Lasst mal HV abwarten, vielleicht kommt ja was.
Sonst bleibt einem nur das Abwarten übrig.
|
man kenne den Verkäufer nicht? Es hieß, die Verkäufe würden über das Ausland abgewickelt und der Verkäufer nicht zu identifizieren.
Wichtige Ereignisse stehen bei Biofrontera an: So ist demnächst die 60-Tage-Frist abgelaufen, in der die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA über die formelle Annahme zur Bearbeitung des Zulassungsantrags von Biofrontera für ihr Hauptprodukt Ameluz entscheidet. Die Salbe wird in Kombination mit einer speziellen Rotlichtlampe gegen eine oberflächliche Form von Hautkrebs (aktinische Keratose) eingesetzt. Mit der Annahme (Acceptance to file) würde die Behörde die Vollständigkeit der von den Leverkusenern eingereichten Unterlagen bestätigen und in die Prüfungsphase übergehen. Einen ersten Zwischenbericht würde Biofrontera dann nach rund sechs Monaten bekommen. Die komplette Prozedur bis zur Zulassung dauert in der Regel neun bis zwölf Monate. Um die Kosten für die Einreichung der FDA-Unterlagen zu finanzieren, hatte Biofrontera Ende Mai 2015 eine Kapitalerhöhung platziert, über die netto allerdings „nur“ 3,1 Mio. Euro zugeflossen waren. Auf der DVFA Small Cap-Konferenz in Frankfurt ließ Biofrontera-Finanzvorstand Thomas Schaffer nun durchblicken, dass die Gesellschaft recht kurzfristig eine weitere Kapitalmaßnahme angehen wird. Zum Halbjahr hatte das Unternehmen – bei Finanzschulden von 11,7 Mio. Euro – noch liquide Mittel von 4,1 Mio. Euro auf der Aktivseite stehen. Das Eigenkapital ist beinahe schon traditionell negativ – zuletzt mit 4,3 Mio. Euro. Zudem bekräftigte Schaffer vor den Investoren und Analysten noch einmal die Strategie, den amerikanischen Markt weitgehend im Alleingang angehen zu wollen. Die hierfür veranschlagten Mittel sind überschaubar, zumal das dafür notwendige Personal nur schrittweise aufgebaut wird. Das mittelfristige Potenzial allein für die konventionelle photodynamische Therapie – also Salbe plus Lichtbestrahlung – bei der Behandlung von aktinischer Keratose siedelt Biofrontera bei mehr als 150 Mio. Dollar pro Jahr an. Ein enormes Zusatzgeschäft könnte sich ergeben, wenn Weiterentwicklungen, bei denen statt der speziellen Rotlichtlampe normales Tageslicht für die Anwendung ausreicht, marktreif würden. Boersengefluester.de hat Biofrontera bereits mehrfach vorgestellt. Das Unternehmen ist insofern eine Rarität, weil es bereits ein eigenes Medikament in Europa zugelassen hat. Allerdings laufen die Geschäfte – regulierungsbedingt und aufgrund der Erstattung ausschließlich durch private Krankenkassen – nur untertourig. Letztlich ist Biofrontera wie die meisten andere deutschen Biotechs eine Wette auf eine Produktzulassung in den USA. Abzuwarten bleibt, wie die Reaktion der Börsianer auf den anstehenden Finanzbedarf sein wird. Komplett überraschend sind die Pläne allerdings nicht. So heißt es im Zwischenbericht: „Bis zum Erreichen des Break Even und insbesondere durch die USA-Zulassung werden weitere Kapitalmaßnahmen nötig.“
Quelle:http://boersengefluester.de/
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 16 | 5.888 | Biofrontera ! Zulassung ist da ! | itleiter | Medigenial | 30.04.25 14:29 | |
| 5 | 353 | NEWS | Knoppers81 | leinebärr | 21.06.23 15:42 | |
| 8 | granddad ruhig | Eintreiber | Medigenial | 12.10.22 10:29 |