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Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie


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51Mio:

Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie

79
25.11.20 12:01
Ich öffne diesen Thread, um über das Unternehmen Biontech, die MRNA Technologie im Kontext der Pharmaindustrie zu diskutieren. Bitte keine täglichen Tradingerfolge, keine Einzeiler a la Kurs fällt oder steigt heute. Das kann jeder selber sehen.  
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Lalapo:

hoffentlich bekommen"s das in den Griff

 
19.05.26 16:55
hoffentlich kann im Fall der Fälle BT wieder schnell was aus dem Hut zaubern .....


www.tagesschau.de/ausland/afrika/ebola-ausbruch-who-100.html
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Dictus:

Zulassungen / Malaria

10
19.05.26 17:48
Auch wenn die fundamentalen Zulassungswahrscheinlichkeiten (LOA – Likelihood of Approval) steigen, muss der Markt dies erst einmal in seine rNPV-Modelle einpreisen.

Zum Thema BNT327 (Pumitamig) und ASCO:

Die Wirksamkeit von BNT327 wird sehr wahrscheinlich überzeugen – bei bispezifischen Antikörpern, die den VEGF-Pfad attackieren, ist das selten das Hauptproblem. Die eigentliche Hürde sind systemische Toxizitäten oder unkontrollierbare Blutungen. Genau deshalb liegt der Fokus aktuell so stark auf dem Sicherheitsprofil. Wenn BioNTech übernächste Woche ein gut handhabbares Profil ohne gravierende Ausreißer präsentiert, haben wir ein De-Risking für den künftigen Leitkandidaten. Dann schießen die Zulassungswahrscheinlichkeiten in den Modellen nach oben und wir werden völlig andere Kursziele sehen.

Zu den verzögerten Studiendaten:

Wie ich schon einmal gesagt habe: Dass die Auswertungen der laufenden Phase-3-Studien länger auf sich warten lassen als erhofft, ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. In der Onkologie sind diese Studien eventgesteuert (es geht um progressionsfreies oder Gesamtüberleben). Wenn die Daten auf sich warten lassen, bedeutet das schlichtweg das „Luxusproblem”, dass die Patienten glücklicherweise nicht so schnell sterben oder einen Rückfall erleiden wie statistisch erwartet.
Zudem: Gäbe es gravierende Sicherheitsprobleme (wie etwa gehäufte Grad-5-Todesfälle durch ILD bei BNT323), hätte die FDA längst einen Clinical Hold (Studienstopp) verhängt. Da solche Eingriffe absolut kursrelevant sind, hätte BioNTech das zwingend und sofort per Ad-hoc-Meldung kommunizieren müssen. Das Ausbleiben negativer Ad-hoc-Meldungen ist aktuell unser bester Indikator dafür, dass die Studien intakt sind.

Zu Malaria, Ebola und Global Health:


BioNTech forscht aktuell mit BNT165 an Malaria und mit BNT164 an Tuberkulose. Das ist nicht nur medizinisch extrem wichtig, sondern bringt auch politisches Renommee und füllt das ESG-Konto (Environmental, Social, Governance) des Unternehmens. Diese Programme werden zudem oft von der Bill & Melinda Gates Foundation oder CEPI subventioniert. Aber machen wir uns finanziell nichts vor: Solange diese Krankheitsbilder vorwiegend einkommensschwache Länder in Afrika betreffen, werden dort „Cost-plus”-Modelle angewendet (wie auch beim Aufbau der BioNTainer in Ruanda). Damit sind keine Milliardenmargen zu verdienen. Das ist ehrbarer Reputationsaufbau, doch das Geld für die Investoren wird einzig und allein in der Onkologie verdient.
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Dictus:

Aktienrückkaufprogramm

6
19.05.26 20:15
Übrigens ist die Börse an etwa 250 Tagen pro Jahr geöffnet. Bei einem aktuellen Aktienwert von 90 USD und einem Gesamtvolumen des Aktienrückkaufprogramms von einer Milliarde USD, das sich auf ein Jahr verteilt, kann BioNTech an jedem Börsentag 45.000 Aktien zurückkaufen. Das entspricht mehr als 10 % des täglich gehandelten Volumens. Das ist sehr signifikant.  
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Artikel 14:

Ebola-Notstand in ganz Afrika, WHO-Sitzung

3
20.05.26 10:15
Afrikanische Union ruft wegen Ebola Notstand für den gesamten Kontinent Afrika aus. WHO warnt vor einer internationalen Gesundheitskrise. Deutschland liefert Schutzanzüge. Die Lage ist extrem ernst.  

Ein Ebola-Patient wird in der Berliner Charité behandelt (ein Arzt aus den USA). Hiesige Hochschulkliniken bereiten sich auf weitere Fälle vor. Außerdem wurden sechs weitere Kontaktpersonen mit hohem Ansteckungsrisiko nach Deutschland geflogen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kündigt eine Krisensitzung an.  

www.tagesspiegel.de/gesundheit/...kontinent-aus-15611100.html  

Es gibt bereits präklinische mRNA-Impfstoffkandidaten gegen Ebola mit sehr guten Tierdaten, aber bisher keinen zugelassenen mRNA-Ebolaimpfstoff für den Menschen. In der Praxis werden derzeit weiterhin Vektorimpfstoffe eingesetzt.  

Diese Vektorimpfstoffe wurden in westafrikanischen Ebola-Epidemien eingesetzt und zeigen eine sehr hohe Wirksamkeit (in Studien etwa 97 bis 100 Prozent ab Tag 10 nach Impfung).  Diese Vektorimpfstoffe haben jedoch zwei Nachteile.

(1) Sie wirken nicht gegen die neue Ebola-Variante.
(2) Sie brauchen meist über ein Jahr bis sie neu angepasst, getestet und produziert werden können (im Gegensatz zu mRNA).

Nach den Erfolgen der COVID-19-mRNA-Impfstoffe wurde die Plattform gezielt auf hämorrhagische Fieberviren wie Ebola übertragen. Fachzeitschriften wie Nature berichten seit 2022 über mRNA-Programme gegen Ebola und andere Filoviren als nächste Welle der Impfstoffentwicklung.  

Ein aktueller Artikel in Frontiers in Immunology beschreibt einen mRNA-Impfstoff, der das Ebola-Glykoprotein (EBOV-GP) in Lipid-Nanopartikeln kodiert. In Mausmodellen erzeugte dieser Kandidat höhere IgG- und Neutralisationstiter als ein rVSV-Ebola-Impfstoff und schützte die Tiere vollständig vor tödlichen Ebola-Infektionen.  

Die Autoren folgern, dass ein mRNA-Ebola-GP-Impfstoff eine robuste humorale Immunantwort erzeugen und als Alternative oder Ergänzung zu Vektorimpfstoffen weiterentwickelt werden sollte.  

In der Nähe der betroffenen Region in Ruanda wurden bereits mehrere BioNTainer von BioNTech aus Mainz für Impfstoffe geliefert und eingerichtet. Damit kann man mRNA-Impfstoffe direkt vor Ort herstellen.  

www.tagesspiegel.de/berlin/...charite-behandelt-15611210.html  
www.n-tv.de/panorama/...aeussert-sich-besorgt-id30836238.html  

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Artikel 14:

Ebola

2
20.05.26 10:18
Der Ausbruch im Kongo könnte deutlich größer sein, als es die Zahl der Todesopfer vermuten lässt. Erste Symptome treten oft erst etwa zehn Tage nach der Ansteckung auf.

Das Virus kann im Körper lange (Monate) überleben und ansteckend bleiben.

www.fr.de/politik/...ann-es-behandelt-werden-zr-94312737.html  
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Artikel 14:

Ebola Krise

 
21.05.26 10:02
"Infizierte in Deutschland" - Ärzte über Ebola-Behandlung: „Gefährlich sind nicht die bekannten Patienten“ „Wir haben keine Angst vor der Krankheit, sondern Respekt“
„Es ist besonders wichtig, jeglichen Haut- und Schleimhautkontakt mit Körperflüssigkeiten von Erkrankten strikt zu vermeiden“
Vermutlich gibt es in Zentralafrika eine hohe Dunkelziffer unerkannter Fälle. Es mache Infektiologen daher mehr Angst, dass sich mit einer hoch ansteckenden Krankheit infizierte Personen in ein Flugzeug setzen könnten, bevor ihre Erkrankung erkannt wird. Durch Touristen sei schließlich auch das Andes-Hanta-Virus erstmalig auf ein Kreuzfahrtschiff und dann nach Europa gekommen, so Grünewald.
„Gefährlich sind nicht die bekannten, gut gesicherten Patienten auf Sonderisolierstationen, sondern Erkrankte, bei denen niemand an eine importierte Infektion denkt. Deswegen schulen wir Ärztinnen und Ärzte, damit sie den klinischen Verdacht überhaupt stellen.“
Im Falle der Bundibugyo-Variante, die nun in Zentralafrika zirkuliert, gibt es weder zugelassene Medikamente noch einen Impfstoff.

www.morgenpost.de/panorama/...-aber-respekt-risiko-sorge.html

In Ebola-Studien zeigen Impfstoffe auf Basis der mRNA-Technologie bisher die höchste Wirksamkeit mit 100% Schutz in Studien. mRNA-Impfstoffe bieten den entscheidenden Vorteil, dass sie deutlich schneller entwickelt und produziert werden können als konventionelle Impfstoffe. BioNTech verfügt über insgesamt weltweit über ein Netzwerk der größten Forschungskapazitäten und Produktionsanlagen für mRNA-Technologie.

Besonders relevant: BioNTech hat in Kigali, Ruanda, die erste kommerzielle mRNA-Produktionsanlage Afrikas errichtet – in unmittelbarer Nähe des aktuellen Krisengebietes zwischen Kongo und Uganda. Die Anlage basiert auf modularen, mobilen Produktionseinheiten, den sogenannten "BioNTainern", die flexible Impfstoffproduktion ermöglichen. Das Projekt wurde mit insgesamt 150 Millionen US-Dollar von BioNTech sowie zusätzlichen EU-Fördermitteln in Höhe von bis zu 95 Millionen Euro (EIB und EU-Kommission) finanziert. Die Produktion begann 2025.

www.dw.com/de/...ht-erstes-mrna-werk-in-afrika-ein/a-67759734

Trotz der Bemühungen zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs fürchtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen weiteren Anstieg der Fälle in der Demokratischen Republik Kongo und benachbarten Ländern (bisher hohe Dunkelziffer).

Stephan Becker, Virologe von der Universität Marburg, hält vor allem das schlechte Gesundheitssystem in der Region für ein Problem. Er geht nicht davon aus, dass der Ebola-Ausbruch in der Region schnell eingedämmt werden kann, dafür seien die Fallzahlen schon zu hoch. "Das wird sicherlich Monate dauern."

Ein Notfallausschuss der WHO hatte gestern in Genf getagt. Das Gremium bestätigte laut Tedros, dass es sich bei dem Ausbruch der Bundibugyo-Variante des Virus um einen Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite handele, jedoch nicht um einen pandemischen Notfall, wie bei Corona. Tedros hatte den Notstand am Wochenende ausgerufen - es ist die zweithöchste Alarmstufe.
www.tagesschau.de/ausland/afrika/ebola-who-112.html
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Artikel 14:

BioNTech bereits für Impfstoffe in Afrika

 
21.05.26 10:23
Gut vorbereitet. Tatsächlich sitzt die mRNA-Impfstoffproduktion von Biontech in Afrika (Kirgasi/Ruanda) fast genau bereits zwischen den Ebola-Krisengebieten.
(Verkleinert auf 58%) vergrößern
Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie 1518435
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Artikel 14:

Kigali, Ruanda

 
21.05.26 10:25
Korrektur - ich meinte: Kigali, Ruanda
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Artikel 14:

Biontech & Ebola

2
21.05.26 13:07
Bisherige Fördermittel für BioNTechs Afrika-Projekt:

BioNTech hat für die mRNA-Produktionsstätte in Kigali, Ruanda, umfassende Fördermittel von verschiedenen internationalen Gebern erhalten:

Europäische Union und EIB
EU-Kommission: Zuschuss von 35 Millionen Euro (davon erste Zahlung 13 Millionen Euro, weitere Tranchen meilensteingebunden)
Europäische Investitionsbank (EIB): Kreditoption von bis zu 60 Millionen Euro
Gesamtpaket EU/EIB: Bis zu 95 Millionen Euro

Die EU-Unterstützung erfolgt über das Garantieprogramm EFSD+ und den Human Development Accelerator (HDX) in Zusammenarbeit mit der Gates Foundation.

CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations)
CEPI-Zuschuss: Bis zu 130-145 Millionen US-Dollar (in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben)

Deutschland (Bundesregierung)
BMZ-Förderung: Fast 36 Millionen Euro für Ausbildung der Fachkräfte und Stärkung der Regulierungsbehörde
GIZ-Projekt: 19 Millionen Euro (inklusive 8 Millionen Euro EU-Kombifinanzierung) zur Unterstützung des Aufbaus des ruandischen pharmazeutischen und biotechnologischen Sektors

EU Global Gateway Initiative
Im Rahmen der Global-Gateway-Strategie stellt "Team Europa" 1,2 Milliarden Euro bis 2027 für afrikanische Impfstoffproduktion bereit, wovon 550 Millionen Euro aus Deutschland kommen. BioNTech profitiert als Teil dieses größeren Programms.

BioNTech-Eigeninvestition
BioNTech selbst investiert 150 Millionen US-Dollar aus eigenen Mitteln in die Anlage, hat aber bereits einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die mRNA-Produktion in Kigali gesteckt.
Die 12 BioNTainer (modulare Produktionscontainer), die man im Video unten sieht, sind Teil dieser umfassend geförderten Infrastruktur.

Man könnte vermuten, dass zusätzliche Mittel der EU, der Stifungen und der vielen Anliegerstaaten aus aktuellem Anlass bereitgestellt werden.

Man kann vermuten, dass Biontech aufgrund der früheren Ausbrüche Ebola auf dem Radar hatte, die Oberfläche der alten Stämme und das Virulenzmechanismus untersucht hat.
"Was sind die Besonderheiten der jetzt nachgewiesenen Bundibugyo-Variante des Virus?
Die BDBV- oder Bundibugyo-Variante (gesprochen Buun-dee-Buu-dsch-aw) ist neben der Zaire- und Sudan-Variante einer der drei für Menschen pathogenen Typen des Ebolavirus, www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/ebola-disease Der Name leitet sich ab von der Region Bundibugyo in Uganda, wo diese Virusvariante erstmals 2007 registriert wurde. Genetisch ist sie dem Zaire-Virus am ähnlichsten, die Erbgutsequenz weicht jedoch um etwa 30 Prozent ab. Daher wirken die Medikamente und Impfstoffe, die es inzwischen gegen die Zaire-Form von Ebola gibt, bei BDBV nicht". www.tagesspiegel.de/wissen/...gen-und-antworten-15606696.html  
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Dictus:

Artikel14

 
21.05.26 18:36
Wie ich oben ausgeführt habe, wird BioNTech mit Ebola-Impfstoffen kaum Geld verdienen. Wenn überhaupt, dann geht das aufs ESG-Konto. Deshalb wurden diese Impfstoffe auch nur mit hohem Förderungsaufwand entwickelt.

Heute um 23:00 werden hier die Abstracts veröffentlicht:

www.asco.org/...D%7D&userInput=biontech&sortBy=Newest

Wir drücken die Daumen für neue Informationen und etwas Aufwind im Aftermarket. H1 2026 ist bald vorbei. Wenn Biontech die hohen, selbst gesteckten und im letzten Earnings Call erneuerten Ziele aufrechterhalten möchte, müssen bald umso mehr Updates folgen.  
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pessimist365:

Asco

2
21.05.26 23:37
Die Abstracts scheinen positiv angekommen zu sein. Gerade nachbörslich über 5%+

BMS hat auch eine PM herausgegeben in der Pumitamig erwähnt wird mit Hinweis auf die Konferenz.

Das sollte der Startschuss für eine Neubewertung sein.  
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Dictus:

After Hours + 5%

8
21.05.26 23:43
Eine schnelle KI-Zusammenfassung bevor ich Schlafen gehe. Die Daten lesen sich sehr gut!

Hier ist die Zusammenfassung der fünf wichtigsten Einreichungen und deren fundamentale Relevanz für unsere rNPV-Modelle:

1. BNT323 (HER2-ADC): Die zweigleisige Zulassungsstrategie

Der Abstract (TPS5645): Es handelt sich um ein "Trial in Progress"-Poster zur Phase-3-Studie (Fern-EC-01) bei Gebärmutterkrebs. Die Studie wurde durch eine Protokolländerung in zwei Kohorten aufgeteilt. Kohorte 1 testet circa 420 Patientinnen mit geringer HER2-Expression (IHC 1+/2+) im Vergleich zur Chemotherapie auf das progressionsfreie Überleben (PFS). Kohorte 2 testet als einarmige Studie circa 60 Patientinnen mit hoher HER2-Expression (IHC 3+) auf die Ansprechrate (ORR).

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig: Neutral. Es gibt hier keine neuen Wirksamkeitsdaten.
Langfristig (Sehr hoch): Dieses Design erklärt die verschobenen Timelines. Kohorte 1 zielt auf den gigantischen HER2-low-Markt ab (riesiger TAM), was durch das event-gesteuerte PFS-Design Zeit kostet. Kohorte 2 liefert hingegen den perfekten Fast-Track-Ansatz, um mit einem kleineren Datensatz (ORR) eine schnelle beschleunigte Zulassung zu beantragen.

2. BNT324 (B7H3-ADC): Frontalangriff auf den Standard of Care

Der Abstract (TPS5137): Ein weiteres TPS-Poster. Die Phase-3-Studie vergleicht BNT324 direkt mit Docetaxel (Chemotherapie) bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC). Entscheidend ist, dass die Patienten "taxan-naiv" sind, die Studie also auf eine frühere Therapielinie abzielt. Geplant sind etwa 736 Patienten mit den dualen Endpunkten rPFS und Gesamtüberleben (OS).

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig: Neutral (keine neuen Daten).

Langfristig (Sehr hoch): BioNTech geht hier nicht auf eine kleine Nische, sondern greift direkt den aktuellen Standard (Docetaxel) in einer frühen Behandlungslinie an. Die potenziell adressierbare Patientenpopulation ist enorm. Die Studie ist stark gepowert, um später eine vollumfängliche Marktdominanz zu rechtfertigen. 

3. BNT326 + Pumitamig: Der "Holy Grail" der Onkologie

Der Abstract (TPS3160): Ein TPS-Poster, das eine Phase-1b/2-Studie vorstellt. BioNTech kombiniert hier das hauseigene HER3-ADC (BNT326) mit dem hauseigenen bispezifischen Antikörper Pumitamig. Die klinische Rationale: Das Targeting der Angiogenese durch Pumitamig soll die Penetration des ADCs in den Tumor erleichtern.

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig: Neutral.
Langfristig (Sehr hoch): Das ist der Proof of Concept für BioNTechs wirtschaftlichen Burggraben. Eine Kombination aus zwei 100% eigenen Assets bedeutet, dass keine Margen an Partner abgegeben werden müssen. Gelingt dieser Synergieeffekt in den zahlreichen hier getesteten soliden Tumoren, steigen die prognostizierten Cashflows massiv. 

4. Pumitamig (BNT327): Der Angriff auf den Lungenkrebs-Markt

Der Abstract (8513): Das erste echte Highlight (Rapid Oral Abstract). Phase-2-Daten in der Erstlinie (1L) beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) in Kombination mit Chemotherapie. Die Ansprechrate (ORR) über alle Patienten lag bei 70,0 % bei einer Krankheitskontrollrate von 100 %. Die niedrigere Dosis (1400 mg) lieferte überragende Ergebnisse: 72,7 % ORR bei Nicht-Plattenepithelkarzinomen und 81,8 % ORR bei Plattenepithelkarzinomen. Schwere Nebenwirkungen, die Pumitamig zugeordnet wurden, lagen bei nur 18,6 %, und kritische Blutungsereignisse blieben mit nur einem Fall von Schweregrad 3 absolut im Rahmen.

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig & Langfristig (Massiv positiv): Dies ist ein gigantischer fundamentaler Katalysator. Die 1L NSCLC-Indikation ist der größte Krebsmarkt der Welt. Pumitamig übertrifft hier nicht nur historische Standardwerte, sondern zeigt ein exzellentes, handhabbares Sicherheitsprofil (De-Risking bei Blutungen). Die Entscheidung, mit der niedrigeren Dosis in die Phase 3 zu gehen, senkt zudem die zukünftigen Herstellungskosten (COGS). 

5. Gotistobart: Harte Überlebensdaten (Overall Survival)

Der Abstract (5511): Das zweite Highlight (Rapid Oral Abstract) liefert Daten zum Gesamtüberleben (OS) von Gotistobart in Kombination mit Pembrolizumab bei platinresistentem Eierstockkrebs. Bei extrem stark vorbehandelten Patientinnen (75,8 % mit drei oder mehr Vortherapien) zeigte die 1 mg/kg Dosis ein medianes Gesamtüberleben von herausragenden 18,9 Monaten. Bemerkenswert: Die höhere 2 mg/kg Dosis erreichte nur 8,3 Monate OS.

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig & Langfristig (Stark positiv): Das Gesamtüberleben ist der Goldstandard für spätere Zulassungen. Fast 19 Monate Überleben in dieser fast aussichtslosen "Last-Line"-Indikation zementieren den Wert des Anti-CTLA-4-Ansatzes. Die Tatsache, dass die niedrigere Dosis signifikant besser wirkt, stützt den spezifischen Treg-depletierenden Mechanismus von Gotistobart und schont gleichzeitig das System der Patienten. Dies führt zu einer deutlichen Anhebung der Zulassungswahrscheinlichkeit (LOA) in den Bewertungsmodellen. 

Fazit: Der kurzfristige Newsflow bei der ASCO wird von den beeindruckenden Daten zu Pumitamig und Gotistobart getragen. Im Hintergrund positioniert BioNTech seine ADC-Pipeline jedoch massiv für die ganz großen Märkte (frühere Therapielinien, direkte Chemo-Vergleiche, interne Kombinationen). Das "Luxusproblem" verzögerter Daten bei BNT323 und BNT324 erklärt sich durch smarte, aber zeitaufwendige Studienerweiterungen.
Antworten
Dictus:

Mal schauen was morgen passiert

2
21.05.26 23:46
Eigentlich müssten jetzt ein paar Hochstufungen reinkommen, die Daten zu Pumitamig sind extrem gut. Und der einzige bestehende Risikofaktor „Nebenwirkungen“ scheint auch immer mehr aus dem Weg geräumt.

Auf Analysten hat Biontech bisher immer am stärksten reagiert. Der aktuelle Aktienkurs ist in jedem Fall lächerlich.
Antworten
Makei:

Schaut sehr gut aus

 
22.05.26 05:57
www.boerse-express.com/news/articles/...mai-in-chicago-907904
Antworten
klaus1234:

Biontech summit Vergleich

 
22.05.26 06:40
Pumitamig im squamous nsclc Phase 2 mit einem orr von 81,8%, summit in der China Phase 3 Harmonie -6 Studie mit orr 75,9%, zumindestens hier schlägt pumitimag den Konkurrenten schonmal
Antworten
Dirty Jack:

Meeting Abstracts

 
22.05.26 08:33
Alle Details dazu:
cdn.bfldr.com/KOIHB2Q3/as/...SCO26-Abstracts-Full-Proceedings

Antworten
lordslowhand:

Vorsicht, nicht überbewerten

 
22.05.26 09:52
After Hours + 5%
Eine schnelle KI-Zusammenfassung bevor ich Schlafen gehe. Die Daten lesen sich sehr gut!

Hier ist die Zusammenfassung der fünf wichtigsten Einreichungen und deren fundamentale Relevanz für unsere rNPV-Modelle:

1. BNT323 (HER2-ADC): Die zweigleisige Zulassungsstrategie

Der Abstract (TPS5645): Es handelt sich um ein "Trial in Progress"-Poster zur Phase-3-Studie (Fern-EC-01) bei Gebärmutterkrebs. Die Studie wurde durch eine Protokolländerung in zwei Kohorten aufgeteilt. Kohorte 1 testet circa 420 Patientinnen mit geringer HER2-Expression (IHC 1+/2+) im Vergleich zur Chemotherapie auf das progressionsfreie Überleben (PFS). Kohorte 2 testet als einarmige Studie circa 60 Patientinnen mit hoher HER2-Expression (IHC 3+) auf die Ansprechrate (ORR).

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig: Neutral. Es gibt hier keine neuen Wirksamkeitsdaten.
Langfristig (Sehr hoch): Dieses Design erklärt die verschobenen Timelines. Kohorte 1 zielt auf den gigantischen HER2-low-Markt ab (riesiger TAM), was durch das event-gesteuerte PFS-Design Zeit kostet. Kohorte 2 liefert hingegen den perfekten Fast-Track-Ansatz, um mit einem kleineren Datensatz (ORR) eine schnelle beschleunigte Zulassung zu beantragen.

2. BNT324 (B7H3-ADC): Frontalangriff auf den Standard of Care

Der Abstract (TPS5137): Ein weiteres TPS-Poster. Die Phase-3-Studie vergleicht BNT324 direkt mit Docetaxel (Chemotherapie) bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC). Entscheidend ist, dass die Patienten "taxan-naiv" sind, die Studie also auf eine frühere Therapielinie abzielt. Geplant sind etwa 736 Patienten mit den dualen Endpunkten rPFS und Gesamtüberleben (OS).

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig: Neutral (keine neuen Daten).
Langfristig (Sehr hoch): BioNTech geht hier nicht auf eine kleine Nische, sondern greift direkt den aktuellen Standard (Docetaxel) in einer frühen Behandlungslinie an. Die potenziell adressierbare Patientenpopulation ist enorm. Die Studie ist stark gepowert, um später eine vollumfängliche Marktdominanz zu rechtfertigen. 

3. BNT326 + Pumitamig: Der "Holy Grail" der Onkologie

Der Abstract (TPS3160): Ein TPS-Poster, das eine Phase-1b/2-Studie vorstellt. BioNTech kombiniert hier das hauseigene HER3-ADC (BNT326) mit dem hauseigenen bispezifischen Antikörper Pumitamig. Die klinische Rationale: Das Targeting der Angiogenese durch Pumitamig soll die Penetration des ADCs in den Tumor erleichtern.

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig: Neutral.
Langfristig (Sehr hoch): Das ist der Proof of Concept für BioNTechs wirtschaftlichen Burggraben. Eine Kombination aus zwei 100% eigenen Assets bedeutet, dass keine Margen an Partner abgegeben werden müssen. Gelingt dieser Synergieeffekt in den zahlreichen hier getesteten soliden Tumoren, steigen die prognostizierten Cashflows massiv. 

4. Pumitamig (BNT327): Der Angriff auf den Lungenkrebs-Markt

Der Abstract (8513): Das erste echte Highlight (Rapid Oral Abstract). Phase-2-Daten in der Erstlinie (1L) beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) in Kombination mit Chemotherapie. Die Ansprechrate (ORR) über alle Patienten lag bei 70,0 % bei einer Krankheitskontrollrate von 100 %. Die niedrigere Dosis (1400 mg) lieferte überragende Ergebnisse: 72,7 % ORR bei Nicht-Plattenepithelkarzinomen und 81,8 % ORR bei Plattenepithelkarzinomen. Schwere Nebenwirkungen, die Pumitamig zugeordnet wurden, lagen bei nur 18,6 %, und kritische Blutungsereignisse blieben mit nur einem Fall von Schweregrad 3 absolut im Rahmen.

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig & Langfristig (Massiv positiv): Dies ist ein gigantischer fundamentaler Katalysator. Die 1L NSCLC-Indikation ist der größte Krebsmarkt der Welt. Pumitamig übertrifft hier nicht nur historische Standardwerte, sondern zeigt ein exzellentes, handhabbares Sicherheitsprofil (De-Risking bei Blutungen). Die Entscheidung, mit der niedrigeren Dosis in die Phase 3 zu gehen, senkt zudem die zukünftigen Herstellungskosten (COGS). 

5. Gotistobart: Harte Überlebensdaten (Overall Survival)

Der Abstract (5511): Das zweite Highlight (Rapid Oral Abstract) liefert Daten zum Gesamtüberleben (OS) von Gotistobart in Kombination mit Pembrolizumab bei platinresistentem Eierstockkrebs. Bei extrem stark vorbehandelten Patientinnen (75,8 % mit drei oder mehr Vortherapien) zeigte die 1 mg/kg Dosis ein medianes Gesamtüberleben von herausragenden 18,9 Monaten. Bemerkenswert: Die höhere 2 mg/kg Dosis erreichte nur 8,3 Monate OS.

Relevanz für die Aktie: 

Kurzfristig & Langfristig (Stark positiv): Das Gesamtüberleben ist der Goldstandard für spätere Zulassungen. Fast 19 Monate Überleben in dieser fast aussichtslosen "Last-Line"-Indikation zementieren den Wert des Anti-CTLA-4-Ansatzes. Die Tatsache, dass die niedrigere Dosis signifikant besser wirkt, stützt den spezifischen Treg-depletierenden Mechanismus von Gotistobart und schont gleichzeitig das System der Patienten. Dies führt zu einer deutlichen Anhebung der Zulassungswahrscheinlichkeit (LOA) in den Bewertungsmodellen. 

Fazit: Der kurzfristige Newsflow bei der ASCO wird von den beeindruckenden Daten zu Pumitamig und Gotistobart getragen. Im Hintergrund positioniert BioNTech seine ADC-Pipeline jedoch massiv für die ganz großen Märkte (frühere Therapielinien, direkte Chemo-Vergleiche, interne Kombinationen). Das "Luxusproblem" verzögerter Daten bei BNT323 und BNT324 erklärt sich durch smarte, aber zeitaufwendige Studienerweiterungen.
Dictus, 21.05.26 23:43
Unter Punkt 2 verwendest Du (resp. die KI) einige Adjektive (sehr hoch, enorm), die m.E. zu hohe Erwartungen wecken. Es mag zwar sein, dass für diesen Wirkstoff die "adressierbare Patienpopulation"  relativ  "enorm" ist. Allerdings wird der gesamte Europa-Umsatz des bisher verwendeten Goldstandards Doxetaxel für 2024 auf ca. 400 Mio. US$ UMSATZ geschätzt, mit einer Steigerung auf ca. 560 Mio US$ bis 2030. Dieser Umsatz beinhaltet auch die Behandlung anderer Tumore, die für BNT324 noch nicht adressiert werden.
Da sind wohl kaum "enorme" Gewinne für Biontech zu erwarten.

Im übrigen aber vielen Dank @dictus für die ausführliche Darstellung!
Antworten
Vermeer:

KI übertreibt und versucht

 
22.05.26 10:46
sich beim Fragesteller einzuschleimen, das ist eine Pest, beobachte ich ständig.
Antworten
Dictus:

Dieser Artikel hier

 
22.05.26 10:49
gießt etwas Wasser in den Wein.

www.oncologypipeline.com/apexonco/node/2107

Die KI ist gestern von einer Gesamtansprechrate (ORR) von 70 % ausgegangen. Der Artikel stellt völlig korrekt heraus, dass dies die unbestätigte Rate (uORR) ist.

Die bestätigte Ansprechrate (cORR) liegt aktuell nur bei 53 % (21 von 40 Patienten). Fünf weitere Antworten stehen noch zur Bestätigung aus. Selbst wenn alle fünf konvertieren, landen wir bei 65 %. Konvertiert nur die Hälfte, liegen wir bei knapp 60 %.

Eine cORR von 53 % ist solide, aber sie pulverisiert den Standard-of-Care (Keytruda + Chemo), der historisch bei ca. 45 bis 50 % liegt, eben nicht mit dem erhofften gigantischen Abstand. Der erhoffte "Slam Dunk" ist das mit diesen Daten noch nicht.

Die Rate an schweren Blutungen bleibt mit nur einem Fall (Grad 3) weiterhin bemerkenswert niedrig für einen VEGF-Inhibitor. Das De-Risking bei der Toxizität ist intakt.

Wenn wir Glück haben, werden bis zur Präsentation in > 1 Woche aus den unbestätigten noch bestätigte Ansprechraten.

In dem Artikel wird außerdem noch mal das kürzliche Scheitern von Summit bei seiner globalen Phase-3-Studie (Harmoni-3) in einer Zwischenanalyse zum progressionsfreien Überleben (PFS) in der Erstlinie bei Plattenepithelkarzinomen aufgegriffen. BNT327 wäre demnach noch nicht „über den Berg“. Aber obwohl beide Medikamente in die Kategorie der bispezifischen PD-(L)1 x VEGF Antikörper fallen, sind sie molekularbiologisch nicht identisch. Ein 1:1-Übertragen (Read-Across) des PFS-Rückschlags von Summit/Akeso auf BioNTech ist daher fehlerhaft.

BioNTechs Pumitamig nutzt PD-L1 gewissermaßen als „Anker“ direkt auf dem Tumor. Dadurch wird die Neutralisierung von VEGF-A exakt im Tumormikromilieu (TME) lokalisiert. Die anti-angiogene Wirkung (das Aushungern der Blutgefäße des Tumors) geschieht also genau dort, wo sie gebraucht wird. Ivonescimab hingegen bindet an T-Zellen, die im ganzen Körper zirkulieren. BioNTechs Design könnte theoretisch eine viel fokussiertere Veränderung der Tumorumgebung bewirken, was zu einer tieferen und vor allem längeren Krankheitskontrolle (also einem längeren PFS) führen könnte.

Dennoch erzwingen die Summit-Daten natürlich eine gesunde Skepsis VEGF-Blockern gegenüber.
Antworten
Dictus:

Lordslowhand

 
22.05.26 10:55
Der Markt legt den Fokus so oderso nicht auf die TPS-Poster, sonder die Präsentationen mit neuen Zahlen.

Übrigens: Summit steht bei -4%, BNTX bei +3,5%. Da wird auf beiden Seiten ein Aufholen von Pumitamig gegenüber Ivonescimab eingepreist.
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Artikel 14:

Biontech

 
22.05.26 11:01
Interessant erscheint mir auch ein Gedankenexperiment wie folgt:  
[investors.biontech.de/static-files/...4279-8bb0-9c25942be420)  

Marktfuehrer ist Keytruda mit derzeit rund 32 Mrd. USD Umsatz pro Jahr. Rechnet man die adressierbare Patientenbasis aus Folie 17 grob proportional auf einen Keytruda-aehnlichen Umsatz um, ergibt sich fuer die Pumitamig-Plattform theoretisch ein Potenzial von deutlich ueber 70 Mrd. USD pro Jahr – wohlgemerkt als stark vereinfachte, nicht risiko-bereinigte Ueberschlagsrechnung.  

Dass eine Umverteilung weg von Keytruda durch wirksamere Therapien kommt, ist jedenfalls bereits klar.
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Artikel 14:

Biontech Pressemitteilung ASCO Konferenz 2026

 
22.05.26 11:51
Lesenswert:  
www.biontech.com/de/de/home/mediaroom/...-Annual-Meeting.html

BioNTech nutzt ASCO 2026, um den Pivot zur Onkologie mit mehreren Spätphasenprogrammen sichtbarer zu machen. Im Mittelpunkt steht Pumitamig (PD-L1 x VEGF Bispezifikum) mit Phase-2-Daten aus ROSETTA Lung-02 in 1L-NSCLC und bereits laufender Phase-3-Vergleichsstudie gegen Keytruda + Chemo. Daneben werden aktualisierte Phase-2-Daten zum Pfizer-Partner SSGJ-707 (PD-1 x VEGF Mono in 1L-NSCLC) sowie Updates zu weiteren späten Programmen (u. a. ADCs und IO-Kombis) gezeigt. ASCO 2026 ist ein wichtiger Zwischenschritt, dass Pumitamig und die übrige Onkologie-Pipeline tatsächlich das Potenzial haben, Umsätze im Keytruda-Kaliber zu adressieren.

BioNTech sagt, dass über 25 Phase-2/3-Studien in 17 Programmen laufen; bis Ende 2026 sollen rund 15 Phase-3-Studien aktiv sein. Fünf zusätzliche zulassungsrelevante Pumitamig-Studien wurden seit Jahresbeginn 2026 gestartet; ASCO ist der erste große "Reality-Check" dieser Strategie.
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Highländer49:

BioNTech

 
22.05.26 12:06
Die BioNTech-Aktie hat den zuletzt markanten Unterstützungsbereich um 76,40 € angelaufen und eine Reaktion gezeigt. Heute mit Up-Gap gestartet, könnte sich eine zeitnahe Schließung dieser Eröffnungslücke mit leichtem Rücklauf als interessante Gelegenheit kennzeichnen, sodass sich nun eine spannende technische Konterchance ergibt. Kann die Aktie diesen Bereich weiterhin verteidigen, rückt der Widerstand bei 94,53 € wieder in den Fokus.
www.wallstreet-online.de/nachricht/...tie-gap-close-bereit-24
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Dictus:

Wenn wir heute negativ enden

 
22.05.26 15:35
esse ich einen Besen. Es ist wahrlich absurd. Gestern im Aftermarket waren wir bei den Amis umgerechnet in der Spitze übrigens bei 84,41 €.
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zocker2109:

Moin was ist mit den Zulassungen ?

 
22.05.26 17:28
Moin weiß jemand was hier in der Pipeline ist bei biontech? Ist eine Zulassung für 2026 geplant? Gibt es neue Studien?  
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