wollen joschka und gerd uns sagen.... :-))
- Geld und Politik -
Im Jahre 73/74 rief Vespasian das Amt des Zensors wieder ins Leben, das er selbst innehielt und damit den Senat kontrollierte. Seine Alleinherrschaft wurde somit weiter gestärkt. Neben der Kontrolle der Bevölkerung stellte die Finanzverwaltung ein Problem für Vespasian dar. Die durch den Bürgerkrieg stark beanspruchte Staatskasse verlangte nach Füllung, was Vespasian zwang, die Steuern stark zu erhöhen und neue Steuern einzuführen (z.B. Besteuerung der öffentlichen Toiletten (16 % MwScheissST):, woher der bekannte Spruch stammt: "pecunia non olet" (Geld stinkt nicht)), was ihm Schmäh und Häme einbrachte. Er brachte den Kritikern Argumente entgegen, die ihn nicht als geizigen Alleinherrscher darstehen ließen. Der Bau des Friedenstempels, Baubeginn des Kolosseums und ein Lehrstuhl für Griechisch und Latein nahmen ihnen den Wind aus den Segeln. Seine Volksverbundenheit brachte Vespasian durch Maßnahmen, wie die Lockerung der Schutzmaßnahmen für seine Person, so das er für "jeden" zu sprechen war, zum Ausdruck.
Am 24.Juni 79 starb Vespasian in Aquae Cutiliae, unweit seines Geburtsortes.
Jedenfalls war für seinen Humor der Ausspruch bezeichnend den er auf seinem Sterbebett von sich gab: "Ach, ich glaube - ich werde ein Gott."