nachdem in den letzten 6 Wochen fast
50% Kursanstieg waren,..
war es in der letzen Woche ruhig...
ein Konsolidierung...?
oder die letzten Stopps abgrasen..
PANIk ...?
sicher nicht...
BioNTech: Aktie vor Neubewertung - Aktienanalyse
Schwarzach am Main (
www.aktiencheck.de) - BioNTech: Aktie vor Neubewertung - Aktienanalyse
BioNTech (ISIN:
US09075V1026, WKN:
A2PSR2, Ticker-Symbol: 22UA, NASDAQ-Symbol: BNTX) und Pfizer wollen in diesem Jahr unter bestimmten Voraussetzungen zwei Mrd. Dosen ihres Corona-Impfstoffs herstellen, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in ihrer aktuellen Ausgabe.
Das gehe aus Unterlagen von BioNTech an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Bislang hätten die Partner 1,3 Mrd. Dosen angepeilt. Bedingung für die angestrebte Erhöhung der Produktionszahl seien weitere Verbesserungen und Vergrößerungen in den bisherigen Standorten sowie die Verfügbarkeit weiterer Lieferanten und Vertragspartner für die Herstellung. Da der Impfstoff auch gegen die neuen Virus-Mutationen wirke, stehe der Erhöhung der Produktionskapazitäten nichts im Weg.
Nun würden Analysten neu rechnen müssen. Mehr als eine Mrd. Dosen seien nach den Worten von BioNTech-Chef Ugur Sahin bereits fest verkauft. Da sich der Preis pro Dosis bei den bisherigen Vereinbarungen bei 20 Dollar bewegt habe, dürften sich die gesicherten Erlöse für 2021 damit bereits um die 20 Mrd. Dollar bewegen. Das Unternehmen sei mit seinem Covid-Impfstoff inzwischen in 45 Ländern auf dem Markt. Inklusive der weiteren Produktionsmengen könnte sich der Gesamtumsatz also in Richtung 40 Mrd. Dollar bewegen.
Wie viel davon am Ende als Gewinn hängen bleiben werde, sei unklar. Denn wie der Umsatz zwischen den Partnern aufgeteilt werde, sei nicht bekannt. Fest stehe aber, dass sich Pfizer und BioNTech den Rohertrag, also die Differenz aus Umsatz und Herstellkosten, teilen würden. Der könnte nach Schätzung mancher Analysten bei bis zu 75 Prozent des Umsatzes liegen - und damit bei 10 Mrd. bis 15 Mrd. Dollar für jeden der beiden Partner. Damit nicht genug: Hinzu kämen für BioNTech möglicherweise Erträge aus der Allianz mit Fosun, die das Vakzin für den chinesischen Markt entwickle. "Damit ist nicht ausgeschlossen, dass BioNTech das laufende Jahr mit einem Ertrag und einer Cash-Position in zweistelliger Milliardenhöhe beendet", rechne das Handelsblatt vor.
Sofern der BioNTech-Impfstoff wie der des Konkurrenten Moderna eine Immunität von geschätzt zwölf Monaten erziele und dann also neu geimpft werden müsse, habe das Covid-19-Geschäft das Potenzial ein dauerhaftes Standbein zu werden. Das sei im Aktienkurs noch nicht eingepreist. Auf Basis der aktuellen Schätzungen von Analysten komme BioNTech auf ein Kurs/ Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis des für 2021 geschätzten Ergebnisses von gerade einmal 5,8. (Ausgabe 2/2021)