Kirch: Telecinco-Verkauf vor dem Abschluss
Endlich kommt bei Leo Kirch Geld in die Kasse. Nachdem der Verkauf der Beteiligung am spanischen TV-Sender Telecinco an den französischen Privatsender TF 1 im letzten Moment scheiterte, ist nun eine senderinterne Notlösung so gut wie unter Dach und Fach. Kirch wird nur 16 Prozent seiner 25-prozentigen Beteiligung für rund 360 Millionen Euro verkaufen.
Mit dem Geld dürfte der Münchner Medienmogul für die nächste Zeit eher schlecht als recht über die Runden kommen. Ursprünglich lagen die Vorstellungen bei der KirchGruppe über den Verkaufspreis bei 500 Millionen Euro, die für die Finanzierung des Rückkaufs der Anteile des Axel Springer Verlags an der ProSiebenSat.1 Media AG dringend gebraucht worden wären. Nun klafft zwischen dem für Springer aufzubringenden Betrag von 770 Millionen Euro und dem tatsächlichen Telecinco-Verkaufspreis von 360 Millionen Euro eine beträchtliche Lücke von 430 Millionen Euro.
Von den zur Disposition stehenden 16-Prozent-Beteiligung Kirchs an Telecinco werden zehn Prozent an die verbleibenden Gesellschafter Grupo Correo-Prensa Española, die italienische Mediaset und die Beteiligungsgesellschaft Ice Finance BV zur proportionalen Steigerung ihrer Gesellschafteranteile verteilt. Vier Prozent der verbleibenden Anteile übernimmt Berlusconis Mediaset direkt, die restlichen zwei Prozent gehen an einen ungenannten Finanzinvestor.
Endlich kommt bei Leo Kirch Geld in die Kasse. Nachdem der Verkauf der Beteiligung am spanischen TV-Sender Telecinco an den französischen Privatsender TF 1 im letzten Moment scheiterte, ist nun eine senderinterne Notlösung so gut wie unter Dach und Fach. Kirch wird nur 16 Prozent seiner 25-prozentigen Beteiligung für rund 360 Millionen Euro verkaufen.
Mit dem Geld dürfte der Münchner Medienmogul für die nächste Zeit eher schlecht als recht über die Runden kommen. Ursprünglich lagen die Vorstellungen bei der KirchGruppe über den Verkaufspreis bei 500 Millionen Euro, die für die Finanzierung des Rückkaufs der Anteile des Axel Springer Verlags an der ProSiebenSat.1 Media AG dringend gebraucht worden wären. Nun klafft zwischen dem für Springer aufzubringenden Betrag von 770 Millionen Euro und dem tatsächlichen Telecinco-Verkaufspreis von 360 Millionen Euro eine beträchtliche Lücke von 430 Millionen Euro.
Von den zur Disposition stehenden 16-Prozent-Beteiligung Kirchs an Telecinco werden zehn Prozent an die verbleibenden Gesellschafter Grupo Correo-Prensa Española, die italienische Mediaset und die Beteiligungsgesellschaft Ice Finance BV zur proportionalen Steigerung ihrer Gesellschafteranteile verteilt. Vier Prozent der verbleibenden Anteile übernimmt Berlusconis Mediaset direkt, die restlichen zwei Prozent gehen an einen ungenannten Finanzinvestor.