- Prozess gegen drei Aktivisten in Hongkong begonnen.
- Den Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft.
- Tiananmen-Mahnwachen wurden von der Regierung unterbunden.
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Der ehemalige Politiker Albert Ho soll sich laut Medienberichten schuldig bekennen. Der Prozess am West Kowloon Magistrate Court ist auf 75 Tage angesetzt. "Das heutige Verfahren ist ein weiterer Versuch der chinesischen Behörden, die Wahrheit über das Tiananmen-Massaker umzuschreiben", sagte Elaine Pearson (Pearson Aktie), Asien-Direktorin der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Sie forderte die Regierung Hongkongs dazu auf, die Angeklagten freizulassen.
Die Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong waren die einzige öffentliche Veranstaltung auf chinesischem Boden, bei denen an die blutige Unterdrückung der chinesischen Demokratie-Bewegung von 1989 erinnert werden konnte. In Festlandchina wird das Thema praktisch vollständig zensiert - und taucht weder in Medienberichten noch in offiziellen Geschichtsbüchern auf.
Nachdem die Zentralregierung in Peking im Sommer 2020 ein nationales Sicherheitsgesetz für Hongkong erzwungen hat, wird die Tiananmen-Mahnwache von der Regierung unterbunden. Das Sicherheitsgesetz der früheren britischen Kronkolonie richtet sich gegen die prodemokratische Opposition und Aktivitäten, welche Peking als umstürzlerisch, separatistisch, terroristisch oder verschwörerisch ansieht./fkr/DP/zb
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