Bisherige Fördermittel für BioNTechs Afrika-Projekt:
BioNTech hat für die mRNA-Produktionsstätte in Kigali, Ruanda, umfassende Fördermittel von verschiedenen internationalen Gebern erhalten:
Europäische Union und EIB
EU-Kommission: Zuschuss von 35 Millionen Euro (davon erste Zahlung 13 Millionen Euro, weitere Tranchen meilensteingebunden)
Europäische Investitionsbank (EIB): Kreditoption von bis zu 60 Millionen Euro
Gesamtpaket EU/EIB: Bis zu 95 Millionen Euro
Die EU-Unterstützung erfolgt über das Garantieprogramm EFSD+ und den Human Development Accelerator (HDX) in Zusammenarbeit mit der Gates Foundation.
CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations)
CEPI-Zuschuss: Bis zu 130-145 Millionen US-Dollar (in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben)
Deutschland (Bundesregierung)
BMZ-Förderung: Fast 36 Millionen Euro für Ausbildung der Fachkräfte und Stärkung der Regulierungsbehörde
GIZ-Projekt: 19 Millionen Euro (inklusive 8 Millionen Euro EU-Kombifinanzierung) zur Unterstützung des Aufbaus des ruandischen pharmazeutischen und biotechnologischen Sektors
EU Global Gateway Initiative
Im Rahmen der Global-Gateway-Strategie stellt "Team Europa" 1,2 Milliarden Euro bis 2027 für afrikanische Impfstoffproduktion bereit, wovon 550 Millionen Euro aus Deutschland kommen. BioNTech profitiert als Teil dieses größeren Programms.
BioNTech-Eigeninvestition
BioNTech selbst investiert 150 Millionen US-Dollar aus eigenen Mitteln in die Anlage, hat aber bereits einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die mRNA-Produktion in Kigali gesteckt.
Die 12 BioNTainer (modulare Produktionscontainer), die man im Video unten sieht, sind Teil dieser umfassend geförderten Infrastruktur.
Man könnte vermuten, dass zusätzliche Mittel der EU, der Stifungen und der vielen Anliegerstaaten aus aktuellem Anlass bereitgestellt werden.
Man kann vermuten, dass Biontech aufgrund der früheren Ausbrüche Ebola auf dem Radar hatte, die Oberfläche der alten Stämme und das Virulenzmechanismus untersucht hat.
"Was sind die Besonderheiten der jetzt nachgewiesenen Bundibugyo-Variante des Virus?
Die BDBV- oder Bundibugyo-Variante (gesprochen Buun-dee-Buu-dsch-aw) ist neben der Zaire- und Sudan-Variante einer der drei für Menschen pathogenen Typen des Ebolavirus, www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/ebola-disease Der Name leitet sich ab von der Region Bundibugyo in Uganda, wo diese Virusvariante erstmals 2007 registriert wurde. Genetisch ist sie dem Zaire-Virus am ähnlichsten, die Erbgutsequenz weicht jedoch um etwa 30 Prozent ab. Daher wirken die Medikamente und Impfstoffe, die es inzwischen gegen die Zaire-Form von Ebola gibt, bei BDBV nicht". www.tagesspiegel.de/wissen/...gen-und-antworten-15606696.html