nicht so weit, dass sich das Unternehmen vollständig auf die Kommerzialisierung konzentrieren müsse. „Diese Expertise kann ich auf einer anderen Ebene einkaufen als auf der obersten Führungsebene. Dafür muss ich nicht den CEO austauschen“, sagte er.
Manns kritisierte, es hätte zahlreiche Alternativen zum vollständigen Rückzug gegeben, etwa einen Wechsel in den Aufsichtsrat oder eine stärkere Fokussierung auf die Forschung innerhalb von Biontech.
Antworten
Dictus:

Den vollständigen Bruch finde ich auch komisch

 
10.03.26 19:41
Vielleicht haben sie eine Art Burnout? Und wollen einfach weg und etwas Neues wagen. Die beiden wirken auf mich absolut nicht, als würden sie viel Wert auf Materialismus legen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie die Art zu Arbeiten der letzten Jahre eingeengt hat. Jetzt widmet man sich wieder der Grundlagenforschung, mit der man groß geworden ist.
Antworten
kiesly:

Ich kann mir

 
10.03.26 19:43
gut vorstellen, dass die Beiden einfach keine Lust auf andere Aufgaben als Forscher zu sein haben.
Und Herr Manns müsste doch das auch in Erwägung ziehen können.
Sahin und Türeci haben finanziell Ausgesorgt, Anerkennung und Kontakte und leben mit diesen Voraussetzungen ihren eigenen Traum. Ich würde das doch auch tun!
Mein Arbeitgeber hat nur Glück, dass ich noch keine Millionen verdient habe. Und so wie ich's verstanden habe, werden beide Unternehmen von weiteren Wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren  
Antworten
Escalona:

Alternativen

 
10.03.26 19:45
sind das meiner Meinung nach nicht wirklich. Die wollen nicht wirklich den Job im Aufsichtsrat, die wollen forschen. Die Fokussierung auf die Forschung mit Abgabe des Postens CEO würde doch bedeuten: ein anderer ist Chef und bestimmt, an was geforscht wird. So gesehen macht ne neue Firma schon Sinn, da sind sie selber Chef und können das erforschen, was sie interessiert.
Antworten
gdchs:

Es wäre schön gewesen, mit der Ankündigung

 
10.03.26 19:46
des Rückzugs gleich einen überzeugenden neuen CEO zu präsentieren.
Ich denke, dann wäre der Kurs nicht so unter die Räder gekommen.
So sieht es einfach nicht gut aus, kein Wunder das es heftig runter geht.
Antworten
Zweiauge:

Ankündigung ohne Personalvorschlag

2
10.03.26 19:53
Es wäre schön gewesen, mit der Ankündigung
des Rückzugs gleich einen überzeugenden neuen CEO zu präsentieren.
Ich denke, dann wäre der Kurs nicht so unter die Räder gekommen.
So sieht es einfach nicht gut aus, kein Wunder das es heftig runter geht.
gdchs, 10.03.26 19:46
Ich denke das hat was mit der Kontrolle durch die SEC zu tun. Solche umwälzenden Veränderungen müssen zeitnah kommuniziert werden. Da kann man nicht schon drei Monate suchen, wer Nachfolger wird.
Antworten
Dictus:

Ja, so ein guter CEO

2
10.03.26 20:12
kann den Kurs nur mit seinen Worten antreiben oder abstürzen lassen. Wäre gerade in so einem "Super-Studien-Jahr" wichtig gewesen. Aber in den Earning Calls habe ich Ugur und Özlem immer als eher wenig engagiert wahrgenommen. Da braucht es mehr an Charisma. Ich glaube die beiden leben in der Forschung so richtig auf. Bestenfalls wären beide CTOs geworden.

Ich glaube die neue Firma wird sich im Onkologie-Bereich nur auf mRNA-Vakzine fokussieren. Die sind bei BioNtech alle noch in sehr frühen Studienphasen. Ugur, Özlem und weitere haben dazu kürzlich ein Paper im Nature veröffentlicht, welches ich damals auch hier geposted hatte. Das ist schon seit Jahrzehnten ihr Traum.

www.nature.com/articles/s41586-025-10004-2

Womöglich gibt es im Vorstand verschiedene Ansichten, ob man nun tiefer und immer mehr in die Forschung investieren oder erstmal die bestehenden Produkte kommerzialisieren sollte. Ryan Richardson ist letztes Jahr ja auch überraschend gegangen.

Antworten
lordslowhand:

mögliche Antworten

6
10.03.26 20:27
Es wird hier immer wieder die Frage gestellt: WARUM das Ganze? Hätten sie nicht einfach ihre weiteren Forschungen unter dem Biontech-Dach machen können wie bisher?
Die Antwort ist einfach: die vielen jetzt schon laufenden Forschungen belasten den Etat bereits über Gebühr, während auf der anderen Seite die Comirnaty-Einkünfte sinken. Es wird noch einige Quartale dauern, bis die ersten Zulassungen verkündet werden - und dann dauert es noch immer viele Monate, bis die Kassen tatsächlich klingeln.
Sahin und Türeci werden nun aber diese neue Firma gründen, nach den ersten Schritten zur Erforschung  der "nächsten Generation von mRNA-Innovationen" werden Investoren sich an diesem start-up beteiligen, und letztlich kann vielleicht schon in weniger als zwei Jahren der Börsengang erfolgen - mit dem Resultat, dass deutlich mehr Geld in diese neue Firma fliessen wird als Bntx in dieser Zeit hätte geben können.
Antworten
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#32224

Vermeer:

Das WiWo-Interview

4
10.03.26 21:49

(Frage Wiwo:) "Steht womöglich ein Übernahmeangebot für Biontech im Raum?"
(Antwort Sahin): "Es gibt keinen besonderen Hintergrund. Und wenn es ein konkretes Übernahmeangebot gäbe, hätten wir das kommunizieren müssen."
www.wiwo.de/unternehmen/industrie/...va&utm_campaign=feed

(Frage, die die Wiwo anschließend nicht stellt: "Aha, aber gibt es Übernahmegespräche, die noch nicht bei einem konkreten Angebot angelangt sind?")

Antworten
Dictus:

Wow, das Interview ist klasse

 
10.03.26 22:09
und bestätigt all unsere Vermutungen! Nimmt mir viele Sorgen. Die Amis werden leider kaum drauf reagieren.
Antworten
Dictus:

Weitere Analysten

4
10.03.26 22:11
$BNTX Clear Street keeps Buy rating ($167 PT) on BioNTech after Q4 results and announcement that co-founders CEO Ugur Sahin and CMO Ozlem Tureci will depart by year-end to start a new independent company.

Clear Street calls it "absurd" for shares to be trading near cash, and notes that BioNTech retains its clinical pipeline and mRNA technologies and argues that the leadership change "may be a long-term boon for the company".

BioNTech $BNTX Jefferies Lowers price target from 151.00 to 138.00. Maintains Buy.
fundspec.vembar.io/BNTX
Antworten
kiesly:

Wiwo

 
10.03.26 22:41
Das Interview mit der Wiwo bestätigt auch meine Vermutung. Und gut...
Antworten
koeln2999:

Übernahme Angebot

 
10.03.26 22:44
Ich verstehe nicht warum hier fortwährend eine Übernahme diskutiert wird. Aber gut - wenn dem so wäre - der Kurs würde doch explodieren? Damit die aktuellen Eigner sich mit dem Szenario des Verkaufs der eigenen Anteile beschäftigen, müsste das Angebot doch Preise von 800-1000 Euro pro Aktie umfassen. Oder wie seht ihr das?  
Antworten
Thorty1982:

Weltbild

3
10.03.26 22:50
Es scheint nicht in das Weltbild vieler Börsianer zu passen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die einfach nur ihrer Leidenschaft nachgehen wollen und jetzt auch können. Sie sagen es auch so im heutigen Interview in der Bild. Sie haben jetzt die Möglichkeit weiter zu forschen, ohne von Investoren abhängig zu sein, während nun bei Biontech die Industrialisierung beginnt. Und letzteres ist nunmal nicht ihre Passion.
Antworten
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